DIE MITTWOCH-PRESSE, 26. AUGUST 2026

DIE MITTWOCH-PRESSE, 26. AUGUST 2026

Foto: Utopia Teodor Currentzis © Patric Leo

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MITTWOCH-PRESSE, 26. AUGUST 2026

Bremen/ Dom St. Petri
Kein Beifall für Brahms‘ Requiem: So hat es sich Currentzis gewünscht
Teodor Currentzis, einer, der als Dirigent immer wieder für mancherlei Aufsehen und Bohei gesorgt hat. Das scheint diesmal nicht der Fall zu sein. Currentzis lässt vorab ansagen, Beginn und Ende der Veranstaltung mögen in Anbetracht des Ortes und der Besonderheit des Werkes stillschweigend erfolgen: ohne Beifall. Was, kaum zu glauben, tatsächlich funktioniert.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Tod von Milliardär Kühne trifft Salzburger Festspiele hart- Er war Hauptsponsor
Diese Nachricht traf die Salzburger Festspiele ins Mark: Festspiel-Hauptsponsor und Logistikmilliardär Klaus-Michael Kühne ist Montagfrüh 89-jährig nach schwerer Krankheit verstorben. Mit seinem finanziellen Engagement prägte der Deutsche das Kulturfestival über Jahre maßgeblich. Mehrere Millionen Euro flossen seit 2019 Richtung Mozartstadt. Kommendes Jahr läuft der Sponsoringvertrag allerdings aus. Eine Verlängerung ist nun aufgrund des Ablebens des Milliardärs fraglich. All das kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Festspiele mehr denn je auf private Förderer und Mäzene angewiesen sind.
https://www.krone.at/4268014

Salzburg
Ein Herz für junge Sängerinnen und Sänger
Mit Klaus-Michael Kühne verlieren die Salzburger Festspiele einen großen Freund und außergewöhnlichen Förderer der Kunst“, so Festspielpräsidentin Kristina Hammer im Namen des Direktoriums.
DrehpunktKultur.at.k.m.kuehne

Salzburger Festspiele 2026:
Außergewöhnlich gut – mit dieser Einschränkung (Bezahlartikel)
Nach dem großen Hinterhäuser-Donner ging es nun wieder um die Kunst: Diese Festspiele waren trotz allem außergewöhnlich gut. Und der geschasste Intendant lugte – scheint’s – um jedes Eck.
Kurier.at.Kultur

Kirill Petrenko, Klangtüftler und Weltumarmer
Es ist ein Ritual: Gegen Ende der Salzburger Festspiele geben die Berliner Philharmoniker traditionsgemäß zwei Konzerte. Man zeigt, was man kann: Schließlich ist hier eigentlich das Revier der Kolleginnen und Kollegen aus Wien, denen man in freundschaftlicher Konkurrenz verbunden ist. Kirill Petrenko, Chefdirigent der Berliner, elektrisiert das Publikum mit der vollen Ladung spätromantischer Klangpracht. Leif Ove Andsnes spielt Beethovens Drittes Klavierkonzert klar und poetisch zugleich.
BR-Klassik.de,aktuell

Wellness-Musik auf höchstem Niveau
Im zweiten Konzert der Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko standen zwei Werek in c-Moll auf dem Programm, uraufgeführt 1803 und 1905. Da lässt es sich gut über Musik rund um Jahrhundertwenden nachdenken und über die Auflösung scheinbar festgefügter Formen. In diesem Licht erscheint Beethoven so radikal wie Skrjabin.
DrehpunktKultur.de.wellness.musik

Wenn die Berliner Philharmoniker ein Feuerwerk zünden (Bezahlartikel)
Mit einer selten gespielten Skrjabin-Symphonie zeigten die Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko ihre große Klasse.
SalzburgerNachrichten.at.feuerwerk

Steinway statt Hammerklavier
Giovanni Antonini und Kristian Bezeuidenhout, also zwei Originalklang-Spezialisten, traten in der letzten Mozart-Matinee dieser Festspiele (22./23.8.) mit dem Mozarteumorchester in Aktion. Das Ergebnis waren zwei in jeglicher Hinsicht beglückende Vormittagsstunden.
DrehpunktKultur.at.steinway

