Die SAMSTAG-PRESSE – 18. JULI 2020

Die SAMSTAG-PRESSE – 18. JULI 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 18. JULI 2020

Ioan Holender wird heute 85. Wir gratulieren! Foto: Youtube

„Man muss aus Überzeugung handeln.“
Ioan Holender begeht am 18. Juli 2020 seinen 85. Geburtstag.
19 Jahre lang lenkte er die Geschicke der Wiener Staatsoper. Seine Ära war die längste in der Geschichte des Hauses.
https://crescendo.de/ioan-holender-85-geburtstag-1000048795/?doing_wp

Ioan Holender blickt zurück: „Der Holi-Holender war ja jemand“ Bezahlartikel
Der ehemalige Bariton, Agent und Staatsoperndirektor zum 85. Geburtstag über sein Leben, das Tennis und die Frauen
Kurier

Lieses Klassikwelt 44: Bruckner
Ich bin vor vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten, aber wenn ich Musik von Bruckner höre, empfinde ich so etwas wie Göttlichkeit. Noch zu meiner Studienzeit hätte ich nicht in Worte fassen können, warum das so ist. Ich war einfach nur emotional berührt von all den herrlichen Themen, die sich durch Bruckners Sinfonien ziehen, gepackt von der aufwühlenden Dramatik, der großen Feierlichkeit, den weihevollen Bläserchören und den imposanten Gipfelstürmen.
Kirsten Liese berichtet jeden Freitag aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/lieses-klassikwelt-44-bruckner/

Graz
Starbesetzung in Graz: Bryn Terfel erstmals als Pizarro im „Fidelio“
Der walisische Starbariton komplettiert konzertante Beethoven-Produktion in den Schloßberg-Kasematten. Wagner-Tenor Peter Seiffert als Florestan,
Kurier

Künstler-Coronahilfe: Schon mehr als 3000 Mal bezahlt
Geld von der SVS nach wenigen Tagen auf dem Konto.
Wiener Zeitung

Bregenz und Bayreuth im Flickenteppich der Verbote Bezahlartikel
Die Welt.de

Deutsches Beethoven-Jahr bäumt sich gegen Corona auf
Die Veranstalter dehnen das Jubiläum aus und wälzen alternative Pläne.
Wiener Zeitung

Wien
Umwälzungen bei Jeunesse: Leitungsduo von Aufgaben entbunden
Der Vereinsvorstand übernimmt Agenden beim Konzertveranstalter.. Bundesweites Angebot sollte aufgrund der Corona-Krise gestoppt werden, wird nun aber doch aufrechterhalten.
Kurier

Angeschlagene Jeunesse entbindet Chefinnen
Vereinsvorstand hat Agenden mit sofortiger Wirkung übernommen, bundesweites Angebot bleibt doch erhalten.
Wiener Zeitung

Ildiko Raimondi
„Menschen sind wie Bäume“
Seit 29 Jahren singt sie an der Staatsoper. 2011 lieh sie ihre Stimme den „Töchtern“ des Landes in der Bundeshymne. Am 2. und 9. August ist Sopranistin Ildikó Raimondi (57) beim Musikfestival Steyr mit einem multimedialen Operettenkonzert zu erleben. Warum Frauen stolz auf sich sein sollten, erzählt sie im Gespräch.
Oberösterreichische Nachrichten

Kultur in München: Oper für niemand
Hunderte Menschen hätten sich am Wochenende auf dem Max-Joseph-Platz versammelt, um klassischen Klängen zu lauschen. Dieses Jahr geht das nicht.
Sueddeutsche Zeitung

Die große Vernebelung
Lassen sich Theatersäle mit Wasserstoffperoxid bedampfen und so coronafrei machen? Zwei Desinfektionsunternehmen liefern sich in Berlin und Augsburg hinter den Kulissen ein echtes Konkurrenz-Drama.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/theater-corona-nebel-1.4964679

War der russische Komponist Michail Glinka ein Antisemit?
Liebe zum Feind
U-Bahn Glinkastraße statt Mohrenstraße? Zum Umbenennungsstreit ein Blick auf die Vita des Komponisten und seine keineswegs ultranationalistischen Opern.
Tagesspiegel

