DIE SAMSTAG -PRESSE, 31. OKTOBER 2026

DIE SAMSTAG -PRESSE, 31. OKTOBER 2026  klassik-begeistert.de, 31. Oktober 2026

Siegfried / Bildquelle: Monika Rittershaus

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SAMSTAG -PRESSE, 31. OKTOBER 2026

München
„Siegfried“ – Tobias Kratzer setzt in München Wagners Ring fort
Audio von Jörn Florian Fuchs (5,34 Minuten)
deutschlandfunk.de.siegfried

München
Kritik „Siegfried“ in München: Gesungen wird überragend gut
Ziemlich rund lief bislang der „Ring“ von Tobias Kratzer an der Bayerischen Staatsoper: Das „Rheingold“ zeigte Götter in einer Welt ohne Religion, die „Walküre“ stürmte das Nationaltheater im Hubschrauber. Jetzt hatte mit dem „Siegfried“ der dritte Teil von Wagners Nibelungendrama Premiere, dirigiert von Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski.
BR-Klassik.de.siegfried

Klagenfurt
„Così fan tutte“ in Klagenfurt stimmstark aber schrill
Schon das erste Bild bei der Ouvertüre von „Così fan tutte“ macht klar, wohin es geht: In Paris mit seinen Straßencafés und Baguettes, der klischeebehafteten Stadt der Liebe, soll Mozarts zynisches Treueexperiment durchexerziert werden. Das starke Sängerensemble wurde am Donnerstag im Stadttheater Klagenfurt vom Premierenpublikum gefeiert, die Inszenierung hinterließ manche Besucherin ratlos.
https://www.vol.at/cosi-fan-tutte-in-klagenfurt-stimmstark-aber-schrill/10599797

Salzburg
Salzburger Festspielbezirk 2030: RH kritisiert fehlende Finanzierung
Endbericht des Rechnungshofs für Großprojekt weist nachdrücklich auf mögliche Erhöhung der Gesamtkosten hin. Die Festspiele betonen, Budget einhalten zu wollen. Der Rechnungshof kritisiert in seinem Endbericht zum Großprojekt „Festspielbezirk 2030“ der Salzburger Festspiele nicht nur die aufgrund der nicht ausgewiesenen Schwankungsbreite mögliche Erhöhung der Gesamtkosten auf bis zu 636,23 Mio. Euro (prognostiziert waren 532,07 Mio Euro), sondern auch das Fehlen der Finanzierung eines „erheblichen Teils des Gesamtprojekts“. Mit Stand Oktober 2025 fehlten demnach konkrete Vereinbarungen zur Finanzierung von 88,84 bis 193 Mio. Euro.
Kurier.at.salzburger.festspielbezirk

 

Mal eben Wagner verbessern – In Münchens neuem „Siegfried“ darf das Bühnenteam Vielerlei bis Alles
Die Bayerische Staatsoper versteht sich neben Bayreuth als die andere Wagner-Stadt von Weltgeltung. Sie kann im Nationaltheater seit 1963 auf eine beachtliche „Ring“-Tradition zurückschauen. Die setzen nun Vladimir Jurowski im Orchestergraben und Tobias Kratzer auf der Bühne fort – jetzt mit dem von Wagnerianern oft weniger geschätzten, mitunter als „Scherzo“ etikettierten Abend um den jungen Helden, der die Welt retten soll.
NeueMusikzeitung/nmz.de.buehnenteam

Kritik „Siegfried“ in München: Mein cooler Onkel Alberich (Bezahlartikel)
Tatort Neidhöhle: Tobias Kratzer sprüht in seinem Münchner „Ring“ weiter vor Ideen. „Siegfried“ lebt aber auch von erstklassigen Sängern und hoher Qualität im Orchestergraben.
SalzburgerNachrichten.at.siegfried

Kunst ist Kindheit 2.0 (Bezahlartikel)
Spaßbetont und trotzdem nachdenklich setzt Tobias Kratzer mit „Siegfried“ seine denkwürdige Arbeit an Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ an der Staatsoper München fort.
FrankfurterAllgemeine.net.siegfried

