Die MONTAG-PRESSE – 24. Januar 2022

Die MONTAG-PRESSE – 24. Januar 2022

Foto: © RBB / Simon Detlef

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MONTAG-PRESSE – 24. Januar 2022

„Konzertgänger in Berlin“
Ultraschall, zweite Hälfte
An den ersten beiden Tagen des Ultraschall-Festivals für neue Musik gab’s Konzerte für große Orchester, danach folgen die kleineren Besetzungen: am Freitag im schönen Heimathafen Neukölln, am Samstag im feinen Radialsystem in der Nähe vom Ostbahnhof, einem der grauslichsten Orte in Berlin
https://hundert11.net/ultraschall2022-2/

Philippe Jordan schürft „Alpengold“ mit den Berliner Philharmonikern
Berliner Philharmoniker ,Philippe Jordan Dirigent, Anja Kampe Sopran, Philharmonie Berlin, 21. Januar 2022
von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Leipzig
Richard Wagners Große Komische Oper „Das Liebesverbot“ oder Liebeslust und Lebensfreude an der Oper Leipzig
Endlich hat die Oper Leipzig wieder ihre Tore geöffnet und macht den Anfang mit der zweiten Oper Richard Wagners. Anlaß ist zunächst die regelmäßige Aufführung sämtlicher Wagner-Opern an seinem Geburtsort und ein Zyklus aller seiner Opern im Frühjahr 2022
Dr. Guido Müller
Klassik-begeistert.de

Berlin
Das Schlagzeug feudelt die Treppengeländer Unsinn nach Noten
Patricia Kopatchinskaja spielt in ihrem Late-Night-Programm Fluxus-Stücke von George Brecht, John Cage und aus der eigenen Feder.
Tagesspiegel.deEssen/Aalto-Theater
Dreimal Liebe, dreimal Tod
Il Trittico (Das Tryptichon)
Drei einaktige Opern von Giacomo Puccini
https://www.omm.de/veranstaltungen/musiktheater20212022/E-il-trittico.html

Puccini-Oper in Essen: Alto wird zur Wasserlandschaft
Wasser marsch im Essener Opernhaus: Bühnenbildner Piero Vinciguerra macht im Theater Unmögliches möglich. Das Aalto nimmt die Herausforderung an.
WAZ.de/staedte

Frankfurt
Pianist Dmitry Ablogin : Der Klang des historischen Hammerflügels
Frankfurter Allgemeine

Freiberg-Dübeln
Simon Mayr in Freiberg und Döbeln: „Lauter Verrücke!“ in einem Opernhit von 1798
NeueMusikzeitung/nmz.de

Luzern
«Macbeth» im Luzerner Theater: Der Königsmörder im Hexenwahn
https://www.zentralplus.ch/der-koenigsmoerder-im-hexenwahn-2285061/

Laibach
Der „Liebestrank“ als Liebesgeplänkel in der Pâtisserie
KleineZeitung.at

Keiner kombinierte Rock’n’Roll und Wagner-Bombast so genial wie er
Der „Bat Out of Hell“-Superstar Meat Loaf ist im Alter von 74 Jahren gestorben.
Oberösterreichische Nachrichten

Links zu englischsprachigen Artikeln

Budapest
The House of Hungarian Music pits art against politics
Budapest’s new gallery-concert hall is part of a plan to regenerate a site of national pride
https://www.ft.com/content/22882ec6-b00c-4153-90a3-6b0cc041e392

Leeds
Rigoletto review – powerful update, led by stellar duo, is a revelation
The Guardian

New York
Fiddler’s Fireworks
Maxim Vengerov (Violin), Simon Trpceski (Piano) Isaac Stern Auditorium, Carnegie Hall
https://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=14898

Philadelphia
Opera Philadelphia returns to live concerts with a curious double bill
https://www.inquirer.com/entertainment/opera-philadelphia-oedipus

