DIE DONNERSTAG-PRESSE – 30. JULI 2026

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 30. JULI 2026

Bayreuth Walküre © Enrico Nawrath

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 30. JULI 2026

Bayreuth
Bayreuther KI-„Ring“: Walkürenritt über die Schafsweide
Bei den Bayreuther Festspielen geht der KI-„Ring“ mit der „Walküre“ genauso schwach weiter, wie das „Rheingold“ endete. Zum Glück sind Michael Volle und Christian Thielemann dabei.
gmx.net

Salzburg
Sänger Benjamin Bernheim: „Ich dachte ans Aufhören. Salzburg war der Wendepunkt für mich“
Ohne Salzburg würde er vielleicht nicht mehr singen: Warum die Festspiele für den Franzosen Benjamin Bernheim eine solche Herzensangelegenheit sind – und auch Massenets „Werther“ , den er heuer dort konzertant singt.
DiePresse.com

Salzburger Festspiele: Carmen ist mehr als eine Femme fatale
Der Schluss lässt einiges offen und damit Rätsel: Ist Don José der Mordanschlag an Carmen misslungen, kann sie endlich in die erhoffte Freiheit flüchten? Sieht Don José nach diesem Scheitern keinen anderen Ausweg, als Selbstmord zu begehen? Beides lässt sich jedenfalls aufgrund des unerwarteten Schlusstableaus dieser mit Spannung erwarteten Salzburger Festspiel-„Carmen“ im Großen Festspielhaus vermuten.
DieFurche.at

Anna Netrebko macht in ihrer Auszeit auf Wüstenprinzessin
Die Operndiva hat ja Anfang Juli eine gesundheitlich bedingte Auszeit angekündigt. Diese verbringt sie derzeit in den USA. Die gefeierte Opernsängerin Anna Netrebko hat ja Anfang Juli mehrere Auftritte abgesagt. Eine körperliche und stimmliche Erschöpfung zwangen sie zu einer Auszeit. Mehrere Wochen sei sie jetzt krankgeschrieben.
Kurier.at

Salzburger Festspiele
Benjamin Bernheim vor der „Werther“-Premiere in Salzburg: „Wir leben im goldenen Zeitalter der Regisseure“ (Bezahlartikel)
Benjamin Bernheim singt in Salzburg „Werther“ konzertant. Das birgt für den Tenor Vorteile.
SalzburgerNachrichten.at

Zu „Ariadne auf Naxos“: Interview mit dem Dirigenten Manfred Honeck  (Bezahlartikel)
Manfred Honeck dirigiert die Neuproduktion der Oper von Richard Strauss. Im Festspielsommer ist er am Pult von zwei Orchestern zu erleben.
SalzburgerNachrichten.at

Salzburg / Carmen
Als Gesetz der eigene Wille! – „Carmen“ bei den den Salzburger Festspielen
Nach dem Festakt zur Eröffnung der diesjährigen Salzburger Festspiele folgte abends die erste Opernpremiere des Sommers, die sogleich mit mehreren Besonderheiten und einer wahrlich festspielwürdigen Besetzung aufwarten ließ. Neben Teodor Currentzis am Pult seines Utopia Orchestra und dem zurecht viel gerühmten Jonathan Tetelman als Don José ließ vor allem das ungewöhnliche Debut von Asmik Grigorian als Carmen gespannt die Premiere erwarten
opernmagazin.de

Jung + alt = zeitlos
Grigory Sokolov brillierte bei seinem traditionellen Solistenkonzert im Großen Festspielhaus mit einem frühen Beethoven und dem spätest möglichen Schubert.
DrehpunktKultur.at

Sokolov in Salzburg: Harry Potter und die Beethoven-Bagatellen (Bezahlartikel)
Jubelstürme für Grigory Sokolov, den faszinierenden Einzelgänger des Klaviers, nach Werken von Beethoven und Schubert – sowie den obligaten sechs Zugaben.
DiePresse.com

Wird das noch was mit dem Festspielorchester? (Bezahlartikel)
Bei den Salzburger Festspielen liefern die Wiener Philharmoniker mit Gustavo Dudamel bestgeölten und erschütterungsfreien Mahler ab. Aber Grigory Sokolov führt uns am Klavier in selbstverlorene Glückseligkeit.
FrankfurterAllgemeine.net

Bregenz
Sensationelle Dirigentin sorgt für Jubelstürme
In unterschiedliche Epochen und Länder führte das Programm des ersten Orchesterkonzerts bei den Bregenzer Festspielen. Dieses wurde zu einem einzigartigen Erlebnis – der famosen Dirigentin Dalia Stasevska sei Dank.
krone.at

Semmering
Halbzeit am Semmering: Gala-Dîner und ferne Klänge beim Kultursommer
Seit Anfang des Monats lädt der Kultursommer Semmering zur Sommerfrische. Bis September gibt es noch allerlei Sehenswertes
DerStandard.at

Bayreuth
Der Bilderbrei blubbert
Ausgerechnet für das Jubiläumsjahr musste Katharina Wagner eine unangenehme Spar-Entscheidung treffen: Der ursprünglich szenisch geplante „Ring“ wird halbkonzertant gespielt, also ohne Bühnenbild und fast ohne Personenregie. Dafür garniert mit KI-generierten Projektionen. Das „Rheingold“ stieß beim Festspielpublikum auf wenig Liebe. Gestern hatte der zweite Teil des „Rings“ Premiere, die „Walküre“.
BR-Klassik.de