Großer Gesang, schwache Regie: Münchner „Siegfried“ hinterlässt geteilten Eindruck (Bezahlartikel)
Benjamin Bruhns gibt dem Münchner „Siegfried“ eine starke Stimme, Vladimir Jurowski holt satte Farben aus dem Orchester—vielleicht wächst daraus ein Sänger-„Ring“, wie München ihn lange nicht hatte. Die Inszenierung von Tobias Kratzer bleibt diesmal blass.
MuenchnerAbendzeitung.de

Sechs Stunden „Siegfried“: Sollten Wagner-Opern gekürzt werden?
Wer die Helden-Saga über den Drachentöter verfolgen will, muss an der Bayerischen Staatsoper viel Zeit mitbringen. Sogar Regisseur Tobias Kratzer kann sich Kürzungen vorstellen: Eine Passage sei dem Komponisten „ästhetisch am wenigsten gelungen“.
BR-Klassik.de.sechs.stunden,wagner

Berlin
Absage Iván Fischer : Berliner Philharmoniker: Streit um Sitzordnung
Eigentlich wollte der ungarische Dirigent Iván Fischer kommende Woche mit den Berliner Philharmonikern Mahlers Fünfte Symphonie aufführen. Doch Uneinigkeiten bei der Sitzordnung des Orchesters führten zu einer einvernehmlichen Absage Fischers. An seiner Stelle wird nun Andrés Orozco-Estrada am Pult stehen.
BR.Klassik.de.sitzordnung

Kuriose Dissonanz zwischen den Philharmonikern und Iván Fischer:
Andrés Orozco-Estrada übernimmt die geplanten Konzerte im November Man habe sich nicht über die Orchesteraufstellung bei Mahler einigen können, vermelden die Berliner Philharmoniker, und verkünden damit den Ausfall Iván Fischers bei drei Konzerten im November.
Tagesspiegel.de.kuriose.resonanz

Zürich
Rachmaninow-Trilogie in Zürich: Aus drei mach eins – und noch etwas mehr (Bezahkartikel)
Das Opernhaus zeigt ab Sonntag alle Bühnenwerke von Sergei Rachmaninow an einem Abend. Für Zürichs Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda liegt der Reiz dieser Trilogie, die so noch nie in der Schweiz zu sehen war, gerade in der Verbindung der Stücke.
https://www.nzz.ch/feuilleton/rachmaninow-trilogie-in-zuerich-aus-drei-mach-eins

Musikdirektor, Primgeiger, Solist: Daniel Hope eröffnet die Saison des Zürcher Kammerorchesters
Braucht ein Kammerorchester einen Dirigenten? Heutzutage beantworten immer mehr der einschlägigen Klangkörper diese Frage mit Nein. So auch das Zürcher Kammerorchester, dem der Geiger Daniel Hope seit 2016 als Music Direktor vorsteht. Zur Eröffnung der Saison 2026/27 und inoffiziell zum Zehn-Jahre-Jubiläum seines Einstandes präsentierte Hope in der Tonhalle Zürich ein Programm, das ganz auf ihn zugeschnitten war. Und es beantwortete darüber hinaus die Frage nach der Notwendigkeit eines taktstockschlagenden Dirigenten mit der gewünschten Klarheit.
https://bachtrack.com/de_DE/kritik-mendelssohn-beethoven-hope-zurcher-kammerorchester

Wexford
Opernfestival Wexford: Sinnbilder der Sucht (Bezahlartikel)
Im Südosten Irlands begeistert sich seit 75 Jahren ein internationales Publikum für Raritäten der Oper. Zum Jubiläum blickte das Wexford Opera Festival auf seine eigene Geschichte. Es wurde eine besonders starke Saison.
FrankfurterAllgemeine.aktuell.Wexford

