Die SAMSTAG-PRESSE – 29. Januar 2022

Die SAMSTAG-PRESSE – 29. Januar 2022

Foto: Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg / Sony Classical

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 29. Januar 2022

Jonas Kaufmann wird österreichischer Kammersänger
Der König der Herzen des österreichischen Opernpublikums ist er seit langem, nun wird Jonas Kaufmann auch österreichischer Kammersänger. Dem 52-jährigen Startenor aus München wird dieser Ehrentitel am kommenden Mittwoch (2. Februar) auf offener Bühne der Wiener Staatsoper im Anschluss an die Vorstellung von „Peter Grimes“ verliehen.
Puls24.at

Wien/Konzerthaus
Packende Auferstehung mit Bamberger Gästen Mahlers Zweite Symphonie im Konzerthaus
Wiener Zeitung.at

Tschechischer Dirigent Jakub Hrůša im Konzerthaus Wien
Aufführung des eineinhalbstündigen Großwerks von Gustav Mahler durch die Bamberger Symphoniker
Der Standard.at

Berlin
Uraufführung von „Once To Be Realized“ nach Fragmenten von Jani Christou in Berlin
Neue Musikzeitung/nmz.de

Kirill Petrenko zelebriert symphonische Vielfalt mit seinen Berliner Philharmonikern
Zimmermann, Lutosławski, Brahms
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.at

Berliner Philharmoniker: Petrenko gelingt eine neue Sicht auf Brahms
Kirill Petrenko gelingt mit einem modern-romantischem Mischprogramm ein anregender, verblüffender Abend. Bernd Alois Zimmermanns Photoptosis spielen die Berliner als zwingende, kontrollierte Studie. Lutosławskis selten gespielte Sinfonie Nr 1 verdient häufigere Beachtung. Brahms’ 2. Sinfonie endlich interpretieren die Philharmoniker sehr zügig, dabei genau und schlank im Ton sowie brillant im Zugriff, doch überraschend frei im Detail. So klar hat man das Wasser des Wörthersees selten gehört.
konzertkritikopernkritikberlin/a.schlatz

München
Premiere am Gärtnerplatztheater – Kritik „Hoffmanns Erzählungen“ als vernebelte Spukgeschichte
BR-Klassik.de

Vom Sieg großer Kunst – Eine Münchner Fassung von „Hoffmanns Erzählungen“ im Gärtnerplatztheater
NeueMusikzeitung/nmz.de

Mode
Dresscode in der Oper
Machen Kleider Leute?
BR-Klassik.de

Genf
„Elektra“ in Genf – Links, zwei, drei, rechts, zwei, drei
Ulrich Rasche ist berühmt für seine monumentalen Bühnenbilder und das rhythmische Sprechen im Schauspiel. Jetzt hat er in Genf erstmals eine Oper inszeniert: „Elektra“ von Richard Strauss.
Frankfurter Allgemeine

Test bestanden – Ulrich Rasche erklimmt in Genf mit „Elektra“ die Höhen der Opernregie
NeueMusikzeitung/nmz.de

Raiding/Bgld
Das Lisztzentrum soll künftig ganzjährig erklingen

Sechs Millionen Euro will das Land in einen Ausbau bis 2025 investieren, die Brüder Kutrowatz übernehmen weitere fünf Jahre die Intendanz in Raiding.
Kurier.at

Stockholm
Neue Holocaust-Oper
Zum Gedenktag präsentierte man im Opernhaus Stockholm ein Musiktheater-Auftragswerk, das online abgerufen werden kann.
https://www.diepresse.com/6091936/neue-holocaust-oper

Neue Spielstätte für den Kultur.Sommer.Semmering
tourismuspresse.at

Siegfried Mauser will Haftantritt mit Gnadenweg verzögern
Der wegen dreifacher sexueller Nötigung rechtskräftig verurteilte ehemalige Rektor der Münchner Musikhochschule hat sich nach Recherchen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ an den österreichischen Bundespräsidenten gewandt. Das Ziel: Haftaufschub.
BR-Klassik.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

Berlin
Reawakening the Antichrist (and Other Lost Opera Gems)
It can be challenging to revive forgotten works like “Antikrist.” But the absence of entrenched traditions can be liberating.
TheNewYorkTimes.com

Ljubljana
Ljubljana Winter Festival Opens Today, Bringing Classical Music Until 5 February
totalslovenija-news

Monte Carlo
Opéra de Monte-Carlo 2021-22 Review: “Il Turco in Italia’
Cecilia Bartoli Succeeds in Rossini’s Rarely Performed Work
https://operawire.com/opera-de-monte-carlo-2021-22-review-il-turco-in-italia/

