DIE FREITAG-PRESSE, 3. JULI 2026

DIE FREITAG-PRESSE, 3. JULI 2026

Foto: Sidorova Ksenija (c) Benne Ochs

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE, 3. JULI 2026

Interview
Bei Ksenija Sidorova in Therapie …
Als kleiner Junge war ich mit meiner Mutter bei einem Auftritt des Sylter Shanty Chor, einige der – aus meiner seinerzeitigen Perspektive – doch schon recht alten Männer in maritimer Kleidung haben Akkordeon gespielt. Meine Mutter hat mich früh für Musik zu begeistern vermocht – ich danke Dir dafür sehr herzlich! Aber Männer mit grauem Bart und Akkordeon – da wollte ich einfach nur schnell weg. Das Unbehagen, das diese seltsamen Quetschkommoden in mir ausgelöst haben, war nicht unbedingt traumatisch – trotzdem habe ich mir jetzt, nach all den Jahren, jemanden gesucht, mit dem ich darüber sprechen konnte:  Ksenija Sidorova, gefeierte lettische Akkordeon-Virtuosin und Porträtkünstlerin des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2026 (SHMF – 4. Juli – 30. August 2026). Am 4. Juli präsentiert sie in der Elbphilharmonie die Uraufführung eines Konzerts, das eigens für sie entstanden ist, komponiert von Fazıl Say.
Jörn Schmidt im Gespräch mit Ksenija Sidorova
Klassik-begeistert.de

Wien
Stefan Herheim: „Was auf dem Spiel steht, muss als Kulturkampf begriffen werden“
Das von ihm geleitete Theater an der Wien ist Opernhaus des Jahres, er selbst wird als Spitzenkandidat für die Salzburger Festspiele geführt: Stefan Herheim scheint die Früchte erstklassiger Arbeit zu ernten. Leider sieht die Realität konträr aus.
https://www.news.at/menschen/stefan-herheim-theater-an-der-wien-interview-2026

Reichenau
Mit Strauss’ „Fledermaus“ lädt man in Reichenau in die Roaring Twenties
Das Erfolgsteam Nils Strunk und Lukas Schrenk verlegt der Welt berühmteste Operette ins Jazz-Age. Der Gewinn ist zum Auftakt in Reichenau überschaubar
DerStandard.at.story

Zwangsfrohsinn und Ohrenfolter in Strauss’ Namen
Die Festspiele Reichenau blühen unter Maria Happels Leitung. Dass man sich heuer der Publikumsmagneten Nils Strunk und Lukas Schrenk versichert hat, ist nachvollziehbar. Aber ihre Bearbeitung der Strauss‘schen „Fledermaus“ misslingt schmerzhaft.
https://www.krone.at/4203192

Die Rax ruft: Überdrehte „Fledermaus“ in Reichenau (Bezahlartikel)
Die Strauß-Operette bekommt bei den Festspielen, inszeniert von Strunk und Schrenk, ein Facelift und wird zur Broadway-Musikkomödie.
https://www.diepresse.com/34431405/die-rax-ruft-ueberdrehte-fledermaus-in-reichenau

Die Fledermaus“ in Reichenau: Was ja doch zu ändern ist (Bezahlartikel)
Ein Varieté-Abend im Palais Orlofsky: Schrenk/Strunk lassen „Die Fledermaus“ turbulent im Stil der Roaring Twenties erklingen
Kurier.at.Kultur

Graz
„Pretty Woman“ heizt der Grazer Oper ein
Der Liebesfilm „Pretty Woman“ verzaubert seit Jahrzehnten ein weltweites Filmpublikum. Als Musical macht der Filmklassiker auf einer Deutschland-, Schweiz- und Österreich-Tour nun in der Grazer Oper Station – mit einem Musical-Ensemble aus allen Ecken und Enden Europas.
https://steiermark.orf.at/magazin/stories/3360814/

Ensemble von „Pretty Woman“ lieferte bei 45 Grad ab (Bezahlartikel)
Auch die emotionale Musical-Adaption des Kultfilms aus 1990 mit Kompositionen von Bryan Adams vermag zu begeistern und zu berühren. Romantik mit Herz und Humor. Für Benjamin Plautz als Edwards schmieriger Anwalt ist Graz ein Heimspiel. Viel Applaus!
KleineZeitung.at.article

Innsbruck
Vertrag von Tiroler Landestheater-Intendantin Girkinger verlängert
Die gebürtige Oberösterreicherin Irene Girkinger wird ihre Arbeit in Innsbruck um weitere fünf Jahre – bis 2033 – fortsetzen.Irene Girkinger bleibt zumindest bis zum 31. August 2033 Intendantin des Tiroler Landestheaters. Der noch bis Ende August 2028 laufende Vertrag der gebürtigen Oberösterreicherin wurde von den Gesellschaftervertretern – Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) und Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber (JA – Jetzt Innsbruck) – vorzeitig um fünf Jahre verlängert, teilte das Landestheater am Mittwoch mit. Girkinger führt das Theater seit der Spielzeit 2023/24.
DerStandard.at.story.vertrag.verlaengert

