Die SONNTAG-PRESSE – 24. OKTOBER 2021

Die SONNTAG-PRESSE – 24. OKTOBER 2021

Foto: Sena Jurinac © opera online community

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SONNTAG-PRESSE – 24. OKTOBER 2021

Sommereggers Klassikwelt 109: Sena Jurinac, die silberne Rose im Wiener Ensemble, wäre heute 100 geworden
Die (nicht nur) vom Wiener Publikum heiß geliebte Sena Jurinac hätte an diesem 24. Oktober ihren 100. Geburtstag. Obwohl bereits 2011 verstorben, ist sie im Gedächtnis der Wiener Opernfreunde immer noch sehr präsent und ihr Name wird von allen, die sie noch auf der Bühne erlebt haben, geradezu ehrfürchtig genannt.
Klassik-begeistert

München
Regisseur Kirill Serebrennikow:“Die ‚Cancel Culture‘ hat schreckliche Seiten“ (Bezahlartikel)
Sueddeutsche Zeitung

„Die weiße Rose“ war sein größter Erfolg: Komponist Udo Zimmermann gestorben
Er zählte zu den erfolgreichsten Komponisten seiner Generation, war aber auch Opernintendant in Leipzig und Berlin: Mit 78 Jahren ist Udo Zimmermann gestorben.
Tagesspiegel.de

„Konzertgänger in Berlin“
Mondsam: RSB, Francis, Sobotka mit Ravel, Szymanowski, Elgar
Sachliche Märchenonkel entfalten den nachdrücklichsten Erzählzauber. Der Brite Michael Francis ist so ein beinah unauffälliger, aber sehr genauer Dirigent, der nicht wildfuchtelnd zaubert, sondern zweckdienlich arbeitend Zauber entstehen lässt.
https://hundert11.net/mondsam/

München
Bryn Terfel als Falstaff rockt meinen Opernabend
Donnernd brandet in der Bayerischen Staatsoper in München am Ende von Giuseppe Verdis Falstaff der Applaus für Bryn Terfel in der Titelrolle. Verdient. Ganz Vollblutkomödiant spielt er ausdifferenziert und einfach herrlich. Mit einer Spur Ernsthaftigkeit, mit der mich die Komödie innerlich gefangen nehmen kann.
von Frank Heublein
Klassik-gebeistert.de

CD-Rezension Olga Reiser: Flötentöne quer durch die Musikgeschichte
Ihr Repertoire ist weit gespannt, wie dieses erste Album der Künstlerin beweist, Barock, Romantik, aber auch zeitgenössische Komponisten wechseln sich ab. Reiser findet aber immer einen eigenen, persönlichen Zugang zu den Werken.
Klassik-begeistert.de

CD-Rezension: A new Path
Der junge Schweizer Pianist Gabiz Reichert widmet seine Debüt-CD Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Sergej Prokofiev. Er interpretiert jeweils eine Sonate jedes Komponisten, die für einen markanten Punkt in dessen musikalischer Entwicklung steht.
von Peter Sommeregger
https://klassik-begeistert.de/cd-rezension-gabiz-reichert-pianoklassik-begeistert-de/

München / Isarphilharmonie
Frontale Ekstase
Die Münchner Philharmoniker unter Kent Nagano mit der Turangalîla-Symphonie in der Isarphilharmonie
Sueddeutsche Zeitung

Turangalîla-Sinfonie in der Isarphilharmonie: Weniger ist hier mehr
Die Philharmoniker unter Kent Nagano mit Olivier Messiaens Turangalîla-Sinfonie in der Isarphilharmonie.
Münchner Abendzeitung

Frankfurt
Claudia Mahnke und die Oper
Seit ihrem elften Lebensjahr singt die mehrfach ausgezeichnete Claudia Mahnke. Doch trotz ihrer Opernkarriere, die sie auf Bühnen rund um den Globus führt, fehlt der Naturliebhaberin keineswegs die Erdung.
Frankfurter Allgemeine

Wien / Theater an der Wien
Brillanter Bassist, entbehrliche Puppe (Bezahlartikel)
Konzertant erinnerte das Theater an der Wien an die Uraufführung von Lortzings „Der Waffenschmied“.
https://www.diepresse.com/6051151/brillanter-bassist-entbehrliche-puppe

Wien
Wien Modern: „Den Kommerzdruck hinterfragen“
Das Neuton-Festival steht wieder vor dem Start. Intendant Bernhard Günther über Highlights und Corona-Unwägbarkeiten.
Wiener Zeitung.at

