DIE SAMSTAG-PRESSE, 28. FEBRUAR 2026

DIE SAMSTAG-PRESSE, 28. FEBRUAR 2026

Foto: Markus Hinterhaeuser (c) sf Neumayr Leo

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SAMSTAG-PRESSE, 28. FEBRUAR 2026

Salzburg
Salzburger Festspiele  :Causa Hinterhäuser oder: Was ein Kulturmanager können muss
Die Salzburger Festspiele brauchen wahrscheinlich bald einen neuen Intendanten. Die Sitzung, in der über die Zukunft Markus Hinterhäusers hätte entschieden werden sollen, wurde jedoch bis 20. März unterbrochen. Bereits die Einberufung der Sitzung hatte für Aufregung gesorgt. Anfang Februar zeigte die Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) Hinterhäuser „die gelbe Karte“. Zum wiederholten Male hatte es Ärger mit dem Intendanten gegeben. Nun reichte es dem Kuratorium, in dem die Eigentümervertreter und damit die Subventionsgeber sitzen.
DerFalter.at

Kuratoriumssitzung mit Hinterhäuser eskalierte
Der Konflikt zwischen dem Kuratorium der Salzburger Festspiele und Intendanten Markus Hinterhäuser könnte ein Fall für das Arbeitsgericht werden. Diese Vermutung äußerten Kuratoriumsmitglieder am Freitag gegenüber der APA. Denn die Sitzung sei eskaliert, Hinterhäuser habe das Aufsichtsgremium „provoziert“.
https://salzburg.orf.at/stories/3343691/

Wien/Musikverein
Die Wiener Symphoniker unter Popelka begeistern mit einer erfreulichen Alpentour
Ein äußerst erfreuliches Konzert war im Musikverein zu hören; einerseits mit einem äußerst selten gespielten Werk von Béla Bartók und andererseits die auch nicht allzu oft gespielte „Alpensinfonie“ von Richard Strauss. Das Konzert bewies, dass die Wiener Symphoniker auf einem sehr hohen Niveau spielen.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Wien
Umwerfende Alpinistik der Wiener Symphoniker (Bezahlartikel)
Wie in dem Sessel der berühmten „Blown Away“-Werbung von Maxell fühlte man sich bei der Alpensinfonie unter Popelka.
DiePresse.com.umwerfendeAlpinistik

Wien/ Staatsoper
25.2.26 „Ariadne auf Naxos“, Staatsoper, „Kein Feinschmeckermenü“
Der reichste Mann von Wien hat schon sublimere Genüsse serviert, als er mit dieser Vorstellung von „Ariadne auf Naxos“ seinen Gästen aufzutischen beliebte. (Berichtet wird von der dritten und letzten Vorstellung der aktuellen Aufführungsserie an der Staatsoper.)
http://www.operinwien.at/werkverz/strauss/aariadne13.htm

Salzburg
Im Wortlaut: Statement Markus Hinterhäuser „Es sind Fehler in der Kommunikation geschehen“
Bei der Sitzung des Festspielkuratoriums am Donnerstag (26.2.) stand die Zukuft der Intendanz von Markus Hinterhäuser zur Diskussion. – Hier sein Statement im Wortlaut. Die Festspiele haben es am Donnerstag abends veröffentlicht.
DrehpunktKultur.at.hinterhäuser

Kommentar
Ein Scherbenhaufen und blutige Finger
Mehr Porzellan, als in den letzten Wochen in Brüche gegangen ist, kann man eigentlich nicht zerschlagen. Nachdem nun Landeshauptfrau Karoline Edtstadtler bestätigt hat, dass man für die dritte Amtszeit von Markus Hinterhäuser als Festspielintendant eigens eine Wohlverhaltensklausel in seinen Vertrag geschrieben hat, ist auch klar, dass das Misstrauen schon seit Jahren groß ist.
Drehpunkt.Kultur.at.scherbenhaufen

