DIE FREITAG-PRESSE, 2. OKTOBER 2026

DIE FREITAG-PRESSE, 2. OKTOBER 2026

Vorstellung vom 13. September 2023 Floria Tosca: Carmen Giannattasio, Mario Cavaradossi: Martin Muehle, Baron Scarpia: Ludovic Tezier
© Bettina Stöß

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE, 2. OKTOBER 2026

Berlin/Deutsche Oper
Tosca: Wer Oper lebt, kann Tyrannen nicht lieben …
Ja, natürlich schwelgen wir alle in den unvergänglichen Puccini-Melodien, auch bei der Tosca: Non la sospiri la nostra casetta – Vissi d’arte – E lucevan le stelle … in jedem Akt ein Gassenhauer. Und ja, natürlich unterstreicht das den Gruselfaktor. Den Gruselfaktor, der mit dem Henker von Rom, dem grausamen Polizeipräsidenten Scarpia, auf die Bühne kommt. Den Tosca schließlich ersticht. Bravo! Wer mit den Bühnenfiguren mitlebt, weil sie heute so lebensnah sind wie eh und je, der muss dem Tod des Tyrannen entgegenfiebern. Und wird, wenn ein Tyrannenmord heute auch nicht angezeigt ist, sich niemals einen Diktator wünschen können…
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de.

Wien/ Staatsoper
Wien
Doppelte Wunderheilung: „Tosca“ an der Wiener Staatsoper
Jonathan Tetelman und Ambrogio Maestri genasen kurzfristig, Giampaolo Bisanti zelebrierte Puccinis Meisterwerk allzu sehr. Ansagen ohne Folgewirkungen finden in der Politik öfters statt – und werden von der Öffentlichkeit meist nur schulterzuckend zur Kenntnis genommen. In der Oper hingegen stoßen sie auf begeisterte Resonanz: Als Bogdan Roščić vor Beginn der Tosca-Vorstellung vor den Vorhang trat und ankündigte, dass sich Jonathan Tetelman und Ambrogio Maestri nach Krankmeldungen am Vormittag überraschenderweise erholt hätten und auftreten würden, war die Freude groß.
DerStandard.at.wunderheilung

Barcelona: Anna Netrebko muss „Aida“ unterbrechen Plötzlich geht Alarm los
Dieser Opernabend in Barcelona lief anders als geplant: Die Star-Sopranistin Anna Nebrebko war mitten in einer „Aida“-Aufführung, als plötzlich bei vielen der Handyalarm losging. Die Vorstellung wurde unterbrochen. Am Montagabend wurde eine „Aida“-Vorstellung im Gran Teatre de Liceu in Barcelona von hunderten klingelnden Handys gestört. Anna Netrebko befand sich gerade als Aida auf der Bühne, als der Handyalarm im Zuschauerraum losging: eine Warnung des Zivilschutzes vor Küstenstürmen und starkem Regen am Dienstagmorgen. Anna Netrebko nahm die Störung mit Humor. Dirigent Antonello Manacorda musste die Vorstellung kurzerhand unterbrechen – mitten im dramatischen dritten Akt. Ein Video zeigt, wie die Star-Sopranistin sich über den Vorfall amüsierte und mit dem Publikum lachte.
https://share.google/oxb6zOgDx8HwPhOts

Salzburger Machtspiele
Machtspiele
Die Karten in Salzburg sind neu gemischt. Was heißt das für die Festspiele?
Hoffnungsträger, Überraschungssiegerin und Genervter: Ein Blick auf die wichtigsten Akteure vor und hinter den Kulissen des Prestigefestivals und was sie für die Zukunft bedeuten. Dass es sich bei Peter de Caluwe um einen umgänglichen Menschen handeln dürfte, legte schon sein erster Medienauftritt in Salzburg Mitte September nah. Dies allerdings aus einem peinlichen Grund: Da sich die Mitglieder des Festspielkuratoriums nicht über die korrekte Aussprache des Namens informiert hatten, war vom Podium anfangs ein wilder Mix an Varianten zu hören. Mal wurde der Name auf der ersten, mal auf der zweiten, mal auf der letzten Silbe betont, mal war gar von „Calüw“ die Rede. Eine Verwirrung, die der Belgier ohne einen Anflug von Gekränktheit ausräumte: Sein Name, klärte der 63-Jährige freundlich auf, werde auf der ersten Silbe akzentuiert.
DerStandard.at.salzburgkarten

Köln
Kölner Opernhaus: Glücklich ist, wer die Kosten vergisst

Köln feiert die Wiedereröffnung seines Opernhauses mit Strauss’ «Rosenkavalier». Das Haus ist traumhaft schön, die Inszenierung ein Jammer. Und die vierzehnjährige Sanierung wirft eine Frage auf: Warum werden öffentliche Bauten notorisch später fertig – und immer teurer?
https://share.google/6ZEFatsw0A5QtedFN

Frankfurt
Kritik Mozarts „Zaide“ in Frankfurt: Macht ohne Sinn und Verstand

Von Jörn Florian Fuchs
Dystopie im Straßenbahn-Depot: Mozarts Opernfragment „Zaide“ in Frankfurt zeigt eine gnadenlose Machtmaschine. Spektakuläres Bühnenbild, starke Musik – doch David Hermanns Inszenierung verschenkt ihr politisches Potenzial.
BR.Klassik.de

Klagenfurt
Jörg Ulrich Krah übernimmt künstlerische Leitung des Musikforums Klagenfurt (Bezahlartikel)
Die bisherige Leiterin Jutta Mitteregger wird das Musikforum im Hintergrund bei administrativen und kaufmännischen Aufgaben unterstützen.
KleineZEitung.at.artikelmusikforum

Frankfurt
Kritik Mozarts „Zaide“ in Frankfurt: Macht ohne Sinn und Verstand
Dystopie im Straßenbahn-Depot: Mozarts Opernfragment „Zaide“ in Frankfurt zeigt eine gnadenlose Machtmaschine. Spektakuläres Bühnenbild, starke Musik – doch David Hermanns Inszenierung verschenkt ihr politisches Potenzial.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-mozart-zaide-oper-frankfurt-100.html

Köln
Bechers Bilanz – September 2026: Eröffnen, anfangen, ermutigen!
Als nach zähen 14 Jahren Bautätigkeit die Sanierung der Kölner Oper für abgeschlossen erklärt wird und die ersten Gäste zur Eröffnungspremiere eintreffen, rollt ihnen Hein Mulders den roten Teppich aus. Der Intendant begrüßt am sonnigen Nachmittag des 27. September höchstpersönlich jede Besucherin und jeden Besucher mit Handschlag. Überall herrscht in diesem ereignisreichen Kultur-September Aufbruchsstimmung, sei es in Köln, Berlin oder Bochum. So viel Anfang war selten.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Essen
„Es geht um Selbstermächtigung und Freiheit“
Regisseurin Elisabeth Stöppler über „Das Wunder der Heliane“ am Aalto-Theater Essen – Interview 10/26. Ein Land, in dem Liebe und Lachen verboten sind. Ein Fremder, der den Menschen Freude und Licht bringen will. Ein Herrscher, der den Unbekannten zum Tod verurteilt. Und die Frau des Regenten, die sich dem Todeskandidaten nackt zeigt, um ihn in seinen letzten Stunden zu trösten und damit einen tödlichen Skandal verursacht.
https://www.trailer-ruhr.de/elisabeth-stoeppler-das-wunder-der-heliane-aalto-theater-essen

