Die SONNTAG-PRESSE – 30. Januar 2022

Die SONNTAG-PRESSE – 30. Januar 2022

barriekosky (c) foto_janwindszusphotography

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SONNTAG-PRESSE – 30. Januar 2022

München/ Bayerische Staatsoper
Barrie Kosky inszeniert Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“
Sie ist eine Herausforderung für alle Mitwirkenden: Die Neuinszenierung von Leoš Janáčeks Oper „Das schlaue Füchslein“, die am 30. Januar an der Bayerischen Staatsoper Premiere feiert. Regisseur Barrie Kosky wagt eine eingreifende Neudeutung des märchenhaften Stücks.
BR-Klassik.de

Die Schönheit des Lebens auskosten
Mirga Gražinytė-Tyla dirigiert eine ihrer Lieblingsopern: Leoš Janàčeks „Das schlaue Füchslein“.
Sueddeutsche Zeitung

München/ Gärtnerplatztheater
Das Gärtnerplatztheater präsentiert „Hoffmanns Erzählungen“ als nebelig-sphärisches Gesamtkunstwerk
Schon beim Betreten des Theaters am Gärtnerplatz fühlt es sich anders an als mittlerweile gewohnt. Man ist wieder unter Menschen. Der Zuschauerraum ist zur Hälfte gefüllt, als sich der Vorhang hebt und den Blick auf lauter weiß leuchtende gläserne Vitrinen freigibt
Klassik-begeistert.de

„Hoffmanns Erzählungen“ im Gärtnerplatztheater: Zwischen Kitsch und Geschmack
Die Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach in einer Inszenierung von Stefano Poda im Gärtnerplatztheater.
Münchner Abendzeitung

Schwarzer Albtraum
Stefano Poda inszeniert „Hoffmanns Erzählungen“ am Gärtnerplatztheater als düstere Vision.
SueddeutscheZeitung.de

Wien/ KonzerthausAuferstehung in trüben Zeiten
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 in c-moll für Sopran, Alt/Mezzosopran, Chor und Orchester
Klassik-begeistert.de

Jubiläum
Wer war Franz Schubert?
Eine Umkreisung zum nicht ganz so runden 225. Geburtstag des Komponisten am 31. Jänner.
WienerZeitung.at

Kultur – Dresden
Musiktheater müssen wegen Corona-Pause Abstriche machen
Die Spielpläne der Musiktheater in Sachsen sind von der Corona-Pause gehörig durcheinandergebracht worden. Mit veränderten und zum Teil gekürzten Opern-Programmen soll die Saison zu Ende gespielt werden, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Die Orchesterkonzerte sollen meist wie ursprünglich geplant über die Bühne gehen.
Sueddeutsche Zeitung

Nordhausen
Marathon auf ser Nordhausener Bühne
Richard Wagners „Tristan und Isolde“ hat am Samstag Premiere. Die Hauptdarsteller schildern im Interview den Reiz der Oper, erzählen von Gewichtsverlust und der Notwendigkeit bequemer Schuhe.
ThüringerAllgemeine

Deutschland
Lage der Orchester: In der Pandemie sind neue Konzertformate entstanden
Frankfurter Allgemeine

Berlin
„Endzeitfantasie nach hundert Jahren aktuell“ – „Antikrist“ von Rued Langgaard an der Deutschen Oper
RT-com-gesellschaft

Wien
Für Mahlers Zweite braucht es mehr als Wucht und Pomp (Bezahlartikel)
Die Presse.com

Ars Electronica
Ein Konzert feiert Philip Glass‘ 85. Geburtstag
Maki Namekawa und Dennis Russell Davies spielen minimalistische Klaviermusik.
WienerZeitung.at

St.Pölten / Baden
Viel Neues im Theater: Gleich zwei Premieren in Baden und St. Pölten
Kurier.at

Stockholm
Löftet: eindringliche Oper über den Holocaust an der Royal Swedish Opera Stockholm
bachtrack.com

Tonträger
Jean Philippe Rameau: Les Paladins (Podcast) Eine CD-Kritik von Matthias Kaether
rbb.online.de

Sopranistin Elsa Dreisig: „Wenn die Idee klar im Kopf ist, passt die Stimme auch dazu!“
mdr-klassik-radio