Hinterhäuser ist nicht brav? Dann muss er gehen! (Bezahlartikel)
Die Demontage des erfolgreichen Salzburger Festspielintendanten zeigt auch die Inferiorität hiesiger Kulturpolitik. Die künstlerische Qualität der Salzburger Festspiele überzeugt, das internationale Renommée ist anhaltend hoch, die Zahlen stimmen. Trotzdem scheint das Kuratorium wild entschlossen, den dafür verantwortlichen Intendanten mit allen juristischen Mitteln vorzeitig loszuwerden. Die Begründung, soweit man eine solche aus den
DiePresse.com.hintehäuser

Berlin/Philharmonie
Ein Hoch auf das Vorspiel: Tugan Sokhiev führt die Philharmoniker in Berlioz’ Abgrund (Bezahlartikel) Die Symphonie fantastique ist nicht nur die erste große Vertonung eines Drogenrauschs, sondern auch eine echte Herausforderung für Dirigenten. So war die erste der drei Aufführungen in der Philharmonie.
tagesspiegel.de.kultur.ein.hoch

Frankfurt
„Written on Skin“: Das ist die beliebteste Oper des 21. Jahrhunderts (Bezahlartikel)
Der Sensationserfolg „Written on Skin“ von George Benjamin kommt an die Oper Frankfurt. Regisseurin Tatjana Gürbaca spricht über Liebe und den Sinn des Lebens.
FankfurterAllgemeine.net

Bo Skovhus an der Oper Frankfurt – „Wenn ich vom ersten Ton an einfach nur böse bin, ist das völlig uninteressant
Bo Skovhus über das Leben als Bariton, den Grund dafür, keinen Siegmund zu singen, und sein Frankfurter Debüt mit George Benjamins Oper „Written on Skin“.
FrankfurterRundschau.de

Der Pianist Evgeny Kissin in der Alten Oper – Trauermarsch und Königskinder (Bezahlartikel)
https://www.fr.de/kultur/musik/der-pianist-evgeny-kissin-in-der-alten-oper-94190283.html

Torino/Teatro Regio
Riccardo und Chiara Muti durchdringen „Macbeth“ in Turin als packenden Psychothriller
Ich kann es immer wieder nur sagen: Wer Verdi liebt, sollte Riccardo Muti hören. So akribisch wie er feilt kein Zweiter an Text, dynamischen und klanglichen Feinheiten. Sein jüngster „Macbeth“ in Turin gibt davon eindrücklich Zeugnis. Dies auch dank einer stimmigen, intellektuell anspruchsvollen Regie und Sängerdarstellern, die im Laufe des Abends über sich hinauswachsen.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

Ulm
Donizetti in Ulm: Ganz große Oper (Bezahlartikel)
Das Theater Ulm zeigt Gaetano Donizettis „Roberto Devereux“ in kluger Regie und mit der phänomenalen Sopranistin Klára Kolonits als Königin Elisabeth, die es mit Edita Gruberová und Montserrat Caballé aufnehmen könnte.
FrankfurterAllgemeine.net.feuilleton

Zürich
Tonhalle Zürich: Recital mit Benjamin Bernheim
Im Rahmen der Konzertreihe Meisterinterpreten kam man an diesem Abend in den Genuss eines Recitals mit dem sympathischen Tenor Benjamin Bernheim und seiner Klavierpartnerin Edwige Herchenroder.
https://opernmagazin.de/tonhalle-zuerich-recital-mit-benjamin-bernheim/

Litomyšl:
Festival Smetanova Litomyšl: London Symphony Orchestra, Opernstars und Tänzer
Das internationale Musikfestival „Smetanova Litomyšl“ (Smetanas Litomyšl) wird erst am 12. Juni eröffnet. Die Veranstalter haben aber bereits am Donnerstag in Prag das Programm der Festspiele vorgestellt, denn der Ticketverkauf beginnt am kommenden Mittwoch. Martina Schneibergová hat mit dem Festivaldirektor Michal Medek und der Opernregisseurin Magdalena Švecová gesprochen.
deutschradio.cz-festival

