Die DONNERSTAG – PRESSE – 1. AUGUST 2019

Die DONNERSTAG – PRESSE – 1. AUGUST 2019

Foto: © Kirk Edwards

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG – PRESSE – 1. AUGUST 2019

Salzburg/ Festspiele
Verkühlt! Anna Netrebko sagt Festspielauftritt in Lanzburg ab
Hui He übernahm kurzfristig die Titelrolle in „Adriana Lecouvreur“. Festspiele hoffen auf Netrebko-Auftritt am 3. August.
Kurier
Festspiel-Schock in Salzburg: Anna Netrebko musste absagen
Der Einzige, der lachte, war Sänger und Ehemann Yusif Eyvazov, und das das war gequält. „Keine Sorge, nur ein bisschen krank.“ Da verschwand er im Festspielhaus. „Nur ein bisschen krank“ – das betraf Superstar Anna Netrebko. Die Festspiele nannten es auf ihrer Homepage „Eine schwere Erkältung.“ Fakt: Anna Netrebko musste Mittwochabends ihren Auftritt bei der konzertanten Oper „Adriana Lecouvreur“ kurzfristig absagen. Ein Umstand, den nur die wenigsten der gut 2.500 Gäste beim Eintreffen vor dem Festspielhaus mitbekommen hatten und viele für einen schlechten Scherz hielten. Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn gab es dann zahllose Karten für die eigentlich seit Langem ausverkaufte Oper. Viele der bis zu 330 Euro teuren Tickets wurden letztendlich verschenkt.
https://www.oe24.at/kultur/Festspiel-Schock-in-Salzburg-Netrebko

Salzburg/ Festspiele
Voralpines Ehedrama à la Bergman: Cherubinis „Médée“
Sueddeutsche Zeitung
Entstaubt: nicht umsonst aber vergeblich
Ein sexsüchtiger Weiberheld hat seine Ehefrau, die Mutter seiner zwei Söhne, der er noch dazu Leben und Karriere verdankt, brutal „entsorgt“ und des Landes verweisen lassen. Die nächste Gattin, reines Frischfleisch, betrügt er noch vor der Hochzeit mit Nutten daheim und im Puff. Plötzlich fängt dieser Sch…-Kerl über das „Goldene Vlies“ zu faseln an. Ein Fall für die Krisen-Intervention der nächstgelegenen Nervenklinik.
DrehpunktKultur
Simon Stone macht Festspiele zum Hotel der Kränkungen
Der angesagte Regisseur reüssiert bei den Salzburger Festspielen mit seiner packenden Deutung der Cherubini-Oper „Médée“
Der Standard
Medeas Rosenkrieg und das Festspiel-Highlife – Bezahlartikel
Luigi Cherubini hat die antike Tragödie 1797 in eine Opéra comique verwandelt. Regisseur Simon Stone passt diese nun im Großen Festspielhaus der Ästhetik und dem Anspruch zeitgenössischer TV-Serien an.
Die Presse
Vom Mythos abgeschnitten
Simon Stones präzise heutige „Médée“-Inszenierung reduziert das antike Drama zur Filmmusik.
Wiener Zeitung
„Médée“ bei den Salzburger Festspielen: Die Tragödie einer liebend-leidenden Frau  Bezahlartikel
Das Auto glüht, der Vorhang fällt. War’s das? Regisseur Simon Stone versucht im Großen Festspielhaus, Luigi Cherubinis Oper „Médée“ in die Gegenwart zu holen. Ein Krimi soll der Größe des Mythos gewachsen sein. Das ist so radikal wie riskant.
Salzburger Nachrichten
Cherubinis „Medée“ in Salzburg. Showdown an der Tankstelle
Medea, die im Zorn ihre eigenen Kinder tötet, ist eine der kontroversesten Figuren der antiken Mythologie – und die Heldin mehrerer Opern, die sich mit dem Stoff auseinandersetzen. Simon Stones Inszenierung von Luigi Cherubinis „Médée“ hatte am 30. Juli in Salzburg Premiere. Der Regisseur ergreift radikal Partei für Medea. Das Ergebnis: ein Abend von bestürzender emotionaler Wucht.
BR-Klassik
Simon Stones „Médée“ bei den Salzburger Festspielen: Die Kindsmörderin als Mensch statt als Hexe
Franziska Stürz im Gespräch mit Sigrid Brinkmann
DeutschlandfunkKultur
Cherubinis „Médée“ als Beziehungsthriller
Simon Stone inszeniert Luigi Cherubinis „Médée“ im Großen Festspielhaus als hyperrealistischen Beziehungsthriller
Münchner Abendzeitung
Salzburger Festspiele: Keiner kann einen Kindermord realistisch darstellen
Simon Stone zeigt eine medial und bühnentechnisch brillante Inszenierung der Medea-Oper von Luigi Cherubini. Allerdings kann nicht einmal Thomas Hengelbrock am Pult verhindern, dass die Musik daneben ins Hintertreffen gerät. Und an einem entscheidenden Punkt stösst Stones Konzept selbst an eine Grenze.
Neue Zürcher Zeitung