Graz / Musikverein
Interview: Pluhar und Villazón mit exklusiver Oper in Graz
Kaleidoskop der Klänge: Christina Pluhar, Star der Alten Musik, bringt Claudio Monteverdis Oper „L’Orfeo“ exklusiv in ihre Heimatstadt. Die Titelrolle im Festkonzert des Musikvereins singt auch kein ganz Unbekannter: Rolando Villazón.
Kleine Zeitung.at

St. Margarethen
Oper im Steinbruch holt 2022 „Nabucco“ auf die Bühne
Meinbezirk.at

Genf
Grand Théâtre de Genève – Anna Bolena
Vierfacher Belcanto
concerti.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
BWW Feature: Streaming Opera For The Week Of 10/22
broadwayworld.com

London
The week in classical: Oxford Lieder festival; Colin Currie Group premieres Steve Reich
The Guardian.com

Glasgow
Utopia, Limited proves surprisingly timely in rare Scottish Opera revival
bachtrack.com

Wexford
Festival Diary 2021: Wexford Festival Opera, Day 1
https://operawire.com/festival-diary-2021-wexford-festival-opera-day-1/

New York
Review: An Espionage Opera Remains Enigmatic and Urgent
Robert Ashley’s “eL/Aficionado” is receiving a rare revival that is a testament to its vitality.
https://www.nytimes.com/2021/10/22/arts/music/robert-ashley-el-aficionado-review.html

Roulette 2021 Review: “eL/Aficionado”
A Brilliant Casting Choice Transforms Ashley’s Unique Opera
https://operawire.com/roulette-2021-review-el-aficionado/

Chicago
Conlon and CSO excel in Russian music, honor Haitink
chicagoclassicalreview

Houston
A Steamy and Entertaining Carmen Takes the Stage With Houston Grand Opera
https://www.houstonpress.com/arts/review-carmen-at-houston-grand-opera-12174348

Recordings
Gewandhausorchester Leipzig: Sofia Gubaidulina — an admirable birthday tribute
https://www.ft.com/content/66f322e2-81eb-4432-832f-d46090faffd1

Obituary
Bernard Haitink, Perhaps the Wisest Conductor of Them All
https://www.nytimes.com/2021/10/22/arts/music/bernard-haitink-conductor-dead.html

Edita Gruberova, Dazzling Soprano With Emotional Power, Dies at 74
https://www.nytimes.com/2021/10/22/arts/music/edita-gruberova-dead.html

Ballett/ Tanz

Wien / Tanzquartier
„A Divine Comedy“: Höllentrip per Dixie-Klo
Die heimische Performerin Florentina Holzinger zeigt im Tanzquartier Wien einmal mehr ihre unverwechselbare künstlerische Handschrift.
Wiener Zeitung.at

Film

Das tragische Opfer auf Baldwins Filmset
Bei der Arbeit an einem Western hat Hauptdarsteller Alec Baldwin die Kamerafrau Halyna Hutchins mit einer Requisitenwaffe am Donnerstag offenbar versehentlich erschossen. Der 42-Jährigen wurde eine große Zukunft in einer männerdominierten Branche vorausgesagt.
https://orf.at/stories/3233809/

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Unter’m Strich

„Populismus für Anfänger“: Die simple Welt der Populisten
gefunden von TTT
Auf der einen Seite steht das „Volk“. Und auf der anderen: „die da oben“, „die da draußen“ und „die da unten“. Auszug aus dem Buch „Anleitung zur Volksverführung“
Die Zeit.de/politik

Österreich
Bierpartei-Chef will Präsident werden – mit VdB im Team
Er ist Arzt, Frontman einer Rockband und Chef der Bierpartei – Marco Pogos politische Ambitionen reichen aber weiter. Er will Bundespräsident werden.
https://www.heute.at/s/bierpartei-chef-will-praesident-werden-mit-vdb-im-team-100170058

Corona-Prognose: Infektionen werden stark zunehmen
Die Experten des Covid-Prognose-Konsortiums gehen von einem „signifikanten Anstieg“ der Neuinfektionen in der kommenden Woche aus. Ab Anfang November steht in vier Bundesländern eine Überlastung der Intensivstationen im Raum.
Puls24.at

