Die MONTAG-PRESSE – 25. OKTOBER 2021

Die MONTAG-PRESSE – 25. OKTOBER 2021

Foto: Kirill Serebrennikov © picture alliance/Ramil Sitdikov/Sputnik/dpa Foto: Ramil Sitdikov

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MONTAG-PRESSE – 25. OKTOBER 2021

München
Eisig, unerbittlich, konsequent humorfrei: Schostakowitschs „Die Nase“ an der Bayerischen Staatsoper
Mit schwerer Kost hat Serge Dorny seine Intendanz an der Münchner Staatsoper begonnen. Kirill Serebrennikov inszenierte Schostakowitschs „Die Nase“ unerbittlich aus der Ferne, Vladimir Jurowski schaffte unheimliche musikalische Nähe. Ein fordernder, lohnender Abend.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny
https://www.freitag.de/autoren/hahalter/aufstieg-und-fall-der-stadt-mahagonny

Dresden
In der Semperoper brennen Bücher statt Ketzer (Bezahlartikel)
Im Dresdner „Don Carlo“ von Verdi beugen sich Könige und Gefühle der Staatsräson. Doch nur ein Sänger überzeugt restlos.
Sächschische Zeitung.de

Regensburg
Außenseiter in Lederkluft: Jules Massenets „Werther“ am Theater Regensburg
Neue Musikzeitung/nmz.de

München
Es kann jeden treffen
Selten steht in einer Oper ein Körperteil im Vordergrund. Bei „Die Nase“ von Dmitri Schostakowitsch ist es scheinbar so. Der Beamte Kowaljow wacht eines morgens auf und stellt fest, dass sein Friseur ihm beim Rasieren die Nase abgeschnitten hat. Verzweifelt sucht er sie, wird dabei verspottet und muss feststellen, dass seine Nase sich als großer Herr ausgibt und in St. Petersburg spazieren geht. Erstmalig wird „Die Nase“ am kommenden Sonntag an der Bayerischen Staatsoper zu sehen sein.
BR-Klassik.de

Berlin
Dirigent Michael Francis zu Gast beim RSB – Kleine Scherze unter Freunden
Musizieren in gegenseitiger Freundschaft: Michael Francis teilt sich den verdienten Applaus mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.
Tagesspiegel

Wien/Staatsoper
Gelungene Wiederaufnahme für „Adriana Lecouvreur“
An der Wiener Staatsoper funkelt wieder die Eifersucht zwischen Mezzo und Sopran, wenn es um die Liebe des schönen Maurizio geht. In der insgesamt erst elften Aufführung von „Adriana Lecouvreur“ im Haus am Ring gab Elīna Garanča ihr internationales Rollendebüt als Prinzessin von Bouillon.
http://www.operinwien.at/werkverz/cilea/alecov3.htm

Wiener Staatsoper: Tödliches Duell bei „Adriana Lecouvreur“
Der Standard.at

„Adriana Lecouvreur“: Liebe, Macht und Leidenschaften sowie ein Rollendebüt nach Maß (Bezahlartikel)
Kurier.at

Wien/Musikverein
Concentus Musicus mit Purcells „The Fairy Queen“ im Musikverein

Der Standard.at

Salzburg/Landestheater
„Sound of Music“ zurück im Landestheater
Vor genau zehn Jahren wurde das Musical „Sound of Music“ auf den Spielplan des Salzburger Landestheaters gesetzt – und hat sich zum absoluten Kassenschlager entwickelt. Nach zwei Jahren Pause kehrt das musikalische Abenteuer der Familie Trapp zurück auf die Bühne.
https://salzburg.orf.at/stories/3127103/

Bücher
Dresdner Briefwechsel von Clara und Robert Schumann veröffentlicht
Neue Musikzeitung/nmz.de

CD-Rezension: Fantasie von Übermorgen – Lieder aus dem Exil. Constance Heller & Gerold Huber
Diese CD ist ein wichtiger Beitrag zur weiteren Erforschung von Musik des Exils, man möchte ihr die gebührende Aufmerksamkeit und Verbreitung wünschen.
Klassik-begeistert.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Rom
Giovanna d’Arco at Opera di Roma
The Opera di Roma opens its fall season this week with Giuseppe Verdi’s rarely-performed early work, Giovanna d’Arco.
https://operatoday.com/2021/10/giovanna-darco-at-opera-di-roma/

New York
VIDEO: First Look at Wagner’s Die Meistersinger von Nürnberg at the Metropolitan Opera
broadwayworld.com

Boston
Nelsons, BSO illuminate contrasts and convergence in Russian program
bostonclasicalreview.com

Houston
A vivid cast triumphs over staging distractions in Houston Grand Opera’s “Carmen”
texasclassicalreview.com

San Francisco
Fidelio in San Francisco
A superb cast, a fine production, inspired conducting, classy orchestra and a classy chorus, a wired audience — it was Fidelio last night at the War Memorial Opera House.
https://operatoday.com/2021/10/fidelio-in-san-francisco/

Los Angeles
Kaufmann thrills Los Angeles
„When Jonas Kaufmann performs in a 500-seat venue in that town, you practically stampede toward the hall. The packed crowd at The Broad Stage in Santa Monica seemed to be in the know, squeezing shoulder-to-shoulder in the intimate venue.“
http://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=14764