New York
Jamie Barton to Star in Met Opera “Don Carlos” as Company Announces Spring 2022 Changes
operawire.com

London
Danielle De Niese, Anna Dennis, Anthony Gregory, Bethany Horak-Hallett Headline London Händel Festival 2022
operawire.com

Sydney
The Marriage of Figaro (Opera Australia)
Opera Australia marks Mozart’s 266th birthday with Figaro, and it would be hard to imagine a better celebration of the composer’s genius.
https://limelightmagazine.com.au/reviews/the-marriage-of-figaro-opera-australia-2/

Melbourne
Melbourne Opera Rings in part two
Director Suzanne Chaundy says her approach to Die Walküre is to tell the story as clearly as possible, exploring the themes without adding tonnes of obvious contemporary relevance.
https://limelightmagazine.com.au/features/melbourne-opera-rings-in-part-two/

Recordings
Scenes from the Kalevala review – the Finnish epic poem that inspired a nation’s composers
The Guardian.com

Obituary
Tenor Randolph Locke Passes at 67
https://operawire.com/obituary-tenor-randolph-locke-passes-at-67/

Rock/Pop

Hit von 1994″Mädchen“ neu aufgelegt: „Hand am Arsch – weil ich ein Mädchen bin“
Die Presse.com

Sprechtheater

St. Pölten/Landestheater
Castorf zeigt Kastrinidis’ „Schwarzes Meer“
In „Schwarzes Meer“, dem Debütstück der Schweizer Schauspielerin und Autorin Irina Kastrinidis, wird ein dunkles Kapitel europäischer Geschichte aufgeschlagen. Die Uraufführung am Landestheater Niederösterreich inszeniert Regiestar Frank Castorf.
https://noe.orf.at/stories/3140422/

Wien/Volkstheater
„Der Termin“ im Volkstheater: Jüdischer Penis gegen deutsche Schuld
Die Dramatisierung des Romans von Autorin Katharina Volckmer über Nazis und Geschlechtsidentität gelingt – mit starker Solodarstellerin
Der Standard.at

Bregenz
„Kraftprotz“-Komödie von Friedrich Dürrenmatt
Im Vorarlberger Landestheater Bregenz hat man sich der „Herkules“-Komödie Friedrich Dürrenmatts entsonnen: ein Pointenfeuerwerk für Frauen, die echt antike Kraftprotze spielen.
Der Standard.at

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Unter’m Strich

Kommentar: Facebook darf nicht willkürlich löschen
Facebook nutzt schon seit Jahren die Klarnamenpflicht dazu, Accounts, die andere, möglicherweise unliebsame Meinungen vertreten, zu löschen oder zum Klarnamen zu zwingen. Dieser Vorgehensweise hat das deutsche oberste Zivilgericht nun einen Riegel vorgeschoben. Zumindest bei Accounts, die vor Mai 2018 entstanden sind.
Wiener Zeitung.at

Deutschland
Scharfe Kritik wegen Benko: Und wieder zahlt der Steuerzahler
Kaufhausjongleur René Benko holt sich 220 Millionen Staatshilfe für die Galeria Karstadt Kaufhof. Experten äußern harte Kritik.
https://www.krone.at/2614277

Österreich
Koalitions-Sideletter: Auch Grüne dealten mit ÖVP Posten ab
Abkommen über Postenvergaben gab es bei der ÖVP-FPÖ-Koalition, aber auch die Grünen haben einige lukrative Posten für sich lukrieren können. Das zeigt ein Sideletter zwischen Kurz und Kogler, der dem KURIER vorliegt.
Kurier.at

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 29. JANUAR 2022)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 29. JANUAR 2022)

Quelle: onlinemerker.com

„Peter Grimes“: Eine Meinung auf Youtube unmittelbar nach der Vorstellung

What a cast!
This is what the Austrian culture journalist Heinz Sichrovsky says about Jonas Kaufmann/“Peter Grimes“: „so beautifully sung, it tears your heart apart… A wonderful review of the performance of

PETER GRIMES

YOUTUBE-VIDEO


Wiener Staatsoper: Spezialangebot für Peter Grimes

Peter20Grimes Newsletter
Lise Davidsen, Jonas Kaufmann, Bryn Terfel. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum,

Donnerstag Abend fand die erste Vorstellung der Wiederaufnahme von Benjamin Brittens „Peter Grimes“ in der Inszenierung von Christine Mielitz und unter der musikalischen Leitung von Simone Young statt. Jonas Kaufmann gab in der Titelpartie sein internationales Rollendebüt, die weltweit gefeierte junge norwegische Ausnahmesopranistin Lise Davidsen sang erstmals die Ellen Orford. Sir Bryn Terfel war als Balstrode zu sehen. Das Publikum war euphorisch.