Tonträger
Bedřich Smetana: „Zwei Witwen“ (Podcast)
Smetanas „Zwei Witwen“ fehlt die Durschlagskraft des weltberühmten Schwesterwerks „Die verkaufte Braut““ Doch das war durchaus beabsichtigt – es sollte eine stillere „Salonoper“, ein intimes Seitenstück zur Braut werden. Eher was für Kenner.
https://www.radiodrei.de/musik/rezensionen/cd/2026/02/bedrich-smetana-zwei-witwen.html

Semmering/NÖ
Kultur.Sommer.Semmering im Zeichen der Vielfalt
Der Kultur.Sommer.Semmering wird in diesem Jahr insgesamt 82 Veranstaltungen mit rund 130 Künstlerinnen und Künstlern bieten. Als Schauplätze fungieren von 2. Juli bis 6. September einmal mehr das Grandhotel Panhans sowie der vis-a-vis gelegene Panorama-Kulturpavillon. Im zwölften Jahr des Bestehens wird unter der Intendanz von Florian Krumpöck auf eine „literarische wie auch musikalische Zeitreisen vor pittoresker Bergkulisse“ gesetzt, hieß es am Donnerstag per Aussendung.
oe24.at.semmering

Pullach/ Blauer Saal
Wagner und die Liebe
Die Liebe in all ihren Facetten steht im Mittelpunkt des Konzertabends „Richard Wagner und die Liebe“, den das Sängerpaar Annika Egert (Sopran) und Daniel Schliewa (Tenor) am 08. März 2026 im Blauen Saal in München-Pullach gestaltet. Begleitet werden sie am Flügel von Stellario Fagone, dem renommierten Pianisten und Dirigenten (u. a. Bayerische Staatsoper). Wagners Musikdramen sind erfüllt von Leidenschaft, Sehnsucht und schicksalhafter Hingabe – Themen, die an diesem Abend in berührenden Arien, Duetten und Szenen lebendig werden. Das Duo widmet sich den großen Liebespaaren der Wagner-Opern und präsentiert musikalische Höhepunkte aus Lohengrin, Der fliegende Holländer, Tannhäuser, Die Walküre, Siegfried sowie dem Gipfel romantischer Liebe, Tristan und Isolde.
Wagner und die Liebe in München – Termine 2026

Links zu englischsprachigen Artikeln

Barcelona
Gran Teatre del Liceu Announces New Ring Cycle for 2029-30 Season
operawire.com.liceu

London
Mozartian masterclass: Marianne Crebassa wears the trousers at Wigmore Hall
bachtrack.com.de.review

The English Concert, Bezuidenhout, London Handel Festival review
– a delightful imaginary duel between greats Style, sophistication and philosophical elegance
TheArts.desk.classical.music

Schubert rarely gets better treatment than from Christian Blackshaw at Wigmore Hall
seenandheard.international.com.schubert

New York
Video: Trailer Released for Joyce DiDonato-Led INNOCENCE at The Metropolitan Opera
Kaija Saariaho’s final opera arrives at the Met in Simon Stone’s production, conducted by Susanna Mälkki and starring Joyce DiDonato.
broadwayworld.com.bww.opera

Why the Vienna Philharmonic Played Nat King Cole Hits (Subscription required)
At a gala in New York, the orchestra recognized two of his daughters, who are underwriting a scholarship to its academy.
https://www.nytimes.com/2026/02/27/nyregion/nat-king-cole-vienna-philharmonic.html

Mr. Mäkelä Paints Two Heros
Chicago Symphony Orchestra, Klaus Mäkelä (Conductor, Music Director Designate)
https://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=17491

Boston
Ailyn Pérez, Michael Fabiano, Nadine Sierra, Lawrence Brownlee, Erin Morley & Brittany Renee Lead Boston Lyric Opera’s 2026-27 Season
operawire.com.ailynperez

