DIE SAMSTAG-PRESSE, 21.  MÄRZ 2026

DIE SAMSTAG-PRESSE, 21.  MÄRZ 2026

Foto: Copyright by Bela Raba

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SAMSTAG-PRESSE, 21.  MÄRZ 2026

München/ Herkulessaal
Beethoven gegen den Zeitgeist: Maximilian Haberstock führt die „Schicksalssymphonie“ zurück zu alter Größe
Nun haben bereits zwei Kollegen in den höchsten Tönen von Maximilian Haberstock berichtet. Nach dem Konzert im Münchner Herkulessaal schließe ich nahtlos an diese begeisterten Stimmen an. Beethovens Fünfte, wie man sie selten zu hören bekommt.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Frankfurt/Alte Oper
Maximilian Haberstock erobert mit 97 Musikern die Alte Oper
Manchmal gibt es diese raren Abende – wie Dienstag, 18. März in der Alten Oper Frankfurt –, an denen die herkömmlichen Maßstäbe der Musikkritik bereits nach den ersten Takten wie mürbes Holz zerbrechen.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Salzburger Festspiel-Streit: Zukunft von Markus Hinterhäuser ungewiss
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7,01 Minuten
deutschlandfunk.de.hinterhäuser

Salzburger Festspiele
Video von der Pessekonferenz

Salzburger Festspiele: Gespräch mit Hinterhäuser, Ausschreibung wird vorbereitet
Kuratorium will in Gespräch Klärung schaffen, bereitet aber Ausschreibung vor. Die Salzburger Festspiele versuchen noch einmal, in einem Gespräch mir Markus Hinterhäuser eine Lösung zu finden. Das Kuratorium habe ein Gesprächsangebot an Hinterhäuser gestellt, das auch „aufgegriffen“ worden sei, sagt Karoline Edtstadler (ÖVP). Es werde nun „zeitnah ein Gespräch geben“, dessen Ergebnis sie nicht vorwegnehmen kann. „Wir sind gerade dabei, mit den Rechtsvertretern einen Termin abzustimmen und in die Gespräche einzutreten.“
Kurier.at.Salzburger Festspiele

Kultur und Wissenschaft – Salzburger Festspiele
Audio von Jörn Florian Fuchs (3,08 Minuten)
deutschlandfunk.de

Baden/ Haus der Kunst
In Baden bei Wien lebt Brahms Musik so freudig wie im Musikverein!
Kurz außerhalb der Wiener Stadtgrenze in Baden gastiert das Lyatoshynsky Trio mit einem spannenden Abend an abwechslungsreichen Klaviertrios. In Beethovens einstigem Kurort lebte die Musik mindestens genauso freudig wie in den musikalisch opulent verzierten Häusern am Ring!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Teatro San Carlo

Jessica Pratt è Lucia di Lammermoor nello spettacolo del 21 marzo .
Si informa il gentile pubblico che, per il protrarsi dell’indisposizione dell’artista Rosa Feola, il ruolo di Lucia nell’opera Lucia di Lammermoor di Gaetano Donizetti sarà sostenuto dall’artista Jessica Pratt per la recita di sabato 21 marzo 2026.
https://www.facebook.com/share/p/1GeJxeQEGk/?mibextid=wwXIfr

Hamburg
Auf den Punkt 84: Teamgeist-Downsides in der Elbphilharmonie
Bereits am 23. Januar 2025 war der amerikanische Dirigent James Gaffigan beim NDR Elbphilharmonie Orchester zu Gast. „Der amerikanische Dirigent James Gaffigan ist für seine natürliche Lockerheit und seinen außergewöhnlich kollaborativen Arbeitsgeist bekannt“, stand seinerzeit im Programmheft. Wie so ein lockerer Kollaborateur dirigiert, können Sie in Folge 41 meiner Kolumne nachlesen. Aber Menschen entwickeln  sich weiter. Genetisch und kulturell. Ich zum Beispiel bin jetzt bei Folge 84 angelangt.
Von Jörn Schmidt
Klassik-begeistert.de

Wien
Vorfeiern zum 90er: Stehende Ovationen für Zubin Mehta
Der Dirigent bot im Wiener Musikverein mit den Philharmonikern Werke von Weber, Bruch und Beethoven
DerStandard.at.story.zubinmehta