Berliner unter Petrenko in Salzburg: Aufwühlende Schicksalsklänge (Bezahlartikel)
Salzburg: Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko faszinierten mit Elgar und Tschaikowski bei den Festspielen.
Kurier.at.aufwuehlende,schicksalsklaenge

Die Berliner in Salzburg: Diese „Enigma-Variationen“ gaben Rätsel auf (Bezahlartikel)
Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker am ersten von zwei Gastspielabenden in Salzburg: ein beeindruckendes, wenn auch nicht überwältigendes Konzert mit Musik von Elgar und Tschaikowsky.
DiePresse.com.enigma-variationen

Nachruf
Er sang 1.450 Vorstellungen: Volksoper trauert um Kammersänger Josef Luftensteiner
Vorsitzender des Betriebsrats der Volksoper nach langer Krankheit gestorben. Nach langer, schwerer Krankheit ist Kammersänger Josef Luftensteiner (68) am Montag in Wien verstorben. Er war Vorsitzender des Betriebsrats der Volksoper und Mitglied des Aufsichtsrats der Bundestheater-Holding und der Volksoper. Das Haus zeigte sich zutiefst erschüttert über diesen schweren Verlust. Der am 23. Mai 1958 im niederösterreichischen Wallsee geborene Luftensteiner wurde nach der Volksschule Mitglied bei den Wiener Sängerknaben. Er besuchte in Linz das Konservatorium und wurde 1984 an das Grazer Opernhaus engagiert, wo der Bariton sich rasch ein breites Repertoire erarbeitete. Mit 28 Jahren wurde er von Eberhard Wächter an der Volksoper engagiert und debütierte als Figaro. Direktor Eberhard Wächter schätzte ihn als Künstler und zeigte sich beeindruckt von Luftensteiners jovialem, fast vorlautem Temperament und seinem Teamgeist.
Kurier.at.luftensteiner gestorben

Mörbisch / St. Margarethen
Oper und Musical lockten fast 200.000 Fans an
Die Festspiele in Mörbisch und St. Margarethen ziehen Bilanz und wagen bereits einen Ausblick auf die Saison 2027. Wagner ist gut, Puccini offenbar ein wenig besser: Über rund 90.000 Gäste konnte sich die Oper im Steinbruch St. Margarethen in der heurigen Saison freuen. Damit kamen an die 10.000 Opernfreunde mehr zu „Tosca“ als im Vorjahr zum „fliegenden Holländer“. Aufgrund der Nachfrage mussten sogar zwei Zusatzvorstellungen eingeschoben werden.
https://www.krone.at/4268798

Linz
Linzer Klangwolke: Weltuntergang als Open Air im Donaupark
„Der Weltuntergang hat sich nach Linz verlegt“, sagt Felix Breisach. Der Grazer Regisseur inszeniert heuer die Linzer Klangwolke. Das Großevent findet am Samstag, dem 12. September, im Donaupark statt.
https://www.krone.at/4268933

Bregenz
Ermittlungen gegen KUGES-Chefin werden fortgesetzt
Die Staatsanwaltschaft Feldkirch hat die Ermittlungen gegen Monika Wagner, ihres Zeichens Geschäftsführerin der Vorarlberger Kulturhäuserbetriebsgesellschaft (KUGES), wegen des Verdachts der Urkundenfälschung wieder aufgenommen. Grundlage dafür sei eine Entscheidung des Landesgerichts, sagte ein Sprecher.
https://www.krone.at/4268935

Bayreuth
„Das ist meine Geschmackswelt“: Countertenor Max Emanuel Cenčić über sein Festival Bayreuth Baroque
Zum siebten Mal lockt Countertenor, Festivalchef und Regisseur Max Emanuel Cenčić mit Bayreuth Baroque. In diesem Jahr bringt er Händels Oper „Floridante“ heraus. Premiere ist am 4. September.
tz.de.Maxemanuel.cencic

Hamburg
Kühne-Tod ändert nichts an den Hamburger Opern-Plänen
Nein: „Das hat keine Auswirkungen, da der Vertrag zum Neubau der Oper mit der Kühne-Stiftung geschlossen wurde und unverändert weiter gilt“, sagte ein Sprecher der Kulturbehörde der Hansestadt. Dem Vertrag über den Neubau der Oper hatte die Hamburgische Bürgerschaft zugestimmt. Er sieht vor, dass die Kühne-Stiftung den Bau des Opernhauses finanziert und die Stadt dafür ein Grundstück am Baakenhöft unentgeltlich zur Verfügung stellt und erschließt.
ndr.de.Kultur.kuehne

