Violetta und Giorgio Germont überraschen
in der Volksoper Wien

Foto: © Barbara Pálffy
Giuseppe Verdi, La Traviata, Volksoper Wien,
27. Februar 2018

Nicholas Milton, Dirigent
Hans Gratzer, Regie und Bühnenbild
Barbara Naujok, Kostüme
Frank Sobotta, Licht

Anja-Nina Bahrmann, Violetta Valéry
Szabolcs Brickner, Alfredo Germont
Sangmin Lee, Giorgio Germont
Renate Pitscheider, Flora Bervoix
Karl-Michael Ebner, Gastone, Vicomte de Létorières
Thomas Plüddemann, Baron Douphol
Daniel Ohlenschläger, Marquis d’Obigny
Stefan Cerny, Doktor Grenvil
Manuela Leonhartsberger, Annina

von Jürgen Pathy

Die Frage, ob an der Volksoper Wien neben der Operette, dem Musical und den obligatorischen Zauberflöten, auch der hochdramatische Giuseppe Verdi seinen angemessenen Platz finden kann, hat sich erübrigt – Ja, er kann! „Giuseppe Verdi, La Traviata, Volksoper Wien, 27. Februar 2018“ weiterlesen

Gemischte Gefühle beim „Opernball" der Volksoper Wien

Foto: Barbara Pálffy (c)
Richard Heuberger, Der Opernball, Volksoper Wien,
23. Februar 2018

Alfred Eschwé, Dirigent
Axel Köhler, Regie
Timo Dentler und Okarina Peter, Bühnenbild und Kostüme
Florian Hurler, Choreographie
Kurt Schreibmayer, Theophil Schachtelhuber
Helga Papouschek, Palmyra Schachtelhuber
Amira Elmadfa, Henri
Kristiane Kaiser, Angelika Wimmer
Marco Di Sapia, Paul Wimmer
Carsten Süss, Georg Pappenstiel
Ursula Pfitzner, Margarete Pappenstiel
Sieglinde Feldhofer, Haushaltshilfe Helene
Martina Dorak, Tänzerin Féodora
Boris Eder, Oberkellner Philipp
Georg Wacks, Kellner Xaver
Martin Fischerauer, Kellner Ton
Orchester und Komparserie der Volksoper Wien

von Jürgen Pathy

Heiter und graziös, statt ordinär, dumm und lasziv“ sollte die Operette laut dem österreichischen Komponisten, Musikkritiker und Dirigenten Richard Heuberger sein. „Ist die Handlung dem modernen Leben entnommen, umso besser“, führte der 1850 in Graz geborene und 1914 in Wien verstorbene „Professor der Operette“ weiter. „Richard Heuberger, Der Opernball, Volksoper Wien, 23. Februar 2018“ weiterlesen

Wiener Staatsoper sagt Opernball ab

Foto: Barbara Pálffy (c)
Richard Heuberger, Der Opernball, Volksoper Wien
,
17. Februar 2018

von Mirjana Plath

Alfred Eschwé, Dirigent
Axel Köhler, Regie
Timo Dentler und Okarina Peter, Bühnenbild und Kostüme
Florian Hurler, Choreographie
Kurt Schreibmayer, Theophil Schachtelhuber
Helga Papouschek, Palmyra Schachtelhuber
Amira Elmadfa, Henri
Kristiane Kaiser, Angelika Wimmer
Marco Di Sapia, Paul Wimmer
Carsten Süss, Georg Pappenstiel
Ursula Pfitzner, Margarete Pappenstiel
Sieglinde Feldhofer, Haushaltshilfe Helene
Martina Dorak, Tänzerin Féodora
Boris Eder, Oberkellner Philipp
Georg Wacks, Kellner Xaver
Martin Fischerauer, Kellner Ton
Orchester und Komparserie der Volksoper Wien

Welch eine Neuigkeit: Die Wiener Staatsoper wird den weltberühmten Opernball nicht mehr in ihrem Haus veranstalten! Gott sei Dank übernimmt die Volksoper diesen wichtigen Termin im Wiener Ballkalender. Von nun an soll hier das höchste Gesellschaftstreffen der Österreichischen Republik stattfinden. „Richard Heuberger, Der Opernball, Volksoper Wien, 17. Februar 2018“ weiterlesen