Moskau
Valery Gergiev Meets Vladimir Putin
Following Fourth Anniversary of Ukraine War to Report on Cultural Events in Russia
operawire.com.gergiev

Miami
Q & A: Francesca Pia Vitale on ‘The Pearl Fishers,’ U.S. Debut & Dream Roles
operawire.com.vitale

Los Angeles
Philip Glass canceled a Kennedy Center show, but this conductor brings his work center stage at L.A. Opera
Ukranian-born Conductor Dalia Stasevska makes her L.A. Opera debut this Saturday conducting Philip Glass’s hypnotic opera “Akhnaten,” running through late March.
laTimes.entertainment

Recordings
Pianist Alexander Malofeev on his debut solo album, ‚Forgotten Melodies‘ (Podcast)
gramophone.co.uk.forgotten

Ballet / Dance

Nachruf
Im Alter von 97 Jahren: Choreograph Tom Schilling gestorben
rbb24.de.tomschilling

Review: The Joffrey Ballet celebrates American Icons of dance with works by Arpino, Graham, Joffrey and Tetley
https://www.gramilano.com/2026/02/review-the-joffrey-ballet-american-icons/

Sprechtheater

Wien/ Kammerspiele
Verliebt in die KI: „Sophia“ in den Kammerspielen der Josefstadt (Bezahlartikel)
DiePresse.com.sophia

Künstliche Intelligenz in den Kammerspielen: Ein Professor schafft sich seine Frau (Bezahlartikel)
Uraufführung von „SOPHIA oder das Ende der Humanisten“ in den Kammerspielen.
Kurier.at.premiere.sophia

Wien/ Burgtheater-Kasino“
Lysistrata“ im Kasino: Harte, höhö, Tage für den Frieden (Bezahlartikel)
Frieden durch Sex-Entzug, kann das funktionieren? Aristophanes‘ Komödie „Lysistrata“ mit Mavie Hörbiger im Burgtheater Kasino.
Kurier.at.lysistrata.tagefürdenfrieden

Sexstreik für den griechischen Weltfrieden: „Lysistrata“ im Burg-Kasino
DerStandard.at.story.weltfrieden

Medien

Österreich
ESC in Wien: Kontrollen wie am Flughafen, keine Taschen erlaubt
Beim Event im Mai wird es strenge Sicherheitskontrollen geben. Die zweite Ticketwelle startet am 26. März. Song-Contest-Fans, die bis jetzt noch kein Glück mit Tickets für das Event im Mai in Wien hatten, dürfen noch einmal hoffen: Am 26. März um 15 Uhr wird die „zweite und letzte Ticketwelle“ für den ESC starten, wie ORF-General Roland Weißmann am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mitteilte.
Kurier.at.SongContest

Millionenpleite der österreichischen Teleshopping-Tochter Mediashop
Insgesamt sind 160 Mitarbeiter betroffen, die Verbindlichkeiten werden mit rund 45 Millionen Euro beziffert.
Kurier.at.Wirtschaft

Politik

Pakistan erhöht militärischen Druck
Droht ein Krieg zwischen Pakistan und Afghanistan?
SalzburgerNachrichten.at

Österreich
„Krone“-Kommentar: Alle mögen Gust – oder auch nicht
Er kann ein mitreißender Einpeitscher sein. August Wöginger, den seine – vielen – Freunde nur Gust rufen, muss man bei Parteitagen der ÖVP erlebt haben. Wenn der Oberösterreicher am Pult steht, dann wächst er über sich hinaus, hat im Handumdrehen die türkis-schwarze Herde im Griff. Der Gust, obwohl erst 51, sitzt bereits seit 24 Jahren im Parlament. Er hat nicht nur den Klub der ÖVP im Nationalrat im Griff, er ist auch wichtiger Querverbinder. Das ausgezeichnete Verhältnis zwischen ihm und seinem grünen Gegenüber Sigi Maurer hat, sagt man, das Überleben der Regierungskoalition von ÖVP und Grünen gesichert.
https://www.krone.at/4060255

