Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 13. OKTOBER 2026
Linz/Landestheater
„Lohengrin“: Dirigent Christoph Koncz verleiht Wagner nicht immer Flügel
In Linz beginnt’s. Nachdem Christoph Koncz bereits bei den Wiener Philharmonikern als Stimmführer aktiv war, gibt er nun als Dirigent den Ton an. Der designierte Chefdirigent des Bruckner Orchesters Linz hat mit Richard Wagners „Lohengrin“ einen vom Publikum massiv bejubelten Premierenabend gefeiert. In der Neuproduktion von Michael Schulz führt Koncz das Orchester mit viel Energie durch den Abend, lässt aber Potenzial nach oben erkennen. Die Regie bietet interessante Einfälle.
Klassik-begeistert.de
Aachen
Klein beleuchtet kurz 78: Verdis Don Carlo feiert in Aachen eine bemerkenswerte Saisoneröffnung
Fulminant und berührend gerät die Premiere von Verdis vieraktigem, auf Italienisch gesungenem Meisterwerk nach Friedrich Schiller am Theater Aachen. Die scheidende Generalintendantin Elena Tzavara inszeniert das kriminalistische Spiel der Intrigen in starken Bildern und psychologischer Dichte. Auch musikalisch erlebt man einen Abend von hohem Rang. Am Pult der diesjährigen Eröffnungsoper präsentiert sich erstmals der neue Generalmusikdirektor Levente Török mit Verdis ergreifendem Drama.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de
Wien/Staatsoper
Neue Wanderoper für Kinder: Da lacht sogar die Königin der Nacht
In der „Geheimmission Zauberflöte“ wuselt der Nachwuchs zu Mozart-Klängen durch die Staatsoper – und klatscht Papageno mit High Five ab. Wer zweimal ins Schwarze trifft, tut das auch beim dritten Mal. Entsprechend dürfte man an der Wiener Staatsoper gedacht haben – und hat Recht behalten: Nachdem sie die Entführung aus dem Serail und den Fliegenden Holländer bearbeitet hatten, haben Margit Mezgolich (Libretto), Gerald Resch (Musik) und Nina Blum (Regie) nun auch Mozarts Zauberflöte gekonnt in eine Wanderoper für Jungvolk verwandelt. Resultat sind 90 vergnügliche Minuten, die durch alle Stockwerke des Hauses führen
DerStandard.at
„Geheimmission Zauberflöte“ lässt viele Fragen offen (Bezahlartikel)
Nina Blum zeigt ihre Version von Mozarts Oper für Kinder ab 6 Jahren.
Kurier.at
„Die Zukunft der Wiener Staatsoper entsteht nicht allein auf der Bühne“
Im LEADERSNET-Interview spricht Bogdan Roščić, Direktor der Wiener Staatsoper, über den finanziellen Spielraum des Hauses, die Bedeutung des Offiziellen Freundeskreises und die Nachwuchsförderung. Die Wiener Staatsoper zählt zu den bedeutendsten Opernhäusern der Welt und ist zugleich eines der sichtbarsten kulturellen Aushängeschilder Österreichs. Mit ihrem Repertoirebetrieb, ihrer internationalen Ausstrahlung und ihrem hohen künstlerischen Anspruch prägt sie das Musikleben weit über die Landesgrenzen hinaus. Gleichzeit entwickelt sich das Haus kontinuierlich weiter. Mit Initiativen zur Nachwuchsförderung, innovativen Vermittlungsformaten und dem NEST eröffnet die Wiener Staatsoper neue Zugänge für kommende Generationen von Künstlerinnen, Künstlern und Publikumsgruppen.
leadersnet.at
Muti im Musikverein: Innerlichkeit bei Beethoven, ein Vulkanausbruch bei Brahms (Bezahlartikel)
Riccardo Muti, die Pianistin Mitsuko Uchida und die Wiener Philharmoniker.
Kurier.at
Wien/Konzerthaus
„Schöpfung“ im Konzerthaus: Bei solchen Leistungen erhöht sich jede Freude (Bezahlartikel)
Das lokale Alte-Musik-Ensemble streckte sich – und lieferte am Samstag belebten, bewegten Haydn.
DiePresse.com
München/Kirche St. Joseph
Verdis Requiem leuchtet klanggewaltig
In der ausverkauften Kirche brandet der Beifall voller Begeisterung. Die vier Solistenstimmen beweisen Stärke, sind der von Thomas Scherbel dirigierten Klangwucht von Chor und Orchester in jedem Moment gewachsen. Martin Snell ist ein souveräner Bass. Oliver Ringelhahns Tenor ist entschlossen. Julia Rutiglianos Altstimme ist beherzt, klar und warm. Sopran Miriam Clark singt gleisend rein. Das klanggewaltige Licht leuchtet – lux luceat – in dieser Aufführung. Schön! Erfüllend!