„KI-Ring“ in Bayreuth: Ein Vorgeschmack auf verpasste Möglichkeiten (Bezahlartikel)
Bilder, an denen das Hirn abglitscht: Dieses „Rheingold“ ist nicht vielversprechend – obwohl einiges darin so wirkt. Ursprünglich sollten die Feierlichkeiten zu 150 Jahren Bayreuth ja ganz groß ausfallen: Alle zehn dort gespielten Opern plus der Ausnahmegast „Rienzi“. Das Budget gab das nicht her. Budgetgründe, wenn man ehrlich ist, waren dann wohl auch im Hinterkopf, als der Jubiläumsring als „KI-Ring“ konzipiert wurde. Schon im Vorfeld war recht klar: Das wird eine bebilderte, quasi-konzertante Geschichte – aber unter Einbezug neuester technischer Möglichkeiten.
DiePresse.com

Wagners Musikdramatik rettet die KI-Szene – Bayreuths „Walküre“ erreicht nur musikalisch Festspielniveau (Bezahlartikel)
Wie einst die Elektrizität wird sie vieles grundlegend ändern – prognostizierte einer der „KI-Väter“. Das konnte ein Anreiz sein, zu „150 Jahre Ring-Uraufführung in Bayreuth“ zu fahren: Ein mindestens achtköpfiges Team soll und will dort zeigen, was KI mit einem herausfordernden Werk wie der Tetralogie auf der Bühne leisten kann.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Augen zu und durch: „Die Walküre“ bei den Bayreuther Festspielen
Auch die neue Bayreuther „Walküre“ säuft ab in der Bilderflut, die von der KI erzeugt wird. Musikalische Rettungsringe werden ausgeworfen von Dirigent Christian Thielemann und einer ungewöhnlich lyrischen Besetzung.
MuenchnerMerkur.de

Schwimmt ein Zackenbarsch im Bilderstrom (Bezahlartikel)
Vom Mythos zum Code: Die Bayreuther Festspiele überspülen Richard Wagners „Rheingold“ mit einer KI-generierten Bildfolge aus 150 Jahren Aufführungsgeschichte. Zunächst ist das possierlich. Kann es mehr werden?
FrankfurterAllgemeine.net

Wenn Wagners „Rheingold“ im KI-Ramsch versinkt
Die künstliche Intelligenz versagt als Opern-Werkzeug zum Bayreuther „Ring des Nibelungen“-Auftakt.
Auch musikalisch gibt es kaum Rettung.
krone.at

Wenn das Rheingold in Bilderfluten absäuft
150 Jahre Bayreuther Festspiele: Jetzt ging der Jubiläums-„Ring“ an den Start – mit einem von der Künstlichen Intelligenz erfundenem visuellen Wuseln, dessen Beliebigkeit das Publikum ermattet zurücklässt.
concerti.de

150 Jahre Bayreuther Festspiele: Ein Festakt zwischen Rückschau, Gedenken und Beethovens „Neunter“
150 Jahre Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth! Ein Jubiläum, das mit einem außergewöhnlichen Auftakt aufwartete. Während die Festspiele alljährlich traditionell am 25. Juli eröffnen, dehnte sich der Beginn in diesem Sommer zu einem ganzen Eröffnungswochenende aus.
opernmagazin.de

Stuttgart
Milliardenschwere Opernsanierung: Gemeinderat verschiebt Entscheidung über Interim
Das weitere Verfahren beim Großprojekt Stuttgarter Oper ist am Mittwoch im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats erst einmal ausgesetzt worden. Der Stuttgarter Gemeinderat hätte am Donnerstag darüber abstimmen sollen, ob mit dem Entwurf zum Bau eines kleineren Interims, einer Übergangsspielstätte, weiter geplant werden kann. Das bisher angedachte Interimsgebäude ist ein zentraler Baustein in den Plänen für die Sanierung des historischen Opernhauses, den Littmannbau im Oberen Schlossgarten.
swr.de

New York
Interview mit dem Intendanten der Metropolitan Opera (Bezahlartikel)
Mit Arien gegen Putins Kriegsverbrechen. In München hat der Künstler Jeff Koons die Fassade der Staatsoper in eine Ruine verwandelt. Peter Gelb sieht das mit gemischten Gefühlen. Er kommt gerade aus der Ukraine von den Proben zu einer neuen Oper über die entführten Kinder von Cherson.
SueddeutscheZeitung.de

Manaus
Zwei Theater im Amazonasgebiet werden Unesco-Welterbe
Das Teatro Amazonas in Manaus und das Theatro da Paz in Belém seien „wichtige Zeugnisse des kulturellen und architektonischen Reichtums ihrer Zeit“
DerStandard.at

Zehn Jahre „JedermannJedefrau – Das Salzburger Festspielmagazin“
Vier Ausgaben immer freitags vom 31. Juli bis 21. August um 18.30 Uhr in ORF 2; am Sonntag danach um 11.00 Uhr in ORF III. Das Salzburger Festspielmagazin „JedermannJedefrau“, eine Eigenproduktion des ORF Salzburg, feiert heuer sein zehnjähriges Jubiläum: Seit 2017 begleitet das Format den Festspielsommer – mit Berichten über Kunst, Kultur, Wissenswertem und Aktuellem. An vier Freitagen während der Salzburger Festspielzeit informiert „JedermannJedefrau“ ab 31. Juli 2026 um 18.30 Uhr in ORF 2 und jeweils am Sonntag darauf um 11.00 Uhr in ORF III (auch auf ORF ON) über das Geschehen auf und hinter den zahlreichen Festspielbühnen der Mozartstadt und liefert spannende Ausblicke auf die kommenden Produktionen sowie Ereignisse.
ots.at