Bayreuth
Zerbrochener Speer als Kreuz – „Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen
Neue Musikzeitung/nmz.de
Weltklasse-„Parsifal“ begeistert 2000 Menschen im Bayreuther Festspielhaus
Oh, what a night: Dieser erste Bayreuther „Parsifal“ bot die bislang beeindruckendste Solisten-, Orchester- und Chorleistung der Bayreuther Festspiele. Alle Akteure waren mindestens sehr gut, viele besser: so der Bass Günther Groissböck als Gurnemanz mit einer Weltklasseleistung, er bekam den stärksten Applaus. Weltklasse auch die Sopranistin Elena Pankratova als Kundry, der Tenor Andreas Schager als Parsifal, der Bariton Derek Welton als Klingsor und die Sopranistin Katharina Konradi – merken Sie sich bitte diesen Namen! – als Zaubermädchen.
Klassik-begeistert

Mailand
Scala: Meyer sieht keine Probleme in Übergangsphase mit Pereira
Wiener Zeitung

Erl/ Tirol
Causa Erl: Landesrechnungshof übt Kritik an Kuhn
Der ehemalige künstlerische Leiter Gustav Kuhn soll seine Spesen „nicht nachvollziehbar dokumentiert“ haben.
Die Presse
Tiroler Festspiele: LRH-Kritik
In Sachen Festspiele Erl ist die Politik am Zug
Der Chef des Landesrechnungshofs ortet zu geringe Mitspracherechte des Landes bei den Tiroler Festspielen Erl: “Ein Aufsichtsrat hätte viel umfassendere Kontrollmöglichkeiten.“
Tiroler Tageszeitung

München
Wenn jeder jeden belügt – Händels „Agrippina“ als zeitloses Machtspiel in München
Claudio ist tot, es lebe Nerone! Oder doch nicht? Agrippina versucht alles, um ihren Sohn Nerone auf den Thron zu bekommen, um letztlich selbst die Fäden in der Hand zu halten. Nachdem ihre ersten Intrigen nicht erfolgreich waren, versucht sie über Poppea, Liebesobjekt und Projektsfläche einiger Protagonisten, an den Thron zu gelangen. Ob das gelingt?
Es sind Opernfestspiele in München und die Bayerische Staatsoper glänzt mit Barrie Koskys neuer Inszenierung von Händels „Agrippina“. Nicht nur, dass diese Oper eine spannende Handlung hat, in der sich schon in den ersten Minuten alle Netze aus Intrigen verwirren, Kosky beweist auch hier wieder, dass er sein Handwerk wie nur wenige andere beherrscht. Seine Agrippina lebt von einer grandiosen Personenregie, die hervorragend in das Netz der Musik eingefädelt ist und mit ihr spielt. Komik und Slapstick gesellen sich zu tragischen und schmerzenden Momenten. Es macht Spaß, jedem einzelnen beim Singen zuzusehen und zuzuhören!
Sarah Schnoor berichtet aus der Bayerischen Staatsoper München
Klassik-begeistert

Bayreuth
Stephen Gould singt mit 57 immer noch bewährt und stimmstark den Tannhäuser, und das konkurrenzlos von der ersten Note an
Der neue „Tannhäuser“ in Bayreuth“: Bei der Premiere gab es sehr viel Beifall und einige Buhs. Am zweiten Abend war das Publikum vollkommen aus dem Häuschen. klassik-begeistert.de-Autorin Kirsten Liese ist eine glühende Wagnerianerin und namhafte Kulturjournalistin … und sieht die Inszenierung etwas kritischer.
Klassik-begeistert

München/ Opernfestspiele
Der Liederabend von Christian Gerhaher
Christian Gerhaher und Gerold Huber mit Mussorgsky, Brahms und Britten im Prinzegententheater
Münchner Abendzeitung

Salzburg
Médée at the Salzburg Festival — Cherubini’s opera is meticulously and passionately
https://www.ft.com/content/78251132-b385-11e9-b2c2-1e116952691a

Peter Sellars brings a message of love to Mozart’s Idomeneo at Salzburg Festival
https://www.ft.com/content/618f08c4-b1fa-11e9-b2c2-1e116952691a

Bayreuth
Tannhäuser at the Bayreuther Festspiele blends video, stage and reality
https://www.ft.com/content/1a340354-af92-11e9-b3e2-4fdf846f48f5

Uwe Eric Laufenberg’s Bayreuth take on Parsifal: the case against religious fundamentalism
bachtrack

Bayreuth’s Lohengrin lacks electricity
bachtrack

Barcelona
Gran Teatre de Liceu 2018-19 Review: Luisa Miller
Eleonora Buratto & Piotr Beczala Deliver Star Performances In A Mesmerizing Production
http://operawire.com/gran-teatre-de-liceu-2018-19-review-luisa-miller/

theartsdesk Q&A: composer Alastair White on his new opera ROBE
https://theartsdesk.com/opera/theartsdesk-qa-composer-alastair-white

Cardiff
Welsh National Opera presents autumn 2019 season
https://www.rhinegold.co.uk/opera_now/welsh-national-opera-presents