München / Fußball
Trotz Infektion beim Rekordmeister: Bayern-Star Kimmich nicht gegen Corona geimpft
Nach der Corona-Infektion von Cheftrainer Nagelsmann herrscht beim FC Bayern Virusangst. Einem Medienbericht zufolge ist wohl ausgerechnet ein Spieler nicht geimpft, der sich gegen die Folgen der Pandemie engagiert.
t-online.de

Formel 1 . Autorennsport
Verstappen holt Pole in Austin
Max Verstappen hat sich die Poleposition für den Grand der USA gesichert. Der WM-Leader im Red Bull setzte sich in Austin im Qualifying am Samstag vor dem britischen Mercedes-Star Lewis Hamilton durch. Vom dritten Startplatz nimmt der Mexikaner Sergio Pérez im zweiten Red Bull den Grand Prix am Sonntag (21.00 Uhr, live in ORF1) in Angriff. Verstappen führt die WM-Wertung nach 16 von 22 Rennen sechs Punkte vor Weltmeister Hamilton an.
https://sport.orf.at/stories/3085921

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 24. OKTOBER 2021)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 24. OKTOBER 2021)

Quelle: onlinemerker.com

Wiener Staatsoper: María José Siri und Saioa Hernández als Abigaille

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Anstelle von Anna Netrebko, die wegen einer dringend nötigen Schulteroperation ihre geplanten Auftritte absagen musste (Presseaussendung mit Statement vom 19. Oktober hier), werden in der Vorstellungsserie von Nabucco María José Siri (1. und 6. November) und Saioa Hernández (9. und 12. November) die Abigaille verkörpern. María José Siri war an der Wiener Staatsoper bereits als Tosca, Maddalena (Andrea Chénier), Leonora (Il trovatore) und Cio-Cio-San (Madama Butterfly) zu erleben; Saioa Hernández gibt nun mit Nabucco ihr Hausdebüt bereits vor ihrem geplanten ersten Auftritt in der Noche Española mit Plácido Domingo am 15. November.

Weiters wird in der gesamten Aufführungsserie Massimo Giordano anstelle von Alessandro Liberatore den Ismaele verkörpern.

NABUCCO
Giuseppe Verdi

Musikalische Leitung   Paolo Carignani

Nabucco   Amartushvin Enkhbat / Plácido Domingo*
Zaccaria   Roberto Tagliavini
Abigaille   María José Siri / Saioa Hernández°
Ismaele   Massimo Giordano
Fenena   Szilvia Vörös

1., 6., 9.° und 12.*° November 2021

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WIENER STAATSOPER: „ADRIANA LECOUVREUR“ von Francesco  Cilèa – ein Fest der Stimmen – mit zehn Rollendebüts

Zum Bericht von Manfred A. Schmid

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Ermonela Jaho (Adriana) und Evgeny Solodovnikov (Fürst von Bouillon). Foto: Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

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Ermonela Jaho (Adriana), Brian Jadge (Maurizio) und Nicola Alaimo (Michonnet). Foto: Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

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Elīna Garanča (Fürstin von Bouillon) und Brian Jadge (Maurizio). Foto: Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

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Schlussapplaus mit Ermonela Jaho. Foto: Helena Ludwig

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HEUTE PREMIERE AN DER BAYERISCHEN STAATSOPER:  „DIE NASE“
NEUES VIDEOFORMAT „OBSERVATIONS“ UND LIVE-STREAM AM 27.11.2021

Szene aus der Oper "Die Nase" an der Bayerischen Staatsoper 2021 | Bildquelle: Wilfried Hösl / Bayerische Staatsoper
Copyright: Wilfried Hösl / Bayerische Staatsoper

Die Bayerische Staatsoper präsentiert im Zuge von Dmitri Schostakowitschs Die Nase (Nos), der ersten Premiere der Spielzeit 2021-22 am 24. Oktober 2021, ihr neues Video-Format OBSERVATIONS, eine filmische Dokumentation, welche die Entstehung und Inszenierung einer jeden Neuproduktion in den Fokus stellen wird.
Ziel ist es, einen möglichst unverstellten Einblick in verschiedene Abläufe zu geben, um den künstlerischen Prozess nachvollziehbarer zu machen. Das Videoformat OBSERVATIONS sowie weitere Materialien werden für Rezensent:innen im Pressebereich auf der Website der Bayerischen Staatsoper angeboten.

Die Nase (Nos) feiert am Sonntag, 24. Oktober 2021 Premiere.