Interview
Pēteris Vasks ist auf Sylt und spricht über Freiheit
Hochkultur ist wieder auf der Insel, vom 25. bis 30. Juli 2026 findet die 14. Ausgabe des großartigen Kammermusikfest Sylt statt. Dieses Jahr ist Thema die Welt der Kindheit, die uns als Erwachsene nie ganz loslässt. Es geht aber auch um Freiheit, Composer in Residence ist Pēteris Vasks. Die Sehnsucht nach Freiheit und Wahrheit ist für Vasks Herzensangelegenheit und zentraler Leitgedanke seines Wirkens als Komponist. Kein Wunder also, dass der Lette seinen 80. Geburtstag auf Sylt feiert – im Gepäck ein Auftragswerk, das er für das Kammermusikfest Sylt und das Niederländische Stift-Festival geschrieben hat („Geschichten aus Kindertagen“).
Jörn Schmidt im Gespräch mit Pēteris Vasks
Klassik-begeistert.de

Tonträger
CD-Kritik: um Sterben schön
Die „Kleinen Nachtmusiken“ in der Edmundsburg sind längst zum gesuchten Geheimtipp der Festspiele geworden. Bariton Georg Nigl und Pianist Alexander Gergelyfi mengten auf CD nun auch Franz Schubert eine ganz eigene Note bei.
DrehpunktKultur.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

Bayreuth
Bayreuth’s AI Das Rheingold: Wagner, musicians, audience and the world deserves better
seenandheard-international.com

The Bayreuth Rienzi we saw and heard was ultimately an opportunity for which to be grateful.
seenandheard-international.com

Rienzi (Bayreuth Festival)
A compelling new Rienzi finds contemporary resonance without sacrificing the grandeur of Wagner’s early vision.
limelight-arts.com.au

This compelling new production of Wagner’s Rienzi puts this rarely performed work firmly on top of the Green Hill
theoperacritic.com

London
LPO/Gardner review – squirrels, shepherdesses and a tumultuous storm
TheGuardian.com

Review – BBC PROMS: FROM THE ALPS TO THE AUVERGNE, Royal Albert Hall
London Philharmonic Orchestra take us to the great outdoors
broadwayworld.com

Annandale-on-Hudson
A lush, provocative Egyptian Helen at Bard
bachtrack.com/de

Katonah
„Tolomeo“ at Caramoor
operatoday.com

Review: Bringing Charm to the Seriousness of a Handel Opera (Subscription required)
Philharmonia Baroque Orchestra came to Caramoor with Handel’s “Tolomeo,” a far-fetched opera seria with a lively score.
nytimes.com

Tokyo
An American Prelude to Gianni Schicchi: A Bold Showcase for NNTT’s Rising Talent
operatoday.com

Feuilleton
Q & A: Soprano Amy Ní Fhearraigh On Her Rising Profile & Her Role As Cora In The World Premiere Of The Curing Line At The Kilkenny Arts Festival
operawire.com

Rock/Pop

Schladming
Helene Fischer kommt zum Ski Opening 2026
Das Ski Opening 2026 bringt Helene Fischer nach Schladming. Die deutsche Sängerin tritt am 11. Dezember bei der Talstation der Planai auf. Touristiker freuen sich über einen starken Impuls für die Region. Der Kartenverkauf startet am 3. August um 10 Uhr. Mehrere Shows sind möglich.
krone.at

Buch/Literatur

„König der Kriminalliteratur“ mit 68 Jahren verstorben
Keigo Higashino war einer der erfolgreichsten Autoren seines Landes – verkaufte allein in Japan mehr als 100 Mio. Bücher.
Kurier.at

Politik

USA verlassen Sitzung: Österreicher löst Eklat im UNO-Sicherheitsrat aus
Im UNO-Sicherheitsrat ist es zu einem diplomatischen Eklat zwischen Frankreich und den USA gekommen: US-Vertreter haben eine Sitzung einfach verlassen. Der bemerkenswerte Protest bildete den vorläufigen Höhepunkt im Streit um einen österreichischen Spitzendiplomaten.
krone.at

Österreich
Wehrdienst: Ministerin Bauer plädiert für Zivildienst-Verlängerung
Ohne Verlängerung würden ab 2040 4000 Zivildiener fehlen, sagte die Ministerin. Die Klausel für eine verpflichtende Verlängerung könnte laut Bauer schon nächstes Jahr schlagend werden. Die für den Zivildienst zuständige Ministerin Claudia Bauer (ÖVP) hat sich am Mittwoch für eine Verlängerung stark gemacht und die Wehrdienstreform verteidigt. Gibt es keine Verlängerung, würden ab 2040 aufgrund sinkender Geburtenraten jährlich 4.000 Zivildiener fehlen, sagte sie bei einer Pressekonferenz mit dem Roten Kreuz. Die Klausel, nach der der Zivildienst für alle verlängert wird, wenn es zu wenige Grundwehrdiener gibt, könnte schon nach einem Jahr schlagend werden.
DerStandard.at

Österreich
„Krone“-Kommentar: Habt Mitleid mit dem Kanzler!
Ein beleidigtes Brummen ist der neue Grundton der Regierung. Wo immer man in diesem Sommer einem von den zahlreichen Mitgliedern, Mitarbeitern, Beratern und Lobbyisten der Koalition in die Arme läuft, sprudeln aus diesen Leuten die Geschichten vom Leid und der Last großer Ungerechtigkeit nur so heraus.Sie meinen damit sich selbst. Wie sie sich tagein, tagaus aufopfern würden und nur Undank und Spott ernten. So wie für die schon komisch verkorkste Sache mit der Wehrpflicht.Ein wenig Mitleid könnte ja fast aufkommen für den Kanzler und seine mit Mühe zusammengehaltene bunte Truppe. Und wer hinüberschaut nach Deutschland zu Stockers auch nicht vom Glück verfolgten Kollegen Friedrich Merz, denkt sich: Na servas, bei denen läuft noch mehr schief.
krone.at