München
Intendant Serge Dorny über „Oper für alle“: „Oper verändert das Leben“
Oper wie ein Blockbuster-Krimi: Intendant Serge Dorny schwärmt von Wagners „Walküre“ an der Bayerischen Staatsoper, Filmsoundtrack-Feeling und Picknick auf dem Münchner Max-Joseph-Platz bei „Oper für alle“. Und erzählt von einem Opernbesuch, der ihn nachhaltig beeindruckt hat.
BR-Klassik.de.aktuell

München/ Gärtnerplatztheater
Oper „Der Besuch der alten Dame“ in München: Gier siegt über Moral

Wenn eine Milliarde den Tod bedeuten kann: Gottfried von Einems Oper „Der Besuch der alten Dame“ zeigt in München, wie Gier Moral zerfrisst. Am 3. Juli ist Premiere am Staatstheater am Gärtnerplatz. Michael Balke, Erster Gastdirigent des Hauses, steht am Pult. Und mit Nikolaus Habjan übernimmt einer der innovativsten Theatermacher im deutschsprachigen Raum die Regie.
BR-Klassik.de.gärtnerplatz

Ingolstadt
Barock trifft Breakdance
Regisseurin Magdalena Schnitzler sprengt bei den Audi Sommerkonzerten in Ingolstadt die Grenzen der Oper. Mit einer Breakdance-Gruppe und Beatbox-Beats katapultiert sie Purcells „Dido und Aeneas“ direkt in die Gegenwart.
BR-Klassik.de.aktuell.ingolstadt

Frankfurt
Rossinis „Gelegenheit macht Diebe“ läuft im Palmengarten
Die Frankfurter Kammeroper bringt Rossinis charmante Oper „Gelegenheit macht Diebe“ auf die Bühne im Grünen – wer Lust hat, kann hier in der Pause ein Picknick machen
FrankfurterRundschau.de.palmengarten

Gohrisch
Russische Musik löst weiterhin Kontroversen aus (Bezahlartikel)
Die Internationalen Schostakowitsch-Tage in Gohrisch ehren die Pianistin Elisabeth Leonskaja, entdecken den Komponisten Lew Abeliowitsch und erhitzen das Publikum.
FrankfurterAllgemeine.net.gohrisch

Budapest
Budapest: Dieser „Parsifal“ erlöste auch von der Hitze (Bezahlartikel)
Vom „Ring“ haben die Wagnertage im Müpa bereits Abschied genommen, nun kam unter Ádám Fischer ein neuer „Parsifal“ – prominent besetzt und mit Klang aus allen Richtungen.
DiePresse.com.budapest

Links zu englischsprachigen  Artikeln

München
Petty gods and powerless mortals: Tobias Kratzer’s Die Walküre takes Munich’s Ring to new heights
seenandheard.international.com.kratzer

Halle
Händel-Festspiele Halle 2026: Bajazet, Der gebrochene Held
https://operawire.com/handel-festspiele-halle-2026-bajazet-der-gebrochene-held/

Sofia
Sofia Opera 2026 Review: Der Ring des Nibelungen
Director Plamen Kartaloff’s Production Cultivates Local Community in Sofia, Bulagria
https://operawire.com/sofia-opera-2026-review-der-ring-des-nibelungen/

Barcelona
Gran Teatre del Liceu 2025-26 Review: Le Nozze di Figaro
https://operawire.com/gran-teatre-del-liceu-2025-26-review-le-nozze-di-figaro/

Epidaurus
Aegean in place
Greek National Opera’s Medea in the ancient theater at Epidaurus is an intermittently rewarding exercise in nostalgia.
https://parterre.com/2026/07/01/aegean-in-place/

London
I Puritani review – Oropesa dazzles in Jones’s engaging Bellini staging
Bellini’s tale of Roundheads vs Cavaliers requires vocal gymnastics on an Olympic scale. Lisette Oropesa rises effortlessly to the challenge in Richard Jones’s detailed new production
TheGuardian.com.music.puritani

A star soprano astonishes at the Royal Opera in Bellini’s mad final opera (Subscription required)
Lisette Oropesa anchors Richard Jones’s striking revival of I puritani, staged for the first time in 35 years
TheTelegraph.co.uk

Alresford
The Grange Festival 2026 Review: La Clemenza di Tito
Christophe Rousett Leads Les Talens Lyriques & Notable Cast in Festival’s Highlight Performance
https://operawire.com/the-grange-festival-2026-review-la-clemenza-di-tito/