Harald Schmidt im Interview: „Es hat sich ausprovoziert“
Der Entertainer über seine Tour quer durch die Lieblingsgasthäuser des Übertreibungskünstlers Thomas Bernhard, Frittatensuppe, Tafelspitz – und Essen als Sex des Alters.
https://kurier.at/kultur/harald-schmidt-im-interview-es-hat-sich-ausprovoziert/401886713

Links zu englischsprachigen Artikeln

Zürich
Anja Harteros Postpones Recital in Zurich
https://operawire.com/anja-harteros-postpones-recital-in-zurich/

Boston
Adès’ Piano Concerto even better the second time around with composer, Gerstein, BSO
bostonanclassicalreview.com

New York
The Met Opera Never Missed a Curtain. It Hopes Audiences Rebound.
https://www.nytimes.com/2022/01/28/arts/music/met-opera-audiences.html

A heartrending reminder never to forget in New York City Opera’s “The Garden of the Finzi-Continis’ at the Museum of Jewish Heritage
https://dcmetrotheaterarts.com/2022/01/28/a-heartrending-reminder-never

Chicago
CSO, Muti find music of the baroque an interesting challenge
chicagosuntimes.com

Fort Worth
A dashing “Zorro” captures hearts in Fort Worth Opera’s world premiere
theclassicalreview.com

Recordings
Classical home listening: solo Bach from Kavakos; a brace of Magnificats
The Guardian.com

Classical CDs: Two clarinets and stereo snare drums
Two discs of solo wind music, Baroque concerti grossi and a radiant French ballet score
https://theartsdesk.com/classical-music/classical-cds-two-clarinets-and-stereo-snare-drums

Rock/Pop

Bryan Adams sagt zahlreiche Termine wegen Corona ab
Auch Konzerte in Österreich sind betroffen
https://www.suedtirolnews.it/unterhaltung/leute/bryan-adams-sagt-zahlreiche-termine-wegen-corona-ab

Sprechtheater

Wien/ Volkstheater
Der Termin“ im Volkstheater: Transsexualität: Beschnitten und beschneit
Uraufführung des queeren Monologs in der Volkstheater-Dunkelkammer.
WienerZeitung.at

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Unter’m Strich

„Schöner Moment“. Bald Lockerung: 2G-Regel fällt, Sperrstunde später
Die Regierung hat am Samstag neue Öffnungsschritte präsentiert. Die Sperrstunde, die derzeit von 22 bis 5 Uhr gilt, wird am 5. Februar aufgehoben, außerdem soll eine Woche später die 2G-Pflicht im Handel fallen. Als dritter Schritt der Lockerungen soll mit 19. Februar auch in der Gastronomie die 2G-Regel fallen. Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) sagte, es sei ein „schöner Moment“, nun ein Stück der „Mühsal“ durch die Corona-Maßnahmen zurücknehmen zu können.
https://www.krone.at/2614873

„Ein bissl sehr mutig“. „Falscher Zeitpunkt“: Harte Kritik an Lockerungen
Mit deutlichen Worten hat Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) die Lockerungsschritte der Bundesregierung getadelt. Da sich Österreich mitten in der Omikron-Welle mit täglich neuen Rekordzahlen an Infektionen befinde, sei es nun „der falsche Zeitpunkt“ für Lockerungen, erklärte Ludwig auf Twitter
https://www.krone.at/2615019

Melbourne
Erste australische Siegerin seit 44 Jahren! Barty gewinnt Finale bei Australian Open
Ashleigh Barty gewinnt das Damen-Finale bei den Australian Open gegen Danielle Collins glatt in zwei Sätzen. Im zweiten Durchgang schafft Barty nach 1:5-Rückstand ein irres Comeback und dreht den Satz. Australien feiert die erste Siegerin beim Heim-Grand-Slam seit 44 Jahren.
FOCUS.de

Hunde hören mehr als nur Blabla
Ein Hund liegt mit Kopfhörern im Hirnscanner und bekommt »Der kleine Prinz« mal auf Spanisch, mal auf Ungarisch vorgespielt. Was er von diesem Experiment hält, ist den Hirnscans leider nicht zu entnehmen. Aber er kann die ihm vertraute Sprache von der fremden unterscheiden.
Spektrum.de