Österreich
oe24-Enthüllung: Intrige? Rache? Wilder Streit um Ruck-Abhöraktion
Der Präsident des sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes soll hinter der Abhöraktion von Wirtschaftskammer-Wien-Chef Walter Ruck stecken. War es eine Racheaktion für gestrichene Förderungen? Die oe24-Enthüllung, wer hinter der geheimen Tonbandaufnahme von Wirtschaftskammer-Wien-Präsident Walter Ruck steckt, ist am heutigen Mittwoch DAS Gesprächsthema in der heimischen Polit-Szene. Denn auf der Tonaufnahme von Walter Ruck, Teile davon liegen oe24 vor, sind insgesamt vier Gesprächsteilnehmer zu hören. Neben Walter Ruck selbst nahmen auch ein Mitarbeiter von Ruck, der Donaustadt-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (er sitzt im SWV-Präsidium) und der Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer und Chef des sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV) Marko Fischer an dem Treffen im Weinkeller teil – wo teils durchaus deftig über die heimische Politik ausgepackt wurde. Einer der Teilnehmer zeichnete das brisante Gespräch auf – das später in den Medien landete.
oe24.at

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Unter’m Strich

Salzburg
Kunstdiebstahl: 86 goldene Mini-Mozart-Skulpturen aus dem Mirabellgarten gestohlen
Fast ein Drittel der Mozart-Figuren nach gerade einmal zwei Wochen gefladert. 320 goldene Mozart-Figuren wurden Mitte Juli im Salzburger Mirabellgarten aufgestellt. Nun sind es nur noch 234. Denn 86 Skulpturen aus Kunststoff sind gestohlen worden, sagt die Sprecherin der Internationalen Stiftung Mozarteum zum STANDARD. Die Skulptureninstallation des deutschen Konzeptkünstlers Ottmar Hörl sollte im Auftrag der Stiftung Mozarteum den Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart zum 270. Geburtstag würdigen. Doch nach zwei Wochen ist bereits fast ein Drittel der Figuren verschwunden. „Manchmal fehlt in der Früh ein Mozart, manchmal sind es zwei oder drei“, sagte der Geschäftsführer der Stiftung Mozarteum, Linus Klumpner. Vor allem nach Wochenenden würden meist mehrere der 50 Zentimeter großen Statuen fehlen. „Unser Appell ist, dass die restlichen Figuren im Mirabellgarten verbleiben. Es wäre wirklich schön, wenn Besucher, die im August noch nach Salzburg kommen, um die Installation zu sehen, auch wirklich noch Mozarts vorfinden.“ Die Stiftung erhalte sensationelle Resonanz aus der ganzen Welt zur goldenen Mozart-Installation, viele reisen extra deswegen nach Salzburg.
DerStandard.at

Stuttgart
Beauty-Influencerin muss fast 38.000 Euro Strafe zahlen
Eine bekannte Beauty-Influencerin muss laut Behörde wegen Werbeverstößen tief in die Tasche greifen. Der Bescheid ist bereits rechtskräftig. Wer mit Werbung auf Instagram Geld verdient, muss sie auch klar als solche kennzeichnen. Weil das mehrfach nicht passiert sein soll, muss die Stuttgarter Beauty-Influencerin Hanadi Diab (760.000 Follower allein auf Insta) insgesamt 37.803,50 Euro bezahlen. Die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) verhängte eine Geldbuße von 36.000 Euro, dazu kommen Verfahrensgebühr und Auslagen. Der Bescheid ist bereits rechtskräftig.
heute.at

Österreich
Regierung nimmt jetzt auch Pornoseiten ins Visier. Altersnachweis kommt
Um Social-Media-Plattformen nutzen zu können, muss künftig ein Altersnachweis übermittelt werden. Das gilt auch für Pornoseiten, wie nun bekannt wurde. „Darunter fallen insbesondere Video-Sharing-Plattformen, die pornografische Inhalte verbreiten“, heißt es in den Erläuterungen zum Gesetzesentwurf.
krone.at

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 30. JULI 2026)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 30. JULI 2026)

Quelle: onlinemerker.com

SALZBURG: Markus Hinterhäusers Auftritt als Liedbegleiter beim Goerne-Liederabend

Markus Hinterhäuser’s return to Salzburger Festspiele | Salzburg Festival as pianist with baritone Matthias Goerne for Schubert’s „Winterreise“ – before and after (six curtain calls)

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BERLIN: Das Festival Young Euro Classic als musikalische Weltkarte

Die 27. Saison beginnt am 31. Juli 2026

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© Tom Schweers

 Weitere Infos unter: www.artefakt-berlin.de

Diesen Freitag eröffnet Young Euro Classic, das wichtigste internationale Jugendorchesterfestival, mit einem fantastischen Eröffnungswochenende im Konzerthaus Berlin. Mit dem Bundesjugendorchester spielen die besten Nachwuchsmusiker:innen aus Deutschland, dirigiert vom jungen Star-Dirigenten Aurel Dawidiuk und mit dem ebenso jungen Solisten Giorgi Gigashvili am Klavier. Im Anschluss lädt das Festival zum Publikumsfest rund um die Freitreppe des Konzerthauses mit Live-Musik und Freigetränken zum ausgelassenen Ausklang des Eröffnungsabends ein. Am Samstag folgt das Youth Symphony Orchestra of Ukraine mit Oksana Lyniv am Pult und Illia Ovcharenko als Solist. Ein sowohl musikalisch als auch politisch wichtiges Zeichen. Das Festival im Festival FUTURE NOW Musical Diaries bietet am Auftaktwochenende zwei Konzerte mit Ensembles aus Vietnam und Tadschikistan.