Die Vorstellung am 27. Oktober 2021 wird live im Radio auf BR-KLASSIK übertragen.
Ein Videolivestream wird auf BR-KLASSIK CONCERT und STAATSOPER.TV zu sehen sein.

Ab Anfang November 2021 steht ein kostenloses 30 Tage Video-on-Demand auf STAATSOPER.TV zur Verfügung.

PREMIERE „DIE NASE“

Die Premiere von Dmitri Schostakowitschs Die Nase (Nos) findet am Sonntag, 24. Oktober 2021, 19 Uhr, im Nationaltheater statt. Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski steht am Pult des Bayerischen Staatsorchesters. Kirill Serebrennikov inszeniert die erste Premiere der Spielzeit 2021-22.

Die Oper von Schostakowitsch handelt von einer Nase, die aus dem Gesicht ihres Besitzers verschwindet und sich selbstständig macht. Sie maßt sich eine gesellschaftliche Position an und stolziert im Staatsratskostüm über den Newskji-Prospekt in Sankt Petersburg. Der Eigentümer, Kovaljov, verliert sich in einer aberwitzigen Suche nach seinem Statussymbol.

Die erste Premiere von Vladimir Jurowski als Generalmusikdirektor ist eine Koproduktion mit der Novaya Opera Moskow. Kirill Serebrennikov ist neben der Inszenierung auch für Bühne sowie Video verantwortlich und hat selbst mit Tatyana Dolmatovskaya die Kostüme entworfen.

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10 JAHRE ORF 3 – Am Nationalfeiertag bestimmen Sie einen Teil des Programms

Die Abstimmung läuft ab 15. Oktober zehn Tage lang unter tv.orf.at/orf3. Votingschluss ist Montag, 25. Oktober, 12.00 Uhr.

„ORF III Sternstunde“ – Klassik:

  • „Aus dem Belvedere: Das große Klassik-Open-Air“
  • „Elīna Garanča – Klassik unter Sternen 2019“
  • André Hellers Hauskonzerte: Günther Groissböck“
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Sonntag, 24. Oktober 2021. Erlebnis Bühne in memoriam KS EDITA GRUBEROVÁ

Über Jahrzehnte hat sie an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt gesungen – Wien und die Wiener Staatsoper sind dabei immer ihre künstlerische Heimat geblieben. Edita Gruberová wäre im Dezember 75 Jahre alt geworden, vergangenen Montag ist die Königin des Belcanto unerwartet verstorben.

Erlebnis Bühne ehrt die slowakische Sopranistin mit einer Sonderprogrammierung am kommenden Sonntag, 24. Oktober 2021.

Um 17:10 Uhr: Die legendäre „Rigoletto“-Verfilmung von Jean-Pierre Ponnelle mit Edita Gruberová als Gilda, Ingvar Wixell als Rigoletto/Monterone und Luciano Pavarotti als Duca di Mantova.

Um 19:15 Uhr: Das Portrait „Edita Gruberová – Die Kunst des Belcanto“ von Claus Wischmann und Stefan Pannen.

Um 20:15 Uhr eröffnet der ORF III-Hauptabend mit den virtuosesten Minuten der Zerbinetta aus „Ariadne auf Naxos“.

Im Hauptabend feiern wir das 10-jährige Jubiläum von Erlebnis Bühne mit einem Rückblick auf besondere Momente und Produktionen – feiern Sie mit uns!
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Stadttheater Klagenfurt: „Le nozze di Figaro“. Premiere am 4. November.

Le nozze di Figaro – Stadttheater Klagenfurt

Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo da Ponte nach der Komödie »La Folle Journée ou Le Mariage de Figaro« (1778)
von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE 04. November 2021, 19.30 Uhr

Ein übergriffiger Adeliger und sein bauernschlauer Diener, eine stand-hafte Gräfin und ihre pfiffige Zofe, dazwischen ein pubertierender Jüngling und mehr oder minder geschickte Intrigant*innen: Das Panoptikum der Charaktere in Le nozze di Figaro zeigt vor allem ein Gesellschaftsbild des 18. Jahrhunderts – und doch vermag sich jede/r Zuschauer*in in mindestens einer der mit treffsicherer Menschenkenntnis gezeichnetenFiguren wiederzuerkennen…

Als Regisseurin gibt KS Brigitte Fassbaender ihren längst überfälligen Einstand in Klagenfurt. Mit ihrer Erfahrung aus jahrzehntelanger Opernarbeit wird sie sich des Intrigengewirrs in Le nozze di Figaro annehmen und es in Heiterkeit, aber auch mit nachdenklichen Zwischentönen auflösen.