Stuttgart
Sanierung oder Neubau? Stuttgarter Oper: Jetzt steht fest, wer in Oettingers Expertenkommission beraten soll
Mitte September zog Ministerpräsident Cem Özdemir die Notbremse und kündigte eine Expertenkommission zur Opernsanierung an. Nun steht fest, wer dabei ist. Es ist ein Schachzug von Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) im Ringen um die Opernsanierung. Sein Vorgänger Günther Oettinger (CDU) soll mit einer Expertenkommission Empfehlungen für die Zukunft des Dreispartenhauses machen. Nun steht fest, mit wem sich Oettinger ab dem 4. November besprechen will: Neben dem früheren Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) soll nach SWR-Informationen auch der Rat der Architekten Werner Sobek und Wolfang Riehle eingeholt werden.
https://share.google/X9cLibZTZECT0pgou

Marina Abramović: „Ich habe gelernt, dass das Publikum dich töten kann“
Vom stillen Sitzen bis hin zu einer Waffe, die auf ihren Kopf gerichtet ist – Marina Abramović, die nächsten Monat 80 wird, überrascht ihr Publikum seit mehr als 50 Jahren. Wie geht es nun weiter? Punkt 10 Uhr morgens erscheint im Bundesstaat New York eine strahlende Marina Abramović auf meinem Zoom-Bildschirm. „Ich bin hier, und du bist hier, das ist wunderbar. Ich bin eine der wenigen Künstlerinnen, die immer pünktlich sind. Ich hasse es zu warten.“ Sie dreht den Computer zum Fenster hin. „Es wird regnen, aber es ist sehr schön.“
News.at.abramovic

Jubiläum
Der Dirigent René Jacobs wird 80 Jahre alt: „Ich war entschlossen, Oper zu hassen“
Am 30. Oktober feiert der belgische Dirigent René Jacobs seinen 80. Geburtstag. Im Interview mit BR Klassik spricht er über die Leichtigkeit seiner Anfänge im Knabenchor, seine „Hassliebe“ zur Oper und erklärt, warum „Alte Musik“ für ihn nur ein Label ist
BR-Klassik.de

Freudig wühlende Neugier (Bezahlartikel)
René Jacobs war ein Countertenor von bebender Innigkeit. Das ging in seine Arbeit als Dirigent ein. Er bringt die Musik von Bach bis Bizet zum Pulsieren. Heute wird er achtzig.
FrankfurterAllgemeine.net

Links zu englischsprachigen Artikeln

Mailand
Emotionally compelling: Anna Netrebko in Verdi’s Requiem at La Scala
bachtrack.com.review.verdi

Parma
The virtue of being Verdi
At the Festival Verdi, the “mondi lontani” of Nabucco and Aida lead back to universal, Verdian virtues.
https://parterre.com/2026/10/29/the-virtue-of-being-verdi/

Monaco
Opera: Marina Viotti and Benjamin Bernheim set for major debuts in Monaco’s Carmen
Marina Viotti will make her Opéra de Monte-Carlo debut and Benjamin Bernheim will sing Don José for the first time in his career when Bizet’s Carmen comes to the Grimaldi Forum on Friday 20th November.
monacolive.net.opera

Warschau
Mother courage
Maxim Kolomiiets‘s urgent The Mothers of Kherson premieres in Warsaw ahead of its Metropolitan Opera run.
https://parterre.com/2026/10/29/mother-courage/

Rom
Opera di Roma’s Falstaff goes out live on Rai 3 as 1 November becomes its televised opening night
https://www.gramilano.com/2026/10/opera-di-roma-falstaff-rai-3/

London
‚Carmen‘ review — this passionate revival proves the opera’s dangerous allure is as potent as ever
Read our review of Carmen, starring Ginger Costa-Jackson, now in performances at the Royal Opera House to 21 November.
https://www.londontheatre.co.uk/reviews/carmen-review-royal-opera-house

Wexford
Wexford Opera Festival 2026: Live Review Roundup
The 75th edition of the Wexford Festival continues the tradition of foregrounding operatic rarities
opera.now.com.wexford

A sparkling revival of Rossini’s L’equivoco stravagante at Wexford
seenandheard.com.wexford

