DIE FREITAG -PRESSE, 30. OKTOBER 2026

DIE FREITAG -PRESSE, 30. OKTOBER 2026  30. Oktober 2026

Elbphilharmonie © Maxim Schulz

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG -PRESSE, 30. OKTOBER 2026

Hamburg/Elbphilharmonie
Zehn Jahre Elbphilharmonie: Zum Jubiläum fährt Hamburg 2027 groß auf
Lang Lang, Igor Levit und fast alle amerikanischen Spitzenorchester schauen vorbei: Im kommenden Jahr feiert die Hansestadt ihr kulturelles Wahrzeichen. Auch die Techno-Band Meute lädt zum Tanz.
Tagesspiegel.de.elbphilharmonie

Wien/ Staatsoper:
Rolando Villazón als bewegender Titelheld (Bezahlartikel)
„L‘Orfeo“ bleibt szenisch die große Schwachstelle in der Monteverdi-Trilogie der Wiener Staatsoper, aber Rolando Villazón beglaubigt den Kostümschinken mit einer intensiven Glanzleistung in der Titelpartie.
KleineZeitung.at.villazon

Wien
„Fliegender Holländer“ und „Chicago“: Märchen – und sehr andere Welten
(Bezahlartikel)
Im Theater an der Wien ist aktuell die Urfassung der Wagner-Oper zu sehen, in der Volksoper spielt es zum ersten Mal den Musical-Klassiker.
DieFurche.at.andere Welten

Wien/ Neujahrskonzert
Das Neujahrskonzert 2027 ehrt besonders Josef Strauß zum 200. Geburtstag
Vier Stücke vom Bruder des Walzerkönigs feiern am 1. Jänner ihre Neujahrskonzert-Premiere, darunter „Delirien. Walzer“ und „Jocus-Polka. Polka schnell“
DerStandard.at.story.neujahrskonzert

Neujahrskonzert: Programm mit viel Josef Strauss und Chormädchen
Vier Stücke feiern am 1. Jänner ihre Neujahrskonzert-Premiere, dirigiert wird erstmals von Tugan Sokhiev.
https://kurier.at/kultur/neujahrskonzert-2027-programm-dirigent-tugan-sokhiev/403201576

Berlin
Milo Rau an der Deutschen Oper Berlin: Lassen sich Skandale planen? (Bezahlartikel)
Milo Rau inszeniert in Berlin seine erste Wagner-Oper und verlegt sie nach Israel. Aber niemand regt sich auf. Ist das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?
DieZeit.de.milo.rau

Zum 100. Geburtstag des Tenors: Jon Vickers: Ausnahmekünstler in vielen Rollen
Seine Kraft und Ausdauer waren sein Markenzeichen, aber auch auf Pianissimo-Phrasen verstand sich der kanadische Tenor Jon Vickers. Der Ausnahmekünstler wird vermutlich besonders als Otello in Erinnerung bleiben, den er auch in einem Opernfilm unter der Leitung von Herbert von Karajan gesungen hat. Aber auch als Wagnersänger setzte Vickers, der 1958 bei den Bayreuther Festspielen als Siegmund debütierte und vielfach als Tristan und Parsifal reüssierte, Maßstäbe. Wir gratulieren zum 100. Geburtstag mit einem Porträt von Kirsten Liese.
https://www.swr.de/kultur/musik/jon-vickers-ausnahmekuenstler-in-vielen-rollen-100.html

Saarland
Opernfestspiele 2027 im Saarland: Mit dieser Oper geht’s am neuen Standort los
Zu den noch jungen Opernfestspielen im Saarland gibt es Neues. Wie es 2027 weitergeht – und welcher neue Partner im Boot ist.
https://www.sol.de/unterhaltung/opernfestspiele-2027-im-saarland-mit-dieser-oper

Warschau
Wiegenlied für gestohlene Kinder
Die Oper „Mütter von Cherson“ erzählt von den Kindern, die Russland aus der Ukraine entführte. Sie ist ein Mittel für mehr politische Aufmerksamkeit und zugleich ein eindringliches Kunstwerk.
FrankfurterAllgemeine.net.cherson

