Soundcheck zum Auftakt der Richard-Wagner-Festspiele: Welches Opernhaus hat den besten Klang?

Foto: klassik-begeistert.de-Autor Jürgen Pathy vergleicht die Premiumhäuser in Bayreuth und Wien

Bayreuther Festspielhaus, 25. Juli 2019

Wer seinen Focus auf Stimmen richtet, wer die optische Imagination eines Puppentheaters sucht, dem hat Richard Wagner das absolute Wunderland auf den Grünen Hügel gezaubert. Zu einer Zeit, als der Rundfunk noch in seinen Kinderschuhen steckte, als Thomas Alva Edison gerade erst dabei gewesen war, die ersten Tonaufzeichnungsverfahren zu entwickeln, schuf Richard Wagner bereits den Vorreiter des heutigen Dolby Surround Sounds. Hier genießt der Suchende, der unentwegt auf der idealen Klangwelle reiten möchte, den puren Luxus der perfekt ausbalancierten Dynamiken und der sich gleichförmig ausbreitenden Schallwelle. 

von Jürgen Pathy

Zwischen der Wiener Staatsoper und dem Bayreuther Festspielhaus liegen auf direktem Luftweg gerade einmal 400 Kilometer. Beide Opernhäuser befinden sich innerhalb derselben Zeitzone, rund um beide gilt der Euro als zahlungsfähige Währung. Doch akustisch trennen diese beiden Traditionshäuser ganze Welten! „Soundcheck zu den Richard-Wagner-Festspielen 2019,
Bayreuther Festspielhaus, 25. Juli 2019“
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"Otello" in Wien: Nichts Neues auf der Galerie und der Galeere

Wiener Staatsoper, 27. Juni 2019
Giuseppe Verdi, Otello

Foto: Aleksandrs Antonenko als Otello –
Wiener Staatsoper, Michael Pöhn (c)

von Peter Skorepa (onlinemerker.com)

Man sollte annehmen, dass ein Haus vom Rang der Wiener Staatsoper einer so herausragenden Neuinszenierung im Jahre des 150-jährigen Bestehens dieser Institution jenen Glanz zu verleihen im Stande ist, der jenen bei den Feiern des genannten Ereignisses heraufbeschworenen Qualitäten auch entsprechen hätte können. So war es aber nicht! Da säße man nämlich nicht in den schon gelichteten Reihen der Galerie während des dritten Aktes der dritten Vorstellung der Premierenserie, um bei dem angebotenen Tönen des Tenors der Titelrolle ständig mitzittern zu müssen. Oder man muss sich zum Beispiel als Besucher das penetrant laute Klappern zurückspringender Sitze von aufstehenden Galerieseitensitzern während Jagos gotteslästerlichen Bekenntnissen oder Desdemonas letzten Röchlern anhören? „Giuseppe Verdi, Otello,
Wiener Staatsoper, 27. Juni 2019“
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"Otello" in Wien: ein nicht unerwarteter Totalausfall und recht gute Schadensbegrenzung

Foto: Aleksandrs Antonenko als Otello © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn
Wiener Staatsoper, 24. Juni 2019, zweite Aufführung dieser Neuinszenierung (Premiere am 20. Juni 2019)
Giuseppe Verdi, Otello

Von Manfred A. Schmid (onlinemerker.com)

Dass Aleksandrs Antonenko in einer tiefen Stimmkrise steckt, weiß man nicht erst aus der Wiener Otello-Premiere vor wenige Tagen. Seit Jahresbeginn schon macht er mehr durch Absagen Schlagzeilen als durch höchst unsicher gewordene Auftritte: Im Jänner stieg er nach Verrissen seiner Leistung als Hermann in Tschaikowskys Pique Dame an der Royal Opera Covent Garden aus. Im März musste er an der MET nach einem verhauten ersten Akt in Samson et Delilah durch Gregory Kunde ersetzt werden. Im Monat darauf folgte die nächste Niederlage, als er in der Titelpartie des Pariser Otello nach nur einer mäßigen Vorstellung das Handtuch warf.

