Foto: Xabier Anduaga (c) Gemma Escribano
Für Sie in den Zeitungen gefunden: DIE SAMSTAG-PRESSE (7. NOVEMBER 2026)
Wien/ Staatsoper
4.11.2026 „La fille du régiment“, Staatsoper, „Tenorale Höhenflüge“
Nach vier Jahren hat die Regimentstochter wieder an der Staatsoper vorbeigeschaut und sich in einen neuen Tonio verliebt: Xabier Anduaga ist in dieser Partie nun endlich auch in Wien zu Gast und begeistert das Publikum.
http://www.operinwien.at/werkverz/donizett/afille8.htm
Audio
Heroinen mit unverwechselbarem Timbre: Joan Sutherland und Gwyneth Jones
Audio (44 Minuten) von Kirsten Liese
Deutschlandfunk.de.audio.kirsten.liese
Essen
Essener Opernhaus steht vor einer millionenschweren Sanierung
Essen. Das Essener Aalto-Theater soll in den kommenden Jahren umfänglich saniert werden. Vor allem die technische Ausstattung ist überaltert. Dafür muss das Opernhaus auch schließen.
https://share.google/TBW16pa8ruU9KKEDL
Wien( Musikverein
Mehr Wellesz wagen! Das RSO und Ingo Metzmacher im Musikverein
Erst wurde an den großen österreichischen Komponisten erinnert, danach wanderte Tabea Zimmermann durch Italien. Als Prosperos Beschwörungen geendet hatten und dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien begeisterter Beifall entgegenschallte, nahm Dirigent Ingo Metzmacher seine Partitur und hielt sie demonstrativ in Richtung Publikum: Seht her, was für ein wundervolles Stück! Und eines mit einem beklemmenden Ortsbezug noch dazu: Egon Wellesz‘ „Fünf symphonische Stücke nach Shakespeares ‚Der Sturm‘“ wurden im Februar 1938 im Goldenen Saal von den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Bruno Walter uraufgeführt.
DerStandard.at.story.mehr.wellesz
Musikverein: Spielt doch endlich wieder mehr Egon Wellesz! (Bezahlartikel)
Das ORF RSO Wien glänzte unter Ingo Metzmacher mit sehr unterschiedlichen Literaturvertonungen. Grandios: Bratschistin Tabea Zimmermann in Berlioz’ „Harold en Italie“.
DiePresse.com.musikverein
Salzburg
Tonnenschwere Tore: So massiv wird das neue Festspielzentrum
Mitte Dezember ist es so weit: Das neue Festspielzentrum wird als erster Bau im neuen Festspielbezirk fertiggestellt sein. Damit die Tore dann auch feierlich für die Gäste öffnen können, wurden diese am Donnerstag geliefert und eingehoben.
https://www.krone.at/4364119
Berlin
«Man darf sich nicht einschüchtern lassen»
Der Zürcher Aviel Cahn, Intendant der Deutschen Oper Berlin, spricht mit tachles über Milo Raus «Der fliegende Holländer», politische Einmischung in die Kunst und die Freiheit der Oper.
https://www.tachles.ch/artikel/schweiz/man-darf-sich-nicht-einschuechtern-lassen
Unerfüllte Sehnsucht nach Erlösung
Deutsche Oper Berlin „Der fliegende Holländer“: Milo Rau inszeniert Wagners Oper. Wuchtige Fragen stapeln sich zum babylonischen Turm: Kann Richard Wagner von seinem Antisemitismus erlöst werden? Wie distanziert sich eine ganze Nation von diesem Künstler? Oder prangt im derzeit keimenden Rechtsruck der vermeintlich typische Deutsche bald wieder auf dem Denkmalssockel? Sollte der Komponist vielleicht künftig nur noch in Israel auf dem Spielplan stehen?
https://www.orpheus-magazin.de/2026/11/05/berlin-der-fliegende-hollaender/
München
BRSO-Konzert in der Isarphilharmonie (Bezahlartikel)
Das Cello klagt für den jüngst gestorbenen Dirigenten
Simon Rattle und das BR-Symphonieorchester mit der Solistin Julia Hagen widmen ihren impulsiven Cello-Abend Herbert Blomstedt.
SueddeutscheZeitung.de.fuerblomstedt
Dresden
Nicht nur Dresden: Sparpaket statt Strukturwandel?