Unübersehbar #12 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 17.7. bis zum 23.7.2020
Neue Musikzeitung/nmz.de

Frankreich
Frankreichs neue Kulturministerin: Retterin in der Not?
Als apokalyptisch wird die Lage der coronagebeutelten Kulturszene Frankreichs bezeichnet. Eine Ex-Gesundheitsministerin soll nun die Kultur des Landes retten.
Frankfurter Rundschau

Links zu englischsprachigen Artikel

Streams
Classical music/Opera direct to home 21 – from large-scale memories to chamber-music streaming
https://theartsdesk.com/classical-music/classical-musicopera-direct-home

London
Coronavirus: ROH cuts all casual staff as ‚financial pressures‘ bite
https://www.thestage.co.uk/news/coronavirus-roh-cuts-all-casual-staff

Southbank Centre warns 400 jobs are at risk amid coronavirus crisis
The UK’s largest arts venue warns that hundreds of people will lose their jobs in a “plan designed to stem the financial losses being incurred as a result of Covid-19.”
https://www.classicfm.com/music-news/coronavirus/southbank-centre-400-jobs

Proms to open with Beethoven ‚mash-up‘
https://www.bbc.com/news/entertainment-arts-53442294

BBC Proms: How to watch BBC Proms
https://www.express.co.uk/showbiz/tv-radio/1310907/bbc-proms-how-to-watch

New York
Opera Can No Longer Ignore Its Race Problem
As the industry rebuilds from the coronavirus pandemic, it must face long-simmering issues of representation.
https://www.nytimes.com/2020/07/16/arts/music/opera-race

To Make Orchestras More Diverse, End Blind Auditions
If ensembles are to reflect the communities they serve, the audition process should take into account race, gender and other factors.
The New York Times

Chicago
Chicago Symphony Orchestra cancels all events through end of year
https://chicagoclassicalreview.com/2020/07/cso-cancels-all-events

CD/DVD
Seiji Ozawa Celebrates His 85th Birthday With Beethoven Recording
https://www.udiscovermusic.com/classical-news/seiji-ozawa-beethoven

The best new classical albums: Editor’s Choice, August 2020
https://www.gramophone.co.uk/features/article/the-best-new-classical-albums

Feuilleton
From Kokoschka to Lear: Sir John Tomlinson in lockdown
bachtrack

Ballett/ Tanz

„Mein Federzeug“: Ballerina und Sängerin Zizi Jeanmaire ist tot
Die französische Tanzkünstlerin wurde 96 Jahre alt. Sie war mit dem Starchoreografen Roland Petit verheiratet.
Kurier

Nachruf auf Zizi Jeanmaire: Ohne sie ist Paris nicht mehr Paris
Sueddeutsche Zeitung

Wien/ Düsseldorf
„Der Fluss wird einen anderen Verlauf nehmen“
Martin Schläpfer über seine neue Position als Ballettdirektor und Chefchoreograf des Wiener Staatsballetts und über seinen Abschied vom Ballett am Rhein.
https://www.concerti.de/interviews/martin-schlaepfer/

Sprechtheater

Salzburg
Tobias Moretti will ab 2021 nicht mehr Jedermann sein
Die Salzburger Festspiele müssen sich ab nächster Saison wohl um einen neuen Jedermann-Darsteller umsehen.
Kurier

Tobias Moretti will nicht mehr „Jedermann“ sein
Die Presse

Schauspielerin Caroline Peters „Ich trage das Staffelholz weiter“
Hundert Jahre „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen, mit Caroline Peters als Buhlschaft. Ein Gespräch über Frauenrollen, Corona-Utopien und Surfen auf der Atmosphäre.
Tagesspiegel

Literatur/ Buch

Wien
Wiener Literaturfestival O-Töne musste indoor eröffnen
Der Auftakt mit mit Xaver Bayer und Helena Adler fand wetterbedingt in der Arena21 statt – 130 Literaturfans im Schachbrettmuster – 99 Besucher vor Leinwand und hinter Masken
Kurier

