DIE SAMSTAG-PRESSE – 26. SEPTEMBER 2026

DIE SAMSTAG-PRESSE – 26. SEPTEMBER 2026  klassik-begeistert.de

Thomas Guggeis © Diana Hillesheim

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden

DIE SAMSTAG-PRESSE – 26. SEPTEMBER 2026

News
Umfrage der „Opernwelt“: Thomas Guggeis wird Dirigent des Jahres
Die Kritikerumfrage der „Opernwelt“ kürt Mainz zum Opernhaus des Jahres. Beim Dirigenten und Orchester liegt die Oper Frankfurt vorn. In der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „Opernwelt“, an der auch mehrere Autoren der F.A.Z. beteiligt waren, wurde das Staatstheater Mainz zum „Opernhaus des Jahres“ gekürt. Claus Guth ging aus den Voten der vierzig Kritiker als „Regisseur des Jahres“ hervor. „Of One Blood“ von Brett Dean erhielt die meisten Stimmen in der Rubrik „Uraufführung des Jahres“. Und auch Etienne Pluss wurde in erster Linie für sein Bühnenbild zu der Münchner Produktion geehrt. Michael Spyres erhielt den Titel „Sänger des Jahres“ für seine außerordentlichen Darbietungen als Walther von Stolzing und Siegmund bei den Bayreuther Festspielen 2025, Elena Stikhina für ihre Interpretation der Jeanne in Tschaikowskys „Jungfrau von Orléans“ an der Oper Amsterdam; dort ist ebenfalls der „Chor des Jahres“ beheimatet.
FrankfurterAllgemeine.net

Wien/Staatsoper
Kritik: „La clemenza di Tito“ ist besser, als es diese Produktion zulässt (Bezahlartikel)
Die Oper von Wolfgang Amadeus Mozart wurde an der Wiener Staatsoper wiederaufgenommen. Patricia Nolz widersetzt sich der Regie.
Kurier.at

Wien/Musikverein
Daniel Barenboim: Wundersam erweckt durch Wagner
Die kranke Dirigentenlegende leitete sitzend das West-Eastern Divan Orchestra im Musikverein. Die „Tristan“-Ouvertüre geriet zum Ereignis. Er werde das West-Eastern Divan Orchestra dirigieren, wann immer es seine Gesundheit zulässt: „Es ist meine größte Verantwortung“, sagte Daniel Barenboim im Februar des Vorjahres. Damals hatte er jene schwere Krankheit enthüllt, die seine Auftrittspläne seit Längerem immer wieder durchkreuzte und weiterhin erschwert: Parkinson.
DerStandard.at

Opern-Traumpaar Yoncheva und Hindoyan privat: „Zu Hause gewinnt die Sopranistin. Immer!“
Zwei der größten Klassikstars gastieren derzeit in der Staatsoper Unter den Linden. Sonya Yoncheva (44) singt ab dem 26. September die Titelrolle in Gaspare Spontinis „La Vestale“, ihr Mann Domingo Hindoyan (46) dirigiert Verdis „Rigoletto“. Zu Hause herrschen klare Machtverhältnisse.
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Wien/Konzerthaus
Die Wiener Symphoniker unter Katharina Wincor feiern 20 Jahre Exilarte
Vor 20 Jahren wurde der Verein exil.arte gegründet, vor 10 Jahren wurde er als Exilarte – Zentrum für verfolgte Musik in die mdw eingegliedert. Zum doppelten Jubiläum musizierten die Wiener Symphoniker und die Pianistin Mitra Kotte unter der Leitung von Katharina Wincor. Drei Werke von Wilhelm Grosz, darunter eine Uraufführung, und die Zweite Symphonie von Hans Winterberg standen auf dem Programm.
Von Dr. Rudi Frühwirth
Klassik-begeistert.de

Raiding/Bgld.
Liszt Zentrum: Von der Vision zur Wirklichkeit
Der weltberühmte Musiker Franz Liszt ist 1811 in der kleinen Ortschaft Raiding geboren worden. Die Marktgemeinde im Bezirk Oberpullendorf mit knapp 900 Einwohnern hat seit 2006 ein außergewöhnliches Konzerthaus: das Liszt Zentrum Raiding. Damit befasst sich ein „Erlebnis Österreich“ aus dem Landesstudio Burgenland.
burgenland.orf.at