Recordings
Listening During Covid, Part 8: A Remarkable Black-British Composer, An American Master, and an Award-Winning Salieri Premiere
artsfuse.org

Mahler: Symphony No 6 (Dusseldorf Symphony Orchestra, Ádám Fischer)
A bleak end perhaps, but Ádám Fischer’s Mahler cycle is still a case for celebration.
limelightmagazine.com

Tanz/Ballett

Raymonda review – passion carries Tamara Rojo’s parting shot
TheGuardian.com

Rock/Pop

Gerüchteküche: Treten Südtiroler für Österreich beim Song Contest an?
Die Presse.com

Musical

Salzburg/Landestheater
„Der Schuh des Manitu“ am Salzburger Landestheater: A patschertes Apachenleben
Häuptling Abahachi nimmt in Salzburg den Kampf gegen Schoschonen und Bleichgesichter auf.
http://www.sn.at/kultur/theater/der-schuh-des-manitu-am-salzburger-landestheater-a-patschertes-apachenleben-115935958

Sprechtheater

Hamburg
Thalia Theater Hamburg: Dunkle Theatermagie von Kirill Serebrennikov
DieWelt.de

Nominierung: „nachtkritik“-Theatertreffen: Fünf österreichische Produktionen dabei
Nominiert wurden insgesamt 36 Inszenierungen aus dem deutschen Sprachraum.
WienerZeitung.at

Paris startet das Molière-Jahr. Pariser Nationaltheater zeigt „Tartuffe“
Zum 400. Geburtstag Molières: an der Comédie-Française wird „Le Tartuffe ou l’Imposteur“ in der Urfassung aufgeführt.
Tagesspiegel.de

Tiroler Volksschauspieler Pepi Grießer verstorben
Der Tiroler Volksschauspieler stand seit Jahrzehnten auf den großen und kleinen Bühnen des Landes
Tiroler Tageszeitung

Ausstellungen/Kunst

Kassel
Die Documenta steht im Propaganda-Verdacht. Zu Recht.
Die nahende Ausstellung des Zeitkunstgeists in Kassel hat den ersten Skandal: Eines der eingeladenen Kollektive wird des Antisemitismus beschuldigt.
Die Presse.com

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Unter’m Strich

Kommentar
Am schönsten ist, was man nicht sieht
Nach zwei Jahren Pandemie ist man ja langsam geübt darin, sich manches schönzureden. Soziale Interaktion ist eh überbewertet, die Gurgellösung schmeckt so schön nach Meer und dann erst die ganzen Vorteile des Maskentragens. Jetzt, wenn ein kalter Wind weht, hält sie die gefrorenen Bäckchen schön warm. Und wenn man sich die Einkaufsliste im Supermarkt vorsagt, bekommt man jetzt auch nur mehr von Menschen mit sehr guten Ohren seltsame Blicke zugeworfen.
WienerZeitung.at

Österreich
Geboosterte ohne Test
Ab Montag wieder gelockerte Einreisebestimmungen
https://www.krone.at/2609998

Kitzbühel/Hahnenkamm-Rennen
Schweizer Doppelsieg auf der Streif: Feuz vor Odermatt
ÖSV-Läufer Hemetsberger mit 30 Jahren erstmals am Weltcup-Podest – Mayer auch in der zweiten Abfahrt von Kitzbühel Vierter
Der Standard.at

INFOS DES TAGES (MONTAG, 24. JANUAR 2022)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 24. JANUAR 2022)

Quelle: onlinemerker.com

PIQUE DAME Fotozeile von Staatsoper Instagram

Zur Kritik PIQUE DAME – erste Vorstellung – von Thomas Prochazka

pik
ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos

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Der letzte Überlebende aus der legendären La bohème-Besetzung von Karajan nun gestorben: Gianni Maffeo