Wien/ Musikverein
Hui Buh, das Schloßgespenst, im Orchestergewande
(Bezahlartikel)
Munteres Quietschen und „rostige Rasselketten“ bei den Wiener Symphonikern im Musikverein.
https://www.diepresse.com/20691835/hui-buh-das-schlossgespenst-im-orchestergewande

Salzburg
Was bei den Osterfestspielen in Salzburg neu und anders ist
Die Osterfestspiele in Salzburg schmieden einen neuen „Ring“ und präsentieren „Das Rheingold“. Auch sonst wartet Nikolaus Bachler mit einem fulminanten Programm auf – und lässt sich von den aktuellen Querelen nicht beeindrucken.
SueddeutscheZeitung.de.osterfestspiele

Leitet Welser-Möst künftig die Salzburger Festspiele? Was er dazu sagt (Bezahlartikel)
Der Dirigent äußert sich erstmals zu den Personalspekulationen rund um die Intendanz des größten Kulturfestivals der Welt.
kurier.at.salzburgerFestspiele

Berlin/Festival Maerz Musik
„Als würde man im Inneren einer Flugzeugdüse sitzen“
Beim Berliner Festival MaerzMusik erklingen 50 Klaviere in der Konzertinstallation „11.000 Saiten“. Im Gespräch gibt der verantwortliche Stage Manager Einblick in Aufbau und Proben des besonderen Projekts.
Concerti.de.interviews

Igor Levit über Prokofjew und Politik: „Am Ende geht es um den aufrechten Gang“ (Bezahlartikel)
Igor Levit spielt demnächst alle Klavierkonzerte von Sergei Prokofjew in der Berliner Philharmonie. Ein Gespräch über sowjetische Musik, politisches Engagement und das Leben als Jude in Deutschland seit dem 7. Oktober.
Tagesspiegel.de.Kultur.levit

München
Zwischen Zauber und Zumutung: Dieser Opernabend hat ein echtes „Auf und Ab“ (Bezahlartikel)
Die Theaterakademie zeigt Nino Rotas „I due timidi“ und „Le Pauvre Matelot“ von Darius Milhaud in einer Inszenierung von Ingo Kerkhof.
Abendzeitung.Muenchen.theaterakademie

Promi-Treff bei Klassikkonzert
Der „junge Karajan“ wird in der Residenz gefeiert Standing Ovations für einen 21-Jährigen – und ein VIP-Publikum, das noch lange weiterfeiert. Maximilian Haberstock wird in seiner Heimatstadt gefeiert wie ein Superstar
muenchen.de.haberstock

Freiburg
Traumabewältigung: Glucks Iphigénie en Tauride in Freiburg
Es gibt in den Mythenerzählungen unseres Kulturkreises wohl kaum eine Geschichte, die Schrecken erregender und blutiger wäre als diejenige der Tantaliden. Dieses von den Göttern verfluchte Geschlecht zeugt sein Unglück von Generation zu Generation fort, die Untaten der vorigen wiederholen sich in der folgenden auf immer schlimmere Weise. Und die Traumata türmen sich auf.
bachtrack.com.de.iphigenie

Magdeburg
Wettbewerbsausschreibung für innovative Musiktheaterprojekte
Das Theater Magdeburg sucht im Rahmen des Festivals „eXoplanet“ nach innovativen und experimentellen künstlerischen Konzepten für Neues Musiktheater und lobt dafür einen Wettbewerb aus: Bis zum 15. Juni 2026 können Konzepte von Einzelpersonen oder Teams eingereicht werden. Eine Fachjury wählt aus allen Einsendungen das spannendste Projekt aus. Die Siegesproduktion erhält eine Förderung in Höhe von 10.000 Euro und wird als Uraufführung im Rahmen des Festivals vom 5. bis 9. Mai 2027 in Magdeburg realisiert.
https://kulturfreak.de/wettbewerbsausschreibung-fuer-innovative-musiktheaterprojekte