Volksoper Wien: Wolfram-Maria Märtig lässt den Walzer aufleben

Foto: Barbara Pálffy (c)
Volksoper Wien
, 17. Januar 2018
Johann Strauß, Eine Nacht in Venedig
Wolfram-Maria Märtig, Dirigent

von Mirjana Plath

Wer seinen letzten Italienurlaub vermisst, sollte sich auf den Weg in die Volksoper Wien machen. Dort entführt Johann Strauß‘ Operette „Eine Nacht in Venedig“ in die Karnevalsfeiern der Serenissima. Hinrich Horstkottes Inszenierung hat einiges für das Auge zu bieten. „Johann Strauß, Eine Nacht in Venedig,
Volksoper Wien“
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Hänsel und Gretel: Begeisterung vom Milchzahn- bis ins Erwachsenen-Alter

Foto: Barbara Pálffy (c)
Volksoper Wien,
23. Dezember 2017
Engelbert Humperdinck, Hänsel und Gretel
Christof Prick, Dirigent
Karl Dönch, Regie
Toni Businger, Bühnenbild und Kostüme
Lucio Golino, Choreinstudierung
Martin Winkler, Vater
Elisabeth Flechl, Mutter
Manuela Leonhartsberger, Hänsel
Anja-Nina Bahrmann, Gretel
Ulrike Steinsky, Knusperhexe
Sofiya Almazova, Sandmännchen
Johanna Arrouas, Taumännchen

von Jürgen Pathy

Das zur Adventszeit in vielen Opernhäusern auf dem Programm stehende Märchenspiel in drei Bildern zählt zu den populärsten Opern und gilt auch als besonders kinderfreundlich. An der Volksoper Wien steht die spätromantische Oper seit dem ersten Nachkriegswinter 1945 regelmäßig auf dem Spielplan, seit 1985 in der legendären Inszenierung des 1994 verstorbenen Volksopern-Direktors Karl Dönch – an diesem Samstagabend bereits in der 208. Vorstellung. Und es scheint, als würde das Stück von Mal zu Mal besser werden! „Engelbert Humperdinck, Hänsel und Gretel, weiterlesen

Vorweihnachtlicher Märchenzauber in der Volksoper Wien

Foto: Barbara Pálffy (c)
Volksoper Wien
, 16. Dezember 2017
Engelbert Humperdinck, Hänsel und Gretel
Christof Prick Dirigent
Karl Dönch Regie
Toni Businger Ausstattung
Morten Frank Larsen Peter, Besenbinder
Elisabeth Flechl Gertrud, sein Weib
Manuela Leonhartsberger Hänsel
Anja-Nina Bahrmann Gretel
Ulrike Steinsky die Knusperhexe
Sofiya Almazova Sandmännchen
Johanna Arrouas Taumännchen
Jugendchor der Volksoper Wien Lebkuchenkinder

von Mirjana Plath

Vorweihnachtlicher Märchenglanz erfüllt die Volksoper Wien dieser Tage. Dorthin stapfen viele Kinderfüßchen (und auch einige große Füße), um Karl Dönchs Inszenierung von „Hänsel und Gretel“ zu erleben. Da fliegt die Knusperhexe auf ihrem Besen quer durch den Saal, da qualmt das Feuer aus dem Lebkuchenofen, da leuchten die roten Augen einer Eule zwischen den Baumwipfeln hervor. „Engelbert Humperdinck, Hänsel und Gretel,
Volksoper Wien“
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Berlioz‘ „Roméo et Juillette“ – brillant getanzte und gesungene Symphonie in der Volksoper Wien

Foto © Barbara Pálffy
Volksoper Wien,
12. Dezember 2017
Hector Berlioz, Roméo et Juillette
Davide Bombana Inszenierung
Wiener Staatsballett
Maria Yakovleva Juliette
Masayu Kimoto Roméo
Annely Peebo Alt
Szaboles Brickner Tenor
Yasushi Hirano Bass
Gerrit Prießnitz Dirigent

von Charles E. Ritterband

An der Volksoper Wien ist gegenwärtig ein ganz besonderes Werk zu sehen – eine Synthese aus symponischer Dichtung (der Symphonie Dramatique Opus 17), Oper und Ballett: Hector Berlioz‘ „Roméo et Juillette“, ein Auftragswerk des 1958 in Mailand geborenen Star-Choreographen Davide Bombana. „Hector Berlioz, Roméo et Juillette,
Volksoper Wien“
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Volksoper Wien: Die lustige Witwe an der Hochburg der Operette

