Nach dem dritten Aufzug: Christoph Pohl (Kurwenal), Daniel Kluge (Ein Hirt), Franz-Josef Selig (König Marke), Omer Meir Wellber (musikalische Leitung), Catherine Foster (Isolde), Samuel Sakker (Tristan), Annika Schlicht (Brangäne), Moritz Gogg (Melot), Keith Kleine (Ein Steuermann), dahinter das Philharmonische Staatsorchester Hamburg (Foto: RW)
Omer Meir Wellber führt das Philharmonische Staatsorchester Hamburg mit seinem Tristan und Isolde-Dirigat zu einer glanzvollen musikalischen Leistung.
Mit welcher Zartheit die Pianissimi immer noch den Raum fluteten und mit welcher Inbrunst das Orchester unter seinem Dirigenten quasi zu einer Gesangsstimme verschmolz, berührte das Herz. Seit 2014 in Berlin unter Daniel Barenboim habe ich solch eine orchestrale glanzvolle Tristan-Aufführung nicht mehr erlebt.
Tristan und Isolde, Handlung in drei Aufzügen
Komposition und Libretto von Richard Wagner
Inszenierung: Ruth Berghaus, Bühnenbild: Hans-Dieter Schal
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Leitung: Omer Meir Wellber
Hamburgische Staatsoper, 7. Juni 2026
von Dr. Ralf Wegner
Manchmal ist es schwierig, mit einer Rezension zu beginnen. Man will dieses und jenes anmerken, wird aber von der Aufführung letztlich so in den Bann gezogen, dass einzelne Fehler oder Minderleistungen schlicht nicht mehr wichtig erscheinen. „Richard Wagner, Tristan und Isolde, Omer Meir Wellber
Hamburgische Staatsoper, 7. Juni 2026“ weiterlesen
