Philippe Herreweghe © Wouter Maeckelberghe
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 5. APRIL 2026
Hamburg/Elbphilharmonie
Zum Raum wird hier der Klang – vom Glück, mit der Musik von Johann Sebastian Bach aufgewachsen zu sein
„Ein musikalisches Erlebnis, das mit Sicherheit unvergesslich bleibt“ schreibt ProArte, der Konzertveranstalter, auf seiner Seite und soll damit recht behalten. Wieder einmal zeigte sich, dass die Elbphilharmonie genau der Raum ist, in dem diese geniale Musik mit kleinem barocken Orchester, bestehend aus nur 24 begnadeten Musikern und Musikerinnen mit alten Instrumenten, und kleinem sensationell singenden vereinten Chor- bzw. Solistenensemble, die unglaublichste intensivste Klangschönheit erzeugen kann.
Von Iris Röckrath
Klassik-begeistert.de
Wien/Staatsoper
„Parsifal“ an der Staatsoper: Eine Rückkehr ins Leben ist möglich
Der traditionelle Oster-„Parsifal“: ein Erfolg auf ganzer Linie für das sensationelle Orchester und den Dirigenten Axel Kober. Unter den Sängern ragen Franz-Josef Selig als Gurnemanz und Gerald Finley als Amfortas heraus.
DiePresse.com
Erl
Ein szenisch statischer, musikalisch intensiver „Parsifal“ in Erl (Bezahlartikel)
Die Wiederaufnahme von Richard Wagners „Parsifal“ wurde bei den Tiroler Festspielen in Erl umjubelt.
Kurier.at
Salzburg
Spitzentöne: Heinz Sichrovsky gegen Journalisten als Komplizen des Salzburger Festspielskandals
Journalisten als Komplizen politischer Inkompetenz werden zum Problem: Eine mit anonymen Albernheiten befütterte „Spiegel“-Geschichte hat die Salzburger Festspiele endgültig beschädigt. Das Verfahren hat seit einigen Jahren Methode. Jetzt haben uns die Investigativkapazunder vom „Spiegel“ aber die Augen über das Grauen hinter den Salzburger Festspielkulissen geöffnet! Stellen Sie sich vor: Einer „anonymen Quelle“ zufolge hat der mittlerweile zwangsbeurlaubte Intendant Hinterhäuser nicht nur Leute „angeschrien“, sondern sei auch noch „aus den Räumen“ gerannt! Ob das nun so war oder nicht, spätestens jetzt bin ich Ihnen die Triggerwarnung schuldig, ehe Sie unter der anonymen Enthüllungswucht psychologische Hilfe in Anspruch nehmen müssen: Hinterhäuser sei anschließend sogar zurückgekommen, um weiterzubrüllen!
news.at
Be-Phil-Sonderkonzert bei den Osterfestspielen Salzburg: Wenn Musizieren einfach Freude macht (Bezahlartikel)
Berliner Philharmoniker und 100 Amateure erarbeiteten ein Konzert bei den Osterfestspielen. Die SN begleiteten das Vorzeigeprojekt.
SalzburgerNachrichten.at
Graz
Glitzerboots und große Liebe: Arizona Lady in Graz
Eine Rarität des Operetten-Kanons hat die Grazer Oper diese Saison mit Emmerich Kálmáns Arizona Lady auf den Spielplan gesetzt; es ist das letzte Werk des Komponisten, die Uraufführung 1954 erlebte er selbst schon nicht mehr. Musikalisch wirkt das Stück schon näher an frühen Musicals als an der klassischen Operette, wobei Kálmán sich den ein oder anderen schmachtenden Walzer inmitten der Swing-Anklänge natürlich nicht verkneifen konnte.
bachtrack.com/de
Hamburg
Ein Grüezi in der Elphi (Bezahlartikel)
Das Orchester der Oper Zürich gastiert zum ersten Mal in der Elbphilharmonie und wird in Hamburg besonders für seine packende Aufführung des Verdi-Requiems unter Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda gefeiert.
nzz.ch
Berlin
Festtage-Konzert der Staatskapelle: Magische Momente bei Brahms’ Requiem am Karfreitag (Bezahlartikel)
Christian Thielemann dirigiert Brahms’ Deutsches Requiem. Zwei junge Solisten des Staatsopernchors machen den Abend besonders.
