DIE MONTAG-PRESSE – 16.  MÄRZ 2026

DIE MONTAG-PRESSE – 16.  MÄRZ 2026

Spielzeitmotiv 2026/27 © Bayerische Staatsoper

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 16.  MÄRZ 2026

München/Bayerische Staatsoper
Das Spielzeitmotto 2026/2027 der Bayerischen Staatsoper lautet „Verging wie ein Hauch der Götter Geschlecht“
Die Spielzeit 2026/2027 der Bayerischen Staatsoper hat in Wagners Ring einen Mittelpunkt, auf den sich auch der Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski bei den musiktheatralischen Premieren konzentriert. Neben der Komplettierung von Wagners Ring werden neu produziert Adams Doctor Atomic, Massenets Werther, Donizettis Maria Stuarda, Tschaikowskis Mazeppa und Brittens Death in Venice. Mit dem Ja, Mai Festival werden drei zeitgenössische Musikwerke vorgestellt. Liberty von Diana Syrse, eine eigens fürs Festival beauftragte Oper für das hauseigene Opernstudio. Dazu Haas’ Koma und Gordon Kampes Die Kreide im Mund des Wolfs. Hervorzuheben sind weiterhin die beiden ehrgeizigen Ballettprojekte: Carpathia ist eine Handlungsballett-Uraufführung und Pina Bauschs Tanzoper Orpheus und Eurydike eine Tanzoper mit der Musik von Gluck. Vielschichtig.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

München
Netrebko kehrt zurück: Dorny erklärt das umstrittene Comeback bei den Münchner Opernfestspielen
Der „Ring des Nibelungen“ rundet sich mit „Siegfried“, der „Götterdämmerung“ und zwei kompletten Zyklen des Opernvierteilers. Der liefert zugleich das Motto der fünften Saison von Serge Dorny an der Bayerischen Staatsoper: „Verging wie Hauch der Götter Geschlecht“. Neben Wagner gibt es Premieren mit Werken vom romantischen Belcanto bis zur Gegenwart. Und außerdem kehrt eine so bekannte wie umstrittene Sängerin an die Staatsoper zurück.
MuenchnerAbendzeitung.de

Serge Dorny über die nächste Saison an der Bayerischen Staatsoper
Das Motto der nächsten Spielzeit stammt von Wagner: „Verging wie Hauch der Götter Geschlecht“. Die Saison an der Bayerischen Staatsoper dreht sich um die Themen Machtsysteme, Niedergang und gefährdete Ideale. Vor allem aber wird „Der Ring des Nibelungen“ abgeschlossen. Ein Interview mit Intendant Serge Dorny.
MuenchnerMerkur.de

Die Bayerische Staatsoper vollendet den „Ring“ und holt Anna Netrebko
Wladimir Putin wirkt unendlich einsam, wie ein verletztes Tier, also ungeheuer gefährlich. Er schaut nicht unbedingt aus wie Putin, was daran liegt, dass ihm der grandiose Sänger Georg Nigl Stimme und Körper leiht. Die Musik von Gordon Kampe tost und tobt, Nigl erkundet Putins Innenleben, dessen Vorstellungen, wie die Welt zu sein hat. Aber „Die Kreide im Mund des Wolfs“ geht weit darüber hinaus, wird zu einem allgemeingültigen Abend über Macht, deren Tücken, Ränke und darüber, wie Macht verführt und sich selbst genug ist. Dieter Sperl hat aus Reden Putins das Libretto erstellt, Kampe hat es vertont, Nigl sang, sprach, spielte es zum ersten Mal an der Hamburger Staatsoper Anfang 2025. Nun holt Serge Dorny die Inszenierung von Georges Delnon nach München, für das „Ja, Mai“-Festival der Bayerischen Staatsoper im Jahr 2027. Mit Nigl, anders geht es nicht. Das Motto des Festivals: „Widerstand“.
SueddeutscheZeitung.de

Jonas Kaufmann: „Könnte man nicht öfter Operette spielen?“  (Bezahlartikel)
Er ist für viele Opernliebhaber der weltbeste Tenor. Aber er ist auch ein Denker. Und neuerdings Intendant. Und er spart nicht mit Kritik.
Kurier.at