Dresden will fünf städtische Kultureinrichtungen in zwei Eigenbetrieben zusammenführen. Eigentlich eine vernünftige Idee. Aber aus der Reform ist ein Projekt mit Sparvorgaben in Millionenhöhe geworden. Wie konnte das passieren?
https://backstageclassical.com/nicht-nur-dresden-sparpaket-statt-strukturwandel/
Zürich
Opernhaus Zürich: Rachmaninow – Die drei Opern
Dmitri Tcherniakov verschränkt „Aleko“, „Der geizige Ritter“ und „Francesca da Rimini“Zuerst ist es nur ein Spiel. Die Bewohner einer Seniorenresidenz ziehen ihre Rollen aus einem Hut, lachen und stürzen sich in „Aleko“. Am Ende des Abends gibt es kein Spiel mehr. Dmitri Tcherniakov verbindet am Opernhaus Zürich Rachmaninows drei Opern „Aleko“, „Der geizige Ritter“ und „Francesca da Rimini“ zu einem Abend, der sich vom Heiteren ins Verstörende dreht.
orpheus.magazin.de.tcherniakov
Geniestreich des Musiktheaters (Bezahlartikel)
Im Opernhaus Zürich bringen Dmitri Tcherniakov und Gianandrea Noseda alle drei Einakter von Sergej Rachmaninow auf die Bühne. Dieser Abend von genialer Wucht wird Schule machen.
FrankfurterAllgemeine.net.zürich.therniakov
Tonträger
CD: „Orlando generoso“, Agostino Steffani
Denkt der unterschreibende Opernfreund an Agostino Steffani, fällt ihm sofort die alte, irgendwann auf einem Flohmarkt erworbene LP-Einspielung des Enrico Leone ein, also eine der Opern, die der Hannoveraner Opernkapellmeister am Hof eines der halben Dutzend Ernst Augusts zum Ruhm und zum Preis des Welfengeschlechts komponiert hat. Recherchiert man ein wenig, stellt man schnell fest, dass immerhin vier weitere, in München, Hannover und Düsseldorf entstandene oder / und uraufgeführte Opern des als Diplomat wie als Komponist tätigen Mannes aus dem Veneto verfügbar sind: Niobe, regina di Tebe, Baccanali, Marco Aurelio und La Lotta d’Ercole con Acheloo. Vier von 19 bezeugten und 17 überlieferten Opern, das ist, aufnahmetechnisch und rezeptionsgeschichtlich betrachtet, für einen Komponisten des 17. Jahrhunderts ein sehr guter Schnitt. Kommt, nicht aufgenommen, aber aufgeführt, Amor vien dal destino hinzu, eine Oper, die Anfang des Jahres ihre Frankfurter Erstaufführung erlebte, also dort, wo der Meister auf der Durchreise starb.
Von Frank Piontek
DerOpernfreund.dew.buecher
Links zu englischsprachigen Artikeln
München
An overabundance of ideas in Kratzer and Jurowski’s Munich Siegfried
Siegfried, the third instalment of the Ring being prepared by Vladimir Jurowski and Tobias Kratzer at Bayerische Staatsoper, confirms what Das Rheingold (click here) two seasons ago and Die Walküre (review here) last June had led us to expect. The continuity of Kratzer’s concept is evident. Brünnhilde, whom Wotan put to sleep in a Valhalla that was none other than the Nationaltheater itself, still lies sleeping within the walls of the Staatsoper when Siegfried comes to wake her. Videos are used with the same intelligence, the touches of humour land with the same efficiency, and the direction of the singers is of a high order. Kratzer preserves the balance that was already the strength of the first two instalments: respect for the storyline, served by inventive and resolutely modern dramaturgy.
seenandheard.international.com.kratzers.siegfried
Rom
Teatro dell’Opera di Roma & Rome’s Mayor to Give Out Free Tickets
https://operawire.com/teatro-dellopera-di-roma-romes-mayor-to-give-out-free-tickets/
Turin
Mascagni’s Iris blossoms in Turin
bachtrack.com.review.mascagni
London
Review: KARINA CANELLAKIS CONDUCTS BEETHOVEN, Royal Festival Hall
Starring violinist Christian Tetzlaff
https://www.broadwayworld.com/westend/article/Review-KARINA-CANELLAKIS
Wexford
Wexford Festival Opera 2026 Review: The Rose Of Castile
Soprano Eleri Gwylim Impresses As The Rose
https://operawire.com/wexford-festival-opera-2026-review-the-rose-of-castile/
New York
Q & A: Ramón Tebar on his Metropolitan Opera Debut & Conducting ‘La Bohème’
operawire.com.ramon.tebar
Columbia University School of the Arts Miller Theatre 2026-27 Review: Macabéa
Suzanne Farrin & Sergio Chejfec’s New Opera Stuns at Composer Portrait Premiere
operawire.com,columbia.university
Lean, ironic Liszt and serendipitous Bruckner tribute from Payare, Philharmonic
NewYork.classical.review
San Francisco
A lively San Francisco Marriage of Figaro has its moments, both great and not
https://seenandheard-international.com/2026/11/a-lively-san-francisco-marriage
Obituary
Requiem for Herbert Blomstedt, Beloved San Francisco Symphony Music Director
sfcv.org.articles
Ballet / Dance
Review: MADAM, Royal Ballet & Opera
A fitting homage
broadwayworld.com.westend
Lost Dog’s The Last Hamlet: plenty of wit and invention
https://bachtrack.com/de_DE/review-the-last-hamlet-lost-dog-ben-duke-sadlers
Sprechtheater
Wien/English Theatre
Sherlock Holmes im Vienna‘s English Theatre: Flockig, lustig, elementar (Bezahlartikel)
Die Inszenierung von „The Valley Of Fear“ im Vienna’s English Theatre erinnert daran, dass Theater auch leichte Kost sein darf.
