Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 13. AUGUST 2026
Salzburg/Festspiele
Kontemplativ im Fortissimo
Fünfzig Minuten pianistischer Urgewalt und Hochkultur boten Igor Levit und Markus Hinterhäuser mit Olivier Messiaens Visions de l’Amen für zwei Klaviere. Minutenlanger Jubel der Begeisterung für die stupende künstlerische Leistung. Ovationen aber auch der Solidarität mit Markus Hinterhäuser.
DrehpunktKultur.at
Adieu mit den „Amen-Visionen“: Hinterhäusers grandioser Festspiel-Abschied (Bezahlartikel)
Igor Levit und Markus Hinterhäuser warteten im Mozarteum mit einer Modellinterpretation von Messiaens „Visions de l’Amen“ auf. Nicht nur deshalb ein großer, denkwürdiger, frenetisch bejubelter Abend.
DiePresse.com
Miteinander in excelsis
Manchmal muss die letzte Zugabe am Anfang stehen. Komm, o Tod, du Schlafes Bruder aus BWV 56 war – trotz tadellos vorangegangener c-Moll Messe – der Höhepunkt des traditionellen Konzerts in St. Peter. Thomas Hengelbrock leitete Balthasar-Neumann-Chor und Camerata Salzburg.
DrehpunktKultur.at
Salzburg/„Europa“
Schuld und Sühne: „Europa“ von Wajdi Mouawad und Krzysztof Warlikowski bei den Salzburger Festspielen
In diesem Moment beneidet man die Dichter der Antike. Man neidet Euripides, Sophokles und Aischylos die Möglichkeit, einen Deus ex Machina auftreten zu lassen. Die göttliche Instanz erschien aus dem Nichts auf der Bühne und sorgte für eine gerechte Lösung. Eine Lösung, für die den Menschen Kraft, Weitsicht und Talent fehlten. Doch heute ist kein Gott in Sicht, dessen gnädiges Eingreifen alle Konflikte löst. „Wie beendet man eine Tragödie?“, fragt Wajdi Mouawad. Sein Stück „Le Serment d’Europe“ ist die Basis von „Europa“, der Inszenierung des polnischen Regisseurs Krzysztof Warlikowski. Der 135 Minuten lange, in vielerlei Hinsicht intensive Abend kam im Januar an Warlikowskis Warschauer Nowy Teatr heraus. Jetzt war Gastspiel-Premiere bei den Salzburger Festspielen.
MuenchnerMerkur.de
Wajdi Mouawads „Europa“: Vererbte Schuld im Kreislauf der Gewalt
Drastisches Gastspiel bei den Salzburger Festspielen: Das Nowy Teatr zeigt die Menschheitstragödie in der Regie von Krzysztof Warlikowski
Kurier.at
Ein Blind Date bei den Salzburger Festspielen: So entdecken junge Menschen die Welt der Klassik (Bezahlartikel)
Erfahrene Festspielbesucher nehmen junge Neueinsteiger mit in eine Oper oder ein Konzert. Wer mit wem in den Saal geht, erfahren alle erst kurz vor der Vorstellung. So lautet das Konzept der Festspielpatenschaften.
DiePresse.com
Was die Salzburger Festspiele im KI-Zeitalter so erfolgreich macht (Bezahlartikel)
Die Salzburger Festspiele erleben einen Zuspruch wie selten zuvor. Experten führen das auch auf den KI-Boom zurück – obwohl die Inszenierungen ohne KI entstehen. Wie passt das zusammen? Der Jedermann, ein reicher, egoistischer Lebemann, wird mitten im Erfolg vom Tod bedroht. Er verliert alles. Reichtum, Liebe, Freundschaft. Und wird am Ende geläutert – und gerettet. Seit 1920 wird dieses Stück von Hugo von Hofmannsthal jedes Jahr im Sommer vor dem Salzburger Dom aufgeführt. Es ist das Herzstück der Salzburger Festspiele. Und die Festspiele wiederum sind Anziehungspunkt für ähnlich reiche Menschen wie den Jedermann. In den vergangenen vier Jahren erlebten die Festspiele Rekordsommer. So viele Menschen wie nie zuvor besuchten die Vorstellungen.
