Die DONNERSTAG-PRESSE – 21. MÄRZ 2019

Foto:  Edita Gruberová © Wilfried Hösl

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 21. MÄRZ 2019

Sopranistin Edita Gruberová: Abschied von der Münchner Opernbühne
Einen Tag vor Heiligabend wurde sie geboren, im Jahr 1946 in Bratislava. 1968 stand sie in ihrer Heimatstadt zum ersten Mal auf der Opernbühne – als Rosina in Rossinis „Barbier von Sevilla“. Edita Gruberová ist im Lauf der Jahrzehnte zu einer der bedeutendsten Sopranistinnen avanciert – besonders im Koloraturfach. Jetzt hat sie ihren Abschied angekündigt, wie die Bayerische Staatsoper bekannt gab.
BR-Klassik

Starsopranistin Edita Gruberova beendet ihre Opernkarriere
Die Presse

Sopranistin Gruberová verlässt die Opernbühne. Letzter Opernauftritt der Sängerin am 27. März
Sopranistin Edita Gruberová beendet ihre Opernkarriere. Am 27. März werde sie zum letzten Mal in einem szenischen Stück auf der Bühne stehen, teilte die Bayerische Staatsoper in München mit. Gruberova wird dort die Königin Elisabetta in Gaetano Donizettis Oper „Roberto Devereux“ in der Inszenierung von Christof Loy geben. –
https://derstandard.at/2000099855011/Gruberova-verlaesst-die-Opernbuehne

Zürich
«Tannhäuser» in Zürich: «Man muss geerdet sein, wenn man extreme Charaktere darstellt»
Die Mezzosopranistin Tanja Ariane Baumgartner wächst an Widerständen – und debütiert an der Limmat als Venus.
Neue Zürcher Zeitung

Essen/ Aalto-Theater
Loriots Erben kippen den „Ring an einem Abend
https://www.presseportal.de/pm/55903/4223173

Essen: Loriots Ring: Klamauk mit Wagner
https://www.waz.de/kultur/klamauk-mit-wagner-loriots-ring

Berlin/Deutsche Oper
Tobias Kratzer: Opernthriller mit tödlichem Ausgang
Wenn Oper politisch unkorrekt ist: Der Münchner Regisseur Tobias Kratzer probt Zemlinskys „Der Zwerg“ an der Deutschen Oper Berlin.
Berliner Morgenpost

Genf
Der Ring in Genf – werknah und fantasievoll – und eine Reise wert
Der erste starke Eindruck festigt sich nach der Halbzeit: Richard Wagners „Ring“, mit dem das Genfer Opernhaus nach seiner Sanierung wiedereröffnete, kommt in der Inszenierung von Dieter Dorn so werknah und fantasievoll daher wie wenige andere Produktionen aus jüngerer Zeit. Einen großen Teil daran hat ein imposantes Ensemble an schwarz kostümierten, gesichtslosen Bewegungskünstlern (Einstudierung körperlicher Ausdruck: Heinz Wanitschek) und Puppenspielern (Marionetten-Konzeption: Susanne Forster und Stefan Fichert). Einige von ihnen machen mit flatterndem Tuch den Rhein, andere galoppieren mit Pferdekopf-Attrappen und wilder Mähne als Waltrautes Ross quer über die Bühne oder mimen im Fellkostüm den Bären, den Siegfried in der Schmiede mit sich führt. Mit dem Waldvögelchen, das Puppenspieler zusammen mit weiteren Vögeln wie Schmetterlinge an langen schwarzen Stäben bewegen, wird es auf der kargen schwarzdunklen Bühne bunt und poetisch.
Jacqueline Schwarz berichtet aus der Oper Genf.
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Die MITTWOCH-PRESSE – 20. MÄRZ 2019

Foto: Wiener Staatsoper – Mahler-Saal, Michael Pöhn (c)
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Die MITTWOCH-PRESSE – 20. MÄRZ 2019