Angeklagter in Postenschacher-Prozess: Kronzeuge Schmid „lügt“
An Tag 3 im Prozess um mutmaßlichen Postenschacher beim Finanzamt Braunau wurde der Zweitangeklagte, Gewerkschafter Herbert B., befragt. Er bestreitet, der Intervention entsprochen zu haben.
Kurier.at.woeginger

Sport

WM-Schock: Mehreren Spielorten droht das Aus
In mehr als 100 Tagen soll die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada beginnen. Doch nun droht einigen Spielorten das Aus. In einigen US-Städten sorgen Finanzierungsprobleme für Alarmstimmung bei den Organisatoren. Laut der „BBC“ sind die zugesagten Bundesmittel in Höhe von rund 900 Millionen Dollar bisher nicht ausgezahlt worden.
oe24.at.fusssball.wm

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Unter’m Strich

Wien
Versteigerung von Otto Schenks Nachlass brachte 1,75 Mio. Euro ein
Alle rund 400 Objekte wurden verkauft. Laut Dorotheum konnten Startpreise im Schnitt um das 5,5-fache übertroffen werden.
Kurier.at.kultur.nachlass Schenk

Epstein-Verbindungen: Österreicher Martin Nowak erneut von Harvard suspendiert
Die Universität Harvard hat den österreichischen Professor Martin A. Nowak suspendiert. Grund ist eine erneute Untersuchung seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein durch die Universität nach den Veröffentlichungen der US-Justiz Ende Jänner. Die Universität Harvard suspendiert den österreichischen Biomathematiker Martin A. Nowak wegen seiner Verbindungen zum US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Das gab die Dekanin der Fakultät für Geistes- und Naturwissenschaften, Hoepi Hoekstra, gestern bekannt. Der gebürtige Niederösterreicher Nowak ist ein renommierter Biologe und Mathematiker und gehört zu den meistzitierten österreichischen WIssenschaftlern.
News.at.epstein

Hillary Clinton vor Ausschuss: „Hatte keine Ahnung“ von Epsteins Taten
Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton hat bei einer Befragung im Aufsichtsausschuss des US-Repräsentantenhauses jede Kenntnis von Straftaten des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein entschieden zurückgewiesen – sie habe von diesen „keine Ahnung“ gehabt. Sie erinnere sich generell an keine Begegnungen mit Epstein, so Clinton. Die Ausschussmitglieder forderte sie auf, US-Präsidenten Donald Trump unter Eid zu den Epstein-Akten zu befragen.
https://orf.at/stories/3421434/

14-Jährige angeklagt: Aus U-Haft entlassen, trotz geplanten Verbrechen
Eine Jugendbande setzte sich ein erschreckendes Ziel: Weil ihre „Brüder“ im Häfn sitzen, wollten vier gerade Strafmündige hinter Gitter. Vor der Polizei sagen die Schüler, die bald vor Gericht müssen, sogar, wenn sie freigelassen werden, begehen sie weitere Straftaten. Die Drohung machte ein 14-Jähriger wahr …
https://www.krone.at/4059812

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 28. FEBRUAR 2026)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 28. FEBRUAR 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Bühne Baden: FRAU LUNA – Revueoperette von Paul Linke. Premiere am 13. März 2026

lalo
 Julia Koci © Lalo Jodlbauer/YAY Creative

„Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe…“

Glizernd, schrill und komisch geht es ab 13. März an der Bühne Baden zu, wenn Paul Linckes burlesk-phantastische Revueoperette FRAU LUNA Premiere im Stadttheater feiert. Drei arbeitslose Freunde, die mit ihrem Würstelstand zum Mond fliegen und sich dort mit einer wunderschönen und charmanten, zugleich aber auch machtbessesenen Herrscherin herumschlagen müssen, bevor sie nach etlichen Irrungen und Wirrungen wieder auf der Erde landen dürfen: Diese Operette bezaubert neben einer witzigen Handlung außerdem mit Ohrwürmern wie „Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe“, „Schlösser, die im Monde liegen“, „Wenn die Sonne schlafen geht“ oder dem Marsch „Das ist die Berliner Luft“. Mit FRAU LUNA schuf Paul Lincke 1899 einen Sensationserfolg, der die Berliner Revueoperette in neue Sphären katapultierte.