handelsblatt.com
Grafenegg
Starpianist Rudolf Buchbinder: „Ich war zum Glück nie eine Sensation“
In Grafenegg feiert man heuer addiert einen Hunderter: Das Musikfestival wird 20, der Leiter 80. Ein Gespräch mit Rudolf Buchbinder über die Bühne und das Grüne
DerStandard.at
Gmunden
Festwochen in Gmunden: Sommerfrische und Burg-Star
Sprache, Musik und Begegnung – die Salzkammergut Festwochen sind noch in vollem Gange. Ein Burgschauspieler widmet sich Jubilarin Ingeborg Bachmann, zudem ist im Herbst eine neue Konzertreihe geplant – und es lohnt sich, einen Blick auf Weihnachten zu riskieren.
krone.at
Bayreuth
Bayreuth Baroque Opera Festival
04.09.2026 – 13.09.2026. Zum mittlerweile siebten Mal findet wenige Tage nach dem Ende der Bayreuther Wagner Festspiele das Festival Bayreuth Baroque statt. Max Emanuel Cenčić ist es als künstlerischem Leiter nicht nur gelungen, dieses Festival in der „Wagner“-Stadt zu etablieren, als die Corona-Pandemie 2020 einen Großteil des Kulturbetriebs in die Knie gezwungen hat. Er hat auch in kurzer Zeit schon mehrere Auszeichnungen für das Festival entgegennehmen können. So kürte Forum Opéra 2020 Carlo il Calvo und 2022 Alessandro nell’Indie zur jeweils besten Neuproduktion. Am 29. Januar 2024 wurde das Festival dann bei den Oper! Awards als „Bestes Festival“ ausgezeichnet. Natürlich findet dieses Barock-Festival nicht auf dem Grünen Hügel statt, sondern konzentriert sich auf mehrere Spielstätten rund um das Markgräfliche Opernhaus. Das geschichtsträchtige Haus, das Wilhelmine von Bayreuth 1748 anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter errichten ließ, bietet das passende Ambiente, Opern zu präsentieren, die seit 300 Jahren nie oder äußerst selten gespielt wurden. Neben einer Opernproduktion gibt es auch in diesem Jahr an 10 Tagen ein umfangreiches Programm mit mehreren Galakonzerten, um Barockfans aus der ganzen Welt in die fränkische Stadt am Roten Main zu locken.
omm.de
Mailand
Teatro alla Scala Mailand: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2025/26“
Nach dem Opernhaus Zürich blicken wir heute auf das Teatro alla Scala in Mailand und weitere Theater in Oberitalien.
Von Eva Pleus
DerOpernfreund.de
Pesaro
Rossini Opera Festival, 11.08.2026 – 23.08.2026
Zum 47. Mal findet in diesem Jahr in dem kleinen beschaulichen Pesaro an der Adria das Rossini Opera Festival statt, mit dem die Stadt jedes Jahr im August ihren wohl berühmtesten Bürger feiert. Gewidmet ist das Festival den bekannten und unbekannten Werken des Pesaresen. Als Spielort dient zum einen das Teatro Rossini im Zentrum der Altstadt, das 1673 als Teatro del Sole gebaut wurde. 1818 wurde es in seiner jetzigen Form neu errichtet und erhielt 1855 seinen Namen. 1980 wurde das Theater restauriert und bietet nach einer weiteren Renovierung in den vergangenen Jahren mittlerweile bis zu 800 Personen Platz. Zum anderen wurde 2024 das ehemalige „Palazzetto“ als Auditorium Scavolini nach vielen Jahren wiedereröffnet und ersetzt die in den letzten Jahren genutzte, außerhalb der Stadt gelegene Vitifrigo Arena. Während die moderne Mehrzweckhalle ca. 1200 Personen für Opernaufführungen aufnehmen konnte, bietet das Auditorium Scavolini bis zu 1500 Besucherinnen und Besuchern Platz.
omm.de
Buxton
Sie waren noch nie in Buxton? Dann wird es aber Zeit (Bezahlartikel)
Südlich von Manchester steht nicht nur eines der schönsten Opernhäuser. Allsommerlich, zum Buxton International, wird es auch mit erlesenen Inszenierungen bespielt. Diesmal im Programm: die erste weibliche Oper.