Bochum
Ruhrtriennale: Kunst im Bau (Bezahlartikel)
Warum sind Lieder volkstümlich? Sie sind aus Aufgelesenem gemacht, so kann jeder mitsingen. Diesen Gemeinschaftsgeist feiert bei der Ruhrtriennale ein Zyklus nach Emily Dickinson, ein Werk von Kevin Puts für Joyce DiDonato.
FrankfurterAllgemeine.net.kunst.im.bau

Frankfurt
Das Festival der Entdeckungen für Alle – FRATOPIA in der Alten Oper Frankfurt
Die Vorbereitungen des 5-tägigen Festivals FRATOPIA, das von Mittwoch, 23., bis Sonntag, 27. September stattfindet, sind in vollem Gange. Das Konzerthaus am Opernplatz heißt alle Bürger und alle Bürgerinnen der Stadt willkommen und gewährt ihnen freien Eintritt. FeuilletonFrankfurt-Chefredakteurin Petra Kammann traf Dr. Markus Fein vorab zu einem Hintergrundgespräch.
feuilleton.frankfurt.de

Hannover
Eindrücke vom Hannover Klassik Open Air 2026
Oper für alle im Maschpark: In der zwölften Ausgabe des großen Klassik Open Airs stehen am 21. und 22. August 2026 italienische und französische Opernarien auf dem Programm der NDR Radiophilharmonie. Eine Bilderfolge
NDR.de.orchester

CD-Besprechung
Der historische Dresdner „Freischütz“ wird als Zeitdokument neu veröffentlicht
Musikalisch hat die Aufführung ein erfreulich hohes Niveau. Traurig stimmt, dass außer Smitková, Ketelsen und Bär keiner der Künstler mehr am Leben ist. Umso mehr muss man die Veröffentlichung begrüßen, die durch die enthaltene Dokumentation der Hintergründe noch an dokumentarischem Wert gewinnt.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Salzburger Festspiele: Ariadne auf Naxos scheitert mit Weltraum-Konzept

https://share.google/20D0YAJkDO2J8nMl0

Links zu englischsprachigen Artikeln

Baden-Baden
Andrew Owens Saves ‘La Boheme’ Performance at Festspielhaus Baden Baden
operawire-com.baden-baden

Pesaro
Rossini Opera Festival Shows Audience Growth in 2026
The company said that after 42 events, including performances and talks, it recorded 16,350 attendees compared with 15,559 in 2025.
https://operawire.com/rossini-opera-festival-shows-audience-growth-in-2026/

London
PROMS 2026: Orchestra and Soloists Create a Collective Magic for Mahler’s Das Lied von Der Erde
operatoday,com.proms.orchestra

The Old World and the New: Alain Altinoglu and Gautier Capuçon at the BBC Proms
bachtrack.com.de.altinoglu

Edinburgh
BBCSSO/Canellakis review – electrifying trio of women unleash the horror in Strauss’s Elektra
Making the most of a huge orchestra, conductor Karina Canellakis treated the dissonant score with relish, but the evening belonged to the singers, with even the tiniest role superbly realised
TheGuardian.com.stage

Washington
OPERA Previews 2026/27 Season in New Series
General director and artistic director outline plans for the company’s first season as a fully independent organization.
broadwayworld.com.newseries

Melbourne
Il trovatore (Melbourne Opera)
Splendid singing by Helena Dix, Rosario La Spina and Christopher Hillier compensates for a potboiler plot.
https://limelight-arts.com.au/reviews/il-trovatore-melbourne-opera/

Feature
Celebrity Shopping: What Opera Singer Lise Davidsen Can’t Live Without
If you’re like us, you’ve probably wondered what everyday stuff famous people add to their carts — like mascara or a sleep mask. We asked Lise Davidsen — who is playing Lady Macbeth in the Metropolitan Opera’s forthcoming Macbeth production — about the black trousers, protein bars, and custom earplugs she can’t live without.
https://nymag.com/strategist/article/lise-davidsen-favorite-things.html