Recordings
Bellini: I Puritani (Kaunas City Symphony Orchestra & State Choir, Constantine Orbelian, Sarah Coburn, Lawrence Brownlee )
Lithuanian band and American leads slam dunk Italian opera on English Civil War.
limelightmagazin.com

Ballett/ Tanz

Hamburg
Ein Freude und Lebenslust hinterlassendes Ereignis: John Neumeiers Bernstein Dances beim Hamburg Ballett
ber nicht nur die Protagonisten glänzen in dieser vor Tanz überquellenden Ballettrevue, auch aus der zweiten Reihe kommt Beeindruckendes.
Klassik-begeistert.de

Pittsburgh
Review: Pittsburgh Ballet Theatre delivers strong, eclectic program in return to Benedum Center
Postgazette.com

Calgary
Review: Swan Lake sets the stage for Alberta Ballet’s graceful and triumphant return
calgaryherald.com

Sprechtheater

Wien/Akademietheater
„Moskitos“ im Akademietheater: Ein Königreich für einen Quark

Der Standard.at

Wien/Kammerspiele
„Das perfekte Geheimnis“: Reaktionärer Schmafu in den Kammerspielen
Wiewohl handwerklich ganz hübsch zur Aufführung gebracht, sollte das Stück gar nicht auf dem Spielplan stehen
Der Standard.at

Buch/Literatur

Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga: Neuer Mut für eine Kämpferin
Am Sonntag nimmt die simbabwische Autorin und Filmemacherin die Auszeichnung entgegen. Ihr Buch „Überleben“ ist beispielhaft für ihr Werk
DerStandard.at

TV/ Medien/Film

Das ist unverantwortlich“: Zuschauer zu Hause ätzen gegen Silbereisen-Show
Beim „Schlagerbooom“ am Samstagabend feierte Florian Silbereisen mit der Elite der Showbranche und jeder Menge Fans vor Ort – und das sorgte für Unmut bei den Zuschauern vor den Bildschirmen.
t-online.de

Emmy-Preisträger Peter Scolari mit 66 Jahren gestorben
Den Durchbruch hatte der Schauspieler 1980 in der TV-Sitcom „Bosom Buddies“. Er spielt in „Girls“ den Vater von Lena Dunhams Figur Hannah
Der Standard.at

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Unter’m Strich

Österreich/Inseratenpolitik/Helmut Brandstätter
„Was werfts ihr ein?“ Oder: „Waßt eh,wie des is“
Die Inseratenkorruption ist keine türkise Erfindung. Aber Sebastian Kurz’ Methoden zielten darauf ab, die Kontrolle der Macht zu delegitimieren
Der Standard.at

Während Deutschland vom Corona-Ende träumt, sind diese Länder zurück im Lockdown
Es ist nur eine symbolische Zahl, aber sie lässt aufhorchen: Die Corona-Inzidenz ist in Deutschland wieder dreistellig. Gesundheitsminister Spahn will trotz der steigenden Tendenz den nationalen Ausnahmezustand im Frühjahr beenden.
Focus.de

Österreich
Sonntagsfrage: ÖVP kommt nur noch auf 23 Prozent
Gleichauf mit der SPÖ
https://www.krone.at/2539434

Wiener Silvesterpfad erneut abgesagt + Über 3.600 Neuinfektionen in Ö
Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.
Kurier.at

INFOS DES TAGES (MONTAG, 25. OKTOBER 2021)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 25. OKTOBER 2021)

Quelle: onlinemerker.com

HEUTE WORLD OPERA DAY

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Das Programm zum World Opera Day am 25. Oktober 2021
10:00 MEZ – New National Theatre Tokyo
12:00 MEZ – Opéra Comique Paris
14:00 MEZ – Royal Opera House Covent Garden
16:00 MEZ – Staatsoper Hannover
18:00 MEZ – Dutch National Opera
20:00 MEZ – Polish National Opera
22:00 MEZ – Teatro dell’Opera di Roma/Festival Verdi Parma
https://operavision.eu/de/bibliothek/feuilleton/world-opera-day-2021

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Das Nationaltheater Mannheim öffnet für 24 Stunden digital seine Türen. Von 00-24 Uhr wird exklusiv für einen Tag nicht nur Jean-Philippe Rameaus »Hippolyte et Aricie« in der Regie von Lorenzo Fioroni als Stream bei NTM digital zurückkehren, der erst kürzlich wieder von der Fachzeitschrift »Opernwelt« zu den besten seines Fachs gekürt wurde, sondern auch Gioachino Rossinis »Der Barbier von Sevilla« in der Regie der Nachwuchsregisseurin Maren Schäfer, der aktuell auch live im Repertoire zu sehen ist. Zeitgenössischer wird es schließlich noch mit Karl Amadeus Hartmanns »Simplicius Simplicissimus« in der Regie von Markus Dietz.
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Nachwuchs-Förderprogramm der Oper Leipzig startet zum Weltoperntag am 25. Oktober 2021

„Oper intensiv – Die Booster Edition“ bereitet fünf Studierende auf den Arbeitsmarkt vor

In einem zweiwöchigen Intensivtraining fördert die Oper Leipzig gemeinsam mit der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig« (HMT) zum ersten Mal fünf Gesangsstudierende der HMT Leipzig: Das Pilotprojekt „Oper intensiv – Die Booster Edition“ unterstützt die jungen Sängerinnen und Sänger auf dem Weg in die Professionalität und soll ermöglichen, den Alltag in einem Opernbetrieb kennenzulernen und sich realistischen Berufsanforderungen zu stellen.