DieWelt.de
Washington
Wegen „nationaler Sicherheit“: Trump will Zölle auf Blechblasinstrumente
Neue und höhere Zölle auf importierte Trompeten, Tubas, Posaunen und Waldhörner: Die Trump-Regierung begründet ihre Handelspolitik mit „nationaler Sicherheit“. Diese Argumentation sorgt für Kritik von Ökonomen, Musikverbänden und Bildungsexperten.
BR-Klassik.de
Tonträger
Bruce Liu zwischen Mondlicht und Klangfarben
Auf „Lunaris“ verbindet Bruce Liu Chopin, Beethoven und moderne Klangwelten.
ndr.de
Österreich
ÖVP-Kultursprecherin: „Man müsste Florentina Holzinger täglich den roten Teppich ausrollen“ (Bezahlartikel)
Auf ein Soda Zitron mit … der ÖVP-Kultursprecherin: Daniela Gmeinbauer möchte Steuersenkungen auf Kunst und findet, dass Frauen immer schon die besseren Strategen waren. Und was sagt die ÖVP zu nackten Frauen in Kirchenglocken?
DiePresse.com
Links zu englischsprachigen Artikeln
Salzburg
Currentzis, Grigorian and Tetelman overcome Carrizo’s choreographic oddities in Salzburg’s Carmen
seenandheard-international.com
Verona
Arena di Verona 2026 Review: Nabucco
Nabucco at the Arena di Verona: Spectacle Without Babylon
operawire.com
Arena di Verona 2026 Review: Turandot
An Imperial Pageant: Zeffirelli’s Turandot returns to Verona
operawire.com
London
Opera Holland Park 2026 Review: Un ballo in Maschera
operawire.com
Youthful vitality, Vilde Frang, and Salonen’s all-encompassing technique made for a memorable Prom
seenandheard-international.com
Juilliard Orch/Royal Academy Symphony Orch / Salonen/Frang review – student players let rip, eventually
TheGuardian.com
Death and Transfiguration: Salonen and Frang glimpse Parnassus at BBC Proms
bachtrack.com/de
Edinburgh
The devastating Galloping Cure is a defining opera of our time (Subscription required)
This new composition for the Edinburgh Festival is a horrifying allegory about the pain of opioid addiction
TheTelegraph.co.uk
Santa Fe
High and dry
Ilana Walder-Biesanz reports from The Santa Fe Opera, where Tobias Picker’s latest opera falls short, a new Rodelinda scintillates, and sumptuous singing abounds across the entire repertoire.
parterre.com
Santa Fe: Flawed but Fascinating Lili Elbe
operatoday.com
A less familiar Madama Butterfly presented at Santa Fe Opera
bachtrack.com/de
Feature
Musical Manuscripts Are Intimate and Transporting. See Why. (Subscription required)
Franz Welser-Möst, the Cleveland Orchestra’s music director, takes us on a tour through the handwritten score of Mahler’s “Resurrection” Symphony.
nytimes.com
Recordings
Daniela Mack, Andrè Schuen, Ryan McKinny, Asmik Grigorian, Lucia Lucas & Joshua Guerrero Lead New CD/DVD Releases
operawire.com
Wirtschaft
Österreich
Neue KI-Handelsplattform in Österreich gestartet — aber können Privatpersonen damit wirklich Geld verdienen?
Eine neue in Österreich entwickelte Plattform sorgt für Aufmerksamkeit, da sie künstliche Intelligenz nutzt, um Finanzmärkte in Echtzeit zu analysieren. Nutzer werden mit einem Brokerage-Anbieter verbunden, der unter europäischen Finanzvorschriften arbeitet, wodurch sie KI-gestützte Marktanalysen auch ohne umfangreiche Handelserfahrung erkunden können. Unser Redaktionsteam hat mehrere Wochen damit verbracht zu prüfen, wie die Plattform in der Praxis funktioniert. Seit ihrer Veröffentlichung haben sich immer mehr Nutzer in ganz Österreich registriert, um die Technologie und ihre KI-gestützten Marktanalyse-Tools zu erkunden.