Obituary
Mezzo-Soprano Laura Sarti Dies at 102
https://operawire.com/obituary-mezzo-soprano-laura-sarti-dies-at-102/

Metropolitan Opera Assistant Conductor Gildo di Nunzio Dies at 96
Di Nunzio his debut in 1963 at the old Met  opera house as a backstage conductor and for 54 years, he was a valued and cherished member of our  music staff.
operawire.com.obituarv.dinunzio

Ballet / Dance

Review: Don Quixote at La Scala with Alice Mariani and Mattia Semperboni
https://www.gramilano.com/2026/08/review-don-quixote-la-scala/

Country Music

Country-Legende Dolly Parton ist tot -80jährig gestorben
Die Ankündigung erfolgte auf ihrem offiziellen Instagram-Account mit einem Video ihres Neffen Bryan Seaver im Namen der Familie Parton. Er diente ihr zwei Jahrzehnte als Sicherheitschef – und es habe ihren Wünschen entsprochen, dass er ihren Tod verkündet. Parton sei „jetzt in den Armen von Jesus“, wo sie auf ihre Eltern treffen würde. „Dolly hat Türen geöffnet – nicht nur für mich, sondern für ihre ganze Familie. Sie öffnete zudem Türen für Generationen von Sängern, Songtextern, Musikern und Träumern.“
https://www.krone.at/4269592

Sprechtheater

ÖFB-Teamchef holt Stars für sein Jedermann-Projekt
ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick wechselt den Rasen gegen die Bühne: Er plant für 2027 eine eigene Produktion des Theaterstücks „Jedermann“ im Zirkuszelt. – mit vielen Stars. Die Idee zu seiner Neuinterpretation des Theaterklassikers entwickelte Rangnick unter Einbeziehung künstlicher Intelligenz. Das Ergebnis habe ihn laut eigener Aussage fasziniert. Die Premiere der Produktion ist für Mitte September 2027 im Salzburger Volksgarten geplant, kurz nach der regulären Festspielzeit.
oe24.Rangnicks.jedermann-projekt

Medien

Sandra Maischberger wird 60 – Sechs Antworten auf sechs brisante Fragen
Am 25.08.2026 feierte Sandra Maischberger 60. Geburtstag. In ihrer Talkshow stellt sie seit Jahren Fragen. Zu ihrem Ehrentag gibt es Antworten auf Fragen zu der Journalistin selbst.
allgäuerZeitung.de

Politik

Bericht: CIA-Chef Ratcliffe überraschend in Moskau
US-amerikanischen Medien zufolge ist John Ratcliffe am Dienstag nach Russland geflogen. Weder die CIA, das Weiße Haus noch US-amerikanische Botschaft in Moskau äußerten sich bisher dazu. CIA-Direktor John Ratcliffe ist offenbar zu Gesprächen nach Russland gereist. Das berichtete der US-amerikanische Sender CBS unter Berufung auf die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Tass hatte zuvor gemeldet, dass am Dienstag ein großes US-Militärtransportflugzeug in Moskau gelandet sei. Auch das US-amerikanische Nachrichtenportal Axios berichtete über die Reise von Ratcliffe. Die CIA wollte sich dazu nicht äußern. Es blieb unklar, ob die Treffen im Zusammenhang mit den Bemühungen der USA stehen, den russischen Krieg gegen die Ukraine zu beenden.
DiePressecom

Österreich
Anna Sporrer: Viele Versprechen, wenig Erfolge
Justizministerin Anna Sporrer hat zahlreiche Reformen angekündigt, ihre Bilanz ist bisher jedoch dürftig. Sonderlich geschickt geht die SPÖ-Politikerin nicht vor, wie sich derzeit auch bei der Reform der Bundesstaatsanwaltschaft zeigt.
DiePresse.com.sporrer

Niederösterreich
Landtagspräsident mit Notarzthubschrauber ins Spital geflogen
Karl Wilfing wird im Uniklinikum St. Pölten intensivmedizinisch betreut, nachdem er am Montagvormittag bei einer Radtour einen Herzinfarkt erlitten hatte und reanimiert werden musste.
Kurier.at.landtagspräsident