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Unter’m Strich

Wie in Mozarts Oper: Soll ich die Treue meines Partners testen? Bezahlartikel
In „Cosi fan tutte“ stellen zwei Männer ihre Geliebten auf eine perfide Seitensprung-Probe. Richtig oder falsch?
Kurier

Österreich
Kurz: Regierung fällt Entscheidung über Maskenpflicht am Sonntag.
Noch konzentrieren sich die meisten Neuinfektionen auf einige eingrenzbare Ausbrüche. Eine Entwarnung bedeutet das aber nicht. Der Kanzler kündigte inzwischen eine Entscheidung am Sonntag an.
Kurier

Wien
Zurück zu alten Problemen: Party im Resselpark eskaliert: Polizisten ziehen ihre Waffen

Seit die Nachtlokale geschlossen haben, feiert Wiens Jugend vermehrt im Freien – oft folgen Anrainerbeschwerden und Polizeieinsätze.
Kurier

Amerika braucht keine neue Revolution – sondern eine Rückkehr zur alten Tatkraft
Knapp vier Monate vor der Präsidentschaftswahl ist die amerikanische Gesellschaft aufgewühlt wie selten. Ayaan Hirsi Ali betrachtet die Militanz der «Black Lives Matter»-Bewegung kritisch und appelliert an den Pragmatismus, für den die USA einst bekannt waren.
Neue Zürcher Zeitung

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 18. JULI 2020)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 18. JULI 2020)