Feature
Q & A: Elena Moșuc on her Role Debut as Abigaille in ‘Nabucco,’ Sicily & Her Move to Dramatic Repertoire
operawire.com.elena.mosuc

Ballett / Tanz

Dresden
Semperoper Dresden, Ballett: „Onegin“, John Cranko
https://deropernfreund.de/semperoper-dresden/dresden-ballett-onegin-johbn-cranko/

Ballet / Dance
New York City Ballet returns to LA with two Balanchine works and ballets by Peck and Wheeldon
seenandheard.international.com.wheeldon

Review: English National Ballet’s The Sleeping Beauty with Ivana Bueno and Lorenzo Trossello
https://www.gramilano.com/2026/06/review-enb-the-sleeping-beauty-2/

English National Ballet School, John Cranko Schule: ready to take the profession by storm
bachtrack.com.de

Sprechtheater

Perchtoldsdorf
„Till Eulenspiegel“ im Angesicht des Dauerkriegs – in Perchtoldsdorf
Fabian Krüger spielt die Titelrolle in „Till Eulenspiegel, wenn das Herz brennt“ bei den diesjährigen Sommerspielen
DerStandard.at.story.eulenspiegel

Kobersdorf
Im Schlosshof regiert der Wahnsinns-Spaß
orhang auf für das kontrollierte Chaos!  Im burgenländischen Kobersdorf regiert nun „Der nackte Wahnsinn“. Intendant Wolfgang Böck bringt mit Claus Trögers witziger Inszenierung herrlich punktgenaue Brachialkomik in den Arkadenhof des Schlosses.
https://www.krone.at/4201927

Was für ein Theater im Theater: „Nackter Wahnsinn“ in Kobersdorf begeistert (Bezahlartikel)
Wolfgang Böck bringt heuer Michael Frayns Komödie „Der nackte Wahnsinn“ in Kobersdorf.
Kurier.at.kobersdorf

Ausstellungen/ Kunst

Wien/ Albertina
Dürer-Hase am Dach: Monumentale Skulptur von Ottmar Hörl schmückt Albertina
Spektakuläre Kranhebung eröffnet das Jubiläumswochenende zum 250-jährigen Bestehen der Albertina. Mit der spektakulären Installation startet die Albertina in ihr großes Jubiläumswochenende am 4. und 5. Juli. Bei freiem Eintritt laden die Albertina, die Albertina Modern und die ALberina Klosterneuburg zu einem großen Open House mit insgesamt 250 kostenfreien Vermittlungsangeboten ein.
OTS.at.albertina

Medien

Wien
Donauinselfest schränkt Berichterstattung ein: Akkreditierte Medien sollen imageschädliche Fotos und Videos nicht verbreiten
Journalisten müssen zustimmen, kein Bildmaterial zu verbreiten, wenn sie das Ansehen des Festes in der Öffentlichkeit gefährden. Dient „Schutz unserer Besucher:innen“, posten die Veranstalter. Das Donauinselfest sorgt mit seinen Akkreditierungsbedingungen für Journalistinnen und Journalisten für Diskussionen in sozialen Medien. Medienvertreterinnen und Medienvertreter, die über das größte Freiluftfestival Europas berichten wollen, müssen Bedingungen akzeptieren, die die Veröffentlichung bestimmter Foto- und Videoaufnahmen untersagen. Konkret heißt es in den Akkreditierungsbedingungen, dass die Verbreitung von beim Donauinselfest angefertigten Fotos oder Videos untersagt sei, „wenn der Inhalt oder das Thema der Aufnahmen geeignet ist, das Ansehen des Donauinselfestes in der Öffentlichkeit zu gefährden bzw. dem Ansehen zu schaden“. Die Regelung gilt für sämtliche Personen, die eine Presseakkreditierung erhalten.
DerStandard.at.donauinselfest

Film

Isabelle Adjani. Schauspiel-Ikone wegen Steuerbetrugs verurteilt
Die französische Schauspielerin Isabelle Adjani ist in einem Berufungsverfahren wegen schwerer Steuerhinterziehung und Geldwäsche zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die Richter legten ihr am Mittwoch zudem eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro auf. Damit blieben die Richter deutlich hinter dem Strafmaß der ersten Instanz zurück: 2023 war die Schauspielerin zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und 250.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Adjanis Anwalt zeigte sich über die verringerte Strafe „äußerst erleichtert“. Er kündigte aber an, das oberste Berufungsgericht anzurufen.
https://www.krone.at/4202569

Allegro Pastell“: Seitensprung und offene Beziehung
Jannis Niewöhner und Sylvaine Faligant als Mittdreißiger im Beziehungsexperiment: Anna Rollers Verfilmung von Leif Randts Bestseller „Allegro Pastell“.
Kurier.at.allegro.pastell