Rom
„Siegfried“ in Rom: So klingt der Wagner der Zukunft (Bezahlartikel)
Fein wie eine Riesenkammermusik: Mit „Siegfried“ schmieden Daniel Harding und sein Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom meisterlich weiter an Richard Wagners „Ring“.
FrankfurterAllgemeine.net.cherson

 

Ulm
Diana Damrau öffnet ihren Kleiderschrank für die Opern-Benefizgala am Theater Ulm
Hunderte Möbelstücke, ein Großteil des Fundus und 27.000 Kostüme des Theater Ulms fielen im Frühjahr 2026 nach Brandstiftung den Flammen zum Opfer. Nun findet zum Wiederaufbau des Kostümfundus eine große Opernbenefizgala statt. Mit dabei ist auch die Sopranistin Diana Damrau, eines ihrer Abendkleider wird im Vorfeld für diesen guten Zweck versteigert. Wie es dazu kam, erzählt sie im SWR Kultur Musikgespräch.
https://share.google/m7aeHaPePisvq757w

Feuilleton
Interview: „Wir sollten mutiger auf das Publikum zugehen“
Ivan Repušić über den Klang mitteldeutscher Orchester, mediterranes Temperament und neue Perspektiven.
https://www.concerti.de/interviews/interview-ivan-repusic-2026/

Nachruf
Zum Tod von Stephen Kovacevich : Der unaufhaltsame Pianist
Der amerikanische Pianist und Dirigent Stephen Kovacevich ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Über sechs Jahrzehnte galt er als prägender Beethoven-, Schubert- und Brahms-Interpret. Selbst ein Schlaganfall konnte ihn nicht davon abhalten, seiner Leidenschaft auf der Bühne nachzugehen.
BR.Klassik.de.kovachevich

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien
Review: CHICAGO THE MUSICAL at Volksoper Wien
All That Jazz now playing at the prestigious Volksoper
https://www.broadwayworld.com/austria/article/Review-CHICAGO-THE-MUSICAL

Berlin
Can Artists Speak Freely About Israel? This Opera Tests the Limits. (Subscription required)
A Berlin production of “The Flying Dutchman” transforms Wagner’s opera into a provocative allegory amid fears of political interference and censorship in the arts.
https://www.nytimes.com/2026/10/28/arts/music/the-flying-dutchman

Dublin
Irish National Opera 2026-27 Review: Testament
Mezzo-Soprano Sharon Carty Produces a Role Defining Performanc
https://operawire.com/irish-national-opera-2026-27-review-testament/

New York
Lipsync for your life
Heartbeat Opera’s Queeney Todd draws together New York’s queer theater multiverse in a stunning drag production that breathes new life into the opera and leaves the audience in stitches.
https://parterre.com/2026/10/28/lipsync-for-your-life/

San Diego
Review: SAN DIEGO OPERA’S PRODUCTION OF RIGOLETTO at San Diego Civic Center Theater
https://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/Review-SAN-DIEGO

Los Angeles
Review: CARMEN at LA Opera
A smart, textured embrace of a beloved score
https://www.broadwayworld.com/los-angeles/article/Review-CARMEN

An ornate, obscure Carmen at the Los Angeles Opera
https://seenandheard-international.com/2026/10/an-ornate-obscure-carmen

Vancouver
Vancouver Opera „Tosca“: The power and longevity of beauty, endurance, faith, sacrifice”
https://operacanada.ca/vancouver-operatoscathe-power-and-longevity-of

Obituary
Placido Domingo Mourns Death of Longtime Friend & Representative Peter Hofstötter
https://operawire.com/placido-domingo-mourns-death-of-longtime-friend-representative

Ballett / Tanz

Ballettpremiere in Chemnitz: Ein Getriebener seiner Sehnsüchte
Ein Dichter für das Kind im Erwachsenen, ein rastlos reisender Aufsteiger, der nirgendwo heimisch wurde: Sabrina Sadowskas neues Ballett „Hans Christian A.“ feierte in Chemnitz seine Uraufführung.
FrankfurterAllgemeine.net.chemnitz