Spezialangebot für Newsletter-Abonnent*innen

Gerne möchten wir Ihnen für einige der folgenden „Peter Grimes“-Vorstellungen wieder ein „Newsletter-Spezialangebot“ machen: An allen unten angeführten Terminen haben wir für Sie als Newsletter-Abonnent*in ein limitiertes Kartenkontingent in den Kategorien 1-3 zum Einheitspreis von 69€ reserviert.

Peter Grimes – Newsletter-Termine: 29. Jänner sowie 2. und 8. Februar

Die Karten können online, unter Angabe Ihres Aktionscodes, gebucht werden:

• Wählen Sie auf wiener-staatsoper.at/spielplan-karten die von Ihnen gewünschte Vorstellung und klicken Sie auf »Karten kaufen«.
• Wählen Sie die gewünschten Plätze im Saalplan (max. 2 Plätze).
• Geben Sie im Warenkorb bei Aktionscode peter ein.
• Registrieren Sie sich auf culturall.com. Sollten Sie bereits Bundestheaterkunde sein, loggen Sie sich bitte ein.
• Ihre Ermäßigung wird automatisch durchgeführt (sollte die Ermäßigung nicht durchgeführt werden, ist das Kontingent an ermäßigten Karten bereits ausgeschöpft!).
• Bitte wählen Sie print@home. Wir bitten Sie, Ihre Karte(n) bis einen Tag vor der Vorstellung auszudrucken bzw. abzuholen.
• Bitte personalisieren Sie Ihre Tickets unter dem Menüpunkt Kundenservice/Besuchername ändern und geben Sie entsprechend den derzeitigen COVID-19-Vorgaben auch die Kontaktdaten Ihrer Begleitung an. Beachten Sie, dass Karten erst gedruckt werden können, wenn alle Besucher*innen erfasst wurden. (Nachträgliche Änderungen der Daten sind möglich).

Bitte beachten Sie, dass Sie für Ihren Besuch in der Wiener Staatsoper einen Nachweis über »Booster-Plus» (3x geimpft oder 2x geimpft und genesen) sowie die Vorlage eines negativen PCR-Tests, nicht älter als 48 Stunden erbringen müssen. Sollte Ihr Testergebnis nicht rechtzeitig ankommen, so wird auch ein Antigentest, nicht älter als 24 Stunden beim Eintritt akzeptiert. Nähere Informationen finden Sie hier.

KARTEN »PETER GRIMES«
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ASMIK GRIGORIAN PROBT IN WIEN FÜR „MANON LESCAUT“  DAS KOSTÜM

asmi

ZU INSTAGRAM mit Video

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Anna Netrebko übt fleißig, über ihr Outfit, mit dem sie sich öffentlich präsentiert, wundere ich mich

anet

VIDEO

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Video (28 Minuten) über Waltraud Meiers Abschied von der Scala

mji
Der Link ist im Artikel eingebettet

https://www.br-klassik.de/programm/sendungen-a-z/klickklack/waltraud-meier-abschied-italien-100.html

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BÜHNE BADEN: HEUTE PREMIERE „LA TRAVIATA“

LA TRAVIATA — Bühne Baden
Jay Yang, Sebastian Reinthaller. Foto: Lalo Jodlbauer

Die Macht gesellschaftlicher Zwänge

„Giuseppe Verdi war mit LA TRAVIATA der Vorreiter eines neuen musikalischen und dramatischen Stils. Mit ihm hat der Naturalismus und die Direktheit im Musiktheater begonnen Einzug zu halten“, ist sich Regisseurin Isabella Gregor sicher. „In dieser Oper stehen Bürgerliche und Randgruppen der Gesellschaft mit ihren Lebensgeschichten in
Abgrenzung zum moralischen Großbürgertum im Zentrum.“ Die Hauptfigur Violetta ist „eine moderne, selbstbestimmte Frau, die sich über gesellschaftliche Zwänge hinwegsetzt. Sie lebt in einer Zeit, in der es für Frauen keine andere Möglichkeit gibt, ihre soziale Position zu ändern, als durch die Akzeptanz der Regeln der Männerwelt.“

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Jay Yang (Violetta), Sebastian Reinthaller (Alfred0). Foto: Christian Husar

Für Gregor ist Violetta keine typische Kurtisane, sondern „eine intelligente, einfühlsame Frau, die diese Rolle bewusst übernimmt, um ein besseres Leben führen zu können.“ Ihre Stärke und Lebenslust macht sie für Alfredo Germont auch so faszinierend. Als Violetta ihm begegnet und die Ehrlichkeit und Wahrheit seiner Gefühle wahrnimmt, verändert sich auch ihre Sichtweise: „Plötzlich empfindet auch sie ein tiefes Gefühl und sie fragt sich, ob diese wahre Liebe, die sie bis jetzt nicht kannte, auch in ihrem Leben einen Platz haben könnte,“ so Gregor.