„Zum 27. Mal wird das Konzerthaus Berlin für knapp drei Wochen zu einem Ort, an dem die Neugier auf das, was aus der klassischen Musik weltweit geworden ist, Antworten bekommt. Die Zukunft ist mobil, hybrid, mehrsprachig und kulturell durchlässig. Junge Musiker:innen aus der ganzen Welt begegnen sich hier mit einer Offenheit und Leidenschaft, die jedes Jahr aufs Neue beeindruckt. Mit 14 großen Orchestern, zwei Jazz-Formationen, einem Chor und fünf Ensembles entsteht eine besondere Atmosphäre: Hier wird Musik nicht nur auf großartigem Niveau gemacht, sondern als offenes Gespräch zwischen Generationen, Kontinenten und Traditionen praktiziert. Die Neugier, Energie und Freude beeindrucken mich immer wieder.“ So Cellist Alban Gerhardt, der gemeinsam mit Mathias Hinke 2024 die künstlerische Leitung von Young Euro Classic übernommen hat.

Mathias Hinke ergänzt: „Die Vielfalt setzt sich in unseren Sonderformaten fort. Beim Festival im Festival FUTURE NOW öffnen wir den Klangraum mit Kammerensembles, die Traditionelles mit Zeitgenössischem über Kulturen und Genres hinaus verbinden. Mit YEC im Kiez tragen wir das Festival bewusst von der Konzertbühne hinaus in die Stadt, auch zu Menschen, die vielleicht sonst nicht den Weg zu uns finden würden. Und beim NEXT GENERATION Kindertag stellen wir das Selbermachen in den Mittelpunkt, damit schon die Jüngsten erleben können, wie viel Freude im gemeinsamen Musizieren steckt.“

Vertraute Highlights, aufregende Neuheiten, ausgezeichnete Werke

Neben bekannten Gästen wie dem Bundesjugendorchester (31.07.) und dem ukrainischen Jugendorchester (01.08.), darf sich das Publikum auf weitere Klangkörper wie das European Union Youth Orchestra (03.08.), das Jovem Orquestra Portuguesa (07.08.) oder auch die Nationale Jugendphilharmonie der Türkei (08.08.) freuen. Ebenso kommen die Zuschauer:innen in den Genuss von Festival-Debütanten und seltenen Gästen. Zu den erstmalig bei Young Euro Classic spielenden Orchestern zählen das Orchestre National des Jeunes du Luxembourg (02.08.), das Orchester des Zhejiang Conservatory of Music (05.08.), das Youth Symphony Orchestra of Turkmenistan (09.08.) und das Slovenian Youth Orchestra (13.08.). Mit dem Estonian National Opera Boys’ Choir gestaltet erstmals ein Chor einen Abend in voller Konzertlänge (15.08.) und zum Festivalabschluss tritt das AYSO – Accademia Youth Symphony Orchestra aus Italien (16.08.) auf. Nach einer zeitweiligen Abwesenheit präsentieren das National Youth Orchestra of the USA (04.08.), das Ulster Youth Orchestra (12.08.) sowie die Musiker:innen der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker (14.08.) erneut ihr hochklassiges Können.

An ausgewählten Abenden geben Alban Gerhardt, Frederik Hanssen und Anne Kussmaul im Werner-Otto-Saal jeweils um 18 Uhr Einführungen in das Konzertprogramm des Abends.

Im Rahmen des Abschlusskonzerts am 16.08. wird der Europäische Kompositionspreis vergeben. Eine Publikumsjury zeichnet die beste der insgesamt 15 Ur- bzw. Deutschen Erstaufführungen des Festivalprogramms aus. Der Regierende Bürgermeister von Berlin stiftet den mit 5.000 Euro dotierten Preis.

Renommierte Namen, aufstrebende Talente

Werke für Klavier und Orchester prägen 2026 das Programm bei Young Euro Classic. Versierte Solist:innen verschiedener Generationen wie Kirill Gerstein, Giorgi Gigashvili, Illia Ovcharenko oder Joseph Moog spielen hier mit den jungen Orchestern. Weitere Starsolist:innen sind die 23-jährige Geigerin Maria Dueñas und die Sopranistin Rebecca Murphy. Anneleen Lenaerts, Solo-Harfenistin der Wiener Philharmoniker, und Lauri Porras, Multi-Instrumentalist und Solo-E-Bassist, bringen zudem selten zu hörende Solo-Instrumente ins Programm.

Auch am Dirigierpult engagieren sich exzellente Namen in der Arbeit mit der jungen Generation. Mit Karina Canellakis, Elim Chan, Živa Ploj Peršuh, Teresa Satalino und Oksana Lyniv sind fünf Dirigentinnen vertreten.

Besondere Begegnungen im Kiez und auf der Bühne

Besondere und unerwartete Begegnungen auf der großen Bühne gibt es beim lateinamerikanisch-polnischen Abend mit dem Orchestra of the Americas und Penderecki Youth Orchestra (10.08.) sowie mit dem The Jakob Manz – Karthik Mani Project (11.08.), das auf Initiative von Young Euro Classic südindische Musik und zeitgenössischen Jazz miteinander ins musikalische Gespräch bringt. Internationaler Jazz steht ebenfalls im Programm des Jong Metropole Symphonic Jazz Orchestra (06.08.).