Tagesspiegel.de
Helden und Romantik in der Philharmonie: Wie aus einem Mund mit vielen Zungen (Bezahlartikel)
Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin spielt Price, Rachmaninoff und Strauss’ „Heldenleben“. Santtu-Matias Rouvali dirgiert.
Tagesspiegel.de
Frankfurt
Großes Kino auf der Bühne (Bezahlartikel)
Thriller und Konzert zugleich und besser als der Film: In der Alten Oper Frankfurt ist die Originalproduktion von „Bodyguard – The Musical“ mit den Welthits von Whitney Houston zu sehen.
FrankfurterAllgemeine.net
Jubiläum
Bariton Sergej Leiferkus: Sogar im Kleinen überragend (Bezahlartikel)
Auf dichtestem Raum lässt er mit größter Präzision die Tonfälle wechseln: auf der Opernbühne genauso wie im Lied. Heute wird der russische Bariton Sergej Leiferkus achtzig Jahre alt.
FrankfurterAllgemeine.net
Tonträger
Richard Wagner, Antonín Dvořák, Leoš Janáček, Giacomo Puccini u.a.
Invocation (Arien). Elsa Dreisig, Orchester und Chor der Oper Carlo Felice Genua, Massimo Zanetti
rondomagazin.de
Ein Klangepos der Erlösung: „Messias“ neu erblüht im Barockklang
Schulden, Krankheit, schlechte Kritiken – für Georg Friedrich Händel lief es in London nicht rund, sodass er in den 1740er-Jahren gerne eine Einladung nach Dublin annahm. Dort schuf er seinen „Messias“. Das Irish Baroque Orchestra und der Irish Baroque Choir das Oratorium jetzt neu eingespielt.
ndr.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Mainz
Mainz Staatstheater Announces 2026-27 Season
operawire.com
London
The Turn of the Screw is a masterclass in menace
Everything about the ROH’s staging of Henry James’s ghost story is unnerving. Plus, a bracing, benighted Verdi revival and shipshape sea shanties
observer.co.uk
Portraits and pictures from Ibragimova, Gardner and the LPO
bachtrack.com/de
Martha Argerich and Dong-Hyek Lim review – legendary pianist and mentee create musical magic
TheGuardian.com
New York
Energy, precision and drama from the Philadelphia Orchestra and Marin Alsop at Carnegie Hall
bachtrack.com/de
Fascinating rhythms from Marin Alsop and the Philadelphians at Carnegie Hall
seenandheard-international.com
Boston
Nelsons’ spring love-fest with BSO audience continues, as Fujita makes impressive debut
bostonclassicalreview.com
Mozart and Sibelius from Nelsons and the BSO
classical-scene.com
Chicago
Järvi returns to CSO with a mixed Northern program
chicagoclassicalreview.com
Washington
Spiritual intensity from Young, NSO well timed for Holy Week
washingtonclassicalreview.com
Los Angeles
Gerald Barry’s „Salome“ Is a Brilliant, Riveting Fever Dream
Under the baton of Thomas Adès, the LA Phil New Music Group presented the concertized U.S. premiere of the opera.
sfcv.org
San Francisco
Conductor Philippe Jordan Finds Color but Not Clarity in All-French Program at SF Symphony
sfcv.org
Rock/Pop
Pop aus Österreich
„Ich finde Oasis noch immer geil“: Nicht-mehr-Newcomer Josh im Gespräch
Mit „Wer singt dann Lieder für dich“ bringt Erfolgssänger Josh sein viertes Album heraus. Mit der „Presse“ sprach er über Oasis, den Druck des Erfolgs und das Bier nach der Aftershow-Party.