DiePresse.com.lustig.elementar
Wien/ Volkstheater
„Lamento“ im Volkstheater über das Scheitern einer Liebesbeziehung
Barbara Weber inszeniert eine Bühnenfassung des Romans von Madame Nielsen als forensische Bildanalyse in der Dunkelkammer
DerStandard.at.story.lamento
GB
Russell Brand: Schuldspruch wegen Vergewaltigung! In U-Haft genommen
Der britische Komiker und Schauspieler Russell Brand ist am Donnerstag vor einem Londoner Gericht wegen Vergewaltigung und dreier sexueller Übergriffe schuldig gesprochen worden und muss mit einer langen Haftstrafe rechnen. Er wurde nach dem Urteil in U-Haft genommen.
https://www.krone.at/4363762
Ausstellungen/ Kunst
Wien
Du Heiliger Stuhlgang: Franz West in gleich zwei Wiener Museen
Albertina Modern und Wien Museum zeigen zusammen die erste große Retrospektive auf Franz West seit seinem Tod 2012 in seiner Heimatstadt. Man sieht, wie zentral Wien für Österreichs einflussreichsten Gegenwartskünstler war. Und wie zentral er für Wien immer noch ist.
DiePresse.com.franz.west
Politik
Deutschland
Entscheidung! DIESE Frau soll Bundespräsidentin werden
Ilse Aigner von der CSU soll nächste deutsche Bundespräsidentin werden und damit zu ersten Mal in der Geschichte einer Frau an der Spitze des deutschen Staates stehen.
oe24.at.bundespräsidentin
USA
„Grund war der Krieg“: JD Vance bringt sich nach dem Debakel der Republikaner für 2028 in Stellung
Die Republikaner befinden sich in einem Richtungsstreit: Bekannte Gesichter wie Cruz oder DeSantis versuchen, sich von Trumps Politik zu distanzieren, aber nicht mit der „Make America Great Again“-Bewegung im Ganzen zu brechen.
DiePresse.com.vance
China/Österreich
„Das ist selten für einen Politiker aus Europa“: So lief Stockers Besuch bei Xi
Der Kanzler wurde in Peking mit militärischen Ehren empfangen und von Xi Jinping für seine Verbundenheit zu China gelobt. Auch inhaltlich dürfte das Treffen laut österreichischen Teilnehmern äußerst konstruktiv verlaufen sein.
https://kurier.at/politik/ausland/stocker-china-xi-besuch/403203499
„Krone“-Kommentar: Blender und Ungeeignete auch wieder davonjagen
Es ist ein gewisses Aufatmen, das von den USA ausgehend um die Welt, auch durch die kleine österreichische, ging. Mit Trumps krachender Niederlage bei den Midterm-Wahlen, wo er mit seinen Republikanern Repräsentantenhaus und Senat mehr als klar an die oppositionellen Demokraten verlor – wird in der Welt nun alles gut? Natürlich nicht! Aber was schon Hoffnung macht: Autokratische, extreme Brachialpolitik à la Trump kann zwar zum Erfolg führen.
Man kann mit Schmähungen und Lügen, mit Großmäuligkeit und grenzenlosem Selbstlob zwar an die Macht kommen, man kann sie aber auch wieder gnadenlos verlieren – vor allem, wenn die Zügellosigkeit weit über das Verbale hinausreicht und in übelste Korruption mündet.
https://www.krone.at/4362724
Österreich
Babler: „Fashion-Oscar“ vergeben darf er noch
Andreas Babler hat in diesen Tagen wenig zu lachen: Die Jobsuche für den SPÖ-Vorsitzenden, der im Jänner sein Regierungsamt als Vizekanzler sowie Kultur-, Sport- und Wohnbauminister verlieren dürfte, gestaltet sich schwierig. Dazu kommen Tag für Tag neue Hiobsbotschaften von der Umfragefront – die aktuelle Lazarsfeld-Erhebung für oe24 sieht die SPÖ wieder bei katastrophalen 14 Prozent.
oe24.at.babler
Sport
Österreich
Rekord! Rapid deklassiert den WAC beim achten Heimsieg in Folge
Rapid feiert ein 6:0 gegen den WAC, das noch höher hätte ausfallen können. Der Tabellenführer schafft damit den besten Saisonstart der Liga-Geschichte.
Kurier.at.fußball
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Unter’m Strich
Deutschland
Neue Erkenntnisse nach mysteriösem Tod von Hubert Aiwanger
Nach dem Tod von Hubert Aiwanger (55) in einem Berliner Hotel liegt nun das vorläufige Obduktionsergebnis vor.
