Die Oper “Mazeppa” von Clémence de Grandval lohnt eine Wiederentdeckung

Mandla Mndebele und Chor © Björn Hickmann

 Seit einigen Jahren bemüht sich das Theater Dortmund erfolgreich unbekannte französische Opern wiederzuentdecken. Nach “Frédegonde“ von Ernest Guiraud, “Fernand Cortez” von Gaspare Spontini und “La Montagne Noire” von Augusta Holmès steht dieses Jahr die Oper “Mazeppa” der Komponistin Clémence de Grandval auf dem Programm. Den Verantwortlichen gelingt ein großer Wurf, da es sich hier um eine wirklich lohnende Wiederentdeckung handelt.

Clémence de Grandval (1828-1907)
MAZEPPA
Oper in fünf Akten (Text von Charles Grandmougin und Georges Hartmann)

Musikalische Leitung:  Jordan de Souza

Inszenierung:  Martin G. Berger
BühneSarah-Katharina Karl
Kostüme:  Alexander Djurkov Hotter

Dortmunder Philharmoniker
Opernchor Theater Dortmund (Leitung: Fabio Mancini)

Oper Dortmund, 10. April 2026

von Jean-Nico Schambourg

Clémence de Grandval entstammte einer aristokratischen Familie, die ihre musikalischen Interessen stets unterstützte. Mit 12/13 Jahren nahm sie Musikunterricht bei Friedrich von Flotow. Später lernte sie Komposition bei Camille Saint-Saëns sowie Klavier bei Frédéric Chopin.

„Clémence de Grandval (1828-1907), Mazeppa
Oper Dortmund, 10. April 2026“
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