Das Outreach-Format YEC im Kiez steht für das, was Young Euro Classic im Kern ausmacht: Musik als Raum der Begegnung zu verstehen, der für möglichst viele offen sein soll. Kammerensembles der teilnehmenden Orchester spielen in der Stadt an Orten, die selten Bühne für klassische Musik bieten: Eine Kammerbesetzung des European Union Youth Orchestra spielt am 03.08. im Kulturkaufhaus Dussmann (11 Uhr). Ebenfalls am 03.08. spielt ein eigens für Young Euro Classic gegründetes Ensemble aus Musiker:innen des Bundesjugendorchesters und des National Youth Orchestra of the USA – einmal im Ausstellungshaus C/O Berlin, ansässig im Amerika Haus in der Hardenbergstraße (16 Uhr), und einmal im Dachgarten Klunkerkranich in Neukölln (19 Uhr). Dort spielt am 04.08. auch ein Bläserensemble des Orchesters des Zhejiang Conservatory of Music, das ebenfalls am 05.08. um 14 Uhr auf der Freitreppe des Konzerthauses auftritt. Am 06.08. lassen Musiker:innen des Jovem Orquestra Portuguesa auf der Dachterrasse des Klunkerkranich YEC im Kiez sommerlich ausklingen.

Bereits zum vierten Mal zeigt Young Euro Classic mit seinem Festival im Festival – „FUTURE NOW Musical Diaries“ auf welche Weise in verschiedenen kulturellen Regionen der Welt an deren musikalischer Zukunft gearbeitet wird. In diesem Jahr präsentieren sich Ensembles aus Argentinien, Marokko, Vietnam, Tadschikistan und das FUTURE NOW-Ensemble &ñoن, in dem internationale Musiker:innen und Performer:innen traditionelle mit zeitgenössischen internationalen Musiktraditionen verbinden. Die Konzerte finden an den Festivalwochenenden jeweils um 16:30 Uhr vor den Abendkonzerten im Werner-Otto-Saal des Konzerthaus Berlin statt.

NEXT GENERATION Kindertag

Das Programm des diesjährigen Kindertags am Sonntag, 09.08.2026, spricht Experimentierfreude und Abenteuerlust an. Suli Puschban & die Kapelle der guten Hoffnung bringen die Bühne für Kinder ab fünf Jahren zum Beben. „Mäuse auf dem Mond“ ist eine musikalische Weltraumreise des Sängers und Perkussionisten Ravi Srinivasan für Kinder ab 3 Jahren. Mit dem Musikstudio Blockbox können neugierige Kinder ab 5 Jahren erleben, wie es wäre, in einer Band zu spielen. Und das Klingende Museum bietet Workshops an, in denen Kinder ab 3 Jahren verschiedene Musikinstrumente ausprobieren können. Mit zwei Open-Air-Auftritten ergänzen die Vokalhelden – gegründet auf Initiative der Berliner Philharmoniker – den Kindertag und laden alle Interessierten und Passant:innen zum Mitsingen ein.

Danksagungen

Ohne den Rückhalt und das Vertrauen der wichtigen und langjährigen Partner:innen ist Young Euro Classic nicht durchführbar. Der Veranstalter dankt dem Bund, dem Hauptstadtkulturfonds, dem Land Berlin, der KfW sowie den Volksbanken und Raiffeisenbanken und der GVL, dem Konzerthaus Berlin, der Firma Ströer, der Stiftung am Grunewald, der Karl Schlecht Stiftung, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, der Audiomanufaktur Burmester, den Medienpartner:innen, den zahlreichen Unterstüt¬zer:innen, Spender:innen und dem großartigen Young Euro Classic-Publikum. Das Festival im Festival „FUTURE NOW Musical Diaries“ wird von der Berliner LOTTO-Stiftung gefördert.

Der Veranstalter dankt dem Europäischen Parlament, der Europäischen Kommission und dem Regierenden Bürgermeister für die Übernahme der Schirmherrschaften für Young Euro Classic.

Für die Ermöglichung von NEXT GENERATION dankt das Festival dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Hier spielt die Zukunft!

Young Euro Classic · Festival der besten Jugendorchester der Welt

  1. Juli bis 16. August 2026 im Konzerthaus Berlin

Alle Abendkonzerte beginnen um 19 Uhr, alle Konzerte von „FUTURE NOW“ um 16:30 Uhr. Zu ausgewählten Abendkonzerten finden Konzerteinführungen ab 18 Uhr im Werner-Otto-Saal statt.

Das ausführliche Festivalprogramm abrufbar unter: www.young-euro-classic.de

Preiskategorien 39 € / 27 € / 16 € (plus Vorverkaufsgebühr).

Berechtigte Personen erhalten für alle Preiskategorien 30 % Teilhabe- und Bildungsermäßigung. Details finden Sie auf unserer Webseite im Servicebereich.