Heute.at.aiwanger
Österreich
Neue Haftstrafe! Warum Benko trotzdem hoffen darf
René Benko könnte von der langen Verfahrensdauer profitieren. Jeder Tag mit Fußfessel wird ihm auf eine mögliche Haftstrafe angerechnet.
Heute.at.benko
Comeback als „eiliger Vater“: Leo reist vier Wochen nach Lungen-OP nach Lateinamerika
Erstaunlich schnell hat sich der Papst von seiner Krebsoperation erholt. Nun mutet er sich eine zwölftägige Reise über den Atlantik an – eine Herzensangelegenheit
DerStandard.at.eiliger.vater
Wien/ Schönbrunn
Weihnachtsmarkt öffnet: So viel kostet der Punsch
Der Christkindlmarkt vor dem Schloss Schönbrunn geht in die nächste Saison. Die „Krone“ war vorab auf Lokalaugenschein und hat nachgerechnet, wie tief Besucher heuer in die Tasche greifen müssen.
https://www.krone.at/4363020
INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 7. NOVEMBER 2026)
INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 7. NOVEMBER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Heute Stream aus der Wiener Staatsoper: La FILLE DU RÉGIMENT

https://play.wiener-staatsoper.at/
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ZÜRICH: Ein Meilenstein ist erreicht: Nach mehrjähriger Vorbereitung startet heute der Wettbewerb für das Bauprojekt «Zukunft Oper» des Opernhauses Zürich und des Kantons Zürich

Ein Meilenstein ist erreicht: Nach mehrjähriger Vorbereitung startet heute der Wettbewerb für das Bauprojekt «Zukunft Oper» des Opernhauses Zürich und des Kantons Zürich. Der bestehende Erweiterungsbau, im Volksmund «Fleischkäse» genannt, soll einem zukunftsweisenden Neubau weichen.
Um auch in Zukunft Oper und Ballett in herausragender Qualität anbieten zu können, muss das Opernhaus Zürich saniert und erweitert werden. An einem der schönsten städtischen Plätze in Zürich und in der Schweiz entsteht die Chance für einen prägenden Neubau, der das Stadtbild und das Opernhaus aufwertet und weiterentwickelt. Planungsteams aus der ganzen Welt können sich ab heute (6. November) im Rahmen des Architekturwettbewerbs für diese Aufgabe bewerben.
Offenes Haus für alle
Der künftige Erweiterungsbau soll ein Gebäude für alle sein: Eine Terrasse und ein «Open Foyer» sind frei zugänglich, laden zum Verweilen ein und bieten Einblicke in den Alltag des Opern- und Ballettbetriebs.
Matthias Schulz, Intendant des Opernhauses: «Gerade in einem digitalisierten Umfeld wächst die Sehnsucht nach authentischen Erlebnissen, nach dem Echten. Im Opernhaus kommen Menschen zusammen, nehmen die Musik und das Geschehen sehr körperlich wahr – als Live-Erlebnis und enthoben vom Alltag. Diese Kunstform ist hochaktuell, die Kraft von Oper und Ballett wächst, wie auch die aktuelle Auslastung von über 90 Prozent im Opernhaus zeigt. ‘Zukunft Oper’ bietet die Chance, Zürich einen offenen Kulturort zu geben, der diese einzigartige Erfahrung auch für künftige Generationen ermöglicht und sichert.»
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Interview: Bariton FLORIAN SEMPEY über die Inspiration, die er aus Maria Callas schöpfte, über Leidenschaft, Glaube, Einsamkeit und seinen ständigen Begleiter.
Das Interview findet in Wien statt, wo Florian Sempey gerade den Graf Almaviva in Le nozze di Figaro an der Wiener Staatsoper sang. Es ist später Nachmittag. Der Bariton, der zu den gefragtesten Opernsängern unserer Zeit zählt, kommt in Begleitung seines aufgeweckten Zwergdackels Uther – er trägt den Name von König Arthurs Vater – in das Café Sperl. Er spricht über seine Anfänge, die Freude am Singen und seinem Leben aus dem Koffer.
Interview von Johannes Ifkovits

Florian Sempay. Copyright: Yoann Le Lan
Du bist in einer musikalischen Familie aufgewachsen. Dein Urgroßvater komponierte Akkordeonmusik; deine Mutter hat jeweils zehn Jahre lang Klavier und klassischen Tanz studiert und wurde später Malerin. War dein eigener Weg dadurch bereits vorgezeichnet?