Er war der letzte Überlebende aus der legendären La bohème-Besetzung von Karajan. Nun ist der italienische Bariton Gianni Maffeo im Alter von 82 Jahren verstorben. Maffeo hat den Schaunard für Karajan nicht nur im berühmten Zeffirelli-Film von 1965 gespielt und gesungen, sondern eben auch auf der Plattenaufnahme von 1972, die als beste Bohème-Einspielung überhaupt gilt. Auf dem Foto, welches am Rande der Aufnahmesessions entstanden ist, sind von links „Colline“ Nicolai Ghiaurov (verstorben 2004), „Musetta“ Elizabeth Harwood (verst. 1990), „Rodolfo“ Luciano Pavarotti (verst. 2007), „Mimì“ Mirella Freni (verst. 2020), „Schaunard“ Gianni Maffeo (verst. 2022) und „Marcello“ Rolando Panerai (verst. 2019) zu sehen.

boheme 1972
Foto: Casa Museo Luciano Pavarotti

Maffeo war lediglich acht Mal an der Wiener Staatsoper zu Gast. Davon zwischen 1966 bis 1978 sechs Mal als Schaunard. In den Jahren 1977 und 1978 auch mit Karajan, Freni und Panerai als Bohème-Partner. Da war José Carreras der Rodolfo und Renate Holm die Musetta. Einmal sang er aber auch den Marcello (1969). Sein Debüt an der WSO gab Maffeo 1962 mit dem Tonio im Bajazzo.

Maffeo als Schaunard in der Zeffirelli-Bohème-Filmversion:

https://www.youtube.com/watch?v=4K8leano8VQ&t=18s

Lukas Link

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WIEN/Raimundtheater: GESTERN  WAR GALAPREMIERE „MISS SAIGON“

Die große Gala-Premiere des Musical-Welterfolgs MISS SAIGONfand am 23.1. statt. VBW-Musical-Intendant Christian Struppeck holte das berühmte Stück der Autoren Alain Boublil & Claude-Michel Schönberg (u.a. LES MISÉRABLES) und des Produzenten Sir Cameron Mackintosh in der spektakulären Neuinszenierung als große Wiedereröffnungs-Produktion ins Raimund Theater.

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„Miss Saigon“. Abla Alaou (Ellen). Foto: Johan Persson

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„Miss Saigon“: Christian Rey Marbella (Engineer). Foto: Johan Persson

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„Miss Saigon“. Ensembleszene. Foto: Johan Persson

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„Miss Saigon“. Ensembleszene. Foto: Johan Persson

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Pippi Langstrumpf im Theater Akzent. Pippi Langstrumpf ist noch drei Mal am 29.01 im Theater Akzent zu erleben.
„PIPPI LANGSTRUMPF begeistert immer noch – besonders heute!“

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Foto: Roland Ferrigato

Nach dem großen Erfolg bei den Herbsttagen Blindenmarkt hat Intendant Michael Garschall die szenische Produktion „Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren im Theater Akzent für ein vorwiegend jugendliches Publikum wieder aufgenommen -und das mit ebenso viel Begeisterung und Applaus.

Astrid Lindgrens bekanntestes Werk erschien 1945 und hat bis heute fast 80 Jahre nach der Veröffentlichung nichts von seinem Reiz verloren; ja, die Botschaft ist aktueller denn je, zeigt sich uns doch Pippi als ein selbstbewusstes Mädchen, das auch noch so schwierigen Situationen mit Optimismus, Mut und Kreativität begegnet und Freundschaft über alles stellt.
Diese Eigenschaften können uns auch in den heutigen Pandemiezeiten helfen, Grenzen und Einschränkungen zu überwinden und Sorgen kleiner zu machen.
Die Liedtexte für die Stückfassung schrieb Christoph Sommersguter, die Musik dazu komponierte Bernd Leichtfried. Dadurch ist die von Sommersguter inszenierte Märchengeschichte des Waisenmädchens Pippi Langstrumpf noch farbiger und abwechslungsreicher geworden. Bühnenbildner Marcus Ganser hatte für Pippis „Villa Kunterbunt“ unendlich viele Einfälle; die Zimmer sind mit Gegenständen aller Art gefüllt, die die Vielseitigkeit der Interessen des Mädchens symbolisieren.