Kontrapunkt: „Theatermacher, stoppt endlich das Gendern!“ – das finale Wort zur Genderdebatte
Die Abneigung gegen Gender-Sonderzeichen teilt mit uns unter vielen anderen der Herausgeber der Zeitschrift „O-Ton“. Wir übernehmen daher gerne seinen aktuellen Kommentar: Obwohl der Rat für deutsche Sprache einmal mehr deutlich gemacht hat, dass Gender-Sonderzeichen keinen Eingang in das amtliche Regelwerk für deutsche Sprache Eingang finden, weil unter anderem „Gästinnen“ keinen Sinn ergibt, glauben „Theatermacher“, dass sie uns eine Sprache oktroyieren müssen, die 87 Prozent der Deutschen ablehnen. Nein, sie sind nicht im Kampf für eine bessere Welt unterwegs – das ist auch gar nicht ihre Aufgabe. Sondern sie versuchen, eine staatliche Ideologie im Volk unterzubringen. Damit haben sie ihren Anspruch auf die Finanzierung des Steuerzahlers, der mit überwältigender Mehrheit eindeutig gegen eine diesbezügliche Änderung der deutschen Sprache ist, verwirkt. Die Behauptung bestimmter Gruppen, ein Sternchen, Unterstrich, Majuskel oder sonstige unzulässige Spracherweiterungen könnten auf dem Weg zu einer Geschlechtergerechtigkeit hilfreich sein, ist eine Lüge. Die deutsche Sprache ist eine sehr fein austarierte Sprache, was Geschlechtergerechtigkeit angeht.
DerOpernfreund.de

Wien
Pianistin Khatia Buniatishvili: Ja, dieses Temperament! Dieser Temporausch! Aber … (Bezahlartikel)
Das Orchestre de la Suisse Romande erfreute in Wien ungetrübt mit dem, was es im Alleingang schaffte. Buniatishvilis Hang zum Extrem aber hat seinen Preis. Was will sie eigentlich ausdrücken?
DiePresse.com

20 Jahre exil.arte: Eine Heimat für vergessene Komponisten
Ein musikalisches Kompendium über und Lob auf die Arbeit des Vereins im Musikverein geht zu Herzen. Als Konzert aber geht es schief.
DiePresse.com

Operndiva Cecilia Bartoli
«Italien will von eigenen Problemen ablenken»
Cecilia Bartoli über die Krise zwischen Italien und der Schweiz, Charlène von Monaco – und warum schöne Männer langweilig sein können.
share.google

Wien/Volksoper
So., 15. März 2026 (Volksoper): Wolfgang Amadé Mozart, Die Zauberflöte
Als ich als Anhänger der Musik des 20. Jahrhunderts heute vor der Wahl stand, mir in der Staatsoper ein uninteressantes und langweiliges Werk des 20. Jahrhunderts (nämlich Ligetis „Grand Macabre“) anzuhören oder in der Volksoper die meiner Meinung nach beste Mozart-Oper, fiel meine Wahl auf letztere; nicht zuletzt deshalb, weil heute spontan Stefan Cerny in der Besetzungsliste auftauchte, den ich grundsätzlich für einen großartigen und unterschätzten Sänger halte. Ich war also gespannt, und die Aufführung war insgesamt gelungen und deutlich besser als diejenige am 30. Dezember 2025
forumconbrio.com

Graz
„Arizona Lady“: Der lange Ritt zum Happy End
Emmerich Kálmáns „Arizona Lady“ ist ein eher selten gespieltes Werk an der Grenze von der Operette zum Musical. Die Oper Graz versucht sich an einer bunt-schillernden Neuinterpretation der Rarität, die jedoch einen zentralen Mangel des Stoffes nicht beheben kann.
krone.at

Arizona Lady“ an der Oper wiehert zu wenig (Bezahlartikel)
Emmerich Kálmáns selten aufgeführtes letztes Bühnenwerk ist mehr Broadway-Musical als Operette. Mit Längen, die dem Stück nicht genommen wurden.
KleineZeitung.at

Linz/Landestheater/Black Box
Linz: „Des Esels Schatten“, Richard Strauss / „Der zerbrochene Krug“, Viktor Ullmann
„Der Doppelabend mit zwei Opern von Viktor Ullmann (1898–1944) und von Richard Strauss (1864–1949) präsentiert zwei komische Werke, die inhaltlich viel gemeinsam haben, da sich beide um einen Gerichtsprozess drehen. Sie stammen von zwei Zeitgenossen, deren Lebenswege jedoch sehr unterschiedlich verliefen. Denn während Strauss der erfolgreichste deutsche Opernkomponist seiner Zeit war, der sich auch mit dem Naziregime arrangierte, wurde Ullmann in Auschwitz ermordet. So wird man durch diese unterschiedlichen Biografien bei der Kombination der beiden Opern sensibilisiert für Aspekte von Rechtsbeugung und Machtmissbrauch.“ So der Einleitungstext im Landestheater-Programm (Dramaturgie: Christoph Blitt).
Von Petra und Helmut Huber
DerOpernfreund.de

Strauss’ letzte Oper im Froschgraben
Linz bringt zwei vergessene Opern mit großem Potential zur Aufführung – und regt zumindest die Fantasie eines „Was wäre, wenn“ an.
DiePresse.com