Duisburg
Oper in Duisburg Ein Kreidekreis zwischen Märchen und Unrecht
Auf der Bühne ein Kreidekreis, in der Mitte ein Kind. An jedem Arm zieht eine Frau, die behauptet, die Mutter zu sein. Die rechte Mutter wird die sein, die ihr Kind loslässt, um es nicht zu zerreißen. Bis die junge Haitang ihr Kind wieder in die Arme schließen kann, hat sie eine Odyssee des Unrechts hinter sich: Verlassen, verkauft, misshandelt, verleumdet und wegen Mordes angeklagt. Da grenzt es an ein Wunder, dass die Gerechtigkeit hier unerwartet starke Fürsprache erhält.
https://share.google/5F8zm3EaPY149RuMt

Die CD ist zurück: Warum die Gen Z wieder CDs kauft
Die Neunziger sind zurück und haben offenbar ihre CD-Sammlung mitgebracht. Während Spotify und Co. weiterhin den Musikalltag bestimmen, entdecken immer mehr junge Menschen ein Format wieder, das längst als Auslaufmodell galt. Ob alte Rockalben vom Flohmarkt, neue Veröffentlichungen der Lieblingsband oder der erste eigene CD-Player, physische Musik ist wieder gefragt. Und das nicht nur aus Nostalgie. Steigende Verkaufszahlen zeigen, dass die CD ein echtes Comeback erlebt.
https://share.google/a5HollGz2AK5IDsqE

CD/Blu-ray Besprechung:
Besonders mit Tetelman: Giordanos „Fedora“ hätte das Zeug für eine Repertoireoper
Die Aufzeichnung dieser ansprechenden Produktion verhilft dem Werk möglicherweise zu verstärkter Aufmerksamkeit, was dieser Oper zu wünschen wäre.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

CD-Besprechung
Carlo Vistoli überzeugt durch vokale Virtuosität auf höchstem Niveau
Virtuose Countertenöre wie Vistoli holen das ursprüngliche Klangbild dieser Werke wieder in die Gegenwart, und sorgen damit für eine neue Sicht auf Händels Oratorien.
Von Peter Sommeregger
Klassik.begeistert.de

Dresden
Einzigartiges Projekt: Dresdner Musiker planen europaweites Konzert
Die Dresdner Sinfoniker sind immer für ein außergewöhnliches Projekt zu haben. Das nächste wirft bereits seine Schatten voraus – die Europasinfonie, an der Orchester und Chöre in zwölf europäischen Metropolen beteiligt sein werden.
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/dresden-radebeul

Barcelona
Anna Netrebko muss „Aida“ unterbrechen: Plötzlich bricht …
Dieser Opernabend in Barcelona lief anders als geplant: Die Star-Sopranistin Anna Nebrebko war mitten in einer „Aida“-Aufführung, als plötzlich bei vielen der Handyalarm losging. Die Vorstellung wurde unterbrochen.
BR-Klassik.de.handystoerung

Jubiläum
Steve Reich wird 90: Komponieren bis zwei Uhr morgens
Er ist einer der Väter der Minimal Music. Steve Reich hat nicht nur die Klassik-Szene revolutioniert, sondern auch Pop-Musiker wie David Bowie, Radiohead oder Björk beeinflusst. Seine Musik hat etwas Hypnotisches – und greift zugleich immer wieder politische und gesellschaftliche Themen auf.
BR-Klassik.de.aktuell

Links zu englischsprachigen Artikeln

Köln
Strauss: Der Rosenkavalier at Oper Köln | Live Review
operanow.der.rosenkavalier

Bonn
Anna Netrebko to Make Theater Bonn Debut
First she will sing Abigaille in Verdi’s “Nabucco” on Nov. 6, 2026 and then on Jan. 10, 2027, she will sing Mimì in Puccini’s “La Boheme.”
https://operawire.com/anna-netrebko-to-make-theater-bonn-debut/

Mailand
Teatro alla Scala 2025-2026 Review: La Traviata (Cast A)
https://operawire.com/teatro-alla-scala-2025-2026-review-la-traviata-cast-a/

Teatro alla Scala 2025-2026 Review: La Traviata (Cast B)
https://operawire.com/teatro-alla-scala-2025-2026-review-la-traviata-cast-b/

Neapel
Teatro San Carlo 2025-26 Review: Mitridate, Re di Ponto
https://operawire.com/teatro-san-carlo-2025-26-review-mitridate-re-di-ponto/

London
The Royal Opera Announces Complete Ring Cycle Casting and Dates for 2027
Barrie Kosky’s acclaimed Wagner production comes together for the first time, with Jakub Hrůša conducting the complete Ring cycle at Covent Garden
https://theartsshelf.com/2026/09/30/royal-opera-ring-cycle-2027-barrie-kosky/

Start spreading the news… New York’s opera giveaway shows UK politicians how
New York’s mayor Mamdani is putting his political capital behind one of our greatest art forms with his pledge of Opera for All – and 70,000 free tickets to prove it
TheGuardian.com.music.politicans

Britten’s War Requiem Given a Searing Intensity from Edward Gardner at the Royal Festival Hall
operatoday.com.britten

Paraorchestra; Sinfonietta/Jonny Greenwood review – Reich’s kaleidoscopic music bursts into life
TheGuardian.com.music

New York
Aria law: Richard Lynn muses on whether the Met can make good on its exciting new promise of “Opera For All” while the goals of its $1.5 billion fundraising campaign remain murky.
https://parterre.com/2026/09/29/aria-law/

Review: MAHLER 5 WITH DUDAMEL AND THE NY PHILHARMONIC at Geffen Theater
A new season opens with a world premier and a warhorse.
https://www.broadwayworld.com/bwwclassical/article/Review

Dallas
A new general director, a new season for the Dallas Opera
David Lomelí is new to the job, but not to the company.
Dallasnews.com.arts

San Francisco
Man of the masses
Amartuvshin Enkhbat is superb in Verdi’s Simon Boccanegra in San Francisco — even if the drama offstage is more persuasive than this new production.
https://parterre.com/2026/09/30/man-of-the-masses/

Montreal
Turandot: “Liù is the heart of the opera”
https://operacanada.ca/opera-de-montreal-turandotliu-is-the-heart-of-the-opera/

Feuilleton
Aida Garifullina: ‘Opera is life, but a hundred times brighter’
The celebrated diva opens her heart and shares her belief that great artists are those who never stop listening to their inner voice.
https://en.philenews.com/whats-on/aida-garifullina-opera

Sprechtheater

Wien
Theater in Wien: Wenn der Eindeutigkeitshöhepunkt naht (Bezahlartikel)
Aufrichtig gemeint, aber entsetzlich langweilig: Das Volkstheater bringt einen Monat vor Jelineks 80. Geburtstag ein Medley ihrer Stücke zum Rechtsradikalismus auf die Bühne.
FrankfurterAllgemeine.net.jelinek

