Foto: Archiv Liederabend Anna Netrebko Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
8 Neuproduktionen an der Wiener Staatsoper, 6 davon Oper, 2 Ballett. Bei der Präsentation des Programms für die Saison 2026/27 zeigt sich Direktor Bogdan Roščić bestens gelaunt. Regie führen teils bekannte Gesichter: Barrie Kosky, Nikolaus Habjan oder Lydia Steier. Neu hingegen: Der Gendertrend schwappt von der Volksoper herüber.
Wiener Staatsoper, 12. April 2026
Matinee, Spielzeitpräsentation 2026/27
von Jürgen Pathy
Die neue Saison an der Wiener Staatsoper verheißt vieles Gutes. Barrie Kosky inszeniert „Ariadne auf Naxos“ (Premiere: 22. November 2026), am Pult steht Franz Welser-Möst. Die erste Zusammenarbeit der beiden, die bei der Präsentation des Programms auf der Bühne kurz Platz nehmen. Dass der Haushofmeister mit Andrea Eckert nun weiblich ist, findet keine Erwähnung. Ein Trend, der sich mittlerweile vielerorts etabliert hat. An der Volksoper Wien ist selbst der Frosch in der „Fledermaus“ mittlerweile weiblich besetzt. Diese Entwicklung empfinden selbst weibliche Operngeherinnen teils befremdlich. Ansonsten singen Kate Lindsey, Golda Schultz (Ariadne), Serena Sáenz (Zerbinetta) und Daniel Behle.
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