Sprechtheater/ Kabarett

Österreich
Mit 79 ist Schluss. Kabarettist Lukas Resetarits beendet Karriere
Es ist das Ende einer Ära: Die Kabarettlegende zieht sich nach 49 Jahren für immer von der Bühne zurück. „Nach 30 Solokabarettprogrammen […] wurden die Bühnenauftritte für Lukas Resetarits körperlich immer fordernder und der Stresslevel immer höher“, teilte das Management des 79-Jährigen in einer Aussendung mit: „Lukas Resetarits hat daher beschlossen, mit sofortiger Wirkung seinen Bühnenabschied zu nehmen.“
https://www.krone.at/4352596

München
Münchner Kammerspiele: Vier Bewerber für den Chefposten noch im Rennen
Für Barbara Mundel fällt bald der Vorhang: Die 67-Jährige wird ab der Spielzeit 2028/29 nicht mehr Intendantin der Münchner Kammerspiele sein. Die Stadt hat den Posten neu ausgeschrieben. Nach tz-Infos gibt es noch vier Bewerber, darunter auch Bewerberteams, die am Mittwoch (28. Oktober) zur womöglich finalen Vorstellungsrunde eingeladen wurden. Die Interessenten, so war zu vernehmen, seien in ihren Profilen so unterschiedlich, dass man sich mit der Entscheidung Zeit nehmen wolle. Schließlich geht mit der Besetzung der Intendanz auch eine künftige Ausrichtung der Kammerspiele einher. Der Plan ist, dass der Stadtrat am Donnerstag (29. Oktober) in nicht-öffentlicher Sitzung der neuen Personalie zustimmen soll.
https://share.google/XEWe6G06256wM0aA7

Salzburg
Im Café Bazar feiert Thomas Bernhard ein Debüt (Bezahlartikel)
Das Schauspiel „Immanuel Kant“ erwacht in bevorzugten Gaststätten des Dramatikers zum Leben – samt Salzburger Erstaufführung.
SalzburgerNachrichten/ Kultur

Medien

Ö1 Journalistin Heidi Grundmann-Smith verstorben
Die Kritikerin, Kuratorin und langjährige ORF-Journalistin Heidi Grundmann ist am 27. Oktober 2026 in Wien verstorben. Gemeinsam mit ihrem 2015 verstorbenen Mann, dem bildenden Künstler Robert Adrian, entwickelte und realisierte die am 18. Juli 1938 geborene Grundmann zahlreiche innovative vernetzte Kunstprojekte wie Horizontal Radio (1995), Rivers&Bridges (1996), Sound Drifting (1999), Re-Inventing Radio (2004). Für viele Künstler und Künstlerinnen aus Österreich sowie aus aller Welt waren und sind diese Projekte prägend für ihren Umgang mit Medien und Kunst.
https://oe1.orf.at/artikel/732735/Oe1-Journalistin-Heidi-Grundmann-Smith-verstorben 

Film

Los Angeles
Deutschlands Hollywoodexport Elke Sommer ist tot
Sie hat mit Stars wie Paul Newman, Kirk Douglas und Peter Sellers gedreht. Elke Sommer hat in den frühen 60er-Jahren von Deutschland aus Hollywood erobert. Nun ist die Schauspielerin kurz vor ihrem 86. Geburtstag in ihrem Zuhause in Bel Air in Los Angeles gestorben, wie die „Bild“-Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf den engsten Freundeskreis berichtete.
Vol.at.elke.Sommer.gestorben

Politik

Österreichs Ja-aber-Neutralität
Es bringt allerhand zum Ausdruck, dass der Nationalfeiertag bis heute am 26. Oktober stattfindet, an dem der Nationalrat 1955 das Verfassungsgesetz über die Neutralität beschlossen hat; und dass kaum jemand auf die Idee kommt, das infrage zu stellen: Nach wie vor ist die Neutralität sehr vielen Menschen wichtig, würde sie nur von sehr wenigen aufgegeben werden. Für die meisten hat sie vor allem aber eine identitätsstiftende Funktion. Bei Erhebungen, die ein Forscherteam der Universität Innsbruck im Rahmen des Projekts „AFP3“ jährlich durchführt, sehen rund 80 Prozent eine solche.
News.at.neutralität