at.whitetip.gr
Medien
ORF
Pigs Wunschteam steht. 13 Direktoren bestätigt: ORF hat eine neue Führung
Showdown am Küniglberg: Der ORF-Stiftungsrat hat über das neue Führungsteam von Generaldirektor Clemens Pig entschieden. Alle 13 Wunschkandidaten wurden bestätigt – und der brisante Gerichtsprozess von Vorgänger Roland Weißmann gegen den Sender wurde vertagt. Im „Krone“-Liveticker können sie alle Ereignisse nachlesen.
krone.at
Überraschende Wende: ORF-Stiftungsrat Schütze wirft das Handtuch
13 Zugänge und ein Abgang, mit dem am Küniglberg wohl keiner mehr gerechnet hatte: Ausgerechnet an jenem Tag, an dem der ORF sein neues Führungsteam komplett hat, zieht ÖVP-Stiftungsrat Gregor Schütze die Reißleine und verkündete seinen Rückzug.
krone.at
„ZiB2“-Anchor
Nach Aufreger-Posting: Wolf von ORF-Chefin abgemahnt
Eva Schütz sei die „Herausgeberin, einer rechten, rassistischen Fake News-Schleuder“, schrieb ORF-Moderator Armin Wolf Anfang Juni auf seinem Bluesky-Account. Anzumerken ist, dass Schütz zu der Zeit für die ORF-Generaldirektion kandidierte. Der von der FPÖ entsandte Stiftungsrat Peter Westenthaler brachte daraufhin eine Anzeige bei ORF-Chefin Ingrid Thurnher ein. Denn: Wolf könnte mit dem Posting gegen den ORF-Ethikkodex verstoßen haben. Dort heißt es unter anderem, dass Äußerungen keinen „Zweifel an der Objektivität, Unparteilichkeit oder Unabhängigkeit des ORF“ aufkommen lassen dürfen. Zudem seien persönliche Wertungen „stets sachlich“ zu begründen. Thurnher leitete nach Westenthalers Anzeige eine Prüfung ein. Die ORF-Compliance verurteilte das Posting Wolfs, der nun abgemahnt wurde. Zuerst berichtete der „exxpress“ darüber.
oe24.at
ORF
„Krone“-Kommentar
Drohung in „ZiB 2“ – ist das der neue Weg des ORF?
„Wir stehen hier als freies Team“, versicherte Pig, der mit aller Kraft versucht, den Eindruck zu verwischen, er sei von Kanzler und Vizekanzler „ausgepackelt“ worden. Noch nie habe es so einen transparenten Prozess bei der Auswahl der Direktoren gegeben, „in völliger politischer Freiheit“. Um später zu unterstreichen, „dass sich der ORF von der Politik emanzipiert hat“. Bei einigen dieser vollmundigen Ansagen wurde Pig vom schwerst belasteten roten ORF-Stiftungsratschef Lederer sekundiert, gegen den die Justiz ermittelt. Während dessen ÖVP-Stellvertreter Schütze das Weite gesucht hat. Nein, der ORF wird nicht zur Ruhe kommen. Dafür sorgt auch der künftige General selbst, wenn er – was von der Politik umgehend zurückgewiesen wurde – in der „ZiB 2“ droht, eine Erhöhung der Haushaltsabgabe sei „absolut ein Modell“.
So etwas in den Raum zu stellen – ist es das, was Pig als „Emanzipation von der Politik“ sieht?