Den größten moralischen gesellschaftlichen Zwang legt ihr allerdings Alfredos Vater auf. Er macht ihr klar, dass ihr Wunsch, mit Alfredo eine öffentlich anerkannte Beziehung zu leben, absurd und vollkommen unmöglich sei. Und: Sie würde damit die Familie Germont in Misskredit stürzen. Die Vorstellung, dass der Schwester Alfredos ein ähnliches Schicksal blüht wie ihr selbst, überzeugt sie sogar auf Alfredo zu verzichten. Freilich nur im Angesicht ihres nahenden Todes.

Die tragische Geschichte der todkranken Violetta, die ja bereits in Alexandre Dumas „Die Kameliendame“ thematisiert wurde, ist aber auch ein wenig die Geschichte Giuseppe Verdis selbst, lebte er doch nach dem Tod seiner ersten Frau mit einer Opernsängerin in „wilder  Ehe“ zusammen und musste so Vorurteile und Ablehnung der Gesellschaft selbst erfahren…
„Frauen müssen sich heutzutage noch enorm anstrengen, um einen beruflichen und  gesellschaftlichen Aufstieg zu schaffen. Oft funktioniert es auch heute nicht ohne männliche Unterstützung. So gesehen hat die Oper LA TRAVIATA nichts an ihrer Aktualität  verloren.“
(Isabella Gregor, Regisseurin)

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Jay Yang (Violetta), Bea Robein (Annina). Foto: Christian Husar

Besetzung:
Musikalische Leitung: Michael Zehetner
Inszenierung: Isabella Gregor
Ausstattung: Tanja Hofmann
Choreografie: Anna Vita

Violetta Valéry   Jay Yang
Misaki Morino (30.1., 6., 12., 24.2., 3.3.)
Flora Bervoix, Ihre Freundin/
Annina, Dienerin Violettas   Bea Robein
Alfredo Germont   Sebastian Reinthaller
Iurie Ciobanu (30.1., 6., 12., 24.2., 3.3.)
Georg Germont, sein Vater   Reinhard Alessandri
Gaston, Vicomte von Le Létorières   Beppo Binder
Baron Douphol   Thomas Zisterer
Doktor Grenvil   Krzysztof Borysiewicz
Marquis von Obigny   Vladimir Polovinchik
Orchester, Chor und Ballett der Bühne Baden
Nähere Infos: www.buehnebaden.at

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NATIONALTHEATER MANNHEIM: Premiere DER FLIEGENDE HOLLÄNDER MUSS IN DEN APRIL VERSCHOBEN WERDEN

Die aktuelle hochansteckende Omikronvariante wird auch vor den Mitarbeitenden des Nationaltheaters Mannheim nicht Halt machen und so rechnen wir trotz unseres ausgezeichneten Hygienekonzepts und den Umfangreichen Testungen in den kommenden Wochen mit Ausfällen in den verschiedensten Bereichen. Um unsere Mitarbeiter*innen auch weiterhin bestmöglich bei ihrer Arbeit zu schützen und um Ausfälle so gering wie möglich zu halten, kehren wir in der Oper auf der Bühne und im Orchestergraben erneut zu größeren Abständen zurück, die zusätzlich zu dem bereits bestehenden Testmonitoring die Ansteckungsgefahr minimieren sollen. Dadurch kommt es auch zu einer Verschiebung der Neuproduktion von »Der fliegende Holländer« auf Sonntag, den 24. April 2022. Die umfangreiche Orchesterbesetzung des Werkes, lässt sich mit den erhöhten Sicherheitsmaßnahmen derzeit nicht umsetzen. Reduziertere Fassungen waren in der Prüfung, schieden jedoch aus künstlerischen Gründen aus.