Tirol
Dornauer entscheidet Anfang 2027 über Kandidatur
Tirols früherer SPÖ-Landeshauptmannstellvertreter und Landesparteichef Georg Dornauer, mittlerweile freier Landtagsabgeordneter, will Anfang kommenden Jahres die Entscheidung bekanntgeben, ob er bei der Landtagswahl im Herbst 2027 mit einer eigenen Liste antreten wird oder nicht. Dies sagte Dornauer am Mittwoch zur APA. Seine Lust an Politik sei „nach wie vor ungebrochen“ und er bekomme laufend positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung mit der Bitte, anzutreten.
Vol.at

Gastronomie

Österreich
Trinkgeld-„Pflicht“ im Hotel spaltet die Branche
Der Vorstoß der Falkensteiner-Hotelgruppe, auf der Zimmerrechnung von Haus aus zehn Euro pro Nacht Trinkgeld zu vermerken, welches aber auf Wunsch wieder storniert werden kann, spaltet die Branche. ÖHV-Präsident Walter Veit begrüßt den automatischen Trinkgeldvorschlag, Gewerkschaft und Tourismus-Obfrau pochen auf Freiwilligkeit. Was in der Gastronomie bei vielen Gästen für Unmut sorgt, hält nun auch in der Hotellerie Einzug. Die Rede ist von einer gewissen sanften Aufforderung, Trinkgeld zu geben. Den Vorstoß hat hier die Falkensteiner-Gruppe gemacht, die auf der Hotelrechnung eine Trinkgeldpauschale von zehn Euro pro Zimmer und Nacht anführt
https://www.krone.at/4352357

Arbeitsmarkt

Österreich
Automatisch aufs Konto. AMS-Panne: 250.000 Menschen bekommen jetzt Nachzahlung
Nach einem Gerichtsurteil muss das AMS 135 Millionen Euro nachzahlen. 250.000 Menschen sind betroffen. Sie müssen dafür keinen Antrag stellen.
Heute.at.ams-Panne

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Unter’m Strich

Erste Winterprognose/ Kältekeule: Jetzt droht uns ein eisiger November
Halloween wird nicht nur gruselig, sondern auch kalt. Der goldene Herbst ist nun endgültig vorbei, der Winter schickt uns einen ersten Gruß. Erster Schnee ist bereits in Sicht. Warum der November einen Kaltstart hinlegt.
https://www.krone.at/4354010

INFOS DES TAGES (FREITAG, 30. OKTOBER 2026)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 30. OKTOBER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Buenos Aires/ Teatro Colon: ANFTRA CHENIER mit Freddie De Tomasso und Nadine Sierra (Schlusssduett)

Freddie de Tommaso & Nadine Sierra juntos bajo la dirección del maestro Constantine Orbelian en el Teatro Colón.

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________________________________________________________________________________________Wiener Staatsoper: Fotoshooting »Ariadne auf Naxos«

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Die Ariadne-Besetzung in der berühmten Wiener Villa Beer, die Regisseur Barrie Kosky als Spielort auf die Bühne der Staatsoper bringt

Für ein be­son­de­res Fo­to­shoo­ting traf sich die Be­set­zung von Ariadne auf Naxos um Daniel Behle, Kate Lindsey, Serena Sáenz und Golda Schultz in der Wie­ner Villa Beer: Der Ort, an dem auch Barrie Kosky sei­ne In­sze­nie­rung an­sie­delt. Die groß­bür­ger­li­che At­mo­sphä­re der Villa bil­det da­bei die zentrale Ku­lis­se für eine Oper, in der Ernst und Un­ter­hal­tung, gro­ße Ge­füh­le und leich­te Muse auf­ein­an­der­tref­fen.

WIEN – VILLA BEER: Neuer Star unter Wiens Architekturjuwelen

1130 Wien-Hietzing, Wenzgasse 12

Seit 8. März 2026 ist die sanierte Villa Beer in Wien Hietzing für die Öffentlichkeit im Rahmen von Führungen und Zeitfenstern von Mittwoch bis Sonntag zugänglich.