Pippi lebt in ihrer „Wila Kuntapunt“ mit ihren Freunden, dem Affen „Herr Nilsson“ und dem Pferd „Kleiner Onkel“. Sie lernt Tommy und Annika kennen und freundet sich mit ihnen an.
Fräulein Prysselius ist Pippis erste Herausforderung: Sie will das Waisenkind Pippi in ein Heim stecken, was ihr aber nicht gelingen soll. Weitere Herausforderungen meistert Pippi mit ebenso viel Phantasie, Mut und Kraft: Wir übersiedeln auf einen Marktplatz mit verschiedenen Attraktionen, dort gelingt es Pippi, die kräftige Artistin „Starke Agathe“ im Handstreich zu besiegen.
Bei einem Besuch in der Schule bringt die selbstbewusste Pippi die Lehrerin zur Verzweiflung. Schließlich vertreibt sie listenreich in ihrer „Wila Kuntapunt“ zwei Einbrecher.

Im großen Finale erscheint Pippis Vater als Kapitän mit seinen Piraten. Er möchte seine Tochter auf sein Schiff mitnehmen. Am Ende entschließt sich Pippi jedoch, bei ihren Freunden zu bleiben.

Die Melodien Bernd Leichtfrieds kommen vom Band, wobei Andreas Brencic als musikalischer Leiter und die Choreografin Elisabeth Blutsch für das jugendliche Publikum abwechslungsreiche Arbeit geleistet haben. Die Lieder und Tänze geben der Inszenierung eine besonders beschwingte, farbige Note. Die SchauspielerInnen stecken in bunten, kreativen Kostümen von Andrea Hölzl, die besonders bei KomödiantInnen mit mehreren Rollen die Augen der Kinder mit Fantasie beflügeln.

Wie bei allen Produktionen ist die Besetzung der wichtigen Partien von ausschlaggebender Wirkung. Die in Berlin geborene Larissa Winkel ist die ideale Darstellerin für Pippi: liebenswert, frech und charmant zugleich, mit hübscher
Singstimme ausgestattet. Sie zeigt ihren Freunden und vor allem den „Eindringlingen“, dass sie sich mit Mut, Fantasie und Einfallsreichtum durchsetzen kann.
Tina Schöltzke, ebenfalls in Berlin geboren, kann Pippi Langstrumpf als Fräulein Prysselius ebenso wenig zur Raison bringen wie Laura-Luisa Hat als Lehrerin. Manfred Schwaiger ist der eindrucksvolle Kapitän Langstrumpf, dem es nicht gelingt, Pippi auf hohe See mitzunehmen Fabian Rihl und Theresa Wollnitzke überzeugen schauspierisch, gesanglich und tänzerisch als Pippis liebenswerte Freunde Tommy und Annika.
Stefan Eder und Günther Schörkhuber verkörpern mit sehr viel Spielwitz zwei einfältige Polizisten.
Weiters gefallen Choreografin Elisabeth Blutsch als Luftballonverkäuferin und besonders Jasmin Beszedics als nur scheinbar Starke Agathe. Liebevoll und geschickt führen Paula Stöckelle den Affen Nilsson und Samuel Spieß das
Pferdchen Kleiner Onkel. Angelika Ratey, Sophia Mirwald und Sara Stachowicz ergänzen als wirkungsvolles Tanz- und Vokalensemble die Reihe des mit viel Applaus bedachten Singschauspiels, das musikalisch, tänzerisch und
schauspielerisch in allen Szenen überzeugte.
Die Pippi Langstrumpf ist noch drei Mal am 29.01 im Theater Akzent zu erleben.
www.akzent.at

Klara Siemann

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„Tosca“-Neuinszenierung aus dem Theater an der Wien am 28. Jänner in ORF 2