Angesichts dieser eindeutig negativen Bilanz kann man sich nur wundern, wenn nun in Wien bei der zweiten Otello-Aufführung in der Pause – nach zwei von ihm in elendiger stimmlicher Verfassung gesungenen Akten – tolldreist von einer plötzlichen Indisposition infolge einer Verkühlung gefaselt wird. So wird Antonenko also zunächst als Retter des Abends präsentiert und beim Schlussbeifall dann tatsächlich noch als ein solcher gefeiert! Geht´s noch? „Giuseppe Verdi, Otello,
Wiener Staatsoper, 24. Juni 2019“
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Wiener Staatsoper: „British Ballet at its best“ entzündet einen Funken

Foto: Liudmila Konovalova, Jakob Feyferlik
© Wiener Staatsoper / Ashley Taylor
Wiener Staatsoper, 21. Juni 2019
MacMillan | McGregor | Ashton
Ballett zur Musik von Dmitri Schostakowitsch, Steve Reich & Franz Liszt

Wiener Staatsballett
Valery Ovsyanikov, Dirigent
Igor Zapravdin und Shino Takizawa, Klavier

von Jürgen Pathy

Wäre nur jedes erste Mal derart erfüllend, es gäbe weniger gebrochene Herzen und mehr Liebe auf dieser Welt. Mit einem abwechslungsreichen Ballettabend, der nebenbei auch ein wenig von der Entwicklungsgeschichte des britischen Royal Ballet erzählt, wurde Freitagabend in der Wiener Staatsoper der Funke in mir entzündet, der zu einer großen Flamme werden könnte. „MacMillan | McGregor | Ashton, Ballett, Dmitri Schostakowitsch, Steve Reich, Franz Liszt,
Wiener Staatsoper, 21. Juni 2019“
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Don Pasquale an der Wiener Staatsoper: Kurzweilig, aber kein musikalischer Höhepunkt

Foto: © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Gaetano Donizetti, Don Pasquale
Wiener Staatsoper, 11. Juni 2019

Enrique Mazzola, Dirigent
Irina Brook, Regie
Noëlle Ginefri-Corbel, Bühne
Sylvie Martin-Hyszka, Kostüme

Roberto De Candia, Don Pasquale
Dmitry Korchak, Ernesto
Orhan Yildiz, Malatesta
Irina Lungu, Norina/Sofronia
Wolfram Igor Derntl, Notar

Orchester der Wiener Staatsoper
Chor der Wiener Staatsoper

von Julia Lenart

Die Wiener Staatsoper steht für qualitativ hochwertigen Operngenuss. Da darf man sich von einem Don Pasquale einiges erwarten. Es ist eine von Donizettis wenigen Opere Buffe und gilt in der Musikwissenschaft als eines seiner Meisterwerke. Die Aufführung in der Staatsoper enttäuscht den Zuseher sicherlich nicht, aber vom Hocker reißt sie ihn auch nicht. „Gaetano Donizetti, Don Pasquale,
Wiener Staatsoper, 11. Juni 2019“
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Stimmgewaltige "Manon" an der Wiener Staatsoper: Nino Machaidze, Juan Diego Flórez und Adrian Eröd beindrucken mit einer fesselnden Interpretation der Erfolgsoper

Foto: Juan Diego Flórez, Michael Pöhn (c)
Wiener Staatsoper, 1. Juni 2019
Jules Massenet, Manon
Opéra Comique in fünf Akten

Frédéric Chaslin, Dirigent
Andrei Serban, Regie
Peter Pabst, Ausstattung
Nino Machaidze, Manon Lescaut
Juan Diego Flórez, Chevalier Des Grieux
Adrian Eröd, Lescaut
Michael Laurenz, Guillot de Morfontaine
Clemens Unterreiner, Brétigny
Dan Paul Dumitrescu, Graf Des Grieux
Orchester der Wiener Staatsoper
Chor der Wiener Staatsoper

von Julia Lenart

Die Wiener Staatsoper ist eines der renommiertesten Opernhäuser der Welt. Die Auslastung scheint jedes Jahr noch weiter ins Unermessliche zu steigen. Das verwundert angesichts der ungemein hohen Qualität ihrer Produktionen nicht, wie Massenets Manon beweist: Die Starbesetzung unter der musikalischen Leitung von Frédéric Chaslin zeigt, wie man gute Oper macht. „Jules Massenet, Manon, Juan Diego Flórez, Nino Machaidze,
Wiener Staatsoper, 1. Juni 2019“
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Highlight in Wien: Die Arie "La mamma morta", von Anna Netrebko perfekt flutend dargeboten

