Tannhäuser, Staatsoper Hamburg Foto: Dr. RW
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 12. Mai 2023
Hamburg/Staatsoper
Ein langanhaltend umjubelter Tannhäuser überzeugt in der Hamburgischen Staatsoper
Klaus Florian Vogt war der am Ende umjubelte Held dieser Aufführung, ebenso wie Michael Volle, der einen von der Stimmkraft her ebenbürtigen, fast hochdramatischen Wolfram sang. Die Krone des Schöngesangs beim Wettbewerb im zweiten Aufzug gebührte allerdings dem von Dovlet Nurgeldiyev gesungenen Walther von der Vogelweide. Nie habe ich einen schöneren Gesangsvortrag bei Tenören dieser Partie gehört.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de
Lwiw/Lemberg
Glanzvolle Premiere im ukrainischen Opernhaus. Lwiw/Lemberg steht im Visier russischer Raketen
Die prachtvolle Lemberger Nationaloper aus dem Jahr 1900 mit ihrer an die Wiener Staatsoper erinnernden Fassade, ihrer eleganten Freitreppe, Plüsch, Karyatiden und reich vergoldeter Stuckatur erstrahlt nach wie vor im Glanz der K.u.K. Monarchie – und jetzt hat, in diesem makellos instandgehaltenen Opernhaus im Zentrum der ukrainischen Stadt Lwiw inmitten in dieses gnadenlosen Kriegs eine Opernpremiere stattgefunden: Yevhen Stankovych – der 80-jährige vielleicht prominenteste Komponist der Gegenwart in der Ukraine – „Furchtbare (Schreckliche) Rache“, beruhend auf Nikolai Gogols Kurzgeschichte.
Von Dr. Charles E. Ritterband
Klassik-begeistert.de
Berlin
Jonas Kaufmann setzt auf Yoga, Wasser und Singen
Tenor Jonas Kaufmann präsentiert auf der Waldbühne Berliner Tonfilm-Schlager der 1920er- und 1930er-Jahre. Jonas Kaufmann setzt sich ans Kopfende eines schmucklosen Sitzungstisches in der Villa im Olympiapark. Er strahlt. Die Sonne scheint, die Waldbühne ist von hier fußläufig erreichbar. Dort wird das Berliner Konzert des Startenors am 8. Juli stattfinden.
BerlinerMorgenpost
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