Die Förderung des Opernnachwuchses beinhaltet neben Körpertraining und Szenischer Arbeit u.a. auch ein Vorsing-Training und ein Agentur-Feedback. Zudem stehen der Austausch zwischen jungen und erfahrenen Musikerinnen und Musikern sowie allgemeine Grundlagen wie eine Einführung in das Bühnenrecht oder die Arbeit mit Soufflage auf dem Stundenplan. Am Ende des zweiwöchigen Programms findet am 6.11.2021 ein öffentliches Abschlusskonzert statt: ein Musikalischer Salon Extra im Konzertfoyer des Opernhauses.

Fünf Nachwuchstalente probieren sich an der Oper Leipzig aus

Die Initiatorinnen Franziska Severin, Operndirektorin der Oper Leipzig, und Prof. Karoline Gruber von der HMT in der Fachrichtung klassischer Gesang/Musiktheater betreuen die fünf Studierenden Kristín E. Mantyla, Anna Maria Schmidt, Sebastian Seibert, Wenzheng Tong und Annika Westlund.

Der Auftakt des Programms ist am 25. Oktober 2021, dem World Opera Day. Der World Opera Day findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt und hat das Ziel, den positiven Wert der Oper für die Gesellschaft hervorzuheben. In diesem Zusammenhang stellt die Förderung von Nachwuchstalenten einen Schwerpunkt dar – ein wichtiges Anliegen, dem sich die Oper Leipzig mit ihrem neuen Programm »Oper Intensiv« widmet.

Franziska Severin, Operndirektorin und stellvertretende Intendantin der Oper Leipzig:

»Unsere Erfahrungen zeigen, wie wichtig es ist, dass junge Menschen bereits während der Ausbildung realistischen Berufsbelastungen ausgesetzt sind und sie ein wirklichkeitsnahes Bild vom künstlerischen Arbeitsmarkt erwerben. Die jungen Sängerinnen und Sänger stellen sich zahlreichen Aufgaben und erhalten zwei Wochen lang einen „Boost“ voller Praxiserfahrungen.«

 Prof. Karoline Gruber, Leiterin der Opernschule der HMT Leipzig:

»Ganz im Sinne des diesjährigen Weltoperntages widmen wir uns der nächsten Generation talentierter Sängerinnen und Sänger. Ich freue mich über die Kooperation mit der Oper Leipzig, durch die unsere Studierenden ungeschönt und praxisnah die Ansprüche des Musiktheaters erfahren können.«

#WorldOperaDay, #OperIntensiv, #OperLeipzig, #HMTLeipzig

Kurzbiographien der teilnehmenden HMT-Studierenden

Kristín E. Mantyla

Geboren in Reykjavik/Island. Masterstudium Operngesang an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig bei Prof. Brigitte Wohlfarth. 2021 Abschluss mit Auszeichnung. Seit 2021 dort Studium in der Meisterklasse. Auftritte u.a. an der Oper Leipzig, der Isländischen Oper, dem Anhaltischen Theater Dessau und Theater Nordhausen. Preisträgerin der »Junge Stimmen Leipzig«. Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig, der Yehudi Menuhin Live Music Now Leipzig e.V, des »Vilhjálmur Vilhjálmsson«-, des »Marinó Pétursson«- und des »Ingjaldssjóður«-Stipendiums.

Anna Maria Schmidt

Geboren in Berlin. Gesangsstudium in Weimar bei Marietta Zumbült. Studium in der Meisterklasse Operngesang an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig bei Prof. Brigitte Wohlfarth. Mit Partien wie Königin der Nacht (»Die Zauberflöte«), Gretel (»Hänsel und Gretel«), Sophie (»Der Rosenkavalier«), Rosina (»Il barbiere di Siviglia«) und 1. Elfe (»Rusalka«) Auftritte u.a. an der Jungen Mitteldeutschen Kammeroper, bei Szene 12 Dresden sowie bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen. 1. Preisträgerin des Albert-Lortzing-Wettbewerbs 2019.

Sebastian Seibert

Geboren in Gießen. Masterstudiengang Operngesang in der Klasse von Prof. Brigitte Wohlfarth an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig. Auftritte u.a. am Stadttheater Gießen. 2019 Debüt als Jean in César Cuis Oper »Der gestiefelte Kater« sowie 2020 als Tamino in einer konzertanten Aufführung von Mozarts »Die Zauberflöte«. Stipendiat des Cusanuswerkes.

Wenzheng Tong

Geboren 1994 in Shandong/China. Vorbereitungsstudium in klassischem Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit 2017 Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig in der Klasse von Prof. Brigitte Wohlfarth. Auftritte u.a. an der Oper Leipzig. In der Spielzeit 2021/22: Marchese d’Obigny in »La traviata«.

Annika Westlund

Geboren 1996 in Pinneberg. Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Martina Rüping. Seit 2019 Studium an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig bei Prof. Elvira Dreßen. Auftritte u.a am Theater Vorpommern, am Staatstheater Braunschweig sowie gemeinsam mit dem Ensemble »Cantando Admont« bei den Salzburger Festspielen. Mitglied des zeitgenössischen Musiktheaterprojekts »Workers Union« (2. Preis beim Freisprung Theaterfestival in Rostock). Teil des Organisationsteams des Opernkollektivs »operationderkuenste«.