Die künstlerische Ader stammt aus der Familie meiner Mutter. Dort haben sich alle, damals wie heute, künstlerisch betätig, wenn auch nicht auf professionellem Level. Mein Onkel hat zum Beispiel eine Jazz-Gruppe gegründet, die auf Tournee geht – doch alle Mitglieder sind Amateure. Ich wollte eigentlich Ägyptologe werden. Das alte Ägypten war und ist auch heute noch eines meiner größten Ziele, und ich habe mein Leben wirklich im Sinne Ägyptens gesehen und nicht auf der Bühne. Mit 12 Jahren wollte ich Priester werden – ich bin bis heute ein überzeugter Katholik –, und dadurch entdeckte ich das Leben sowie Teile meiner selbst. Dieser Aspekt ist mir geblieben: Ich besuche recht häufig die Heilige Messe und lese in der Bibel. Besonders interessieren mich die Texte und ihre Bedeutung – nicht nur das, was dort geschrieben steht, sonder auch, was sie damals, zurzeit Jesu, tatsächlich bedeuteten. Doch dann entdeckte ich die Oper, als meine Mutter mir eine CD mit einer Aufnahme von Maria Callas in der Rolle der Carmen schenkte. Ich verliebte mich in Callas und ihre Arien, und als junger Teenager sang ich ständig Carmen in meinem Zimmer (beginnt die Habanera zu singen).
Und wie ging es dann weiter?
Während meiner Gymnasium-Zeit nahm ich dann Klavier Unterricht am Konservatorium, und irgendwann klopfte ich an die Tür der Gesangsklasse. Der Lehrer sagte zu mir: „Setz dich“ – und so fing alles an. Es war wirklich ganz einfach, und von da an bis heute ist es wie auf einer Schnellstraße! Auf beruflicher und künstlerischer Ebene geht es zügig voran, das ist genau der richtige Weg! Die Dinge entwickeln sich von selbst, und ich folge einfach diesem Lauf. Doch während alles weiter wächst, bleibt kaum noch Zeit für meine anderen Leidenschaften…
Weiterlesen unter Onlinemerker.com
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MUSIKVEREIN GRAZ: Kammerkonzert am 12.November mit dem „Jerusalem-Quartett
Sehr geehrte Damen und Herren, wir dürfen Sie auf unser kommendes Kammerkonzert, am 12. November 2026 hinweisen.

Jerusalem-Quartett. Copyright: Jerusalem-Quartett
- Veranstalter: Musikverein Graz
- Was: Jerusalem Quartet
- Wann: Donnerstag, 12. November 2026, 19.30 – ca. 21.25 Uhr
- Wo: Musikverein Graz, Kammermusiksaal (Congress Graz)
- Tickets: Musikverein Graz, tickets@musikverein-graz.at, +43-316-822455, Sparkassenplatz 3, 8010 Graz
- Rubrik: Klassik, Kammermusikkonzert
- Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett Nr. 17 B-Dur, KV 458, Die Jagd
Bela Bartók: Streichquartett Nr. 6 d-Moll, Sz 114, BB 119
Maurice Ravel: Streichquartett F-Dur, op. 35
Information zum Musikverein Graz-Konzert:
Seit 30 Jahren ist das Jerusalem Quartet auf den großen Bühnen der Welt zuhause. In Graz präsentieren sie drei Streichquartette von der Klassik bis zur Moderne. Auf Mozarts gesanglich-heiteres Jagd-Quartett folgt das klagende letzte Streichquartett Bartóks bevor Ravels impressionistisch-schillerndes F-Dur-Quartett den Abschluss bildet. Bei diesem Konzert können Sie auch unseren Musikalischen Aperitif mit dem WAGA Ensemble um 19.10 Uhr genießen, ein Kurzkonzert mit jungen Künstler:innen der Kunstuniversität Graz.
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- Internationale Händel-Festspiele Karlsruhe vom 18. Februar bis 7. März 2027
Seit fast einem halben Jahrhundert steht das Badische Staatstheater alljährlich im Fokus der Internationalen Alte-Musik-Szene, wenn dort rund um Georg Friedrich Händels Geburtstag die Internationalen Händel-Festspiele stattfinden: Zweieinhalb Wochen lang sind in Opern, Konzerten und Sonderveranstaltungen namhafte und gefeierte Künstler:innen aus aller Welt zu erleben. „Es ist uns eine große Freude, dieses bedeutende Festival bereits zum dritten Mal auszurichten“, bekundet das künstlerische Leitungsteam der Festspiele Christoph von Bernuth und Stephanie Twiehaus. „Und neben dem alljährlich anreisenden überregionalen und internationalen Publikum laden wir ganz besonders auch die Menschen aus Karlsruhe herzlich zu diesem kulturellen Schatz in ihrer Stadt ein. Die Bandbreite des Programms von Großer Barockoper bis zur Autorenlesung bietet für alle etwas.“
Im Zentrum der Festspiele stehen traditionellerweise zwei Opern, diesmal verbunden mit einer Novität, wie Christoph von Bernuth erklärt: „Wir zeigen mit zwei selten – und noch nie in Karlsruhe – gespielten Opern auch gleich zwei Neuproduktionen: Die Eröffnungsoper Faramondo inszeniert Katharina Kastening, die mit dem frischen Blick einer jungen Regie-Generation die martialisch geprägte Welt vieler Händel-Opern hinterfragt. Die zweite, von Max Cencic inszenierte Oper Floridante wurde dank einer Koproduktion mit Bayreuth Baroque ermöglicht.“
Aus Faramondo stammt das Festivalmotto 2027, das um Fluch und Segen der Liebe kreist: „Starke Liebe lässt alle anderen Regungen verstummen.“ Seit jeher als zentrales Thema die Opern- und Kunstwelt prägend, zieht sich die Liebe in ihrer Vielschichtigkeit thematisch durch zahlreiche Konzert- und Rahmenprogramme der 49. Internationalen Händel-Festspiele. „Händels Musik ist noch immer von großer Attraktivität, sie hat bis heute viel zu sagen. Und wir versuchen, sein Werk auch dadurch lebendig zu halten, dass wir es programmatisch immer wieder in Bezug zur Gegenwart setzen“, so Stephanie Twiehaus.