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de
Linz
„Lohengrin“: Zerreißprobe für einen Schwanenritter (Bezahlartikel)
Das Linzer Musiktheater eröffnete seine Opernsaison mit der romantischen Oper „Lohengrin“ von Richard Wagner. Erstmals dirigierte Christoph Koncz eine Neuproduktion in Linz – der 39-Jährige ist ab der Saison 2027/28 Chefdirigent des Bruckner Orchesters. Regie führte Michael Schulz. Das Duo machte das Mega-Bühnenwerk zu einem heutigen Erlebnis.
krone.at
„Lohengrin“ in Linz: Schwanenritter? Sektenführer! (Bezahlartikel)
Michael Schulz inszeniert Wagners „Lohengrin“ – etwas flügellahm – an der fatalen Kreuzung von Religion und Politik. Christoph Koncz am Pult hingegen breitet seine Schwingen aus.
DiePresse.com
Brucknerhaus: Großer Klang zum Abschied: Welser-Möst in Linz
Franz Welser-Möst und das Cleveland Orchestra feierten am Sonntag im Linzer Brucknerhaus einen besonderen Abschied. An Bruckners 130. Todestag stand der wohl letzte gemeinsame Auftritt des Orchesters mit seinem langjährigen Musikdirektor beim Brucknerfest auf dem Programm. Welser-Möst bekam zudem eine große Auszeichnung.
krone.at
Graz
Das fahle und das pralle Leben liegen knapp nebeneinander
Die Oper Graz wartet in dieser Spielzeit mit einer außergewöhnlichen Inszenierung auf. ‚La damnation de Faust‘ von Hector Berlioz wurde vor 60 Jahren das erste Mal in Graz aufgeführt, jedoch sicherlich nicht in einer Fassung, die sich mit jener von Lorenzo Fioroni vergleichen lässt.
european-cultural-news.com
Baden
Under Construction
„Arielle“: Disneys Traumfabrik lädt in Baden zum Baden (Bezahlartikel)
Das Musical „Arielle – die kleine Meerjungfrau“ versetzt das Publikum in Euphorie.
Kurier.at
Berlin
Opus Klassik 2026: So war die Preisverleihung in Berlin
Der Opus Klassik 2026 brachte am vergangenen Wochenende die Stars der Klassik nach Berlin. Tenor Jonas Kaufmann eröffnete die gestrige Gala im Konzerthaus und durfte sich über eine Trophäe freuen. Auch Pianist Lang Lang und Filmkomponist Hans Zimmer wurden ausgezeichnet. Die Pianistin Martha Argerich erhielt den Preis für ihr Lebenswerk. Gewürdigt wurden zudem Nachwuchstalente und innovative Musikprojekte.
BR-klassik.de
Frankfurt
Otto sein oder nicht sein … (Podcast)
Martin Grunenberg findet, Händels „Ottone“ an der Oper Frankfurt sollte man sich nicht entgehen lassen. Gestern Abend fand die dritte Premiere der neuen Spielzeit an der Oper Frankfurt statt, nach Tschaikowsky und Mozart stand jetzt eine Barockoper auf dem Spielplan – und zwar eine Oper von Georg Friedrich Händel, dessen Opern man in den letzten Jahren regelmäßig in Frankfurt erleben konnte. Diesmal nun ein Werk, das weniger häufig auf den Spielplänen zu finden ist, die Oper „Ottone“. Ottone und sein Gegenspieler Adelberto werden beide von Countertenören gesungen – zu Händels Zeiten durften in diesen Rollen die Kastraten brillieren. Die Musik ist stark und abwechslungsreich. Ein großes Lob ans komplette Ensemble – und auch ans Regie-Team – , die gestern alle viel Applaus bekommen haben.