Vancouver
Vancouver Opera 2026-27 Review: Tosca
https://operawire.com/vancouver-opera-2026-27-review-tosca/

Seoul
Brahms takes the honours as Tugan Sokhiev and the Vienna Philharmonic visit Seoul
https://bachtrack.com/de_DE/review-sokhiev-seong-jin-cho-beethoven-brahms

Obituary
The conductor Gabriele Ferro has died in Palermo at the age of 88.
https://slippedisc.com/2026/10/italian-maestro-88/

Sprechtheater

Münchner Kammerspiele bekommen Führungstrio vom Theater Basel
Anja Dirks, Antú Romero Nunes und Jörg Pohl folgen mit September 2028 für fünf Spielzeiten auf die derzeitige Leiterin Barbara Mundel
DerStandard.at.story.münchnerkammerspiele

Ausstellungen/ Kunst

Wien/ Albertina
Mozarts Porträtistin und viele andere Künstlerinnen in der Albertina
Im Projekt „Her Story“ untersucht das gesamte Kuratorenteam der Albertina die rund 1,2 Millionen Objekte umfassende Sammlung auf Werke von Künstlerinnen. Nun läuft die dazugehörige Ausstellung.
DiePresse.com.mozarts.porträtistin

Venedig-Biennale
Geldmangel: Skulpturen im US-Pavillon bei der Venedig-Biennale gestrandet
Der US-Vertretung bei der Kunstschau fehlt das Geld, um Skulpturen des Bildhauers Alma Allen abzutransportieren. Der US-Vertretung bei der Kunstschau fehlt das Geld, um Skulpturen des Bildhauers Alma Allen abzutransportieren
Kurier.at.venedig

Medien/ Film

ZDF-Intendant kritisiert Böhmermann-Sendung: „Zu fanatisch“
Senderchef übt in der „Zeit“ Kritik an „ZDF Magazin Royale“ – Satiriker beendet Sendung Mitte Dezember auf eigenen Wunsch. ZDF-Intendant Norbert Himmler hat sich kritisch über die Entwicklung der Satiresendung „ZDF Magazin Royale“ mit Jan Böhmermann geäußert. „Er hat grandiose Sendungen geliefert, die mit dem Grimme- und dem Fernsehpreis dekoriert wurden“, sagte Himmler der Wochenzeitung Zeit. „Das hat sich jetzt abgeschliffen und ist vielleicht am Ende zu fanatisch geworden.“
Kurier.at.boehmermann

„Star Trek“-Star Patrick Stewart ist tot. Er starb mit 86 Jahren
news.joyn.at.themen

Sport

Fußball
Gerüchte aus Italien. Bitteres ÖFB-Aus von Alaba bereits besiegelt?
David Alaba droht der nächste Rückschlag! Wenn man italienischen Medienberichten Glauben schenken darf, wird der Udinese-Legionär beim nächsten ÖFB-Lehrgang Teamchef Ralf Rangnick nicht zur Verfügung stehen.
https://www.krone.at/4353979

Politik

Österreich
Brüssel stoppt Österreichs Social-Media-Verbot. ÖVP reagiert sauer
Aufgeschoben und vielleicht auch aufgehoben: Die EU-Kommission grätscht Österreich beim Social-Media-Verbot samt Altersgrenze bei 14 Jahren dazwischen. Das Gesetz könnte frühestens Ende Juli in Kraft treten – da will die Kommission aber bereits ihre eigenen Regeln durchgesetzt haben ...
https://www.krone.at/4353931

Vor diesen Politikern fürchtet man sich in Brüssel. ÖVP-Ministerin Claudia Bauer dabei“
I
n der Hauptstadt der EU fürchtet man vor allem die politischen Extreme, von künstlicher Intelligenz fabrizierte Anfragen – und Österreichs Europaministerin Claudia Bauer. Eine Halloween-Spurensuche.
https://www.krone.at/4355305