Wien/Kellertheater
Theater Experiment: Wie man einander in Stücke reißt (Bezahlartikel)
Das Kellertheater Experiment zeigt August Strindbergs „Totentanz“.
Kurier.at.theaterexperiment

Bregenz
Tom Stoppards „Leopoldstadt“ am Landestheater Vorarlberg
Vor dem Rassenwahn der Nazis ist keiner sicher: Das Drama um die Genese einer assimilierten jüdischen Familie im Wien feiert am 2.10. Premiere
DerStandard.at.tom.stoppard

Österreich/ Romy-Preis
August Zirner will „Menschen verführen, an Menschen zu denken“
August Zirner, ROMY-nominiert als Beliebtester Schauspieler Film, über offene Lebensfragen, Heimat, die Musik und gute Unterhaltung.
Kurier.at.romy-preis

Film

Kino-Desaster: Liegt es am Schmerbauch? Nicht mal Tom Cruise kann die gehypte Klima-Satire „Digger“ retten
Ein schmerbäuchiger und künstlich gealterter Tom Cruise zeigt in „Digger“ großen Oscar-Einsatz, doch Alejandro G. Iñárritus Film scheitert an seiner wirren Handlung. Die teure Klima-Satire ist nur in einer Hinsicht komisch – und die ist fatal. Angeblich dauerte es bei den Dreharbeiten sechs Stunden, bis Tom Cruise die Schwabbelprothesen anhatte. Aber nur am Anfang. Denn Cruise ist bekannt für seinen zähnefletschenden Perfektionismus.
DieWelt.de.tomcriuise

Video aufgetaucht! Presley Gerber filmte sich in Todesnacht
Ein Video zeigt Cindy Crawfords Sohn Presley Gerber in der Nacht vor seinem Tod. Der 27-Jährige war offenbar unter Drogeneinfluss.
Heute.at.presley.gerber

Politik

Österreich
„Krone“-Kommentar: Die Suppe, die die SPÖ kocht, ist kaum bekömmlich
Es brodelt in der roten Küche, seit Gerhard Zeiler kundgetan hat, er würde sich gerne die Chefmütze als Parteichef aufsetzen. Noch klammert sich Andreas Babler an den Herd – allerdings steht er dort ziemlich allein, weil Solidaritätsadressen für den aktuellen SPÖ-Vorsitzenden und Vizekanzler weitestgehend ausbleiben. Andererseits verschanzen sich die Brigaden des Möchtegern-Babler-Nachfolgers auch noch im Keller, wollen lieber nicht gesehen werden. Sie werden sich allerdings rasch aus der Deckung wagen müssen, sonst passiert, was ein hochrangiger Roter drastisch formuliert: Wenn man Babler jetzt nicht loswird, „dann ist er einzementiert, werden wir ihn nie mehr los“.
https://www.krone.at/4314645

Die SPÖ steuert auf einen Showdown am Sonntag zu
Am Sonntagnachmittag sind die roten Landesparteivorsitzenden bei Andreas Babler. Davor treffen sie sich untereinander, um ihr Vorgehen zu akkordieren, inklusive Michael Ludwig und Hans Peter Doskozil. Die Möglichkeit für einen dritten Kandidaten steigt.
DiePresse.com.showdown

Österreich
Nach Rücktritt neuer Parteijob für verurteilten August Wöginger
August Wöginger musste nach seiner Verurteilung wegen der Anstiftung zum Amtsmissbrauch den ÖVP-Klubvorsitz räumen. Jetzt bekommt er eine neue Aufgabe in der Bundespartei. Auch in der Klubführung mischt er wieder mit. Dass sich die Volkspartei nie von ihrem „Gust“ abgewandt hat, ist kein Geheimnis. Auch als Bundesobmann des mächtigen ÖAAB-Bundes wurde er im September wiedergewählt – Kanzler Christian Stocker gratulierte sogar noch
https://www.krone.at/4314599

Deutschland
„Größte Gruppe im deutschen Linksextremismus“ – die Linke Wahlsiegerin Eralp war jahrelang Mitglied der Roten Hilfe
Elif Eralp war bis 2025 Mitglied der Roten Hilfe. Die Bundesregierung nennt den Verein eine der wichtigsten Gruppen im Linksextremismus. Kurz vor ihrer Spitzenkandidatur für die Linken in Berlin verließ Eralp laut Angaben der Partei die Rote Hilfe.
DieWelt.de.berlin

Sport

England
Manchester City: Ein unvorstellbares Ausmaß von Manipulation
Scheinverträge, Falschkonten und manipulierte Jahresabschlüsse bringen den englischen Fußballklub Manchester City in Bedrängnis. In 114 von 115 Punkten seitens der Premier League inkriminiert, droht sogar der Zwangsabstieg.
DiePresse.com.manchester.city

Haarige Angelegenheit
Nach „WM-Spaß“: Haaland verklagt Fluggesellschaft! Aus diesem „haarigen WM-Spaß“ wird für die norwegische Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle plötzlich bitterer Ernst. Denn Superstar Erling Haaland verklagt das Unternehmen wegen mutmaßlich unerlaubter Nutzung seiner Persönlichkeitsrechte. Dort reagiert man mit Bedauern, sieht sich aber im Recht.
https://www.krone.at/4316427

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Unter’m Strich

Wien
Cannabis, Falschgeld. Gelächter von Frauen führte Polizei zu Drogen-Höhle
Ein nächtlicher Lärmeinsatz in Hernals endete mit einem größeren Drogenfund. Die Polizei stieß in einer Wohnung auf Cannabis, mutmaßliches Falschgeld und gestohlene Dokumente. In einem Wohnhaus machten drei Frauen durch laute Stimmen und Gelächter auf sich aufmerksam. Sie machten gegenüber Polizisten, welche alarmiert wurden, widersprüchliche Angaben und öffneten die betreffende Wohnung trotz mehrerer Aufforderungen nicht. Weil aus dem Inneren ungewöhnliche Geräusche kamen und eine Gefahr für eine Person nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Tür gewaltsam geöffnet.
oe24.at.drogenfund

Österreich
Brisante Details um Morgenstern-Heli: Deshalb stiegen Eurofighter nicht auf
So etwas hat es tatsächlich nicht gegeben: Dass eine hochversierte Bande – die neben einem Piloten auch einen Komplizen mit Kenntnissen in Flugzeug- und Heli-Mechanik dabei gehabt haben muss und von weiteren Komplizen zielgenau zum Hangar chauffiert worden waren – von dort einen der auffälligsten Helis im Breitling-Design entwendeten bzw. entwenden konnten. Und nicht nur das: Zusätzlich zapften sie 365 Liter AVGAS-Flugbenzin ab, obwohl der Standardtank nur etwa 170 Liter fasst. Was auch für eine minutiöse Planung spricht: Alle Sicherheitskameras am Flughafen wurden ausgeschaltet und alle lokalen Webcams abgedeckt. Zudem waren Transponder und ELT entfernt worden, der (Tief-)Flug mutmaßlich in Richtung Kroatien und weiter auf den Balkan quasi unsichtbar.
oe24.at.morgenstern-helikopter