Premieren­verschiebung

Neues Premierendatum |

So, 24. April 2022 | 19.00 Uhr | Opernhaus |

Der fliegende Holländer

Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

Musikalische Leitung: N.N. | Regie: Roger Vontobel | Bühne: Fabian Wendling | Kostüme: Ellen Hofmann | Choreografie: Zenta Haerter | Videodesign: Stefan Bischoff | Licht: Florian Arnhold | Chor: Dani Juris | Dramaturgie: Deborah Maier / Marion Tiedtke (Gast)

 Mit: Daland: Patrick Zielke / Sung Ha | Senta, seine Tochter: Daniela Köhler (Gast) | Erik, ein Jäger: Jonathan Stoughton / Christopher Diffey | Mary, Sentas Amme: Marie-Belle Sandis | Steuermann: Joshua Whitener / Juraj Hollý | Der Holländer: Michael Kupfer-Radecky (Gast) | Traum-Senta: Delphina Parenti (Gast) | Traum-Holländer: Michael Bronczkowski

Mit dem Opernchor, dem Extrachor, der Statisterie und dem Nationaltheater-Orchester

Glücklicherweise verfügen wir mit unseren White-Wall-Opern und kleiner besetzten Werken über ein Programm, das auch unter den derzeitigen Umständen umsetzbar ist und Operngenuss garantiert.

So werden die bisherigen Vorstellungstermine im Februar von »Der fliegende Holländer« durch »Der Barbier von Sevilla« (12.2.), »Die Zauberflöte« (16.2.) und »Eugen Onegin« (20.2.) ersetzt. Weitere Ersatzvorstellungen folgen.
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GRAFENEGG: Erneuter Rekord bei Bewerbungen für INK STILL WET

Für den diesjährigen Composer-Conductor-Workshop INK STILL WET sind 83 Bewerbungen von fünf Kontinenten eingegangen. Der Rekord vom Vorjahr wurde somit geknackt. Leiter des Workshops ist Georg Friedrich Haas, Composer in Residence 2022.

INK STILL WET verzeichnet seit der Gründung vor zwölf Jahren eine stetig wachsende Anzahl an Bewerbungen. Mit 83 Bewerber*innen für die diesjährige Ausgabe interessierten sich heuer so viele Komponist*innen wie nie zuvor für den Composer-Conductor-Workshop. Im Vorjahr wurden 75 Bewerbungen gezählt.

Die Interessierten stammen von fünf Kontinenten und aus 33 Ländern, darunter etwa Hongkong, Kuba, Kanada und Australien. Neben den zahlreichen internationalen Bewerber*innen befinden sich auch welche aus Niederösterreich sowie anderen Bundesländern Österreichs. Beworben haben sich heuer zwölf Frauen, 70 Männer sowie eine nicht-binäre Person. Bis 18. Februar wird Composer in Residence und Workshopleiter Georg Friedrich Haas gemeinsam mit einem Beirat des Tonkünstler-Orchesters fünf Personen auswählen, die an INK STILL WET 2022 teilnehmen werden. Der Österreicher ist nicht nur einer der renommiertesten Komponisten unserer Zeit, auch die Lehrtätigkeit war schon immer ein wichtiger Aspekt in seinem beruflichen Leben. Aktuell ist er Professor an der Columbia University in New York.

INK STILL WET findet von 26. August bis 4. September 2022 im Rahmen des Grafenegg Festival statt. Ziel des Workshops ist die gemeinsame Arbeit mit Composer in Residence Georg Friedrich Haas an den eigenen Kompositionen sowie die Erarbeitung der Werke mit dem Tonkünstler-Orchester. Dies ermöglicht einen kreativen Austausch zwischen Komponist*innen und ausführenden Musiker*innen. Die vorgelagerte Arbeitsphase im März 2022 ermöglicht eine Betreuung der Teilnehmenden in einem sehr frühen Arbeitsstadium, wenn die neuen Werke gerade erst entstehen. Dieser Teil des Workshops kann, falls es die aktuelle Lage erfordert, auch online stattfinden.

Über die Partnerschaft mit ricordilab wird jährlich zusätzlich ein*e Stipendiat*in des Förderprogramms von Ricordi Berlin an INK STILL WET teilnehmen. Ricordi trägt außerdem in Form von Vorträgen zum Kursprogramm des Composer-Conductor-Workshops in Grafenegg bei. Die Partnerschaft ermöglicht somit allen Teilnehmenden, vom Fachwissen eines führenden Musikverlags zu profitieren und Einblicke in die Zusammenarbeit von Musikschaffenden und Musikverlag zu erhalten.

Den Abschluss und Höhepunkt des Workshops bildet das Abschlusskonzert am 4. September 2022 im Auditorium Grafenegg. Der Eintritt ist frei.

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