Die Anzahl der Besucher und Besucherinnen ist auf 120 Personen zeitgleich im Haus limitiert.

Tickets ab Ende Mai wieder verfügbar!

https://www.villabeer.wien/home

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Die Villa Beer einst und jetzt!
© Villa Beer, https://www.villabeer.wien/das-haus/galerie

1929/30 wurde die Villa als Wohnhaus für die Unternehmerfamilie Julius und Margarete Beer nach Plänen der Architekten Josef Frank und Oskar Wlach in einem Jahr gebaut. Das Haus ist ein Schlüsselwerk der zweiten Wiener Moderne und steht seit 1987 unter Denkmalschutz.

Im April 2016 war das Haus auf Initiative des Architekturzentrums Wien für Interessierte an zwei Tagen geöffnet, aber es gab keinerlei Hoffnung auf Sanierung und Restaurierung. Die Rettung des Hauses ist einem glücklichen Zufall geschuldet.

Lothar Trierenberg, auf der Suche nach einem Büro auf der Wieden, wurde durch die Gedenktafel für Josef Frank am Haus Wiedner Hauptstraße Nr. 64 auf den Architekten aufmerksam. Diese Gedenktafel wurde zum 120. Geburtstag von Josef Frank am 15. Juli 2005 angebracht und hat ein kleines Wunder bewirkt.

Lothar Trierenberg begann über Josef Frank zu recherchieren und stellte fest, dass das Hauptwerk des Architekten in Wien, die Villa Beer, zum Verkauf stand. Zum Kaufpreis von fünf Millionen Euro kamen die Kosten für die Sanierung, an der sich der Altstadterhaltungsfonds der Stadt Wien und das Bundesdenkmalamt mit insgesamt 700.000 Euro beteiligten. Der Hauseigentümer lobt die Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt und den mehr als 30 an der Sanierung beteiligten Gewerken. Von den beim Bau beauftragten Firmen in den 30er-Jahren besteht heute nur mehr die Firma Füglister, die damals einen Lastenaufzug eingebaut hat.

Für die Sanierung konnte mit dem Architekten Christian Prasser ein ausgewiesener Experte für Bauen im Bestand gewonnen werden. Erhaltene Einbauelemente wurden mit großer Sorgfalt restauriert und ergänzt wie zum Beispiel Lichtschalter im 3D-Druck. Fünf Jahre dauerten Recherche und Restaurierung, wobei Fehler einer Sanierung im Jahr 2013 behoben werden mussten.

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Speiseaufzug, Tragkraft 15 kg                                  Viel Platz für künftige Publikationen!
© Dietrich-Schulz                                                     Foto: Dietrich-Schulz

Die Villa Beer soll kein klassisches Museum sein. „Besucher sollen sich wie Gäste fühlen“, so der Hausherr. Im Dachgeschoss wurden drei Gästezimmer eingerichtet, ausgestattet mit Möbeln von Svenskt Tenn nach Entwürfen von Josef Frank.

Die Villa Beer soll auch ein Ort der Forschung sein. Ein klimatisiertes Archiv und Seminarräumlichkeiten im Untergeschoss stehen bereit. Schwerpunkte der Forschung sind Architekturthemen und das jüdische Leben in den 1930er-Jahren.

Ein Großteil der Familie Beer konnte in die USA flüchten. Der leicht gehbehinderten Tochter Elisabeth wurde aber das Einreisevisum verweigert. Sie wurde von Wien nach Minsk deportiert und in Maly Trostinez ermordet. „Vergessene ins kollektive Gedächtnis zurückholen“ ist ein Ziel der Forschungen.

Über die Recherchearbeit im Zug der Restaurierung wurden Nachkommen der Familie Beer kontaktiert und vernetzt, sodass Fotomaterial aus Familienbesitz gesammelt und unter anderem durch ein Artist- und Research-in-Residence-Programm weiter erforscht werden soll.

Abschließend nochmals ein Hoch auf die Gedenktafel, die am Beginn der Rettung der Villa Beer gestanden ist. Vielleicht gibt es ein ähnliches Märchen für die Fassade des Hauses Lacknergasse 98 in 1180, die an den Architekten Josef Plečnik erinnert?!