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Unter’m Strich

Rom
Gucci-Villa leergeräumt: Luxus-Fundstücke werden ab 34 Euro verkauft
Nach dem Verkauf der „Villa Gucci“ in Rom kommen Möbel und Erinnerungsstücke in einem Gebrauchtwarenladen unter den Hammer. Die Gucci-Familie residierte einst in zahlreichen luxuriösen Anwesen weltweit. In Camilluccia, einem exklusiven Wohnviertel im Nordwesten Roms, steht die berühmte „Villa Gucci“, die über viele Jahre von Aldo Gucci, einem Sohn des Firmengründers Guccio Gucci, und seiner Familie bewohnt wurde. Nachdem die Villa italienischen Medienberichten zufolge für 11,5 Millionen Euro verkauft wurde, kommt nun das verbliebene Inventar zu vergleichsweise günstigen Preisen in einem Secondhandladen unter den Hammer.
Kurier.at.chronik

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 31. OKTOBER 2026)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 31. OKTOBER 2026

Quelle: onlinemerker.com

Wiener Staatsoper: Sonntag „LA FILLE DU REGIMENT“

MON RÉGIMENT!! 💪💪💪 I’m so happy to be working with these amazing guys!! We have made it to the final rehearsal and Sunday is our Premiere 🥳🥳🥳 J’en suis fière vraiment! ♥️♥️♥️ @xabieranduaga @peterkalmanopera

morl

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Theater Pforzheim: Broadway-Klassiker „Kiss me, Kate“ in einer Neuinszenierung in Pforzheim

Pforzheim. Ein Klassiker der New Yorker Unterhaltungskunst steht auf dem Spielplan des Theaters Pforzheim. Am Freitag, den 6. November feiert Cole Porters „Kiss Me, Kate“ um 19.30 Uhr im Großen Haus Premiere. Das Musical über die aus dem Ruder laufende Aufführung von Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ verspricht einen Abend voller witziger Dialoge und unvergesslicher Melodien.

Exfrau und -mann sollen in Shakespeares Klassiker die Hauptrollen spielen. Doch die alte Flamme ist noch nicht ganz erloschen und als ein Blumenstrauß falsch zugestellt wird, droht im Rosenkrieg die ganze Theateraufführung zu platzen. Und dann erscheinen auch noch Auftragskiller auf der Bühne, um das Geld für einen Kasinobesitzer einzutreiben: Perfektes Chaos.

Die Partitur von Cole Porter gehört zu den brillantesten der goldenen Musicalzeit am Broadway: Vom schwungvollen „Another Opening, another Show“ über das ironische „I Hate Men“ bis zur temporeichen Nummer „Too Darn Hot“ verbindet sie Eleganz, Witz und Showqualitäten. Das Musical „Kiss me, Kate“ gehört für Intendant und Regisseur Markus Hertel zu einem der Meilensteine der Musicalgeschichte. Als Hommage an seine Rezeptionsgeschichte in Hollywood hat Erwin Bode für Pforzheim ein großes Shakespeare-Bühnenbild im Stil der 1950er Jahre entworfen – mit dem ein oder anderen Zitat und über hundert Kostümen für die rund sechzig Darstellerinnen bzw. Darsteller. In Pforzheim wird dabei nicht nur gesungen, sondern auch wie in der Hollywood-Verfilmung viel und virtuos gesteppt. Die Tap-Choreografie gestaltet Sophia Klemisch, die Ensemble-Choreografien werden von Eleonora Pennacchini und Christian Senatore entworfen.

In den Hauptrollen glänzen Dorothee Böhnisch und Philipp Werner als das eitle, aber verletzliche Schauspielerpaar Kate/Petruccio.

„Kiss me, Kate“ wurde 1949 mit dem ersten Tony Award als Bestes Musical ausgezeichnet und gilt bis heute als Inbegriff anspruchsvoller Musicalunterhaltung. Die Produktion am Theater Pforzheim verspricht ein großes Vergnügen für alle, die das Musical wegen seiner besonderen Mischung aus Gesang, Tanz und Schauspiel lieben. Für die Leitung des Chores in „Kiss me, Kate“ ist Johannes Berndtverantwortlich. Das Lichtdesign entwirft Michael Borowski.