krone.at
Neue Regeln: Song Contest-Gastgeber darf künftig kein Konflikt-Land sein
Laut dem neuen Regelwerk der Europäischen Rundfunkunion müssen die Auftritte des Frontsängers oder der Frontsängerin außerdem live sein. Der Eurovision Song Contest (ESC) soll künftig nur in Ländern mit stabiler Sicherheitslage stattfinden. Das legt das neue Regelwerk der Europäischen Rundfunkunion (EBU) fest. Das Siegerland komme automatisch nicht mehr als Gastgeber infrage, „falls ein bewaffneter Konflikt, eine heikle geopolitische Lage oder eine sonstige Situation die Sicherheit oder Stabilität des betreffenden Staates oder der unmittelbaren Region erheblich beeinträchtigt“, teilte die EBU am Mittwoch mit. Bei Bedarf könne die EBU eine unabhängige Sicherheitsbewertung der Region des Gewinners in Auftrag geben. Sollte das siegreiche Mitglied als nicht geeignet für die Ausrichtung eingestuft werden, werde die EBU einen alternativen gastgebenden Rundfunksender bestimmen
DerStandard.at
Politik
Österreich
45 Versicherungsjahre? Zwei Drittel der Pensionisten nicht pensionsreif
Der Streit um Österreichs Pensionen spitzt sich zu: Während Junge Industrie und Junge Wirtschaft vor explodierenden Kosten warnen, wirft ihnen der Pensionistenverband „fragwürdige Rechenspiele“ vor. Eine neue Analyse zeigt nun, wie einschneidend der Vorstoß von Tirols Landeshauptmann Anton Mattle wäre, wenn die Österreicher erst nach 45 Versicherungsjahren in Pension gehen dürften.
Kurier.at
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Unter’m Strich
Österreich
Wasserknappheit in Österreich: Studie zeigt wachsende Sorge
Wasser galt in Österreich lange als Ressource, über die kaum jemand nachdenken musste. Eine neue Marketagent-Studie zeigt nun, wie stark dieses Selbstverständnis ins Wanken geraten ist: 61 Prozent der Befragten rechnen innerhalb der kommenden zehn Jahre mit Problemen bei der Wasserverfügbarkeit. 2023 waren es noch 49 Prozent.
news.at
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 13. AUGUST 2026)
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 13. AUGUST 2026)
Quelle: onlinemerker.com
PESARO: ROSSINI OPERA FESTIVAL 2027
Two new productions: La donna del lago and Tancredi

„Adina“ © Rossini Operafestival
During the second of the ROF Talks 2026, the programme for the 48th edition of the Rossini Opera Festival, scheduled from 12 to 24 August 2027, was announced.
The Festival will open with a new production of La donna del lago, conducted by François Lopez-Ferrer and staged by Johannes Erath, who returns to Pesaro following his 2024 production of Ermione, which won the Abbiati Prize for Best Production of the Year. This will be followed by a revival of the acclaimed 2018 staging of Adina by Rosetta Cucchi, this time conducted by George Petrou. The third opera on the programme is another new production: Tancredi, conducted by Yves Abel and directed by Paul Curran, making his Festival debut. The programme will conclude with the Petite messe solennelle, conducted by Francesco Lanzillotta.
Pesaro, 12 August 2026
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Biel/Solothurn: Falstaff. Oper von Michael William Balfe

Michael William Balfe (1808 – 1870). Foto: Naxos
Premiere Biel: 11. September 2026, 19:30, Stadttheater
Premiere Solothurn: 24. September 2026, 19:30, Stadttheater
Intrigen, Verwechslungen und jede Menge Situationskomik erwarten das Publikum in «Falstaff», der Oper von Michael William Balfe. Während die von William Shakespeare geschaffene Figur des Falstaff weltweit durchs Theater bekannt ist, bleibt Balfes Vertonung eine wahre Rarität. Inspiriert von «The Merry Wives of Windsor» («Die lustigen Weiber von Windsor») erzählt die geistreiche Belcanto-Oper von einem ebenso eitlen wie tollpatschigen Verführer, der schon bald in seine eigene Falle tappt. TOBS! präsentiert die Schweizer Erstaufführung und bietet damit die Gelegenheit, dieses wenig bekannte Juwel des romantischen Opernrepertoires zu entdecken.
1838 in London uraufgeführt, ist «Falstaff» eine brillante Oper des irischen Komponisten Michael William Balfe. Als bedeutende Figur der britischen Oper des 19. Jahrhunderts ist Balfe ausserhalb des Vereinigten Königreichs bis heute weitgehend unbekannt. Der gefeierte Sänger und Weggefährte von Gioachino Rossini verbindet in seiner Partitur die Eleganz des italienischen Belcanto mit Shakespeares theatralischem Humor. Das selten aufgeführte Werk besticht durch musikalischen Erfindungsreichtum, vokale Virtuosität und einen unwiderstehlichen Sinn für Komik.