Soziales Understatement: Hauptsache Aufstieg
Viele Besserverdienende erzählen gerne, sie kämen aus kleinen Verhältnissen. Nicht immer steckt hinter dieser Fehleinschätzung nur Understatement.
Frankfurter Allgemeine

Österreich
Mit Bruno und Gerd auf dem Balkon
Vor 50 Jahren wurde Karl Schranz nach seinem Ausschluss von den Olympischen Spielen in Wien jubelnd empfangen.
Wiener Zeitung

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 30. JANUAR 2022)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 30. JANUAR 2022)

Am Mittwoch, 2. Februar: Besondere Auszeichnungen für Simone Young, Jonas Kaufmann und Bryn Terfel

Im Anschluss an die Vorstellung von Peter Grimes am Mittwoch., 2. Februar 2022 werden im Beisein des Publikums drei bedeutende und der Wiener Staatsoper seit vielen Jahren eng verbundene Künstler*innen auf offener Bühne geehrt:

Dirigentin Simone Young wird die Ehrenmitgliedschaft der Wiener Staatsoper verliehen. Mit dieser erhält sie auch den Ehrenring aus dem Hause Juwelier Wagner.

Der »Peter Grimes« und der »Balstrode« der aktuellen Aufführungsserie, Jonas Kaufmann und Bryn Terfel, werden mit dem österreichischen Berufstitel »Kammersänger« ausgezeichnet.

Die Ehrungen erfolgen durch Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer sowie Staatsoperndirektor Bogdan Roscic.
Auf Grund der Ehrungen und Überreichung der Urkunden im Anschluss an die Aufführung beginnt die Vorstellung am 2. Februar bereits um 18.30 Uhr. Karteninhaber*innen werden per E-Mail über diese Änderung informiert; Restkarten für Peter Grimes am 2. Februar sind online sowie an den Kassen erhältlich.
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Wiener Staatsoper: Wiederaufnahmen im Februar

Asmik Grigorian by Olivia Kahler
Asmik Grigorian by Olivia Kahler

Wiederaufnahme und Live-Stream
Manon Lescaut

Spätestens ab der triumphalen Uraufführung seiner Manon Lescaut am 1. Februar 1893 galt Giacomo Puccini als legitimer Nachfolger Giuseppe Verdis. Dem Erfolg war eine langwierige Arbeit an dieser Oper vorausgegangen, bei der Puccini zahlreiche Textdichter beschäftigte und intensiv um die Form des Werkes rang. Anders als Massenet in seiner Vertonung des Stoffes, wählte Puccini schließlich nur vier exemplarische Episoden aus der berühmten Romanvorlage Abbé Prévosts, in denen er durch die musikalische Verdichtung des Geschehens, Szenen von starker und eindringlicher Wirkung schuf.
Im Zentrum steht die Titelheldin, die in ihrem Hang zum Luxus zu spät den wahren Wert der Liebe zum mittellosen Studenten Des Grieux erkennt. Regisseur Robert Carsen verlegte die Handlung aus dem 18. Jahrhundert in eine Wolkenkratzer- und Shopping Mall-Umgebung, um immerwährende menschliche Schwächen eines Archetypus zu versinnbildlichen und Einsichten über die heutige Welt und ihre fatalen Mechanismen zu schaffen. Nach der Cio-Cio-San im Vorjahr und der Tatjana in der aktuellen Spielzeit wird Asmik Grigorian mit der Titelpartie von Manon Lescaut nun in einer weiteren wichtigen Rolle ihres Repertoires an der Wiener Staatsoper zu erleben sein. Da die gefeierte Künstlerin durch die unbedingte vokale wie schauspielerische Hingabe jeden ihrer Auftritte zu einem Ereignis verwandelt, wird diese Wiederaufnahmen-Serie mit umso größerer Spannung erwartet. Die Rolle des Des Grieux singt Brian Jagde, den Lescaut Boris Pinkhasovich. Es dirigiert Francesco Ivan Ciampa.

Am 7. Februar wird Manon Lescaut ab 19.00 Uhr live auf play.wiener-staatsoper.at gestreamt und ist anschließend 72 Stunden abrufbar.