USA
Sie überlebte zwei Giftspritzen: Fünf Fragen und Antworten zur gescheiterten Hinrichtung der Christa Pike
„An diesem Tag war nichts normal“, sagt eine Augenzeugin. Was über die gescheiterte Hinrichtung bekannt ist. Welche Gründe dahinter vermutet werden. Und warum die „Giftspritze“ als Methode grundsätzlich umstritten ist.
DiePresse.com.pike

USA: Verurteilte überlebt Hinrichtung in Tennessee
vor 3 Stundenvor 3 StundenDie wegen Mordes verurteilte Christa Pike lebte laut Darstellung ihrer Verteidiger auch noch nach der Verabreichung zweier Giftspritzen. Sie wird jetzt im Krankenhaus behandelt.
https://www.dw.com/de/tennessee-usa-hinrichtung-christa-pike

Todeskandidatin Pike „im Moment noch am Leben“
Die zum Tode verurteilte Mörderin Christa Pike ist laut Angaben ihrer Anwälte „im Moment noch am Leben“, allerdings befindet sie sich in kritischem Zustand. Die 50-Jährige war nach zwei Injektionen der tödlichen Substanzen während ihrer geplanten Hinrichtung immer noch am Leben gewesen. Ihre Verteidiger schildern die dramatischen Stunden, die wie aus einem Horrorfilm anmuten.
https://www.krone.at/4317333

INFOS DES TAGES (FREITAG, 2. OKTOBER 2026)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 2. OKTOBER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Wiener Staatsoper: TOSCA (Videos mit direktorlicher Ansage und Schlussapplaus)

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ZU INSTAGRAM mit einigen Kurzvideos

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Weltstar am Rhein: Anna Netrebko feiert Debüt an der Bonner Oper

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Anna Netrebko. Cpoyright: Olga Rubio Dalmau

Sie gilt als die bedeutendste Sopranistin unserer Zeit: Anna Netrebko. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme eroberte sie die renommiertesten Bühnen der Welt im Sturm, Auftritte abseits der großen Metropolen sind bei ihr die absolute Ausnahme. Umso größer die Sensation: Anna Netrebko ist in dieser Saison erstmals an der Oper Bonn zu erleben – in gleich zwei verschiedenen Rollen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Am 6. November 2026 singt sie die Abigaille in Verdis NABUCCO und entfesselt in dieser Paraderolle die ganze Wucht ihrer dramatischen Stimme. Am 10. Januar 2027 übernimmt sie die Mimì in Puccinis LA BOHÈME und zeigt hier die andere Seite ihrer Kunst: zart, verletzlich und zutiefst berührend.

Im Laufe ihrer beispiellosen Karriere, die 1994 begann, hat sich Anna Netrebko zur unangefochtenen Primadonna des 21. Jahrhunderts entwickelt. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen zählen u. a. drei Grammy-Nominierungen sowie die britischen Classical BRIT Awards in den Kategorien „Sängerin des Jahres“ und „Künstlerin des Jahres“. Engagements führten sie an alle großen Opernhäuser: von der MET, der Mailänder Scala und dem Royal Opera House London über die Staatsopern in Wien, Berlin und München bis hin zur Arena di Verona und den Salzburger Festspielen.
Im Rahmen der Reihe WELTSTARS IN BONN ist Anna Netrebko nun erstmals an der Bonner Oper zu erleben. An ihrer Seite ist am 10. Januar als Rodolfo der britisch-italienische Tenor Freddie De Tommaso zu erleben, der mit dieser Partie bereits u. a. an der MET, der Scala und am Royal Opera in London begeisterte.

Der Vorverkauf für die Vorstellungen von NABUCCO und LA BOHÈME mit Anna Netrebko startet gestaffelt. (Neu)Inhaber eines Festabonnements Oper oder Schauspiel (Werkstatt ausgenommen) genießen ein exklusives Vorkaufsrecht: ab Mittwoch, dem 30. September, um 10 Uhr an den Theaterkassen und online über www.theater-bonn.de. Am Montag, dem 5. Oktober, startet der allgemeine Vorverkauf. Pro Kundennummer können grundsätzlich bis zu vier Karten pro Vorstellung erworben werden. Telefonisch ist die Theaterkasse unter 0228 77 8008 bzw. 8022 erreichbar.

NABUCCO
Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi
Wiederaufnahme am 11. Oktober 2026 um 18 Uhr | Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 30. Oktober | 6., 14. und 29. November
Musikalische Leitung: Will Humburg | Regie: Roland Schwab | Bühne: Piero Vinciguerra | Kostüme: Renée Listerdal | Choreinstudierung: André Kellinghaus| Mit: Anna Netrebko (6.11.2026) / Svetlana Kasyan, Aluda Todua, Pavel Kudinov, Charlotte Quadt, Ralf Rachbauer, Christopher Jähnig, Valerie Haunz u.a. | Chor und Extrachor des Theater Bonn | Statisterie des Theater Bonn | Beethoven Orchester Bonn

LA BOHÈME
Oper in vier Bildern von Giacomo Puccini
Premiere am 6. Dezember um 18 Uhr | Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 8., 19., 26. Dezember | 10., 16., 22. Januar | 20. Februar | 16., 29. April | 9., 28.
Mai
Musikalische Leitung: Dirk Kaftan | Regie: Leo Muscato | Bühne: Federica Parolini | Kostüme: Silvia Aymonino | Choreinstudierung: André Kellinghaus | Einstudierung Kinder- und Jugendchor: Ekaterina Klewitz | Mit: Anna Netrebko (10.01.2027) / Monica Conesa / Kathryn Henry, Ioan Hotea / Freddie De Tommaso (10.01.2027) / Jihoon Park (16.01.2027) / Long Long (22.01.2027) / Jonathan Tetelman (16.04.2027), Nicole Wacker / Maria Vasilevskaya, Michael Lafferty, Christopher Jähnig, Mark Morouse, Ralf Rachbauer u.a. | Chor, Jugend- und Extrachor des Theater Bonn | Statisterie des Theater Bonn | Beethoven Orchester Bonn
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HERBSTTAGE BLINDENMARKT: HEUTE PREMIERE „DER ZAREWITSCH“

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„Der Zarewitsch“. Foto: Lukas Beck

DER ZAREWITSCH
Operette von Franz Lehár
Clemens Kerschbaumer (Zarewitsch)
Maja Triler (Sonja)

Vom 2. bis 26. Oktober 2026

www.herbsttage.at

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WIENER KONZERTHAUS:  Die Höhepunkte im November 2026

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Andre Schuen. Copyright: Wiener Konzerthaus

Im November startet die Personale unseres Porträtkünstlers Andrè Schuen: mit einem Schumann-Liederabend mit Sopranistin Nikola Hillebrand sowie mit »Wunderhorn«-Liedern von Gustav Mahler mit den Wiener Symphonikern unter Petr Popelka.

Porträtkünstler Augustin Hadelich ist dieses Mal mit einem exquisiten Kammermusikabend zu erleben. Mit dem Chopin-Wettbewerbsgewinner Seong-Jin Cho widmet er sich Violinsonaten von Johannes Brahms, Leoš Janáček und Sergej Prokofjew und einer Romanze der US-amerikanischen Komponistin Amy Beach.