Hannover
„Wir vernichten, was wir lieben“ – Pascal Dusapins „Penthesilea“ in Hannover
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igentlich will man mit dem ganzen Kriegsgeschehen auf der Welt nichts zu tun haben – gut, dass es uns (außer an der Zapfsäule) nicht persönlich betrifft und man es sich nur mehr oder weniger freiwillig im Fernsehen anschauen kann, darf oder (weil Mitbewohner tagesschausüchtig sind) muss. Dann aber kommt die Staatsoper Hannover daher und belästigt uns mit Pascal Dusapins Oper „Penthesilea“ – einem Kriegsspektakel allerfeinster und gleichzeitig brutalster Machart
NeueMusikzeitung/nmz.de

Amsterdam
Zukunft der Oper: Klassik, verpiss dich! (Bezahlartikel)
Oper als Netflix-Ersatz? In Amsterdam zeigt das Opera Forward Festival politisch korrekte, KI-glatte Produktionen unter Sparzwang – die sich dem ökonomischen Druck unterwerfen https://FanfurterAllgemeine.net

Tonträger
Clémence de Grandval: „Mazeppa“
Spannend – genau wie Tschaikowsky vertont die französische Komponistin Clémence de Grandval, eine Schülerin Flotows und Saint-Saëns’, den Puschkin-Stoff „Mazeppa“.
radiodrei.de.musikrezensionen

Links zu englischsprachigen Artikeln

Salzburg
Osterfestspiele Salzburg Announces 2027 Season Featuring Lise Davidsen’s First Brünnhilde
operawire.com.osterfestspiele2027

Prag
In Prague, a worthy tribute to a seminal conductor
https://bachtrack.com/de_DE/review-villaume-lariviere-prague-philharmonia-march-2026

Paris
All about mi : Víkingur Ólafsson conquers Paris
bachtrack.com.de.vikingur

London
Siegfried review: Spellbinding Schager is the greatest Siegfried of our age
The opera’s flawless cast, set design and music are led by Andreas Shager, who delivers one of the finest theatrical performances London has seen in many years
thejc.com.live.schager

Siegfried (The Royal Opera, Covent Garden)
There’s a new lightness and feeling of joy in the third opera in Barrie Kosky’s mesmerising Ring Cycle. Catch it at cinemas here.
https://limelight-arts.com.au/reviews/siegfried-the-royal-opera-covent-garden/

Snow falls and sparks fly in a spectacular Siegfried (Subsrciption required)
Barrie Kosky’s version of the third chapter of Wagner’s Ring cycle is a triumph. Andreas Schager gives an exuberant performance as Siegfried.
telegraph.co.uk.siegfried

I Feel the Air of Another Planet: Barbara Hannigan and the Belcea Quartet
operatoday.com.feel.the.air

New York
Voices soar in the Met’s Tristan und Isolde, while Yuval Sharon’s complex staging has its moments
seenandheard.international.com.met

Chicago
lmhurst Symphony, Apollo Chorus provide consolatory Lenten spirit with “St. Matthew Passion”
chicagoclassical.review.matthewpassion

Sydney
Q & A: Anna Skryleva on Making Her Debut at Opera Australia & ‘Eugene Onegin’
operawire.com.anna skryleva

Recordings
Vivaldi: Farnace (Pinchgut Opera, Erin Helyard) A novel approach to completing Vivaldi’s unfinished opera pays dividends.
https://limelight-arts.com.au/reviews/vivaldi-farnace-pinchgut-opera-erin-helyard/

Ballett / Tanz

Wien/ Wuk
Tanzstück „Bounce“: Stampfen, springen und strafen
Harter Tanz für eine härtere Gegenwart: Gastspiel von Navaridas und Deutinger im Wiener Wuk
DeStandard.at.tanzstueck

Ballett / Dance
Alexander Whitley: the cutting edge of dance and technology at Sadler’s Wells East
bachtrack.com.de.review.whitley

Sprechtheater

Wien
Zemlinsky“ als patinierter Historiengesang in der Josefstadt
Felix Mitterers Theaterstück über den Komponisten Alexander Zemlinsky (1871–1942) bleibt in Stephanie Mohrs Regie ein starres Gebilde seiner Lebensgeschichte
DerStandard.at.story.josefstadt