Die Komödie ist denkbar einfach kompliziert – wie im »richtigen Leben«: Der Graf Almaviva liebt Susanna, das Kammermädchen der Gräfin Rosina Almaviva, die den Grafen noch immer liebt und seine Affären nicht länger erträgt. Susanna aber liebt des Grafen Kammerdiener Figaro, der wiederum von der älteren Marcellina geliebt wird. Als Susanna und Figaro heiraten wollen, gibt es allerhand Kabalen wider die Heirat und jede Intrige wird mit einer anderen pariert. Als Mozart das berüchtigte Stück des Beaumarchais als Oper auf die Bühne des Wiener Hoftheaters brachte, beschworen kaisertreue Kritiker einen Skandal: Doch dem Librettisten Da Ponte war es gelungen, die Anspielungen auf einen korrupten und infantilen Adel konsequent aus der Vorlage herauszustreichen, ohne die aggressive Ironie ganz zu eliminieren, und damit das erste sozialkritisch-aufklärerische Werk der Operngeschichte zu schaffen.

MUSIKALISCHE LEITUNG Nicholas Milton
REGIE Brigitte Fassbaender

BÜHNE UND KOSTÜME Dietrich von Grebmer CHOREINSTUDIERUNG Günter Wallner

DRAMATURGIE Markus Hänsel

GRAF ALMAVIVA Germán Alcántara
GRÄFIN ALMAVIVA Matilda Sterby
SUSANNA Sarah Gilford
FIGARO ulcan Yilmaz
CHERUBINO Dara Savinova
MARCELLINA Christa Ratzenböck
BARTOLO Benjamin Bloomfield
BARBARINA Lisa-Maria Lebitschnig
BASILIO Thomas Tischler      ANTONIO Josef Pepper
DON CURZIO David Jagodic, Mihael Strniša u.a.

Kärntner Sinfonieorchester
Chor des Stadttheaters Klagenfurt
Statisterie des Stadttheaters Klagenfurt

HEUTE Einführungsmatinee 24. Oktober 2021, 11 Uhr            Moderation Intendant Aron Stiehl
Einführung vor jeder Vorstellung um 19.00 Uhr im Galeriefoyer

Dauer ca. 3,5 Stunden, eine Pause

Im Rahmen der Europäischen Theaternacht gibt es am 20. November 2021 20% Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis. Um 18.00 Uhr findet im Orchesterprobenraum, bei freiem Eintritt, ein Gespräch zu Le nozze di Figaro mit Chefdirigent Nicholas Milton und Musiktheaterdramaturg Markus Hänsel statt.

Beim Einlass sind eine personalisierte Eintrittskarte, ein »GGG« – Nachweis und ein Lichtbildausweis vorzuweisen. Maskenpflicht und Abstandsregel entfallen. Wir empfehlen zum Schutz aller Theaterbesucher im Theater, auch während der Vorstellung, eine FFP2-Maske oder einen MNS zu tragen.

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Konzert für Alle II
Klassik-Hits für Groß und Klein!

Startseite — Herbsttage Blindenmarkt

Dienstag, 26. Oktober 2021, 11:00–13:00

Ein Feiertags-Ausflug der besonderen Art: Das Konzert für Alle ist ein Fest der Melodien für Klassik-Liebhaber und Klassik-Neulinge jeden Alters. Anzug, Krawatte und Abendkleid haben Pause!
Zwei Stunden Hörgenuss, die beweisen, dass das klassische, oftmals strenge Konzertformat auch einmal lustvoll auf den Kopf gestellt werden darf. Giuseppe Verdi, Georges Bizet, Johann Strauß oder Wolfgang Amadeus Mozart laden zum Genießen und Entdecken ihrer Klangwelten ein. Vom Radetzkymarsch bis zur Bauernpolka, vom Gefangenenchor bis zur  Champagnerarie! Ein Programm, das die Ohren staunen lässt. Mit dem österreichischen Bariton Clemens Unterreiner, zuhause auf den Opernbühnen der Welt und langjähriges Mitglied der Wiener Staatsoper, ist ein gefeierter Star zu Gast in Blindenmarkt. Die erst 17jährige niederösterreichische Sopranistin und mehrfache Preisträgerin Anja Mittermüller ist ebenfalls zu bewundern. Der international gefragte österreichische Dirigent Gerhard Lessky leitet die Kammerphilharmonie Spirit of Europe, die erstmals in der Mostviertler Operetten-Metropole auftritt. Kurt Dlouhy leitet den Männergesangsverein Ybbs. Die charmante ORF-Lady Teresa Vogl moderiert dieses kulinarische Musik-Ereignis. Das Konzert für Alle – bei freiem Eintritt – ermöglicht Mäzen Reinhard Kubicki (Firma Creditreform).