Politik

Österreich
Wiener sind verärgert! Neue Packerlsteuer: „Das ist eine reine Abzocke!
Die neue 3-Euro-Zollgebühr für Online-Bestellungen aus Drittstaaten sorgt bei vielen Konsumenten für Unmut. Vor allem Käufer von günstigen Produkten befürchten, dass Schnäppchen künftig deutlich teurer werden. Wie die neue Regelung bei den Wienern ankommt? Die „Krone“ hat sich auf der Straße umgehört.
https://www.krone.at/4201887

Wirtschaft

Wien
Teuerster Immobilienkauf in der Geschichte Wiens
Das Einkaufszentrum Wien Mitte dürfte bald für einen absoluten Rekord sorgen, wie „Die Presse“ erfuhr. Denn die Wiener Immobilie geht an einen neuen Besitzer – und zwar einen staatlichen. Das Einkaufszentrum Wien Mitte thront auf einem Infrastrukturknotenpunkt der wichtiger nicht sein könnte. S-Bahnen, U-Bahnen und Straßenbahnen treffen hier aufeinander. In unmittelbarer Umgebung befindet sich nicht nur das Handelsgericht, sondern auch der Stadtpark. Museen, Banken, Geschäfte, Cafés – der Platz an der Landstraßer Hauptstraße 1B im dritten Wiener Bezirk ist nie leer. Prominentester Mieter ist das Finanzamt, vor dessen Servicecenter regelmäßig Menschen in der Schlange anstehen. Nun bekommt die Behörde einen neuen Vermieter, wie „Die Presse“ erfuhr.
DiePresse.com.teurer.kauf

Wien-Tourismus

Jahresbilanz 2025: Schloss Schönbrunn boomt: Der Kaiser als Zugpferd
Der Kaiser als Zugpferd: Schönbrunn blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. 97,3 Millionen Euro Umsatz, Rekord bei den Besucherzahlen – jetzt fließen fast 15 Millionen Euro in Restaurierungen, neue Ausstellungen und den Ausbau des Sisi Museums.
https://www.krone.at/4201749

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Unter’m Strich

Tirol
Bürgermeister holte Burkini-Trägerin in Bad aus Wasser
Ein Streit in einem Tiroler Freibad eskalierte: Eine Türkin wurde aufgrund ihres Burkinis gezwungen, das Wasser des Naturbades Badino in Vorderhornbach am vergangenen Samstag zu verlassen. Über den Vorfall berichtete die „Tiroler Tageszeitung“.
oe24.at.buergermeister

Sieht eine Frau im Frauenbad öfter einen fremden Penis, gewöhnt sie sich schon daran – findet die Stadt Bern. Die Realität übertrifft jede Persiflage
Die Trans-Affäre im Marzili-Freibad zeigt, dass sich die Politik in der Bundesstadt in ein Paralleluniversum verabschiedet hat.
Kommentar

Pascal Zuberbühler erklärt den modernen WM-Torhüter und sagt: «Heute würde ich nicht mehr im Tor stehen». Der 51-fache Schweizer Nationalgoalie ist an der WM als Fifa-Analyst unterwegs. Er sagt, dass am Turnier nichts sicher sei – und erklärt, warum Torhüter heute starke Füsse brauchen.
Interview

Viel Pose, wenig dahinter: Das neue AfD-Gutachten verwischt die Grenze zwischen verfassungswidrigen Ansichten und Meinungskampf: Die Gesellschaft für Freiheitsrechte hat umfangreiches Material gegen die AfD gesammelt. Angeblich soll es ein Verbot der Partei rechtfertigen. Doch das Gegenteil ist der Fall.
Der andere Blick

Fußball-WM
Noten: Diese ÖFB-Stars waren leider überfordert
In der Defensive mit dem präzisen Spiel der Spanier überfordert, offensiv harmlos – die ÖFB-Kicker sahen gegen den Favoriten kein Land. Während sich Alexander Schlager im Tor nichts vorzuwerfen hatte, blieben andere Österreicher hinter den Erwartungen. Bewerten Sie hier alle Spieler mit Noten!
https://www.krone.at/4204547

Bestnote für einen Österreicher, einer ist gegen Spanien durchgefallen
Beim 0:3 gegen Spanien ragte die Leistung eines Österreichers heraus. Insgesamt ist der Notendurchschnitt beim WM-Aus durchwachsen.
Kurier.at.fußball.wm

INFOS DES TAGES (FREITAG, 3. JULI 2026)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 3. JULI 2026)

Quelle: onlinemerker.com

GRAFENEGG: Junge Exzellenz im Fokus

Grafenegg als Sommerresidenz: Im Juli und August 2026 wird die Förderung junger Talente mit Nachdruck fortgesetzt. Mit der Grafenegg Academy und dem European Union Youth Orchestra (EUYO) wird Grafenegg einmal mehr zum internationalen Treffpunkt für musikalische Exzellenz und künstlerische Zukunft.