„Zemlinsky“ in der Josefstadt: Mehr Infoabend als Lebensdrama (Bezahlartikel)
Das Theater in der Josefstadt zeigt Felix Mitterers „Zemlinsky“
Kurier.at.KulturTheater

„Zemlinsky“: Unscharfes Panorama im Promi-Auftrieb
https://www.krone.at/4083175

„Zemlinsky“ in der Josefstadt: Felix Mitterers Geschichte eines „hässlichen Zwergs“ (Bezahlartikel)
DiePresse.com.zemlinsky

Dresden/ Societytaetstheater
Schubert-Theater: Hanns Eisler kehrt heim – wenigstens als Puppe (Bezahlartikel)
Das Societaetstheater Dresden gastierte mit einem phänomenalen Stück über Hanns Eisler in der Heimatstadt des oft zu unrecht ignorierten Komponisten.
DiePresse.com.schubet.hannseisler

Rock/Pop/Schlager

Song Contest: Superstar Boy George wird in Wien singen
Duettpartnerin Senhit kündigte an, dass Kultsänger mit ihr persönlich San Marino beim Bewerb vertreten wird.
Kurier.at.song-Contest

„Fühlt sich gut an“: Thomas Anders heißt jetzt anders
Mit Dieter Bohlen feierte Anders als Modern Talking bis zur endgültigen Trennung 2003 weltweit Erfolge. Mit Dieter Bohlen feierte Anders als Modern Talking bis zur endgültigen Trennung 2003 weltweit Erfolge. Aus bürokratischen Gründen hat der deutsche Popsänger Thomas Anders seinen bürgerlichen Namen abgelegt und auch seine Familie heißt neuerdings anders – und zwar Anders. Da das übliche rückseitige Pflichtfeld des Künstlernamens auf seinem Personalausweis sowie im Reisepass seit 2025 aus Datenschutzgründen im internationalen digitalen Erfassungssystemen fehle, sei es immer wieder zu Problemen auf Reisen gekommen, etwa im Hotel oder am Flughafen – wenn das Ticket auf Thomas Anders ausgestellt gewesen sei, sagte der 63-jährige Koblenzer, der gebürtig Bernd Weidung heißt, der Bild-Zeitung. „Es gilt tatsächlich zum Abgleich nur noch ein Name – nämlich der, der auf der Vorderseite im Pass eingetragen ist.“
Kurier.at.thomas.anders

Sprechtheater

Wien
Kabinetttheater mit Antonio Fian: Geld oder Leben = Kopf oder Zahl
Zehn Minidramen von Antonio Fian unter dem geheimnisvollen Titel im „MAKÓNI AWÓSSA“: als Figurentheater auf der Minibühne.
Kurier.at

Buch

Buchkritik: „Aufgehobene Revolution. Annäherungen an Richard Wagners ‚Ring’“, Laurenz Lütteken
Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner ist auch 150 Jahre nach der Uraufführung des gesamten Zyklus eine Herausforderung. In acht Essays nähert sich der deutsch-schweizerische Musikwissenschaftler Laurenz Lütteken vor allem Wagners Chef d’Œu­v­re. Sein Grundgedanke und roter Faden der vier Texte, die er für die Ring-Inszenierung am Theater LaMonnaie/De Munt in Brüssel 2023/2024 verfasste, ist die „unlösbare Spannung zwischen Erinnerung an das Vergangene, revolutionärer Überwindung und utopischem Blick in eine vage Zukunft.“
Von Dieter David Scholz
DerOpernfreund.de.buchbesprechung

Politik

Konzentration der Macht“: Demokratie in den USA verschlechtert sich in beispiellosem Tempo (TTT)
Die Demokratie in den USA verschlechtere sich in beispiellosem Tempo, so die Forscher. „Die US-Regierung untergräbt institutionalisierte Kontrollmechanismen, politisiert den öffentlichen Dienst und die Aufsichtsbehörden und schüchtert die Justiz ein, neben Angriffen auf Presse, Wissenschaft, Bürgerrechte und abweichende Meinungen.“
ntv.de.konzentration