Tickets gibt es über die Young Euro Classic-Webseite, die Ticket-Hotline

(+49 / (0)30 / 8410 8909, erreichbar Montag–Sonntag: 10–18 Uhr) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Festival im Festival „FUTURE NOW“: alle Karten 18 €

Festival Pass für alle fünf „FUTURE NOW“-Konzerte: 70 €
Festival Pass für eine Auswahl von drei „FUTURE NOW“-Konzerten: 45 €
Karten für den „NEXT GENERATION Kindertag“: 8 € für Kinder, 10 € für Erwachsene

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Musikfestival Steyr gibt ersten Vorgeschmack auf Rockoper „EPOS“

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Beim Festivalbrunch am 2. August 2026 präsentiert Komponistin Zoë Straub gemeinsam mit Benny König erstmals Songs aus der Rockoper „EPOS“, die 2027 ihre Welturaufführung im Schlossgraben von Schloss Lamberg feiert und das Nibelungenlied aus einer neuen, bislang kaum beleuchteten Perspektive erzählt. Foto: Leisure

Steyr (LCG) – Mit einem ausverkauften Premierenwochenende und begeisterten Reaktionen von Publikum und Medien ist das Musikfestival Steyr erfolgreich in seine 32. Saison gestartet. Die Open-Air-Inszenierung des Kultmusicals „Hair“ im Schlossgraben von Schloss Lamberg sorgt für volle Ränge und hervorragende Kritiken – ein Auftakt, der Lust auf die kommenden Festivaltage macht.

Während die diesjährige Produktion noch bis 8. August 2026 im Schlossgraben zu erleben ist, richtet das Musikfestival Steyr den Blick bereits auf den kommenden Sommer. 2027 feiert dort mit „EPOS – Die Rockoper“ eine neue Eigenproduktion ihre Welturaufführung – und soll ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Festivals aufschlagen. Einen ersten Eindruck erhalten Besucher schon am 2. August 2026: Beim Festivalbrunch in den Lambergsälen präsentiert EPOS-Komponistin und -Texterin Zoë Straub gemeinsam mit Sänger Benny König erstmals ausgewählte Songs aus der neuen Rockoper.

Bewährtes neu interpretiert
Mit „Epos“ wird das Nibelungenlied aus einer bislang kaum erzählten Perspektive neu interpretiert. Im Mittelpunkt stehen nicht die bekannten Heldenfiguren, sondern die Frauen der Sage, deren Schicksale, Wünsche und Entscheidungen die Geschichte entscheidend prägen. Musikalisch verbindet Straub den historischen Stoff mit einer zeitgemäßen Rocksprache und schafft so eine moderne Neuinterpretation des Epos.

„Als ich die ersten Nummern aus ‚Epos‘ gehört habe, war mir klar, dass hier etwas ganz Besonderes entsteht. Ich bin überzeugt, dass wir mit der Produktion im Schlossgraben ein neues Kapitel des Musikfestival Steyr aufschlagen. Die Energie von ‚Epos‘ wird auch im 33. Jahr des Festivals den Schlossgraben zum Beben bringen“, betont Intendant Karl-Michael Ebner.

Der Festivalbrunch vom Hotel Restaurant Christkindlwirt findet am 2. August 2026, von 11.00 bis 14.00 Uhr, in den Lambergsälen, Zugang über Eingang Schlossgalerie, Blumauergasse 4, 4400 Steyr, statt. Der All-Inclusive Preis (Buffet und Getränke) beträgt 47 Euro pro Person. Tickets sind erhältlich auf tickets.vibus.de

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KREMSER DOM in der Wachau: „KERZENLICHT-KONZERTE 22. August 2026 – Trompeter Freddy Staudigl und  Robert Pobitschka an der Orgel  im Kremser Dom der Wachau

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Kremser Dom © Pfarre St. Veit

Die „Kerzenlicht-Konzerte“ bieten am 22. August 2026 gleich zwei Premieren: Erstmals findet ein „Kerzenlicht-Konzert“ in der prachtvollen Kirche St. Veit, dem „Dom der Wachau“ in Krems statt. Ständig um attraktive Spielstätten bemüht, entschied sich die Serie zu einem Konzert in der im 11. Jahrhundert erstmals erwähnten und 1630 in der heutigen Gestalt vollendeten Kremser Kirche St. Veit. Und erstmals gastiert der renommierte Trompeter Freddy Staudigl im Rahmen der „Kerzenlicht-Konzerte“.

Freddy Staudigl interpretiert Händels „Wassermusik“, Choräle von Bach, das berühmte „Te Deum“ von Charpentier, „Après un rêve“ von Fauré und vieles mehr. Auch eine Komposition von Robert Pobitschka, der ihn auch auf der Orgel begleitet, steht am Programm.

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Freddy Staudigl © Brassissimo Vienna

Staudigl studierte Trompete an der Musikhochschule (Universität für Musik) Wien und am Tanglewood Institute of Music in Boston. Als Gründungsmitglied des Brassquintetts „Brassissimo Vienna“ führten ihn seine Konzerttourneen durch Europa, nach Japan und die USA. Ebenso konnte er mit seinen Solo-Auftritten oder als Solist mit Orchester ein weltweites Publikum ansprechen. Seit 2001 gibt er regelmäßig Konzerte für Orgel & Trompete in der Malteserkiche in Wien. Er hat sieben Brass Aufnahmen, viele Orchesteraufnahmen sowie drei Solo CDs eingespielt. Freddy spielt bei zahlreichen Anlässen, vom Papstbesuch bis zur Angelobung des Bundespräsidenten, von live Messen im TV bis zum Opernball oder auch beim Requiem für Niki Lauda, als Solist im Stephansdom oder bei Filmmusikaufnahmen.

Robert Pobitschka konzertiert seit 2003 im Rahmen der „Kerzenlicht-Konzerte“ und ist seit 2011 deren organisatorischer Leiter. Er tritt neben Konzerten im In- und Ausland auch als Komponist in Erscheinunug. Im Rahmen des Festivals Carinthischer Sommer spielte er die Uraufführung seines 1. Klavierkonzertes, bei der ersten Aufführung seines 2. Klavierkonzertes war er Solist des Mozarteum Orchesters Salzburg.