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Wien/ Montag 2. November (Allerseelen) in der Basilika Maria Treu (1080 Wien)

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Salome an der Oper Breslau – Zwischen Leidenschaft, Besessenheit und den Grenzen des guten Geschmacks“

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Foto. Karpati&Zarewicz

Richard Strauss’s Salome, directed by Mariusz Treliński, is a production that leaves no audience member indifferent. It is a story of desire, power, fascination and obsession, but also of the loneliness of a human being trapped within their own desires. Nothing in this story is innocent, and beauty is constantly intertwined with unease. Strauss’s music, demanding extraordinary discipline from the performers and a keen sense of musical drama, presents a genuine challenge to both the creative team and the artists.

Yaroslav Shemet stood at the conductor’s podium, leading the orchestra through a dense score charged with tension. There is no room for arbitrariness in this music: emotions build, change direction and, at times, almost overwhelm us, only to reveal their fragility moments later. This is precisely where the power of Salome lies. The music does not merely illustrate the events unfolding on stage; it becomes an independent language of passion and anxiety.

Natalia Rubiś, in the title role of Salome, particularly caught my attention. Her performance was one of the highlights of the evening. The artist faced a role that is exceptionally demanding both vocally and dramatically. Salome is not a character who can be portrayed merely as a capricious princess. She is a woman in whom innocence mingles with cruelty, curiosity with fascination, and the desire for intimacy with the need to dominate another human being.

Natalia Rubiś succeeded in giving the character both vividness and dramatic intensity. Her interpretation revealed not only the force of Salome’s desire but also her inner turmoil. In such a demanding role, it is essential to maintain a balance between stage expression and musical precision. Her performance deserves particular recognition because Salome requires not only a powerful voice but also the courage to create a character who is neither easy to like nor simple to judge—especially in Treliński’s production, in which the title character confronts the traumas of her childhood.

A House of Daggers—this could be the title of the Dance of the Seven Veils: pain expressed through dance, intertwined with the desire to deliver justice. The dance becomes more than a sensual spectacle; it suggests an attempt to give physical expression to suffering and the longing for retribution.

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Foto. Karpati&Zarewicz

Salome’s onstage family—Herodias, portrayed by Barbara Bagińska, and Herod, played by Oleg Lanovyi—convincingly portrayed a dysfunctional family dynamic and delivered excellent performances in the unfolding intrigue, and Tomasz Kumiega’s voice as Jochanaan sounded deeply moving as it rang out from the opera house balcony.

Mariusz Treliński once again approaches opera as a theatre of extreme emotions. His staging invites us to reflect on where fascination ends and destructive obsession begins. In Salome, eroticism is not merely decorative; it is one of the driving forces behind the entire tragedy. At the same time, one may feel that such a strong emphasis on the body and psychological intensity risks shifting the focus away from the musical and dramatic depth of the work towards provocation itself.

And this is where the question of the limits of stage expression arises. Does contemporary opera need to emphasise the physical dimension of desire so strongly in order to speak to modern audiences? Or does the greatest power of this story lie in what remains unspoken, in the tension between desire and the impossibility of fulfilling it? These are not questions that require definitive answers. What matters, however, is that a production leaves room for personal reflection rather than inviting admiration solely for the scale and boldness of its staging.

The most telling comment on the evening, however, came not from the stage but as I was leaving the auditorium. A woman walking behind me asked: “Did you enjoy the performance? How many times can someone sing about wanting to kiss somebody?”

This remark, presumably made spontaneously, became an intriguing postscript to the performance. It can be taken with a smile, yet it also raises an important question about how opera is received by its audience. For one spectator, repeated declarations of love may seem tedious, incomprehensible or irritating, even provoking a desire to interrupt them. For another, they become a musical expression of an obsession that grows ever more intense.