Martin Kušejs Interpretation von Puccinis „Thriller der Gewalt und der großen Emotionen“ – mit Kristīne Opolais, Jonathan Tetelman und Gábor Bretz

Wien (OTS) – Martin Kušejs Neuinszenierung von Giacomo Puccinis „Tosca“, deren Premiere heute (18. Jänner 2022) mit Spannung erwartet wird, ist am Freitag, dem 28. Jänner, um 21.20 Uhr in ORF 2 zu sehen. Die Titelpartie der Operndiva Floria Tosca im Fadenkreuz von Politik und Kunst, Liebe und Begehren singt die lettische Sopranistin Kristīne Opolais. Ihren Geliebten, den politisch freiheitlich gesinnten Maler Mario Cavaradossi, verkörpert der chilenische Tenor Jonathan Tetelman. Als unerbittlicher Gegenspieler, Polizeichef Baron Scarpia, steht dem tragischen Liebespaar der ungarische Bass Gábor Bretz gegenüber. Nach der Erkrankung von Ingo Metzmacher hat dessen – im Herbst mit dem „Opus Klassik“ als „Dirigent des Jahres“ ausgezeichneter – deutscher Landsmann Marc Albrecht die Leitung des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien übernommen. Es singt der Arnold Schoenberg Chor, geleitet von Erwin Ortner. Durch den „Tosca“-Abend, den neun Kameras unter der Regie von Tiziano Mancini fürs Fernsehen in Szene setzen werden, führt Teresa Vogl. Ö1 sendet eine Aufzeichnung der Oper am Samstag, dem 5. Februar, um 19.30 Uhr.

Der 1900 in Rom uraufgeführte Opernthriller Puccinis um zutiefst menschliche Themen wie Liebe, Eifersucht, Verrat und Macht zählt zu den wichtigsten Werken des Verismo und hat sich zum Dauerbrenner der Opernliteratur entwickelt. Burgtheater-Direktor Martin Kušej setzt diesen „Thriller der Gewalt und der großen Emotionen“ im Theater an der Wien nun so in Szene, wie man ihn, so sagt er, „noch nie gesehen hat“. Ihn interessiert die Konzentration auf das, was der Komponist bereits angelegt hat: „Mein Ziel ist es, Puccinis radikale Ansätze ins 21. Jahrhundert zu transformieren.“ Und: „Puccinis Oper verbindet grandiose Musik unfassbar direkt mit einer brutalen Geschichte, das macht sie so aufregend. Ich glaube nicht, dass das ein Widerspruch sein muss, und das will ich erzählen. Dazu kommt, dass ich ein Interesse an diesem singulären Werk des klassischen Repertoires auch deshalb habe, weil ich gewisse Grenzüberschreitungen in der Opern-Rezeption für unabdingbar halte. Wir müssen direkt an die Musik ran, an die Texte und an die Schauplätze“, so Kušej.

ORF-Generaldirektor Roland Weißmann: „Nach dem erfolgreichen Neujahrskonzert steht mit Puccinis Meisterwerk ‚Tosca‘ das nächste hochkarätige Klassikereignis des Kulturjahres 2022 auf dem Programm von ORF 2, dargeboten vom wunderbaren ORF Radio-Symphonieorchester Wien. Das TV-Publikum kann sich auf einen spannenden, modernen Opernabend auf höchstem musikalischen Niveau erste Reihe fußfrei im ORF freuen – ein Vorgeschmack auf viele weitere Highlights von heimischen Kulturhotspots auf Österreichs größter medialer Kulturbühne.“

ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl: „Die ‚Tosca‘ als moderner Filmkrimi – so hat man den Opernstoff noch nie gesehen! Und wir im ORF setzen alles daran, die packende Geschichte effektvoll auf den Bildschirm zu übertragen. Für Spannung und Gänsehaut ist gesorgt“, verspricht ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl. „Die Winterlandschaft in HD möge die Zuschauerinnen und Zuschauer zum Frösteln bringen!“