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HÖHEPUNKTE IM SPIELPLAN DER OPER FRANKFURT IM NOVEMBER 2021

Humperdinck: Königskinder

Samstag, 6. November 2021, um 19.00 Uhr im Opernhaus
Zweite Wiederaufnahme
KÖNIGSKINDER
Märchenoper in drei Aufzügen von Engelbert Humperdinck
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle; Regie: David Bösch
Mitwirkende: Gerard Schneider (Der Königssohn), Heather Engebretson (Die Gänsemagd), Iain MacNeil (Der Spielmann), Katharina Magiera (Die Hexe), Magnús Baldvinsson (Der Holzhacker), Jonathan Abernethy (Der Besenbinder), Franz Mayer (Der Ratsälteste), Božidar Smiljanić (Der Wirt), Kelsey Lauritano (Die Wirtstochter), Judita Nagyová (Die Stallmagd), Carlos Andrés Cárdenas (Der Schneider) u.a.
Weitere Vorstellungen: 11., 14. (18.00 Uhr), 19., 21. (15.30 Uhr) November 2021
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr
Preise: € 15 bis 116 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Die aktuelle Frankfurter Inszenierung der Märchenoper Königskinder von Engelbert Humperdinck (1854-1921) feierte am 30. September 2012 Premiere im Opernhaus und lenkte damit den Blick auf ein weniger bekanntes Werk des vor hundert Jahren verstorbenen Schöpfers der ungleich populäreren Vertonung von Hänsel und Gretel. So konnte man nach der Premiere in der Kritik der Stuttgarter Nachrichten lesen: „Kindlich, fast naiv wirkt David Böschs Zugriff, ausgesprochen präzise seine Personenführung; klar und einfach sind die Bildideen, die der Regisseur für die Bühne erdachte.“ Und der Rezensent der Rheinpfalz urteilte: „Böschs Regie findet einen sinnfälligen Mittelweg zwischen Realismus und Symbolismus, zwischen fantastischen (Alp-)Traumbildern und dem ganz banalen, elenden Tod.“ Nun wird die Produktion aus der Spielzeit 2012/13 zum zweiten Mal in fast vollständig neuer Besetzung wiederaufgenommen.

Die Handlung von Humperdincks Oper setzt sich aus Motiven verschiedener Märchen zusammen:
Die Gänsemagd lebt von Kind auf bei einer Hexe im Wald, den sie wegen eines Zaubers nicht verlassen kann. Als sie sich in einen Königssohn verliebt, ist es ihr wegen des Banns unmöglich, ihm zu folgen. Der junge Mann verlässt sie enttäuscht, nicht ohne ihr vorher seine Krone zu überlassen. Derweil trifft die zurückgekehrte Hexe vor ihrer Hütte auf den Spielmann, der sie um Rat bittet: Im nahen Dorf Hellabrunn ist der Königsthron verwaist. Wie solle man einen geeigneten Herrscher finden? Die Hexe antwortet, dass derjenige, der punkt Mittag durch das Stadttor schreitet, König werden solle. Zur Überraschung aller ist es die Gänsemagd, die den Zauberbann überwinden konnte und nun – die Königskrone auf dem Kopf – dem Prinzen gegenüber tritt. Das enttäuschte Volk jagt das junge Paar zurück in den Wald. Der Spielmann macht sich auf die Suche nach den beiden, denn er hat von Anfang an trotz ihres niederen Standes im Wesen der jungen Frau eine wahrhaft königliche Würde erkannt. Doch er kommt zu spät.
Hungrig hat das ahnungslose Paar bei den Bewohnern der Hütte der zwischenzeitlich verstorbenen Hexe die Krone gegen ein von der Alten vergiftetes Brot eingetauscht. Tot sinken sie in den Schnee, der Spielmann hofft auf eine glückliche Vereinigung der beiden im Jenseits.

Frankfurts Generalmusikdirektor Sebastian Weigle dirigierte bereits die Premiere dieser Produktion und kehrt nun nach einem umjubelten Gastspiel mit Mussorgskis Boris Godunow an der New Yorker Metropolitan Opera für die Wiederaufnahme zurück an das Pult seines Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Aus dem Ensemble steigen in den Hauptpartien Gerard Schneider (Der Königssohn), Iain MacNeil (Der Spielmann) und Katharina Magiera (Die Hexe) neu ein, wobei die zuletzt genannte Künstlerin in der Premiere bereits die Partie der Stallmagd sang. Die amerikanische Sopranistin Heather Engebretson (Die Gänsemagd) ist der einzige Gast in der neuen Besetzung. Sie
debütierte an der Oper Frankfurt 2020/21 als Sophie in Massenets Werther, gefolgt von ihrem Rollendebüt als Gräfin Almaviva in Mozarts Le nozze di Figaro. Im Verlauf der aktuellen Frankfurter Spielzeit ist u.a. noch ihr Rollendebüt als Puccinis Madama Butterfly geplant.