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Unter’m Strich

Kinder verwüsteten Kirche: Jetzt spricht Pfarrer
Der Fall sorgte für Kopfschütteln und Aufregung: Zunächst unbekannte Vandalen zogen am Sonntagabend in einer Kirche im Tiroler Absam eine Spur der Verwüstung. Die Polizei konnte zwei Tage später zwei Verdächtige ausforschen. Kinder im Alter von sieben und zehn Jahren. Inzwischen meldete sich auch der Pfarrer zu Wort – er spricht von „Erleichterung“.https://www.krone.at/4082168

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 21. MÄRZ 2026)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 21. MÄRZ 2026)

Quelle: onlinemerker.com

HEUTE in den Kinos: TRISTAN UND ISOLDE aus der Metopera (Nezet-Seguin; Lise Davidsen, Michael Spyres)  Beginn: 17 h

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Wiener Staatsoper. Für »DIE VERKAUFTE BRAUT« am Montag, 23.03.2026 steht ein Kontingent von 80 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.

Dieses Angebot kann ab Sonntag, 22.03.2026, 10 Uhr nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar. Zur Info: an Sonntagen haben unsere Kassen nur von 10 – 13 Uhr geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Wiener Staatsoper

PS: die BT-Card muss auch beim Einlass vorgewiesen werden.

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BERLIN/ DEUTSCHE OPER: „NUREJEW: BALLETT VON YURI POSSOKHOV, KIRILL SEREBRENNIKOV UND ILYA DEMUTSKY
Premiere: «Nurejew»

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David Soares und Ensemble in Nurejew Foto: Carlos Quezada

Berlin, 19. März 2026 — Am 21. März 2026 kommt das Ballett Nurejew in der Choreographie von Yuri Possokhov, inszeniert von Kirill Serebrennikov und mit Musik von Ilya Demutsky erstmals außerhalb Russlands zur Premiere. Als Gesamtkunstwerk verbindet die Produktion Ballett, Oper und Schauspiel und ist eine Hommage an einen Ausnahmekünstler und Rebell.

Das Staatsballett Berlin präsentiert mit der Premiere von Nurejew am 21. März 2026 in der Deutschen Oper Berlin ein preisgekröntes Ballett, choreographiert von Yuri Possokhov, in der Inszenierung von Kirill Serebrennikov, mit eigens dafür komponierter Musik von Ilya Demutsky. Mit 141 Darsteller*innen, darunter Tänzer*innen, Statist*innen, Gesangsolist*innen, der Vokalconsort, eine Jazz-Band, ein Harfenist und ein Schauspieler verschmelzen Ballett, Oper und Schauspiel in diesem groß angelegten Gesamtkunstwerk zu einer eindrucksvollen Hommage an das Leben und die Karriere von Rudolf Nurejew, einem der größten Tänzer des 20. Jahrhunderts.

Choreograph Yuri Possokhov möchte hierbei nicht nur den Star, sondern auch den Menschen hinter der Fassade darstellen: «Nurejew ist eine monumentale Figur für das Ballett, die die Rolle des männlichen Tänzers grundlegend verändert hat. Ich wollte sowohl sein Genie als auch seine Menschlichkeit in den Mittelpunkt stellen und zugleich seine Verletzlichkeit zeigen.»

Regisseur Kirill Serebrennikov betont Nurejews Intensität und seinen Drang nach Freiheit: «Mir war es wichtig, Nurejews intensives Lebensgefühl hervorzuheben. Er war vom Tanz geradezu besessen und arbeitete fast jeden Tag des Jahres ohne Unterbrechung. (…) Für mich verkörpert Rudolf Nurejew wahre Hingabe an die Kunst und echte künstlerische Freiheit.»

Komponist Ilya Demutsky erschuf eine Musik, die verschiedenste Stile vereint, so erklingen u.a. Musikzitate aus Ballettklassikern und Choreographien, die Nurejew getanzt und inszeniert hat, eine Jazz-Gruppe entführt in das Pariser Nachtleben und ein Chor zitiert ein tatarisches Wiegenlied: «In Nurejew gibt es Momente, in denen Musik aus verschiedenen Balletten gleichzeitig erklingt, ohne dass ich eine einzige Note verändert oder auch nur die Tonarten angepasst hätte.»