hr2.de
Leipzig
„Eugen Onegin“: Endstationen
Vor über 30 Jahren verblüffte Peter Konwitschny in seiner legendären Eugen Onegin-Inszenierung an der OPER LEIPZIG (damals in der Intendanz von Udo Zimmermann) mit einer der emotional aufwühlendsten Szenen, die ich je vorher auf einer Bühne sah: Beim Pistolenduell zwischen der Titelfigur und dem sie herausgefordert habenden Wladimir Lenskij kommt es zum tödlichen Schuss, der den Lenskij niederstreckt, worauf (attacca!) die Polonaise aus dem Orchestergraben schmetternd erklingt und Onegin & Lenskij einen Totentanz vollziehen, d.h. dass der Überlebende den Leichnam seines ehemaligen Freundes wie eine lebensgroße Puppe in den Armen hält und mit ihr halluziniert – da stockte mir der Atem, als ich das sah, und nicht nur mir.
kultura-extra.de
Nürnberg
Kritik „Tannhäuser“ in Nürnberg: Dämmerung am Staatstheater
Tannhäuser stirbt nicht – er zerbricht. In Nürnberg dekonstruiert Barbora Horáková Joly den romantischen Helden, macht Elisabeth zur zentralen Figur und entfacht mit starkem Ensemble und Orchester neue Spannung um Wagners Werk.
BR-Klassik.de
Saisonstart am Nürnberger Staatstheater: Buhrufe für verschlafenen Tannhäuser (Bezahlartikel)
Barbora Horáková Joly inszeniert Wagners „Tannhäuser“ in Nürnberg. Das Ergebnis ist desaströs. Zum Glück kann der Abend musikalisch überzeugen.
SueddeutscheZeitung.de
Augsburg
Kafkas „Verwandlung“ klingt in Augsburg wie eine Oktoberfest-Polka (Bezahlartikel)
Das Staatstheater Augsburg macht Kafkas Erzählung zur Oper – erzählt wird sie aus der Sicht der Familie statt von Gregor Samsa. Am Ende fragt man sich, warum das alles auf einem hübschen Riesensofa stattfindet
abendzeitung-muenchen.de
Braunschweig
Operation Bananenrepublik
Stimmige Ästhetik, stringente Erzählung und feinste Nadelstiche der Zeitkritik- und Ästhetik: Regisseur Alex Balga bringt Nico Dostals Südamerikaexoten „Clivia“ mit einer einfachen, aber effektiven Erfolgsformel ans Staatstheater Braunschweig.
concerti.de
Wiesbaden
„Hoffmanns Erzählungen“: Wiesbaden eröffnet den Zirkus der Träume (Bezahlartikel)
Artistik, Akrobatik, schwarzer Humor: Jacques Offenbachs letztes Bühnenwerk „Hoffmanns Erzählungen“ sorgt im Staatstheater Wiesbaden für einen starken Start in die Opernsaison.
FrankfurterAllgemeine.net
Salzburg/Dom
Christian Thielemann mit Bruckners Siebter begeistert in einem bedeutungsvollen Antrittskonzert
Auf der Achse zwischen Wien und Salzburg erleben wir einen einmaligen spektakulären goldenen Herbst der Bruckner-Interpretation! So dicht nacheinander lassen sich musikalische Höhenflüge selten erleben. Der Oktober 2026 schreibt sich schwergewichtig in die sinfonische Aufführungsgeschichte des zu seinen Lebzeiten vielfach unverstandenen Komponisten ein, der sicher viel dafür gegeben hätte, seine Schöpfungen derart vollendet zu erleben! Noch dazu im sakralen Raum!
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de
Bremen/St.Petri-Dom
Berlioz’ Requiem berührt und fesselt die Gemüter im Bremer Dom
Mit seiner „Grande Messe des Morts“ wollte Hector Berlioz etwas nie Dagewesenes komponieren. Es ist ihm zweifellos gelungen, allerdings ist die Aufführung des großformatigen Werkes auch mit erheblichem Aufwand verbunden. Doch davon haben sich Domkantor Tobias Gravenhorst, der mit Männerstimmen aus dem Theaterchor verstärkte Bremer Domchor und die Bremer Philharmoniker keinesfalls abhalten lassen. Mit überwältigendem Erfolg!
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de
»Hoffmanns Erzählungen« am Staatstheater Wiesbaden inszeniert von Dennis Krauß
Am Sonntag wurden in Berlin die diesjährigen „Opus Klassik“ Preise der deutschen Musikindustrie verliehen. Die im ZDF übertragene Verleihung ist die medial stärkste Auszeichnung im Bereich der klassischen Musik in Deutschland. Für Nachwuchssänger:innen hingegen ist der am Freitag beendete internationale Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ von großer Bedeutung. Daneben gibt es zahlreiche weitere Wettbewerbe.
kulturfreak.de
Oldenburg
Volltreffer!