Wien/Konzerthaus
Exilarte-Jubiläum im Konzerthaus: Die Symphoniker spielen gegen das Vergessen (Bezahlartikel)
Jubel für die Pianistin Mitra Kotte und das Orchester unter Katharina Wincor mit einst verfemter Musik von Hans Winterberg und Wilhelm Grosz.
DiePresse.com

München
Gegenwart der Vergangenheit – Ein literarisch-musikalischer Abend in München
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,37 Minuten)
deutschlandfunk.de

Wien/Raimundtheater
Die Schöne betört wieder das Biest in Wien
Magie, Humor und große Gefühle: Das beliebte Disney-Musical kehrt nach Wien ins Raimund Theater zurück – mit einigen Überraschungen
krone.at

Salzburg
Ein alter Dirigent fördert die jungen Orchesterspieler
Der Dirigent Leopold Hager setzt sich sehr engagiert ein für junge Musiker. Nicht nur für den Dirigentennachwuchs, auch für jenen an den Orchesterpulten. Nun hat er als Mäzen auch dafür gesorgt, dass die Orchesterakademie Salzburg des Musikum „für die nächsten Jahre in trockenen Tüchern“ ist, wie es Musikum-Direktor Thomas Aichhorn formuliert.
DrehpunktKultur.at

Klagenfurt
Von Leidenschaft und Elend, Schönheit und Gewalt
Das klagenfurter ensemble (ke) setzt zum Saisonauftakt auf den burgenländischen Bühnenmagier Peter Wagner, der mit „María de Buenos Aires“ Astor Piazzollas grandiose „Tango Operita“ in Szene setzt – mit live Musik und 17 Protagonisten auf der Bühne.
krone.at

Berlin
Die Deutsche Oper auf dem Weg nach „Sunville“: Weiß der Himmel, wohin so ein Sternbild führt (Bezahlartikel)
Der „Unlimited Salon“ der Deutschen Oper nähert sich mit Wein, Astrologie und Gesang ihrer kommenden Uraufführung an. Sun Ra und Karlheinz Stockhausen helfen dabei.
Tagesspiegel.de

Wo Wiederhören Freude macht
Das Musikfest Berlin bot dieses Jahr neben Orchesterwerken viel Musiktheater ganz unterschiedlicher Art. Am Anfang wie am Ende standen diesmal Vokalwerke. Wie unterschiedlich neue Musik doch altern kann. Mit Abstand betrachtet, offenbart sie mitunter übersehene Seiten. Was einst als gefällig galt, erweist sich im Zweifel als weit vielschichtiger. Und nicht alles, was als Avantgarde antritt, hält sich dauerhaft an vorderster Front.
taz.de

Frankfurt
Fratopia-Festival: Warum die Alte Oper jetzt nach Parfüm duftet (Bezahlartikel)
So erlebt man die Frankfurter Alten Oper das ganze Jahr nicht: Tausende Menschen strömen zum Festival Fratopia und entdecken Musik sogar mit der Nase.
FrankfurterAllgemeine.net

Köln
Festakt zur Eröffnung von Kölner Oper und Schauspiel
Die Kölner Oper und das Schauspiel eröffnen mit einer großen Gala am Offenbachplatz. Vor dem pompösen Fest hatten technische Probleme Sorgen gemacht. Das dürfte den einen oder anderen Besucher erschreckt haben: Bei der lang ersehnten und feierlichen Eröffnung der Kölner Oper steht das Orchester schon bereit, da läuft nochmal ein Bauarbeiter über die Bühne. Ist denn schon wieder irgendwas kaputt? Schnell wird klar: bei dem Bauarbeiter handelt es sich um einen Schauspieler. Der Einsatz auf der Bühne ist nur eine Showeinlage. Rasch wird die letzte Schraube symbolisch festgedreht, da kann es auch schon losgehen. Und endlich ertönt nach 14-jähriger Bauzeit wieder Musik in der Kölner Oper.
wdr.de

Kommentar: Die Oper ist offen, aber das Unbehagen vergeht nicht
Auch am Tag der Eröffnung gibt es schlechte Nachrichten von der Baustelle. Das passt ins Bild, findet Rundschau-Chefredakteur Jens Meifert
ksta.de

Osnabrück
Klingender Stolperstein für Peter van Pels (Bezahlartikel)
Der Freund von Anne Frank als Musiktheaterfigur: Am Theater Osnabrück wird eine Oper für Jugendliche von Anno Schreier uraufgeführt. In der Kürze der gut 30 Szenen von „Peter van Pels“ liegt auch ein Nachteil.
FrankfurterAllgemeine.net