Freitag, 12. November 2021, um 19.00 Uhr im Opernhaus
Vierte Wiederaufnahme
CARMEN
Opéra comique in drei Akten von Georges Bizet
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Foto: Barbara Aumüller

Musikalische Leitung: Simone Di Felice / Giedrė Šlekytė;
Regie: Barrie Kosky
Mitwirkende: Zanda Švēde (Carmen), AJ Glueckert (Don José), Adriana González (Micaëla), Kihwan Sim / Gordon Bintner / Andreas Bauer Kanabas (Escamillo), Mikołaj Trąbka / Iurii Samoilov (Moralès / Dancaïro), Brian Michael Moore / Michael Porter (Remendado), Karolina Bengtsson (Frasquita), Karolina Makuła / Cecelia Hall (Mercédès),
Gabriel Rollinson / Božidar Smiljanić (Zuniga)
Weitere Vorstellungen: 26. November, 10., 12. (18.00 Uhr), 15., 31. Dezember 2021,
9. (18.00 Uhr), 13. Januar 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr
Preise: € 15 bis 149 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Carmen von Georges Bizet (1838-1875) in der Sicht von Barrie Kosky gehörte zu den Höhepunkten der Spielzeit 2015/16. Kosky, seit 2012/13 Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, wird dort ab Sommer 2022 nur noch in der zuletzt genannten Position tätig sein. Die Frankfurter Carmen ist in einer von Kosky, dem Dirigenten der Premierenserie Constantinos Carydis sowie dem Herausgeber der kritischen Ausgabe, Michael Rot, eigens erstellten Fassung zu erleben, die Elemente der „großen Oper“ mit denen des Varieté und der Revue im Geiste Offenbachs kombiniert und zudem mit atemberaubenden Tanzszenen anreichert.
Die Inszenierung riss das Publikum förmlich von den Sitzen. Viele, die das populäre Werk gut zu kennen glaubten, sahen es plötzlich in völlig neuem Licht. Auch die Pressevertreter waren begeistert, was sich nach der Premiere am 5. Juni 2016 in Kritiken mit Schlagworten wie „kultverdächtig“ (www.musik-heute.de), „brillant und böse“ (Der Tagesspiegel), „Weltklasseproduktion“ (Rhein-Zeitung) und „Höhepunkt der Saison“ (www.concerti.de) entlud.

Die vierte Frankfurter Wiederaufnahme dieser Erfolgsproduktion, welche 2018/19 mit großem Publikumszuspruch auch leihweise am Royal Opera House Covent Garden in London zu sehen war, hätte eigentlich bereits in der Spielzeit 2020/21 gezeigt werden sollen, musste jedoch wegen der Pandemie auf die aktuelle Saison verschoben werden. Nun wechseln sich Kapellmeister Simone Di Felice und Gastdirigentin Giedrė Šlekytė am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters ab.
Während zu den jüngsten Aufgaben des Italieners an seinem Stammhaus Händels Radamisto (2019/20) gehört, gab die aus Litauen stammende Musikerin hier 2020/21 ihr Hausdebüt mit Francis Poulencs Dialogues des Carmélites. Im Laufe der Zeit haben zahlreiche Mitglieder der Oper Frankfurt bereits in dieser Inszenierung gesungen, weswegen nur wenige „Neueinsteiger“ zu verzeichnen sind: Als Gast erstmals mit dabei ist die aus Guatemala stammende Sopranistin Adriana González (Micaëla) und aus dem Ensemble der US-amerikanische Tenor Brian Michael Moore (Remendado). Während sie dashiesige Publikum kürzlich als Mozarts Figaro-Gräfin begeisterte, begann er die aktuelle Saison als Hirte in Strawinskys Oedipus Rex und als Narraboth in Strauss’ Salome. Aus dem Opernstudio der Oper Frankfurt neu besetzt sind Karolina Bengtsson (Frasquita), Karolina Makuła (die sich als Mercédès erstmals mit Ensemblemitglied Cecelia Hall abwechselt) und Gabriel Rollinson (Zuniga). Alle weiteren Partien inklusive der Doppelbesetzungen verkörpern Sänger*innen, die bereits mit der Produktion vertraut sind, angeführt von Zanda Švēde als Carmen und AJ Glueckert als Don José.

Dienstag, 30. November 2021, um 19.30 Uhr im Opernhaus

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Jamie Barton. Copyright: Breeanne Clowdus

Liederabend
JAMIE BARTON, Mezzosopran
JAKE HEGGIE, Klavier
Liedern von Henry Purcell, Franz Schubert, Johannes Brahms, Florence Price und Jake Heggie
Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Sie gehört fraglos zu den Ausnahmekünstlerinnen: Mit großer Stimme und feinem Sinn für Sprachen brilliert Jamie Barton. In ihrem letzten Liederabend an der Oper Frankfurt im Winter 2015 sorgte sie für begeisterte Kritiken und ein jubelndes Publikum. Ihr hiesiger Auftritt als Cornelia in Händels Giulio Cesare in Egitto wurde gleichermaßen gefeiert. Jamie Barton singt nicht nur an den renommierten Opernhäusern der USA wie der Santa Fe Opera, der Lyric Opera Chicago, in Atlanta und an der Metropolitan Opera New York, sondern tritt auch an den führenden europäischen Häusern auf, u.a. als Fenena (Nabucco) am Royal Opera House London, als Léonor in La favorite am Teatro Real in Madrid, als Azucena (Il trovatore) an der Bayerischen Staatsoper in München sowie als Brangäne (Tristan und Isolde) beim Festival d’Aix-en-Provence. Die Gewinnerin der BBC Cardiff Singer of the World Competition 2013 und des International Opera Award 2014 gilt mittlerweile als international gefeierte Mezzosopranistin. Höchste Zeit, Jamie Barton in ihrem zweiten Frankfurter Liederabend gemeinsam mit dem Pianisten und Komponisten Jake Heggie zu erleben.
Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, online unter
www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