Österreich
„Mit Leib und Seele Diplomat“: Legendärer Botschafter Herbert Grubmayr verstorben
Als junger Diplomat war er an den Verhandlungen über Österreichs Staatsvertrag beteiligt, später stieg Herbert Grubmayr zum Botschafter in Bagdad, Damaskus, Moskau und Bonn auf.
DiePresse.dom.grubmayer.verstorben

International
Nun fix! Ukraine erhält Patriot-Abwehrraketen
Nach Angaben von Wolodymyr Selenskyj erhielt die Ukraine eine geringe Anzahl an Patriot-Abwehrraketen. Details nannte er nicht. Die Ukraine hat Patriot-Abwehrraketen erhalten, das teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj nun mit. Laut Angaben des ukrainischen Staatsoberhauptes habe das Land „eine geringe Anzahl“ von US-Patriot-Abwehrraketen erhalten. Die Raketen seien in der Lage, russische ballistische Flugkörper abzufangen, erklärte der Politiker dem Sender Suspilne zufolge.
oe24.at.ukraine

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Unter’m Strich

Wien
Vater zu Lehrerin:: „Bei Kopftuchverbot in Österreich gehe ich nach Syrien“
Das neue Kopftuchverbot sorgt schon vor dem Start für Unruhe an einer Wiener Schule. Eine Lehrerin berichtet über den Alltag in der Schule. Für Caroline W. geht es in zwei Wochen wieder los. Die 24-Jährige unterrichtet dann eine vierte Volksschulklasse mit 25 Kindern, „keiner von ihnen hat Deutsch als Muttersprache, obwohl die Hälfte in Wien geboren ist“, erzählt sie im Gespräch mit „Heute“. Etwa zwei Drittel ihrer Schüler sprechen Arabisch, „auch sehr oft während des Unterrichts.“
Heute.at.kopftuchverbot

Verhärtete Fronten: Kopftuchverbot! Muslime „unter Schock und enttäuscht“
Ab dem 1. September gilt an den Schulen ein Kopftuchverbot für unter 14-Jährige. Noch gibt es aber viele offene Fragen und Zweifel an der Rechtslage. Diese ist ungewiss. Der Verfassungsgerichtshof hatte bereits ein früheres Kopftuchverbot aufgehoben. Mehrere Klagen gegen die neue Regelung sind bereits eingelangt, wurden bisher jedoch als unzulässig zurückgewiesen. Solange das Gesetz nicht in Kraft sei, könne dadurch auch noch niemand benachteiligt werden.
Heute.at.unsichere Rechtslage

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 26. AUGUST 2026)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 26. AUGUST 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Dmitri Jurowski statt Axel Kober in Grafenegg

dmit
Dmitri Jurowski

Axel Kober musste sein Dirigat von Erich Wolfgang Korngolds Oper «Die tote Stadt» im Rahmen des heurigen Grafenegg Festival am Sonntag, 30. August 2026 zurücklegen. Dmitri Jurowski wird stattdessen das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich leiten.

(Grafenegg, 24. August 2026) Der Dirigent Axel Kober muss seinen Auftritt in Grafenegg absagen. Er sollte am 30. August in Grafenegg das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich in einer konzertanten Aufführung von Korngolds «Die tote Stadt» leiten. Für Kober springt Dmitri Jurowksi ein, der das Werk bereits mit großem Erfolg an der Semperoper Dreden dirigiert hat.

«Dmitri Jurowski hat in seiner faszinierenden Lesart der fast cineastisch anmutenden, modernen Musik Korngolds alles Sentimentale weitgehend vermieden und stattdessen in einer zwar breit angelegten, aber klaren Lesart, die Qualitäten Korngolds hörbar gemacht. Er animiert die Sächsische Staatskapelle zu einem orgiastischen Klangrausch, in dem sich Parsifalglocken- und Pelléas-Klänge, Spätromantik und Impressionismus mischen.» (Deutschlandfunk)

