Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 6. AUGUST 2026
Salzburg
Premiere am Dienstag: Berührende Mammutoper in Salzburg: Wie Franz von Assisi unter Qualen zum Heiligen wurde
Salzburg – Franz von Assisi steht als schillernde Heiligenfigur im Mittelpunkt nicht nur des öffentlichen Interesses, sondern auch in Olivier Messiaens Oper „Saint François d’Assise“. Die feierte am 4. August bei den Salzburger Festspielen Premiere.
nn.de
Kritik „Saint François d’Assise“ in Salzburg: Monumentale Mystik in der Felsenreitschule
Die Orchesterpartitur umfasst rund 1.500 Seiten und bringt 18,5 Kilogramm auf die Waage. Mit der Neuinszenierung von Olivier Messiaens „Saint François d’Assise“ präsentieren die Salzburger Festspiele nicht nur eines der monumentalsten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein Stück, das eng mit ihrer eigenen Geschichte verknüpft ist.
BR-Klassik.de
Saint François d’Assise: Für Dich soll’s tote Vögel regnen
Unter der musikalischen Leitung von Maxime Pascal inszeniert Romeo Castellucci das Werk bei den Salzburger Festspielen als bildgewaltige Heiligenverehrung in mehrfachem Sinn.
nachtkritik.de
Heiligabend in Salzburg: Festspiel-Triumph für „Saint François d’Assise“
Einst gab es hier eine legendäre Produktion des „Saint François d’Assise“, von dieser Premiere wird sie übertroffen. Romeo Castellucci findet endlich zu „seinem“ Stück, auch musikalisch ist der Messiaen-Abend herausragend.
MuenchnerMerkur.de
„Saint François d’Assise“ von Olivier Messiaen: Überwältigende Hommage an den Schöpfer eines Meisterwerks
Die weißen Lettern „Je t’aime, Olivier, immense artiste“ („Ich liebe dich Olivier, gigantischer Künstler“) auf dem rot erleuchteten Vorhang sagen das Wesentliche über die Produktion von Olivier Messiaens Oper „Saint François d’Assise“ bei den Salzburger Festspielen. Das „Ich“ hätte man hier lediglich mit „Wir“ ersetzen können. Denn diese Aufführung ist eine musikalische und szenische Hommage an den tiefgläubigen französischen Komponisten.
news.at
Saint François d’Assise: Salzburg findet in den Himmel
Das einzige große opernartige Bühnenwerk des französischen Komponisten Messiaen, „Saint François d’Assise“, nimmt in Salzburg aus vielerlei Gründen eine zentrale Stellung ein. Gegen den Geist der Zeit war dieses tief spirituell-religiöse Werk 1983, einst auf Anregung des französischen Präsidenten George Pompidou entstanden, uraufgeführt worden. 1992, im Todesjahr des Komponisten, begründete es bei der Erstauffühung bei den Salzburger Festspielen den späteren Weltruhm des damals jungen US-Regisseurs Peter Sellars.
orf.at
Messiaens „Saint François d’Assise“ in Salzburg: Alle Vöglein sind schon tot (Bezahlartikel)
Ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Opernprojekt bei den Festspielen: Frenetischer Jubel für Dirigent Pascal, große Zustimmung für Regisseur Castellucci.
Kurier.at
Messiaens „Saint François“ in Salzburg: Solch himmlische Ekstase lässt sich nicht in Bilder fassen (Bezahlartikel)
Romeo Castellucci findet für Messiaens einzige Oper berührende Tableaus, die religiösen Visionen bleiben bei ihm aber rätselhaft. Die Wiener Philharmoniker lassen das klangliche Mysterium in voller Schönheit erblühen
DiePresse.com
Der Kuss überwindet den Ekel (Bezahlartikel)
Olivier Messiaens Oper „Saint François d’Assise“ in der Inszenierung von Romeo Castellucci gerät für Markus Hinterhäuser zum späten Triumph seiner vorzeitig abgebrochenen Intendanz der Salzburger Festspiele.
