Frauenliebe und -sterben © Matthias Baus
Regietheater ist auf dem absteigenden Ast, behaupte ich gerne mal. Und habe dazu in den letzten Monaten u.a. mit Maestro Christoph Eschenbach, Maestro Omer Meir Wellber, dem Cellisten Jan Vogler und der Sopranistin Mariangela Sicilia gesprochen. Wenn Sie Zeit und Muße haben, dann raten Sie doch mal, in welche Richtung die Antworten gingen. Auflösung weiter unten, da finden Sie die entsprechenden Zitate im Stile eines Pro-und-Contra. Wie Tobias Kratzer zum Regietheater steht, da gibt’s nichts zu rätseln…
Robert Schumann / Frauenliebe und -leben, Acht Lieder für Singstimme und Klavier op. 42
Béla Bartók / Herzog Blaubarts Burg , Oper in einem Akt
Alexander Zemlinsky / Eine florentinische Tragödie, Oper in einem Akt
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Karina Canellakis / Dirigentin
Tobias Kratzer / Inszenierung
Hamburgische Staatsoper, 17. April 2026
von Jörn Schmidt
… der Intendant der Hamburgischen Staatsoper ist ein Großmeister des Regietheaters, der vor nichts zurückschreckt. Auch wenn das jetzt ein schönes Wortspiel hergäbe, so möchte ich nicht sagen, dass mich dies verschreckt. Indes ist meine ästhetische Prägung vermutlich nur zu einem geringen Prozentsatz deckungsgleich mit der von Tobias Kratzer. „Auf den Punkt 88: Frauenliebe und -sterben, Tobias Kratzer
Hamburgische Staatsoper, 17. April 2026“ weiterlesen