DiePresse.com
Medien
ORF
Überraschung bei ORF-Gehältern: Das sind die Top-Verdiener
Der ORF-Transparenzbericht bringt eine Überraschung, umfasst deutlich weniger Mitarbeiter und mehr Frauen. Am Dienstag hat der ORF seinen jährlichen sogenannten „Transparenz-Bericht“ an den nun zuständigen Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler (SPÖ) übermittelt und veröffentlicht. In der Verdienstliste 2025 dominieren ORF-Spitzenkräfte, die heute nicht mehr in ihren Funktionen sind, die Top 3. Der ORF muss als einziges vom Rechnungshof geprüftes Unternehmen in Österreich namentlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter melden, die inklusive Sonderzahlungen über 170.000 Euro im Jahr verdienen. Bei der Erstveröffentlichung gab es deshalb Gewaltandrohungen.
Kurier.at
Politik
Österreich
Sager der Staatssekretärin schlägt Wellen: „Jackerl anziehen statt heizen“
Österreich ächzt immer noch unter der Teuerung, die Folgen des Iran-Krieges spüren wir nicht nur unter der Zapfsäule. ÖVP-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner appelliert nun rund um das Inkrafttreten der Spritpreisbremse auch an die Eigenverantwortung. Doch das könnte so manchem, der mit den steigenden Kosten zu kämpfen hat, sauer aufstoßen.
krone.at
10 Jahre Panama Papers: Was ist geblieben?
Ein Datenleck, das Zeitgeschichte schrieb – und dennoch in weiten Teilen erstaunlich wenig Konkretes im Gedächtnis hinterlassen hat. Anfang April 2016 wurde öffentlich, was bis dahin als das größte jemals von Journalisten und Journalistinnen ausgewertete Datenleck galt. Auch in Österreich berichtete vor allem der ORF über den Datensatz einer Steuerkanzlei aus Mittelamerika. Und das sogar im Rahmen einer Sonderausgabe der Zeit im Bild. Doch zehn Jahre später ist davon scheinbar wenig geblieben. Welche konkreten Geschichten blieben in Erinnerung, die damals für Aufsehen sorgten?
r.content.news.at
Ungarn-Wahl 2026: Goldene Toiletten, ukrainische Flaggen und Orbáns Kampf
Vor der Parlamentswahl in Ungarn wird der ländliche Raum zum entscheidenden Schauplatz. Während Fidesz dort traditionell stark ist, holt die Opposition auf – begleitet von einem polarisierten Wahlkampf.
r.content.news.at
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Unter’m Strich
Vatikan
Osterfeiern in Rom: Taufen und die Rückkehr vieler Papst-Traditionen
Mit Papst Leo XIV. kehren zahlreiche Traditionen rund um die Ostertage zurück, die aufgrund des gesundheitlichen Zustandes seines Vorgängers jahrelang ausgelassen wurden. Der Höhepunkt für den 70-Jährigen: die Messe mit Tausenden Gläubigen am Petersplatz.
krone.at
USA
Golfer Tiger Woods: Der Total-Absturz einer ehemaligen Legende
Der einst beste Golfer der Welt sorgt wieder einmal abseits des Sports für Negativschlagzeilen. Die „Akte Tiger Woods“: Diese Skandale und Verletzungen pflastern den Weg des mittlerweile 50-jährigen US-Amerikaners. Plus: Für welche Eklats der Milliardär außerdem sorgte.
krone.at
Karfreitag: Diese Todesstrafe war mehr als nur ein Justizirrtum
Die Kreuzigung Jesu ist ein zentrales christliches Argument gegen die Todesstrafe (wie jetzt wieder in Israel). Theoretisch.