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Foto: Wikipedia

(Grafenegg, 2. Juli 2026) Von 8. bis 19. Juli 2026 versammeln sich bei der Grafenegg Academy 65 ausgewählte Musiker:innen aus rund 30 Nationen unter der Leitung von Ilan Volkov. Im Zentrum der diesjährigen Residenz steht ein außergewöhnliches, interdisziplinäres Projekt rund um den Komponisten Georg Friedrich Haas und die Storytellerin Mollena Lee Williams-Haas. Gemeinsam erarbeiten die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Mentor:innen aus renommierten Klangkörpern für zeitgenössische Musik zwei neue Werke von Haas. Höhepunkt ist der Abschlusstag am 18. Juli, an dem das Grafenegg Academy Orchestra sowie weitere Mitwirkende ein vielschichtiges Programm präsentieren. Neben Werken von Anton Webern und Ludwig van Beethoven stehen die Uraufführungen Georg Haas‘ «Hyena II» für Storyteller und Orchester und von «Hyena III» für Storyteller und vier mikrotonal umgestimmte Klaviere am Programm. Ergänzt wird der Konzerttag durch die Filmvorführung von «Hyena I» und eine von Axel Brüggemann moderierte Podiumsdiskussion zum Thema Selbstzerstörung und Neuerfindung.

Am 20. Juli beginnt das European Union Youth Orchestra (EUYO) seine Residenz in Grafenegg. Als eines der führenden Jugendorchester Europas steht der vor 50 Jahren gegründete Klangkörper exemplarisch für internationale Nachwuchsförderung auf höchstem Niveau. Am 1. August 2026 spielt das EUYO unter der Leitung von Elim Chan mit der Geigerin María Dueñas als Solistin das Violinkonzert von Johannes Brahms und die 2. Symphonie von Sergej Rachmaninow. Am 15. August ist das EUYO dann mit Gustavo Gimeno am Wolkenturm zu erleben, gemeinsam mit der Cellistin Julia Hagen. Auf dem Programm stehen Antonín Dvořáks h-Moll-Cellokonzert sowie Anton Bruckners 6. Symphonie.

Diese Konzerte und die ihnen zuvor gehenden, mehrwöchigen Probeperioden am Gelände belegen einmal mehr, dass Grafenegg mehr als ein Festivalort ist. Es wird jedes Jahr aufs Neue ein Kreativraum geschaffen, in dem musikalische Exzellenz bewusst gefördert und in ihrer Vielfalt erfahrbar wird. Von Uraufführungen und interdisziplinären Formaten bis hin zum großen symphonischen Repertoire sammeln junge Musiker:innen hier nicht nur prägende Erfahrungen, Grafenegg begleitet und prägt ihren Weg ins internationale Konzertleben nachhaltig. Ermöglicht wird dies durch die Unterstützung des Zukunftspartners OMV.

KOMPAKT
 Grafenegg Academy 2026

Residenz: 8. bis 19. Juli 2026
Konzerttag: 18. Juli 2026
Mollena Lee Williams-Haas · Storyteller | Ilan Volkov · Dirigent
14.00 Uhr · Rudolf Buchbinder Saal
Georg Friedrich Haas: «Hyena I» für Storyteller und Orchester
(Filmvorführung)
15.15 Uhr · Rudolf Buchbinder Saal
Podiumsdiskussion mit Axel Brüggemann und Gästen
18.00 Uhr · Auditorium
Anton Webern: «Im Sommerwind» Idyll für großes Orchester
Ludwig van Beethoven: «Leonore»-Ouvertüre Nr. 3 op. 72
Georg Friedrich Haas: «Hyena II» für Storyteller und Orchester (Uraufführung, Auftragswerk des Grafenegg Festival)
21.00 Uhr · Rudolf Buchbinder Saal
Georg Friedrich Haas: «Hyena III» für Storyteller und vier mikrotonal umgestimmte Klaviere
(Uraufführung, Auftragswerk des Grafenegg Festival)

EUYO

Residenz: 20. Juli bis 2. August 2026
1. Konzert
1. August 2026, 20.00 Uhr · Wolkenturm
María Dueñas · Violine | Elim Chan · Dirigentin
Johannes Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77
Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 2 e-Moll op. 27

2. Konzert
15. August 2026, 19.30 Uhr · Wolkenturm
Julia Hagen · Violoncello | Gustavo Gimeno · Dirigent
Antonín Dvořák: Violoncellokonzert h-Moll op. 104
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6 A-Dur

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Palazzetto Bru Zanes Saison 2026/27

Sehr geehrte Damen und Herrenir,  freuen uns, Ihnen die Saisonvorschau des Palazzetto Bru Zane – Centre de musique romantique française für die Spielzeit 2026/27 präsentieren zu dürfen.