Wien/ Staatsoper
Musikalische Rekorde „Der Rosenkavalier“ zum 1000. Mal an der Wiener Staatsoper
In Deutschland ist Richard Strauss‘ Rosenkavalier nie unter den Top20 der meistaufgeführten Opern zu finden. In Wien bleibt das Werk, das im Wien des 18. Jahrhunderts spielt, weiterhin ein Publikumsmagnet.
https://www.swr.de/swr2/musik/der-rosenkavalier-zum-1000/-/id=661124/did

Die Staatsoper Stuttgart live und kostenlos im Web
Vier Neuproduktionen bis zum Ende der Spielzeit im Livestream / Die Landesbank Baden-Württemberg ist Digitalpartner der Staatsoper Stuttgart in der Saison 2018/19. Am Freitag: „Der Prinz von Homburg“
https://www.lifepr.de/inaktiv/die-staatstheater-stuttgart/Die-Staatsoper

Netrebko und Kaufmann am 2.April live in den (Hamburger) Kinos
Auf dem Programm steht Verdis „La forza del destino“. Hier können Sie die Übertragung aus dem Londoner Royal Opera House sehen.
Hamburger Abendblatt

Berlin/ Philharmonie
Universalkünstler Jörg Widmann huldigt sich selbst
Er zeigt, was er kann, und das ist beeindruckend: Jörg Widmann trat mit der Jungen Deutschen Philharmonie in der Berliner Philharmonie auf
Berliner Morgenpost

Lausanne
Der Sopran singt den Bariton in den Boden
Am Schluss liegen alle erschöpft auf der wüsten Insel. Doch zuvor zeigt die Opéra de Lausanne eine kongeniale Inszenierung der «Ariadne von Naxos».
Neue Zürcher Zeitung

Zürich
Neuer Stern am Opernhimmel: Elsa Dreisig singt in Zürich die Hauptrolle in „Manon“
Sie ist halb Dänin, halb Französin, und wollte schon immer nur eines: singen. Elsa Dreisig ist aufstrebender Stern unter den Sopranistinnen. Jetzt singt sie in Zürich die weibliche Hauptrolle in Massenets «Manon».
https://www.tagblatt.ch/kultur/neuer-stern-am-opernhimmel-elsa-dreisig „Die MITTWOCH-PRESSE – 20. MÄRZ 2019“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 19. MÄRZ 2019

Bildquelle: © Teatro alla Scala
Andrea Chénier – Teatro alla Scala, Anna Netrebko und Yusif Eyvazov
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Die DIENSTAG-PRESSE – 19. MÄRZ 2019

Mailand
Weltberühmtes Opernhaus rudert zurück. Kein Geld aus Saudi-Arabien für die Scala
Wäre es nach den Plänen von Intendant Alexander Pereira gegangen, sollten zukünftig mehrere Millionen Euro von Saudi-Arabien an die Scala fließen. Dafür handelte sich der Österreicher harsche Kritik von allen Seiten ein. Nach einer Aufsichtsratssitzung an dem weltberühmten Mailänder Opernhaus scheint dieser Deal nun vom Tisch zu sein.
BR-Klassik

Mailänder Scala lehnt Saudi-Millionen ab
Intendant Alexander Pereira habe „naiv“ agiert, sagt Mailands Stadtchef.
Salzburger Nachrichten

Doch kein Geld vom Saudi
Neue Zürcher Zeitung

Graz
Musikverein für Steiermark: Programm
Kleine Zeitung

Kassel
War es so schmählich?“
Sueddeutsche Zeitung

Frankfurt/Alte Oper
Messerscharfe Klänge: konzertante Elektra in der Alten Oper Frankfurt
bachtrack

Große Spielfreude in Frankfurt: Konzertante „Elektra“ mit glänzendem hr-Sinfonieorchester
Mit schrecklicher Lichtregie von völlig theatral überaffektiertem Rot zu den ersten Tönen des Orchesters fließend in Orange übergehend beginnt der Abend.
Sarah Schnoor berichtet aus der Alten Oper Frankfurt.
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Die MONTAG-PRESSE – 18. MÄRZ 2019