DiePresse.com
Vier Millionen Euro purer Luxus: Das Zuhause von Jürgen Klopp!
de.buzzfond.com
Schach
Wer darf den Schachweltmeister fordern? Vermutlich dieser 20 Jahre alte Usbeke
In Zypern wird unter acht Kandidaten ein Gegner für Weltmeister Dommaraju Gukesh gesucht. Javohir Sindarov lässt dem Rest des Feldes bislang kaum eine Chance. Kandidatenturniere sind Marathons, keine Sprints. 14 lange Runden klassisches Schach, jeder zweimal gegen jeden, einmal mit Weiß, einmal mit Schwarz. Abgerechnet wird am Schluss, dann zählt der erste Platz: Nur der bedeutet die ersehnte Qualifikation für ein Match gegen den regierenden Weltmeister. Weil in 14 Runden viel passieren kann, und weil meistens auch wirklich viel passiert, sollte man sich hüten, dem Zwischenstand nach vier gespielten Partien allzu viel Bedeutung beizumessen. Allein: Die Art, in der Javohir Sindarov das Turnier bislang dominiert, macht diese Zurückhaltung schwer
DerStandard.at
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 5. APRIL 2026 – Ostersonntag)
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 5. APRIL 2026 – Ostersonntag)
Quelle: onlinemerker.com
ORF/Erlebnis Bühne: OSTERSONNTAG: DIE WIENER SYMPHONIKER MIT EINEM MUSIKALISCHEN GRUSS AUS TRIEST! 20.15 Uhr

Petr Popelka © Werner Kmetitsch
WIEN GRÜSST TRIEST 2026
Musikalische Leitung Petr Popelka
Solisten KS Krassimira Stoyanova &
Francesco Meli
Wiener Symphoniker
Politeama Rossetti 2026
Primavera da Vienna – das Osterfestival der Wiener Symphoniker geht in die zweite Runde und schickt auch heuer am
Ostersonntag musikalische Frühlingsgrüße aus Triest nach Wien!
Auch im Programm spiegeln sich die engen Verbindungen zwischen Italien und Österreich wider – ganz speziell in der herzlichen Freundschaft, die den italienischen Starkomponisten Giacomo Puccini mit dem nicht minder berühmten alt-österreichischen Kollegen Franz Lehár verbunden hat!
Mit der bulgarischen Sopranistin KS Krassimira Stoyanova und dem italienischen Tenorstar Francesco Meli bringt Chefdirigent Petr Popelka eine Reise durch die Welt der Oper und der Operette, der Arien, Duette und Walzer aus dem azurblauen historischen Teatro Rossetti, in dem einst Lehár selbst seine „Lustige Witwe“ dirigiert hat, in Ihr Wohnzimmer – Frohe Ostern & Buona Pasqua!
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Rondo-Newsletter 7/2026: Münchner Biennale: Einander zuhören
Das Festival für Neues Musiktheater sucht unter neuer Leitung nach frischen Impulsen für das Musiktheater der Gegenwart.

Einlassen auf andere Sichtweisen: Die Münchner Biennale sucht den Austausch – auch mit dem Publikum © Smailovic
RONDO / Münchner Biennale – Einander zuhören
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ROM: DALL’ALLEGORIA BAROCCA AL TALENT SHOW DELL’ERA SOCIAL: STORICO DEBUTTO AL COSTANZI PER IL TRIONFO DEL TEMPO E DEL DISINGANNO DI HÄNDEL

© Fabrizio Sansoni
Dal 7 al 14 aprile 2026 in prima italiana lo spettacolo firmato da Robert Carsen
con Gianluca Capuano sul podio
«La nostra produzione cercherà di esaminare cosa significhi, in un mondo guidato dal consumismo e ossessionato dalla giovinezza e dalla bellezza, che ci incoraggia costantemente a nutrire il nostro appetito di vanità, interesse personale e piacere, cercare di trovare il tempo per sviluppare l’illuminazione che può portare alla realizzazione spirituale e alla verità.» Robert Carsen racconta con queste parole la sua visione registica de Il trionfo del Tempo e del Disinganno. Il capolavoro allegorico della giovinezza di Georg Friedrich Händel arriva per la prima volta al Teatro dell’Opera di Roma. L’oratorio in due parti, nella sua prima versione composta proprio a Roma nel 1707 su libretto del cardinale Benedetto Pamphilj, è proposto in forma scenica al Costanzi dal 7 al 14 aprile 2026, con la direzione musicale di Gianluca Capuano. «È proprio la combinazione di una lucida guida morale e di un intenso sviluppo psicologico –prosegue Carsen– a rendere Il trionfo del Tempo e del Disinganno una delle opere più potenti di Händel e una sfida avvincente da mettere in scena.» La parabola morale che oppone Bellezza, Piacere, Tempo e Disinganno è riletta nel linguaggio del talent show dell’era digitale: Carsen confronta l’opulenza e la vanità del secolo barocco con la società dei mass-media di oggi. Due realtà in fondo non troppo distanti, in cui il peso dell’identità si gioca tutto sul giudizio pubblico. La metafora della visibilità a tutti i costi è rappresentata dalla presenza di grandi schermi video, emblema di un successo effimero da cui deve guardarsi Bellezza. La dispersione dell’io nell’immagine patinata è offerta dalla seduzione dello showbiz incarnato da Piacere, mentre Tempo e Disinganno si fanno custodi di una coscienza ancora vigile, capace di coglierne l’illusione.