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ORF : „kulturMontag Spezial aus Oslo“: Vorzeige-Architektur in Europas Umwelthauptstadt, Eröffnung Munch-Museum, neuer Jo Nesbø

Danach in memoriam: „Bernard Haitink: Der geheimnisvolle Maestro“

Wien (OTS) – Von Rekorden und Morden in Oslos Fjorden: Aus Norwegens Hauptstadt meldet sich eine von Clarissa Stadler präsentierte Spezialausgabe des „kulturMontag“ am 25. Oktober 2021 um 23.10 Uhr in ORF 2. Die Sendung begibt sich anlässlich der Eröffnung des imposanten neuen Munch-Museums – das weltweit größte Museum, das einem einzigen Künstler gewidmet ist – auf Lokalaugenschein im hohen Norden. Im Land der Fjorde, Elche, Trolle und Dichter wird mit Kulturbauten wie diesem oder auch umweltbewussten Stadterneuerungsprojekten, die die gesamte Küstenlinie Oslos verändern, nicht gespart. Mitten in dieser mythenumrankten Synthese zwischen Natur und Kultur entstehen die Bestseller-Krimis von Jo Nesbø. Ihn hat Clarissa Stadler zum Interview im privaten Rahmen getroffen. Anschließend an das Magazin erinnert der ORF mit dem Porträt „Bernard Haitink: Der geheimnisvolle Maestro“ an den gestern (21. Oktober) verstorbenen Dirigenten.

Oslo – eine Synthese zwischen Natur und Kultur

Norwegens Hauptstadt Oslo mit ihren mehr als 600.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist eine lebhafte aber trotzdem entspannte Stadt. Ihr mythenumranktes Image, inspiriert von malerischen Landschaften mit ihrem Naturschauspiel aus tanzenden Polarlichten über Fjorden, Seen, Inseln, Wald und Wasserfällen sowie allerhand mystischen Fabeln, wird seit geraumer Zeit von spektakulärer Architektur verwandelt. Spätestens mit dem tollkühnen Opernhaus, das wie eine gigantische Eisscholle am Fjordufer in der Bucht von Bjørvika zu schwimmen scheint, ist Oslo auf dem Radar architekturaffiner Reisender gelandet. Auch die neben der Oper gelegene gläserne Stadtbibliothek, die im vergangenen Jahr eröffnet wurde, entspricht nicht dem Klischee eines verstaubten Lesesaals mit meterhohen Bücherregalen und gedämpfter Atmosphäre. Nicht zuletzt energetisch ist diese Eye-Catcher-Architektur Oslos ein Vorzeigeprojekt: Sie erreicht Passivhausstandard, der Energieverbrauch ist niedrig, die Belüftung über die Böden nutzt die thermische Masse der Gebäude, ein externer Sonnenschutz reduziert im Sommer den Kühlbedarf der Häuser. 2019 ist Oslo als Umwelthauptstadt Europas durchgestartet. Der Verkehr wird durch einen Unterwassertunnel, den Oslofjordtunnel, umgeleitet. Es summen Elektro- oder Hybridfahrzeuge herum, denn Oslo will bis 2030 seine Emissionen um 95 Prozent senken. Auch die neuen architektonischen Projekte zeichnen sich durch besonders ökologische und kulturelle Eigenschaften aus, wie das neue Nationalmuseum, das 2022 eröffnet werden soll.

Zum Schreien cool – Das neue Munch-Museum

Neue Infrastruktur-Projekte und Kulturbauten sollen für internationales Renommee Oslos sorgen. Alles drängt ans Wasser, zum Fjord, zum Meer – so auch das neben der Oper gelegene neue und architektonisch auffällige dreizehnstöckige Munch-Museum, dessen oberer Gebäudeteil sich wie der griechische Buchstabe „Lambda“ nach vorne neigt und so der Stadt und dem Fjord seine Reverenz zu erweisen scheint. Das weltweit größte Museum, das einem einzigen Künstler gewidmet ist, wird jene Sammlung von fast 30.000 Werken beherbergen, die Edvard Munch einst der Stadt Oslo vermacht hat – darunter auch sein ikonisches expressionistisches Meisterwerk „Der Schrei“. Zwar war eine neue Heimat für die Arbeiten von Norwegens bedeutendstem Künstler längst überfällig, die Konstruktion wie auch die Kosten von rund 200 Millionen Euro sind freilich nicht unumstritten. Die Stadt war einst mit Edvard Munchs Schenkung heillos überfordert. Erst zum 100. Geburtstag des Künstlers 1963 wurde im Osloer Osten ein Munch-Museum eröffnet, abseits der Touristenpfade und bei Kuratoren wie Kunstfreunden gleichermaßen unbeliebt. Eine Erweiterung und Renovierung 1994 zum 50. Todestag von Munch änderte daran wenig, und der Diebstahl des „Schreis“ 2004 schadete der Reputation des Hauses zusätzlich. Für einen Künstler, dessen berühmtestes Zitat lautet „Krankheit, Wahnsinn und Tod waren die Engel, die meine Wiege umgaben und die mir mein Leben lang gefolgt sind“, ist das neue Munch-Museum jetzt endlich ein würdiger Rahmen.

