Zum ersten Mal seit 1999: Die Wiener Philharmoniker verzaubern Tirol!   

Wiener Philharmoniker © scheffold-media

Gemeinsam mit Karina Canellakis und ihrer hauseigenen Solistin Albena Danailova brachten die Wiener Philharmoniker ihren verzaubernden Klang ins Festspielhaus auf der verschneiten Alpenwiese im malerischen Tiroler Erl. Insbesondere Beethovens zweite Sinfonie wurde zu einem der berührendsten Momente der jüngeren Konzertgeschichte.  

Wiener Philharmoniker

Albena Danailova, Violine
Karina Canellakis, Dirigat

Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Ludwig van Beethoven

Tiroler Festspiele Erl, 25. Januar 2026

von Johannes Karl Fischer

Erst zum zehnten Mal überhaupt in ihrer mittlerweile 180-jährigen Geschichte würden die Wiener Philharmoniker heuer im Bundesland Tirol konzertieren, verkündete Präsident Hans Peter Haselsteiner stolz bei seiner Einführungsrede. Nun ja, es gibt anderseits auch so einige Ecken der Welt, da würde man sich überhaupt mal ein einziges Konzert dieses einzigartigen Orchesters wünschen… und kann ganz nebenbei auch nicht mit dem Railjet Express einfach mal schnell in deren Sommerresidenz nach Salzburg fahren. Tiroler Luxusprobleme. A bisserl’ Lokalpatriotismus darf auch sein. „Wiener Philharmoniker, Albena Danailova, Violine, Karina Canellakis, Dirigat
Tiroler Festspiele Erl, 25. Januar 2026“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 28. JANUAR 2026

260124 Essen Philharmonie © John Halvdan Olsen-Halvorsen

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 28. JANUAR 2026

Essen
Klaus Mäkelä und die Philharmoniker aus Oslo brillieren in Essen
Der freundliche Herr am Einlass könnte der jüngere Bruder von Pierre Boulez sein. Ein besonderes Konzert steht bevor: Lisa Batiashvili spielt Tschaikowskis Violinkonzert, begleitet von den wunderbaren Musikern des Oslo Philharmonic unter noch-Chef Klaus Mäkelä, der gerade 30 geworden ist.
Allesamt also gern gesehene Gäste an Rhein und Ruhr. Mäkelä, designierter Chefdirigent des Concertgebouworkest, kommt in zwei Wochen mit den Amsterdamern und am 19. März mit dem Orchestre de Paris nach Köln. Er wird zum Ende der laufenden Saison vorzeitig den Posten in Oslo für seine beiden Chefpositionen in Amsterdam und Chicago aufgeben, den in Paris ein Jahr später.
Von Dr. Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 27. JANUAR 2026

Carsten Süss (Haushofmeister bei Faninal), Lauren Urquhart (Sophie), Ulrike Steinsky (Jungfer Marianne Leitmetzerin), Annelie Sophie Müller (Octavian) © Barbara Pálffy / Volksoper Wien

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 27. JANUAR 2026

Wien/Volksoper
Die Volksoper zeigt „Rosenkavalier“ mit tollen Stimmen
Nach einem Kaltstart kam das Orchester unter der Leitung von Alexander Joel flugs in Fahrt. Unter der Leitung von Lotte de Beer setzt die Wiener Volksoper auf gattungstechnische Diversität (Musicals, Operetten, Opernüberschreibungen) und trägt ihren Namen mittlerweile mehr aus Tradition: Gerade einmal sieben Opern zeigt man im rosaroten Gürteletablissement in der laufenden Spielzeit. Am Sonntag wurde Richard Strauss’ Rosenkavalier wiederaufgenommen: ein Kraftakt und eine Leistungsschau für jedes Opernhaus.
DerStandard.at

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Klaus Mäkelä und die Philharmoniker aus Oslo brillieren in Essen

Oslo Philharmonic / Klaus Mäkelä  © John-Halvdan-Olsen-Halvorsen

Lisa Batiashvili überzeugt einmal mehr in Tschaikowskis Violinkonzert.

Pjotr Tschaikowski (1840-1893) – Konzert D-Dur für Violine und Orchester op. 35

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) – Sinfonie Nr. 8 c-Moll op. 65

Oslo Philharmonic

Lisa Batiashvili,  Violine
Klaus Mäkelä,  Dirigent

Philharmonie Essen, 24. Januar 2026

von Brian Cooper, Bonn

Der freundliche Herr am Einlass könnte der jüngere Bruder von Pierre Boulez sein. Ein besonderes Konzert steht bevor: Lisa Batiashvili spielt Tschaikowskis Violinkonzert, begleitet von den wunderbaren Musikern des Oslo Philharmonic unter noch-Chef Klaus Mäkelä, der gerade 30 geworden ist. „Oslo Philharmonic, Lisa Batiashvili, Klaus Mäkelä, Dirigat
Philharmonie Essen, 24. Januar 2026“
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Korngolds sinnliches Renaissance-Drama Violanta kann sich trotz schwacher Aufführung behaupten

Deutsche Oper Berlin, Violanta – Wilde © Marcus Lieberenz

Warum am Ende der Aufführung nicht enden wollender Jubel ausbrach, ist schwer nachzuvollziehen. Es kann eigentlich nur an der leuchtenden, erregenden Musik des 18-jährigen Komponisten gelegen haben, die der scheidende Sir Donald Runnicles mit dem Orchester kongenial umsetzte. An der schlechten Regie und den teils überforderten Sängern kann es nicht gelegen haben.