«Amo ripetere che Händel è lo Shakespeare della musica poiché sa attingere musicalmente a inesplorate profondità psicologiche. Lo scavo nel carattere dei personaggi, e le allegorie del Trionfo non fanno eccezione, derivano essenzialmente dall’adesione alla parola, che è la grande innovazione della seconda pratica monteverdiana, di cui Händel è erede prediletto. A questo si aggiunge la rimarchevole abilità nell’uso della retorica, studiata fin dalla tenera età, in musica. La cifra delle mie interpretazioni è improntata a una valorizzazione e a una presa di coscienza dell’elemento retorico in musica.» Così Gianluca Capuano parla dell’opera che nel 2021 aveva guidato sul podio di Salisburgo nello spettacolo firmato da Carsen, il progetto arriva ora per la prima volta in Italia, in collaborazione col festival salisburghese, nuovamente affidato alla bacchetta di Capuano. Il direttore milanese, da anni alla guida di Les Musiciens du Prince –Monaco, ensemble creato da Cecilia Bartoli– torna a lavorare con Carsen, con cui aveva condiviso il debutto a Roma nel 2019 con Orfeo ed Euridice, il capolavoro di Christoph Willibald Gluck.
Robert Carsen, regista di riferimento nel panorama internazionale, ha firmato con successo diversi altri titoli per l’Opera di Roma: Idomeneo, re di Creta (2018/19), Evgenij Onegin (2019/20) e la prima mondiale di Julius Caesar di Giorgio Battistelli (2021/22). Accanto a lui, per il capolavoro composto da Händel a soli 22 anni, il drammaturgo Ian Burton, lo scenografo e costumista Gideon Davey, il light designer Peter van Praet (che firma le luci insieme allo stesso Carsen), la coreografa Rebecca Howell e i videoartisti di RocaFilm.
Il cast riunisce voci di primo piano nel panorama barocco. Johanna Wallroth, soprano svedese al suo debutto al Costanzi, è Bellezza, personaggio cardine dell’oratorio. Ha fatto parte dell’Opernstudio della Wiener Staatsoper e calcato palcoscenici come l’Opernhaus Zürich e il Glyndebourne Festival Opera, oltre a sale da concerto quali la Berliner Philharmonie, il Musikverein di Vienna e la Philharmonie de Paris. Anna Bonitatibus veste i panni di Piacere. Vincitrice nel 2015 dell’International Opera Awards nella categoria CD (Operatic Recital) per Semiramide – La Signora Regale, è tra le più apprezzate interpreti italiane di Händel. Il controtenore Raffaele Pe, specialista del repertorio händeliano, è Disinganno. Pe torna all’Opera di Roma dopo aver interpretato il Giulio Cesare di Händel nel 2023 con la regia di Damiano Michieletto. Ha inoltre fondato l’ensemble La Lira di Orfeo, con cui porta avanti un lavoro di ricerca filologica e di riscoperta del repertorio antico. Ed Lyon, tenore britannico, interpreta Tempo. Formatosi al St John’s College di Cambridge, alla Royal Academy of Music e alla National Opera Studio, ha collaborato con ensemble come Les Arts Florissants e Orchestra of the Age of Enlightenment, diretto da maestri quali William Christie, Emmanuelle Haïm e René Jacobs.