Linz
Diana Damrau singt am Linzer Domplatz
Von Kritikern als weltbeste Koloratursopranistin gefeiert, zählt Diana Damrau zu den gefragtesten Künstlerinnen des internationalen Musiklebens. Im Rahmen von „Klassik am Dom“ ist die vielfach ausgezeichnete Sängerin im Sommer mit einem Konzert unterm Sternenhimmel zu erleben. Darauf freue sie sich schon sehr, erzählt sie ORF OÖ in einem Exklusiv-Interview.
ooe.orf.at

Leipzig
Auftauchen, aufatmen
An der Oper Leipzig verbindet die Uraufführung „Coming Up for Air“ von Bernd Franke drei Schicksale über drei Jahrhunderte, in denen die Luft zum Atmen fehlt. Trotz etwas willkürlicher Setzung überzeugt das Auftragswerk mit schönen Klangfarben und herausragendem Ensemble.
DieDeutscheBuehne.de

Zürich
«Giulio Cesare» a Zurigo
Jubel und viel Applaus bei der Premiere – und ebenso gute Laune beim Ensemble auf der Bühne: Händels Barockoper «Giulio Cesare in Egitto» gibt einen Vorgeschmack auf das neue Barock-Festival des Zürcher Opernhauses, das künftig jedes Jahr vor Ostern stattfinden soll.
journal21.ch

Zukunft der Oper: Oper muss Stadtgespräch sein! (Bezahlartikel) Nicht die Regie, sondern die fehlende Balance von Bauten, Tarifen und Stoffen ist eine Gefahr für das Musiktheater. Eine Analyse des Stuttgarter Opernintendanten.
FrankfurterAllgemeine.net

Erfolg auf Social Media: Der Klassik-Nachwuchs fördert sich selbst (Bezahlartikel)
Musiker an Piano und Violine, Orgel und Oboe werden mit Videos im Internet berühmt. Der Starkult der Klassikbranche hat seinen Preis, aber man muss ihn nicht nur negativ sehen.
FrankfurterAllgemeine.net

Jubiläum
Wilfried Hiller 85. Geburtstag: Geschichtenerzähler gegen den Zeitgeist
Mit den Erwartungen seiner Lehrer an zeitgenössische Komponisten konnte sich Wilfried Hiller schon als Student nicht identifizieren. Ein Liebesliederverbot? Nicht mit ihm. Er ging seinen eigenen Weg – und das sehr erfolgreich. Mit Werken wie „Norbert Nackendick“ oder dem Dauerbrenner „Das Traumfresserchen“ wurde er einer der meistgespielten deutschen Bühnenkomponisten unserer Zeit. Ein Porträt zu seinem 85. Geburtstag am 15. März.
BR-Klassik.de

Tonträger
Mit poetischer Ruhe: Elisabeth Leonskaja zähmt jungen Schumann
Ihre Neigung für die Musik von Robert Schumann hat Elisabeth Leonskaja im Konzertsaal bereits mehrfach bewiesen. Jetzt dokumentiert die Pianistin diese Vorliebe auch im Aufnahmestudio – mit einem Doppelalbum.
ndr.de

Baden
„Frau Luna“ in Baden: Mit Currywurst und Bio-Ketchup auf den Mond  (Bezahlartikel)
Die Bühne Baden zeigt „Frau Luna“ von Paul Lincke als bezaubernde Operetten-Revue.
Kurier.at

München/Residenztheater
Braucht es dieses Musical auf der Theaterbühne?? – Nu, ikh meyn az s’iz noytig
Vassilissa Reznikoffs schauspielert klasse. Sie kann gut singen. Sie kann gut lapdancen. Sie kann gut turnen und gut akrobaten. Waren ihre Oberarme schon immer so muskulös? Ihr Kreuz schon immer so breit? (Wahrscheinlich schon.) Ich schmelze dahin ob ihres Multikönnens. Den Conférencier spielt und singt – auch er kann beides sehr gut! Vincent Glander. Holla! Die beiden allein lohnen den Abend! Und alle anderen auch!
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Bukarest
Rhapsody in Bucharest: Nemanja Radulović on the George Enescu Competition
bachtrack.com/de

London
Hugh Cutting, the countertenor finding his voice (Subscription required)
The rising star of the classical world celebrates the high male voice with an homage to the Italian castrato Giusto Fernando Tenducci. Plus, JS Bach’s Passion season begins                                      observer.co.uk

Leeds
REVIEW: The Marriage of Figaro an accessible and visually impressive production that brings Mozart’s classic opera to life
ayoungishperspective.co.uk

Cleveland
Conductor Elim Chan excels in classical repertory with Michael Sachs and the Cleveland Orchestra
seenandheard-international.com

Boston
Boston Philharmonic orchestras to shut down after 2026-27 season
The Boston Philharmonic Orchestra will shut down permanently after the 2026-2027 season after 48 years of bringing classical music to area concertgoers. Managing director Sean Lewis announced Tuesday that both the BPO and the Boston Philharmonic Youth Orchestra will wind down operations next June.
bostonclassicalreview.com