Eine Symphonie von deren Pariser Zeitgenossin Charlotte Sohy steht auf dem Programm des Konzerts des RSO Wien unter der Leitung von Bar Avni, bei dem Rafał Blechacz in Frédéric Chopins 2. Klavierkonzert brilliert. Den fulminanten Schlusspunkt bildet die Orchesterversion von Maurice Ravels »La valse«.

Mit dem Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart, interpretiert von den Wiener Symphonikern, der Wiener Singakademie und herausragenden Sänger:innen wie Julia Lezhneva und Julian Prégardien steht unmittelbar nach Allerheiligen ein religiöses Meisterwerk der Klassik bevor, geleitet von Ton Koopman, einer Galionsfigur der historischen Aufführungspraxis. Wenige Tage später bringen Raphaël Pichon, sein Ensemble Pygmalion und Sänger:innen wie Sabine Devieilhe und Lea Desandre Mozarts Messe c-moll zur Aufführung.

Erstklassiges ist auch für Freunde des Jazz geboten, etwa mit dem Grammy-nominierten Saxophonisten Chris Potter, der dieses Mal im Trio auftritt. Nicht zuletzt startet im November eine neue, hochinteressante Gesprächsreihe, bei der der langjährige Intendant des Klangforum Wien, Sven Hartberger, mit Gästen der umstrittenen Frage nachgeht, welche konkreten Ansprüche sich aus den hohen Idealen der Menschenrechte ergeben.
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Musikverein Graz: Pressestimmen zum Saisonstart

musikverein

Kleine Zeitung
Altersweises Lächeln, unheimliches Raunen
Der Musikverein Graz eröffnete seine 212. Saison mit einer Uraufführung.

Rudolf Buchbinder ist ein Haudegen mit Fingerspitzengefühl, ein Künstler, der sich nicht nur mit großem künstlerischen Appetit jahrzehntelang durch jegliches Repertoire gefressen hat, sondern immer wieder auch interpretatorische Highlights setzen konnte. Das Klavierkonzert von Edvard Grieg ist keine Herausforderung für solch einen gestandenen Pianisten, auch wenn vor allem im Kopfsatz die Genauigkeit leidet und die schnellen Läufe fast schon ins Ungefähre abdriften. Buchbinder zeigt aber seine Qualitäten, wenn er geradezu nach Belieben einzelnen Phrasen und Melodien Herz und Seele verleiht. Und das ist dennoch mehr als eine Abfolge schöner Stellen, weil in eine souveräne Gesamtgestaltung eingebettet.

Die Dirigentin Anna Rakitina und die Grazer Philharmoniker rahmten Buchbinders norwegische Erzählung mit zwei Orchesterknallern ein. Die posthume Uraufführung (!) von Friedrich Cerhas „Vorspiel zu einer Komödie“ aus dem Jahr 2014 war natürlich eine kleine Sensation. Der Komponist, damals bereits 88 Jahre alt, hat in dieser Spätestphase fast schon zum Neoklassizismus zurückgefunden. Eine zehnminütige Commedia dell‘Arte-Schönheit mit leisem und lautem Humor. Musik von einem, der alle Schlachten schon geschlagen hat (und sie auch gewonnen hat) und sich ein altersweises Lächeln gönnen darf.

Davon war, 118 Jahre davor, ein gewisser Richard Strauss noch weit entfernt. „Also sprach Zarathustra“ gehört noch zu seiner Sturm-und-Drang-Phase, aber man muss sagen, dass diese Musik, zumal in der formidablen Wiedergabe von Rakitina und den Grazern, hinter ihren Äußerlichkeiten und ihrer virtuosen Faktur tief blicken lässt. Nicht nur das unheimliche Raunen in „Von der Wissenschaft“ brennt sich solcherart ins Gedächtnis.

Martin Gasser

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Kurier

Cerha-Uraufführung und Buchbinder-Jubel
Kritik. Zum 100er des Komponisten gab es in Graz das „Vorspiel zu einer Komödie“.

Von Helmut Christian Mayer
Uraufführungen sind heutzutage selten geworden, noch seltener solche von Friedrich Cerha, zumal der österreichische Komponist schon 2023 verstarb. Aber jetzt, zu seinem 100. Geburtstag, war beim Eröffnungskonzert des Grazer Musikvereins im Stefaniensaal doch eine zu erleben: „Vorspiel zu einer Komödie“ nannte er sein Werk, ein Nachklang zu seiner „Piccola commedia“.

Die kurze, selbstironisch grundierte, rhythmusorientierte, komplexe Miniatur mit viel Schlagwerk, insbesondere Xylophon, wurde von den Grazer Philharmonikern unter Anna Rakitina mit sprudelnder, mediterraner Vitalität und hoher Konzentration wiedergegeben.

Die 37-jährige, in Moskau geborene Dirigentin überzeugte auch bei der Begleitung des beliebten einzigen Klavierkonzerts von Edvard Grieg mit vielen feinen Nuancen. Grandseigneur Rudolf Buchbinder servierte es nicht nur als Meister des kraftvollen, virtuosen Klavierspiels, sondern auch der subtilen Zwischentöne und der innigen Empfindsamkeit. Viel Jubel.
Aus dem Nichts heraus begann dann das Klangfundament zu wabern, scharf gestochen drang das berühmte Trompetenmotiv hervor, bis mit voller Klangfülle in strahlendem C-Dur das Riesenorchester einsetzte: Aber nicht nur mit diesem eindrucksvollen Sonnenaufgang aus Richard Strauss’ „Also sprach Zarathustra“ wusste das Orchester, abgesehen von einigen unsauberen Einsätzen, unter der stets animierenden Dirigentin zu beeindrucken. Viele famose Solisten aus den eigenen Reihen waren zu hören, insbesondere die Konzertmeisterin mit ihren vielen, exzellent musizierten Soli.

Viel Applaus!
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Staatsballett Berlin: Die Nächte werden wieder länger

reva
Ensemble in Wunderkammer, Foto: Yan Revazov

 Staatsballett Berlin: Die Nächte werden wieder länger
Der Herbst beginnt beim Staatsballett Berlin mit der Wiederaufnahme von Wunderkammer, Marcos Moraus Hommage an den ‹Schutzraum der Nacht› sowie einer Einladung zur «Familiennacht» mit nächtlichen Workshops für Klein und Groß.

Außerdem wurde die Fernsehaufzeichnung der Produktion Nurejew, die noch immer bei ARTE Concert zu sehen ist, geehrt: beim 63. Golden Prague International Television Festival wurde sie in der Kategorie Bühnenproduktion ausgezeichnet. Produzent François Duplat erhielt außerdem einen Preis für außergewöhnliche Leistungen, denn er «spielte eine entscheidende Rolle dabei, wie das Publikum die darstellenden Künste auf der Leinwand erlebt.»

Wir freuen uns auf Ihre Anfragen!
­CHOREOGRAPHIE VON MARCOS MORAU
Wieder zurück: Wunderkammer
Marcos Morau, preisgekrönter Choreograph und Artist in Residence beim Staatsballett Berlin, ruft mit seinen unverwechselbaren Bühnenwelten vertraute Orte ins Gedächtnis, die er zugleich in traumartige und unwirkliche Sphären versetzt.