Quelle: onlinemerker.com

IOAN HOLENDER IST HEUTE 85

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Foto: Youtube

18.7. Ioan HOLENDER wird 85

 Er entstammt einer jüdischen Unternehmerfamilie. Sein Vater hatte in Timișoara eine Marmeladen- und Essigfabrik, die 1948 enteignet wurde. Ioan wuchs dreisprachig auf: Rumänisch, Deutsch, Ungarisch. Um zu einem Studium zugelassen zu werden, arbeitete er zunächst ein Jahr lang bei der Straßenbahn, studierte anschließend Maschinenbau (Fachrichtung Dampfmaschinen) am Polytechnischen Institut Timișoara. Als Teilnehmer am Studentenaufstand in Timișoara 1956 wurde er exmatrikuliert und hatte damit auch keinen Zugang zu anderen Hochschulen des Landes. Daraufhin arbeitete Holender unter anderem als Tennistrainer und Regieassistent. Da seine Mutter bereits in Wien lebte, durfte er 1959 im Rahmen der Familienzusammenführung dort einreisen. Statt des ursprünglich vorgesehenen Technikstudiums, begann er aber, Gesang zu studieren. Nach dem Abschluss war er als Opernbariton und Konzertsänger zuerst am Stadttheater Klagenfurt und später in St. Pölten tätig. 1966 trat Holender als Mitarbeiter in die Theateragentur Starka ein, die er nach einigen Jahren übernahm und die letztlich als Opernagentur Holender bekannt wurde. 1988 wurde er vom designierten Direktor Eberhard Waechter zum Generalsekretär der Wiener Staatsoper ab 1991 berufen. Dies führte in den Medien zu teils heftiger Kritik, weil Holender vorgeworfen wurde, mit der amtierenden Staatsoperndirektion von Claus Helmut Drese vertragliche Verpflichtungen ausgehandelt zu haben und zugleich bereits dessen Nachfolger zuzuarbeiten. Jene Sänger, so hieß es, deren Engagement er selbst der Staatsoper vermittelt habe, würde er nun zugleich als Mitglied der künftigen Opernführung kritisieren. (Waechter plante damals, das System der Abendverträge gastierender Künstler einzuschränken und durch einen verstärkten Ensembleaufbau sowie längerfristige Gastverträge zu ersetzen.) Auch wurde geargwöhnt, Holender würde bei Engagements für die Spielzeiten Waechters gleichsam Sängerverträge mit seiner eigenen Agentur aushandeln. Schließlich zog sich Holender aus seiner Opernagentur zurück, die später innerhalb der eigenen Familie verkauft wurde. Nach dem unerwarteten Tod Waechters im März 1992 wurde Holender am 1. April desselben Jahres zum Direktor der Staatsoper bestellt. Vier Jahre lang führte er gleichzeitig die Volksoper Wien, zu deren Ehrenmitglied er 1996 ernannt wurde. An der Staatsoper bewirkte Holender innerhalb kurzer Zeit erhebliche Korrekturen an Waechters konservativer Konzeption; beispielsweise ließ er Titel der gespielten Opern wieder in der Originalsprache – also Le nozze di Figaro statt Die Hochzeit des Figaro – plakatieren und weichte das Ensembleprinzip durch eine Verstärkung kurzfristiger Abendverträge auf. Zudem verpflichtete er Exponenten moderner Operninszenierungen wie Herbert Wernicke, Hans Neuenfels, Willy Decker oder David Pountney. Den Plan Waechters, ältere Inszenierungen unter der Leitung der jeweiligen Regisseure neu geprobt an der Staatsoper wiederaufzunehmen, legte Holender fast vollständig beiseite. Das von ihm gespielte Repertoire stützt sich im Wesentlichen auf die Neuinszenierungen seiner Direktionszeit, ergänzt von bekannten Schlüsselwerken oder einigen älteren Produktionen, deren geringerer Aufwand die Organisation des Spielplans erleichterte. Zudem setzte Holender – wie vor ihm Claus Helmut Drese und Herbert von Karajan – vermehrt auf Koproduktionen – etwa mit den Salzburger Festspielen, der Mailänder Scala und der Pariser Oper. Einige Inszenierungen der Wiener Staatsoper wurden an andere Opernhäuser verkauft oder ausgeliehen, etwa an die Bayerische Staatsoper in München, das Teatro La Fenice in Venedig und die Metropolitan Opera in New York. Holenders Vertrag wurde dreimal verlängert und endete am 31. August 2010. Er ist somit der Direktor mit der längsten Amtszeit seit 1869, d. h. seit Bestehen des Hauses. In Berlin betreute Holender nach dem vorzeitigen Ausstieg des Intendanten Udo Zimmermann übergangsweise das Programm der Deutschen Oper. Holender ist Lehrbeauftragter am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Außerdem ist er Vorstandsmitglied der Europäischen Musiktheater-Akademie. In Sachen Kultur ist er seit den 2010er-Jahren journalistisch auf dem Fernsehsender Servus TV tätig, als Moderator und Gestalter der Sendung kulTOUR mit Holender. Die Sendung wird jeden Donnerstag abends und jeden Sonntag vormittags auf dem Sender ausgestrahlt, und ist für eine bestimmte Zeit in der Mediathek des Senders abrufbar. Im November 2011 wurde Ioan Holender zum Vorsitzenden des Vereins Timişoara Capitală Culturală Europeană (Temeswar Kulturhauptstadt Europas) gewählt. 2005-15 war er der Künstlerische Direktor des George Enescu Festivals, das biennal in Bukarest (Rumänien) zur Erinnerung an den rumänischen Nationalkomponisten, Geiger, Pianisten und Dirigenten George Enescu veranstaltet wird. Das Festival im Herbst 2007 trug erstmals seine Handschrift. In erster Ehe war Holender mit Ariane Hollaender-Calix, einer Schauspielerin und ehemaligen Professorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst, verheiratet. Dieser Ehe entstammt der Jurist Adrian Holender. Heute ist er in zweiter Ehe verheiratet, aus dieser Ehe stammen ein Sohn und eine Tochter. Holender ist der Cousin des österreichischen Regisseurs Robert Dornhelm.