Münster
Normal ist hier ein Schimpfwort
Andrew Lippa: The Addams Family. Wednesday Addams hat sich verliebt. Ausgerechnet in einen jungen Mann, der so schrecklich normal ist, dass er seiner Familie peinlich wird. Das US-Musical von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice läuft seit 2014 auch auf deutschen Bühnen, nun hatte es am Theater Münster in der Regie von Effi Méndez Premiere. Ein kurzweiliger Abend, der seine schwarzhumorige Grundidee mit sichtbarer Lust an der Übertreibung auf die Bühne bringt, auch wenn nicht jede Szene gleich souverän gelingt.
DieDeutscheBühne.de

Brünn
Galanter Liebesdienst mit gefährlichen Abgründen: Janáčeks „Osud“ in Brünn (Bezahlartikel)
Die Janáček-Festspiele mit einem schicksalhaften Vorgeschmack: Die selten gespielte Oper „Osud“ wirkt, als wäre „Letztes Jahr in Marienbad“ als Meta-Oper wiedergeboren. Tomáš Hanus dirigiert eine starke Aufführung.
DiePresse.com

Feuilleton
Brief von Brüggi
Liebe Met, du willst jeden Monat 10.000 Karten verschenken – an New Yorkerinnen und New Yorker, die zuvor keine Karte gekauft haben. 70.000 Tickets pro Saison. 20 Prozent aller Karten. Was ist denn das für eine gefährliche Umsonst-Mentalität?
backstageclassical.com

Weitere Absage für das Opera Lab
Nach der Recherche von BackstageClassical zum Vienna Opera Lab gibt es eine weitere Absage – und zahlreiche neue Hinweise. Sie zeigen: Bezahlte Vorsingen und Geschäfte mit der Hoffnung junger Sänger sind längst kein Einzelfall.
backstageclassical.com

Tonträger
Ferdinand Hérold: „Zampa, ou La financée de marbre“ (Podcast)
Das Label Palazzetto Bru Zane legt die erste offizielle Einspielung von Ferdinand Hérolds „Zampa, ou La financée de marbre“ vor – ein Schlüsselwerks aus dem Jahr 1831.
radiodrei.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Knechtsteden
Festival Alte Musik Knechtsteden 2026-27 Review: Hoffmann & Mozart
operawire.com

San Lorenzo de Escorial
Escena Escorial Festival 2026-27 Review: Carmen – The Reel Story
Bárbara Lluch’s Searing Production Turns Bizet’s Beloved Opera Into a Mirror Held up to the Present
operawire.com

London
Evgeny Titov on Wagner’s Parsifal: ‘It’s a ugly, primitive, sexist story’ (Subscription required)
The Russian director makes his British debut directing the composer’s swan song opera at Covent Garden. He talks about feminism and cancel culture.
TheTimes.com

Royal Philharmonic Orchestra at 80 review – birthday celebration champions bold creativity
Royal Albert Hall, London
Julia Fischer, Pablo Ferrández and Jan Lisiecki brought poetry and virtuosity to Beethoven’s Triple Concerto tour de force and there was vision and cohesion in Strauss’s Ein Heldenleben; Errollyn Wallen’s energetic Flare opened a special evening
TheGuardian.com

New York
‘Macbeth’ Review: A Ferocious Start to the Met Opera’s Season (Subscription required)
Quinn Kelsey and Lise Davidsen star in a potent production of Verdi’s classic.
wsj.com

Review: Macbeth, a Tale of Halting Ambition at the Metropolitan Opera
Quinn Kelsey and Lise Davidsen star in a new production of Verdi’s Scottish opera.
theatermania.com

Lombardi and Hankey lift the musical values in Met’s frenetic Coney Island “Così”
newyorkclassicalreview.com

Q & A: Rosa Feola on the Metropolitan Opera, ‘La Bohème’ & Future Projects
operawire.com

Metropolitan Opera Launches $1.5 Billion Fundraising Campaign ‘Make the Met Forever’
operawire.com

San Francisco
Leaden production and direction undercut sensational music in San Francisco Opera’s Simon Boccanegra
seenandheard-international.com

Review: San Francisco Opera opens season late with well-sung ‘Simon Boccanegra’ 
localnewsmatters.org

Buenos Aires
Teatro Colón 2026 Review: Juan Diego Flórez & Vicenzo Scalera in Concert
operawire.com

Recordings
Schubert: Schwanengesang (David Greco, Erin Helyard)
Greco and Helyard ends their HIP Schubert trilogy in fine style.
limelight-arts.com.au