Termine: 1., 4., 7., 10. und 13. Februar

KARTEN »MANON LESCAUT«

LIVE-STREAM: 7. FEBRUAR , 19.00 UHR

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Die tote Stadt

Die tote Stadt Kalenderseite
Szenenbild »Die Tote Stadt« © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wiederaufnahme Die tote Stadt

Nach dem Tod seiner Frau Marie hat sich Paul in Brügge, der »toten Stadt«, in eine versteinerte, zerstörerische Erinnerungswelt zurückgezogen. In einer »Kirche des Gewesenen« bewahrt er alles auf, was ihn an die Tote erinnert – und bindet. Doch die Trauer lähmt, höhlt aus und hält Paul von Gegenwart und Zukunft fern. Bis ihm Marietta, das Ebenbild der Verstorbenen, begegnet. Die Femme fatale weckt erotische Wünsche, aber auch die Sogkraft der Erinnerung – und bringt ihn an die Grenzen seiner Existenz. Erich Wolfgang Korngold hat mit der 1920 uraufgeführten Oper erst 23-jährig das Meisterwerk seines Komponistenlebens geschaffen: Eine Musik, die in expressiven Ausbrüchen, harmonisch faszinierender Vielschichtigkeit, aber auch in bittersüßen Schlagern spricht. In seiner maßstabsetzenden Inszenierung leuchtet Willy Decker tief in das weite Land der Seele, entwirft eine nachhaltig wirksame Bildersprache und zeigt Die Tote Stadt im gefährlichen Schwebezustand zwischen innerer und äußerer Welt, zwischen Traum und Alptraum. Im Rahmen der Wiederaufnahme debütiert der junge Dirigent Thomas Guggeis an der Wiener Staatsoper, zu hören sind unter anderem Vida Miknevičiūtė, Klaus Florian Vogt und Adrian Eröd.

Termine: 6., 9., 11. und 14. Februar

KARTEN »DIE TOTE STADT«

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Giselle

Giselle Newsletter
Szenenfoto »Giselle« © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Ballett: Giselle

Zuletzt noch eine Vorankündigung für Liebhaber*innen des klassischen Handlungsballetts: Mitte Februar kommt Giselle zurück an die Wiener Staatsoper. Der Dichter Heinrich Heine überliefert die Sage von den geheimnisvollen Wilis, jenen jungen Frauen, die vor ihrer Hochzeit sterben müssen, weil ihre Liebe verraten wurde. In ihren toten Herzen schlägt eine ungezähmte Tanzlust weiter. Als Geister verlassen sie nachts ihre Gräber – und sollte sich ihnen in dieser Zeit ein Lebender nähern, so tanzen sie ihn zu Tode.

Für das Ballett der Pariser Oper komponierte Adolphe Adam 1841 über diesen Stoff eine Ballettmusik, die zu den Hauptwerken der Romantik zählt – mit dem Wiener Staatsballett zu erleben in einer 1993 von Elena Tschernischova für Wien geschaffenen Fassung, die heute zu einer der wichtigsten »Visitenkarten« der Compagnie zählt.

Termine 15., 17., 18., 20., 23. Februar 2022

KARTEN »GISELLE«

ür Ihren Besuch in der Wiener Staatsoper benötigen Sie seit dem 27. Dezember einen Nachweis über eine Boosterimpfung, zusätzlich einen negativen PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden sowie eine FFP2-Maske. Sollte sich an diesen COVID-19-Vorgaben etwas ändern, so finden Sie hier die Aktualisierung.
 


Bayerische Staatsoper: Heute Premiere „DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN“

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Diesen Sonntag, 30. Januar 2022, 19 Uhr, feiert die Bayerische Staatsoper die Premiere von Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein – in einer Inszenierung von Barrie Kosky. Mit Mirga Gražinytė-Tyla am Pult des Bayerischen Staatsorchesters stehen neben Elena Tsallagova als Füchslein Schlaukopf, Wolfgang Koch in einem Rollendebüt als Förster und Angela Brower als Fuchs auf der Bühne des Nationaltheaters. Die Oper in drei Akten ist erstmals in originaler Fassung an der Bayerischen Staatsoper zu erleben.

Die Vorstellung am Dienstag, 3. Februar 2022, 19.30 Uhr, wird live im Hörfunk auf BR-KLASSIK übertragen. Moderator Maximilian Maier begrüßt in einem Rahmenprogramm bereits ab 19 Uhr die Zuhöhrer:innen.