Franz Patay, Geschäftsführer Vereinigte Bühnen Wien: Mit der Aufzeichnung und TV-Ausstrahlung von ‚Tosca‘ aus dem Theater an der Wien setzen die Vereinigten Bühnen Wien auch in diesem Jahr ihren Kurs der Digitalisierung ihrer Musiktheaterproduktionen fort und ermöglichen so allen Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur und unseren erstklassigen Produktionen. Mein Dank gilt allen Künstlerinnen und Künstlern, der UNITEL und ihrem Team sowie dem ORF und Roland Weißmann für die gute Zusammenarbeit. Ich freue mich, diesen Kurs gemeinsam fortsetzen zu können.

Roland Geyer, Intendant Theater an der Wien: „Die Stimmung unserer Tosca ist leidenschaftlich, qualvoll und düster, so wie es sich Giacomo Puccini von seinem Librettisten zur Entstehungszeit der dreiaktigen Oper wünschte. Der im Spannungsfeld extremer Gefühle inszenierte Politthriller von Martin Kušej ist sängerisch top besetzt und das Publikum darf sich auf zwei Stunden Verismo pur freuen. Dass ich so kurzfristig mit Marc Albrecht einen der spannendsten Dirigenten der Opernszene für diese außergewöhnliche Neuproduktion gewinnen konnte, freut mich sehr. Gemeinsam mit unserem internationalen Sängerensemble gestaltet er mit dem RSO Wien einen Opernabend voller Intensität und vielschichtiger Klangfarben.“

Die „Tosca“-TV-Produktion ist eine Koproduktion von ORF und UNITEL in Zusammenarbeit mit Vereinigte Bühnen Wien und Theater an der Wien, hergestellt von Metis Film Classica.
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Casting-Aufruf: Das Staatstheater Meiningen sucht sechs begeisterte und begabte Knaben oder Mädchen für „Die Zauberflöte“.

 Auch in der zweiten Hälfte der Spielzeit 2021/2022 plant das Staatstheater Meiningen eine große Musiktheaterproduktion unter der Mitwirkung von Kindern. Für die Mozart-Oper „Die Zauberflöte“ (Premiere 17.06.2022) sucht das Staatstheater Meiningen sechs Knaben oder Mädchen.

Bewerbungen senden Sie bitte bis zum 31.01.2022 an:

Ihre Fragen beantwortet das Künstlerische Betriebsbüro unter der Telefonnummer (03693) 451-253.

 Das Vorsingen findet in zwei Runden statt:

Für die 1. Runde am 5. Februar bitten wir eine beliebige Knabenstimme vorzubereiten aus Nr. 16 (Terzett: „Seid uns zum zweiten Mal willkommen“).

Für die 2. Runde am 6. Februar bitten wir eine beliebige Stimme aus Nr. 21 (2. Finale: „bald prangt den Morgen zu verkünden“ bis „damit wir was sie machen sehn“) vorzubereiten.

Das Notenmaterial wird mit der Einladung zum Vorsingen verschickt.

 Der Ablauf der Proben:

 Ab dem 7. März bis zum 2. Mai wird es zunächst wöchentlich musikalische Proben geben, jeden Montag von 16 bis 18 Uhr. Während der Produktionsphase der Oper vom 9. Mai bis 4. Juni gibt es voraussichtlich 2 Proben in der Woche (an jedem Mittwochabend und Samstagmorgen). In der Endprobenphase vom 7. Juni bis 15. Juni folgen intensive Proben fast jeden Abend.

 Die Vorstellungen werden unter den Kindern aufgeteilt, die in Doppelbesetzungen singen. Ab der 3. Vorstellung wird es am Vortag eine kleine Probe geben, um das Geprobte aufzufrischen. In der Spielzeit 2022/2023 ist eine Wiederaufnahme der „Zauberflöte“ mit voraussichtlich 8 Vorstellungen geplant. Die Kinder erhalten eine Aufwandsentschädigung, vor allem aber ein einmaliges Erlebnis, an einer Oper am Staatstheater mitzuarbeiten.