Dmitri Jurowski wurde in Moskau geboren. Nach Abschluss des Violoncello-Studiums in Rostock beendete er mit Erfolg auch das Dirigierstudium an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» Berlin. Lehrjahre als Operndirigent insbesondere im italienischen und russischen Fach schlossen sich in Italien an. Seit 2005 arbeitet er als Dirigent sowohl im Opern- als auch im symphonischen Repertoire. Er leitete bereits über 100 verschiedene Opernproduktionen u. a. an der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Pariser Opéra Bastille, der Lyric Opera Chicago sowie am Teatro La Fenice und arbeitete mit Orchestern wie dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, den Hamburger Symphonikern, dem Residentie Orkest Den Haag, dem Gewandhausorchester Leipzig, Hong Kong Philharmonic und den Wiener Symphonikern zusammen. Neben der deutschen, russischen und slawischen Klassik, Romantik und frühen Moderne liegt ihm die Vermittlung der Werke von u. a. Erich Wolfgang Korngold, Alexander Zemlinsky und Franz Schreker besonders am Herzen. Dmitri Jurowski war Generalmusikdirektor der Flämischen Oper Antwerpen/Gent (2011 bis 2016) und von 2015 bis 2022 Chefdirigent am Novosibirsk Opera and Ballet Theatre.

Weitere Informationen, sobald verfügbar, unter grafenegg.com.

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Wien: 1. Generalprobe im MusikTheater an der Wien am 14. September 19:00 Uhr

Demnächst beginnt die neue Saison 2026/27 im MusikTheater an der Wien und ich freue mich euch, anlässlich unserer Kooperation, RC Prinz Eugen und dem MusikTheater, die erste Generalprobe ankündigen zu dürfen:

  1. September 19.00 Uhr: La Calisto (Francesco Cavalli) —> Reservierung bis 7.9 

ACHTUNG: die Reservierungsfrist muss eingehalten werden!!

Bucht gerne mehrere Karten und schickt das Angebot auch gerne Freunden weiter

Und so einfach geht’s!


  1. Karten per Mail bei Herrn Philipp Wagner mit eurem Namen, dem Namen der gewünschten Generalprobe und die Anzahl der Karten bestellen

Bitte bei Betreff: Rotary Club Prinz Eugen 


  1. Einzahlen auf: Rotary Club Prinz Eugen AT933200000106816458
    Pro Generalprobenkarte € 40.- 

    3. Die Karten werden als print@home tickets per E-Mail an euch geschickt

Mit den Spenden unterstützen wir das Graduiertenvorsingen des Musiktheaters an der Wien und stellen die Preisgelder 1.-3. Platz zur Verfügung. Im Januar 2027 findet das nächste Vorsingen und die Preisverleihung statt. Details folgen zeitgerecht

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Staatstheater Cottbus: Premiere am Samstag, 26. September 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus

 ROMEO UND JULIA | Eine Tragödie in vier Künsten (In deutscher Sprache) || Musikalische Leitung: Alexander Merzyn, Regie: Philipp Grigorian

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Vorabmotiv zu ROMEO UND JULIA mit Lucie Luise Thiede (Schauspielerin)
Romeo und Julia_Vorabmotiv_01_Foto © Jochen Quast.jpg
Foto: Jochen Quast

 ROMEO UND JULIA, die berühmteste Liebesgeschichte der Welt, eröffnet die neue Spielzeit und bildet zugleich den Auftakt der ersten Theatersaison unter der Intendanz von Berthold Schneider. Regisseur Philipp Grigorian bringt die Geschichte der Veroneser Liebenden an einem einzigen Abend in vier unterschiedlichen Gestalten auf die Bühne: Schauspiel, Oper, Ballett und Konzert werden zu eigenständigen Erzählstimmen, die einander ergänzen, widersprechen und bereichern. Ein außergewöhnlicher Theaterabend, der die Möglichkeiten eines Mehrspartenhauses feiert und die Kraft verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen in einer gemeinsamen Inszenierung erlebbar macht.

PREMIERENVORSCHAU

Premiere am Samstag, 26. September 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus

ROMEO UND JULIA

Eine Tragödie in vier Künsten (In deutscher Sprache)

 Musikalische Leitung: GMD Alexander Merzyn
Regie & Bühne: Philipp Grigorian
Kostüm: Vlada Pomirkovanaya
Video: Oleg Mikhailov
Sounddesign: Misha Cvijović
Choreografie Ballett: Inma López
Choreografie Musiktheater, Konzert & Schauspiel: Anna Abalikhina
Dramaturgie: Leonora Mense, Olga Fedyanina
Choreinstudierung: Christian Möbius
Produktionsleitung: Dejana Rados
Regieassistenz: Marianne Westermann, Elisa Freigang