Inspiriert von historischen Kuriositätenkabinetten verwandelt Marcos Morau in Wunderkammer die Bühne zu einem Ort voller Überraschungen und unerwarteter Perspektiven, um seine persönliche Formulierung der Frage nach dem ‹Fremden› aufzuwerfen. Dabei lässt er Anklänge an die Berliner Clubkultur und die Kabaretts der Weimarer Republik lebendig werden. Seine Szenen eröffnen Räume der Freiheit und des Andersseins, in denen Grenzen fallen und Menschen sich in Spiel, Verwandlung und Ekstase ausprobieren dürfen. Das Stück wird so zu einem Fest der Vielstimmigkeit, zu einer Hommage an den ‹Schutzraum der Nacht›, in dem Identitäten gefeiert, Normen hinterfragt und Transformationen erfahrbar werden.
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16., 18., 25. (2x) Oktober 2026, Komische Oper @Schillertheater 
 Wunderkammer

GESPRÄCHSFORMATE  

Im Austausch: Ballettgespräch + Forum

In den Gesprächsformaten im Oktober geht es sowohl um Künstler*innen als auch um die Stoffe, die diese auf der Bühne verkörpern.

Beim Ballettgespräch am 04. Oktober 2026 stellen Intendant Christian Spuck und Dramaturgin Katja Wiegand die Ersten Solisten des Staatsballetts Berlin, Weronika Frodyma, Haruka Sassa, David Soares und Kalle Wigle sowie die neuen Ensemblemitglieder Benjamin Freemantle, Grace Boyd, Robyn Hodges, Phillipa McCann und Magdalen Wood vor.

Das Forum am 27. Oktober 2026 widmet sich dem Thema «Literatur im Tanz», denn in dieser Saison interpretiert das Staatsballett Berlin gleich drei literarische Vorlagen: Bovary nach Gustave Flaubert, Der Nussknacker nach E.T.A. Hoffmann und Der Liebhaber nach Marguerite Duras. Drei sehr unterschiedliche Geschichten, drei sehr unterschiedliche literarische Welten und ebenso choreographische Antworten auf die Frage, wie Literatur auf der Bühne lebendig werden kann. Doch was genau bedeutet es, Literatur in Tanz zu übersetzen? Was gewinnt eine Geschichte, wenn sie zum Körper wird? Was geht verloren? Und kann Tanz vielleicht etwas erzählen, das zwischen den Zeilen eines Textes verborgen bleibt?
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Ballettgespräch, 04.10.26, 11.00 Uhr, Staatsoper Unter den Linden, Apollosaal
Forum, 27.10.26, 19.00 Uhr, Deutsche Oper Berlin, Parkettfoyer
Ballettgespräch + Forum
­NÄCHTLICHE FAMILIENWORKSHOPS FÜR VERSCHIEDENE ALTERSSTUFEN  
Education: Familiennacht

Im Rahmen der 15. «Familiennacht» lädt Tanz ist KLASSE!, das Education Programm des Staatsballetts Berlin, in die Ballettsäle der Kompanie ein. Vom frühen Abend bis in die späte Nacht werden mehrere Workshops für verschiedene Altersstufen angeboten.

Der nächtliche Tanzworkshop lädt Familien ein, gemeinsam in Bewegung zu kommen, Neues zu entdecken und der Fantasie freien Lauf zu lassen. In einer Atmosphäre voller Offenheit, Neugier und Austausch zwischen Klein und Groß, erleben Familien im großen Ballettsaal des Staatsballetts Berlin spielerisch Tanz, Ausdruck und die Freude an Bewegung. Durch kreative Übungen, tänzerische Spiele und kleine Fantasiereisen werden die Familien angeregt, für sich selbst und andere Familien zu choreographieren und Tanzschritte auszuprobieren. Eine Anmeldung ist erforderlich.
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10. Oktober 2026, 17.00 – 23.00 Uhr, Deutsche Oper Berlin 
 Familiennacht
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­CD GRAMOLA IKONEN 13-15: ROSENKAVALIER Karajan 1956, JASCHA HEIFETZ Violinkonzerte Beethoven/Brahms, GEORGE GERSHWIN: Bernstein, Ella Fitzgerald, Louis Armstrong

Wie sehr es nötig ist, den Fokus und die Aufmerksamkeit auf diejenigen Aufnahmen zu richten, die künstlerisch und klangtechnisch Maßstäbe für die Ewigkeit gesetzt haben, wird schon deshalb klar, weil heute völlig andere Kriterien der Musikindustrie, vorrangig rein ökonomischen Zuschnitts gelten. Die den Großteil des Geschäfts bestreitenden Streaming Plattformen sowie Social Media-Logiken geben vorrangig den Takt vor: Hauptsache leicht genießbar, hübsch und in mundgerechten Häppchen angerichtet, mit immer neuen „Stars“ der Mode der Stunde, die oft so rasch verschwinden, wie sie uns angedient werden.

Dagegen hält Gramola Ikonen mit der Erinnerung an und der Promotion von ausgewählten Aufnahmen vorrangig der 50-er und 60-er Jahre. Zu einer Zeit, wo man sich noch für längere Zeit ins Studio begab, anstatt huschpfusch alles live mitzuschneiden, was sich nicht auf eins, zwei auf den nächsten Baum retten kann. Wo sich das Publikum noch auf jede Neuerscheinung freute und sie innigst herbeisehnte, wie das heute nur noch für die brandneuesten Editionen von Videospielen und Mobiltelefonen gilt.

Kurz und gut. Bei den gar nicht genug zu lobenden Gramola-Ikonen handelt es sich ausschließlich um Modellaufnahmen, in jeder Hinsicht vital bis zum Anschlag, in vielen Sitzungen sorgfältigst erarbeitet und editiert. Und gerade aktuell relevanter denn je als goldener Kodex der Plattengeschichte sowie als verlässlicher Interpretationsleitfaden. Diese Muster einer Klangästhetik wurde von einer Elite an Tontechnikern betreut, die sich nicht nur als fortschrittsbesessene Experimentiere, sondern auch als profunde Musiker verstanden.

Und da kommen wir schon zu Richard Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ in der bis heute unübertroffenen Aufnahme aus dem Jahr 1956, die dieses Jahr ihren 70. Geburtstag feiert. Mit von der Partie Herbert von Karajan am Pult des Philharmonia Orchestra & Chorus, dem Mitte der 50-er Jahre nicht nur Klang, sondern nicht zuletzt eine theatralische, bühnenbezogene Atmosphäre wichtig war.

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Unter Aufsicht des berühmt berüchtigten Walter Legge, gestrenger Produzent und Ehemann der Marschallin Elisabeth Schwarzkopf,begab man sich vom 10.-22. Dezember 1956 in die Londoner Kingsway Hall, wo außer der von Gramola gewählten Mono Aufnahmegleichzeitig in einem eigenen Raum Christopher Parker eine Stereo Test-Aussteuerung mit zwei Mikros Neumann M49 (für den Chor waren zwei weitere Mikros vorgesehen) versuchte. Das frühe Stereo-Ergebnis fiel in den rein instrumentalen Passagen verblüffend räumlich, weit und brillant aus, während das überhaupt nicht im selben Maß für die Stimmen und noch weniger für die Balance von Orchester zu Stimmen galt, weil „die Positionen und die Aussteuerung der Sänger unter der Regie des Mono-Aufnahmeteams“ (Walter Legge, Douglas Larter) stand. Nur zu verständlich, dass unter diesen Auspizien auch Frau Schwarzkopf noch Mitte der 1990-er Jahre die Mono Version mit ungemein plastisch hervortretenden Sängerinnen und Sängern bevorzugte.