Obituary
Eugenio Zanetti Passes Away at 79
Director and filmmaker Eugenio Zanetti has passed away at 79.
operawire.com

Ballett / Tanz

St.Pölten und Linz
Tanz über die Hoffnung und andere göttliche Angelegenheiten
Zwei vielversprechende moderne Ballettabende im Festspielhaus St. Pölten und im Musiktheater Linz
DerStandard.at

Sprechtheater

Salzburg
Landestheater Salzburg:  Ein knackiger Abend um große Fragen

Die Auseinandersetzung zwischen der Macht als Gewalt von Unterdrückung und der Macht als Tugend aus Überzeugung. Die Antigone des Sophokles, ein gelungener und sensibel inszenierter Klassiker in den Kammerspielen des Salzburger Landestheaters.
DrehpunktKultur.at

Salzburg
Uraufführung für „Jedefrau“ im Kleinen Theater.
Im Jenseits wird es eng für „Jedermann“
SalzburgerNachrichten.at

Politik

Österreich
Gerhard Zeiler will SPÖ-Chef werden, Babler dürfte nicht an Rücktritt denken
Gerhard Zeiler will tatsächlich für den SPÖ-Vorsitz kandidieren, das sagte er der „Krone“. Die entscheidende Frage ist nun, wie die Landesparteien und die roten Teilorganisationen zu einer Ablöse Bablers durch ihn stehen.
DiePresse.com

SPÖ-Krise
Jetzt fix: Zeiler fordert SP-Chef Babler heraus
Gerhard Zeiler kündigt Kandidatur an: „Ich glaube, dass ich die richtige Person bin“ ++ Zwei Szenarien für Babler-Ablöse: Vorstandsbeschluss oder Unterschriften sammeln. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Der langjährige Medien-Manager Gerhard Zeiler hat am Freitag bestätigt, dass er SPÖ-Chef werden will. Zeiler ist überzeugt davon, dass er die SPÖ aus ihrer Krise befreien kann: „Ich glaube, dass ich die richtige Person bin, um die Partei aus diesem historischen Tief herauszuführen“, so der 71-Jährige in der Krone. Am Zug sei jetzt die Partei: „Ich habe noch nie in meinem Leben wo gearbeitet, wo ich nicht gewollt bin. Und jetzt muss die SPÖ sagen: Ist Gerhard Zeiler gewollt oder ist er nicht gewollt?“
oe24.at

Prinz Michael von Liechtenstein: „Die Mitte hat politisch versagt“
Europa muss sich ändern, und es wird sich ändern, ist Prinz Michael von Liechtenstein überzeugt. Den Rechtsruck sieht er vergleichsweise gelassen. Nicht alle, die etwa die AfD wählen würden, seien auch Radikale. Die politische Mitte vergleicht er mit einer griechischen Tragödie.
DiePresse.com

Wirtschaft

Peter Zellmann: „Österreich ist keine Industrie-, sondern eine Tourismusnation“
Tourismus ist eine Gleichung mit vielen Unbekannten. Man kennt zwar Nächtigungszahlen – Motivationen, Hintergründe und die mit Tourismus auch mittelbar zusammenhängenden Arbeitsplätze bleiben aber im Bereich von Schätzungen und Modellen. Peter Zellmann, Leiter des Instituts für Tourismusforschung, über die Reisemotivation „Genuss“.
news.at

Sport

Wien
Nach zehntem WM-Gold: Reitsport-Legende siegt vor Schloss Schönbrunn
Seit Donnerstag ist die Weltelite des Pferdesports vor dem Schloss Schönbrunn am Start. Erstmals wurde heuer auch in der Dressur um den Sieg geritten. Wenig überraschend siegte die deutsche Isabell Werth, nachdem sie erst vor einem Monat in Aachen mit der Mannschaft ihre zehnte WM-Medaille in Gold und Bronze in der Einzel-Kür geholt hatte. Außerdem erklang am Freitag erstmals die österreichische Hymne bei einer Siegerehrung.
krone.at

Fußball/Österreich
Rot nach Skandal-Jubel: So reagiert Israel
Israelische Medien haben am Tag nach dem umstrittenen Jubel von Nationalspieler Saied Abu Farchi im Nations-League-Spiel in Österreich noch einmal betont, dass dieser jedes seiner Tore so feiere. Der 20-Jährige hatte am Donnerstag bei der 1:3-Niederlage in Linz mit seinem ersten Länderspieltor zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen, wegen einer Geste mit der Cornerfahne, die man auch als angedeutetes Abfeuern eines Gewehres interpretieren kann, aber Gelb-Rot gesehen.
oe24.at