Erich Wolfgang Korngold
Violanta

Oper in einem Akt
nach einem Libretto von Hans Müller-Einigen
Uraufführung am 28. März 1916 am Hoftheater München
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 25. Januar 2026

Simone Trova, Hauptmann   Ólafur Sigurdarson
Violanta, seine Gattin    Laura Wilde
Alfonso    Mihails Culpajevs

Regie    David Hermann

Dirigent    Sir Donald Runnicles

Deutsche Oper Berlin, Premiere am 25. Januar 2026

von Peter Sommeregger

Die Geschichte spielt im Venedig der Renaissance während des Karnevals. Violanta, Gattin des Hauptmanns der Republik, will den Tod ihrer unschuldigen Schwester rächen, lockt ihren Verführer Alfonso in ihr Haus, um ihn dort von ihrem Ehemann ermorden zu lassen, verliebt sich aber in ihn, und opfert sich am Ende. „Erich Wolfgang Korngold, Violanta
Deutsche Oper Berlin, 25. Januar 2026 PREMIERE“
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Rouvali entfacht nordische Feuer in Frankfurter Nacht

© Alte Oper Frankfurt/Tibor-Florestan Pluto

Dieser Abend war mehr als ein Konzert; er war eine humane Feier der Musik, die verbindet, heilt und zum Schmunzeln bringt. Baeva und Rouvali, unterstützt vom wunderbaren Philharmonia Orchestra, zeigten, dass Klassik lebendig ist – mit Herz, Humor und ein bisschen Magie. Frankfurt wird das so schnell nicht vergessen.

Jean Sibelius
En Saga op. 9

Sergej Prokofjew
Violinkonzert Nr. 2 g-Moll op. 63

Sergej Rachmaninow
Sinfonische Tänze op. 45

Philharmonia Orchestra

Alena Baeva, Violine (anstelle von Hilary Hahn)
Santtu-Matias Rouvali, musikalische Leitung

Konzert in der Alten Oper Frankfurt, 25. Januar 2026

von Dirk Schauß

In einer Welt, in der Konzerte manchmal wie Wettervorhersagen unvorhersehbar sind – mal sonnig, mal stürmisch –, hat das legendäre Philharmonia Orchestra unter Santtu-Matias Rouvali in der Alten Oper Frankfurt am 25. Januar 2026 ein wahres musikalisches Feuerwerk gezündet. „Philharmonia Orchestra, Alena Baeva, Violine, Santtu-Matias Rouvali, Dirigat
Alte Oper Frankfurt, 25. Januar 2026“
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Ich verbinde Musik mit Pflanzen in Masako Ohtas My Music Garden

Masako Ohta © Miroslaw Sadecki-Trampler

Das Wunderbare am Abend ist, dass das Publikum jedes Mal die Stille nach dem verhallenden letzten Ton eines Stücks in den Saal in den eigenen Körper hineinsinken lässt, solange die Pianistin die Spannung an den Tasten aufrechterhält. Das produziert eine feinsinnige Atmosphäre. Den großen Respekt für jeden der Töne, den ich an diesem Abend höre.

In Dialogue… My Music Garden

Toshio Hosokawa (*1955): Melodia II (1979)
John Cage (1912 – 1992): In a Landscape (1948)
Johannes Brahms (1833 – 1897): Intermezzo A-Dur, Op. 118 No. 2 (1893)
Claude Debussy (1862 – 1918): Clair de Lune (1890)
Mamoru Fujieda (*1955): Patterns of Plants: »Tea Patterns«: Pattern B »Yabe« (2017)
Franz Schubert (1797 – 1828): Impromptu Ges-Dur, Op. 90 No. 3 (1827)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 -1791): Fantasie D-Moll KV 397 (1782/85)
Fumio Yasuda (*1953): Rain Choral (2004)
Frédéric Chopin (1810 – 1849): Nocturne, Op. 55 No.1 in F Minor (1843)
Toshio Hosokawa (*1955): Souvenir from Japan: Sakura (2007)
Bernd Alois Zimmermann (1918 – 1970): Extemporale: Präludium (1943)

Johan Sebastian Bach: Präludium und Fuge in C-Dur, BWV 846 (1722, Zugabe)