Sir John Falstaff ist überzeugt, unwiderstehlich zu sein, und schickt mehreren Frauen denselben Liebesbrief, in der Hoffnung, sie allesamt zu verführen. Doch statt seinem Charme zu erliegen, schmieden die Frauen gemeinsam eine Reihe von Intrigen, um den ebenso selbstgefälligen wie naiven Ritter der Lächerlichkeit preiszugeben. Zwischen Verkleidungen, Eifersucht und Verwechslungen wird schliesslich jeder seine Lektion erhalten.
Die musikalische Leitung übernimmt Franco Trinca, der für die erste Produktion der Saison 2026/27 ans TOBS! zurückkehrt. Regie führt Intendant Dieter Kaegi, der die komische Oper in eine Welt versetzt, in der regionale Bezüge auf feinen und spritzigen Humor treffen. Bühnenbild und Kostüme von Dirk Hofacker erweisen insbesondere der legendären Bar Odéon, einem Bieler Kultlokal, ihre Reverenz. Für das Licht zeichnet Samuele D’Amico verantwortlich, die Einstudierung des Chors TOBS! übernimmt Valentin Vassilev.
Leonardo Galeazzi, dem TOBS!-Publikum bestens bekannt, verkörpert Sir John Falstaff an der Seite von Bianca Tognocchi (Mrs Rosa Ford), Charles Rice (Mr Ford), Remy Burnens (Mr Carlo Fenton), Marta Pluda (Miss Annetta Page), Konstantin Nazlamov (Mr Page), Gemma Ní Bhriain (Mrs Page), Anastasia Evdaimon (Mrs Quickly), Leo Vettoretti (Kellner) und Michèle Péquegnat (Kellnerin). Der Chor und das Sinfonieorchester Biel Solothurn TOBS! vervollständigen das Ensemble dieser Produktion.
Am Freitag, 11. September, findet um 12:30 Uhr im Foyer des Stadttheaters Biel eine Lunchtime-Opera statt. Dabei bietet sich die Gelegenheit, das Produktionsteam kennenzulernen und mehr über die Konzeption dieser Oper zu erfahren
In italienischer Sprache mit Übertiteln d/f
Mit freundlicher Unterstützung von: AMIS Stadttheater Biel, Ursula Wirz-Stiftung
Biel, Stadttheater
Fr | 11.09.26 | 19:30 Premiere
Di | 15.09.26 | 19:30
Fr | 18.09.26 | 19:30
So | 20.09.26 | 15:00
Mi | 11.11.26 | 19:30
Do | 12.11.26 | 19:30
Di | 17.11.26 | 19:30
Solothurn, Stadttheater
Do | 24.09.26 | 19:30 Premiere
Sa | 26.09.26 | 19:00
Mi | 07.10.26 | 19:30
So | 06.12.26 | 17:00
Mi | 09.12.26 | 19:30
Fr | 11.12.26 | 19:30
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LECH AM ARLBERG/Konzertsaal Lechwelten: „Grenzenlos klassisch“ – das Lech Classic Festival 2026 endet
Lech, 9. August 2026

Johannes Moritz an der Trompete und Tetsuro Ban am Pult bestechen bei Hummels Trompetenkonzert. Copyright: Lech/Zürs-Tourismus/ Peter Panik
Am siebenten musikalischen Abend beginnt das Abschlusskonzert des heurige Lech Classic Festivals mit Hummels Trompeten-Konzert in E-Dur in der meistgespielten Fassung Es-Dur. Johann Nepomuk Hummel war Schüler Mozarts, Haydns und Salieris und leitete mit diesem Stück den Übergang von der Wiener Klassik zur Romantik ein. Johannes Moritz an der Trompete hat schon im Vorjahr den letzten Lecher Abend mitgestaltet und zeigt auch heuer wieder kraftvollen Elan und freudige, frohe Stimmung im 1. Satz. Starke Ausdauer und Kraft sind auch im ernsthaften, ruhigen Mittelsatz mit einigen lieblichen Passagen gefragt. Im Schlusssatz verströmt die Trompete aufbrechende Fröhlichkeit und mit blitzschnellen Akkorden steigert sich der Virtuose zum galoppierenden Finale. Tetsuro Ban setzt tänzelnd und ohne Dirigierstab auf transparente und optimale Orchesterbegleitung.