In der nun wieder zugänglichen Mono-Fassung hört man wirklich Hofmannsthal und Strauss auf einzigartiger Augenhöhe. Wie überragend die damalige Besetzung von der aus meiner Sicht mit der wort- und klangfarbensouverän jonglierenden Elisabeth Schwarzkopf als modernster aller Marschallinnen, Christa Ludwig als überaus vokal fleischigem Oktavian, Teresa Stich-Randall als Sophie, Otto Edelmann als Hallodri Baron Ochs von Lerchenau, der wahrlich authentische Eberhard Wächter als Herr von Faninal und die silbrig luxuriöse Ljuba Welitsch als Leitmetzerin Marianne, nicht zu vergessen Nicolai Gedda als vollendeter Tenor dramaturgisch Text mit Klang und sängerischem Ausdruck zu verschmelzen verstanden, ist ein Wunder.

Dazu trug der junge Karajan mit einer dicht drängenden, sehnig schlanken, gerade in den Mittelstimmen, im Holz detailreich artikulierten wie von großem Bogen beseelten Orchesterkultur entscheidend bei. Und Elisabeth Schwarzkopf? Mit dieser Aufnahme und nach der Eröffnung des Großen Festspielhauses in Salzburg (wo Lisa della Casa die Marschallin sang) dem mit ihr besetzten Rosenkavalier-Filmwurde sie zur Inkarnation der Marschallin, wie die Callas das als Violetta Valery („La Traviata“) oder die Welitsch als Salome war und ist.

Aus meiner Sicht völlig zu Recht, denn das erotisierende Philosophikum “Rosenkavalier“, in dem es um klugen Verzicht, die Vorahnung des Verlusts sexueller Attraktivität und gesellschaftlich um eine köstliche wienerische Maskerad‘ geht, hat in der Kunstfigur der Marschallin mit der Schwarzkopf die optisch mondänste wie stimmlich ausgefeilteste Vertreterin gefunden. Dass Karajan später diese ideale Verkörperung der Rolle unter Hinweis auf seine spätere Einspielung mit Anna Tomowa-Sintow 1983/84 in Frage stellte, ist ein eigenes unschönes Kapitel für sich.

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Die 14. der neu vorgestellten Gramola-Ikonen bringt eine Reminiszenz an den Geiger Jascha Heifetz. Auf ihrem Album „Homage to Heifetz“ würdigte erst kürzlich die spanische Geigerin María Dueñas mit dem Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela unter Gustavo Dudamel Jascha Heifetz im Sinne einer Inspiration für ihr eigenes Künstlertum. Obwohl technisch künstlerisch ganz anders gestrickt, hat Dueñas die Aufmerksamkeit des Publikums wieder auf Heifetz gelenkt. Dank Gramola kann man den Grund dieser Verehrung nunmehr erneut leicht nachvollziehen.

Und zwar anhand des im November 1955 in Boston aufgenommenen Violinkonzerts in D-Dur, op. 61 von Ludwig van Beethoven mit dem Boston Symphony Orchestra unter der musikalischen Leitung von Charles Munch und dem im Februar 1955 in Chicago aufgenommenen Violinkonzert in D-Dur, op. 77 von Johannes Brahms mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Fritz Reiner. Produziert von John Pfeiffer ist auch hier die minutiöse Abmischung zwischen Orchester und Solisten zu bewundern. Wer Heifetz als Vertreter einer künstlerischen Spezies verstehen will, seine astrale Leichtigkeit im Ton, die konkurrenzlos virtuosen Verzierungen und die Perfektion seiner Intonation, der muss sich nur das „coole“ Foto auf dem Cover der Gramola Edition ansehen, auf dem er wie ein Hollywood Star keck ironisch bis huldvoll dem Betrachter zuwinkt.

Nichts klingt bei Heifetz prätentiös oder auf demonstrative “Da schau her“ Manier gespult. Im Gegenteil: Aus seiner Art des Musizierens spricht eine Selbstverständlichkeit im Handwerk wie im Metaphysischen. Alles an dem künstlerischen Ergebnis ist nobel, der schlanke bewegliche Geigenton, die antikisch klaren Proportionen, die mit musikantischer Lust gemalten Phrasen und melodischen Linien, der kernig stählerne Klang des Instruments. Das entscheidende an Heifetz ist für mich persönlich: Alles, was er werklich anfasste, ward zu klanglichem Licht. Nie war ‚dolce‘ hauchzarter und griffiger zugleich als bei Heifetz. Besonders das Beethoven Konzert aus dem Jahr 1806 profitiert von diesen Tugenden, die er noch mit einer von ihm selbst revidierten Kadenz seines Lehrers Leopold Auer adelte. Mit welcher fast schon unverschämten Bravour er das Rondo/Allegro des Beethoven Konzertes spielt, läuft auf eine völlige Aufhebung aller Gesetze der Schwerkraft hinaus. Unbeschreibbar! Das sollte man einfach einmal gehört haben.

Dass dieser Selbstdisziplin als wesentliches Attribut seines Charakters privat gelegentlich ein sonderlicher Nerd, ein Kontrollfreak entgegenlugte, aber ihr Träger auch ein humoriger Kauz war, darf als Ausfluss eines ganz auf Perfektion ausgerichteten Lebens gelten. Hierin ähnelt er übrigens – nicht zuletzt in der Art zu unterrichten – nicht unwesentlich unserer Marschallin von vorhin, Elisabeth Schwarzkopf.

In seiner Art, sich musikalisch ohne Pathos, geschweige denn in oberflächlich schrillem Gehabe auszudrücken, traf er sich nahtlos mit den beiden Dirigenten des Albums, Charles Munch und vielleicht noch intensiver mit Fritz Reiner. Mit letzterem nahm er an nur zwei Tagen, am 21. und 22. Februar 1955 für RCA Victor unter der Aufsicht des Toningenieurs Lewis Layton das „Brahms Konzert“ auf. Wie nicht anders zu erwarten, baut die Exzellenz dieser Interpretation auf Präzision, eine schneidend klare Rhythmik, und besonders auf ein hitziges, unter Hochspannung stehendes Miteinander im von den Tempi her ganz schön wirbelnden musikalischen Fluss.

Was mir an Heifetz besonders gefällt, ist sein sparsamer und bewusst konzentrierter Umgang mit Vibrato und Rubati. Der Ton springt sofort an, ist ungemein modulationsfähig, ohne je auf Kern und Biss zu verzichten. Wenn man so will, ist dies die antiromantischste aller vorstellbaren Versionen. Wenn man allerdings romantisch auf das Vorhandene beschränkt, ohne noch etwas aufgesetzt hinzufügen zu wollen oder zu müssen denkt, handelt es um die passionierteste und elektrisierendste aller Lesarten des Violinkonzerts von Brahms. Die unglaublich anspruchsvolle Kadenz stammt bei dieser Aufnahme nicht von Joseph Joachim, sondern von Heifetz selbst. Wie wunderbar und gefühlvoll Heifetz sein Instrument singen lassen konnte, kann im Adagio auf das schönste abgelauscht werden. Der Hörer meint, in direkte, unverbrüchliche Komplizenschaft mit dem Solisten zu treten. Magisch!