Foto: Kirill Petrenko © Wilfried Hösl
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Die MONTAG-PRESSE – 18. MÄRZ 2019

München/ Bayerische Staatsoper
Was die neue Spielzeit bringt
Der schrittweise Abschied von Kirill Petrenko als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper sorgte für Wehmut auf dem Podium und im Publikum. „Man bleibt nicht ganz ohne nostalgische Gefühle“, sagte Intendant Nikolaus Bachler am Sonntagvormittag im voll besetzten Nationaltheater bei der Vorstellung der Saison 2019/2020.
Münchner Abendzeitung

Aufregende Debüts und Opernkrimis
Am Sonntagvormittag haben Staatsintendant Nikolaus Bachler, Generalmusikdirektor Kirill Petrenko und Ballettdirektor Igor Zelensky ihr Programm für die Saison 2019/20 an der Bayerischen Staatsoper vorgestellt. Das Spektrum reicht von der Barockoper bis zur Uraufführung. Fridemann Leipold mit den Highlights des Spielplans.
BR-Klassik

München/ Bayerische Staatsoper
Die Neuproduktion von «La fanciulla del West» in München ist ein Rausch der Musik
Bei der Neuproduktion von «La fanciulla del West» von Giacomo Puccini in München steht James Gaffigan, der Chefdirigent des Luzerner Sinfonieorchesters am Pult. Er gibt dem musikalischen Potpourri ein schlüssiges Profil.
Neue Zürcher Zeitung

Gerechtigkeit für ein gezinktes Meisterwerk
Das war der erfolgsverwöhnte Puccini nicht gewohnt: Obwohl der legendäre Caruso die männliche Hauptrolle sang, floppte die Uraufführung seiner Wildwest-Oper „La fanciulla del West“ an der New Yorker MET. Bis heute ist „La fanciulla“ das Stiefkind unter Puccinis Meisterwerken geblieben. Die Bayerische Staatsoper hat sich trotzdem an das Stück herangewagt.
BR-Klassik

Es ist nicht alles Gold: Puccinis „Mädchen aus dem Westen“
https://www.pnp.de/nachrichten/kultur/kultur/3260322_Es-ist-nicht-alles-Gold

Puccinis starke „Fanciulla del West“
Puccinis Opernwestern „La fanciulla del West“ mit Anja Kampe im Nationaltheater
Münchner Abendzeitung

Verliebte Goldgräber
Puccinis Oper „La fanciulla del West“ in einer famosen Inszenierung am Münchner Nationaltheater unter der Regie von Andreas Dresen.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-verliebte-goldgraeber-1.4371087

Im Westen nichts Goldenes: Puccinis „La fanciulla del West“ an der Bayerischen Staatsoper
Neue Musikzeitung/nmz.de „Die MONTAG-PRESSE – 18. MÄRZ 2019“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 17. MÄRZ 2019

Foto: Simon Rattle, © Sheila Rock
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Die SONNTAG-PRESSE – 17. MÄRZ 2019

„Konzertgänger in Berlin“
Lippenhängend: Rattle kehrt mit Bachs „Johannespassion“ wieder. Neuer Chef trifft den alten? So ein Quatsch
Hoppla, gleich nach dem Neuen ist der Alte da – und er ist immer noch der Alte, will heißen junggeblieben: Simon Rattle dirigiert die Berliner Philharmoniker eine Woche, nachdem es sein Nachfolger Petrenko tat. Und siehe, das verträgt sich. Welt-Kritiker Manuel Brug, an dem sich die Geister scheiden, hielt kürzlich der Musikkritik das hysterische Japsen über die Petrenko-Ankunft vor (auch mit Zitaten von dieser Seite, einem davon allerdings missverstanden). Brugs wohl wichtigster Punkt: Eine ihrer verlorenen Bedeutung hinterherjagende Musikkritik macht aus Kirill Petrenko den Heiland schlechthin! Und verteufelt allen Ernstes bereits jetzt Simon Rattle, dem sie vorher noch ähnlich albern zugejubelt hat, macht ihn klein, und den aktuellen Nachschöpfer zum angehimmelten Gott. Offenbar wird das immer noch so gebraucht. Ein Ersatz-Christus muss sei
https://hundert11.net/lippenhaengend/