Oldenburgisches Staatstheater: La forza del destino – Verdis Oper im filmischen Sog. Gleich zu Beginn der Spielzeit gelingt dem Oldenburgischen Staatstheater mit Giuseppe Verdis „La forza del destino“ ein veritabler Volltreffer – und das in jeder Hinsicht. Die Regie von Joan Anton Rechi ist klug durchdacht und absolut werkgerecht, musikalisch sorgt Vito Cristofaro am Pult des bestens disponierten Oldenburgischen Staatsorchesters einmal mehr für eine spannende, differenzierte Wiedergabe – er beweist sein Gespür für Tempi, Dynamik und gewichtige Akzente auf höchstem Niveau. Bewundernswert ist die Leistung des Sängerensembles. Da ist jede Partie hervorragend besetzt und mit leidenschaftlichem Gesang erfüllt.
orpheus-magazin.de
Annaberg-Buchholz
Ein Fluch, ein Super-Tenor und die miese Zukunft: Daniel Behles Operette „Schmetterling“ feiert Uraufführung in Annaberg-Buchholz
Schon vor Beginn der Premiere brandet heftiger Jubel für alle Beteiligten auf. Er betoniert den Erfolg von Daniel Behle und Alain Claude Sulzer lautstark bis unwidersprechbar. Vor einigen Spielzeiten war deren erste Operetten-Schöpfung „Hopfen und Malz“ in Annaberg-Buchholz, am Theater Neustrelitz und im Brandenburger Theater zum Glücksmoment für das Desiderat der neuen tonalen Operette geworden. Jetzt fand das gleiche Team für „Schmetterling“ erneut zusammen.
NeueMusikzeitung/nmz.de
Paris
Der Held als Festmahl
Opéra national de Paris: Götterdämmerung – Wagners „Ring“-Finale durchbricht das Zeitkontinuum. Mit einer musikalisch glanzvollen „Götterdämmerung“ ist der neue Pariser „Ring“ jetzt komplett. Die Inszenierung von Calixto Bieito punktet auch diesmal eher mit einer detailfreudigen Personenregie als dem stringenten Wurf. Vorgriffe aufs Postapokalyptische, kombiniert mit freiem Schweben zwischen den Zeiten und Welten: Das macht oft Effekt, aber nicht immer Sinn. Die Nornen sind herausgeputzt wie zu Wagners Zeiten. Die Rheintöchter kommen als Hausfrauen-Ideale der Nachkriegszeit – gut frisiert und perfekt elegant gekleidet – zum Zuge. Wenn sie im dritten Aufzug mit Siegfrieds Hilfe die Tafel, auf der er selbst der surreale Festtagsbraten wird, decken und dann mit Gasmasken von dannen ziehen, wird das Zeitkontinuum mit einem Rückgriff durchbrochen. Man könnte ihn für einen Vorgriff auf eine Katastrophe halten, die in der besonders postapokalyptischen „Walküre“ schon die Vergangenheit war.
orpheus-magazin.de
Der Held wird zum surrealen Festmahl (Bezahlartikel)
Der neue Ring des Nibelungen in Paris ist jetzt, nach einer Premiere der Götterdämmerung unter erschwerten Bedingungen komplett …
NeueMusikzeitung/nmz.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Madrid
Teatro Real 2026-27 Review: Manon Lescaut
operawire.com
Sondra Radvanovsky’s Manon Lescaut is the main attraction at Teatro Real
seenandheard-international.com
Leeds
Eugene Onegin review – passion and pathos as Tchaikovsky’s opera is dragged into the oligarch era
Patrick Nolan’s thoughtful staging for Opera North shifts Pushkin’s story forward to explore the transition from Soviet state to elitist excess
theguardian.com
Chicago
Lyric Opera opens season in wickedly winning fashion with a stellar “Don Giovanni”
chicagoclassicalreview.com
Salt Lake City
Utah Opera soars with season-opening “Zorro”
Utah Opera opened its season Saturday with a swashbuckler, Héctor Armienta’s Zorro. Premiered in 2022 by Fort Worth Opera, Armienta’s opera is based on the early 20th-century story The Curse of Capistrano by pulp writer Johnston McCulley, a work that spawned several movies as well as a short-lived television series from the 1950s.
utahartsreview.com
San Francisco
Benedetti’s Prokofiev and Canellakis’s Rachmaninoff rise to the top in San Francisco
seenandheard-international.com
In my end is my beginning
In San Francisco, an autumnal Renée Fleming proves she can still work her magic with Strauss’s Four Last Songs.
parterre.com
Ballet / Dance
Review: Carnaval Vivaldi – Balletto di Roma’s beautiful but flimsy carnival
gramilano.com
Sprechtheater
Salzburg
Langjähriger „Jedermann“-Regisseur Gernot Friedel tot
Verantwortete 1984 bis 2001 das „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ am Salzburger Domplatz.