Es gibt Geschichten, die man zu kennen glaubt und die doch überraschen, sobald sich eine neue Lesart einstellt. „Romeo und Julia“ ist so ein Stoff. Wie kaum ein anderer steht er für die große Liebe. So haben die Künste ihn immer wieder neu erzählt. Hector Berlioz verwandelte 1839 das Innenleben der Liebenden in eine dramatische Sinfonie und überließ die Liebesszene allein dem Orchester, ohne ein einziges gesungenes Wort. Charles Gounod gab dem Stoff knapp dreißig Jahre später eine Opernstimme, die aus Julias zarter Sehnsucht ein ganzes Schicksal formt. Und Sergej Prokofjew, der scharfsinnige Modernist, schuf 1935 ein Ballett, in dem Musik und Tanz von Leidenschaft und Verhängnis erzählen.

Diese Werke – und den alles verbindenden Text von Shakespeare – formt der Regisseur und Bühnenbildner Philipp Grigorian zu einer spartenübergreifenden Inszenierung „Romeo und Julia. Eine Tragödie in vier Künsten“, mit der das Staatstheater die Spielzeit 26/27 unter der neuen Intendanz von Berthold Schneider eröffnet.

Schauspiel, Musiktheater, Ballett und Konzert begegnen einander und sprechen in der jeweils eigenen Ausdruckssprache. Diese künstlerische Vielfalt verleiht dem bekannten Stoff ungewöhnliche Züge. Die Gattungen verbinden sich über die eigenen Grenzen hinweg, aber gerade in dieser Verbindung wird sichtbar, dass jeder Autor dieselbe Geschichte auf eine eigene Weise erzählt und dass sie dennoch in der beinahe exzentrischen Vielfalt dieser Perspektiven ihre Einheit bewahrt. Ein Konflikt wirkt ganz anders, wenn er nicht gesprochen, sondern getanzt wird, und eine Szene erscheint in einem neuen Licht, weil das Orchester einsetzt, wo die Sprache schweigt.

Grigorian, der zum ersten Mal am Staatstheater Cottbus inszeniert, dreht den vertrauten Blick auf die Geschichte um und schaut besonders aufmerksam nicht nur auf die junge Liebe, sondern auch auf den Hass der Gesellschaft, der sie umstellt und bedroht. Wie rivalisierende Fankurven feiern die Capulets und die Montagues vor allem sich selbst und sie genießen die Feindschaft als Spiel.

Der Hass erwächst aus einem starken Gefühl von Zugehörigkeit, und gerade deshalb fordert er am Ende wirkliche Tote.

In diese vorgeordnete und wohlbekannte Welt platzt die Liebe wie ein Fremdkörper hinein. Romeo und Julia stellen ihre eigenen Sehnsüchte in den Vordergrund und ihre Liebe wird zur Wahl zweier Menschen gegen das System, in das sie hineingeboren wurden. Eine Liebe, die treu und ungestört bliebe, böte auf der Bühne keinen Konflikt. Ohne die mordlustigen Verwandten, die im Dunkeln lauern, verlöre selbst die berühmte Balkonszene ihre Spannung. Noch in den zärtlichsten Momenten sprechen die beiden über die Fehde, weil erst der Hass ihre Liebe dringlich und damit erzählbar macht.

Das Besondere an dieser Inszenierung zeigt sich auch an den Liebenden selbst: Schauspiel, Musiktheater und Ballett bringen jeweils ihr eigenes Paar auf die Bühne, gesprochen, gesungen und getanzt. Diese Doppelgänger begegnen einander, schließlich gehört die Liebe keinem Körper allein, sondern wandert von der Stimme zur Geste und zum Gesang.

Grigorian belässt es nicht beim Erzählen, er zeigt zugleich den Apparat, der das Erzählen möglich macht. Bühnenarbeitende queren den Raum, Umbauten geschehen vor aller Augen und immer wieder tritt das Theater als Institution selbst auf die Bühne. Das Theater feiert in dieser Produktion sich selbst und unterstreicht zur gleichen Zeit, worum es in dem Stück geht. Auch Verona ist ein Apparat sowie eine Ordnung aus Regeln und Zugehörigkeiten. Die sichtbare Arbeit eines ganzen Hauses wird zum modernen Gegenstück jener Ordnung, die Romeo und Julia umstellt. Und gerade in dieser Offenheit zwischen freigelegtem Betrieb und gespieltem Gefühl, blitzt der eine Augenblick auf, der süß ist inmitten einer Welt, die ihn nicht erlaubt – erzählt in vier Künsten.