Il trionfo del Tempo e del Disinganno narra il conflitto interiore di Bellezza, divisa fra le lusinghe di Piacere e la guida di Tempo e Disinganno. Carsen trasforma l’allegoria barocca in un’esperienza scenica moderna, in cui luci, gesti e simboli creano un ponte tra il Settecento romano e le domande del presente: il piacere fugace e transitorio contrapposto alla verità e alla consapevolezza.
Prima rappresentazione: martedì 7 aprile 2026, ore 20:00 anche in diretta su Radio3
Repliche: giovedì 9 aprile ore 20:00; sabato 11 aprile ore 18:00; domenica 12 aprile ore 16:30; martedì 14 aprile ore 20:00
Info: www.operaroma.it
Biglietti: https://www.operaroma.it/spettacoli/il-trionfo-del-tempo-e-del-disinganno/ e al Botteghino dell’Opera di Roma
Foto: https://drive.google.com/drive/folders/1cSnOstqsRgHO7m-J-XMAofVdNCtecyMf
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Wien / Ehrbar-Saal: April, April, er macht, was er will…
und ich? Ich auch.

© Ehrbar-Saal
Unter der Woche bin ich still. Ich halte inne, atme durch, werde langsam wach aus meinem Schlummer.
Ganz leise bereite ich mich vor – auf etwas Großes, etwas Schönes, das in mir entstehen will.
Werfen Sie doch einen Blick auf mein Programm, sehen Sie es?
Am Wochenende erwache ich ganz – dann habe ich viel für Sie bereit, im Kleinen wie im Großen.
Am Freitag, den 10. April, erfüllen mich die Klangwelten des Films: Das Freie Kunst Ensemble lässt die Musik von Hans Zimmer erklingen.
Wer es noch größer, opulenter mag: Das Kammerorchester Lyra Wien am 11. April.
Und am Sonntag…
da regt sich schon früh etwas in mir. Mit einem tiefen, ausgiebigen Seufzer erwacht der EhrBÄR, rüttelt mich – und mit mir alle Anwesenden – mit seinem freundlichen Gebrüll wach. Keine Sorge, er ist ein sanfter Geselle. Er möchte Ihnen nur vom Frühling erzählen. Und glauben Sie mir: Das ist eine Geschichte für Groß und Klein.
Doch damit nicht genug.
Am Nachmittag werde ich bunt, lebendig – beinahe verträumt. CELLO EXPANSION 2026 zieht bei mir ein, mit Hammerflügel, Barockvioline und Barockcello. Es ist ein Aufbruch in die Romantik, ein Spiel aus Nähe und Distanz, aus Anziehung und Entziehung. Der atmosphärische Transfer von Johann Wolfgang von Goethes Wahlverwandtschaften in das Musikalisch wird deutlich spürbar – getragen von den Klängen von Joseph Haydn, Helene Liebmann, Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Nepomuk Hummel.
Und auch mein Kleiner Saal bleibt nicht still: Zwei Konzerte, liebevoll gestaltet von Professorin Tamara Atschba im Rahmen ihres Ostermeisterkurses, lassen gleich zwei meiner Flügel erklingen.
April, April –
er macht, was er will…
Sie machen, was Sie wollen…
Vielleicht… führt Ihr Weg ja dieses Woche zu mir?
Herzlich, Ihr
Ehrbar Saal
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Wien: Am 8. April erscheint der immerwährende Kalender Floridsdorf in leiwanden Grafiken im Ananas Kunstverlag.