Billardstoß oder Schuss nachgeahmt? Dieser israelische Torjubel könnte ein Nachspiel haben
Stürmer Saied Abu Farchi polarisierte in Linz mit seinem Torjubel. Schaltet sich die Uefa ein?
DiePresse.com

England
England-Bombe: Liga spricht ManCity schuldig. Zwangsabstieg?
Im Zuge der weltberühmten „Football Leaks“ des deutschen „Der Spiegel“ wurden Manchester City in den Jahren 2009 (ein Jahr nach der Übernahme durch die Abu Dhabi Group) bis 2018 Brüche des UEFA Financial Fair Play (FFP), der Pendant der Premier League PSR und auch Falschinformationen über Sponsorenverträge vorgeworfen.
oe24.at

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Unter’m Strich

Niederösterreich
„Des taugt dir eh“: Polizei-Trainer belästigte Schülerinnen
Ein Einsatztrainer überschritt bei einer Ausbildung wiederholt die Grenzen von Polizeischülerinnen. Auch Fotos mit gefesselten Frauen auf Facebook wurden ihm angelastet.
Kurier.at

Salzburg
Justizanstalt Puch platzt aus allen Nähten: „Der Resozialisierungsgedanke leidet“
Österreichs Strafvollzug platzt aus allen Nähten – auch in Salzburg. Die Justizanstalt in Puch verzeichnet den zweithöchsten Überbelag ganz Österreichs. Gewerkschafter warnen vor dem Verfall der Resozialisierung zu bloßem „Verwahrvollzug“.
salzburg24.at

Österreich
Sechs Jahre in der Volksschule – Wiederkehr startet Schulversuch
Im nächsten Schuljahr soll an ersten Standorten ein Versuch zur sechsjährigen Volksschule beginnen. In der Koalition wurde das Projekt nicht abgesprochen.
DiePresse.com

Großenzersdorf/NÖ
Tiefkühlgigant schließt Werk in Groß-Enzersdorf
Der Tiefkühlproduzent Ardo Austria Frost GmbH wird sein Produktions- und Verpackungswerk in Groß-Enzersdorf (Niederösterreich) 2027 schließen. Betroffen sind insgesamt 240 Personen: 190 Beschäftigte, für die ein Sozialplan ausgearbeitet wird, sowie 50 Leiharbeitskräfte.
krone.at

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 26. SEPTEMBER 2026)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 26. SEPTEMBER 2026)

LISZT-ZENTRUM RAIDING

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Liebe Liszt Freunde!
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Liszt Zentrums Raiding widmet ORF 2 unserem Haus eine Ausgabe der Reihe „Erlebnis Österreich“.

Die Dokumentation erzählt, wie sich rund um das Liszt Festival ein ganzjähriger Museums- und Konzertbetrieb entwickelt hat. Auch Franz Liszt selbst kehrt nach Raiding zurück: Schauspieler Michael Dangl besucht in seiner Rolle als Komponist das Liszt Zentrum – 20 Jahre nach dessen Eröffnung.

Sonntag, 27. September 2026 um 16:30 Uhr | ORF 2

Nach der Erstausstrahlung ist die Sendung auch auf ORF ON abrufbar.

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Wiener Volksoper: Chicago. Ein Musical-Vaudeville von John Kander, Fred Ebb & Bob Fosse

Premiere am 24. Oktober 2026

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Buch von Fred Ebb & Bob Fosse | Musik von John Kander | Liedtexte von Fred Ebb
Nach dem Theaterstück Chicago von Maurine Dallas Watkins
Deutsch von Erika Gesell und Helmut Baumann
Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin
CHICAGO is presented by special arrangement with Samuel French, Inc., New York

Mörderinnen, die durch Lügen zu Heldinnen werden, ein sensationsgieriges Publikum und Menschen, die nichts mehr wollen, als 15 Minuten im Licht der Scheinwerfer zu stehen. Chicago ist eine Geschichte über die Verlockungen der Showbiz-Welt, mit weltbekannten Songs – allen voran „All That Jazz“ – und mitreißendem Tanz.