Lauschen, lachen und für kurze Zeit auf Du und Du sein mit klassischer Musik und ihren InterpretInnen – die gerne auch Autogramme geben!

Konzert für Alle II

Klassik-Hits für Groß und Klein!
Dienstag, 26. Oktober 2021, 11:00 – 13:00

Ybbsfeldhalle Blindenmarkt

Dirigent: Gerhard Lessky
Bariton: Clemens Unterreiner
Sopran: Anja Mittermüller
Moderation: Teresa Vogl

Kammerphilharmonie Spirit of Europe
Männergesangsverein Ybbs
Chorleitung Kurt Dlouhy

Freikarten im Herbsttage-Büro erhältlich!

 Informationen:
www.herbsttage.at
Karten: 07473-666 80  / Veranstaltungsort: Ybbsfeldhalle Blindenmarkt
Wiener Blut, Johann Strauß, Zusatzvorstellungen bis 31. Oktober 2021


Jetzt mitmachen: Projektstart für die partizipativen Programme der Wiener Staatsoper 2021/22
nun
Foto: Wiener Staatsoper / Ashley Taylor
 

Die in der vergangenen Spielzeit begonnenen partizipativen Programme der Wiener Staatsoper gehen nun in die zweite Runde: In den nächsten Wochen starten die Gruppen »InsideOpera«, »opern_labor« und »tanz_labor« ihre neuen Projekte. Die Wiener Staatsoper lädt alle opern- und tanzbegeisterten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene herzlich ein, mitzumachen. Anmeldungen für alle Gruppen – die Teilnahme ist kostenlos – sind unter möglich.

InsideOpera
Dieser Club ist für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die nicht genug von Oper bekommen oder Lust haben, dieses komplexe Genre noch besser in all seinen faszinierenden Facetten kennenzulernen. In wöchentlichen Treffen werden gemeinsam Werke besprochen, Künstler*innen-Gespräche geführt und hinter die Kulissen geschaut. Gedanken und Diskussionen werden im InsideOpera Podcast  festgehalten.

Projektstart: 28. Oktober 2021 (jeden Donnerstag von 16.00-17.30 Uhr)
keine Vorkenntnisse erforderlich, begrenzte Platzzahl

opern_labor
Im »opern_labor« entwickeln 16-24-Jährige eine eigene Musiktheater-Performance rund um Themen, die ihnen selbst wichtig sind. Das Stück wird im Juni 2022 mit dem Superar-Orchester und dem Bühnenorchester der Wiener Staatsoper vor Publikum im Kulturhaus Brotfabrik aufgeführt.

Projektstart: 2. November 2021 (Proben immer dienstags, 18.30-20.30 Uhr, Kulturhaus Brotfabrik, 1010 Wien)
in Kooperation mit Superar

tanz_labor
Das »tanz_labor« ist für alle Kinder und Jugendlichen zwischen 10-14 Jahren, die Lust am Bewegen haben und gerne auf einer Bühne stehen. Gemeinsam wird ein eigener Tanzabend entwickelt, der mit Orchester im April 2022 zur Aufführung gelangt. Als weitere Highlights stehen gemeinsame Besuche von Ballettvorstellungen sowie Treffen mit Künstler*innen des Wiener Staatsballetts auf dem Programm.