Elisabeth Dietrich-Schulz

Die Einführungsmatinee zu Ariadne auf Naxos findet am 8. November statt
Die Premiere „Ariadne auf Naxos ist am 22. November
Ariadne auf Naxos wird am 28. November aus der Wiener Staatsoper gestreamed
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Nächster Staatsopernstrem LA FILLE DU REGIMENT am 7. November
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Staatsoper Unter den Linden Berlin: Barocktage

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Liebes Publikum,
­voller Vorfreude blicken wir auf die ersten Barocktage unter der Intendanz von Elisabeth Sobotka. Im Interview mit Berlin Bühnen sagt sie:

„Ich freue mich, wenn sich das Publikum genauso wie wir von der musikalischen und szenischen Vielfalt, der emotionalen Kraft und der verblüffenden Zeitlosigkeit dieser Werke bezaubern und bewegen lässt.“

Das Programm der Barocktage 2026 führt durch rund 150 Jahre Barockmusik vom frühen 17. bis zum mittleren 18. Jahrhundert und bringt große Stimmen, renommierte Ensembles und außergewöhnliche Opernwerke auf die Bühne der Staatsoper Unter den Linden. Den Auftakt gestaltet Rolando Villazón gemeinsam mit Christina Pluhar und ihrem Ensemble L’Arpeggiata beim Eröffnungskonzert Combattimento – Liebe, die in den Tod führt. Einer der Höhepunkte ist die Neuinszenierung von Francesco Cavallis La Calisto unter der Regie von Stefan Herheim, mit Vera-Lotte Boecker in der Titelpartie. Die Uraufführung von La Calisto war 1651 in Venedig, einer der Geburtsstätten der Kunstform Oper. Claudio Monteverdis L’incoronazione di Poppea wurde knapp 10 Jahre zuvor – auch in Venedig – zum ersten Mal auf die Bühne gebracht. Beide Opern können Sie im Rahmen der diesjährigen Barocktage an der Staatsoper Unter den Linden erleben. Freuen Sie sich darüber hinaus mit Henry Purcells Dido & Aeneas auf einen Publikumsliebling und Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice als halbszenisches Gastspiel aus Monaco mit Cecilia Bartoli als Orfeo.

Entdecken Sie das Programm, lassen Sie sich von der musikalischen und szenischen Vielfalt begeistern!
Zahlreiche Veranstaltungen sind schon (nahezu) ausverkauft: Beeilen Sie sich und sichern Sie sich jetzt die letzten Tickets für die Barocktage 2026.

Wir freuen uns auf Sie!

La Calisto von Francesco Cavalli
Musikalische Leitung: Christina Pluhar
Inszenierung: Stefan Herheim
Mit u. a.: Vera-Lotte Boecker, Milan Siljanov, Renato Dolcini, Giuseppina Bridelli, Arnaud Gluck sowie mit dem Ensemble L’Arpeggiata und der Akademie für Alte Musik Berlin
Premiere am 8. November 2026
Termine & Tickets

Orfeo ed Euridice von Christoph Willibald Gluck, Halbszenische Inszenierung
Musikalische Leitung: Gianluca Capuano
Halbszenische Einrichtung: Davide Livermore
Mit u. a.: Cecilia Bartoli, Mélissa Petit und Il Canto di Orfeo sowie Les Musiciens du Prince – Monaco
12.   14. November 2026
nur noch Restkarten
Termine & Tickets
L’incoronazione di Poppea von Claudio Monteverdi
Musikalische Leitung: Diego Fasolis
Inszenierung:: Eva-Maria Höckmayr
Mit u. a.: Anna Prohaska, Raffaele Pe, Anna Kissjudit, Carlo Vistoli, Manuel Winckhler, Mark Milhofer und der Akademie für Alte Musik Berlin
ab 20. November 2026
Termine & Tickets