Foto: Yusif Eyvazov und Anna Netrebko © Vladimir Shirkov

Wiener Staatsoper, 31. Mai 2019
Umberto Giordano: ANDREA CHÉNIER

von Karl Masek (onlinemerker.com)

Der Dirigent des Abends, Marco Armiliato, hatte mit eben diesem Werk von Umberto Giordano im November 1996 sein Hausdebüt an der Wiener Staatsoper. Es ist nach dieser Aufführung auch das am öftesten dirigierte Werk Armiliatos im Haus am Ring (mittlerweile 28 Aufführungen).

Bühnennahe Logensitze können wunderbar sein, weil man Dirigent und Orchester aus nächster Nähe beobachten kann. Wenn da die Kommunikation passt, die Chemie zwischen Orchesterleiter und den Orchestermitgliedern „stimmt“ – dann ist das Beobachten ein Vergnügen. Armiliato beweist seit nunmehr 23 Jahren, dass er nicht nur ein souveräner Gestalter am Pult ist. Er kommuniziert mit dem Orchester wie mit dem Bühnengeschehen wie wenige andere. Er dirigiert tatsächlich fast alle Werke auswendig, hat daher seine Augen immer beim Orchester, kann daher auch spontane Rubati setzen, weil er sie um die Sekundenbruchteile früher schon „antizipiert“, dass das Orchester der Wiener Staatsoper, deren besondere Spezialität es ja ist, immer besonders genau aufeinander zu schauen und zu hören, schon die „Antizipation“ mitvollzieht. Er hält permanenten Kontakt mit dem Bühnengeschehen, strahlt bei allem Temperament zugleich Sicherheit aus. Es ist ein glückhaftes aufeinander-Hören und aufeinander-Schauen. So entstehen dann oft die speziell guten Repertoireabende, vor allem mit dem perfekten Dreieck Bühne – Orchestergraben – Pult.

Angeführt von der fabelhaften Konzertmeisterin Albena Danailova spielte man mit großem Engagement, philharmonischer Klangpracht und schöner Ausdrucks-Bandbreite. Die Sänger wurden nicht zugedeckt, konnten  ohne Überdruck phrasieren, wurden nicht zum Forcieren gezwungen. Man hörte viele Feinheiten der Instrumentation, die Flöten setzten schöne Akzente, Danailova gestaltete sensibel ihre dankbaren Soli – und der junge Solocellist Peter Somodári beschenkte sowohl Monika Bohinec (die blinde Madelon) und schließlich Anna Netrebko (die Maddalena) mit traumhaft schön gespielten, nein: gesungenen Soli schon beim Vorspiel ihrer großen Szenen. Der Glücksfall eines begnadeten Musikers …

Dass von der Bühne her dennoch ein unerfüllter Rest blieb, lag (ich dachte einen Abend lang darüber nach)  wohl daran, dass zwar von fast allen schön gesungen wurde, aber zwingende Bühnenpräsenz, Bühnenpersönlichkeit, auf der Strecke zu bleiben schien. Da waltete mir zu sehr die Vorsicht, so als wäre es erst eine Art Generalprobe. Dabei war es die 4. und letzte Vorstellung der aktuellen Serie!

Im Detail (in der Reihenfolge des Programmzettels):  Yusif Eyvazov ist (tut mir Leid!) kein Tenor der ersten Kategorie. Die Stimme trägt in der Mittellage kaum, klingt vorsichtig ausgedrückt, metallisch, oftmals grell, ist obertonarm und hat keinen Ansatz eines persönlichen Timbres. Ein paar sicher gesetzte Spitzentöne (z.B. im besonders schwierigen Schlussduett des 4. Aktes) stellen höchstens klar: Ein verlässlicher Tenor für den „Opernalltag“, aber keiner für Festtage. Und: Leider, leider ist er auch kein besonderer Darsteller. Ihm nimmt man weder den politischen Kämpfer noch den charismatischen Poeten wirklich ab. Sowohl Un  di all‘  azzurro spazio  als auch Sí  fui soldato  blieben farblos und eindimensional.