Weitere Informationen auf seiner Homepage: http://www.holender.at/

„Man muss aus Überzeugung handeln.“
Ioan Holender begeht am 18. Juli 2020 seinen 85. Geburtstag.
19 Jahre lang lenkte er die Geschicke der Wiener Staatsoper. Seine Ära war die längste in der Geschichte des Hauses.
http://crescendo.de/ioan-holender-85-geburtstag-1000048795/?doing_wp_cron=1595003692.3779590129852294921875

Ioan Holender blickt zurück: „Der Holi-Holender war ja jemand“ Bezahlartikel
Der ehemalige Bariton, Agent und Staatsoperndirektor zum 85. Geburtstag über sein Leben, das Tennis und die Frauen
http://kurier.at/kultur/ioan-holender-blickt-zurueck-der-holi-holender-war-ja-jemand/400973828

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WIENER FESTWOCHEN: Einblicke in unser Live-Programm. Zwei neue Werke

Save the Date! Kartenverkauf ab 27. Juli

Zwei Künstlerinnen, zwei ästhetische Kosmen, zwei Highlights. Gleich zu Beginn unseres reframed-Programms zeigen wir die neuesten Arbeiten zweier außergewöhnlicher Choreografinnen – beide koproduziert von den Wiener Festwochen. Die belgische Tanzkoryphäe Anne Teresa De Keersmaeker feiert die Weltpremiere von Die Goldberg Variationen, BWV 988 in Wien und die experimentierfreudige Kapverdierin Marlene Monteiro Freitas, letztes Jahr mit Bacantes – Prelúdio para uma Purga vom Wiener Publikum begeistert aufgenommen, zeigt ihr premierenfrisches Werk Mal – Embriaguez Divina.

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Neues Solo für Anne Teresa De Keersmaeker

1982 gelang Anne Teresa De Keersmaeker mit Fase, Four Movements to the Music of Steve Reich im Alter von 22 Jahren der Durchbruch. 36 Jahre lang tanzte sie selbst das Stück, erst vor zwei Jahren übergab sie an eine jüngere Generation von Tänzerinnen. Die Zeit für ein neues, eigenes Solo ist gekommen. Ab 26. August tanzt sie ihre Choreografie zu Bachs Goldberg-Variationen an fünf Abenden in Wien. Erste Bildeindrücke sowie ein aktuelles Gespräch darüber, wie das Solo trotz Corona-Krise geprobt und entstehen konnte, finden Sie zum Nachhören hier.

Termine 26. / 27. / 28. / 29. Aug., 20 Uhr, 30. Aug., 16 Uhr
Ort Halle E im MuseumsQuartier

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Experimente mit Marlene Monteiro Freitas

Während Anne Teresa De Keersmaeker ihr Solo trotz Lockdown weiterentwickeln konnte, musste Marlene Monteiro Freitas mit ihrer großen Gruppe an Performer*innen die Proben in München unterbrechen und konnte sie erst kürzlich in Hamburg wiederaufnehmen. Schon wenige Tage nach der Uraufführung Ende August wird Mal – Embriaguez Divina nach Wien weiterreisen. Freitas ist dann zum vierten Mal mit einer Arbeit bei den Festwochen zu Gast – und wir erwarten erneut ein Theaterabenteuer, wenn die Choreografin dem Bösen den göttlichen Rausch und die grenzenlose Ekstase gegenüberstellt.

Termine 3. / 4. / 5. / 6. Sep., 20 Uhr
Ort Halle E im MuseumsQuartier

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Beginn Kartenverkauf

Am 27. Juli startet der Kartenverkauf für alle Produktionen des reframed-Programms! Sichern Sie sich Ihre Karten auf www.festwochen.at, telefonisch per Kreditkarte und ab 10. August direkt an unserer Tageskasse in der Halle E+G im MuseumsQuartier. Sie freuen sich schon auf die Festwochen? Wir noch viel mehr auf Ihren Besuch!

#Tipp Kunsthalle Wien: Thomas Geiger bei KISS

Eigentlich hätte Thomas Geigers Bust Talk mit Ludwig van Beethoven bei den Festwochen im Mai stattfinden sollen. Daraus wurde ja nichts. Umso größer die Vorfreude und der Gesprächsstoff für den Ersatztermin am 4. September – am Beethovenplatz. Andernorts, am Wiener Reumannplatz, realisiert der Wiener Künstler gerade im Rahmen der Reihe KISS der Kunsthalle Wien eine neue Ausgabe seines Festival of Minimal Actions, das sich mit der (Un-) Möglichkeit von körperlicher Interaktion, Intimität und Romantik im öffentlichen Raum zu Zeiten der Pandemie beschäftigt. Noch bis 2. August.