Im Rahmen eines vielfältigen Angebots mit unterschiedlichsten Formaten wird international bekannten Größen (nicht nur) der Barockszene ebenso ein Podium geboten wie vielversprechendem Nachwuchs. „Uns ist wichtig, Händels Geist und Größe nicht nur durch altbekannte ‚Stars‘ gerecht zu werden, sondern auch durch die Förderung junger Talente“, lautet das Credo des Leitungsteams: „So ist beispielsweise im Bereich der Countertenöre, die besonders im Fokus der Karlsruher Händel-Festspiele stehen, neben Stammgästen wie Valer Sabadus oder Max Cencic auch eine neue Generation zu erleben, zu der Maximiliano Danta, Nils Wanderer und Nicolò Balducci gehören.“
Opernprogramm
(weitere Informationen hierzu hängen dieser Mail an)
Faramondo
Dramma per musica von Georg Friedrich Händel HWV 39
Zu den wenigen Händel-Opern, die seit Gründung der Internationalen Händel-Festspiele im Jahr 1978 noch nie in Karlsruhe gespielt wurden, gehört das 1738 in London uraufgeführte Dramma per musica Faramondo. „Händel in Höchstform!“ jubelte die damalige Kritik, bevor es um die Oper lange Zeit stiller wurde. Eine brisante Geschichte um die Kehrseiten der Liebe, um Rache, Ehre und Macht, inszeniert von Katharina Kastening, musikalisch geleitet vom Händelexperten Attilio Cremonesi und mit einem erlesenen Cast, zu dem mit Valer Sabadus, Maximiliano Danta und Eric Jurenas gleich drei Star-Countertenöre gehören.
Floridante
Dramma per musica von Georg Friedrich Händel HWV 14
Als Händel 1721 Floridante komponierte, musste er sich in London gegen italienische Konkurrenz behaupten. Also unternahm der seinerseits in Italien gestählte „Caro Sassone“ alles, um sie auf ihrem ureigenstem Gebiet, der Italianità, zu schlagen, und tauchte die an Intrigen und Emotionen reiche Handlung in eine Musik voller Melodienreichtum und Schmelz. Doch Floridante blieb ein selten aufgeführter Geheimtipp. Nach ihrer gefeierten Premiere im September 2026 beim Festival Bayreuth Baroque als Koproduktionspartner ist diese Oper nun endlich und erstmals auch in Karlsruhe zu erleben: mit Regisseur Max Emanuel Cencic selbst und Starsopranist Bruno de Sá in den männlichen Hauptrollen.
Konzerte
Das den Konzertreigen eröffnende Galakonzert Mozart & Händel mit der Badischen Staatskapelle lässt Mozarts Liebe zu Händels Musik und die musikalische Nähe beider Komponisten offenbar werden: Auszüge aus Mozarts Bearbeitungen von Händels Alexanderfest, Acis und Galathea und der Ode auf St. Cäcilia begegnen originalen Mozartwerken: Ein „Crossover“ von Barock und Klassik mit Dirigent Benjamin Bayl, Sopranistin Brenda Rae und Tenor Krystian Adam, die alle drei in Barock und Klassik gleichermaßen musikalisch beheimatet sind.
Stargast des Festkonzerts ist der weltweit als „Meister der Mandoline“ gefeierte Avi Avital, mit virtuosen Werken von Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach. Ihm zur Seite die Deutschen Händel-Solisten, die den musikalischen Bogen bis zu Händel spannen.
Ein Feuerwerk barocker Gesangskunst, mit Bravourarien und ergreifenden Lamenti verspricht die Farinelli-Gala mit Sopranist Nicolò Balducci, Altistin Noa Beinart und Countertenor Nils Wanderer. Die musikalische Leitung hat Jörg Halubek mit seinem Orchester Il Gusto Barocco.