Leoš Janáčeks
DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN

PREMIERE
So, 30.01.22, 19.00 Uhr

WEITERE VORSTELLUNGEN
Do, 3.02.22, 19.30 Uhr
So, 6.02.22, 17.00 Uhr
Mo, 7.02.22, 11.00 Uhr
Do, 10.02.22, 19.30 Uhr
Sa, 12.02.22, 19.00 Uhr
Di, 15.02.22, 19.00 Uhr
Nationaltheater

STREAM BR-KLASSIK Do,3.02.2022, 19.30 Uhr

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Am 7. Juni 1945 wurde Benjamin Brittens Auftragskomposition Peter Grimes in England an der Sadler’s Wells Opera uraufgeführt. Das Werk kommt am Montag, 28. Februar 2022, 19 Uhr, an der Bayerischen Staatsoper zur Premiere.
BR-KLASSIK strahlt die Vorstellung am Sonntag, 6. März 2022, 18 Uhr, live im Radio aus.
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Auch Jonathan Tetelmann läuft im Bademantel herum – sogar durch das Theater an der Wien

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HEUTE IM „HAUS DER MUSIK“ UND IM „DSCHUNGEL“

FREUDE BEREITEN – UND GUTES TUN

Unter dieses Motto stellt Musicalstar GERNOT KRANNER den heutigen Sonntag.

Um 11 Uhr spielt er im Haus der Musik seine

OPERNWERKSTATT – DIE ZAUBERFLÖTE

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Gernot Kranner. Foto: Alexander Ch. Wulz

und sammelt dabei Spenden für die CliniClowns – damit auch kranke Kinder was zu lachen haben.

Karten unter 01 – 513 48 50 im Haus der Musik, 1., Seilerstätte 30

Um 15:30 begleitet er im Dschungel Wien DIE BREMER STADTMUSIKANTEN! auf ihrer spannenden Reise und spendet die Einnahmen der Kulturpatenschaft für Kinder und Jugendliche – damit sich auch arme Kinder Theater leisten können.

Karten unter 01 522 07 20 20 im Dschungel Wien, 7., Museumsquartier/Museumsplatz 1

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Gernot Kranner. Foto: Barbara Palffy

Am Klavier begleitet ihn AXEL RAMERSEDER

IDEAL für Kids ab 3 Jahren – und FÜR ALLE, die im Herzen jung geblieben sind.

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Die glorreichen Drei – unsere Empfehlungen der Woche

Traumwandler | Mit Musik von Aram Chatschaturjan
WDR Sinfonieorchester
Ein fantastisches Musikvideo zwischen klangvoller Realität und traumwandlerischen Illusionen
Was sehen wir, wenn wir Musik hören? Dieser Frage geht das WDR Sinfonieorchester mit seinem Chefdirigenten Cristian Măcelaru in seiner Videoarbeit „Traumwandler“ mit der Romanze aus der Maskeraden-Suite von Aram Chatschaturjan nach. In virtuellen Welten begibt sich das Orchester unter Wasser, über die Wolken und in ferne Galaxien – es entstehen verwobene, sich überlagernde surreale…

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Pippi Langstrumpf in der Oper
Ballett aus der Oper Helsinki
Die bärenstarke Göre mit den roten Zöpfen erobert jetzt auch das klassische Ballett
Pippi Langstrumpf, die bärenstarke Göre mit den roten Zöpfen und den Sommersprossen, erobert jetzt auch das klassische Ballett. Der schwedische Tänzer und Choreograph Pär Isberg inszeniert Astrid Lindgrens Heldin aus der Villa Kunterbunt für die Opernbühne in Helsinki. Sie sind alle dabei: Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf – Pippi für ihre Freunde und Fans,…
In der Mediathek verfügbar bis 21. Februar 2022

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Christian Thielemann dirigiert die Wiener Philharmoniker
Von den Salzburger Festspielen 2021
Die Wiener Philharmoniker und Thielemann mit Bruckners großer 7. Sinfonie und Gustav Mahlers Rückert-Liedern
Der Star-Dirigent Christian Thielemann präsentiert bei seinem Konzert mit den Wiener Philharmonikern (spät-)romantische Stücke: Gustav Mahlers Rückert-Lieder und die 7. Sinfonie von Anton Bruckner. Mit seiner 1884 uraufgeführten 7. Sinfonie konnte der 60-jährige Anton Bruckner endlich den langersehnten Welterfolg feiern. Er hatte das Werk dem „Märchenkönig“ Ludwig II. gewidmet und darin auch seinem großen Vorbild…
In der Mediathek verfügbar von 29. Januar 2022 bis 29. April 2022