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Die neue Saison widmet sich den Schwerpunkten „Clémence de Grandval – eine Vicomtesse auf der Höhe ihrer Zeit“ sowie „Paris zur Zeit Beethovens“ und umfasst Opernproduktionen, Konzerte, Festivals, wissenschaftliche Projekte, Notenausgaben und CD-Veröffentlichungen rund um die französische Musik der Romantik.

Zu den Opern- und Konzertprojekten der Saison zählen:
Jules Massenets Roma (26.09. 2026 in Monte-Carlo / 28.09. 2026 in Paris)
Festivals in Venedig (3.–4.10. 2026 und 3.–4.04. 2027)
Victorin Joncières` Lancelot (17.01. 2027 in München)
Auguste Mermets Roland à Roncevaux (5.03. 2027 in Saint-Étienne)
Gala Ambroise Thomas (2.04. 2027 in Montpellier)
Reynaldo Hahns La Carmélite (30.04. 2027 in Budapest)
Daniel Steibelts Roméo et Juliette (9.06. 2027 im Théâtre des Champs-Élysées in Paris)

Darüber hinaus bietet die Saisonvorschau einen umfassenden Überblick über das Konzert- und Festivalprogramm, wissenschaftliche Projekte, Notenausgaben, CD- und Buchveröffentlichungen sowie die digitalen Angebote des Palazzetto Bru Zane. Zu den Neuerscheinungen im Bru Zane Label gehören die CD-Bücher Zampa ou La Fiancée de marbre von Ferdinand Hérold, Jean de Nivelle von Léo Delibes, Médée von Luigi Cherubini, La Montagne noire von Augusta Holmès.

Die vollständige Saisonvorschau steht Ihnen unter diesem Downloadlink zur Verfügung.

Wir wünschen viel Freude beim Stöbern!

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BERLIN / Deutsche Oper EIN SOMMERNACHTSTRAUM – fünfte Vorstellung der Wiederaufnahme des Balletts von Edward Clug nach William Shakespeare, Musik von Milko Lazar; 1.7.2026

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Foto: Yan Revazov (aus der Premiere)

Das Beste, was Sie derzeit in Berlin sehen können! Fiona McGee, Martin ten Kortenaar und Polina Semionova an der Spitze eines tänzerisch und szenisch atemberaubend schönen Theaterabends

Laue Sommernächte, Feen, Elfen, Trolle und sonstige Waldgeister, Grillengezirpe. Paare huschen im dämmrigen Grün. Die Fantasie schweift von tropischer Luft umwoben ins schwül Erotische, in den Traum, märchenhaft und grotesk zugleich. Shakespeare wusste aus dem satirischen Götter-, Feen- und Liebesreigen ein Welttheater zu bauen rund um die Fragen: Was oder wen begehren wir? Sind wir in unserer Wahl frei oder gesellschaftlich gefesselt? Treffen die Richtigen aufeinander? Ist die Liebe eine leicht dahin schwebende Feder, unbeständig und launisch, die mal da, mal dort landet? Vielleicht aber eine gar ernste Angelegenheit, die Kummer schafft? Oder ist doch sowieso alles Erleben nur ein kurz aufblitzender flüchtiger Schein, eine lächerliche Komödie? Theater um des Theaters willen?

Das seit 2008 gerne kooperierende Duo Edward Clug, Ballettdirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor, von dem Konzept, Libretto und Choreographie der am 21.2.2025 uraufgeführten Produktion stammen und sein bevorzugter Komponist, Milko Lazar, kreierte mit dem narrativen Ballett „Ein Sommernachtstraum“ eine großartig poetische, mit surrealen Fantastereien und hinreißenden Slapstick-Szenen das Publikum zum Jauchzen ermunternde Aktion. Dazu trugen märchenhafte Bilder, fantasievolle Kostüme/Trikots im (Farben)Rausch einer das Selbst in Beziehung zum ersehnten Vis a vis variantenreich durchdeklinierenden Abend bei.

Der Dreiklang, aus dem sich die traumumwobene und zugleich so humorvolle Auseinandersetzung Edward Clugs mit Shakespeares zeitlosem Stoff rund um Chaos und Ordnung, Irrationalität und Unbeständigkeit der Liebe, dem Streben nach Harmonie, der sich aber auch aus dem elisabethanischen Volksglauben an das Übernatürliche speist, sind modernes Bewegungstheater, Musik und Kostüme/Licht. Als Bühnenbild reichen Felsen, als Requisiten ein Surfbrett und ein Massagetisch. Auch eine kleine Alptraumvision mit einer Gottesanbeterin, die sich anschickt, den armen Handwerker-Schauspieler Nick Bottom zu verspeisen, bringt Pfeffer in den Abend.