Am 24. Oktober 2026 feiert der Musicalklassiker Chicago von John Kander, Fred Ebb & Bob Fosse Premiere an der Volksoper Wien. Regisseurin Lotte de Beer richtet den Blick dabei auf die Mechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie und die Frage, welche Version einer Geschichte geglaubt wird. Denn in Chicago geht es nicht nur darum, gesehen zu werden – sondern darum, wer die eigene Geschichte erzählen darf. Die musikalische Leitung übernimmt der renommierte britische Dirigent und Musical Director Gareth Valentine, der bereits an zahlreichen Produktionen im Londoner West End, u.a. mit John Kander, gearbeitet hat. Myrthes Monteiro verkörpert Velma Kelly, Bettina Mönch ist als Roxie Hart zu erleben und Katia Ledoux übernimmt die Rolle der „Mama“ Morton. Gemeinsam mit Lionel von Lawrence als Billy Flynn, Jakob Semotan als Amos Hart und einem hochkarätigen Ensemble aus Musicalsänger:innen, Balletttänzer:innen des Wiener Staatsballetts und Chorsänger:innen bringen sie die glamouröse und zugleich schonungslose Welt von Chicago auf die Bühne.

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Servus Media und WELLE 1 starten neuen Radiosender Servus Radio

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© Servus TV

Mit Servus Radio erweitert Servus Media sein Medienportfolio um ein eigenständiges Radioangebot und ist damit künftig in allen wesentlichen Mediengattungen vollumfänglich vertreten – von TV über Radio, Digital, Social Media und Podcasts bis Print. Die Kooperation verbindet dabei die Medien- und Contentkompetenz von Servus Media mit der langjährigen Radioexpertise des Salzburger Privatradiounternehmens WELLE 1, das für den rundfunkrechtlichen Betrieb verantwortlich ist.

„Mit Servus Radio erweitern wir unser Medienangebot um einen wichtigen zusätzlichen Kanal und machen unsere Qualitätsinhalte künftig österreichweit auch im Radio erlebbar. Der Einstieg in den Radiomarkt ist ein konsequenter Schritt unserer Audience- und Distributionsstrategie: Wir wollen unsere Inhalte dort verfügbar machen, wo Menschen Medien nutzen und damit unsere Relevanz und Reichweite über alle relevanten Plattformen und Mediengattungen hinweg weiter stärken. Gleichzeitig setzen wir damit ein klares Bekenntnis zum Medienstandort Österreich und stärken mit einem zusätzlichen österreichweiten Angebot Vielfalt und Wettbewerb in der heimischen Medienlandschaft“, so Dietmar Otti, Global Head of Media Red Bull.

Zum breit gefächerten Portfolio von Servus Media zählen unter anderem ServusTV, Digitalplattformen wie ServusTV On oder SPEEDWEEK.com, Magazinmarken wie Servus in Stadt & Land und Bergwelten sowie die Terra Mater Factual Studios und Red Bull Studios.

Stephan Prähauser, Geschäftsführer WELLE 1, ergänzt: „Mit WELLE 1 bringen wir langjährige Erfahrung im österreichischen Privatradiomarkt in die Partnerschaft ein. Gemeinsam mit Servus Media wollen wir ein unverwechselbares, modernes Radioprogramm entwickeln, das österreichweit verfügbar ist und die Stärken beider Partner verbindet.“
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Musikfest Berlin 2026 endet mit Publikumsrekord sowie mit Trost und Hoffnung

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Rias Kammerchor © Fabian Schellhorn

Das 75. Musikfest Berlin wurde förmlich gestürmt, fast ständig war die Berliner Philharmonie total voll. 53.240 Besucher und Besucherinnen genossen 34 Veranstaltungen, die meisten in der Philharmonie, aber auch im Konzerthaus Berlin, in der Deutschen Oper Berlin und im Haus der Berliner Festspiele. Überall erlebten die Musikfans Spitzenorchester und auch mehrere Uraufführungen. Im jetzigen Jahr wurden 60 Werke von rund 40 Komponisten und Komponistinnen zu Gehör gebracht, darunter ebenfalls Uraufführungen.

Außerdem hat man 13 Konzerte zum Nachhören aufgezeichnet, z.B. in der Berliner Festspiele Mediathek.

Doch schon im Dezember 2026  gehen die ersten Konzert-Highlights in den Ticketvorverkauf. Das Gesamtprogramm wird dann im April 2027 veröffentlicht und startet am 28. August, berichtet die Berliner Festspiele Presse.

In diesem Jahr waren auch Ensembles aus Finnland, Spanien, den USA, der Schweiz, Österreich, Südafrika, England und Japan beim Berliner Musikfest zu Gast, und als Jordi Savall erneut kam, blieb kein Stuhl leer.