Julia Koci hält in der Rolle der bildschönen Frau Luna alle Fäden in der Hand und herrscht mit ausgelassener Feuerlaune, entpuppt sich aber nach und nach als psychopatischer Kontrollfreak. Als Steppke ist Dennis Hupka zu sehen, der auf seiner schrägen Mondmission von seinen Freunden Lamberthofer (Simon Stockinger) und Pannecke (Ricardo Frenzel Baudisch) begleitet wird. Problematisch wird das Abenteuer, als die Frau im Mond beginnt, Steppke schöne Augen zu machen, der bereits mit der irdischen Marie (Mariella Hofbauer) liiert ist. Und außerdem gibt es da noch Prinz Sternschnuppe (Maximilian Mayer), der Hals über Kopf in Frau Luna verliebt ist… In weiteren Rollen sind Ramesh Nair, Anna Rosa Döller, Sigrid Hauser, Maria Gschwandtner, Branimir Agovi und Ivana Zdravkova zu sehen.

Regisseur Simon Eichenberger setzt in seiner Inszenierung vor allem auf eine große Portion Humor und bewusste Improvisation, Die Buchfassung dieser kurzweiligen Revueoperette stammt von Christian Struppeck. Charles Quiggin hat in Bühnenbild und Kostümen zwei ganz unterschiedliche Ästhetiken entworfen: eine für die Erde und eine für den Mond – genau wie Dominique Brooks-Daw für die die Choreografie. Die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Victor Petrov.

Premiere ist am 13. März 2026 um 19.30 Uhr im Stadttheater

Weitere Vortstellungstermine:
14., 19. & 28. März 2026

1., 2., 4., 11., 16., 17., 23., 24. & 25. April 2026

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Im Zeichen der Vielfalt. Dichtes Staraufgebot beim Kultur.Sommer.Semmering

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Copyright: Kultursommer Semmering

Das traditionsreiche Grandhotel Panhans und der Panorama-Kulturpavillon stehen vom 2. Juli bis zum 6. September beim Kultur.Sommer.Semmering erneut im Mittelpunkt der Sommerfrische. Ein großes Staraufgebot, zahlreiche Premieren und ein Hauch Nostalgie prägen das Programm und versprechen literarische wie auch musikalische Zeitreisen vor pittoresker Bergkulisse. Im zwölften Jahr seines Bestehens präsentiert das Festival 82 Veranstaltungen mit rund 130 Künstlerinnen und Künstlern.

Dass sich alljährlich so viele herausragende Persönlichkeiten der deutschsprachigen Kulturszene vom besonderen Geist des Semmerings inspirieren lassen, erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit. Die Sommerfrische erweist sich damit auch heuer als lebendiger Ort der Begegnung von Tradition und Gegenwart.“ (Intendant Florian Krumpöck)

Ein Reigen der literarischen Premieren auf 1000 Metern Seehöhe

Die eindrucksvolle Gästeliste liest sich einmal mehr wie das „Who is Who“ der deutschsprachigen Film-, Fernseh- und Bühnenwelt. Das Publikum erwartet ein dichter Reigen prominenter Künstlerinnen und Künstler, darunter viele exklusive Festival-Premieren. Caroline Peters, Elena Uhlig und Fritz Karl, Martina Ebm und Michael Dangl, Friedrich von Thun, Manuel Rubey, Cornelius Obonya, Petra Morzé, Joseph Lorenz, María Köstlinger und Jürgen Maurer, Gioia Osthoff und Devid Striesow oder etwa Robert Meyer haben eigens für das Festival konzipierte Programme im Sommerfrische-Gepäck. Inspiriert durch die einzigartige Atmosphäre des Höhenluftkurortes bringen sie Heiteres, Nachdenkliches, Kurzweiliges, Spannendes und nicht zuletzt auch Nostalgisches inmitten der unvergleichlichen und geschichtsträchtigen Jahrhundertwende-Idylle, die bereits Persönlichkeiten wie Stefan Zweig, Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal und Alma Mahler inspirierte.