Houston
HGO pays tribute to Carlisle Floyd with a compelling “Of Mice and Men”
texasclassicalreview.com

HGO’s Butler Studio Shines in Carlisle Floyd’s Of Mice and Men – It’s the classic tale of itinerant farm laborers during the Depression
houstonpress.com

Ballett / Tanz

Dresden
Im Sande verweht
„Reparation Nation“ der Choreografin Jessica Nupen bei der diesjährigen Tanzplattform Deutschland in Dresden schaufelt zu den deutsch-afrikanischen Beziehungen früher und heute einen Berg von Themen auf. Durch das Überladen, das vielleicht vom Überladen handeln sollte, blieb zu viel an der Oberfläche.
DieDeutscheBuehne.de

London
Sadler’s Wells Theatre, London: Turn It Out with Tiler Peck & Friends: bubbling over with passion for the art form
bachtrack.com/de

Rock/Pop/Schlager

Österreich
Ermittlungen gegen Musiker Christopher Seiler
Gegen den Musiker Christopher Seiler vom Duo Seiler und Speer laufen Ermittlungen – Berichten zufolge wegen Körperverletzung. Seiler kündigte in einem Posting einen vorläufigen Rückzug an – er kämpfe mit Dämonen, schrieb er. Die Staatsanwaltschaft Wien bestätigte gegenüber ORF Wien am Sonntag, dass es eine Anzeige gegen Seiler gibt und Ermittlungen laufen. Laut „Kronen Zeitung“ soll der 39-jährige Musiker in der Vorwoche nach Dreharbeiten einer Frau angeboten haben, sie im Auto nach Hause zu fahren. Auf dem Heimweg soll der Star plötzlich in eine dunkle Gasse abgebogen und die Frau dann körperlich attackiert haben. Am 7. März erstattete die Frau bei einer Wiener Polizeiinspektion Anzeige wegen Körperverletzung. Für Seiler gilt die Unschuldsvermutung.
orf.at

Nach Gewaltvorwürfen – jetzt spricht Seiler: „Kämpfe mit Dämonen“
„Es war ein Abend in privatem Rahmen, nach dem Fragen offen sind, die jetzt sorgfältig geklärt werden müssen. An dieser Aufklärung wirken wir selbstverständlich mit. Den weiteren Verlauf der Ermittlungen müssen wir nun abwarten“, hieß es einem schriftlichen Statement.
oe24.at

Spechtheater

Wien
Theater Scala: Ein schwer durchschaubarer Großstadtdschungel
Bertold Brechts rätselhaftes Stück „Im Dickicht der Städte“ im Theater Scala.
Kurier.at

Wien/Schauspielhaus
Revolte der Nebenfiguren: „Nora“ im Schauspielhaus (Bezahlartikel)
Die israelische Dramatikerin Sivan Ben Yishai dekonstruiert Ibsen in „Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert“: theoretisch überfrachtet, aber vergnüglich.
DiePresse.com

Wien/Rabenhoftheater
Wenn Stermann singt und sich betrinkt
ÖBB-Witze und erotische Fischgedichte prägen das zweite Solo von Dirk Stermann. Die Premiere war am Mittwoch im Wiener Rabenhoftheater. „Ich will das nicht, ich will kein Kabarett mehr spielen!“ Wenn Dirk Stermann das in seinem zweiten Soloprogramm ausspricht, weiß man, dass er den Satireschalter gedrückt hat. Denn in „20 Spritzer bis Amstetten“ sprüht Stermann vor Spielfreude. Er wirkt gar befreit von der Last, sich an das Material von Gagschreibern halten zu müssen (wie in der ORF-Show „Willkommen Österreich“). Und befreit davon, sich mit einem Bühnenpartner arrangieren zu müssen.
DiePresse.com

Film

Oscar-Nacht 2026: Anderson, Jordan und Buckley die großen Sieger!
Paul Thomas Anderson feierte mit „One Battle After Another“ bei der 98. Oscar‑Gala einen Triumph! Er wurde als bester Regisseur ausgezeichnet, und sein Film gewann zugleich den wichtigsten Preis des Abends – den Oscar für den besten Film.  Michael B. Jordan holte für seine Rolle in „Blood & Sinners“ den Oscar als bester Hauptdarsteller. Jessie Buckley wurde für ihre gefeierte Performance in „Hamnet“ als beste Hauptdarstellerin geehrt
krone.at