Chicago, Ravinia Festival
Previn’s texty swan song gets royal treatment from Fleming and friends in Ravinia premiere
https://chicagoclassicalreview.com/2019/07/previns-texty-swan-song-gets-royal

Seattle
Seattle Opera Revisits Rigoletto in the #MeToo Era
https://www.thestranger.com/theater/2019/07/31/40901914/seattle-opera

San Francisco
Merola premieres a Faustian sci-fi opera
https://www.sfexaminer.com/entertainment/merola-premieres-a-faustian-sci-fi-opera/

Quebec
Festival D’Opéra de Québec 2019 Review: Der Fliegende Holländer
http://operawire.com/festival-dopera-de-quebec-2019-review-der-fliegende-hollander/

Tanz/ Ballett

London
Spartacus, Bolshoi Ballet, Royal Opera House review – no other company could pull this off
https://theartsdesk.com/dance/spartacus-bolshoi-ballet-royal-opera-house-review

Sprechtheater

Stockerau/ NÖ
Festspiele Stockerau: „Einen Jux will er sich machen“
Sommertheater mit Biedermeier-Power: Christian Spatzek inszeniert Nestroys Posse in Stockerau
https://www.derstandard.at/story/2000106899545/festspiele-stockerau

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 1. AUGUST 2019)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 1. AUGUST 2019)

Das waren die Münchner Opernfestspiele 2019

Bildergebnis für münchner opernfestspiele 2019

Am gestrigen Abend gingen die Münchner Opernfestspiele mit Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Generalmusikdirektor Kirill Petrenko zu Ende. Mit dieser Vorstellung verabschiedete sich die Bayerische Staatsoper in die Sommerpause.
Während der Theaterferien gibt es noch bis zum 12. August um 12.00 Uhr die Möglichkeit, Georg Friedrich Händels Agrippina on demand auf STAATSOPER.TV zu sehen.

Zahlen und Fakten der Münchner Opernfestspiele 2019

Intendant Nikolaus Bachler beschließt die Festspiele in seiner elften Saison mit einer Gesamtauslastung von 97,77 Prozent. Insgesamt standen an 44 Tagen über 80 Veranstaltungen auf dem Spielplan. Neben den Vorstellungen im Nationaltheater, dem Prinzregententheater und dem Cuvilliés-Theater bespielte die Bayerische Staatsoper im Rahmen der Festspiel-Werkstatt auch die Reithalle sowie die Alte Pinakothek mit fünf Neuproduktionen, davon vier Uraufführungen und eine deutschsprachige Erstaufführung. Mit insgesamt 21 Vorstellungen und über 3000 Besuchern kann die Festspiel-Werkstatt eine Auslastung von 95,83 Prozent vorweisen.

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Foto: Wilfried Hösl/ Bayerische Staatsoper

Insgesamt wurden für den Festpiel-Zeitraum vom 18. Juni bis 31. Juli 83.674 Karten verkauft. Über 2000 Karten gingen davon zum Preis von 10 Euro geziehlt an ein junges Publikum unter 30 Jahren im Rahmen des neuen U30-Programms.

Saison 2019/20: Ausblick auf den Herbst und Winter

Die kommende Spielzeit ist mit „Kill your Darlings“ überschrieben und beschäftigt sich mit der menschlichen Grundsituation des Entscheidens und Loslassens, die auch in den Opern dieser Saison eine große Rolle spielt.

Generalmusikdirektor Kirill Petrenko dirigiert die erste Opernpremiere – Erich Wolfgang Korngolds Die tote Stadt mit Marlis Petersen und Jonas Kaufmann in den Hauptrollen. Außerdem leitet der Generalmusikdirektor das 1. Akademiekonzert und die Saisonpremiere von Salome.
Im Dezember kommt mit The Snow Queen die erste Oper des dänischen Komponisten Hans Abrahamsen zur englischsprachigen Erstaufführung. Das Bayerische Staatsballett feiert bereits im Oktober mit Roland Petits Coppélia Premiere.

Repertoire
Nach dem Saisonauftakt mit Otello mit Anja Harteros, Ludovic Tézier und Jonas Kaufmann folgt La traviata mit Venera Gimadieva in der Titelpartie. Ensemblemitglied Elsa Benoit gibt die Giulietta in Les Contes d’Hoffmann neben Michael Spyres als Hoffmann. Nach einer Serie von Carlus Padrissas Inszenierung von Karl V. folgt Fidelio mit Adrianne Pieczonka und Klaus Florian Vogt. Anja Harteros gibt eine ihrer Paraderollen als Titelfigur in Tosca, in Rigoletto singt Ludovic Tézier die Hauptrolle. Christian Gerhaher gibt in Wozzeck sein Münchendebüt in der Titelrolle, Karita Mattila ihr Rollendebüt als Ortrud in Lohengrin. Schließlich läuten Hänsel und Gretel und La bohème traditionell die Weihnachtszeit ein, bevor sich am Silvesterabend der Vorhang für Die Fledermaus hebt.

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