David Soares verkörpert zur Premiere den Ausnahmekünstler in eindringlichen Szenen aus Nurejews Leben: von seiner außergewöhnlichen Karriere in der Sowjetunion über seine spektakuläre Flucht in den Westen bis hin zu seinem prägenden Einfluss auf die westliche Ballettszene. Nach der gefeierten Uraufführung in Russland 2017 verschwand das Werk im Zuge der 2022 verschärften LGBTQ-Gesetze aus dem Programm des Bolschoi-Theaters, mit der Begründung, das Stück verstoße gegen das Verbot von Propaganda «nicht traditioneller Werte».

ARTE überträgt die Premiere live auf arte.tv, wo die Produktion im Anschluss fünf Jahre europaweit abrufbar bleibt. Im linearen Fernsehen wird das Programm am Samstag, 11.04.2026 um 22.35 Uhr ausgestrahlt.

PREMIERE
Nurejew
Choreographie von Yuri Possokhov ‚
Inszenierung von Kirill Serebrennikov ‚
Musik von Ilya Demutsky
Choreographie Yuri Possokhov‘
Inszenierung, Libretto und Bühne Kirill Serebrennikov‘
Musik Ilya Demutsky‘
Kostüme Elena Zaytseva‘
Video Ilya Shagalov
Licht Daniil Moskovich‘
Einstudierung (Tanz) Dana Genshaft / Tiit Helimets‘
Einstudierung (Regie) Evgeny Kulagin / Ivan Estegneev

Musikalische Leitung Dominic Limburg‘
Vocalconsort Berlin / Orchester der Deutschen Oper Berlin

Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin

Schauspieler Odin Lund Biron‘
Mezzosopran Aleksandra Meteleva‘
Bariton Navasard Hakobyan‘
Countertenor Iwan Borodulin‘
Harfenspieler Alexander Boldachev

Premiere ‚
21. März 2026, 19.30 Uhr

Aufführungen : 24., 25., 30. März 2026′
01., 04., 06., 07., 12., 18., 24., 26. April 2026 ‚
Deutsche Oper Berlin

Tickets: 30 – 184 Euro

Ticketservice‘
TELEFON        +49 (0)30 20 60 92 630′
E-MAIL            
FAX                  +49 (0)30 20 35 44 83
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Neapel: Jetzt singt Jessica Pratt die Lucia statt Rosa Feola

Jessica Pratt è Lucia di Lammermoor nello spettacolo del 21 marzo🎼.
Si informa il gentile pubblico che, per il protrarsi dell’indisposizione dell’artista Rosa Feola, il ruolo di Lucia nell’opera Lucia di Lammermoor di Gaetano Donizetti sarà sostenuto dall’artista Jessica Pratt per la recita di sabato 21 marzo 2026.
Ph. Luciano Romano
pratt
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Oper Frankfurt: Sonntag Erste Wiederaufnahme TRISTAN UND ISOLDE
Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner
Text vom Komponisten nach dem Versroman Tristan (um 1210) von Gottfried von Straßburg
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Marco Jentzsch, Miina-Liisa Värelä. Foto: Barbara Aumüller

Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Katharina Thoma
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Irina Bartels
Licht: Olaf Winter
Chor: Álvaro Corral Matute
Dramaturgie: Mareike Wink

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Claudia Mahnke, Miina-Liisa Värelä. Foto: Barbara Aumüller

Tristan: Marco Jentzsch
Isolde: Miina-Liisa Värelä
König Marke: Andreas Bauer Kanabas
Brangäne: Claudia Mahnke
Kurwenal: Nicholas Brownlee
Melot: Taehan Kim
Hirte / Ein junger Seemann: Theo Lebow
Steuermann: Pete Thanapat
Herrenchor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Tristan und Isolde gilt als einer der Höhepunkte im Schaffen Richard Wagners (1813–1883) und markiert einen Meilenstein auf dem Weg in die musikalische Moderne. Der Komponist war sich der außergewöhnlichen Herausforderungen seiner anspruchsvollen Handlung in drei Akten bewusst – „Nur mittelmäßige Aufführungen können mich retten“, schrieb Wagner einst an Mathilde Wesendonck. Die Uraufführung am 10. Juni 1865 im Münchner Nationaltheater, veranlasst von König Ludwig II., wurde begeistert aufgenommen.