Kurier.at
Berlin/Schaubühne
Wie redest Du mit Dir selbst über mich? (Bezahlartikel)
Thomas Ostermeier holt einen Theaterrenner vom New Yorker Broadway an seine Berliner Schaubühne. Er inszeniert „Stereophonic“ als klanglich überzeugenden Theaterkonzertabend mit viel Doppeldeutigkeit.
FrankfurterAllgemeine.net
Medien
Österreich
„Die Presse“ und „Kurier“ kürzen Personal
Die Tageszeitung Die Presse hat nach STANDARD-Informationen beim AMS eine Reihe von Kündigungen angemeldet. Es soll sich um 16 Beschäftigte handeln, auch in der Redaktion. Bei der Presse bestätigte man auf STANDARD-Anfrage ohne nähere Angaben „laufende Maßnahmen zur Kostendämpfung“. Auch der Kurier trennte sich in den vergangenen Wochen von Beschäftigten. Die Presse hat, wie andere Medien, darunter auch der STANDARD, bereits im Herbst 2025 eine einschneidende Jobkürzung hinter sich. Der Kurier hat bereits in den Jahre 2023 und 2024 insgesamt rund 60 Jobs gestrichen. Beim Kurier hieß es zuletzt auf STANDARD-Anfrage, die Kürzungen fielen geringer aus, als vor dem Sommer kolportiert. Die Journalismusgewerkschaft sprach im Herbst 2025 von rund 300 gestrichenen Arbeitsplätzen und verlangte eine schnelle Umsetzung der geplanten Zustellförderung sowie mehr Mittel aus der Digitalsteuer für Medien.
DerStandard.at
Politik
Österreich
Drohen Kostenexplosion und Selbstbehalte: Schumann wird ins Parlament zitiert
Selbstbehalte bei jedem Arztbesuch, Streichung der Wahlarzt-Kostenerstattung und andere Leistungskürzungen – solche drastischen Überlegungen werden derzeit in der Gesundheitskasse gewälzt. Die öffentliche Debatte darüber ist im Zuge der SPÖ-Krise untergegangen. Nun zitieren die Grünen Gesundheitsministerin Korinna Schumann ins Parlament.
krone.at
Österreich
Kasperl der Woche: Bei der SPÖ gibt es jetzt nur noch Chefs
Kasperl der Woche ist dieses Mal eine ganze Partei. Wie es die SPÖ geschafft hat, ihren Chef zu verdreifachen. Die rote Seifenoper geht weiter
krone.at
International/Krieg Ukraine/Russland
Was jetzt passiert: „Läuft die Zeit davon“: Reisner lässt im ORF aufhorchen
An der Front herrscht Stillstand, dafür eskaliert der Luftkrieg. Oberst Markus Reisner erklärt, warum das Patt am Boden immer gefährlicher wird.
heute.at
Gesundheit
Österreich
Impfen in der Apotheke könnte Anfang 2027 Realität werden (Bezahlartikel)
Wenn sich die Beteiligten einigen, könnte das Projekt nach jahrelangem Gezerre 2027 starten. Noch sind aber etliche Fragen zu klären, etwa die Standards bei der Ausbildung des Personals.
Kurier.at
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Unter’m Strich
Schwangere Frau geheiratet: Mann verpasst Frist und muss jetzt Alimente zahlen
Ein Mann bestreitet, der biologische Vater eines Kindes zu sein. Weil er sich nicht rechtzeitig von der Vaterschaft lossagte, muss er jetzt zahlen.
heute.at
Fußball
Wilde Tormann-Debatte bei Bayern München
Nach Patzer: Kompany trifft Entscheidung um Neuer. Mit seinem Mega-Patzer in Augsburg hat Star-Goalie Manuel Neuer eine Torwart-Debatte ausgelöst. Indes hat Bayern-München-Coach Vincent Kompany eine Entscheidung getroffen: Beim Champions-League-Spiel gegen Viking Stavanger am Dienstagabend (21 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) muss Neuer auf der Bank Platz nehmen.