Medien

Brisanter Anruf: Die ORF-Akte Lederer: Deals und Interventionen
Der rote Stiftungsratsvorsitzende am Küniglberg, Heinz Lederer, steht ungewohnt im Fokus der Öffentlichkeit. Nicht nur seine Rolle im mächtigen ORF-Aufsichtsgremium sorgt für Diskussionen, sondern auch seine geschäftlichen Kontakte – und ein ungewöhnlicher Telefonanruf, über den in der Medienbranche gemunkelt wird. Abrechnungen aus dem Umfeld der später kollabierten Signa-Gruppe werfen nun zusätzliche Fragen auf.
krone.at

ORF-Gleichstellungsbeauftragte verärgert über „profil“-Chefredakteurin Thalhammer
Chefredakteurin Anna Thalhammer verbreite „faktisch falsche und unfaire Behauptungen“, heißt es aus dem ORF zu einem Social-Media-Posting. „In der ORF-Gleichbehandlungsstelle sitzt nicht nur die Ex vom GD, sondern auch die Ex des Stiftungsratsvorsitzenden. Hm, warum meldet sich dort nur keiner?“, postete Thalhammer u.a. auf der Plattform Bluesky – verbunden mit der Aufforderung, Betroffene mögen sich bei „profil“ melden: „Ich war da mit niemandem zam, promise.“
DiePresse.com

Kurzfristige Absage: ORF strahlt Natascha-Kampusch-Doku „vorerst“ nicht aus
Der ORF nimmt eine für Montagabend geplante Ausgabe des Magazins „Thema“ über Natascha Kampusch vorerst aus dem Programm. Hintergrund sind laut Sender „unterschiedliche Auffassungen betreffend die Persönlichkeitsrechte von Natascha Kampusch“.
TirolerTageszeitung.com

Politik

Iran-Experte: „Der Iran ist zu Terroranschlägen in New York fähig“
Der Historiker und Iran-Experte Arash Azizi analysiert den bisherigen Kriegsverlauf. Er sieht das Regime von einem Zusammenbruch weit entfernt und hält baldige Verhandlungen mit den USA für möglich.
DiePresse.com

Deutschland
Spekulationen um die Ex-Kanzlerin: Merkels Stasi-Akte bleibt unter Verschluss
Ein ehemaliger Abgeordneter des Abgeordnetenhauses will die Freigabe möglicherweise im Bundesarchiv vorhandener Dokumente zur Ex-Kanzlerin erzwingen. Doch das Gericht sagt nein – zumindest vorerst.
DerSpiegel.de

Brisanter Bericht! Ober-Mullah versteckt sich bei Putin
Nach einem Luftangriff und schweren Verletzungen soll Modschtaba Chamenei laut Bericht heimlich nach Russland gebracht worden sein.
heute.at

_________________

Unter’m Strich

RTL
Fans nach Schöneberger-Show mit Stefan Raab massiv genervt
Stefan Raab meldet sich zurück, doch das Publikum zeigt ihm die kalte Schulter. Die neue RTL-Show mit Barbara Schöneberger sorgt im Netz für eine Welle der Empörung. Von fehlenden Konzepten bis hin zu unpassenden Gesangseinlagen – die Fans sparen nicht mit deutlichen Worten zum TV-Comeback.
heute.at

Deutschland/Fußball
Goalie-Drama bei Bayern: DIESER 16-Jährige muss jetzt ran
Beim FC Bayern spitzt sich die Lage im Tor dramatisch zu. Nach dem Ausfall von Sven Ulreich könnte am Mittwoch im Achtelfinalrückspiel gegen Bergamo der erst 16-jährige Leonard Prescott debütieren.
oe24.at

Autorennsport/Formel1
Antonelli: „Finde keine Worte, mir kommen Tränen!“. Freude bei Toto Wolff
Große Emotionen nach dem ersten Formel-1-Sieg in der noch jungen Karriere von Mercedes-Pilot Andrea Kimi Antonelli. „Ich finde keine Worte, mir kommen die Tränen“, so der Italiener nach dem Rennen, nachdem er zuvor auch seinen Vater gehört hatte. Glücklich zeigte sich auch Teamchef Toto Wolff – nicht nur wegen des Sieges alleine. Der 19-jährige Italiener triumphierte am Sonntag in Shanghai souverän vor seinem Mercedes-Teamkollegen George Russell. Anschließend brachen bei ihm alle Dämme. „Wir stehen erst am Anfang mit Mercedes. George ist ein unglaublich starker Fahrer. Es ist großartig ihn besiegen zu können“, jubelte der junge Italiener überwältigt.
krone.at

Superstar stinksauer: „Das ist schrecklich!“ Verstappen rechnet mit F1 ab

Max Verstappen hat nach dem Grand Prix von China scharf mit der aktuellen Formel 1 und dem neuen Überholsystem abgerechnet. Dabei war der Niederländer nicht primär wegen seines Ausfalls, verursacht durch ein Kühlungsproblem, verärgert. Vielmehr stört ihn das grundsätzliche Konzept der aktuellen Formel-1-Generation. „Das ist schrecklich. Wer das mag, hat wirklich keine Ahnung, wie Racing ist“, sagte der Red-Bull-Pilot nach dem Rennen zu Journalisten. „Es macht überhaupt keinen Spaß. Es ist wie Mario Kart zu spielen. Das ist kein Racing.“
heute.at