Mit The Gesualdo Six gastiert ein vielgefragtes englisches Vokalensemble in Karlsruhe, das sich seit seiner Gründung 2014 mit preisgekrönten Einspielungen und internationalen Auftritten einen Namen gemacht hat. Aus ihrem von der Renaissance bis zur Gegenwart reichenden Repertoire haben die sechs Sänger für ihr Konzert in der Pfarrkirche St. Stephan ein Programm maßgeschneidert.
Die gefeierte Mezzosopranistin Lea Desandre und der Lautenist Thomas Dunford ergründen in ihrem Programm Idylle – Französische Liebeslieder zur Laute den Facettenreichtum der Liebe und spannen den musikalischen Bogen von französischer Barockmusik über Jacques Offenbach bis zu Chansons von Barbara.
Der Countertenor Rémy Brès-Feuillet, Preisträger des 1. Internationalen Farinelli-Wettbewerbs 2025, begibt sich mit diesem Soloabend musikalisch in die Welt von Alexandre Dumas’ Roman Der Graf von Monte Christo. Gemeinsam mit dem Ensemble I Porporini unter der Leitung von Gerd Amelung erzählt er die spannende Abenteuergeschichte um Verrat, Rache und große Liebe mit Arien von Händel, Scarlatti und Vivaldi.
Wie lebendig Händels Musik über Genregrenzen hinweg bleibt, zeigt das Crossover-Konzert Handel’s Journey to Jazz. Jazz-Größe Rolf Zielke verbindet gemeinsam mit einem vielköpfigen, eigens dafür zusammengestellten Jazzensemble barocke Formen mit Improvisation und rhythmischer Energie. Mit dabei als Gesangssolistin: die Sopranistin Suzanne Jerosme, die dem Karlsruher Publikum als Almirena in Händels Rinaldo in bester Erinnerung ist.
Das traditionelle Kammerkonzert der Deutschen Händel-Solisten gestalten in diesem Jahr Sören Leupold am Chitarrone, Ilia Korol an der Violine und Markus Möllenbeck am Violoncello. Unter dem Titel Romanesca & Follia präsentieren sie in der stimmungsvollen Kleinen Kirche u. a. Werke von Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi, Domenico Gabrielli, Heinrich Ignaz Franz Biber und Arcangelo Corelli.
Das große Engagement der Händel-Gesellschaft e.V. wird auch in diesem Jahr im Preisträgerkonzert des Internationalen Händel-Jugendwettbewerbs künstlerisch sicht- und hörbar. Die jungen Musiker:innen stammen aus Baden-Württemberg, der PAMINA-Raum, Vorarlberg und der Nordwestschweiz.
Rahmenprogramm
Der Bestsellerautor und Journalist Daniel Schreiber liest aus seinem jüngsten Buch Liebe! Ein Aufruf, in dem er die Liebe als gesellschaftliche und politische Kraft aufzeigt, die allein der zunehmenden Verrohung der Welt entgegengesetzt werden kann. Dazu spielt Cembalist Ricardo Magnus musikalische Miniaturen als Intermezzi.
Händels 342. Geburtstag wird in einem Geburtstags-Salon im Festsaal der Karlsburg Durlach gefeiert: Die Feier beginnt mit einer etwa einstündigen szenischen Aufführung der Liebesgeschichte von Apoll und Hyazinth durch Tenor Aco Bišćević, zwei Tänzer und zwei Instrumentalist:innen. Im Anschluss werden Getränke und Fingerfood gereicht. Eine Einladung, bei Lounge-Musik von Horst Maria Merz, miteinander ins Gespräch zu kommen und auf Händel anzustoßen.
Auch der Ökumenische Festgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche am Marktplatz, den Pfarrerin Claudia Rauch und Dekan Markus Miles gemeinsam gestalten, widmet sich dem Festspielthema „Liebe“. Musikalisch kommt u. a. Händels Salve regina durch Kirchenmusikdirektor Christian-Markus Raiser, Sopranistin Ks. Ina Schlingensiepen und Mitglieder der Deutschen Händel-Solisten zu Gehör.
Im Festvortrag Zwischen Macht und Liebe beleuchtet Micaela von Marcard das Spannungsfeld zwischen persönlicher Leidenschaft und politischem Interesse. Die Autorin und langjährige Chefdramaturgin der Berliner Staatsoper widmet sich dabei u. a. den konfliktreichen Herzensangelegenheiten in Händels Opern Faramondo und Floridante.
Im Namen der Internationalen Händel-Akademie wird das biennale Symposium 2027 auf bewährte Weise von Prof. Thomas Seedorf ausgerichtet: Im thematischen Mittelpunkt stehen das Wechselspiel von Liebe.Macht.Musik in der Kulturgeschichte. Vier Geisteswissenschaftler:innen beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und werden dabei seitens der Akademie musikalisch begleitet.
Als Festspielfilm zeigt die Schauburg Kenneth Branaghs Shakespeare-Verfilmung Viel Lärm um nichts aus dem Jahr 1993, im Original mit Untertiteln: Eine Screwball-Komödie, in der sich rund um eine italienische Doppelhochzeit ein turbulentes Spiel aus Missverständnissen und Liebeswirren entfaltet.