Der Krimi-König, der aus der Kälte kam – Zu Besuch bei Jo Nesbø

Dunkle Geheimnisse und ungezügelte Rachegelüste, Schuld und Scham, jede Menge Betrug und vor allem Mord – das sind die Zutaten des unumstrittenen Königs des skandinavischen Kriminalromans. Der norwegische Autor Jo Nesbø hat mit seiner charismatisch-kaputten Hauptfigur namens Harry Hole einen Millionenseller erfunden. Seine Bücher wurden rund 30 Millionen Mal verkauft und in 47 Sprachen übersetzt. Mittlerweile sind zwölf Kriminalromane entstanden. Mit Michael Fassbender, Val Kilmer und Charlotte Gainsbourg wurde sein Roman „Schneemann“ 2017 prominent besetzt verfilmt. Aus seinem Thriller „Der Sohn“ ist derzeit eine US-Serie mit Hollywoodstar Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle im Entstehen. „Blade Runner 2049“-Regisseur Denis Villeneuve inszeniert und Jo Nesbø ist als Produzent an der Umsetzung beteiligt. In seinen Büchern weicht er seit einigen Jahren in Romanen wie „Blood On Snow“, „Macbeth“ oder „Ihr Königreich“ radikal vom Schema seiner Thrillerserien ab. Auch in seinem jüngsten Wurf „Eifersucht“, der Anfang November erscheint, wagt Nesbø Neues. Mitten in Athen lässt er seinen neuen Kriminalisten ermitteln. Nikos Balli ist ein Spezialist für das Mordmotiv Eifersucht, das ihn auf die Insel Kalymnos führt. Im Oslos Nobelbezirk Briskeby empfängt der sympathische Bestseller-Autor und studierte Ökonom, der sich auch als Musiker einen Namen machte, Clarissa Stadler ganz privat, zu Hause in seinem Osloer Refugium, zum Gespräch.

Dokumentation „Bernard Haitink: Der geheimnisvolle Maestro“ (0.00 Uhr)

Die Musikwelt trauert um einen ihrer beliebtesten Dirigenten: Der niederländische Maestro Bernard Haitink ist am 21. Oktober 92-jährig in seiner Wahlheimat London gestorben. Aus diesem Anlass wiederholt der ORF das letzte filmische Porträt, das der Brite John Bridcut über den charismatischen Musiker gestaltet hat. Es beobachtet den auf der ganzen Welt beliebten Meister, der vor allem für seine Bruckner- und Mahler-Interpretationen berühmt war, während er seine letzten Konzerte vorbereitete. Einige der Musiker, mit denen er zusammengearbeitet hat, versuchen, die Geheimnisse seiner ganz eigenen Dirigiertechnik zu erklären. Haitink selbst spricht in dem berührenden Film offen und emotional über die prägenden Momente in seinem Leben und darüber, wie sich sein Denken während seiner 68 Jahre am Pult vieler großer Orchester verändert hat.

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Johannesburg/ Südafrika: SI OP concert for Mimi Coertse 24.10.2021 review for  DNM

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Frau Kammersängerin Mimi Coertse, die dieses Jahr in großer geistiger wie körperlicher Frische ihren 89. Geburtstag feierte, wurde von Ihren Freunden und jungen und jüngeren südafrikanischen Sängern mit einem Konzert in Johannesburg geehrt.

Mimi Coertse war besonders mit Wien verbunden und brillierte in – wenn ich richtig zählte – 57 großen Rollen der Oper, Operette und Oratorien und feierte gerade in Wien Ihre größten Triumphe. Nach Ihrer jahrzehntelangen, legendären Karriere  war sie besonders im Rahmen des “Black Tie” ensemble  bemüht, junge südafrikanische Sänger zu entdecken und zu fördern. Die Vielfalt junger Talente in Südafrika ist auch Ihr zu verdanken.

Anina Wasserman, Koloratursopran, Andries Aldrich, Bariton und Coert Grobbelaar, Tenor dedizierten im Theaterraum des Foxwood House schönste Arien aus Oper und österreichischer Operette und Lieder der Gattung afrikaanse Kunstlied  unserer verehrten Kammersängerin. Ein wunderschönes Konzert, das Gelegenheit gab, eine ganz große Sängerin und Persönlichkeit zu feiern  und für den Wiener Rezensenten musikalisches “Heimweh” auslöste und wieder einmal bewies, welch bedeutenden Ruf Österreich und Wien als Heimat der Musik haben.

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Frau Kammersängerin Mimi Coertse who celebrated in impressive mental as physical fitness her 89th birthday this year had been honoured by her friends and younger and younger South African singers with a concert in Johannesburg.

Mimi Coertse was especially connected to Vienna and excelled in – if I counted right – 57 great roles of opera, operetta, and oratory and especially in Vienna celebrated her greatest triumphs. After her decade long, legendary career she took care of discovering and supporting within the framework of the “Black Tie” ensemble   young South African singers. The multitude of talents has also to be thanked to her.