krone.at
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 13. OKTOBER 2026)
INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 13. OKTOBER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Staatsoper Berlin: Liederabend Rachel Willis-Sørensen (1. November)

Rachel Willis-Sørensen © Olivia Kahler
2025 stand sie als Norma in der Premierenserie von Bellinis Meisterwerk an der Staatsoper Unter den Linden auf der Bühne und nun kommt sie für einen Liederabend an das Haus zurück. Rachel Willis-Sørensen singt Lieder von Sergej Rachmaninow, Jean Sibelius und Richard Strauss, die auf je eigene Weise das Genre beleuchten, darüber hinaus ist das berühmte Lied an den Mond aus Antonín Dvořáks Oper Rusalka zu erleben. Dazu werden Ausflüge in die amerikanische Liedkultur unternommen, inklusive einer Uraufführung von Liedern des Komponisten Jeff Beal, der Rachel Willis-Sørensen selbst bei diesen „Poems“ am Klavier begleiten wird.
Besetzung
Sopran: Rachel Willis-Sørensen
Klavier: Tamar Sanikidze, Jeff Beal
Termin
Tickets sind hier erhältlich
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Ein seltenes Foto: Dirigent Conlon mit der Tochter von Luciano Pavarotti
Ihr Zwillingsbruder starb kurz nach der Geburt

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Am 18.10.2026 findet eine neue Ausgabe der performativen Frühstücksserie aus dem P O R G Y & B E S S live und als LIVE STREAM
statt, die ich einmal im Monat an einem Sonntag um 11h gemeinsam mit einem Gast gestalte.
Dabei vertiefen wir uns in Aktuelles und Vergessenes, Zukünftiges und Utopisches und sprechen unter anderem über Kunst und die Welt. Serviert zu Ihnen nach Hause Literatur, Gedanken und Musik.
Meine diesmaligen Gäste sind Franzi Kreis und Lukas Beck

© Beck
Franzi Kreis ist bildende Künstlerin und arbeitet mit Fotografie, Film und Audio. Sie machte mit den Ausstellungen „Finding Motherland“ und „Father Earth“ von Wien bis Rom auf sich aufmerksam, publiziert Bücher und machte Projekte u.a. für die Wiener Festwochen, die Wiener Staatsoper, für das Volkstheater und für Herbert Pixner.
Lukas Beck ist einer der gefragtesten Fotografen des Landes. Er begann seine Laufbahn mit einem sensationellem Bildband über Kurt Ostbahn und ist seit dem in der Königsdisziplin „Portrait“ unerreicht. Sein Motto dabei ist: „Es ist der Blick – Es ist immer der Blick“. Gerade erschien sein neuer Bildband „One Hour With“, der in einer Gemeinschaftsausstellung mit Franzi Kreis „Finding Motherland“ in Wien präsentiert wird.
Wir werden über Fotographie, Biographien und den Augenblick sprechen.
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Brahms-Saal Musikverein Wien | Samstag 13. Februar 2027 19:30 Uhr

Interpreten
Cappella Istropolitana: Kammerorchester aus Bratislava, gegründet 1981 von Mitgliedern der Slowakischen Philharmonie. International aufgetreten, mit über 90 CD-Aufnahmen; 1991 zum Kammerorchester der Stadt Bratislava ernannt.
Vasilis Tsiatsianis, Dirigent: In Athen geboren, in Wien in Dirigieren und Komposition ausgebildet. Dirigierte international; seit 2019 musikalischer Leiter der Johann Strauss Operette Wien.
James Strauss, Flöte: Brasilianischer Flötist, Absolvent des Pariser Konservatoriums; Solist und Kammermusiker mit internationaler Konzerttätigkeit und über 20 CD-Veröffentlichungen.
Ksenia Valentina, Sopran: Studium in St. Petersburg und Linz; Preisträgerin des Gesangswettbewerbs Kammeroper Schloss Rheinsberg. Auftritte u.a. im Brucknerhaus Linz, am Musiktheater Linz und ihr Debüt an der Oper Kairo.
Anaïs Tamisier, Violine: Anaïs Tamisier ist Geigerin im ORF Radio-Symphonieorchester Wien und seit 2021 interimistische Stimmführerin der ersten Violinen.
