DIE MONTAG-PRESSE – 15. JANUAR 2024

Igor Golovatenko (Monforte). Foto: Wiener Staatsoper / Stephan Brueckler

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DIE MONTAG-PRESSE – 15. JANUAR 2024

Wien/ Staatsoper
„Sizilianische Vesper“ in der Staatsoper: Gemetzel auf der Riesentreppe
Die Staatsoper gibt nach gut elf Jahren Pause wieder Verdis „I vespri siciliani“: Bariton Igor Golovatenko führt als markanter Monforte die rundum neue Besetzung an.
DiePresse.com

Wien
13.1.24, „I vespri „Siciliani“,Staatsoper „Keine Treppe ins Himmelsreich
Raritäten stehen in dieser Saison an der Wiener Staatsoper hoch im Kurs: Herbert Wernickes „I vespri Siciliani“-Inszenierung wurde nach zwölf Jahren Absenz wieder in den Spielplan aufgenommen. Damit hat auch Wernickes umstrittene, bühnenbreite Treppenkonstruktion wieder Konjunktur, die für ein semikonzertantes Ambiente sorgt.
operinwien.at/werkverz/verdi/avespri

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DIE SONNTAG-PRESSE – 14. JANUAR 2024

Goldener Saal, Musikverein Wien © Wolf-Dieter Grabner

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Wien/Musikverein und Konzerthaus
Überschaubarer Meerwert: Philippe Jordan und die Philharmoniker
In Musikverein und Konzerthaus bietet man Konzertreisen mit Mendelssohn, Chausson, Britten und Debussy in maritime Regionen
DerStandard.at.story

Marines Glück mit den Philharmonikern (Bezahlartikel)
Die Wiener Philharmoniker unter Philippe Jordan beleuchteten das Thema Meer.
https://www.diepresse.com/17986575/marines-glueck-mit-den-philharmonikern

Köln
Seltene Juwelen der Orchestermusik erklingen in Köln
Ingo Metzmacher, Tanja Ariane Baumgartner
In einer Konzertkultur, die auf ihren alten Klassikern eingeschlafen zu sein scheint, kommt es fast schon einer Offenbarung gleich, einmal Werke zu präsentieren, die nie oder nur selten gespielt werden. Oft schrecken Orchester davor zurück, denn in einer von Geld getriebenen Welt bedeutet es auch immer ein Risiko, wenn man nicht auf die Klassenschlager setzt.
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

Hamburg/Elbphilharmonie/Sonderkonzert
Ausgewogen genial
Stellen Sie sich vor, Messieurs Dames, Sie zittern als junger, äußerst majestätisch-genial-gefälliger Komponist – wie sich sogleich zu meinem Entzücken herausstellt – im dunkeltaubenblauen, peitsch-engen Anzug, aufgeregt bis zum Platzen weil Elphi-Debüt, und Sie sitzen in der Künstlerreihe B4 1-5, und zittern… und dann kommt eine Gruppe Kölner Rentner, die behauptet, Du säßest auf ihrem Platz, Dich umringt, NÄHERKOMMT, der arme Mann!?
Von Harald Nicolas Stazol
Klassik-begeistert.de „DIE SONNTAG-PRESSE – 14. JANUAR 2024
klassik-begeistert.de“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 13. JANUAR 2024

Jonas Kaufmann in der Philharmonie Berlin © Monika Rittershaus 2022

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 13. JANUAR 2024

Ritterliche Ehre für Startenor Jonas Kaufmann
Jonas Kaufmann wird eine echte Würdigung zuteil: Der deutsche Startenor mit Wohnsitz Wien erhält den Orden eines Ritters der französischen Ehrenlegion. Die Überreichung findet Freitagabend in der Botschaft in Wien statt. „Frankreich ehrt einen Meister seines Faches, der dem französischen Repertoire einen wichtigen Platz auf den Bühnen der Welt einräumt“, so Botschafter Gilles Pécout. Der Tenor wurde schon 2017 zum Offizier des Ordens der Künste und der Literatur ernannt.
KleineZeitung.at