Projektstart: 25. Oktober 2021 (Proben immer montags, 16.30-18.30 Uhr Kulturhaus Brotfabrik, 1010 Wien)
keine Vorkenntnisse erforderlich
in Kooperation mit Tanz die Toleranz und Superar

Projektleitung: Krysztina Winkel
Die Teilnahme an den Projekten ist kostenlos.
Informationen und Anmeldung:

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MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK/GRAZ:

Am Mittwoch, 03.11.2021, findet die erste Philharmonische Soirée der Saison im reizvollen Kammermusiksaal statt.
Genießen Sie Musikgenuss auf höchstem Niveau zum Kennenlernpreis: € 25,-

1. SOIRÉE
Mi 03.11.2021

UHRZEIT: 19:30 Uhr
ORT: Kammermusiksaal

Dirigent | Dirigent Roland Kluttig
Roland Kluttig. Foto: Marco Borggreve

ROLAND KLUTTIG
GRAZER PHILHARMONIKER

Mit dem Hornsignal
Joseph Haydn | Symphonie Nr. 31 in D-Dur, Hob. I:31, Mit dem Hornsignal
Richard Wagner | Siegfried-Idyll, WWV 103 (Urfassung)

„Mit dem Hornsignal“

In ihrem ersten Konzert der aktuellen Spielzeit 2021/22 zeigen die Grazer Philharmoniker einmal mehr, dass sie nicht nur große Opern und Symphonik beherrschen, sondern ebenso das intime Zusammenspiel in kleinerer Besetzung. Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Roland Kluttig interpretiert der mit dem Grazer Musikverein so eng verbundene Klangkörper im Rahmen der 1. Soirée Werke von Richard Wagner und Joseph Haydn. Der Dirigent zum Programm: „Für die vortrefflichen Hornisten seines Orchesters in Esterháza komponierte Haydn eine anspruchsvolle Symphonie, in der auch Violine, Kontrabass und Flöte mit solistischen Einlagen brillieren. Ein Hornruf spielt auch in Wagners ‚Siegfried-Idyll‘, einem Geburtstagsständchen für seine Frau, eine herausragende Rolle.“ Erleben Sie den Klang des Hornes als verbindendes Element zwischen romantischer Idylle und klassischem Klanggemälde einer Jagdszene!

TICKETS
Konzertkasse
Sparkassenplatz 2, 8010 Graz
Mo. 9-18 Uhr, Di.-Fr. 9-15 Uhr
0316 82 24 55,
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Mittelsächsisches Theater Freiberg/ Döbeln: Premierenverschiebung „Lauter Verrückte!“

Wegen mehrerer Erkrankungen kann die Opernpremiere „Lauter Verrückte!“ am 30.10. im Theater Döbeln leider nicht stattfinden. Die Premiere der Neuinszenierung des Mittelsächsischen Theaters findet dann am planmäßigen nächsten Termin, am Samstag, den 6. November um 19.30 Uhr im Theater Freiberg, statt. Die zweite Vorstellung gibt es gleich am nächsten Tag, am Sonntag, den 7.11. um 17.00 Uhr ebenfalls in Freiberg.

Die Döbelner Premiere verschiebt sich auf den zweiten planmäßigen Döbelner Termin, auf Samstag, den 11.12. um 19.30 Uhr.

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Tanzquartier Wien: „A Divine Comedy“ – der Ladys Nacktparade mit Gags und mit Längen (21.10.2021)

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Foto: Nicola Marianna Wytycak

Wie man es nimmt! Also, sicher besser, von der unterhaltsamen Seite. Erfreuen wir uns an… nun, so rund zwei Dutzend nackte Frauen posieren oder tummeln sich auf der riesigen Raumbühne im Wiener Museumsquartier herum. Splitternack? Ja, allerdings einige mit an den Rücken festgebundenen kleinen Skeletten, einem Cello zwischen den Beinen oder gar einem Dildo oder so etwas ähnlichem bei einer pathetisch ausgespielten Selbstbefriedigungs-Zeremonie. Die fallweise flott auf ihrem  Zweirad zwischen den Nackerpatzerln zischende Todesbotin, die ist allerdings komplett Macho-verhüllt.

Diese von Anfang bis Ende stets sehr selbstsicher demonstrierte totale Nacktheit dürfte den Damen durchaus Freude bereiten. Auch wenn sie sich über große Treppen herunter rollen lassen müssen, synchron zu einem kurzen Hürdenlauf noch und noch einmal antreten, als Assoziationen zur Kreuzigung kopfüber an den Füssen aufgehängt werden, sich als unermüdliche Holzhackerin bewähren oder als dickes Knäuel in einem eher ungustiösen Farbbad sich suhlen müssen. Aber, aber, trozdem, es ist keine Show verführerischer Beautys! Unsere munteren Aktricen sind altersmäßig bunt gemischt, eher reifere Dame, wohl keine körperlichen Schönheiten. Eine sexy Ausstrahlung dürfte sowohl für Frauen wie Männer im Publikum so gut wie keine gegeben sein.