Programm
Verzauberte Liebe: Von Orpheus zur Operette
TEIL I: Mythos, Liebe und Verwandlung
Christoph Willibald Gluck
„Danse des Furies“ aus der Oper „Orphée et Eurydice“
„Danse des Esprits bienheureux“ aus der Oper „Orphée et Eurydice“
Qual vita è questa … Che fiero momento. Rezitativ und Arie des Orfeo aus der Oper „Orfeo ed Euridice“
Wolfgang Amadeus Mozart
Porgi amor qualche ristoro. Cavatina der Gräfin aus der Oper „Die Hochzeit des Figaro“, KV 492
L’amerò, sarò costante. Arie der Aminta aus der Oper „Il rè pastore“, KV 208
Rondo für Flöte und Orchester D-Dur, KV Anh. 184
TEIL II: Moderne Legenden
Emmanuel Burity
Galope do Cavaleiro Errante für Streichorchester
Dimitri Cervo
Pattapiana für Flöte und Streichorchester
– Pause –
TEIL III: Poesie, Fantasie und Verführung
Maurice Ravel
„La Flûte enchantée“ aus dem Liederzyklus „Shéhérazade“; orchestriert von James Strauss
Nikolai Rimskij-Korsakow
Plenivšis’ rozoy, solovej (Die Nachtigall, von der Rose betört), op. 2/2; orchestriert von James Strauss
Gabriel Fauré
Fantaisie für Flöte und Klavier, op. 79; orchestriert von Sir James Galway
Charles Gounod
Ah! Je ris de me voir. Arie der Margarethe aus der Oper „Faust“
TEIL IV: Wiener Romanze
Albert Franz Doppler
„Duettino Américain“ für Flöte, Violine und Orchester, op. 37
Franz Lehár
Meine Lippen, sie küssen so heiß. Lied der Giuditta aus der gleichnamigen Operette
Louis Moreau Gottschalk
Grande Fantasia Triunfal über die brasilianische Nationalhymne für Flöte und Orchester; frei bearbeitet und neu eingerichtet von David Overton (Uraufführung)
Ende ca. 21:10 Uhr
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KARTENANGEBOT: €19-Tickets für das Konzert des Bruckner Orchesters Linz
Musikverein Wien | Goldener Saal | 31. Oktober 2026 | 15:30 Uhr

Wayne Marshall, Dirigent
Maria Ioudenitch, Violine
Bruckner Orchester Linz
Programm:
Maurice Ravel: Ma mère l’oye. Suite für Orchester
Leonard Bernstein: Serenade nach Platons „Symposion” für Solovioline und Streichorchester
George Gershwin: Rhapsody in Blue
Leonard Bernstein: Fancy Free. Ballett
Sonderkonditionen €19
Kategorie 1 – Ausverkauft Kategorie 4 – € 19 anstatt € 59,00
Kategorie 2 – Ausverkauft Kategorie 5 – € 19 anstatt € 49,00
Kategorie 3 – € 19 anstatt € 69,00 Kategorie 6 – € 19 anstatt € 39,00
Ermäßigungs-Code: BOL-19
Bestellvorgang:
Telefonisch / Persönlich:
Die Kartenbestellung erfolgt ausschließlich unter der eMail-Adresse oder telefonisch beim Kartenbüro des Wiener Musikvereins unter 01 505 81 90, persönlich vor Ort in der Bösendorferstraße 12, 1010 Wien.
Online:
– Folgen Sie dem Link zum Musikverein
– Klicken Sie auf „Bestplatzbuchung“
– Rechts unten in das Feld „PROMOTIONSCODE“ bitte den Code BOL-19 eintragen und auf OK klicken
– Ab sofort können Sie ermäßigte Karten über den Saalplan ODER über die Bestplatzbuchung erwerben
Weiterführende Informationen unter: HIER KLICKEN
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Buchrezension: Gesteigertes Leben – Moderne Tanzwelt in Hellerau-Laxenburg bei Wien (1925-39)
Herausgegeben von Andrea Amort
Hollitzer Verlag, Wien, 2026. 470 Seiten; ISBN 978-3-99094-702-9; 45,00 €.

In der vorliegenden Publikation wird umfassend das künstlerische Leben und Wirken in der Zwischenkriegszeit nahe Wien beleuchtet: im Alten Schloss in Laxenburg bei Wien trafen sich Künstlerinnen und Künstler, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Studierende aus aller Welt in der interdisziplinären Bildungsstätte Schule Hellerau-Laxenburg, die sich nach der Schließung der Institution in Hellerau bei Dresden hier in Niederösterreich etabliert hat. Basierend auf den Erkenntnissen des in Wien geborenen Schweizer Musikpädagogen und Komponisten Émile Jaques-Dalcroze, entstand in Laxenburg das Zentrum für Modernen Tanz und der dazu gehörigen Tanzpädagogik – studierbar in mehreren Studiengängen mit Diplomabschluss.