Wie sieht ein Floridsdorfer Frühstück aus? Was sind die teuersten Ringe im 21. Bezirk? Und warum ist die Donauinsel eigentlich so kultig? Diese und andere Fragen haben sich Clemens Ettenauer und Steveland Rosskastanie – bei Toast Hawaii und Cordon Bleu – gestellt und für ihren neuen Kalender „Floridsdorf in leiwanden Grafiken“ grafisch aufbereitet. Herausgekommen sind dabei 11 Torten- und 1 Balkendiagramm – immer dabei: eine Portion Wiener Schmäh!
Es ist der 5. Kalender aus der Reihe „Wiener Bezirke in leiwanden Grafiken“. Zuvor sind bereits Döbling, Ottakring, Favoriten und Hernals erschienen.
Bibliografie:
C. Ettenauer, S. Rosskastanie: Floridsdorf in leiwanden Grafiken
Immerwährender Wandkalender
13 Blätter, Din A4 (21 × 29,7 cm)
EUR 19,90
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NEUE CD VON „SONY“. Jonas Kaufmann: „Magische Töne“
Das neue Album „Magische Töne“ von Jonas Kaufmann enthält einige der schönsten Operetten- und Opernmelodien. Neben Evergreens von Emmerich Kalmán, Franz Lehár und Paul Abraham ist auch eine der beliebtesten Arien des Tenor-Repertoires zu hören, das titelgebende Magische Töne aus der Oper „Die Königin von Saba“ von Karl Goldmark.
Nach Wien jetzt Budapest: Mit dem Orchester der Ungarischen Staatsoper, geleitet von Dirk Kaftan, hat Jonas Kaufmann dort sein neues Album aufgenommen. Im Zentrum stehen Höhepunkte von Komponisten aus der Ära der Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie (1867 bis 1918). Es ist ein unglaublicher musikalischer Reichtum, den diese Epoche hervorgebracht hat, meint Jonas Kaufmann! „Rückwirkend können wir froh sein, dass diese Werke zum überwiegenden Teil in Wien uraufgeführt wurden und in deutscher Sprache verfasst wurden!

Emmerich Kalman: Komm Zigany, Ich bitte, nicht lachen … Komm mit nach Varasdin! & Grüß mir mein Wien aus Gräfin Mariza; Holdes, berauschendes Bild … Liebe singt ihr Zauberlied aus Kaiserin Josephine; Tanzen möcht’ ich … Tausend kleine Engel singen aus Die Csardasfürstin; So verliebt kann ein Ungar nur sein aus Der Teufelsreiter
+ Franz Lehár: Es steht ein Soldat am Wolgastrand aus Der Zarewitsch; O Mädchen, mein Mädchen aus Friederike; Ich trete ins Zimmer … immer nur lächeln & Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt aus Das Land des Lächelns; Schön wie die blaue Sommernacht aus Giuditta
+ Paul Abraham: Ein Paradies am Meeresstrand & Will dir die Welt zu Füßen legen aus Die Blume von Hawaii; Pardon Madame & Nur ein Mädel gibt es auf der Welt aus Viktoria und ihr Husar; Sing-Sing aus Julia; Der schönste Gedanke aus Zigeuner der Nacht
+ Ferenc Erkel: Mint szamuzött ki vandorol – Hazam, hazam aus Bank ban
+ Fred Raymond: Die Juliska, die Juliska aus Buda-, Budapest aus Maske in Blau
+ Nico Dostal: Frag nur dein Herz, was Liebe ist aus Die ungarische Hochzeit
+ Jenö Huszka: Londonban hej! aus Bob herceg
+ Karl Goldmark: Magische Töne, berauschender Duft aus Die Königin von Saba op. 27
- Künstler: Jonas Kaufmann (Tenor), Nikola Hillebrand (Sopran), Hungarian State Opera Orchestra, Dirk Kaftan
- Label: Sony
- Aufnahmejahr ca.: 2025
- Artikelnummer: 12624287
- UPC/EAN: 0199584135427
- Erscheinungstermin: 10.4.2026