Premiere „Die Zauberflöte“

Fr, 17.06., 19.30 Uhr, Staatstheater Meiningen, Großes Haus

 Susann Höfner (geb. Winkel)

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„ORF III Themenmontag“: Zwei Dokus und Talk „Gespaltene Gesellschaft – Wie finden wir in der Pandemie wieder zueinander?“

Außerdem: „MERYN am Montag“ zur Impfpflicht

Wien (OTS) – Der „ORF III Themenmontag“ am 24. Jänner 2022 widmet sich der Spaltung der Gesellschaft, die im Lauf der Corona-Pandemie und der Impfdebatte alarmierende Züge angenommen hat. Auf die Dokumentationen „Impfgegner – Wer profitiert von der Angst?“ und „Ein Land, zwei Welten – Eine Reportage zwischen Intensivstation und Anti-Corona-Partei“ folgt „Themenmontag – Der Talk“ mit Reiner Reitsamer zur Frage „Gespaltene Gesellschaft – Wie finden wir in der Pandemie wieder zueinander?“.

Bereits im Vorabend stehen in „MERYN am Montag“ (18.45 Uhr) Publikumsfragen zur Impfpflicht im Fokus. Zu Gast bei ORF-Gesundheitsexperte Siegfried Meryn ist dazu Christiane Druml, Vorsitzende der Bioethikkommission.

Der „ORF III Themenmontag“ startet um 20.15 Uhr mit der Dokumentation „Impfgegner – Wer profitiert von der Angst?“. Während die größte Impfkampagne der Geschichte im Gange ist, begehren einige dagegen auf. Die Filmemacher sprechen mit Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, die sich für oder gegen eine Impfung ausgesprochen haben. Danach geht es mit „Ein Land, zwei Welten – Eine Reportage zwischen Intensivstation und Anti-Corona-Partei“ (21.50 Uhr) weiter. Viele Menschen werden mit Falschnachrichten über das Corona-Virus, die Impfung und die Situation auf den Intensivstationen verunsichert – auf Demonstrationen, in sozialen Medien und in neu gegründeten Parteien. „Am Schauplatz“-Reporter Emanuel Liedl hat in seiner Reportage die zwei Welten der Corona-Pandemie in Österreich beleuchtet. Jene in der größten Intensivstation des Landes, im Wiener AKH, wo Ärzte und Pflegepersonal seit eineinhalb Jahren um das Leben von Menschen kämpfen. Und jene Welt der Impfskeptiker/innen und Maßnahmenkritiker/innen, die seit Beginn der Pandemie demonstrieren.

Abschließend um 22.40 Uhr steht „Themenmontag – Der Talk“ auf dem Programm: Über das Thema „Gespaltene Gesellschaft – Wie finden wir in der Pandemie wieder zueinander?“ diskutiert ORF-III-Moderator Reiner Reitsamer mit seinen Gästen. Corona hat uns vor viele Herausforderungen gestellt: gesundheitlich, wirtschaftlich – aber auch sozial. Immer wieder ist die Rede von einer Spaltung der Gesellschaft: die Mehrheit ist geimpft. Eine kleinere, aber sehr laute Gruppe protestiert regelmäßig gegen die Einschränkungen durch die Regierung und die Impfung. Und die Impfpflicht erhitzt die Gemüter weiter. Österreich scheint in zwei Lager zu zerfallen. Aber wie groß sind die Gräben wirklich? Wo verlaufen die Bruchlinien? Und wie schaffen wir es, trotz aller Meinungsverschiedenheiten im Kampf gegen die Pandemie an einem Strang zu ziehen? Zu Gast sind u. a. Ingrid Brodnig (Journalistin und Autorin) und Daniel Landau (Initiator Lichtermeer Wien).
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Thema Russland – Ukraine – Deutschland (SPD)

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