Kerzenlicht-Konzerte“ – Im Dienst der Kultur seit über 40 Jahren

Die „Kerzenlicht-Konzerte“ blicken auf mehr als 40 Jahre Geschichte zurück. In den ersten Jahrzehnten war Renaissanceschloss Rosenburg das Zentrum der Aktivitäten, ab dem Jahre 2009 fanden die Konzerte vorwiegend im Stift Geras statt. 2010 übergab die Gründerin der Serie, Elfriede von Manowarda, die Leitung an den Pianisten und Komponisten Robert Pobitschka, der bereits seit 2003 regelmässig bei den „Kerzenlicht-Konzerten“ als Künstler engagiert war. Er erweiterte ab 2012 den Radius der Serie und veranstaltete die Konzerte an mehreren Orten: Schloss Greillenstein, Burg und Gertraudskirche in Gars am Kamp, Stadtsaal und Kirche in Waidhofen an der Thaya, Stift Zwettl, Schloss Schrattenthal und weitere, historisch bedeutsame Orte. In den Jahren 2017 und 2018 war auch Schloss Riegersburg ein Zentrum für die Konzerte. 2026 bringt mit dem Barocksaal Eggenburg und dem Dom der Wachau in Krems zwei neue Spielorte.

Die „Kerzenlicht-Konzerte“ vermitteln in erster Linie Kammermusik sowie solistische Konzerte. Ausdrücklich sieht Intendant Robert Pobitschka in der Saalbeleuchtung durch Kerzen nicht etwas Klischeehaftes oder Äußerliches, sondern eine Vertiefung des seelischen Gehaltes der Musik, mitunter auch eine Verstärkung der Spiritualität, die durch Musik einen Ausdruck finden kann. Vertiefung und Verinnerlichung erfahren die Konzerte auch durch das historische Ambiente der Spielorte.

Samstag, 22. August 2026 – 20.00 Uhr
Krems – Dom der Wachau – Pfarrplatz 5
„Kirchenkonzert bei Kerzenlicht“
FREDDY STAUDIGL Trompete
ROBERT POBITSCHKA Orgel

Keine Pause

KARTEN zu € 28.- (Studenten und Schüler € 15.-) ab 19.30 an der Abendkassa.
VORVERKAUF 0650 – 53 29 909 oder
Veranstalter: Verein Kerzenlicht-Konzerte www.kerzenlicht-konzerte.at

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Besuch im Hause Schuhmanns in Zwickau zum 170.Todestag von Robert Schuhmann (29.07.1856)

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 Während meines dreijährigen Aufenthalts in Leipzig und Chemnitz lag es nahe, neben Dresden und allen anderen wunderschönen Städten Sachsens, auch einmal Zwickau zu besuchen. Erwähnenswert ist auch Freiberg, ein Juwel des Mittelalters, nur 30.Minuten von Dresden entfernt, wo die berühmte Orgel von Gottfried Silbermann, dessen Hauptorgel 1770 – 1714 erbaut, und mit 44 Registern (2674 Pfeifen) wohl das größte Werk ist, welches zur damaligen Zeit erschaffen wurde.

Auf den Stufen der Lutherkirche in Zwickau saß ich nun, um meine so erlebnisreichen Eindrücke noch einmal Revue passieren zulassen. Clara und Robert Schuhmann, das große Musikerehepaar der deutschen Romantik – hier in Zwickau, dessen Geburtsstätte Robert Schuhmanns am Hauptplatz Nr. 5 sich befindet, und wo man bei Betreten der Räumlichkeiten, den Eindruck gewinnt, als wäre die Zeit stehen geblieben …

Weiterlesen unter onlinemmerker/Robert.Schuhmann.miebach

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Preisermäßigte Eintrittskarten über „Verbund“ für Der schwedische Reiter. Grosse Oper mit Musik von Wolfram Wagner und einem Libretto von Kristine Tornquist nach dem gleichnamigen Roman von Leo Perutz (UA): Zum Selbstbestellen

ever

und unter VERBUND. 20% Ermässigung

  • Name der Location und genaue Adresse: Jugendstiltheater am Steinhof, Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien
  • Datum und Uhrzeit: 21. bis 27. November 2026, jeweils um 19.30 Uhr

Art der Veranstaltung: Musiktheater / sirene Operntheater – https://www.sirene.at/

Der schwedische Reiter. Grosse Oper mit Musik von Wolfram Wagner und einem Libretto von Kristine Tornquist nach dem gleichnamigen Roman von Leo Perutz (UA)

21., 22., 23., 24., 25., 26., 27. November 2026, jeweils um 19:30 Uhr
110 Minuten, eine Pause

Jugendstiltheater Baumgartner Höhe

Eine sirene-Produktion in Zusammenarbeit mit dem VIVA LA CLASSICA! Festival FREMDE ERDE

Der schwedische Reiter von Leo Perutz verbindet eine spannende Geschichte an den Brennpunkten zwischen Krieg, Ökonomie und Gesellschaftsordnung mit einer metaphysischen Deutung von Schuld und Sühne.

Zwei Verfolgte, ein Dieb und ein Deserteur tauschen am Tiefpunkt ihres Lebens die Identität. Der Dieb pokert hoch und gewinnt alles. Doch die Lügen und Verbrechen auf seinem Weg holen ihn zuletzt ein. Nach zehn Jahren treffen sich die beiden wieder. Und wieder tauschen sie die Identität, doch ihr Schicksal ist so eng verknüpft, dass der Tod beide im selben Moment trifft, den einen als Held, den anderen als Niemand.

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