Piano: Masako Ohta

 Schwere Reiter, München, 24. Januar 2026

von Frank Heublein

Vierzehn Tagen vor diesem Abend waren die Winter-Haiku dran. Japanische Lyrik, zu denen Masako Ohta Musikstücke aussucht, vielmehr in sich eine Beziehung zwischen Lyrik und Musik entwickelt. An diesem Abend rückt Masako Ohta ihr neues Album My Music Garden in den Mittelpunkt. Im ausverkauften Saal im Schwere Reiter setzt sie jedoch ein ihr eigenes Detail hinzu: In Dialogue… My Music Garden heißt, dass sie bei manchen Stücken eine Improvisation integriert. Einige Stücke des Albums sind mit Haiku verbunden. Wenn, dann liest Masako Ohta diese zweisprachig vor Beginn des Stücks. „Piano: Masako Ohta
Schwere Reiter, München, 24. Januar 2026“
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DIE MONTAG-PRESSE – 26. JANUAR 2026

Archiv: Der Ring des Nibelungen/Rheingold © Michael Pöhn/Wiener Staatsoper

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DIE MONTAG-PRESSE – 26. JANUAR 2026

Richard Wagner: Das Jahr der „Ringe“: Weltenbrände überall Intrige, Mord, Untergang
In Wien gibt es ab Mai noch einmal die Bechtolf-Inszenierung. Wenn der Plan hält, sollte Staatsoperndirektor Bogdan Roščić in der nächsten Saison seine Neuproduktion mit Christian Thielemann am Pult und Ersan Mondtag im Regiesessel starten. Der Kampf ums Geld und die Weltherrschaft machen Richard Wagners Nibelungen-Drama höchst brisant. Auch auf großen Opernbühnen. Ein Rundblick. Rheintochter Wellgunde bringt es auf den Punkt: „Der Welt Erbe gewänne zu eigen, wer aus dem Rheingold schüfe den Ring, der maßlose Macht ihm verlieh.“ In unserer Gegenwart scheint Wagners Tetralogie der Opernstoff der Stunde. Am Ende geht die bestehende Ordnung im Flammeninferno auf, nachdem der Liebe zugunsten des Gierens nach Macht und Geld abgeschworen wurde. Aktuell arbeitet sich daher gefühlt die halbe Opernwelt an dem Opernmonster ab.
krone.at

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Edle Celloklänge versus Orchesterwucht – in Köln weiß man mit Kontrasten zu spielen

Kian Soltani © Marco Borggreve

WDR Sinfonieorchester
Cristian Măcelaru, Dirigent

Kian Soltani, Solist

Pjotr Tschaikowsky – Nocturne d-Moll CS 349 für Violoncello und Orchester, Bearbeitung des Nocturne cis-Moll op. 19,4 CS 115 (1873)

Pjotr Tschaikowsky – Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur op. 33 CS 59 für Violoncello und Orchester

Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 5 in cis-Moll (1904)

Zugabe:
Reza Vali – „Das Mädchen aus Shiraz“

Kölner Philharmonie, 23. Januar 2026

von Daniel Janz

Vor ein paar Monaten erst hat der in Timișoara (Rumänien) geborene Cristian Măcelaru (45) den Posten als Chefdirigent beim WDR Sinfonieorchester verlassen. Dennoch ist er ein oft gesehener Gast. Man hat sich wohl im Guten getrennt. Das jedenfalls illustriert das heutige Konzert: Unter dem Titel „Liebeserklärung“ ziehen ehemaliger Chefdirigent und Orchester mit Pjotr Tschaikowsky und Gustav Mahler die Musik zwei der größten Romantiker hinzu, die die Orchestertradition kennt.
„WDR Sinfonieorchester, Cristian Măcelaru, Kian Soltani, Solist
Kölner Philharmonie, 23. Januar 2026“
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Christian Gerhaher und Gerold Huber durchmessen den Kosmos von Schuberts Liedschaffen

Christian Gerhaher, Gerold Huber © W. Hösl

Bei den insgesamt 27 Liedern (plus einer Zugabe) des Abendprogrammes überwiegt das Staunen darüber, wie Vieles man von Schuberts Liedern noch nicht kennt, und ist den Künstlern dankbar, diesmal wenig ausgetretene Pfade zu gehen. Am Ende verdiente Standing Ovations. Die das Herz wärmende Musik Schuberts wappnet ein wenig für den Heimweg in der frostigen Winternacht.

Christian Gerhaher  Bariton
Gerold Huber  Klavier

Franz Schubert
Lieder

Berlin, Pierre-Boulez-Saal, 24. Januar 2026

von Peter Sommeregger

Wenn der Bariton Christian Gerhaher mit seinem symbiotischen Klavierpartner Gerold Huber einen Liederabend ankündigt, sind die Konzertsäle schnell ausgebucht, nicht anders an diesem klirrend kalten Wintertag im Berliner Pierre-Boulez-Saal. Das Publikum besetzte sogar die letzten vorhandenen Stehplätze. „Liederabend: Christian Gerhaher und Gerold Huber
Berlin, Pierre-Boulez-Saal, 24. Januar 2026 “
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