Elisabeth Brauß mit Innigkeit am Klavier. Copyright: Lech/Zürs-Tourismus/ Peter Panik
Elisabeth Brauß verleiht beim Klavierkonzert Nr. 9 in Es-Dur “Jeunehomme“ im Kopfsatz Allegro Mozarts verspieltem Temperament Klang und Raum. Die deutsche Pianistin im magentafarbenen Glitzer-Oberteil wirkt hochkonzentriert und präsentiert mit Hingabe und Leichtigkeit am Steinway Flügel ihr feinfühliges Spiel. Besonders gefallen der zärtlichste, von Sanftheit getragene Solopart, bevor das Orchester den 1. Satz beschließt. Der 2. Satz wird ebenfalls mit umfassender Innigkeit vorgetragen, bevor der das Stückende mit flinkem Fingerspiel in Rasanz und freudvollen Ausklang endet. Etwas außer Atem sorgt die Klavierspielerin bei einer kurzen Beethoven-Zugabe für weiterhin gute Stimmung.
Nach der Pause sorgt der Japaner Ban am Dirigentenpult bei Beethovens 7. Sinfonie in A-Dur, op. 92, bereits im 1. Satz mit prägenden und akzentuierten Einsätzen für ungestüme, rhythmische Energie, wobei das überschäumende, tobende Grollen im Konzertsaal ausgezeichnet mit den Gewitterkapriolen in Lech, sichtbar durch die seitlichen Fensterfronten, harmoniert. Mit schwungvoller Euphorie im Finale wird der Kopfsatz beschlossen. Schmerzgetragen und tief emotional ertönt das einheitlich-schön-getragene Trauermarsch-Thema im 2. Satz, während das Orchester den Folgesatz mit wuchtigem forte zu einer furiosen Atmosphäre führen kann. Rauschähnlich und mit großem Elan entfesselt der 4. Satz Allegro con brio und wird so dem begeisterten Lecher Publikum feierlich zugänglich.
Im nächsten Jahr beim Lech Classic Festival 2027 darf man sich in der ersten August-Woche auf die Hauptwerke „Lucia di Lammermoor“, „Die Schöpfung“ und „Carmina Burana“ freuen.
Susanne Lukas
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schoepfblog – Programm der 33. Kalenderwoche vom 10.08.2026 bis zum 16.08.2026
Montag:
Apropos: Die Hitze richtet enorme Schäden an. Von Notfallplänen, wie diese Schäden zu verhindern oder zu begrenzen sind, hört man seitens der Politik nichts. (Alois Schöpf)
Dienstag:
Literatur: Ein Schöpfungsbericht, den der Autor aus wissenschaftlichen Quellen und der Kraft der Fiktion entwickelt hat. Zu Klaus Ebners Roman „Glut“. (Helmuth Schönauer)
Literatur: Margit Jordan, der uneigennützige gute Geist der Literaturvereinigung „Turmbund“ ist gestorben. Helmut Schiestl widmet ihr einen Nachruf.
Mittwoch:
Bildende Kunst: Max Hofer über einen Weltbürger aus dem Grödnertal: Zum Neunzigsten des großen Zeichners und Malers Markus Vallazza. Ein Portrait.
Donnerstag:
Klima: So warm hatten wir es schon! 10.800 Jahre Klimageschichte am Rotmoosferner. Eine Analyse von Günther Aigner.
Humor: Ronald Weinberger ersetzt Buchstaben durch Zahlen und entwickelt daraus einen herausfordernden Rätseltext.
Freitag:
Musik: Christoph Schmarl ist mit dem aus seiner Sicht respektlosen Umgang Helmuth Schönauers mit der Obdachlosenproblematik nicht einverstanden. Schönauer erklärt sich.
Samstag:
Geschichte: Elias Schneitter leistet als alter Sozialdemokrat Trauerarbeit über die untergehende Sozialdemokratie in Österreich. Und noch einiges mehr.
Sonntag:
Unwetter: In Sölden ist die Kläranlage überschwemmt. Bekommt jetzt jedes Hotelzimmer ein Dixi-Klo? (Helmuth Schönauer)
Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/
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