Choreografisch schuf Clug eine ganz spezifische Körpersprache mit zahlreichen „Unterdialekten“. Tänzerisch klassische Tradition mischte und mixte er mit insektenartig eckigen Bewegungen von Humanoiden, fernöstliche Techniken mit puppenmaschinen- bis roboterähnlichen Science-Fiction-Aufmärschen. Als besonderes Markenzeichen bedient sich Clug, die Arme und Hände spannungsreich ausgestreckt, einer gestisch skulptural wirkenden Expressivität. Aber auch Elemente der Pantomime, des Stummfilms (köstlich und schrill witzig, wie die Handwerker „Pyramus und Thisbe“ mit englischsprachigen Übertiteln proben) bis revuehaften Corps de Ballett Großnummern á la „César Paris“ fehlen nicht, um die spektakuläre Produktion als Gesamtkunstwerk zu vollenden.

Denn von einem solchen kann schon prozessual gesprochen werden. Wenn da Edward Clug, Milko Lazar und der überaus geniale Kostümbildner Leo Kulaš im slowenischen Karst beieinander hocken, kann man sicher sein, dass was kreativ Einzigartiges dabei herauskommt. Da gehen die interdisziplinäre Erkundung von Musik, Tanz und Optik Hand in Hand. Lazar schlägt Klänge, Rhythmen und musikalisch filmisch Atmosphärisches vor, während Clug mosaikartig sein choreografisches Szenario entwickelt, stofflich bis ins Letzte durchdacht und in Improvisationen theatralisch auf den Punkt gebracht.

Dem Pianisten, Saxophonisten und Komponisten Milko Lazar ist eine Partitur geglückt, die mit erstklassigen Ballettmusiken des 19. oder 20. Jahrhunderts locker mithalten kann. Natürlich knüpft er eklektisch geschickt an historische Vorlagen an. Lazar zeigt ganz offen, dass er Bach und Stravinsky, Khachaturian und Prokofiev, Minimal Music und elektronischen Sound kann und daraus spielerisch was Neues schöpfen kann.

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Foto: Yan Revazov (aus der Premiere)

Die charaktervollen, sich zankenden, zwischendurch sich verlierenden und wieder aussöhnenden Figuren aus dem frühen 16./17. Jahrhundert mit ihren Spleens, imaginierten Projektionen, ihren liebenswerten Schwächen und lebensfrohen Stärken finden so auch im Heute ihre Entsprechung, ihre Spiegelbilder. Kein Wunder, dass dank Edward Clug und der sensationellen Truppe des Staatsballetts Berlin im ausverkauften Haus so viele junge Gesichter zu sehen sind wie sonst nie. Dabei vertraut Clug auf die Persönlichkeiten und Charaktere der Kompanie und generiert so haarscharf gezeichnete Typen, die sich ins Gedächtnis prägen.

Der berauschenden Magie der Shakespeare’schen Vorlage samt quick wandelbaren Emotionen auf allen „hierarchischen“ Ebenen entsprechen die zauberhaften Begegnungen, quick und flüchtig, am Ende treu Gefühlen und Neigungen folgend. Identitäten fließen und transformieren sich dabei ebenso wie Trugbilder, die ihren Platz in der realen Welt suchen.

Was machen mutige junge Leute, wenn ihnen „von oben“ (Hermias Vater Egeus – Alexej Orlenco – hat für seine Tochter an Demetrius als Gatten gedacht) ihr privates Glück verwehrt wird? Sie hauen ab. Also entfliehen Herma und Lysander (Emma Antrobus und Loïck Pireaux), um den vom Athener herzoglichen Paar Theseus und Hippolyte, das in vier Tagen während des Vollmonds heiraten will, angedrohten Tod zu entgehen, in den Wald.

Nicht wie Hänsel und Gretel, um was Essbares zu sammeln, sondern ihrer Liebe frönen zu können. Unheimlich ist es auch ohne kinderverschmausende Hexe, wenn sich das Gefolge des Königs der Elfen, Oberon und seiner gerade gar nicht friedlichen Titania ihr Stelldichein geben. Da tummeln sich Erbsenblüte, Spinnweb, Motte, Senfsamen, Hirschkäfer, Gitterwanze, Schmetterling und Libelle in sagenhaft schillernden Kostümen. Disney hätte das auch nicht besser hinbekommen. Apropos: Auf Disney+ läuft derzeit die zweite Staffel von „Rivals“, in der nicht nur die berühmte ‚Liebesszene‘ aus „Ein Sommernachstraum“, Esel-Titania für Lacher und Wirbel sorgt.