Deutschland/Fußball
Hoeneß über Schiri: „Schlechteste Leistung, die ich je erlebt habe!“
Schon während der Partie hatte das Duell von Bayer Leverkusen und FC Bayern München für viel Zündstoff gesorgt und nach dem Schlusspfiff hat sich die Aufregung sogar noch verstärkt – dank der vernichtenden Schiedsrichter-Kritik von Uli Hoeneß! „Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams gewesen, die ich je bei einem Bundesliga-Spiel erlebt habe“, hielt der Bayern-Patron mit seinem Entsetzen über Christian Dingert und Co. nicht hinter dem Berg …
krone.at

INFOS DES TAGES (MONTAG, 16. MÄRZ 2026)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 16. MÄRZ 2026)

Quelle: onlinemerker.com

BAYERISCHE STAATSOPER: DER SPIELPLAN 2026/2027 – „Verging wie Hauch der Götter Geschlecht“

muni
© Bayerische Staatsoper

Es ist endlich so weit: Gestern haben Staatsintendant Serge Dorny, Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski und Ballettdirektor Laurent Hilaire auf der Bühne des Nationaltheaters die Spielzeit 2026/27 vorgestellt. Wir freuen uns, Ihnen das Programm unter dem Spielzeitmotto „Verging wie Hauch der Götter Geschlecht“ präsentieren zu können.

Mit der Vollendung der Neuinszenierung des Ring des Nibelungen erreicht die kommende Spielzeit einen künstlerischen Höhepunkt und erschließt zugleich einen zentralen Zusammenhang. Richard Wagners Tetralogie führt das Zerbrechen höherer Ordnungen vor Augen und stellt die Frage, wie sich der Mensch in einem entstehenden Machtvakuum orientiert. Dieser Gedanke verbindet die Neuproduktionen der gesamten Saison, während die weiteren Werke des Repertoires die großen Themen der Opern- und Tanzgeschichte in bewährten Inszenierungen lebendig werden lassen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern durch das Programm und freuen uns, Sie an zahlreichen Abenden in der Bayerischen Staatsoper begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Bayerischen Staatsoper

Premieren
Am Beginn und am Ende der neuen Spielzeit stehen die Premieren von Richard Wagners Siegfried und Götterdämmerung in der Regie von Tobias Kratzer und unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski. Nachdem in Siegfried der titelgebende Held zunächst den Fortbestand des alten Herrschaftssystems zu gewährleisten scheint, zeigt Götterdämmerung schließlich dessen Niedergang.

Auch die weiteren Neuinszenierungen nehmen Macht, Moral und innere Zerrissenheit in den Blick: Gaetano Donizettis Maria Stuarda, John Adams’ Doctor Atomic, Pjotr Tschaikowskis Mazeppa, Jules Massenets Werther und Benjamin Brittens Death in Venice zeigen Figuren im Spannungsfeld zwischen politischem Anspruch und persönlicher Integrität auf der Suche nach Haltung und Orientierung oder im Scheitern daran.

Das Bayerische Staatsballett setzt mit der Premiere der Tanzoper Orpheus und Eurydike von Christoph Willibald Gluck in der Choreographie von Pina Bausch sowie der Uraufführung von Edward Clugs Handlungsballett CARPATHIADer Mythos der Untoten zwei Neuheiten auf den Spielplan. Auch hier steht die Frage nach dem Verhältnis des Menschen zum Göttlichen im Mittelpunkt.

Das Repertoire der kommenden Spielzeit präsentiert 32 Opern aus vier Jahrhunderten: von Händel und Mozart über Belcanto und Romantik bis zu Werken des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Zum Beispiel Richard Wagners Tannhäuser mit Jonas Kaufmann in der Titelpartie sowie Parsifal mit Christian Gerhaher, Elīna Garanča und Clay Hilley. Gaetano Donizettis L’elisir d’amore kehrt mit Xabier Anduaga und Serena Sáenz in den Hauptpartien zurück und Georg Friedrich Händels Semele ist nach dem Erfolg während der Münchner Opernfestspiele 2023 mit Louise Alder und Jakub Józef Orliński auf der Bühne des Nationaltheaters zu erleben. Freuen Sie sich zudem auf Giuseppe Verdis Un ballo in maschera mit Piotr Beczała und Anastasia Bartoli in den Hauptpartien sowie Richard Strauss’ Der Rosenkavalier mit u.a. Nicole Car, Matthew Rose und Katharina Konradi.