In Salome, a kiss is no ordinary gesture of affection. It becomes a symbol of desire that crosses all boundaries and ultimately leads to tragedy. What may seem to one person like a monotonous return to the same subject may appear to another as a deliberate means of building dramatic tension.

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Foto. Karpati&Zarewicz

Perhaps this is precisely the point of experiencing opera: we do not all have to respond to it in the same way. Not every production must delight us in every detail, but it is worth giving ourselves the opportunity to discuss what we have seen and heard. Sometimes a single remark overheard in the theatre foyer remains in our memory as vividly as a scene on stage. Sometimes, too, it reveals how easily a misunderstanding can arise.

It is also worth remembering the people who shape an institution such as the Wrocław Opera. During the period to which this review refers, Agnieszka Franków-Żelazny serves as General Director of the Wrocław Opera, while Tomasz Konieczny, an acclaimed artist on the world’s leading opera stages, holds the position of Casting Director. Their work contributes to the theatre’s artistic development, repertoire planning and standing within cultural life. An opera house needs both daring productions and outstanding performers capable of breathing new life into familiar masterpieces.

Salome at the Wrocław Opera remains an event that invites discussion. For me, one of the most important aspects of the evening was Natalia Rubiś’s portrayal of the title character. She undertook the difficult task of creating an intense, ambiguous figure entangled in tragic desires. Not every directorial choice will convince every spectator, but that is precisely why going to the opera matters: to experience, compare, admire, sometimes disagree and, above all, form our own opinions.

Sometimes it is only when an artist is absent from the stage that we fully realise just how remarkable a character they have created. This was also the case with Natalia Rubiś. When I attended a second performance at which her voice was absent, her artistic presence became even more striking in retrospect. I found myself hearing her interpretation more clearly in my memory than I had while she was actually singing. Her portrayal had been so deeply marked by Treliński’s distinctive theatrical vision that the character seemed to remain present even in her absence. It was then that I fully appreciated how profoundly Rubiś had shaped her Salome.

Finally, I would particularly like to encourage fellow OnlineMerker reviewers to visit Poland, explore our opera houses and concert halls, and attend performances and concerts by Polish artists. It is equally worthwhile to discover the work of artists born in other countries who have chosen to become Polish, made Poland their home and developed their talents here, achieving an exceptionally high artistic standard. Their presence enriches our culture and reminds us that art knows no national boundaries.

Come and discover Poland’s opera houses and concert halls! There is so much to explore on our stages. Listen to the artists who contribute to Polish cultural life and discover for yourselves that Polish opera houses and concert halls hold an important place on the European musical landscape.

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Foto. Karpati&Zarewicz

May encounters with Polish artists—in equal measure those born here and those who have chosen Poland as their homeland—inspire further journeys, new discoveries and reviews published in the pages of OnlineMerker.

Iwona Karpińska
Wrocław, Poland

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DA VINCI CLASSICS

First of all, I would like to thank you for the attention you devote to classical music and recorded repertoire. It is always a pleasure to share our latest Da Vinci Classics releases with you.

I am pleased to present Piano Works, featuring Michele Tozzetti, piano.

For your convenience, we have prepared a link through which you can listen to the complete recording online, download the audio files in high quality, and access the CD booklet, tracklist and cover artwork. All materials are available free of charge for editorial evaluation, with no registration required.

You will find the recording and a short presentation of the album below.

C01168 · 1 CD / DIGITAL

GIOVANNI SGAMBATI

Piano Works
Michele Tozzetti, piano

Da Vinci Classics is pleased to announce the release of Giovanni Sgambati: Piano Works, a new recording dedicated to the piano music of Giovanni Sgambati, a key figure in the renewal of instrumental music in nineteenth-century Rome. Bringing together Pièces lyriques, Nocturnes, Mélodies poétiques and the Mélodie de Gluck, the album reveals a refined musical voice shaped by European tradition, Italian lyricism and a distinctly Roman cultural identity. These poetic miniatures offer an intimate yet wide-ranging portrait of a composer who helped shape a modern instrumental consciousness within Italian music.

LISTEN & DOWNLOAD
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