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Als dritte Neuerscheinung wird uns Musik von George Gershwin üppig zelebriert, temperamentvoll und klangtechnisch atemberaubend angeboten. Neben der jazzig lässigen „Rhapsody in Blue“ und dem großstadttrippelnden „An American in Paris“ mit dem Columbia Symphony Orchestra bzw. den New Yorker Philharmonikern unter der hup-tutenden musikalischen Leitung von Leonard Bernstein, sind ganz besonders die von Norman Granz produzierten Ausschnitte aus „Porgy and Bess“ mit Ella Fitzgerald und Louis Armstrongvon Interesse.

Letztere wurden 1957 in Los Angeles auf Band gebannt. Nach einem Libretto von Edwin DuBose wird in der Oper „Porgy and Bess“ das Schicksal verschiedener wenig glückvoller Menschen in der Catfish Row von Charleston inkl. der Liebesgeschichte des titelgebenden Paars erzählt. Einen Sonderfall abseits großer Opernstimmen stellt das Jazz Arrangement dar, das Ella Fitzgerald, Louis Armstrong (als Sänger und Trompeter) sowie Russell Garcia & His Orchestra als legendäre Ausführende ausweist. In elf Nummern (die Ouvertüre und drei Titel fehlen) sind Highlights von „Summertime“ über „Bess, you is my woman now“, „It ain‘t necessarily so“ bis zu „A woman is a sometime thing“ und „Oh Lawd, I’m on my way“ vertreten.

Ist es übertrieben, Ella Fitzgeralds Stimme als eine der pursten, himmlisch schwebend schönsten der gesamten Tonträgerhistorie zu bezeichnen? Als unerhörten Kontrast dazu gibt Armstrong mit seinem bärig-brummig rauen Bass ein humanes Ebenbild auf einer völlig anderen Ebene ab. Beide treten ihrem Publikum als musikalisch harmonisch kommunizierende Gefäße von lyrisch geschmeidig bis zu Glaspapier-rauchig entgegen. Zurücklehnen, den Alltag vergessen und genießen!

Fazit: Die neue Tranche der Gramola-Ikonen ist stilistisch vielfältig wie noch nie. Immer mehr zeigt sich der urgründliche Animo der Schöpfer der Reihe, eine Schallplatten-Ära auferstehen zu lassen, in der sich für ihre Sache glühende Produzenten, exquisite Techniker, wissende Arrangeure und individuell profilierte Künstler zusammenfanden, um musikalische Gesamtkunstwerke unverwechselbaren Zuschnitts für alle Ewigkeit zu erarbeiten. Zudem fällt wieder einmal das liebevolle Artwork der Covergestaltung dieser konsumentenfreundlich preiswerten Serie auf.

Dr. Ingobert Waltenberger
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Sony-Music: Guitarize the World – die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte des genreübergreifenden Gitarrenduos „Cafe del Mundo“ erstmals auf einem Album

Am 9. Oktober 2026 erscheint das erste Album des Gitarrenduos Cafe del Mundo bei Sony-Music. Das Album versammelt einen Querschnitt der mitreissendsten Arrangements aus Klassik, Filmmusik und Pop, mit denen Jan Pascal und Alexander Kilian ihr Publikum weltweit bei ihren spektakulären Live-Auftritten begeistern. Guitarize the World erscheint als Doppel-CD und Doppel-Color Vinyl sowie digital in Stereo und Dolby Amos.

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Zwei Stühle, zwei Gitarren und zwei Mikrofone –

das ist alles, was die beiden Gitarristen Jan Pascal und Alexander Kilian benötigen, um Herzen zu berühren, zu verzaubern, von den Stühlen zu reißen und, alle Grenzen überwindend, vielfältigste Emotionen freizusetzen. Café del Mundo spielt einen einzigartigen Sound.

Ihre fein aufeinander abgestimmten Gitarren versprühen vom ersten Ton an jene südliche Lebensfreude, die das Leben feiert und zugleich tief bewegt – so klingt Gitarre heute!

Aufgenommen in legendären Studios wie Abbey Road und in Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles wie dem Royal Philharmonic Orchestra oder dem Deutschen Filmorchester Babelsberg, präsentiert »Guitarize the World« den unverwechselbaren Sound des Duos in mehr als 20 Tracks. Von reduzierten Gitarren-Miniaturen bis hin zu opulenten Orchesterarrangements umfasst das Album eigene Kompositionen wie »Dance of Joy«, »Space Gitanos« und »Smile«, Adaptionen klassischer Titel wie »Clair de Lune« und »Air on a G-String«, Arrangements von Filmmusiktiteln aus »Interstellar«, »Cinema Paradiso« oder »Forrest Gump« sowie bombastische Cover von Pop-Hymnen wie »Viva la Vida«, »With or Without You« und »Smooth Criminal«. Darüber hinaus enthält das Album exklusiv ein Arrangement von Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 für zwei Gitarren. Die limitierte 2-CD-Edition enthält die 20 Titel des Albums sowie als Bonus-CD »80s Unplugged« mit 13 Gitarrenarrangements legendärer Klassiker der 1980er-Jahre, darunter »Everybody Wants to Rule the World«, »Time After Time« und »I Still Haven’t Found What I’m Looking For«.

24. Okt. 2026 Sa. 20:00
WIEN
Café del Mundo – Guitarize The World Tour 2026
Raiffeisen Halle im Gasometer

Deutschland
ab € 50,45*
Internationale Events
10 Okt. 2026 Sa. 20:00
BREMEN
Café del Mundo – Guitarize The World Tour 2026
Metropol Theater Bremen

ab € 51,95*
11 Okt. 2026 So. 19:00
BERLIN
Café del Mundo – Guitarize The World Tour 2026
Admiralspalast

ab € 64,45*
12 Okt. 2026 Mo. 20:00
DRESDEN
Café del Mundo – Guitarize The World Tour 2026
Konzertsaal im Kulturpalast Dresden

ab € 54,45*
13 Okt. 2026 Di. 20:00
LEIPZIG
Café del Mundo – Guitarize The World Tour 2026
Gewandhaus zu Leipzig, Großer Saal

ab € 79,45*
27 Okt. 2026 Di. 20:00
DÜSSELDORF
Café del Mundo – Guitarize The World Tour 2026
Tonhalle Düsseldorf

ab € 64,45*
31 Okt. 2026 Sa. 20:00
MÜNCHEN
Café del Mundo – Guitarize The World Tour 2026
Isarphilharmonie im Gasteig HP8

ab € 64,45* Hohe Nachfrage für dieses Event
07 Nov. 2026 Sa. 20:00
LÜBECK
Café del Mundo – Guitarize The World Tour 2026
Musik- und Kongresshalle Lübeck

ab € 51,95*
09 Nov. 2026 Mo. 20:00
BONN
Café del Mundo – Guitarize The World Tour 2026
Beethovenhalle Bonn

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