Die Tanzhistorikerin Andrea Amort hat gemeinsam mit den weiteren Autoren diese bedeutsame Entwicklungszeit für den Tanz ausführlich dargestellt, zahlreiche Abbildungen und Fotos veranschaulichen den Text. Es wurden wichtige Fakten zusammengetragen, Antworten zu Fragen zur Einrichtungsform dieser Institution bezüglich Aufbaus und Umsetzung der Studiengänge gesucht, die Bedeutsamkeit der Absolventinnen und Absolventen in deren weiterer tänzerischer Arbeit ausgelotet und die Entwicklungsarbeit von Rosalia Chladeks tänzerischen Ausdrucksform – bekannt als Chladek®System – beschrieben.
Dem Geleitwort von Franz Pichorner, bis April 2026 Direktor des Theatermuseums in Wien, folgt die von Andrea Amort verfasste Einleitung, in der sie einen historischen Einblick sowie inhaltlichen Überblick zum Buch gibt.
Das Werk gliedert sich in drei Abschnitte und beschäftigt sich darin ausführlich mit folgenden Aspekten: Aufstieg und Ende von Hellerau-Laxenburg (Teil 1), Internationale Vernetzung und Wirkung (Teil 2) sowie Biografien im Schatten der Zeitpolitik (Teil 3).
Im Anhang findet sich neben der Liste der Lehrenden und deren Fächer an der Schule Hellerau-Laxenburg ein umfangreiches Literaturverzeichnis, das Verzeichnis aller im Buch genannten Personen, die Auflistung der Werke, Wettbewerbe und Veranstaltungen sowie Kurzbiografien der Autorinnen / Autoren und die Danksagung an alle, die die Umsetzung dieses Vorhabens ermöglicht haben.
Gesteigertes Leben (der Titel entstand als Kurzform eines Zitates von Rosalia Chladek, in dem sie vom künstlerischen Tanz als Ausdruck eines gesteigerten Lebensgefühls spricht) stellt eine bedeutende Dokumentation dar, die – vor allem durch den Zugang am aufgearbeiteten textlichen Nachlass von Rosalia Chladek, der dem Theatermuseum in Wien übergeben worden ist – eine wichtige Epoche der jüngeren Tanzgeschichte aufzeigt. Die Wirkungsweise und die Erkenntnisse der Schule Hellerau-Laxenburg beeinflussen bis in die heutige Zeit die Tanzwelt und führen weiter in die Zukunft des Tanzes durch die Tanzpädagogik mit dem Chladek®System (2022 von der UNESCO zusammen mit anderen Praxis-Strömungen im modernen Tanz in das Immaterielle Kulturerbe der Menschheit aufgenommen). Eine unverzichtbare Publikation für alle am Modernen Tanz Interessierten.
Ira Werbowsky
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schoepfblog – Programm der 42. Kalenderwoche vom 12.10.2026 bis zum 18.10.2026
Montag:
Apropos: Politiker sein ist ein Horrorjob. Wer wundert sich, dass den Parteien der Nachwuchs fehlt? Besonders der SPÖ. (Alois Schöpf)
Dienstag:
Film: „Bruno – Der junge Kreisky“ erzählt die frühen Jahre des späteren österreichischen Bundeskanzlers Bruno Kreisky. (Helmut Schiestl)
Literatur: Über Iris Hanikas „Wunderwaffel Wunschbewaffnung. Oder: Man müsste Kafkas Humor haben, um das alles auszuhalten.“ (Werner Schandor)
Mittwoch:
Literarische Korrespondenz: Klischees bringen uns nicht weiter! Noch einmal über das Kopftuchverbot an Schulen. (Christoph Schmarl)
Literarische Korrespondenz: „Politisch“ hängt mit „res publica“ zusammen und nicht mit „links“. (Reinhold Knoll)
Donnerstag:
Psychologie: Was ist Schwermut? Susanne Weinhöppel berichtet schonungslos aus eigener Erfahrung.
Freitag:
Literatur: Die reiche Elfriede Jelinek bekommt von der Gemeinde Wien 600.000 Euro nachgeschmissen und die armen Dichter schauen zu. (Alois Schöpf)
Samstag:
Steuern: Wenn ein Tiroler eine kleine Almhütte besitzt, die nicht auf Gemeindegebiet liegt, muss er dafür eine pauschalierte Kurtaxe zahlen. Geht’s noch? (Elias Schneitter)
Sonntag:
Ehrungen: Nicht nur fälschlich Geehrten sollte man die Ehre entziehen, sondern vor allem den Jurys, die sie zur Ehrung vorgeschlagen haben. (Helmuth Schönauer)
Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/
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