Und wie endete nun am 23. September 2026 das diesjährige Berliner Musikfest? Mit dem großartigen RIAS Kammerchor Berlin, mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, mit Jennifer Johnstons schönen  Mezzosopran, mit Denis Comtet Orgel, Eamonn Dougan Choreinstudierung und dem fabelhaften und flinken Dirigenten Justin Doyle, den eigentlich alle kennen. Zu hören sind eigentlich erstaunlicherweise zwei Requiems, und beide benutzen intensiv die Orgel, aber ihr Klang ist extrem unterschiedlich. Den Anfang gestaltet Alfred Schnittke absichtlich brutal, und das ist seiner russisch-deutschen Lebensweise zuzuschreiben.

Denn geboren ist er 1934 in Engels, der Hauptstadt der damaligen Wolgadeutschen Republik. Er war der Sohn eines lettisch-jüdischen Vaters aus Frankfurt am Main und einer wolgadeutschen katholischen Mutter. Für diesen Sohn war das wohl Fluch und Segen, aber auch Bereicherung und Belastung, ist zu lesen. Er sah jüdisch aus und lebte in Russland. Später ist er katholisch geworden und dann 1990 mit Frau und Sohn nach Deutschland ausgewandert. Doch seine recht rabiate Musik zeigt sicherlich seine inneren Kämpfe, die er auch anderen, also  den Zuhörenden, aufbürdet. Immerhin gönnt er schließlich den Toten den Satz: „Gib ihnen die ewige Ruhe“.

Diejenigen, die das alles singen, werfen jedenfalls viel an krasser Moderne in den Saal. Doch das kümmert sie vermutlich nicht, sie können das. Vor allem die Stimmen der Frauen sind zu bewundern und ebenso ist es der genaue Einsatz des Dirigenten Justin Doyle.

Doch wie anders klingt danach der Gesang des Franzosen Maurice Duruflé. Nun sind gregorianische Weisen zu hören und zum Introitus aus dem Graduale Romanum wird sogleich gesungen: „Gott gebe Dir die ewige Ruhe“. Wunderbar schlicht singt das Jennifer Johnston mit ihrem schönen Mezzo.

Nun wird auch der schlanke Justin Doyle sozusagen ein anderer, ein echt liebevoller Mensch. Die Zuhörenden lächeln und klatschen schließlich heftig. Zufrieden gehen oder fahren sie vondannen. Insgesamt war das eine große Leistung am Ende dieses Berliner Musikfestes 2026.

Ursula Wiegand    

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IPG – Internationale Ignaz J.Pleyel-Gesellschaft

Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft (IPG)

Herzlich willkommen zur 654. Veranstaltung der Internationale Ignaz J. Pleyel Gesellschaft IPG
Konzert am Sonntag, dem 04.10.2026 um 17:00 Uhr im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums

Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll

KÜNSTLERINNEN:
Christiane Riedl, Mezzosopran
Karla Kriz, Violine
Kamelia Bayrov Dimov, Violoncello
Andrea Linsbauer, Klavier; Künstlerische Leitung 

PROGRAMM:
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris)
Duo für Violine und Violoncello in C-Dur, 1788, Ben 501
– Allegro moderato, – Andantino Allegretto

Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris)
Arie der Fee Urgele

Joseph Haydn (1732 – 1809)
O Tuneful Voice

Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris)
Trio für Klavier, Violine und Violoncello in C-Dur, 1783-84, Ben 428
– Adagio, – Allegro, – Rondo. Andante

PAUSE

Franz Schubert (1797 – 1828)
– Auf dem Strom
– Heidenröslein
– Im Frühling

Edward Elgar (1857 – 1934)
Chanson de Matin

Francis Poulenc (1899 – 1963)
Les Chemins de l’Amour

Fritz Kreisler (1875 – 1962)
Farewell to Cucullain

Zugabe; Änderungen sind der IPG vorbehalten!