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ORF III am Wochenende: „Erlebnis Bühne“ präsentiert „Das Land des Lächelns“ von den Seefestspielen Mörbisch 2019

Außerdem: Zweimal „Österreich II“, „ORF-Radiofestival“ in „Soundcheck Österreich“ und neue Ausgabe „Kabarett im Turm“ mit Harry Prünster & Band 

Wien (OTS) – Das Wochenende in ORF III Kultur und Information bietet zeitgeschichtliche Dokumentationen, eine Neuproduktion aus dem Bereich Kabarett sowie musikalische Höhepunkte. So stehen am Samstag, dem 18. Juli 2020, wieder zwei Ausgaben der Dokumentarreihe „Österreich II“ mit Hugo Portisch auf dem Programm, ehe Harry Prünster ein musikalisch beschwingtes Programm abliefert. Am Sonntag, dem 19. Juli, präsentiert „Erlebnis Bühne“ mit „Das Land des Lächelns“ von den Seefestspielen Mörbisch einen der Höhepunkte des vergangenen Kultursommers. Danach zeigt ORF III einen Zusammenschnitt des ORF-Radiofestivals, das zum ersten Mal von Ö1, Ö3 und FM4 gemeinsam veranstaltet wurde.

Samstag, 18. Juli
Am Samstag beleuchtet die „zeit.geschichte“ in der epochalen Dokumentarreihe „Österreich II“ von Hugo Portisch und Sepp Riff die „Krisenjahre“ (20.15 Uhr). Mitte der 1960er Jahre ist die damalige Große Koalition von ÖVP und SPÖ nicht mehr in der Lage, die Probleme des Landes zu lösen. Und die Bevölkerung ist nicht mehr willens, den alles beherrschenden Proporz zu akzeptieren. Eine zweite Folge steht im Zeichen von „1968: Jahr des Aufbruchs, Jahr des Umbruchs“ (21.50 Uhr). Wie der Witzekönig des Landes zu seinen Witzen kommt und was einen guten Schmäh ausmacht, erfährt man anschließend in einer neuen Ausgabe von „Kabarett im Turm“. „Harry Prünster & Band – Coole Witz’, tolle Hits“ (23.25 Uhr) vereint ein musikalisch beschwingtes Programm mit heiteren Einblicken in das Bühnen- und Privatleben Prünsters.

Sonntag, 19. Juli
Bekanntlich fallen die diesjährigen Seefestspiele Mörbisch Corona-bedingt aus. Damit man in diesem Jahr nicht ganz auf die magische Stimmung des jährlichen Operettenspektakels am Neusiedler See verzichten muss, zeigt „Erlebnis Bühne“ am Sonntag „Aus Mörbisch: Das Land des Lächelns“ (20.15 Uhr) von 2019. Unvergessliche Melodien wie „Dein ist mein ganzes Herz“ und „Immer nur lächeln“ sind Markenzeichen von Franz Lehárs beliebter Operette. Vor der imposanten Naturkulisse des Sees entwickelt sich die romantische Handlung: Die berührende Liebesgeschichte zwischen dem Wiener Mädel Lisa und dem chinesischen Prinzen Sou-Chong, die vom Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und gesellschaftlicher Verpflichtungen geprägt wird.

„Soundcheck Österreich“ präsentiert anschließend einen Zusammenschnitt des „ORF-Radiofestivals“ (23.00 Uhr). Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern wie Mathea, Alma, Mavi Phoenix, Lou Asril, The Erlkings und Julian Le Play bespielten Ö1, Ö3 und FM4 von 9. bis 11. Juli erstmals gemeinsam drei Tage lang die Bühne im ORF RadioKulturhaus.
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HEUTE IM ORF:  Alfons Haider und Barbara Schöneberger präsentieren „Stars am Wörthersee“