München/ Bayerische Staatsoper
„La fanciulla del West_ Tim Theo Tinn, erste Notizen nach der Vorstellung:
Szenischer Dilettantismus, musikalisch (Dirigat) degeneriert – und kein Buh
https://onlinemerker.com/muenchen-bayerische-staatsoper-la-fanciulla-del-west-premiere/
Italo-Western in München: Andreas Dresen inszeniert Puccini
„Das Mädchen aus dem Goldenen Westen“ als packender Reißer über die Elenden und Malocher dieser Welt: In der Bayerischen Staatsoper wird aus dem sonst oft überzuckerten Puccini ein hartes Drama über Menschen unter Tage und jenseits der Hoffnung.
BR-Klassik

Wiener Staatsoper feiert ihren 1000. „Rosenkavalier“
Er ist und bleibt unermüdlich: Richard Strauss‘ „Rosenkavalier“ wird am Donnerstag (21. März) zum sage und schreibe 1.000. Mal an der Wiener Staatsoper seiner Sophie die silberne Blume überreichen. In der 381. Aufführung der Inszenierung von Otto Schenk aus 1968 verkörpert Adrianne Pieczonka unter Dirigat von Adam Fischer die Marschallin, während Stephanie Houtzeel ihren Geliebten Octavian gibt.
Salzburger Nachrichten

Genf
Oper Genf: Wagner-Fans feiern Orchester und Dirigenten wie die Könige
Furchtlos, sichtlich bemüht, die eigene Wut zu unterdrücken und erhobenen Hauptes stellt sich Brünnhilde ihrem zornigen Gottvater Wotan: „Hier bin ich Vater, gebiete die Strafe“. Petra Lang hat sich in dieser Partie schon mehrfach als eine der Besten unserer Zeit empfohlen, ob 2013 in Marek Janowskis unvergessenem Berliner Wagnerzyklus oder 2018 im Dresdner „Ring“ unter Christian Thielemann. Stets groß, schlank und schön strahlt ihr Sopran in allen Registern.
Jacqueline Schwarz berichtet aus der Oper Genf.
Klassik-begeistert

Bonn/ Beethovenfest
Nike Wagner setzt ihre Intendanz aufs Spiel
Mit ihrer Verteidigung des Sexualstraftäters Siegfried Mauser gefährdet Nike Wagner ihre Intendanz beim Bonner Beethovenfest. Aber auch die Zahlen und ihre Haltung gegenüber den Beethoven-Fans trüben das Klima.
Frankfurter Allgemeine „Die SONNTAG-PRESSE – 17. MÄRZ 2019“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 16. MÄRZ 2019

Elīna Garanča © Paul Schirnhofer/Deutsche Grammophon
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Die SAMSTAG-PRESSE – 16. MÄRZ 2019 

Wien
Kultur/ Video: Opernstar Elīna Garanča im Gespräch mit Helmut Brandstätter
Die lettische Star-Mezzosopranistin im KURIER-Gespräch über ihre neue Autobiografie „Zwischen den Welten“.
https://kurier.at/kultur/livestream-opernstar-elina-garanca-ab-19-uhr-im-gespraech/400435876

München
Bayerische Staatsoper Andreas Dresen inszeniert Puccinis „La fanciulla del West“
Andreas Dresen über Puccinis „La fanciulla del West“ und die Träume vom Goldenen Westen in der ehemaligen DDR
Münchner Abendzeitung