Foto: B. Pálffy (c)
Franz Lehár, Die lustige Witwe
Volksoper Wien, 20. 10.2017

Dirigent, Alfred Eschwé
Regie und Bühnenbild, Marco Arturo Marelli
Kostüme, Dagmar Niefind
Choreographie, Renato Zanella
Baron Mirko Zeta, pontevedrinischer Gesandter in Paris,
Kurt Schreibmayer
Valencienne, seine Frau, Rebecca Nelsen
Hanna Glawari, Ursula Pfitzner
Graf Danilo Danilowitsch, Gesandtschaftssekretär, Carsten Süss
Camille de Rosillon, Konstantin Lee
Vicomte Cascada, Alexandre Beuchat
Raoul de St. Brioche, Roman Martin
Bogdanowitsch, pontevedrinischer Konsul, Joachim Moser
Sylviane, seine Frau, Tatiana Sokolova
Kromow, Gesandtschaftsrat,  Georg Wacks
Olga, seine Frau, Susanne Litschauer
Pritschitsch, Militärattaché, Franz Suhrada
Praskowia, seine Frau, Sulie Girardi
Njegus, Kanzlist bei der pontevedrinischen Gesandtschaft,
Boris Eder

von Jürgen Pathy

Die Volksoper Wien ist für jeden Operetten-Liebhaber the place to be! Das Ziel von Direktor Robert Meyer, die Operette aufzuwerten und das Haus am Gürtel wieder zu dem Wiener Musiktheater zu küren, trägt Früchte. Davon konnten die Besucher sich am Freitagabend überzeugen: „Die lustige Witwe“ in der Inszenierung von Marco Arturo Marelli begeisterte das Publikum aus aller Welt und erhielt frenetischen Beifall.

„Franz Lehár, Die lustige Witwe, Volksoper Wien, 20.10.2017“ weiterlesen

Üble Gesellen im IKEA-Kubus – Verdis „Masnadieri“ als „Die Räuber“ in der Volksoper Wien

Foto: Volksoper Wien / B. Pálffy (c)
von Charles E. Ritterband

Das Ganze auf Deutsch, wie vor vielen Jahren in der Volksoper, als Wien noch ungleich weniger kosmopolitisch war (was der Musikalität Giuseppe Verdis zweifellos Abbruch tut) – und noch dazu in einer schwarz angemalten Box als Guckkasten im Guckkasten mit verschieden großen Türen, in der ein mediokres schwarzes Ikea-Sofa stand. Die Box drehte sich von Zeit zu Zeit um die eigene Achse, damit das Bühnenbild (Bettina Meyer) nicht allzu monoton wurde, was es dennoch war: So muss man sich die Neuinszenierung von Verdis „I Masnadieri“ alias „Die Räuber“ nach Schiller in der Wiener Volksoper vorstellen – 116 Jahre nach der Uraufführung im Londoner Haymarket Theatre und immerhin 54 Jahre nach der ersten und bisher letzten Volkstheater-Produktion. „Giuseppe Verdi, Die Räuber, Volksoper Wien, 14.10.17,
Volksoper Wien“
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Giuseppe Verdi, "Die Räuber": Hass und Eifersucht zerstören die Wiener Volksopernbühne

Foto: B. Pálffy (c)
Giuseppe Verdi, Die Räuber
Volksoper Wien,
14. Oktober 2017
Jac van Steen
– Dirigent
Alexander Schulin – Regie
Bettina Meyer – Bühnenbild
Bettina Walter – Kostüme
Holger Kristen – Choreinstudierung
Kurt Rydl
– Maximilian
Vincent Schirrmacher – Karl
Boaz Daniel – Franz
Sofia Soloviy – Amalia
David Sitka – Hermann
Christian Drescher – Roller

von Mirjana Plath

Katastrophale Familienverhältnisse beherrschen die Volksoper Wien. Am Samstagabend feierte Giuseppe Verdis Oper „I masnadieri“ in deutscher Übersetzung ihre Premiere. Die Oper in vier Akten beruht auf Friedrich Schillers Drama „Die Räuber“ und hatte 1847 in London ihre Uraufführung. Sie gehört damit zu Verdis frühen Werken. „Giuseppe Verdi, Die Räuber,
Volksoper Wien“
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