Stars, Hits und Urlaubsstimmung am 18. Juli in ORF 2

Wien (OTS) – Barbara Schöneberger und Alfons Haider laden das Publikum an den Wörthersee ein, zu einem Abend voll unterhaltsamer Urlaubsstimmung, mit Stars und jeder Menge Hits. Auf dem Programm von „Stars am Wörthersee“ stehen am Samstag, dem 18. Juli 2020, um 20.15 Uhr in ORF 2 auch zahlreiche neue Musikclips, gedreht an den schönsten Plätzen der Region wie Maria Loretto, der Klagenfurter Altstadt, dem Lendkanal, dem Ufer des Wörthersees, der hohen Gloriette, Maria Wörth und dem Pyramidenkogel. Prominente Gesprächspartner/innen erzählen ihre schönsten Wörthersee-Anekdoten und auch das eine oder andere Highlight von Auftritten internationaler Stars aus den Open Airs der vergangenen Jahre darf nicht fehlen. Die Moderatoren treffen außerdem die Kärntner „Big Air“-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin Anna Gasser sowie Kabarettist Alex Kristan und sie sprechen mit dem Kapitän des Ausflugschiffs „Thalia“. Weiters lassen Alfons Haider und Barbara Schöneberger die Highlights vergangener „Starnächte am Wörthersee“ Revue passieren – so gibt es unter anderem ein Wiedersehen mit den Auftritten von Álvaro Soler, Roland Kaiser, Eros Ramazzotti, Helene Fischer, Vanessa Mai und Sarah Connor.

Maria-Luise Mathiaschitz, Bürgermeisterin Klagenfurt am Wörthersee: „Obwohl die ,Starnacht am Wörthersee‘ heuer Corona-bedingt abgesagt werden musste, wird Klagenfurt prominent im Hauptabendprogramm vertreten sein. Ich bin mir sicher, dass das Moderatorenteam Alfons Haider und Barbara Schöneberger auch ohne die beliebten Live-Auftritte der heimischen Musikgrößen das Klagenfurter Sommerfeeling in die Wohnzimmer des österreichischen und deutschen Fernsehpublikums bringen wird und freue mich schon jetzt auf das Comeback der ,Starnacht am Wörthersee‘ im kommenden Jahr.“

ORF-2-Channelmanager Alexander Hofer: „Sommer, Stars und der traumhafte See – das sind die beliebten Zutaten unserer Sendung, die heuer den Wörthersee und seine einzigartige Landschaft noch mehr in den Mittelpunkt rückt. Zahlreiche Publikumslieblinge präsentieren ihre Hits an den schönsten Orten der Region und zeigen, wie schön Ferien daheim sind.“

Adi Kulterer, Vorsitzender Tourismusverband Klagenfurt am Wörthersee: „Ich bin froh, dass wir heuer eine Unterhaltungssendung aus Klagenfurt für unsere österreichischen und deutschen Gäste bringen können. Damit machen wir rechtzeitig Gusto auf einen Urlaubs-Abstecher in die südlichste Landeshauptstadt Österreichs.“

Christian Kresse, Geschäftsführer Kärnten Werbung: „In Zeiten, die keine Live-Acts wie die Starnacht ermöglichen, sind die schönen Bilder, die nun via TV aus Klagenfurt und vom Wörthersee ausgestrahlt werden, eine ganz besondere Werbung für Kärnten und tolle Inspiration für einen Urlaub in unserem Bundesland.“

„Stars am Wörthersee“: Die Künstler/innen und ihre Hits:

Maite Kelly: „Ich dreh mich nie wieder um“, „Liebe lohnt sich“ Semino Rossi: „Y quédate conmigo“, „Oh no Senorita“ DJ Ötzi: „Böhmischer Traum“, „What a Wonderful World“ Laith Al-Deen: „Liebe ist ein Geschenk“, „Bilder von Dir“ Ramon Roselly: „Eine Nacht“, „Eine Sommernacht mit Dir“ Alle Achtung: „Marie“ Tina Naderer: „Richtig Falsch“ Matakustix: „AlmÖsiKing“, „Irgendwas geht imma“ Natalie Holzner: „Sonnentanz“ Die Mayerin: „Töchter von Eden“

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