Berlin
La Traviata an der Staatsoper Unter den Linden
Ein gut aufgelegter Massimo Zanetti leitet eine ordentliche Wiederaufnahme von La Traviata mit einer anrührenden, doch bisweilen etwas überforderten Katerina Tretyakova – Ermonela Jaho sagte ab – und einem charmanten Rame Lahaj als Alfredo. Den Père Germont singt der gewiefte Routinier Alfredo Daza.
KonzertOpernkritik Berlin

Zürich
„Lucia“ mit Nina Minasyan und Nello Santi: eine Sternstunde in Zürich
Die zehnminütige Standing Ovation nach dieser großartigen „Lucia“ Opernhaus Zürich galt nicht dem unbestrittenen Star des Abends, der phänomenalen armenischen Sopranistin Nina Minasya in der Titelrolle, sondern dem schon zu Lebzeiten legendären Publikumsliebling Nello Santi: Mit nunmehr fast 90 steht der unermüdliche Italiener immer noch am Dirigentenpult und holt aus dem Zürcher Orchester die ganze temperamentvolle und sentimentgeladene „Italianità“, die Donizetti den Musikern abverlangt.
Dr. Charles E. Ritterband berichtet aus dem Opernhaus Zürich.
Klassik-begeistert

Berlin/ Staatsoper
Schneewittchen ohne Kitsch und Niedlichkeit
Wer ist die Schönste im ganzen Land? Regisseurin Constanze Albert setzt das Märchen in der Staatsoper überzeugend um
Berliner Morgenpost

Graz/ Musikverein für Steiermark
Konzert im Musikverein Graz:Die Wunderübungen des Belcea Quartet
Das Belcea Quartet in Graz: Beethovens Musik als feingeistges Exerzitium.
Kleine Zeitung

Berlin/ Philharmonie
Simon Rattles innige Selbstumarmung
Simon Rattle kehrt als Gastdirigent zu den Berliner Philharmonikern zurück und zelebriert die Johannes-Passion von Peter Sellars
Berliner Morgenpost „Die SAMSTAG-PRESSE – 16. MÄRZ 2019“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 15. MÄRZ 2019

Lena Belkina als Jungfrau von Orleans
im Theater an der Wien © Werner Kmetitsch
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Die FREITAG-PRESSE – 15. MÄRZ 2019

Wien/ Theater an der Wien
Im Puls des musikalischen Herzmuskels
Dass Dirigentin Oksana Lyniv am Theater an der Wien am Samstag ausgerechnet mit Tschaikowski debütiert, ist nur allzu konsequent. Lyniv dirigiert die Wiener Symphoniker bei dessen frühe Oper „Die Jungfrau von Orleans“.
Wiener Zeitung

München/ Bayerische Staatsoper
Genial instrumentiert – selten gespielt
Nach 85 Jahren steht „La fanciulla del West“ zum ersten Mal wieder in München auf dem Spielplan. Da fragt man sich natürlich: Warum ist dieses Spätwerk von Puccini so selten zu hören?
BR-Klassik

Berlin/ Staatsoper
Barenboim und die Berliner Staatsoper: Ohne Worte
Bitte keine Nachfragen. Die Berliner Staatsoper präsentiert ihre Saisonvorschau nicht wie gewohnt vor der Presse – sondern stellt sie nur ins Netz
Tagesspiegel

„Konzertgänger in Berlin“
Knallziseliert: Budapest Festival Orchestra im Konzerthaus
Nach der jensinnig-verzwickten Psalmensinfonie noch einen dreinfahrenden Sacre, will man das wirklich? Aber die Knaller müssen abgehakt sein beim Strawinsky-Festival im Berliner Konzerthaus, jene des Herzens und jene des Staats (um mal Sarah Kirsch fehlzuzitieren). Schade allerdings auch im abschließenden Konzert mit dem Budapest Festival Orchestra, dass der späte Strawinsky ganz ausgespart bleibt. Dafür gibt es vorab drei Knallbonbons.
https://hundert11.net/knallziseliert/