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Stadttheater Klagenfurt: Der Diener zweier Herren von Carlo Goldoni

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Il servitore di due padroni / Lustspiel in drei Akten von Carlo Goldoni /
Aus dem Italienischen von H. C. Artmann / Fassung von Herbert Wochinz

PREMIERE 08. Oktober 2026, 19.30 Uhr

In Männerkleidung und gemeinsam mit ihrem Diener Truffaldino macht sich Beatrice auf den Weg nach Venedig, um Florindo zu finden – ihren Geliebten, der zu Unrecht  beschuldigt ist, ihren Bruder ermordet zu haben. So fügt es sich, dass beide im selben Wirtshaus  landen, ohne jedoch voneinander zu wissen: der Beginn eines Spiels, das schnell außer Kontrolle gerät.
Denn Truffaldino, nicht mehr jung und stets knapp bei Kasse, nimmt kurzerhand einen zweiten Dienst an – bei Florindo. Zwei Herren, doppelter Lohn, doppeltes Risiko. Zwischen Aufträgen, Missverständnissen und Lügen lässt sich das Leben rasch nicht mehr sauber organisieren.
Zudem sind die Geschäfte der angesehenen Bürger*innen Venedigs undurchsichtiger als das Wasser in der Lagune. Und auch Smeraldina, Dienerin wie er, und wie er nicht auf den Mund gefallen, durchkreuzt, hält dagegen und lässt sich schon gar nicht leicht einkochen – und gibt so dem Spiel eine eigene Richtung …

In Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren, 1746 uraufgeführt, erreicht die volkstümliche Commedia dell’arte  einen Höhepunkt, an dem aus deren Improvisation Form wird, ohne die Leichtigkeit einzubüßen. Gespielt wird die rasante Fassung von H. C. Artmann und Herbert Wochinz, deren enge Zusammenarbeit, u.a. für die Komödienspiele Porcia, in den 1950er Jahren am Tonhof in Maria Saal gedieh. Sie vereint italienische Lebendigkeit mit österreichischer Sprachlust und -kunst. So spannt das phantastische Komödien-Ensemble, Publikumslieblinge
allesamt und um keine Lazzi verlegen, gemeinsam mit Klagenfurt-Debütant Ronny Jakubaschk, einen trefflichen Bogen von Venedigs Lagune an den Wörthersee.

MATINEE 27. September 2026, 11.00 Uhr
Herbert Wochinz und »Der Diener zweier Herren«

Die Matinee zu Der Diener zweier Herren würdigt diesmal ausdrücklich den 2012 verstorbenen Kärntner Theatermacher Herbert Wochinz, beleuchtet sein Wirken als Schauspieler, Regisseur, Prinzipal. WeggefährtInnen wie etwa Elfriede Schüsseleder erinnern sich; die Komödienspiele Porcia grüssen musikalisch; und die beiden Publikumslieblinge Doris Hindinger und Alexander Jagsch, die in der Aufführung Smeraldina und Truffaldino, die lebensklugen, gewitzten Diener ihrer Herr*innen spielen, spannen einen Bogen durch Wochinz’ Leben mit Zeugnissen von Samuel Beckett bis Erwin Ringel.
Und natürlich von Herbert Wochinz selbst, der für ein »humanistisches Theater« stand, dessen Programm er einmal in der französischen Tageszeitung Le Figaro so beschrieben hat:  »Meine Aufgabe ist weder, das Gesicht unseres Planeten zu verändern noch die Menschheit zu retten. Ich will die Leute amüsieren und ihnen Freude bereiten und mein Ehrgeiz liegt darin, dass diese Freude nicht von schlechter Qualität ist.«

REGIE  Ronny Jakubaschk
BÜHNE  Pascal Seibicke
KOSTÜME UND MASKEN  Cornelius Reitmayr
MUSIK  Manuel Thielen
DRAMATURGIE  Hans Mrak

PANTALONE DE’ BISOGNOSI  Dominik Warta
CLARICE, SEINE TOCHTER  Bettina Schwarz
SMERALDINA, ZOFE DER CLARICE  Doris Hindinger
DOTTOR LOMBARDI  Rudi Widerhofer
SILVIO, DESSEN SOHN  Vincent Lyssewski
BEATRICE RASPONI  Raphaela Möst
FLORINDO ARETUSI, DEREN LIEBHABER  Thomas Frank
BRIGHELLA, EIN GASTWIRT  Arthur Klemt
TRUFFALDINO, DIENER DER BEATRICE UND DES FLORINDO  Alexander Jagsch

Weitere Vorstellungen bis 04. Dezember 2026
Einführung vor jeder Vorstellung um 19.00 Uhr
KARTEN Euro 15,50 bis Euro 66,50

Volksbank U27 – JUNGES PUBLIKUM kostenlos ab der Preiskategorie V
Schulvorstellung 20. Oktober 2026
Altersempfehlung ab 12 Jahren

https://www.stadttheater-klagenfurt.at/produktionen/der-diener-zweier-herren/

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