MIT
Musiktheater
Gesine Forberger, Andreas Jäpel, Dirk Kleinke, Sonja Isabel Reuter, Alexey Sayapin, Nils Stäfe, Luzia Tietze, Heiko Walter, Jens Klaus Wilde, Benjamin Kühnert, Seunghun Han, Damen und Herren des Opernchores

Ballett
Alessandra Armorina, Riccardo Caslini, Clara Dufay, Kate Elizabeth Farley, Alyosa Forlini, Alessandro Gachetti, Jorge Concepción Leal, Halle Lynn Mcgregor, Laura Oakley, Rachele Rossi, Mario Barcenilla Rubio, Nyla Tollasepp, Taro Yamada

Schauspiel
Sigrun Fischer, Amadeus Gollner, Dominika Hebel, Daniel Krimsky, Daniel Scholz, Lucie Luise Thiede

Konzert
Es spielt das Philharmonische Orchester.

Mit Ausschnitten von
William Shakespeare: Romeo and Juliet (1597)
Hector Berlioz: Roméo et Juliette. Symphonie dramatique avec choeurs, solos de chant et prologue en récitatif harmonique, op. 17. (1839)
Roméo et Juliette. Große Oper in fünf Akten (1867). Musik von Charles Gounod, Text von Jules Barbier und Michel Carré nach William Shakespeare
Romeo und Julia, op. 64 (1935/36, revidiert 1940) Ballett in vier Akten von Sergej Prokofjew, Adrian Piotrowski, Sergej Radlow und Leonid Lawrowski

Weitere Informationen und Besetzung:
ROMEO UND JULIA

Weitere Vorstellungen in dieser Spielzeit:
Samstag, 03. Oktober 2026, 19.00 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 11. Oktober 2026, 19.00 Uhr, Großes Haus

Sonntag, 25. Oktober 2026, 16.00 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 15. November 2026, 19.00 Uhr, Großes Haus
Mittwoch, 09. Dezember 2026, 19.30 Uhr, Großes Haus

Freitag, 25. Dezember 2026, 19.00 Uhr, Großes Haus

Offene Probe
Freitag, 18. September 2026, 19:00 Uhr, Großes Haus

Matinee
Sonntag, 20. September 2026, 11:00 Uhr, Großes Haus
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schoepfblog – Programm der 35. Kalenderwoche vom 24.08.2026 bis zum 30.08.2026

Montag:
Apropos: Der Bau der Nordkettenbahnen auf die Seegrube und das Hafelekar wäre im Zeitalter von totalitärem Naturschutz, NGOs und Bürgerprotesten unmöglich. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Literatur: Hannes Hofinger versuchte das neueste Stück von Elfriede Jelinek zu lesen und hält sich für zu blöd, um es zu begreifen.
Literatur: Francesco Gubert steuert mit seinem Erfahrungsbericht „Weiche Butter, raue Hände“ eine rare Hintersicht auf den Mythos Alm bei. (Helmuth Schönauer)

Mittwoch:
Geschichte: Zur GeschIchte der Arbeitsverteilung innerhalb von Familien und die Ausgangslage solcher Vereinbarungen in der Gegenwart. (Franz Mathis)

Donnerstag:
Literarische Korrespondenz: Das Wasser gehört dem Staat, der Vorwurf von Profitgier ist billig, denn die Wasserkraftwerke bilden die Basis unseres Wohlstands. (Hermann Arnold)

Freitag:
Theater: Eine Generation bejubelt ihre eigene Verdummung. Über das neue, bei den Salzburger Festspielen uraufgeführte Stück von Peter Handke. (Alois Schöpf)

Samstag:
Literatur: Eine Vorausschau auf das Internationale Literaturfestival „sprachsalz“ in Kufstein vom 11. bis zum 13. September 2026. (Elias Schneitter)

Sonntag:
Weinkultur: Die Jugend trinkt weniger bzw. weicht auf andere Drogen aus. Dies beflügelt die Kaffeeröster zur Übernahme der Weinsprache. (Helmuth Schönauer)

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