Saarbrücken: Diese Inszenierung bringt „La Traviata“ auf den Punkt

FOTO: Saarländisches Staatstheater / martinkaufhold.de (c)
Giuseppe Verdi, La Traviata
Saarländisches Staatstheater, Saarbrücken, 26. August 2018
Musikalische Leitung Stefan Neubert
Inszenierung & Bühnenbild Ben Baur
Violetta Valéry Olga Jelínková
Alfredo Germont Angelos Samartzis
Giorgio Germont Peter Schöne

von Alina Fischer

Religion und unglückliche Liebe ohne ein Happy End ist die Grundlage vieler Opern. Auf diese Basis baut auch „La Traviata“ auf, unbestritten eine der berühmtesten und meistgespielten Werke aller Zeiten. Die Geschichte der todkranken Violetta, die aus Pflichtgefühl und zugunsten anderer Menschen auf die Liebe zu Alfredo verzichtet, hat schon Millionen von Herzen berührt und wird es mit großer Sicherheit auch weiterhin tun. „Giuseppe Verdi, La Traviata,
Saarländisches Staatstheater, Saarbrücken“
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Dornröschen ohne Optimismus und Leichtigkeit

Peter I. Tschaikowsky, Dornröschen
Saarländisches Staatstheater
, Saarbrücken, 26. November 2017
Stijn Celis Choreographie
Stefan Neubert
Musikalische Leitung
Jann Messerli Bühnenbild
Catherine Voeffray Kostüme
Saúl Vega-Mendoza Carabosse/Prinz der Dunkelheit/Mutter
Pascal Schut König und Prinz Florismund
Alexandra Christian Königin
Mahomi Endoh Aurora
Saarländisches Staatsorchester

von Alina Fischer

Ein Prinz küsst Dornröschen, sie wird vom bösen Bann befreit und sie leben glücklich bis an ihr Lebensende. Wer sich auf so eine Handlung im Ballett von Stijn Celis eingestellt hat, merkt schon in der ersten Sekunde, dass das Stück keineswegs von Optimismus und Leichtigkeit geprägt ist. Statt mit Klängen von Tschaikowsky beginnt der Abend mit Stille, nur unterbrochen von mysteriösen Klanggeräuschen aus Lautsprechern. Die böse Fee Carabosse, gespielt von Saúl Vega-Mendoza, erscheint, und es ist klar, dass dieses Ballett am Saarländischen Staatstheater mehr als bloße Unterhaltung vermitteln will. „Peter I. Tschaikowsky, Dornröschen,
Saarländisches Staatstheater“
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"Ein buntes, schrilles, teilweise kitschiges Zerrbild des reichhaltigen Pariser Lebens zum Ende des 19. Jahrhunderts"

Giacomo Puccini, La Bohème, Saarländisches Staatstheater,
29. Oktober 2017

Musikalische Leitung, Nicholas Milton
Inszenierung, Tobias Heyder
Bühnenbild, Frank Philipp Schlössmann
Kostüme, Janine Werthmann
Rodolfo, Dichter, Angelos Samartzis
Alcindoro, ein Staatsherr, Stefan Röttig
Benoit, Hausherr Stefan Röttig
Colline, ein Philosoph, Hiroshi Matsui
Marcello, ein Maler, Julian Younjin Kim
Mimi, Elizabeth Wiles
Musetta, Herdís Anna Jónasdòttir
Rodolfo ein Poet, Angelos Samartzis
Schaunard, ein Musiker, Salomón Zulic del Canto

von Alina Fischer

Mit einer Mischung aus Tradition und Moderne erzählt Tobias Heyder in seiner Inszenierung von Giacomo Puccinis „La Bohème“ die Liebesgeschichte zweier Paare.

„Giacomo Puccini, La Bohème, Saarländisches Staatstheater, 29. Oktober 2017“ weiterlesen