Wiener Opernball: Eröffnung mit Garanča und Beczała 
Die Opernsuperstars Elīna Garanča und Piotr Beczała werden den ausverkauften 66. Opernball am 8. Februar eröffnen. Für die Gäste gibt es heuer wieder einen Solidaritätsaufschlag bei Eintrittskarten und Konsumation.
https://wien.orf.at/stories/3240331/

Wien
Garanča und Beczała treten bei Opernball-Eröffnung auf
Gäste müssen erneut Solidaritätsaufschlag zahlen
DerStandard.at.story

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DIE FREITAG-PRESSE – 12. JANUAR 2024

Simone Young © Berthold Fabricius

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DIE FREITAG-PRESSE – 12. JÄNNER 2024

Bayreuth: Simone Young dirigiert als erste Frau „Ring des Nibelungen“
Die Australierin ersetzt Philippe Jordan
DerStandard.at.story

Simone Young dirigert Wagners „Ring“
Die Australierin Simone Young ist die erste Frau, die Wagners „Ring des Nibelungen“ bei den Bayreuther Festspielen dirigieren wird. Damit gibt es im Sommer 2024 bei den Festspielen mehr Dirigentinnen als Dirigenten.
BR-Klassik.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 11. JANUAR 2024

Christoph Eschenbach © Jonas Holthaus

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 11. JANUAR 2024

Christoph Eschenbach geht als Chefdirigent nach Breslau
Der Dirigent war zuletzt Chef des Konzerthausorchesters, jetzt unterschrieb der 83-Jährige einen Fünfjahresvertrag bei der Breslauer Philharmonie.
BerlinerMorgenpost.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 10. JANUAR 2024

Malin Byström (Minnie) und Claudio Sgura (Jack Rance) © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 10. JANUAR 2024

Wien
Im Ballon zum Happy End: Wiederaufnahme von „La fanciulla del West“
Oper ist, wenn Tausende jubeln, nachdem einander liebende Menschen gerade qualvoll eines unnatürlichen Todes gestorben sind (siehe u.a.: Tosca). Bei Puccinis La fanciulla del West zielt der Handlungsgang ebenfalls direttissima in Richtung Doppeltragödie: Zehn Minuten vor Ende der Oper stehen die Wirtin und Falschspielerin Minnie und ihr Herzbube, der Gauner Dick Johnson, vor dem gewaltsamen Exitus. Doch weil wir hier in den Vereinigten Staaten von Amerika sind (laut Libretto in einem kalifornischen Goldgräberdorf um 1850) und dort das Streben nach Glück verfassungsmäßig verbrieft ist, hellt sich die Stimmung final auf.
DerStandard.at.story

Wien/Staatsoper
Netrebko, Garanča & Co. Eröffnet eine dieser Superdiven heuer Opernball?
Anna Netrebko, Elīna Garanča, oder doch Valentina Naforniţa? Am Freitag findet die traditionelle Opernball-Pressekonferenz in der Wiener Staatsoper statt. Dort wird, nebst vieler weiterer Details, auch bekannt gegeben, wer die künstlerische Eröffnung des Staatsgewalzes am 8. Februar bestreiten wird.
https://www.krone.at/3213167

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 9. JANUAR 2024

By unknown – Original publication: unknownImmediate source: https://www.caroladarwin.co.uk/wp-content/uploads/2018/09/johanna-muller-hermann-rdc.pdf, Fair use, https://en.wikipedia.org/w/index.php?curid=73029940

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 9. JANUAR 2024

Daniels vergessene Klassiker Nr. 30: Johanna Müller-Hermanns heroische Ouvertüre beweist: Heldentum ist nicht nur ein männlichen Phänomen
Heroismus und Heldentum wurden und werden durch die Kulturen der Welt und über die Jahrhunderte hinweg fast ausschließlich als männliche Phänomene deklariert. Bis heute prägen uns Vorstellungen des heroischen Kämpfers, des durchgeistigten Anführers oder des aus Selbstwirksamkeit heraus schaffenden Gerechten. Lange Zeit gab es für Frauen in dieser Ideologie keinen Platz und wenn es doch einmal weibliche Heldengestalten gab, mussten sie sich zu oft an religiösen Tugenden, wie der Reinheit und Jungfräulichkeit messen lassen. Lange Zeit blieb uns dadurch der weibliche Blick auf so ein patriarchalisch geprägtes Bild verschlossen. Und doch gibt es weiblich geprägte Zeugnisse und Perspektiven auf das Heldentum.
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 8. JÄNNER 2024