Das Programm des Bayerischen Staatsballetts verbindet Klassiker des Repertoires mit markanten Handschriften des zeitgenössischen Tanzes. Zu erleben sind John Neumeiers Die Kameliendame und Christopher Wheeldons Cinderella. Außerdem stehen u. a. eine von Laurent Hilaire leicht adaptierte Fassung von Giselle nach der Choreographie von Jean Coralli, Jules Perrot und Marius Petipa, sowie Waves and Circles mit Maurice Béjarts legendärem Boléro auf dem Spielplan.

Bayerische Staatsoper/Spielplan

München
Netrebko kehrt zurück: Dorny erklärt das umstrittene Comeback bei den Münchner Opernfestspielen
MuenchnerAbendzeitung.de

Serge Dorny über die nächste Saison an der Bayerischen Staatsoper
MuenchnerMerkur.de

Die Bayerische Staatsoper vollendet den „Ring“ und holt Anna Netrebko
SueddeutscheZeitung.de

________________________________________________________________________________________

Kontrapunkt: „Theatermacher, stoppt endlich das Gendern!“ – das finale Wort zur Genderdebatte

genh

Die Abneigung gegen Gender-Sonderzeichen teilt mit uns unter vielen anderen der Herausgeber der Zeitschrift „O-Ton“. Wir übernehmen daher gerne seinen aktuellen Kommentar: Obwohl der Rat für deutsche Sprache einmal mehr deutlich gemacht hat, dass Gender-Sonderzeichen keinen Eingang in das amtliche Regelwerk für deutsche Sprache Eingang finden, weil unter anderem „Gästinnen“ keinen Sinn ergibt, glauben „Theatermacher“, dass sie uns eine Sprache oktroyieren müssen, die 87 Prozent der Deutschen ablehnen. Nein, sie sind nicht im Kampf für eine bessere Welt unterwegs – das ist auch gar nicht ihre Aufgabe. Sondern sie versuchen, eine staatliche Ideologie im Volk unterzubringen. Damit haben sie ihren Anspruch auf die Finanzierung des Steuerzahlers, der mit überwältigender Mehrheit eindeutig gegen eine diesbezügliche Änderung der deutschen Sprache ist, verwirkt. Die Behauptung bestimmter Gruppen, ein Sternchen, Unterstrich, Majuskel oder sonstige unzulässige Spracherweiterungen könnten auf dem Weg zu einer Geschlechtergerechtigkeit hilfreich sein, ist eine Lüge. Die deutsche Sprache ist eine sehr fein austarierte Sprache, was Geschlechtergerechtigkeit angeht.

DerOpernfreund.de

________________________________________________________________________________________

Wiener Musikverein: Chopin-Gala und „Die Kunst lebt weiter“ (29. März 2026)

 

olga

Donka Angatscheva © Chopin-Gesellschaft 

Die Internationale Chopin-Gesellschaft bittet wieder zu einem „Frédéric Chopin Galakonzert“ im Wiener Musikverein (29.März). Mit Gesang, Lesung (Mijou Kovacs), Klavier-und Kammermusik und einer illustren Schar an Mitwirkenden, moderiert von Silvia Schneider. Und Pianistin Donka Angatscheva, die frisch gebackene Österreich-Präsidentin dieser weltweiten Chopin-Verbundenheit mit langjähriger Tradition, fügt das Motto ihrer Künstlerinitiative hinzu: „Die Kunst in Österreich lebt weiter“.

Angatscheva, Wienerin mit bulgarischen Wurzeln, international gastierend, mit besonderer Hingabe für Chopin und in die Reihe der exzellenten Bösendorfer Artists aufgenommen, möchte mit ‚die Kunst lebt weiter‘ signalisieren, dass sich die Kultursituation in Österreich für junge ambitionierte Musiker nicht zum Besten gewendet hat. Angatscheva analysiert die musikalische Geschäftswelt: „Die Veranstalter, die Konzerthäuser greifen nach Agenturen, nach großen Namen. Sie konzentrieren sich nicht auf die Begabungen, die Entwicklung der jungen Musiker. Man kommt zu Auftritten so schwer heran. Es gibt kaum Chancen für den musikalischen Nachwuchs.“ Sie kennt diese Probleme der jungen Instrumentalisten, versucht helfend die Hände zu reichen. Denn nach den Tagen der früheren großen Wiener Musikkultur müsste nun wieder ein fruchtbarer Nährboden gefunden werden.

Auch mit Hilfe der Chopin-Gesellschaft denkt Angatscheva aufstrebenden Musikern Förderungen zukommen zu lassen, sie zu unterstützen. Wie auch das Publikum mit musikalischen Schönheiten zu erfreuen. Etwa mit der Chopin-Gala. Oder dem von ihr gestalteten kommenden Chopin-Festival in der Kartause Gaming von 13. bis 16. August. Ein Veranstaltung mit ebenfalls langjährigem Rückblick und einem vielfältigen Musik-Angebot. Nicht nur dem Schaffen von Chopin verpflichtet. Tradition, Tradition: Das 42. Festival wird heuer gefeiert.