Humor als Anker für die Seele
Von Michael Maertens als Don Quijote bis hin zu Robert Meyer mit Nestroy-Couplets, von Karl Markovics mit Karl Kraus bis hin zu Heinz Marecek und Erwin Steinhauer mit Karl Farkas, von Friedrich von Thun mit Roda Roda bis hin zu Gregor Seberg als Helmuth Qualtinger – von anno dazumal bis hin zu Perlen des heutigen Kabaretts: Der Kultur.Sommer.Semmering lädt diesen Sommer ganz besonders dazu ein, durch geistreichen Humor von einst und jetzt, die Seele ein wenig baumeln zu lassen und die eigenen Sorgen zu vergessen.

Aber auch tiefgründige und berührende literarische Themen wie Franz Werfels „blassblaue Frauenschrift“ mit Friedrich von Thun, Stefan Zweigs „Sternstunden der Menschheit“ mit Wolfram Berger oder Biografisches wie „Die andere Saite der Marie Antoinette“ mit Petra Morzé lassen das Publikum in die unterschiedlichsten emotionalen Welten eintauchen. Zeitportraits und tiefe Einblicke in die Seelenwelt großer Künstlerpersönlichkeiten offenbaren Briefwechsel wie die des Ehepaars Tolstoi, von Anna mit Sigmund Freud, von Christine Lavant mit Werner Berg oder von Anais Nin mit Henry Miller. Grande Dame Senta Berger gewährt hautnah Einblicke in ihr Leben und Schaffen als eine der prägendsten deutschsprachigen Schauspielerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts.

Musikalische Vielfalt
Musikalische Sternstunden sind auf 1000 Metern Seehöhe quasi garantiert, wenn sich unterschiedlichste Publikumslieblinge wie Maya Hakvoort, Ausnahme-Bass Günther Groissböck, Startenor Francisco Araiza, Maria Bill, Blues-Legende Hans Theessink, Simone Kopmajer, Tini Kainrath, Angelika Kirchschlager, Diknu Schneeberger, Timna Brauer oder Erika Pluhar sowie die Ensembles Mozulu Art, Blechhauf’n, Die Strottern, Klezmer reloaded, 5/8erl in Ehr‘n, die Wiener Comedian Harmonists, die Tschuschenkapelle und die genialen „Strizzis“ Wolfgang Böck und Adi Hirschal die Tür in die Hand geben.

Ein theatraler Chanson-Abend mit exklusiven Gaumenfreuden entführt in die Goldenen Zwanziger 
Beim Gala-Dîner anno 1926 würzt diesmal die wandelbare Chris Pichler als singende Concierge des alten Grandhotels den Abend mit Chansons der 20er Jahre und gewährt gut recherchierte wie humorvolle Einblicke in die damaligen Stelldicheins. Originales aus den alten Panhans-Kochbüchern, zeitgemäß interpretiert und zu einer wundervollen Einheit komponiert von Jürgen Steinbrecher, lässt die humorvoll-künstlerische Zeitreise zu einem Fest für alle Sinne werden.

Der allgemeine Kartenverkauf hat bereits begonnen.

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Copyright: Kultursommer Semmering

Ticketverkauf online, telefonisch über das Tourismusbüro Semmering, sowie per Mail:
+43 (0) 2664 20025
Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 8-12 Uhr und 13-16 Uhr & Sa.: 9-12 Uhr

Weiterführende Links

www.kultursommer-semmering.at
www.floriankrumpoeck.com
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­Heinz Sichrovsky/ News: Die goldene Salzburger Festspielzeit geht leider bald zu Ende
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Das wird sie also gewesen sein, die goldene Salzburger Zeit. Der Vertrag des Intendanten Markus Hinterhäuser, konzipiert bis 2031, endet nun weit früher, man spricht über 2027 oder 2028. Das hat das politisch besetzte Festspielkuratorium am Mittwoch beschlossen, mitten im Beginn der herausfordernden Neugestaltung des Festspielbezirks und im Angesicht von Rekordauslastungen und internationaler Akklamation.

Was ist passiert? Nichts, kann man zusammenfassen. Bloß eine inferiore Intrige, die den Intendanten bezichtigte, die gesetzlich gar nicht geforderte Ausschreibung der Schauspieldirektion, deren Besetzung einzig ihm obliegt, unterlaufen zu haben. Die Anschuldigung wurde seitens des Kuratoriums zuletzt nicht einmal aufrechterhalten, reichte aber, um die Stimmung in den vergangenen Wochen gegen Hinterhäuser zu drehen.

Die noch nicht lang amtierende Garnitur überforderter Provinzpolitiker wurde leichte Beute von Intriganten aus der Festspielnomenklatura und der regionalen Publizistik (was ich vom Wirken der beteiligten Provinzwoiwoden und Kleinstadtschulzen halte, können Sie in einer früheren Ausgabe meiner Spitzentöne nachlesen). Da die Causa Schauspielchefin offenbar haltlos ist, suchte man zur Kuratoriumssitzung neue Beschuldigungen und griff zu den üblichen Stereotypen, die hervorgeholt werden, wenn man jemanden Qualifizierten abmontieren will: rüder Führungsstil, mangelnde Achtsamkeit, man kennt das. Nun hat das Kuratorium dem Intendanten eine rabiate Verkürzung seines Vertrags in Aussicht gestellt, bis 20. März soll er entscheiden, ob er zustimmt…

Weiterlesen in „News“)
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Wien / Konzerthaus:  Musikalische Träume aus China  – auf  dem Rücken des Feuerpferdes                     26.2.2026

Österreichische Musikensembles lieben ausgedehnte Konzerttourneen quer durch die immense Weite von China. Sie musizieren in riesigen neuen Konzerthäusern, auch tagsüber bespielten, begegnen ein bei klassischer Musik voll engagiertes auch jüngeres Publikum. Gastfreundschaft. Und, es schmeckt …. das chinesische Essen. Und zum Chinesischen Neujahrsfest schickt China alljährlich eines der vielen Orchester des Landes, auf heimische Tradition geschultes, auf Europareisen.

Höchst positiv wurden im Wiener Konzerthaus heuer aus Wuxi angereiste MusikerInnen begrüßt. Wuxi: Eine städtische sieben Millionen-Bewohner-Region in der Nähe von Shanghai, bestückt mit unzähligen Überwachungskameras. Aber auch die völlige Kontrolle über ihre chinesischen Traditionsinstrumente ist dem groß besetzt Orchester gegeben. Sanft wiegen sich im Fluss der musikalischen Stimmungsbilder die elegant in türkise Kostümen gekleideten Damen mit ihren Streichinstrumenten. Und die Bläser in den hinteren Reihen dürfen immer wieder markige Akzente setzen.

Das Feuerpferd soll im diesem Jahr den Menschen zu Energie, zu großer Tatenkraft verhelfen. Und poetische Kraft ist dem Wuxi-Orchester sicher gegeben. Von Blumenduft, vorüber ziehenden Wolken, vom Frühlingsmorgen, von der Seidenstraße, von der aufgehenden Sonne wird stimmungsvoll erzählt. Es rauscht immer wieder auf, alles in stimmungsvolle China-Harmonien getaucht. Also, ganz gewiss, der Hingabe von Chinas musizierenden Künstlern dürfen wir jedenfalls völlig vertrauen.

Meinhard Rüdenauer

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