Jenůfa, Staatsoper Hamburg 2023 © Dr. RW

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DIE MONTAG-PRESSE – 8. JÄNNER 2024

Hamburg
„Jenůfa“: Eine Oper erwacht aus dem Dornröschenschlaf (Bezahlartikel)
Musik und Handlung saugen den Betrachter der Wiederaufführung nach zehn Jahren Pause förmlich ein. Vor schütter besetzten Reihen.
HamburgerAbendblatt.de

Debatte um problematische Formulierungen: Ist Mozarts „Zauberflöte“ rassistisch?
Analyse | Düsseldorf · Manche Textstelle in berühmten Opern hat Geschlechterklischees oder die Hautfarbe zum Thema. Das erregt inzwischen Missfallen bei einigen Musikfreunden. Es gibt bereits Intendanten und Regisseure, die vorsorglich ins Libretto eingreifen. Ist das nötig?
KölnerGeneralanzeiger

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 6. Januar 2024

Silvesterkonzert 2023, Musikverein Wien © Dr. Sylvia Frühwirth-Schnatter

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 6. Januar 2024

Philharmoniker
Wann endlich dirigiert eine Frau das Neujahrskonzert?
Und wann erklingt erstmals das Werk einer Komponistin? Alljährlich werden die Wiener Philharmoniker mit Fragen bombardiert: Bisherige Antworten halfen dem Image nicht. Der Tag wird kommen, an dem auch die Orchesternamen mit der Realität gleichziehen: Dann werden sich die Berliner Philharmoniker „Berliner Philharmoniker:innen“ nennen. Und der Edelklang, der den Globus alljährlich mit Walzern weckt, wird sich womöglich auf „Wiener Philharmoniker:innen“ umgetauft haben. Mittlerweile sind 22 Instrumentalistinnen fixer Teil des etwa 150 Mitglieder zählenden, weltweit reisenden Orchesters, das zugleich an der Staatsoper für Niveau sorgt.
DerStandard.at.story

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DIE FREITAG-PRESSE – 5. Januar 2024

Teodor Currentzis © Alexandra Muraveva, Wiener Konzerthaus

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DIE FREITAG-PRESSE – 5. Januar 2024

Pathys Stehplatz (44): Teodor Currentzis – wer ihn verjagt, schadet der Klassik
Was treibt Teodor Currentzis eigentlich so? Lange galt der exzentrische Pultstar als DIE heißeste Aktie der Klassikwelt. Seit Ausbruch des Ukrainekriegs bröckelt seine Fassade allerdings ein wenig. Der Forderung, ein klares Statement gegen Russland zu setzen, ist der griechisch-russische Stardirigent nicht gefolgt. Die Folgen sind bekannt und teils gravierend.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Die Zukunft der Bayreuther Festspiele:  Wird 2024 zum Schicksalsjahr?
Übernehmen der Bund und der Freistaat Bayern mehr Verantwortung bei den Bayreuther Festspielen? Und wie steht es um den Verbleib von Katharina Wagner als Chefin? Das Jahr 2024 wird entscheidend für die Zukunft auf dem Grünen Hügel. In zwei Jahren wird das 150-jährige Jubiläum der Bayreuther Festspiele gefeiert. Doch auch wenn die Planungen dafür bereits auf Hochtouren laufen, ist derzeit niemandem so richtig nach Feiern zumute. Denn über dem Grünen Hügel hängen dunkle Wolken und vermiesen die Party: Drängende Fragen, die über die Zukunft der Wagner-Festspiele entscheiden, müssen beantwortet werden. Weil der Vertrag von Chefin Katharina Wagner 2025 ausläuft, muss vielleicht eine neue Leitung her. Außerdem ist noch unklar, ob der Freistaat Bayern und der Bund künftig mehr finanzielle Mittel bereitstellen. Falls nicht, drohen womöglich weitere und weitreichendere Sparmaßnahmen.
BR-Klassik.de

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