Hamburg
Wie das Opern-Business mit Serebrennikow sein seltsames Spiel treibt
Um gut und schlecht geht es hier längst nicht mehr, auch nicht um Wahrheiten, nur noch um die richtige Gesinnung, die einem eingehämmert wird. Man ist am Ende brav betroffen, labt sich aber anschließend auf gut Hamburgisch bei der Premierenparty zur Eröffnung der „Italienischen Opernwochen“ zwischen vier Serebrennikov-Aufstellern an Weißwein und Lachscanapés.
Die Welt.de „Die FREITAG-PRESSE – 15. MÄRZ 2019“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 14. MÄRZ 2019

Foto: Bayerische Staatsoper, © Wilfried Hösl
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 14. MÄRZ 2019

München/ Bayerische Staatsoper
Interview mit Regisseur Andreas Dresen: „La Fanciulla del West“: Am sozialen Abgrund
„‚La Fanciulla del West‘ ist mir von allen Opern am besten gelungen“ teilte Puccini 1910 seinem Verleger mit. Mit diesem Werk wollte er etwas Neues wagen. Für Regisseur Andreas Dresen hat die Oper mit ihrem Wechsel zwischen Sehnsucht und Gewalt etwas sehr Modernes.
BR-Klassik

München/ Bayerische Staatsoper
„LA FANCIULLA DEL WEST“ an der Bayerischen Staatsoper: Anja Kampe: „Irgendwie bin ich ein Theatervieh“
https://www.merkur.de/kultur/interview-mit-anja-kampe-zur-premiere-von-puccinis-la

Wien/ Staatsoper
Primadonnen und ihre Trabanten
„Cavalleria rusticana“ und „Bajazzo“ wieder an der Staatsoper – mit Elīna Garanča und Marina Rebeka.
Die Presse

Buch /Garanca
Elina Garanča: „Es gab Momente, in denen ich frustriert war“
Im neuen Buch beschreibt die Lettin, wie schwer der Umstieg zum dramatischen Mezzosopran war. Plus: Erste „Zukunftsstimme“ gefunden.
Kurier

Hamburg
„Nabucco“ in Hamburg – Freiheitsoper aus dem Hausarrest
Kirill Serebrennikow holt Verdis Oper „Nabucco“ mit seiner Inszenierung aus dem alten Babylon mitten in unsere Gegenwart und präsentiert sie im Opernsaal schonungslos als aktuelles Flüchtlingsdrama. Das Bibel-Epos um Macht und Glauben transferiert er dazu auf der Bühne in den Sitzungssaal vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Die biblischen Figuren deutet er in Diplomaten um, die ihre Arien als Statemens vom Rednerpult schmettern oder in ihren Büros diskutieren. Während der ganzen Oper läuft im Hintergrund ein digitaler Newsticker mit Erklärungen, Nachrichten und Interpretationen über Flüchtlingspolitik.
Eva Stratmann berichtet aus der Staatsoper Hamburg.
https://klassik-begeistert.de/giuseppe-verdi-premiere-nabucco-staatsoper-hamburg/ „Die DONNERSTAG-PRESSE – 14. MÄRZ 2019“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 13. MÄRZ 2019

Foto: Elina Garanca und klassik-begeistert.de-Herausgeber
Andreas Schmidt (c), Wiener Konzerthaus, Februar 2017
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Die MITTWOCH-PRESSE – 13. MÄRZ 2019

Wien/ Staatsoper
Die Rache der Entliebten
Elina Garanča triumphierte mit großem Staatsopernverismo.
Wiener Zeitung

Wien/ Staatsoper
Sanierung der Staatsoper mit „goldener Schuhpasta“
Experten befürchten, dass die Arbeiten der vergangenen Jahre nicht in ausreichender Qualität durchgeführt wurden
Der Standard

Wien/ Staatsoper
Da kann Wien keiner dreinreden
Woran, wenn nicht an Aufführungen von Mozarts Da-Ponte-Opern sollte abzulesen sein, wie es um die Ensemble-Kultur im heimischen Opernleben bestellt ist?
Die Presse