FrankfurterAllgemeine.net
Salzburger Opernmarathon in Richtung Erlösung (Bezahlartikel)
Der Jubel nach sechs Stunden klang zwar schon ein wenig erschöpft, aber „Saint François d’Assise“ von Olivier Messiaen ist wohl das Opernereignis der heurigen Festspiele.
KleineZeitung.at
In den Himmel über Scherben
Das viele Weißbrot, dass so effektvoll auf offener Bühne live gebacken wird, kommt vermutlich/hoffentlich beim Pausen-Dinner in der SalzburgKulisse auf den Tisch – als „Saint François Krustenbrot“. Der ex-klusivste Raum im Festspielbezirk, die SalzburgKulisse hoch oben unter dem Dach, wird zum Refektorium. Meint „Speisesaal“ im Kloster. Angespielt wird wohl auf jenen Bettelorden, von dessen Gründer Olivier Messiaen in seiner monumentalen Opernbiografie Saint François d’Assise erzählt. Kein „Reichen-Bashing“ oder „Trauben sind sauer“.
DrehpunktKultur.at
Im Kloster das Leben verändert: Im Porträt / Philippe Sly
Bassbariton Philippe Sly singt die Titelrolle in der Festspiel-Produktion von Olivier Messiaens monumentaler Oper Saint François d’Assise in der Regie von Romeo Castellucci. Zweieinhalb Monate lang war er Gast im Salzburger Kapuzinerkloster.
DrehpunktKultur.at
Salzburg/Festspiele
So war die Neuinszenierung von „Saint François d’Assise“
Über sechs Stunden wird es in der Felsenreitschule in das gewaltige Klanguniversum von Olivier Messiaen hineingehen. Der Komponist hat mit „Saint François d’Assise“ keine Oper im klassischen Sinn geschrieben. Wer dieses Werk hört, erlebt weniger Theater als eine musikalische Zeremonie. Regisseur Romeo Castellucci inszeniert eine der eindrucksvollsten Partituren des 20. Jahrhunderts.
BR-Klassik.de
OpernTIPP: Saint François d’Assise – Video
Bei den Salzburger Festspielen nimmt Olivier Messiaens Oper „Saint François d’Assise“ durch die intensive sinnliche Erfahrung, sowie durch die künstlerische Kühnheit eine besondere Stellung ein. Zentrales Thema ist die Liebe – zum Göttlichen.
on.orf.at
Romeo Castellucci über „Saint François d’Assise“: „Warum sind wir hier?“
Im 800. Todesjahr des Franz von Assisi inszeniert Regisseur Romeo Castellucci in der Salzburger Felsenreitschule mit Olivier Messiaens „Saint François d’Assise“ eine große Entdeckungsreise. Ein Gespräch.
DieFurche.at
Ein Wortgewirr, ein Stimmgeschnarr (Bezahlartikel)
Verrückt, wie leise man öffentlich singen kann: Georg Nigl sinnt Shakespeares Narren nach und lässt sich von Dörte Lyssewski auf den Weisheitszahn fühlen. Zum vierten Mal veranstaltet der Bariton seine Salzburger „Nachtmusiken“.
faz.net
Zwischen Schlummer und Weltenbrand: Philharmonisches Sextett in Salzburg
Die Philharmoniker widmeten sich bei den Salzburger Festspielen in Kleinbesetzung nächtlichen Klängen. Begeisternd: Tenor Julian Prégardien
DerStandard.at
Franziskaner-Erzbischof besuchte Oper über Franz von Assisi in Salzburg
Über sechs Stunden harrten die Premierengäste in der Felsenreitschule aus, danach wurde gefeiert. Für den Salzburger Erzbischof Franz Lackner, der selbst Franziskaner ist, war es gar ein Muss, diese Oper zu besuchen. „Es ist ein Bedürfnis und eine Freude, dieses Stück zu sehen. Ich freue mich riesig, wenn die Gestalt des Franziskus alles so richtig zum Leuchten bringt“, sagte er.
Kurier.at
Innsbruck
Acht-Stunden-Oper in Innsbruck: Dieses Werk aus 1668 musste erst aufwendig rekonstruiert werden
Die Oper „Il pomo d’oro“ von Pietro Antonio Cesti feiert am Freitag und Samstag in zwei Teilen bei den Festwochen der Alten Musik ihre Premiere. Seit der Uraufführung wurde sie de facto nicht mehr gespielt. Zwei „verlorene Akte“ mussten in Innsbruck erst wiederhergestellt werden.
DiePresse.com
Neuhaus/Bgld
Krake Schani entert das Schloss Tabor
Im burgenländischen Neuhaus am Klausenbach heißt es ab sofort: Leinen los für „Wiener Blut“. Die Johann-Strauss-Operette, die zur Zeit des Wiener Kongresses spielt, hat man auf Schloss Tabor nun an Bord eines Kreuzfahrtschiffs verfrachtet.
krone.at
Bayreuth
Wer hat die Macht über den Grünen Hügel?
Bund und Land überweisen mehr Geld für die Bayreuther Festspiele. Damit steigt auch ihr Einfluss. Was das für die Zukunft des Festivals bedeutet.
NeueMusikzeitung/nmz.de
„404 Regie not found”: Das Rheingold bei den Bayreuther Festspielen
„Stell dir vor, du bist als Kurator und Konzepter bei den Bayreuther Festspielen engagiert. Für die 150. Festspielen soll ein neuer Ring inszeniert werden. Erstelle mir ein Konzept für alle vier Teile des Rings, bei dem die 150-jährige Geschichte der Festspiele erzählt wird.“ So oder so ähnlich hätte wohl der KI-Prompt lauten können, der für die Erstellung eines Konzepts für die diesjährige Neuinszenierung von Richard Wagners Ring des Nibelungen als Vorlage diente.
bachtrack.com/de
Hamburg
Was verbindet die Elbphilharmonie mit Linz?
Anke Fischer ist eine erfolgreiche Musikvermittlerin an der Elbphilharmonie in Hamburg; das „Handwerk“ hat sie in Linz gelernt. Noch immer ist sie mit Oberösterreich und der Stadt, die ihr in der Studienzeit zur zweiten Heimat geworden ist, verbunden. Mit der „Krone“ plaudert sie über Herausforderungen in der Klassik-Branche.
krone.at
Interview
Anna Hüdepohl: „Beim Unterrichten entdeckt man immer einen neuen Winkel“ , Teil II
Die aus Schleswig-Holstein stammende Akkordeonistin Anna Hüdepohl studierte klassisches Akkordeon in Aarhus, schloss ihr Studium 2006 ab und lebt seitdem auf den Färöern. Neben ihrer Tätigkeit als Akkordeonlehrerin ist sie auch als Musikerin aktiv und veröffentlichte mehrere CDs. Im zweiten Teil unseres Interviews spricht sie über das lebendige Musikleben auf den Färöern, warum diese Inselgruppe im Nordatlantik auch „the land of maybe“ genannt werden und natürlich über ihre 2025 erschienene Akkordeonschule.
Johannes Karl Fischer im Interview mit Anna Hüdepohl
Klassik-begeistert.de
Tonträger
„Zwielicht“: Matthias Goerne erkundet Schumanns zerrissene Seele
Matthias Goerne widmet sich Robert Schumann. Gemeinsam mit Markus Hinterhäuser hat der gefeierte Liedsänger den Liederkreis op. 39 und weitere Lieder aufgenommen.
ndr.de
Links zu englischsprachigen Artikeln
Salzburg
Salzburg’s Ariadne auf Naxos gets lost in space (Subscription required)
The Festival transports Strauss’s opera to Mars — with a rough landing
ft.com
Bread and Transfiguration: Messiaen’s Saint François d’Assise at the Salzburg Festival
bachtrack.com/de
Bregenz
Bregenz Festival 2026 Review: The Excursions of Mr. Brouček
Yuval Sharon’s Production Trusts Opera’s Humanity Rather Than Forcing Contemporary Political Parallels
operawire.com
Bayreuth
Musicians ill-served by a dreadful, uncomprehending ‘AI’ Ring cycle production at Bayreuth
seenandheard-international.com
München
Bayerische Staatsoper 2025-26 Review: Der Freischütz
operawire.com
Zagreb
Croatian National Theatre Unveils 2026-27 Season
operawire.com
Athen
Greek National Opera 2025-26 Review: La Traviata
Dimitra Kotidou & Konstantinos Klironomos Shine in this Dramatically Satisfying Rendition of the Verdi Masterwork
operawire.com
London
Liberated from its ludicrous libretto: how the magnificence of Oberon can be properly heard at last
Full of panache and originality, Weber’s grand opera is the work of a composer at the height of his powers – but its plot is a load of nonsense. The conductor of its Proms premiere celebrates its brilliance
theguardian.com
Annandale-on-Hudson
The juice is on the loose
The bonkers, bewildering Die ägyptische Helena begets a suitably lush musical and creative treatment at Bard SummerScape.
parterre.com
Orlando
FLYING DUTCHMAN, SHOW BOAT and More Set for Opera Orlando 2026-27
broadwayworld.com
Berkeley
Review: West Edge Opera’s comic book ‘Rinaldo’ takes Handel on a wild ride
localnewsmatters.org
San Francisco
Merola’s Ariadne auf Naxos Turns Heartbreak Into Operatic Fireworks
sfcv.org
Rio de Janeiro
Theatro Municipal do Rio de Janeiro 2026 Review: Salvator Rosa (Cast A)
operawire.com
Feuilleton
Q & A: Andrea Sanguineti on Verdi, Mozart & Korngold’s ‘Das Wunder der Heliane’
operawire.com
Obituary
Conductor Bruno Campanella Dies at 83
operawire.com
Ballett / Tanz
Wien/ImpulsTanz
Empathie statt Aggression: „North Korea Dance“ bei Impulstanz
Im Volkstheater überrascht das Stück „North Korea Dance“ der Koreanerin Eun-Me Ahn mit seiner speziellen Form kritischer Kunst
DerStandard.at
München/Deutsches Theater
„Carmen“ in München: Oper als Tanztheater
„Carmen“: Jeder hat sofort ein Bild von ihr im Kopf – und wahrscheinlich auch eine Stimme. Als Tanztheater feierte „Carmen“ Anfang des Jahres in Innsbruck Premiere. Jetzt kommt die getanzte Inszenierung mit Enrique Gasa Valga und seiner Limonada Dance Company ans Deutsche Theater nach München.
Klassik.de
Entertainment
Entertainer wird 45: Beatrice Egli gratuliert Florian Silbereisen – alle gucken auf ihre Schuhe
Echte Schlagerfans dürften auf diesen Geburtstagsgruß schon sehnlichst gewartet haben! Florian Silbereisen wird heute (4. August) 45 Jahre alt – und natürlich war die große Frage, wann und wie ihm Beatrice Egli (38) gratulieren wird. Die beiden zählen zu den absoluten Lieblingen der Schlagerwelt, vor allem im Duo. Und es ist längst kein Geheimnis mehr, dass sich zahlreiche Fans eine Liebelei zwischen beiden wünschen. Damit spielen sie sogar in ihrem Song „Das wissen nur wir“.
bunte.de
Politik
Österreich
Inseratenaffäre: WKStA-Bericht nennt Ex-Ministerin Karmasin 1700 Mal
Im mehr als 1000 Seiten umfassenden Bericht der Wirtschafts- und Korruptionsanwaltschaft kommt die ehemalige Ministerin und Meinungsforscherin Sophie Karmasin 1700 Mal vor. Wegen des sogenannten Beinschab-Tools saß sie bereits 24 Tage in U-Haft.
Die Presse.com
Sport
Olympiasiegerin, Weltmeisterin: Schweizer Ski-Star beendet Karriere
Lara Gut-Behrami hört auf. Die Schweizerin wurde Weltmeisterin, Olympiasiegerin und Gesamtweltcupsiegerin. In einem längeren Communiqué schrieb die 35-Jährige, sie habe das Glück gehabt, eine lange Karriere zu erleben und ihre Träume über das Skifahren auszudrücken. Diese Reise habe sie an der Seite außergewöhnlicher Menschen zurücklegen dürfen. Wichtig ist ihr, dass die Entscheidung aus freien Stücken fällt. Trotz fast 20 Jahren im Spitzensport, trotz Stürzen und Verletzungen habe sie keine chronischen Schmerzen – und wolle auch keine riskieren. Der Zeitpunkt sei richtig, schrieb sie, weil sie nicht mehr um jeden Preis an ihre Grenzen gehen müsse. Mit ihr verliert der Schweizer Skisport eine seiner Größten. 48 Weltcupsiege stehen zu Buche, mehr gelangen nur Vreni Schneider mit 55. Dazu kommen zwei WM-Titel, Olympia-Gold sowie zwei Gesamtweltcup-Siege und sieben kleine Kristallkugeln.
Kurier.at
Fußball
Transfer-Knall: Spanier melden Alaba-Hammer
Seit seinem Aus bei Real Madrid ist David Alaba seit Ende Juni ohne Verein und ganz Österreich rätselt, wohin der ÖFB-Kapitän wechselt. Die spanische Zeitung AS lässt nun aufhorchen: Demnach steht der 34-Jährige kurz vor einem Wechsel zum AC Milan.
oe24.at
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 6. AUGUST 2026)
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 6. AUGUST 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Broadway in Baden : Das große Sommernachts-Konzert der Bühne Baden
in Zusammenarbeit mit ORF III

Moritz Mausser, Maya Hakvoort, Ana Milva Gomes, Drew Sarich © Goran Andric
Bald ist es soweit: Wenn der Theatervorplatz zur Bühne wird und über der Stadt die Sterne funkeln, dann ist es Zeit für „Broadway in Baden“ – das große Sommernachtskonzert der Bühne Baden! Unter freiem Himmel lassen mit Ana Milva Gomes, Maya Hakvoort, Moritz Mausser und Drew Sarich vier absolute Stars des Genres die größten Hits aus der Welt des Musicals erklingen – kraftvoll, berührend und mitreißend interpretiert vom Orchester der Bühne Baden unter der Leitung von Michael Zehetner, begleitet von Chor, Tanzensemble und Kinderensemble der Bühne Baden.
Moderiert wird dieses besondere Konzert von Peter Fässlacher.
Der gebürtige Villacher Peter Fässlacher ist seit Anbeginn Teammitglied des 2011 gestarteten Senders ORF III, wo er u.a. die von Heinz Sichrovsky präsentierte Literatursendung „erLesen“ entwickelte und das Format „Kultur Heute“ von seinen Anfängen bis zur aktuell 30-minütigen werktäglichen Kultursendung ausbaute. Heute ist Fässlacher dort als Sendungsverantwortlicher und Moderator tätig, u.a. auch bei Kulturveranstaltungen wie dem jährlichen Bachmannpreis oder dem Wiener Theaterpreis NESTROY. Darüber hinaus war der Kärntner an zahlreichen Programminnovationen von ORF III maßgeblich beteiligt.
14., 15. & 16. August 2026, Theatervorplatz (bei Schlechtwetter im Stadttheater)
MIT
Moritz Mausser, Drew Sarich, Ana Milva Gomes, Maya Hakvoort
Orchester (Leitung: Michael Zehetner), Chor, Tanzensemble und Kinderensemble
der Bühne Baden
Nähere Infos: www.buehnebaden.at
________________________________________________________________________________________
SAVE THE DATE:: Das Eröffnungswochenende der Oper Graz

Am 12. September 2026 eröffnet die Oper Graz mit einem Fest offiziell die Saison 2026/27. Beim Bühnenzauber erhalten Sie seltene Einblicke hinter die Kulissen – Mitarbeiter der Technik zeigen Abteilungen, Fertigkeiten und überraschende Tricks der Bühnentechnik. Bei Vorhang auf! erwarten Sie erste Highlights der neuen Spielzeit.
Am 13. September 2026 setzt das Eröffnungskonzert Ewig! den musikalischen Auftakt für eine spannende und aufregende Saison.
Infos und Tickets: Eröffnungskonzert Ewig!
Infos und Tickets:
La Damnation de Faust
ERÖFFNUNGSPREMIERE La Damnation de Faust
Hector Berlioz’ monumentales, von Goethes Faust I inspiriertes Höllenfahrtsdrama
Samstag, 26.09.2026 um 20:00 Uhr
________________________________________________________________________________________
Goldemund-Quartett: 11. September 2026: Neues Album „Paganini – his music, his instruments“

Gerne möchte ich Ihnen ein außergewöhnliches Projekt vorstellen: Vier Freunde aus München, die sich bereits aus Schulzeiten kennen, zählen heute zu den international erfolgreichsten Streichquartetten ihrer Generation und spielen als weltweit einziges Ensemble auf dem legendären „Paganini Quartett“ von Antonio Stradivari.
Seit 2019 sind diese vier außergewöhnlichen Instrumente, die einst Niccolò Paganini gehörten, dem Goldmund Quartett anvertraut. Nun schließt sich für die Musiker ein besonderer Kreis: Gemeinsam mit der italienischen Gitarristin Carlotta Dalia veröffentlichen sie am 11. September 2026 ihr neues Album „Paganini – his music, his instruments“ – eingespielt auf Instrumenten, die tatsächlich alle aus Paganinis persönlichem Besitz stammen.
Dabei steht nicht der berühmte „Teufelsgeiger“ im Mittelpunkt, sondern eine kaum bekannte Seite: Paganini als Komponist und Gitarrist. Die Gitarre war sein ständiger Begleiter, und viele seiner kammermusikalischen Werke entstanden ursprünglich für dieses Instrument.
Das Quartett ist heute international gefragt – von Konzerten in der Elbphilharmonie bis zu Tourneen durch die USA, Großbritannien und Japan. Gleichzeitig engagieren sich die vier Musiker intensiv für die Vermittlung klassischer Musik: Mit der Goldmund Academy fördern sie junge Ensembles, entwickeln Konzertformate für Kinder – unter anderem gemeinsam mit dem aus der ARD bekannten Checker Julian – und bringen mit ihrem Goldmund Festival internationale Spitzenmusiker und Nachwuchstalente in einer persönlichen Festivalatmosphäre zusammen.
Die Geschichte verbindet Musikgeschichte, außergewöhnliche Instrumente und vier Jugendfreunde, die gemeinsam ihren Weg an die Weltspitze gefunden haben.
Weitere Informationen zum neuen Album finden Sie in der Pressemitteilung sowie der Link zum vorab anhören hier. Einen Ausblick über die Saison 2026/2027 finden sind hier. Videos zum neuen Album finden Sie hier.
________________________________________________________________________________________
LECH AM ARLBERG/Konzertsaal Lechwelten: „Joseph Haydn – Genie mit Frohnatur“ beim Lech Classic Festival
- August 2026
Der zweite Lech Classic Festival-Abend steht ganz im Zeichen von Joseph Haydn, der über eine liebenswürdige und positiv denkende Persönlichkeit verfügte – mit Sinn für Humor, und der respektvolle Herzlichkeit gegenüber anderen Musikern pflegte.

Sebastian Bru © Lech/ Zürs-Tourismus, Peter Panik
Das Lech Festival Orchester (bis auf Cellisten und Bässen stehend) beginnt unter dem Konzertmeister Sebastian Casleanu aus Münster mit den ersten beiden Sätzen der Sinfonie Nr. 38 in C-Dur „Echo“ mit kräftigem Eröffnungs-Tutti, rhythmischen Paukenschlägen und besonders festlichen Klängen, die zum Feiern einladen. Beim folgenden „Hornsignal“ in Allegro aus der 31. Sinfonie in D-Dur treten die Streicher anfangs sehr zurückhaltend auf, vollkommen im Hintergrund agierend und die zwei Hörner können strahlende Jagdsignale senden, die wie eine freundliche Einladung ertönen. Das Adagio gelingt sensibel und feinfühlig mit fließendem Dialog zwischen Violine, Cello und Hörnern, wobei die Querflöte auch dominante Akzente setzen kann. Es folgt ein temperamentvoller, klar-erklingender Finalsatz „Presto“ der Sinfonie Nr. 73 „La chasse“, sehr sauber und doch energiegeladen dargeboten. Das furiose Finale – aus der Oper „La fedeltà premiata“ aus 1780 – verklingt schön im fast zärtlichen pianissimo. Zuletzt geleitet Cellovirtuose Sebastian Bru mit dem Violoncello-Konzert Nr. 2 in D-Dur in die Pause. Haydns Meisterwerk der Wiener Klassik wurde erst 1962 gefunden und erfordert höchste technische Brillanz und der Stimmführer der Cellogruppe der Wiener Philharmoniker erfüllt die hohen Anforderungen mit Bravour, gewohnter Souveränität und ohne Notenblätter. Feinsinnige Dialoge zwischen dem Soloinstrument und dem Orchester führen durch die drei Sätze: in Allegro moderato führt das Cello nach langem, erhabenem Beginn der Orchestermusiker in lyrisch-warme Tessitura und präsentiert im nächsten Satz Adagio einen von besonderer Innigkeit getragenen, grandiosen Soloteil. Tiefe Berührung und große Ausdrucksstärke bewirken Zwischenapplaus des begeisterten Publikums. Der Schluss-Satz Rondo. Allegro zeigt erneut das gute Zusammenspiel und Bru beweist mit hingebungsvollem Einsatz tänzerische Leichtigkeit und verströmt gekonnt Fröhlichkeit und Freude.

Damien Muller © Lech/ Zürs-Tourismus, Peter Panik
Beim Hornkonzert Nr. 1 in D-Dur (nur zwei Konzerte für Blasinstrumente von Haydn sind derzeit bekannt) gibt es einen kurzfristigen Solistenwechsel, da Eva Lilla Fröschl erkrankt ist. Zum Glück können die Veranstalter auf renommierte Musiker blitzschnell zurückgreifen und Einspringer Damien Muller kann in den Ecksätzen in Allegro helle Freundlichkeit und positive Energie vermitteln. Auf dem Naturhorn spielend schafft der junge Luxemburger die schwierig zu spielenden großen Oktavsprünge und die hohen Anforderungen im Mittelsatz Adagio mit Eleganz und wunderbar tiefem Register.
Am Veranstaltungsende erlebt man Fedor Rudin in Haydns Konzert für Violine und Orchester in A-Dur, das nur eines von drei Violinkonzerten des Komponisten ist. Der in Moskau geborene, 2019-21 als Konzertmeister der Wiener Philharmoniker tätige Geiger besticht mit virtuosem Können, stets stilistisch fein und vor allem der 3. Satz Allegro wird mit fröhlicher, leichter Art gebracht. Am Cembalo begleitet wundervoll Kamila Akhmedjanova und setzt klangvolle Akzente. Wenn Rudin gerade nicht auf seinem Instrument brilliert, dirigiert er leidenschaftlich und gibt präzise Einsätze vor. Bravo-Rufe folgen, sodass noch eine Zugabe – Fritz Kreislers Recitativo und Scherzo-Caprice – folgt.
Susanne Lukas