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 Miina-Liisa Värelä, Marco Jentzsch. Foto: Barbara Aumüller.

Der Tenor Marco Jentzsch (Tristan) war in der Spielzeit 2023/24 als Tannhäuser an der Oper Frankfurt zu Gast. Weitere Engagements führen Jentzsch in der aktuellen Spielzeit unter anderem an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Miina-Liisa Värelä singt die Partie der Isolde. Die gebürtige Finnin debütierte im vergangenen Jahr unter Christian Thielemann als Ortrud (Lohengrin) bei den Bayreuther Festspielen. Auch indiesem Jahr wird sie als Kundry (Parsifal) in Bayreuth auftreten. Die weiteren Partien sind aus dem Frankfurter Ensemble besetzt: König Marke wird von Andreas Bauer Kanabas gesungen. Der Bass begeisterte in dieser Spielzeit bereits als Pimen in der Premierenserie von Boris Godunow und auch als Adahm in Rudi Stephans selten aufgeführten Werk Die ersten Menschen. Die gefragte Mezzosopranistin  Claudia Mahnke ist als Brangäne zu erleben. Neben ihren Partien in Boris Godunow und in Wolfgang Fortners Bluthochzeit an der Oper Frankfurt, gastiert Mahnke in dieser Spielzeit unter anderem an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Nicholas Brownlee, 2026 auch als Holländer bei den Bayreuther Festspielen zu hören, singt die Partie des Kurwenal. Der Bassbariton gestaltete in dieser Spielzeit u.a. bereits Scarpia in Puccinis Tosca und Captain Balstrode in Peter Grimes von Benjamin Britten. Taehan Kim (Melot) und Pete Thanapat (Steuermann), beide sind seit dieser Spielzeit Teil des Ensembles der Oper, debütieren in ihren Partien. Theo Lebow als Hirte und Ein junger Seemann komplettiert die Besetzung dieser ersten Wiederaufnahme unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Thomas Guggeis.

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Foto: Barbara Aumüller

Wiederaufnahme: Sonntag, 22. März 2026, um 17 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 28. März; 3., 6. (15.30 Uhr), 11. April 2026
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 17 Uhr.
Preise: € 16 bis 132 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

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Nationaltheater Mannheim: Premiere von Giuseppe Verdis Drama lirico »Nabucco« am So, 25.04.2026 um 19.00 Uhr im OPAL .

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Regisseur Christian von Götz stellt sich mit dieser Inszenierung erstmalig dem Mannheimer Publikum vor. Die Produktion »Nabucco« ist zudem nach Ludwigsburg eingeladen, wo sie am 14.06.2026 in einer konzertanten Version die Schlossfestspiele eröffnen wird.

Wie klingt der Ruf nach Freiheit, der ein ganzes Volk bewegt? Mit »Nabucco« erschuf Verdi ein Meisterwerk, das historische Konflikte, familiäre Dramen und die Sehnsucht nach Erlösung in unvergessliche Musik verwandelte.

Verdi beschloss im Alter von 27 Jahren, nie wieder eine Oper zu schreiben. Er befand sich in einer beruflichen wie auch privaten Krise: Seine komische Oper »Un giorno di regno« war ein Misserfolg, während er gleichzeitig seine beiden kleinen Kinder und schließlich auch seine Frau zu Grabe tragen musste. Erst auf Drängen seines Agenten las er das Libretto von Temistocle Solera – den »Nabucco«. Die musikalische Inszenierung von Soleras Libretto brachte dem Komponisten 1842 den langersehnten großen Durchbruch. Nicht zuletzt die emotionale Bandbreite und die starken Chorpartien, wie der berühmte Gefangenenchor »Va, pensiero«, machen »Nabucco« zu einer der beliebtesten und meistgespielten Opern weltweit.

Im Mittelpunkt der Oper steht ein historischer Epochenwechsel: Die Wertevorstellungen verändern sich und das Leben wird von anderen Zusammenhängen bestimmt als zuvor. Im Kreuzfeuer des Konflikts zwischen Babyloniern und Hebräern entfaltet sich ein Familiendrama, in dem die Musik des italienischen Meisters den Zuschauer über die gesamte Bandbreite der Gefühle hinwegführt.