Außerdem
Der musikalische Bogen der Festspiele wird bis in die zeitgenössische Musik geschlagen, wenn im Rahmen einer Kooperation des Staatstheaters mit dem ZKM Tragödia – Der unsichtbare Raum, ein Musiktheaterstück von Adriana Hölszky zur Premiere kommt. Das Libretto vom Ausmaß einer antiken Tragödie, das dieser Oper ohne Worte für 18 Instrumentalist:innen, Tonband und Live-Elektronik zugrunde liegt, bleibt ein Geheimnis der Komponistin. Doch die im digitalen Bühnenbild zu erlebende Musik setzt der Fantasie keine Grenzen und ganz gewiss ist Liebe im Spiel …
Auch für junges Publikum bietet das Badische Staatstheater im Rahmen der Internationalen Händel-Festspiele passendes Programm:
In der Oper (nicht nur) für Kinder Orpheus und die Zauberharfe wird mit viel Humor und Musik u. a. von Händel, Telemann, Graun und Mozart die bekannte Liebesgeschichte von Orpheus und Eurydike zu einem fröhlichen und spannenden Abenteuer, in dem Mut, Freundschaft, Versöhnung und vor allem die Macht der Musik zum glücklichen Ende führen.
Ein Konzert für die Kleinsten mit Musik von Georg Friedrich Händel macht – mit Horn, Posaune und Trompete – Mut und Abenteuer musikalisch erlebbar.
Service
Der Vorverkauf für ausgewählte Vorstellungen ist bereits gestartet, ab dem 7. November gehen alle Veranstaltungen in den regulären Verkauf (Mitglieder der Händel-Gesellschaft Karlsruhe e.V. erhalten ein Vorkaufsrecht).
Tickets können vor Ort beim Kartenservice im K. oder online erworben werden. Die Tageskasse des Staatstheaters befindet sich im K., direkt am Ettlinger-Tor-Platz 1.
Das vollständige Programm der Internationalen Händel-Festspiele 2027 ist hier veröffentlicht:
Händel-Festspiele Karlsruhe | Programm | Badisches Staatstheater Karlsruhe
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LINZ/ Vanishings . Noch 2 Termine

Vanishings mit Helena Milosevic und Vladimir Slepec. Foto: Petra Moser
Am 31. Oktober 2026 wurde die Premiere von Vanishings am Landestheater stürmisch gefeiert. Drei weitere Aufführungen im Schauspielhaus Linz finden am 8. November (17 Uhr), 14. sowie 21. November (jeweils um 19.30 Uhr) 2026 statt.
Musiktheater mit Werken von Leoš Janáček und Thomas Adès
Zápisník zmizelého (Tagebuch eines Verschollenen) – Liederzyklus von Leoš Janáček, Text von Josef Kalda
Növények (Wurzeln) – Sieben ungarische Lieder von Thomas Adès, Texte von Attila József, Miklós Radnóti, Sándor Weöres und Ottó Orbán
Darknesse Visible für Klavier von Thomas Adès
Zwei Komponisten, die über mehrere Generationen hinweg in Dialog treten, inspiriert von einem verbindenden musikalischen Verständnis, einer außergewöhnlichen Tonsprache und der kompromisslosen Bereitschaft, menschliche Abgründe bis in die Untiefen der Seele zu erkunden: In Vanishings entsteht mit der Verschränkung von Werken Leoš Janáčeks und des Briten Thomas Adès, der zu den vielseitigsten Komponist:innen der Gegenwart gehört, ein Musiktheaterabend, der die Intensität des großen Gefühls in intimem Rahmen vollzieht.
Wo verläuft die Grenze zwischen Liebe, Auflösung und Hingabe? Was geschieht, wenn Liebe die Welt aus den Angeln hebt? Was bleibt nach dieser Inbrunst zurück? In diesem intensiven Musiktheater verweben sich nicht nur Stile, Geschichten und Klangwelten, sondern auch Facetten von Liebe und Entsagung.
Musikalische Leitung Ingmar Beck
Inszenierung und Licht Lukas Hemleb
Choreografische Mitarbeit Yuko Harada
Bühne Margherita Palli
Mitarbeit Bühne Marco Cristini
Video Luca Scarzella
Kostüme Bianca Sarah Stummer
Tenor Vladimír Šlepec
Mezzo Helena Milosevic
Rolle ohne Namen Marlene Janschütz, Lena Obexer
Soloklavier Borys Sitarski
Harfe Elisabeth Plank
Kontrabass Anna Kögler
Schlagwerk Filippo Loat
Violine Lena Fankhauser
Cello Melissa Coleman
Koproduktion mit der Opéra de Massy und dem Teatro Comunale Modena
www.landestheater-linz.at/stuecke/detail?ref=202620272006
www.vladimirslepec.com/