Staatsoper bringt "Orphée et Eurydice" von Christoph Willibald Gluck

Pressemitteilung

Die Hamburgische Staatsoper kooperiert mit der Lyric Opera Chicago und der Los Angeles Opera in einer Neuproduktion von Christoph Willibald Glucks Orphée et Eurydice in Inszenierung, Choreographie und Bühnenbild von John Neumeier.

Der Hamburger Staatsopernintendant Georges Delnon gibt bekannt, dass die Hamburgische Staatsoper, die Lyric Opera Chicago und die Los Angeles Opera in einer Kooperation gemeinsam die Neuproduktion von Christoph Willibald Glucks Orphée et Eurydice präsentieren. Für die Inszenierung, Choreographie und Bühnenbild zeichnet John Neumeier, Ballettintendant und Chefchoreograf des Hamburg Ballett.

„Ich freue mich sehr, dass die Hamburgische Staatsoper mit dieser transatlantischen Zusammenarbeit ein deutliches Zeichen der Internationalität setzt und ihr künstlerisches Profil ausweitet. Hamburg ist ein zunehmend wichtiges kulturelles Zentrum von Oper, Musik und Tanz in Europa. Mit dieser spartenübergreifenden Neuproduktion in der Handschrift von John Neumeier wird die Hamburgische Staatsoper eine künstlerische Botschafterin der Musikstadt Hamburg in Nordamerika sein“, so Georges Delnon.

Die Neuproduktion Orphée et Eurydice wird die Opernsaison 2017/2018 der Lyric Opera Chicago eröffnen und dort vom 23. September bis 15. Oktober 2017 zu erleben sein. Vom 10. bis 25. März 2018 ist sie in Los Angeles im Music Center’s Dorothy Chandler Pavillion zu sehen, bevor sie vom 3. bis 19. Februar 2019 mit Mitgliedern des Hamburg Balletts als Koproduktion der Staatsoper und des Hamburg Ballett auf dem Spielplan der Hamburgischen Staatsoper präsentiert wird.

John Neumeiers Neuproduktion von einem der ältesten Werke des Opernrepertoires an der Schwelle der dramaturgischen Klarheit und emotionalen Strenge ist inspiriert durch Arnöld Böcklins symbolistisches Bildnis Die Toteninsel. Es ist die langerwartete Rückkehr von John Neumeier an die Lyric Opera Chicago, an der er als junger Tänzer 1962 debutierte, und setzt die Zusammenarbeit des Hamburg Balletts mit dem The Joffrey Ballet fort, die seit der Nordamerika-Premiere von Sylvia besteht.

„Als Choreograf bin ich seit jeher inspiriert von Gefühlen im Sinne einer grundlegenden Quelle von Bewegung in meinen Choreografien“, sagt John Neumeier. „Was mich ursprünglich zu Orphée hingezogen hat, war der faszinierende Kontrast von einer mythischen Geschichte und der sehr realistischen Gefühlsentwicklung. Es ist die Liebe, die sich letztlich als Orpheus‘ Stärke und als seine tödliche Schwäche herausstellt. Indem ich den Chor, ein bewegliches Bühnenbild, realistische sowie fantastische Kostüme und Musik mit einem Schwerpunkt im Bereich Tanz verschmelze, hoffe ich, die mythische Dimension der Geschichte zu unterstreichen, während ich sie zugleich dem Publikum näherbringe, indem ich sie in die heutige Zeit übertrage. Ich freue mich außerordentlich, diese komplexe und vielschichtige Produktion zu realisieren, die die Künstler von zwei wichtigen Kulturinstitutionen Chicagos vereint: der Lyric Opera und des Joffrey Ballet.“

Christoph Willibald Gluck
Orphée et Eurydice
Inszenierung, Choreographie und Bühnenbild: John Neumeier
Musikalsiche Leitung: Alessandro de Marchi
Eurydice: Andriana Chuchman
Orphée: Dimitri Korchak

Lyric Opera Chicago vom 23. September bis 15. Oktober 2017
Los Angeles Opera im Music Center’s Dorothy Chandler Pavillion vom 10. bis 25. März 2018
Hamburgische Staatsoper vom 3. bis 19. Februar 2019

Mit der Bitte um Veröffentlichung und freundlichen Grüßen

Dr. Michael Bellgardt

Pressesprecher Staatsoper Hamburg
Hamburgische Staatsoper GmbH
Große Theaterstraße 25
20354 Hamburg

2 Gedanken zu „Staatsoper bringt „Orphée et Eurydice“ von Christoph Willibald Gluck
Staatsoper Hamburg“

  1. Sehr geehrte Damen und Herren, meine Frage bezieht sich auf den Faust. Können Sie mir sagen, wann die Produktion in der nächsten Spielzeit aufgenommen wird?
    Vielen Dank und alles Gute für 2019
    Dr. Elisabeth Warken

    1. Liebe Frau Dr. Warken,

      ich kenne leider noch nicht die Spielpläne der nächsten Saison. Bitte wenden Sie sich an die
      Pressestelle der Staatsoper. Gehen Sie regelmäßig in die Oper?
      Herzlich aus HH
      Andreas Schmidt M.A.
      Herausgeber
      klassik-begeistert.de

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