Regisseur Christian von Götz schafft emotional mitreißende Opernabende, indem er den einzelnen Menschen in den Fokus nimmt, der im Räderwerk von Geschichte und Gegenwart unterzugehen droht. »Nabucco« inszeniert er als bildgewaltige Antikriegsoper und stellt das Werk auch in Bezug zur verlorenen Welt der jiddischen Kultur Osteuropas, die durch den Holocaust nahezu komplett ausgelöscht wurde.

Christian von Götz studierte Regie und Musiktheaterregie in Wien und Berlin. Er inszenierte an zahlreichen Häusern in Deutschland und Eurpoa, unter anderem an der Komischen Oper Berlin, der Oper Leipzig, der Oper Köln, der Hamburgischen Staatsoper, der Königlichen Oper Kopenhagen, dem Gärtnerplatztheater München, den Staatsopern in Lissabon und Odessa und beim Edinburgh International Festival. Außerdem ist Christian von Götz als Wiederentdecker verschiedenster Musiktheaterwerke bekannt. Darunter Werke von Michael Krasznay-Krausz, Hugo Hirsch oder Michael William Balfe.

Musikalische Leitung: Roberto Rizzi Brignoli/Jānis Liepiņš
Regie: Christian von Götz‘
Bühne: Lukas Noll‘
Kostüm: Sarah Mittenbühler
Licht: Florian Arnholdt‘
Chordirektor: Alistair Lilley‘
Dramaturgie: Eszter Orbán

Theo Magongoma/Evez Abdulla (Nabucco)‘
Sung Min Song (Ismaele)‘
Sung Ha (Zaccaria)
Csilla Boross (Abigaille)
Julia Faylenbogen/Marie-Belle Sandis (Fenena)
Bartosz Urbanowicz/Renatus Mészár (Il Gran Sacerdote)
Christopher Diffey/Dominic Lee (Abdallo)
Zinzi Frohwein (Anna)
Nationaltheater-Orchester, Opernchor des Nationaltheaters, Extrachor des Nationaltheaters, Statisterie des Nationaltheaters

Weitere Termine
Di, 28.04.2026, 19.00 Uhr
Do, 07.05.2026, 19.00 Uhr‘
Sa, 09.05.2026, 19.00 Uhr
Do, 14.05.2026, 18.00 Uhr
Mi, 20.05.2026, 19.00 Uhr‘
Sa, 23.05.2026, 19.00 Uhr
So, 31.05.2026, 15.00 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung von Deloitte

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4. LiedkonzertInternationale Hugo Wolf-Akademie

wolf

Donnerstag, 9. April 2026, 19.30 Uhr
Vortragssaal, Staatsgalerie Stuttgart

ESTHER DIERKES Sopran
BJÖRN BÜRGER Bariton
CORNELIUS MEISTER Klavier
Lieder von Robert und Clara Schumann
In der Neuproduktion von Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Staatsoper Stuttgart begeistern Esther Dierkes und Björn Bürger derzeit als Eva und Beckmesser das Stuttgarter Opernpublikum. Ein gemeinsames Happy End ist ihnen in dieser Oper nicht vergönnt. Dieses gab es aber sehr wohl für Clara und Robert Schumann, die 1840 endlich (nach langem Kampf) vor den Traualtar treten durften. Wer könnte Robert Schumanns einzigartige Liebeserklärung an seine Clara besser interpretieren als Esther Dierkes und Björn Bürger, die zwar nicht immer auf der Bühne wohl aber im wahren Leben ein glückliches Paar sind! Opern-GMD Cornelius Meister beschließt mit diesem 4. Liedkonzert der Saison am Donnerstag, den 9. April 2026 seine kleine dreiteilige Schumann-Reihe und verabschiedet sich damit auch als Liedpianist von seinem Stuttgarter Publikum (was jedoch hoffentlich kein Abschied für immer ist).

Eine Kooperation der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie und der Staatsoper Stuttgart
Das ausführliche Konzertprogramm finden Sie hier: https://issuu.com/hugo-wolfacademy/docs/programm_4tes_liedkonzert_dierkes_buerger?fr=xKAE9_zMzMw

KARTEN & INFOS
www.ihwa.de, Tel. 0711.72233699
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