Dido & Aeneas von Henry Purcell
Musikalische Leitung: Christopher Moulds
Inszenierung, Choreographie:: Sasha Waltz
Mit u. a.: Natalia Skrycka, Gyula Orendt, Aphrodite Patoulidou, Hanseong Yun und der Akademie für Alte Musik Berlin
ab 25. November 2026
nur noch Restkarten
Termine & Tickets

 Kalendarium
Spielplan & Tickets | Staatsoper Berlin
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BERLIN/ Staatsoper/ Festtage 2027: Ein Liederabend zu zweit – unser 2für1-Angebot für Rachel Willis-Sørensen

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Copyright: Staatsoper Berlin

Seit über 30 Jahren sind die Festtage der Staatsoper – 1996 von Daniel Barenboim gegründet – ein Höhepunkt im Berliner Kulturleben rund um das Osterwochenende. Auch 2027 erwarten Sie unvergessliche Momente: eine Neuinszenierung von Puccinis Manon Lescaut, Wagners Tannhäuser unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann, Beethovens 9. Symphonie zum 200. Todestag des Komponisten und ein Liederabend mit Joyce DiDonato.

Sichern Sie sich ab Freitag, dem 30. Oktober 2026, Ihre Tickets für die Festtage 2027. 

Sie wollen nicht bis Freitag warten? Dann buchen Sie bereits jetzt Ihr Festtagepackage. Wählen Sie Ihre gewünschte Kombination aus Opern- und Konzertterminen und sparen Sie bis zu 20% gegenüber dem regulären Verkauf. Einzelkarten für die Festtage 2027 sind erst ab dem 30.Oktober 2026 erhältlich.

Zu den Festtagen 2027

Festtage Packages  buchen 

Die Packages erhalten Sie online auf staatsoper-berlin.de, per Mail unter sowie telefonisch unter 030 – 20 35 45 55 von Montag bis Freitag von 12.00 Uhr und am Wochenende bzw. an Feiertagen von 14.00 Uhr bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet (kein Vorverkauf während der Abendkasse), an vorstellungsfreien Tagen bis 18.00 Uhr.

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KINDEROPER WIEN: DER BÖSE FÜRST Premiere|Uraufführung
In Kooperation mit Junge Theater Wien und dem Schäxpir Festival (Linz|OÖ)

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Musik: Wolfgang Mitterer | Libretto: Gerhard Dienstbier | Regie: Azelia Opak

Das Märchen DER BÖSE FÜRST von Hans Christian Andersen ist hochaktuell. Es handelt von einem machthungrigen Herrscher und den Folgen von Grausamkeit und Krieg. Manche lassen sich blenden und bewundern den „starken, erfolgreichen Mann“. Hybris hat aber immer auch etwas Lächerliches und öffnet Raum für Satire. Am Ende wird der große Fürst von einer kleinen Mücke besiegt, die ihn dem Gespött seiner Soldaten aussetzt.

Die Oper widmet sich ernsten Themen und adaptiert diese für ein junges Publikum. Kinder und Jugendliche wachsen heute unmittelbar mit den Konsequenzen von kriegerischen Auseinandersetzungen, Flucht und Neuanfang auf.

Wir leben in einer Zeit der bösen Fürsten und möchten vermitteln, dass es oft kleine Dinge sind, die eine größere Veränderung herbeiführen können. Kinder brauchen mehr Geschichten über Courage – nicht nur über Heldenmut! (Azelia Opak, Regie)

PREMIERE: 12. November 2026, 18:00 Uhr
Junge Theater Liesing | F23 – 1230 Wien, Gastgebgasse 4

Weitere Aufführungen im F23:
12.11.2026 | 10:30 Uhr (Voraufführung für Schulklassen)
13.11.2026 | 10:30 Uhr (Schulvorstellung)
13.11.2026 | 16:00 Uhr (Öffentliche Vorstellung)

Junge Theater Donaustadt | Kulturgarage Seestadt – 1220 Wien, Am-Ostrom-Park 18
18.11.2026 | 14:00 Uhr (Schulvorstellung)
19.11.2026 | 10:30 Uhr (Schulvorstellung)
DERNIERE: 20.11.2026 | 18:00 Uhr (Int. Tag der Kinderrechte|Öffentliche Vorstellung)

Gerhard Dienstbier

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