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Foto: Katja Illner

„A Divine Comedy“ ist diese Parade der nackten Ladys zu einer heute üblichen Musik- und Lärmcollage betitelt. Erinnert an Dante Alighieris „Göttliche Komödie“, tendiert aber doch, den heutigen Bühnenkünsteleien entsprechend, zu einer Show mit nicht allzu übertriebenem Tiefgang. Die 35jährige Wienerin Florentina Holzinger ist die Gestalterin, und sie geht in dieser zweistündigen Performance recht professionell aufs Ganze. Ihr Antrieb: „Das Vertrauen in die kollektive Kraft weiblicher Körper und der starke Wunsch, sich die Zukunft nicht von der Tradition diktieren zu lassen.“ Die Zukunft ist sicher bald auch wieder vorbei, doch mit ihrer Denkungsart springt Holzinger unserem Blut- und Farbpanscher Hermann Nitsch mit seinen sich wiederholenden Mysterienspielen locker über den Rücken, ein gutes Stückerl weiter, und überrascht immer wieder mit sich wandelnden Situationen, die lang, lang, viel zu lang ausgespielt werden, jedoch auch zu verblüffen vermögen. Das ist spekulativ arrangiert, doch gekonnt gemacht und ruft gelegentlich auch ein Lächeln hervor. Etwa die beiden grotesken, sich so charmant vorstellenden Riesenskelette oder die erfrischenden Gags mit den frech herum rollenden Toilettenanlagen.

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Foto: Katja Illner

Florentina Holzinger hat diese Nacktparade der Ladys für die heurige Ruhrtriennale mit einem internationalem Team perfekt erarbeitet. Das Tanzquartier Wien hat diese fordernde und sehr aufwändige Performance, welche zwischen Kassel, Antwerpen, Berlin, Freiburg, etc. herumgereicht wird, in der Halle E des Museumsquartiers präsentiert. In Holzingers Pseudo-Dante-Wanderung sind sich Himmel und Hölle so ziemlich gleich. Entspricht heutigem Denken – wie auch das Spekulieren mit showträchtigen Elementen.

Meinhard Rüdenauer
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„IM ZENTRUM“: Viele Infektionen – zu wenige Impfungen: Wie kommt Österreich aus der Coronakrise?

Am 24. Oktober um 22.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt in Österreich weiter über der 3.000er-Marke und damit sehr hoch. Ab 1. November gilt am Arbeitsplatz eine 3G-Pflicht. Nur wer geimpft, genesen oder getestet ist, darf an den Arbeitsplatz. Damit will man die Impfquote heben, die mit 62 Prozent der Gesamtbevölkerung zu niedrig ist und im unteren Drittel in Europa liegt. Die FPÖ kritisiert das Einführen der 3G-Regel als eine indirekte Impfpflicht. Die Ärzteschaft und das Pflegepersonal demonstrierten diese Woche in 17 Kliniken in Oberösterreich gegen Impfgegner und fordern mehr Impfbereitschaft. Bundeskanzler Schallenberg und Gesundheitsminister Mückstein beraten mit den Landeshauptleuten die weitere Vorgangsweise. Um die Impfquote wieder zu heben, wünschten sich die Impfkoordinatoren der Länder weitere Maßnahmen seitens des Bundes. Wien hat bereits die Verlängerung der verschärften Maßnahmen angekündigt. Reicht 3G, um die Impfquoten schneller zu erhöhen? Warum stagniert der Impffortschritt? Sind strengere Maßnahmen nötig oder nicht? Warum hinkt Österreich im Kampf gegen Corona im Vergleich zu vielen anderen Ländern in Europa hinterher?

Darüber diskutieren am Sonntag, dem 24. Oktober 2021, um 22.10 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:

Gaby Schwarz   Klubobmann-Stellvertreterin und Gesundheitssprecherin, ÖVP

Susanne Fürst   Klubobmann-Stellvertreterin und Verfassungssprecherin, FPÖ

Andreas Bergthaler  Virusimmunologe, CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österr. Akademie der Wissenschaften

Katharina Gangl Verhaltensökonomin, Institut für Höhere Studien

Markus Reiter   Pflegeleiter der Intensivstation im Pyhrn-Eisenwurzen-Klinikum Steyr
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allesaufdentisch.TV

Es geht mächtig weiter!

Neue sehr gute Videos u.a. nun auch von Jan Josef Liefers

https://allesaufdentisch.tv/#videostart

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