George Petean  hat da schon eine sehr viel schönere Stimme. Weicher Wohlklang, lyrische Qualitäten, Legato-Kultur: Das wäre alles vorhanden. Doch der „Carlo Gérard“ mit seiner Verachtung gegen das Feudalsystem und gegen die dekadenten Aristos und der unerfüllten Liebe zu Maddalena, und der emotionalen Achterbahn, der er das ganze Stück hindurch ausgesetzt ist, muss auch kraftvoll auftrumpfen können. Und das gibt die Stimme nicht ganz her. Nemico  della patria  war aber dann doch im 3. Akt ein bejubelter Höhepunkt der Vorstellung. Zweites sängerisches Highlight natürlich die berühmte Arie La mamma morta, von Anna Netrebko perfekt flutend dargeboten. Ob die Maddalena di Coigni zu ihren Glanzrollen zu zählen ist? Dass sie immer wieder durch ihre Disziplin besticht und in den Vorstellungen nie die Diva hervorkehrt, nimmt mich für sie ein. Dass sich nicht ein breiter werdendes Vibrato in die Ausnahmestimme störend einzumischen beginnt, darauf sollte man rechtzeitig achtgeben.

Die vielen kleineren Rollen blieben eher unauffällig. Margaret Plummer sprang als Bersi kurzfristig ein und schlug sich gut. Donna Ellen war rollengerecht blasiert als Gräfin Coigni, Monika Bohinec sang die blinde Madelon, die auch ihren Jüngsten dem Vaterland opfert, mit berührenden Tönen. Orhan Yildiz war der Chenier-Freund Roucher mit, so scheint es, im Moment stagnierender Entwicklung, Manuel Walser war mit profilierter Liederstimme ein eleganter, eitler Fleville, Wolfgang Bankl war der grundböse Mathieu. Der „Incroyable“ ein übler Spitzel, bräuchte auch eine ganz andere Bühnenpräsenz als sie Carlos Osuna (zugegeben schön singend) präsentieren kann. Was hat beispielsweise Heinz Zednik aus dieser Rolle gemacht!

Die Otto-Schenk-Inszenierung  aus dem Jahre 1981 hält mittlerweile bei 119 Aufführungen. Das Erinnerungsblatt nennt die Premierenbesetzung: Plácido Domingo (Titelrolle), Piero Cappuccilli (Carlo Gérard; den hat tatsächlich kein Rollennachfolger erreicht!) und Gabriela Beňačková (Maddalena), Dirigent: Nello Santi. Hier ist ein bühnennaher Sitzplatz aber auch unbarmherzig, wenn in einer schon sehr langgedienten Inszenierung darstellerisch nur mehr routinierte Beiläufigkeit herrscht. Das Menuett- und Gavottegetändel im Schloss der Gräfin Coigni schrammt inzwischen hart an einer unfreiwilligen Parodie vorbei, etliche „Ottis“ von damals sind aber immer noch auf der Bühne zugegen, wenn in den beiden ersten Akten heftig geputzt, abgewischt (die gräflichen Möbel und die Marat-Büste) bzw. vom Oberkellner im 2. Akt mit schlurfendem „Krankenkassagang“ (©Otto Schenk) Kaffee serviert wird.

Jubel für Netrebko, Armiliato & das Orchester, Petean und (in abnehmender Lautstärke) auch für Eyvazov.

Karl Masek, 1. Juni 2019

"Andrea Chénier" an der Wiener Staatsoper: eine Liebeserklärung an Anna Netrebko

Foto: Anna Netrebko und Yusif Eyvazov © Michael Pöhn
Wiener Staatsoper
, 24. Mai 2019
Umberto Giordano, Andrea Chénier

von Kirsten Liese

Um vorzuwarnen: Diese Rezension droht eine Liebeserklärung an Anna Netrebko zu werden. Weniger, weil sie mich als Mensch oder Frau faszinieren würde, sondern weil dieser Sopranistin tatsächlich etwas gelingt, was für heutige Sängerinnen einmalig ist: Über eine lange Zeit von mittlerweile 24 Jahren seit ihrem Debüt am St. Petersburger Mariinsky-Theater hält sie ihr hohes Niveau, und das bei stets unerhört großem Erwartungsdruck. Noch dazu verfügt die 48-Jährige tatsächlich über eine der schönsten Stimmen unserer Zeit, wovon man sich soeben an der Wiener Staatsoper wieder einmal überzeugen konnte. „Umberto Giordano, Andrea Chénier,
Wiener Staatsoper, 24. Mai 2019“
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"Frau ohne Schatten" in Wien: Es ist zu spüren, dass Christian Thielemann und die Musiker diese Partitur vom ersten bis zum letzten Takt lieben