Berlin/Staatsoper
Völkerverständigung kann so einfach sein!
Jörg Widmanns und Peter Sloterijk haben ihr «Babylon» neu gefasst
Die Oper «Babylon» endet neuerdings mit einem Abzählreim. Zur Uraufführung der revidierten Fassung an der Berliner Staatsoper Unter den Linden.
https://www.nzz.ch/feuilleton/mein-gott-ist-dein-gott-ld.1466595

„Konzertgänger in Berlin“
Elefantastisch: Concertgebouw-Orchester im Konzerthaus
Endlich mal wieder ein rundweg königlicher Auftritt des Koninklijk Concertgebouworkest in Berlin! Zweimal war das Nach-Mariss-Jansons-Orkest in den letzten Jahren hier: einmal mit einem Dirigenten, bei dem der Konzertgänger nicht recht weiß (Manfred Honeck), einmal mit einem deprimierenden Totalausfall (Gatti, unabhängig von den später publik gewordenen Grabscherei-Vorwürfen). Nun aber Iván Fischer, beim Festival Absolut Strawinsky!
https://hundert11.net/elefantastisch-2/ „Die MITTWOCH-PRESSE – 13. MÄRZ 2019“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 12. MÄRZ 2019

Foto: © Staatsoper Hamburg – Brinkhoff / Mögenburg
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Die DIENSTAG-PRESSE – 12. MÄRZ 2019

Hamburg
Kirill Serebrennikow: Wie viel Tagespolitik verträgt die Oper?
Nach Mozarts «Così fan tutte» in Zürich legt der inhaftierte Regisseur Kirill Serebrennikow nun in Hamburg eine radikal gegenwartsbezogene Sicht auf Giuseppe Verdis Freiheitsoper «Nabucco» vor. Das Ergebnis tut weh – und not.
Neue Zürcher Zeitung

„Nabucco“ in der Staatsoper – Triumph aus dem Hausarrest
Hamburger Abendblatt

Kirill Serebrennikow inszeniert „Nabucco“: Premiere trotz Hausarrest
Jürgen Liebing im Gespräch mit Eckhard Roelcke
DeutschlandfunkKultur

Premiere in Hamburg: großer Applaus für „Nabucco“
https://www.ndr.de/kultur/Verdis-Nabucco-Premiere-in-Hamburg,nabucco166.html

Zur Freiheit bekehrt
Aus seinem Hausarrest in Moskau hat Kirill Serebrennikov jetzt Giuseppe Verdis „Nabucco“ fulminant für Hamburg inszeniert.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-zur-freiheit-bekehrt-1.4362818

New York/ Metropolitan Opera
„Das Rheingold“ an der MET Gold, Rausch und Gier in New York
Zum hören
DeutschlandfunkKultur

Kassel/ „Die Walküre“
Gewalt und Leidenschaft
In Kassel bleibt der neuen Ring von Markus Dietz und Francesco Angelico mit einer exemplarischen „Walküre“ auf Erfolgskurs
https://www.concerti.de/oper/opern-kritiken/staatstheater-kassel

Wien/ Volksoper
„Fliegender Holländer“ an der Volksoper: Gefährliche Riffs umschifft
Geht es nach Seemeilen, so hat die Volksoper einiges zurückgelegt. Denn es ist keineswegs selbstverständlich, dass im Haus am Gürtel die Werke Richard Wagners vor Anker gehen, dass eine große „romantische Oper“ wie „Der fliegende Holländer“ so sicher den Hafen ansteuert.
Kurier

Schiffsbauch und Schattenspiel in der Wiener Volksoper
In Aron Stiehls Inszenierung des „Fliegenden Holländer“ ist das Meer allgegenwärtig.
Wiener Zeitung

Der Holländer setzt in Wien zum Höhenflug an
Oberösterreichische Nachrichten „Die DIENSTAG-PRESSE – 12. MÄRZ 2019“ weiterlesen