Aber da gibt’s ja noch ein zweites Paar, Helena und Demetrius (Michelle Willems und Jan Casier). Sie will, er nicht. Also greift Oberon zu einer List und beauftragt den Geist Puck (drollig, Publikumsliebling Fiona McGee), mit der Suche nach der magischen Blume. Deren zauberischer Nektar bewirkt, dass sich alle, die davon benetzt werden, sich nach Erwachen in das erstbeste Wesen, das sie erblicken, verlieben.

Der überforderte Kleine verwechselt aber Lysander mit Demetrius und so nimmt die Verwechslungskomödie ihren Lauf. Als deren Höhepunkte natürlich neben der plötzlichen Rivalität der nektarisierten Männer um Helena die plötzlich erwachte „Liebe“ der Titania zu dem eselköpfigen Nick Bottom gelten darf.

Oberon merkt rasch, was da alles aus dem Ufer gelaufen ist und organisiert einen dichten Nebel, aus dem heraus sich alles lichten soll. Entzaubert sind nun Titania und Oberon, Lysander und Hermia, Demetrius und Helena alte und neue Paare. Nach den Hochzeitsglocken, die Clug wirkungsvoll als eine Parade Melkeimer wie Weihrauchgefässe schwingende Priesterschaft ablaufen lässt, dürfen die Handwerker endlich ihr skurriles „Pyramus und Thisbe“ aufführen.

Es handelt sich um eine dankbare Szene Theater im Theater, genauer die Geschichte eines Liebespaars, das wegen der Feindschaft ihrer Eltern nur durch einen Spalt in einer Wand miteinander kommunizieren darf. Löwe und ein blutgetränkter Schleier sorgen in der Originalvorlage nach Ovids Metamorphosen für einen tragischen Ausgang, der dank Shakespeare und Clugs großartig humoristischer Adaption zu einer vergnüglich schrägen Farce mutiert. Am Ende ist auch der spitzohrige Puck mit der endlich herrschenden Harmonie glücklich.

Besonders zu erwähnen aus dem Ensemble sind die beiden Superstars Martin ten Kortenaar und Polina Semionova in den Doppelrollen Theseus/Oberon und Hippolyta/Titania. Direkt aus dem Ballettolymp auf die Bühne der Deutschen Oper niedergestiegen, bewiesen die beiden neben tänzerischer Bravour auch ihr schauspielerisches Talent und ihre enorme Wandlungsfähigkeit.

Das Tolle an dem Abend ist nicht zuletzt, dass die gesamte Kompanie gefordert ist, sei es als Gefolge des Theseus, Bürger Athens, als Elfen des Waldes oder Hochzeitsgäste. Und sichtlich mit Riesenfreude an den gestellten Aufgaben wächst. So motiviert man ein Ensemble, so verschmilzt die Aktion auf der Bühne mit der Begeisterung eines Publikums, die an diesem Abend grenzenlos scheint. Einen Sonderauftritt hat Renée Spaltenstein als spektakuläre Gottesanbeterin.

Robert Reimer und das Orchester der Deutschen Oper Berlin setzten die wirkungsvolle, musikalisch spannende Partitur mit flirrendem Klang und bestechender Präzision um. Besonders hervorzuheben sind Klavier, Solovioline und Perkussion.

Fazit: Einer der besten und ästhetisch vollendetsten Ballettabende meines Lebens: Lyrisch poetisch zum Träumen, atmosphärisch zum Bersten packend und witzig zum Schieflachen. Tänzerische Neigung vorausgesetzt: Verpassen Sie nach Möglichkeit die weiteren Termine nicht!

Dr. Ingobert Waltenberger

Weitere Aufführungen am 7., 10. und 12. Juli
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attitude / dance-platform: The End of a wonderful Season: Ballett-Gala, Vienna State Ballet (Wiener Staatsballett), June 29th, 2026

To be quite open with you, I adored Alessandra Ferri’s idea of „changing“ the concept of the „old Nureyev Gala“ into a closer dedication to choreographers and Ballet Personalities, which in the last 5 years had just little to do with Nureyev and his work – to which, I must admit, I am not a „fan“. This was just due to the former ballet director’s complete lack of knowledge, interest and understanding of how a repertoire company works.

This year’s Gala was a dedication to (my adored and very respected) Sir Frederick Ashton.

We will close an eye and not write about the intricacies and (perhaps) misunderstandings that led us to the final „product“ yesterday evening and not discuss its subjectivities in terms of „connections“ from other choreographers’ work to the body of Ashton’s work.

For all of you who know my work, the sentence „Rules are made to be broken and, especially, mine by me“ is nearly commonplace. This time, as with every Gala, I must contradict this statement and be quite strict with my „own“ rules.

baga

https://www.attitude-devant.com/blog/2026/7/1/ballett-gala-vienna-state-ballet-wiener-staatsballett-june-29th-2026

attitude/ dance-platform. Ricardo Leitner

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