Foto: Stephen Gould als Der Kaiser, Camilla Nylund als Die Kaiserin, Wolfgang Koch als Barak
© Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper, 25. Mai 2019
Richard Strauss: Frau ohne Schatten

von Kirsten Liese

Ein Intendant,  der vor einem Dirigenten niederkniet: Das ereignet sich nicht alle Tage!

Umso bedeutsamer erschien diese Geste,  die sich nach der mit großer Spannung erwarteten Premiere zur 150- Jahr-Feier in der Wiener Staatsoper zutrug: der „Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss.

Auf der Premierenfeier also,  auf der sich die Bühne der Wiener Staatsoper eindrucksvoll in einen Bankettsaal verwandelte,  brachte Dominique Meyer seine Dankbarkeit für ein Dirigat mit der denkbar größten Hochachtung zum Ausdruck,  das es verdient, grandios genannt zu werden. „Richard Strauss: Frau ohne Schatten,
Wiener Staatsoper, 25. Mai 2019“
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Die SONNTAG-PRESSE – 26. Mai 2019

Foto: Nina Stemme (Färberin), Camilla Nylund (Kaiserin), Evelyn Herlitzius (Amme). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die SONNTAG-PRESSE – 26. Mai 2019

150 Jahre Staatsoper: Matinee läutete Jubelwochenende ein
Das Jubelwochenende als Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag der Wiener Staatsoper ist eröffnet: Mit einer Matinee wurde der Feierreigen gestartet, dem sich am Samstagabend die Festpremiere der „Frau ohne Schatten“ und am Sonntag ein Open-Air-Konzert anschließen. „Wir betrachten dieses herrliche Haus, die Wiener Staatsoper, als Heimat!“, konstatierte Festredner Clemens Hellsberg.
Salzburger Nachrichten

Wien/ 150 Jahre Staatsoper
Staatsopern-Hoppalas: Sopranistin abgängig, Tenor auf der Flucht
Die Hoppalas prägen sich manchmal besonders tief in die Erinnerung ein: Drei Anekdoten aus den letzten Jahren
Der Standard

150 Jahre Wiener Staatsoper
In diesem Intrigenstadl können Strache und Kurz nicht mithalten
Die Welt.de

Wien/ Staatsoper
Stehplatzzuschauer ohne Manieren verleiden Opern-Fans Sternstunden mit Anna Netrebko
Eigentlich wäre hier über den göttergleichen Gesang der Sopranistin Anna Netrebko zu berichten gewesen, die am Freitagabend in Umberto Giordanos Oper „Andrea Chénier“ die Arie „La mamma morta“ so himmlisch schön und ergreifend sang, dass niemand, der an diesem Abend in der Wiener Staatsoper war, es je vergessen wird. Man könnte auch schreiben, dass Anna Netrebkos Ehemann Yusif Eyvazov (er sang den Andrea Chénier) von Jahr zu Jahr besser wird und mittlerweile ein respektabler Tenor mit teilweise bestechender Strahlkraft ist. Auch der veritable Bariton Luca Salsi hätte es verdient, erwähnt zu werden: Das Publikum schenkte ihm fast so viel Beifall wie der berühmtesten und besten Sängerin der Welt.
Der Herausgeber berichtet aus der Wiener Staatsoper.
Klassik-begeistert

Wien
Abschied für Symphoniker-Chefdirigent Jordan
Die kommende Saison 2019/20 wird die sechste und letzte für Chefdirigent Philippe Jordan an der Spitze der Wiener Symphoniker. Der designierte Musikdirektor der Wiener Staatsoper setzt dabei den Schwerpunkt auf Brahms.
https://wien.orf.at/news/stories/2983630/ „Die SONNTAG-PRESSE – 26. Mai 2019“ weiterlesen