Anschauen

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Schweiz-Premiere von Lullys Opéra-ballett „Atys“ am Grand Théâtre de Genève am 27. Februar

Atys - Payot Événements

Intendant Aviel Cahn setzt seine Strategie der Einbindung des Balletts sowie anderer Kunstformen in das Opernprogramm des Hauses mit dem Opéra-ballett Atys von Jean-Baptiste Lully (Uraufführung 1776) fort. Eine erste Kostprobe der Gattung Opéra-ballett konnte man unter seiner Intendanz bereits vor zwei Spielzeiten mit Lydia Steiers Inszenierung von Rameaus Les Indes galantes in Genf erleben.
Mit dem Dirigenten Leonardo García Alarcón und seiner Cappella Mediterranea wurden die geradezu idealen Musiker (innen) für diese Musikepoche engagiert, die mit ihrer historisch-informierten Spielpraxis am Genfer Haus bereist große Erfolge feiern konnten.

Der in Paris geborene Angelin Preljocaj gilt als der herausragende Ballett-Choreograph Frankreichs und wird nun in Genf zum ersten Mal bei einer Oper Regie führen und zeichnet natürlich auch für die Choreographie der Produktion verantwortlich.
Darüber hinaus wird die junge französische bildende Künstlerin Prune Nourry mit ihrer multidisziplinären Kunst erstmalig ein Bühnenbild gestalten. Die Kostüme stammen von der avantgardistischen Textildesignerin Jeanne Vicéral, und für das Licht zeichnet Eric Soyer verantwortlich.

Lully stand als Hofkomponist im Dienste des Sonnenkönigs Ludwig XIV., der der Erzählung nach sogar selber musikalische Beiträge zu Atysgeleistet haben soll und dessen Lieblingsoper sie war. Der französische Dichter Philippe Quinault schuf die Texte und hat durch die enge Zusammenarbeit mit Lully mit ihm gemeinsam die Epoche der „Tragédie lyrique“ eingeläutet und damit auch den Durchbruch der französischen Oper im Wettbewerb mit der italienischen.

Angelehnt an Ovids Fasti geht es in Atys um die Grausamkeit der Liebe: Atys liebt die schöne Sangaride, ist aber auch der Günstling der Göttin Cybele, die ihn als Priester für sich verlangt. Doch Atys entscheidet sich für seine Liebe und verurteilt sie dadurch zum Tode. Aus Rache schlägt Cybele ihn mit Wahnsinn und lässt ihn Sangaride erstechen – vor Schmerz über seine Tat bringt Atys auch sich um, doch Cybeles Mitleid verwandelt den Sterbenden in eine Pinie.

Während die Tänzer (innen) des Ballet du Grand Théâtre dem Unausgesprochenen und Unsagbaren dieser Geschichte Körper verleihen, bieten die Sänger (innen) ihre Stimme für den Kampf gegen die Offenbarung ihrer eigenen Gefühle auf. An der Spitze
der Auswahl des barockaffinen Gesangsensembles stehen die engelsgleiche Stimme von Ana Quintans als Sangaride, der vielfach ausgezeichnete amerikanische Tenor Matthew Newlin in der Titelrolle sowie Giuseppina Bridelli in der Partie der Cybèle.

Lullys Opéra-ballett Atys erfuhr eine außerordentliche Wiederbelebung im Repertoire mit seiner Ausgrabung durch den Barockspezialisten William Christie, der es mit seinen Les Arts Florissants unter riesigem Erfolg 1987 in Paris anlässlich des
300. Todestags des Komponisten aufführte. Dieses Ereignis und eine später folgende hochgelobte Aufnahme des Stücks auf CD/DVD waren Auslöser der Renaissance von Opern des Barock auf den internationalen Musiktheaterbühnen, die bis heute
anhält.

Grand Théâtre de Genève: Jean-Baptiste Lully: Atys

Premiere: 27. Februar 2022, 19.30 Uhr

Weitere Aufführungen: 01./ 03./ 08. März – 19.30 Uhr
und am 06. März – 15.00 Uhr

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