Anina Wasserman, Coloratura soprano, Andries Aldrich, baritone und Coert Grobbelaar, Tenor dedicated in the theatre of Foxwood House most lovely arias from opera and Austrian operetta and songs from the type of Afrikaaanse Kunstlied our revered Kammersängerin. A most impressive concert which served to celebrate a truly great singer and personality and caused musical homesickness  to your Austrian reviewer and once more proved what a profound reputation Austria and Vienna do possess as home of music.
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ORF III am Montag und am Nationalfeiertag: „10 Jahre ORF III“ mit „Die perfekte Geburtstagsgala“ und drei „ORF III Sternstunden“

Außerdem: „Land der Berge“-Tag mit Neuproduktion „Wüste der Alpen – lebendiges Totes Gebirge“ und 13 Ausgaben der „Ikonen in Rot-Weiß-Rot“

Rund um den Nationalfeiertag 2021 steht ORF III Kultur und Information nicht nur im Zeichen von „Land der Berge“ und „Ikonen in Rot-Weiß-Rot“, sondern begeht auch sein zehnjähriges Senderjubiläum. Am Montag, dem 25. Oktober, präsentiert ORF III ab 13.00 Uhr im Rahmen von „Land der Berge“ die schönsten Bergregionen Österreichs. Höhepunkt ist im Hauptabend die Neuproduktion „Wüste der Alpen – lebendiges Totes Gebirge“. Am Nationalfeiertag selbst, am Dienstag, dem 26. Oktober, dreht sich in ORF III tagsüber ab 9.30 Uhr alles um „Ikonen in Rot-Weiß-Rot“. Im Hauptabend bedankt sich der Sender anlässlich des zehnjährigen Bestehens bei seinem Publikum und blickt in „10 Jahre ORF III: Die perfekte Geburtstagsgala“ auf Höhepunkte und Hoppalas der vergangenen Jahre zurück. Anschließend ist das ORF III-Publikum gefragt: Dieses kann schon seit 15. Oktober per Online-Voting für seine liebsten drei „ORF III Sternstunden“ abstimmen, die es anschließend an die Gala zum Wiedersehen gibt.

Montag, 25. Oktober

Am Vortag des Nationalfeiertags präsentiert ORF III ab 13.00 Uhr im Rahmen von „Land der Berge“ die schönsten Bergregionen Österreichs. Prominente Begleiterin dabei ist ab 16.00 Uhr Ex-Skiprofi Marlies Raich, die in vier Dokumentationen durchs Gasteinertal, die Stubaier Alpen (16.50 Uhr), Osttirols Berge (17.40 Uhr) und das Paznaun (18.30 Uhr) führt.

Im Hauptabend feiert die „Land der Berge“-Neuproduktion „Wüste der Alpen – lebendiges Totes Gebirge“ (20.15 Uhr) vom Alpinisten und Filmemacher Markus Raich Premiere. Das Tote Gebirge erstreckt sich von der Eisenwurzen bis in das Salzkammergut. Es gilt mit seiner Fläche von mehr als 1.100 Quadratkilometern als das größte hochalpine Karstplateau Mitteleuropas. Markus Raich hat für „Land der Berge“ über ein Jahr hinweg eine Vielzahl an spektakulären Stimmungen und Bergpanoramen mit seiner Kamera eingefangen und weit über 50.000 Höhenmeter zu Fuß zurückgelegt. Außerdem wurde erstmals eine Durchsteigung der 900 Meter hohen Reichenstein-Südwand in Grundlsee im Ausseerland vollständig gefilmt. Der Film begleitet zudem die beiden Alpinisten Marlies Czerny und Andreas Lattner auf ihrer alpinen und kulturhistorischen Reise durch das Tote Gebirge von Ost nach West. Einen alpinen Höhepunkt bildet der Aufstieg zum Großen Priel, dem höchsten Berg im Toten Gebirge. Anschließend zeigt ORF III den Dokuzweiteiler „Habsburg und die Alpen“ (ab 21.05 Uhr), gefolgt von den Produktionen „Kaiser Franz Joseph und sein Salzkammergut“ (22.45 Uhr) und „Schönheit der Alpen – Vom Pitztal in die Karawanken“ (23.30 Uhr).

Dienstag, 26. Oktober

Am Nationalfeiertag selbst dreht sich in ORF III tagsüber ab 9.30 Uhr in 13 Sendungen alles um „Ikonen in Rot-Weiß-Rot“: von der Fotografin Trude Fleischmann über Schauspielerin Romy Schneider bis zu Publikumsliebling Alfred Böhm.

Im Hauptabend bedankt sich der Sender anlässlich des zehnjährigen Bestehens bei seinem Publikum und zeigt „10 Jahre ORF III: Die perfekte Geburtstagsgala“ (20.15 Uhr). Peter Fässlacher und Michael Schottenberg sind voller Vorfreude auf das Publikum, die VIP-Gäste sind eingecheckt, die schönsten und skurrilsten Momente aus zehn aufregenden Jahren ORF III aus dem TV-Archiv herausgesucht und dann will irgendwie nichts so klappen, wie es soll. Ob die beiden den Abend noch retten können? Danach, ab 21.05 Uhr, ist das ORF-III-Publikum gefragt: Dieses kann schon seit 15. Oktober per Online-Voting für seine liebsten drei „ORF III Sternstunden“ abstimmen, die es anschließend an die Gala zum Wiedersehen gibt. Zur Auswahl stehen aus der Kategorie Kleinkunst „Michael Niavarani – So bin ich wirklich“, „Kabarett im Turm: Gery Seidl – Total Spezial“ und „Kabarett unter Sternen: Tafelrunde Open Air – Die besten Momente“; aus dem Bereich der Popularmusik „DENK mit KULTUR: Andreas Vitásek und Ingrid Thurnher“, „Sternstunde des Austropop – Die besten Momente“ und „Das große Musical-Konzert der Vereinigten Bühnen Wien“; sowie aus dem Bereich Klassik „Aus dem Belvedere: Das große Klassik-Open-Air“, „Elīna Garanča – Klassik unter Sternen 2019“ und „André Hellers Hauskonzerte: Günther Groissböck“.

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