Meinhard Rüdenauer

_____________________________________________________________________

WIEN – VILLA BEER: Neuer Star unter Wiens Architekturjuwelen

1130 Wien-Hietzing, Wenzgasse 12

Seit 8. März 2026 ist die sanierte Villa Beer in Wien Hietzing für die Öffentlichkeit im Rahmen von Führungen und Zeitfenstern von Mittwoch bis Sonntag zugänglich.

Die Anzahl der Besucher und Besucherinnen ist auf 120 Personen zeitgleich im Haus limitiert.

Tickets ab Ende Mai wieder verfügbar!

https://www.villabeer.wien/home

bere

Die Villa Beer einst und jetzt! © Villa Beer, https://www.villabeer.wien/das-haus/galerie

1929/30 wurde die Villa als Wohnhaus für die Unternehmerfamilie Julius und Margarete Beer nach Plänen der Architekten Josef Frank und Oskar Wlach in einem Jahr gebaut. Das Haus ist ein Schlüsselwerk der zweiten Wiener Moderne und steht seit 1987 unter Denkmalschutz.

Im April 2016 war das Haus auf Initiative des Architekturzentrums Wien für Interessierte an zwei Tagen geöffnet, aber es gab keinerlei Hoffnung auf Sanierung und Restaurierung. Die Rettung des Hauses ist einem glücklichen Zufall geschuldet.

Lothar Trierenberg, auf der Suche nach einem Büro auf der Wieden, wurde durch die Gedenktafel für Josef Frank am Haus Wiedner Hauptstraße Nr. 64 auf den Architekten aufmerksam. Diese Gedenktafel wurde zum 120. Geburtstag von Josef Frank am 15. Juli 2005 angebracht und hat ein kleines Wunder bewirkt.

Lothar Trierenberg begann über Josef Frank zu recherchieren und stellte fest, dass das Hauptwerk des Architekten in Wien, die Villa Beer, zum Verkauf stand. Zum Kaufpreis von fünf Millionen Euro kamen die Kosten für die Sanierung, an der sich der Altstadterhaltungsfonds der Stadt Wien und das Bundesdenkmalamt mit insgesamt 700.000 Euro beteiligten. Der Hauseigentümer lobt die Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt und den mehr als 30 an der Sanierung beteiligten Gewerken. Von den beim Bau beauftragten Firmen in den 30er-Jahren besteht heute nur mehr die Firma Füglister, die damals einen Lastenaufzug eingebaut hat.

Für die Sanierung konnte mit dem Architekten Christian Prasser ein ausgewiesener Experte für Bauen im Bestand gewonnen werden. Erhaltene Einbauelemente wurden mit großer Sorgfalt restauriert und ergänzt wie zum Beispiel Lichtschalter im 3D-Druck. Fünf Jahre dauerten Recherche und Restaurierung, wobei Fehler einer Sanierung im Jahr 2013 behoben werden mussten.

beer3beer5

Speiseaufzug, Tragkraft 15 kg  /                    Viel Platz für künftige Publikationen!
© Dietrich-Schulz

Die Villa Beer soll kein klassisches Museum sein. „Besucher sollen sich wie Gäste fühlen“, so der Hausherr. Im Dachgeschoss wurden drei Gästezimmer eingerichtet, ausgestattet mit Möbeln von Svenskt Tenn nach Entwürfen von Josef Frank.

Die Villa Beer soll auch ein Ort der Forschung sein. Ein klimatisiertes Archiv und Seminarräumlichkeiten im Untergeschoss stehen bereit. Schwerpunkte der Forschung sind Architekturthemen und das jüdische Leben in den 1930er-Jahren.

Ein Großteil der Familie Beer konnte in die USA flüchten. Der leicht gehbehinderten Tochter Elisabeth wurde aber das Einreisevisum verweigert. Sie wurde von Wien nach Minsk deportiert und in Maly Trostinez ermordet. „Vergessene ins kollektive Gedächtnis zurückholen“ ist ein Ziel der Forschungen.

Über die Recherchearbeit im Zug der Restaurierung wurden Nachkommen der Familie Beer kontaktiert und vernetzt, sodass Fotomaterial aus Familienbesitz gesammelt und unter anderem durch ein Artist- und Research-in-Residence-Programm weiter erforscht werden soll.

Abschließend nochmals ein Hoch auf die Gedenktafel, die am Beginn der Rettung der Villa Beer gestanden ist. Vielleicht gibt es ein ähnliches Märchen für die Fassade des Hauses Lacknergasse 98 in 1180, die an den Architekten Josef Plečnik erinnert?!

Elisabeth Dietrich-Schulz

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert