DIE SONNTAG-PRESSE, 6. SEPTEMBER 2026

DIE SONNTAG-PRESSE, 6. SEPTEMBER 2026

Foto: Wolkenturm (c) Lisa Edi

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SONNTAG-PRESSE, 6. SEPTEMBER 2026

Grafenegg
Grafeneggs Festival kommt im Jubiläumsjahr zu einem brillanten Ende
Abschlusskonzerte des Grafenegg Festivals 2026- Im 20. Jubiläumsjahr wartete das Festival am niederösterreichischen Wagram mit brillanten Ensembles und Solisten auf. Da demonstriert eine Debütantin mit 85 Jahren, was Klavierspiel tatsächlich bedeuten kann, da klettert ein Dirigent langsam und behutsam zur Weltspitze auf, da gastieren die Wiener Philharmoniker mit ihrem derzeitigen Lieblingsdirigenten und da spielt das Residenzorchester – die Niederösterreichischen Tonkünstler – mit einer der prominentesten Soprane.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Bremen/ Musikfest
Sir Simon Rattle setzt den grandiosen Schlusspunkt beim Musikfest Bremen
Es soll ein weiteres von etlichen, zuvor bereits erlebten Highlights werden beim Musikfest Bremen. Und dann, während sich das Orchester bereits in spielbereit wartet, fehlen Dirigierpult und Dirigentenpodest. Was man glatt für ein Versäumnis der Bühnenarbeiter halten könnte, hat indes seine Richtigkeit: Sir Simon Rattle, einer der ganz Großen seiner Zunft, benötigt dergleichen nicht; denn die Partitur hat er im Kopf, und sein Dirigat erfolgt quasi auf Augenhöhe mit den Musizierenden.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de

Wien
Opern-Air im Burggarten: Was die Klassikstars darüber verraten
Die Staatsoper präsentiert am Sonntag ein Open-Air-Konzert mit Stars wie Asmik Grigorian, Piotr Beczała und Juan Diego Flórez. Als sich der Burggarten im vergangenen Jahr in eine große Klassikbühne bei freiem Eintritt verwandelte, musste das Gelände bereits eine Stunde vor Beginn gesperrt werden, da der Andrang so groß war. Und jetzt ist es wieder so weit. Am Sonntag um 19.30 Uhr findet das Open-Air-Konzert der Wiener Staatsoper bereits zum zweiten Mal statt (ORF III überträgt um 20.15 Uhr live zeitversetzt).
Kurier.at.opern.air

Wien
Opernwelthauptstadt Wien: Glanz nach außen, Versagen nach innen?
Welch schönes Wochenende! Zehn Stunden lang habe ich als Mitglied einer Jury Gesangstalenten zugehört. Die Resultate waren berückend und doch bedrückend: Die jungen Leute kamen zwar aus den Wiener Kunst-Universitäten. Aber Österreicher traten unter ferner sangen an. 4 von ihnen kamen aus der Musik-Uni und dem Konservatorium in Wien, und die Statistik stimmt nachdenklich: Zehn der 25 entstammen dem asiatischen, sieben dem osteuropäischen Raum. Die beiden teilnehmenden Österreicher? Unauffällig. Gewonnen hat die einzige nicht in Wien Ausgebildete, die lettische Sopranistin Etina Saulite, die mit ihren nicht vorstellbaren 20 Jahren schon eine Kinderproduktion an Meyers Mailänder Scala bestritten hat.
https://www.news.at/menschen/oper-gesangstalente-oesterreich-rp2

Wien/Staatsoper
Staatsopern-Auftakt: Stiller Protest gegen einen exzellenten Don Carlo
Kaum sind die Salzburger Festspiele vorbei, blickt die Wiener Opernszene mit Spannung auf Kirill Serebrennikovs Don Carlo zum Staatsopern-Saisonauftakt. Ein mutiger Schachzug, so reichten die Missfallensäußerungen bei der Premiere doch bis in den Graben. Diesmal waren die Skeptiker still, die musikalische Bilanz ebenso glanzvoll wie diese geniale, gesellschaftskritische Regie!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Der Sturm am Notenpult: Sommer-Ausblick auf Neujahr (Bezahlartikel)
Tugan Sokhiev und die Wiener Philharmoniker in Grafenegg.
https://kurier.at/kultur/der-sturm-am-notenpult-sommer-ausblick-auf-neujahr/403188485

Bayreuth
Kritik: Händels „Floridante“ bei Bayreuth Baroque: Freiheitsoper mit dramaturgischen Schwächen
Diese Oper von Georg Friedrich Händel ist selten zu sehen, vielleicht auch deshalb, weil sie nach der Uraufführung im Dezember 1721 mehr politische als musikalische Schlagzeilen machte. Ihr Thema ist aufwühlend, ihre Handlung weniger. Das machte auch die Bayreuther Inszenierung von Max Emmanuel Cenčić zu einer zwiespältigen Angelegenheit.
BR-Klassik.de.aktuell

Floridante: Tyrann im englischen Herrenhaus
Händels Oper Floridante zählt heute zu den eher unbekannteren Werken des Hallenser Komponisten. Dabei war die Uraufführung am 9. Dezember 1721 im King’s Theatre am Haymarket in London ein Erfolg, so dass in der gleichen Spielzeit noch 14 weitere Aufführungen folgten und das Werk auch in der kommenden Spielzeit wieder aufgenommen wurde. Doch die andauernden Änderungen, die Händel an der Partitur vornahm, führen zu einer komplexen Materiallage, die eine Produktion im Sinne der historischen Aufführungspraxis erschweren. Ursprünglich war die Partie der Elmira für die Starsopranistin Margherita Durastanti vorgesehen, die aber aus einem Italien-Urlaub zunächst nicht nach London zurückkehrte, so dass Händel die Partie für die Altistin Anastasia Robinson umgestaltete. Für die Wiederaufnahme 1722 stand die Durastanti dann zur Verfügung, so dass er die Partie erneut abänderte. Beim Bayreuth Baroque Opera Festival hat man sich nun entschieden, auf die Fassung der Uraufführung mit der Alt-Besetzung zurückzugreifen. Da die Oper unter anderem bei den Internationalen Händel-Festspielenin Karlsruhe noch nicht auf dem Programm stand, entsteht die Inszenierung als Koproduktion der beiden Festivals und ist 2027 auch in Karlsruhe zu erleben.
https://www.omm.de/veranstaltungen/festspiele2026/BAY-2026-floridante.html

Berlin
Joana Mallwitz sagt Konzerte ab: Dirigentin wird zum zweiten Mal Mutter
Joana Mallwitz geht in die Babypause. Bereits angekündigte Konzerte musste die Dirigentin kurzfristig absagen. Für Auftritte beim Musikfest Berlin und zur Saisoneröffnung hat das Konzerthaus Berlin nun Ersatz bekannt gegeben.
BR-Klassik.de.aktuelles

Musikfest Berlin: Psychogramm einer Selbstvergewaltigung (Bezahlartikel)
Jordi Savall und Simon Rattle dirigieren beim Musikfest Berlin Werke der frühen Romantik. Die Ergebnisse fallen sehr unterschiedlich aus. Vor allem aber glänzt Isabelle Faust mit Schumanns Violinkonzert.
FrankfurterAllgemeine.net.jordi.savall

Deutsche Oper Berlin: Probe des Helikopter-Streichquartetts (Podcast)
Musik, die abhebt, im wahrsten Sinne des Wortes: Die Deutsche Oper Berlin startet mit einem spektakulären Ereignis in die neue Spielzeit.
radiodrei.de.programm

Wien
Vorankündigung: Lieder ohne Grenzen – von Wien nach Budapest
11.11. Antonio-Vivaldi-Saal, Johannesgasse 8, 1010 Wien, 19.30 Uhr (Einlass 19.00 Uhr). Die Mezzosopranistin Bernadett Nagy und der Dirigent, Komponist und Pianist Dániel Dinyés haben ein erlesenes Programm zusammengestellt. Ihr Konzept verbindet zwei musikalische Perspektiven, die im Programm immer wieder miteinander in Dialog treten. Die eine führt in die Wiener Liedkunst des 20. Jahrhunderts. Mit Werken von Arnold Schönberg, Egon Wellesz, Alexander Zemlinsky, Erich Wolfgang Korngold und Gottfried von Einem entsteht ein facettenreiches Panorama der Wiener musikalischen Moderne. Die andere Perspektive lenkt den Blick auf das zeitgenössische Liedschaffen in Ungarn, dem Heimatland der beiden Künstler. Zu entdecken sind Werke von Gergely Vajda, Judit Varga, Ákos Bánlaky, Georgi Sztojanov, Barna Szabó, Márton Levente Horváth, Zsolt Serei und Dániel Dinyés selbst. Der Abend lädt dazu ein, musikalische Verbindungen zwischen zwei mitteleuropäischen Kulturmetropolen aufzuspüren und gibt die Möglichkeit, neben Bekanntem auch neue und hierzulande fast unbekannte Aspekte der Liedkomposition zu erforschen.
Veranstalter: Dr. Rudi Frühwirt
Klassik-begeistert.de

Berlin
Was uns „Unter den Linden“ in der Saison 2026/27 erwartet
Die eben beginnende neue Spielzeit in der Staatsoper Unter den Linden ist die dritte der Intendantin Elisabeth Sobotka und des Generalmusikdirektors Christian Thielemann. Nachdem der – in größeren personellen Turbulenzen befindliche – Berliner Kultursenat die Etats der Opernhäuser empfindlich gekürzt hat, muss auch das Berliner Vorzeigehaus sparen.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

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Bremen/ Musikfest
Anna Lapwoods grandiose Orgel-Performance bringt das Auditorium zum Toben. Die Orgel-Queen
Lange Menschenschlangen drängen in den Bremer Dom. Die gut 1300 Plätze sind restlos ausverkauft. Und zwar – kaum zu glauben! – für ein Orgelkonzert, bei dem noch nicht mal ein einziges Werk großer Komponisten wie etwa Bach oder Liszt zu hören sein wird. Zustande gebracht hat diesen Hype eine einzige Person: die mittlerweile als Orgel-Queen titulierte 31-jährige Anna Lapwood. Drinnen ist die umtriebige, ansonsten als offizielle Organistin der Londoner Royal Albert Hall tätige Musikerin vor dem imposanten Prospekt der großen Sauer-Orgel zwar kaum auszumachen; sie weiß sich aber, nach bereits eingangs überaus begeistertem Beifall, sehr wohl in Szene zu setzen.
Von Dr. Gerd Klingeberg
Klassik-begeistert.de

Grafenegg
Der Sturm am Notenpult: Sommer-Ausblick auf Neujahr  Bezahlartikel
Tugan Sokhiev und die Wiener Philharmoniker in Grafenegg.
Kurier.at.grafenegg

Bollwerk gegen den Faschismus: Das Konzerthausorchester in der Philharmonie (Bezahlartikel)
Hans Werner Henze dachte seine Neunte Sinfonie als Gegenentwurf zur Neunten Beethovens, verkehrte die Brüderlichkeit angesichts des Naziterrors in ihr Gegenteil. So war das Konzert in der Berliner Philharmonie.
Tagesspiegel.de.Bollwerkgegenfaschismus

Hamburg
Keine Änderungen nach Kühne-Tod: Eröffnung Hafencity-Oper weiter in Planung
Klaus-Michael Kühne blieb bis zu seinem Tod seiner Heimatstadt Hamburg verbunden. Dort finanzierte er auch viele Kultur-Projekte, etwa für die Elbphilharmonie und zuletzt für den Neubau einer Oper. Die neue Oper war ein großer Wunsch des Milliardärs und Opernfans Klaus-Michael Kühne. Ändert sein Tod etwas an der Umsetzung? Nein, sagen Stadt, Stiftung und das Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG). Dem Vertrag über den Neubau der Oper hatte die Hamburgische Bürgerschaft zugestimmt. Er sieht vor, dass die Kühne-Stiftung den Bau des Opernhauses finanziert und die Stadt dafür ein Grundstück am Baakenhöft unentgeltlich zur Verfügung stellt und erschließt.
Ndr.de.Kultur.gesellschaft

Tonträger
Brucve Liu „Lunaris“: Klaviermusik von Bach bis Cage
Vor fünf Jahren hatte der Pianist Bruce Liu aus Kanada seinen großen Durchbruch. Er hat den berühmten Chopin-Klavierwettbewerb in Warschau gewonnen. Damals war er 24 Jahre alt. Der Sieg beim Wettbewerb hat ihn international bekannt gemacht. Inzwischen tritt Bruce Liu weltweit als Solist auf, von Amerika über Europa bis China. Gerade ist sein neues Album rausgekommen: „Lunaris“ heißt es. Mit Stücken über den besonderen Zauber der Nacht.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/bruce-liu-lunaris-album-tipp-100.html

Links zu englischsprachigen Artikeln

Prag
Shostakovich provides a searing start to the new Czech Philharmonic season
bachtrack.com.de.schostakovich

London
English Touring Opera Announces Autumn 2026 Tour
https://operawire.com/english-touring-opera-announces-autumn-2026-tour/

English National Opera to Present Pulitzer Prize-Winning ‘Angel’s Bone’ at London Coliseum
operawire.com.pulitzerprice

BBC Proms 2026 – Berliner Philharmoniker (2/2) – Kirill Petrenko conducts Scriabin’s Third Symphony/
The Divine Poem, and Augustin Hadelich plays Beethoven’s Violin Concerto.
https://www.colinscolumn.com/bbc-proms-2026-berliner-philharmoniker

New York
All about Donbas
Keri-Lynn Wilson and the Ukrainian Freedom Orchestra channeled a want for justice into fine music-making in two appearances at David Geffen Hall.
https://parterre.com/2026/09/04/all-about-donbas/

Cleveland
Welser-Möst charms with a Viennese evening for his Blossom farewell
seenandheard.international.com.welser.moest

San Diego
San Diego Opera to Present RIGOLETTO at Civic Theatre
Madison Leonard, Jose Simerilla Romero and Peixin Chen join the cast, with Yves Abel conducting the San Diego Symphony Orchestra.
broadwayworld.bww.opera

Los Angeles
Dudamel’s return and 15 other classical music, dance shows to catch this fall in SoCal
latimes.los.angeles

Recordings
Handel’s Italians (Carlo Vistoli, Le Concert d’Astrée, Emmanuelle Haïm)
Vistoli serves up a veritable cornucopia of Handelian delights.
limelight.arts.com

Ballett/ Tanz

Interview: Los Angeles Ballet director Melissa Barak on the company’s Hollywood Bowl debut
Choreographer Melissa Barak took time from rehearsals to speak with  dance writer Ann Haskins about Los Angeles Ballet’s debut at the Hollywood Bowl.
gramiliano.com.losangeles

Hamburg
Was bringt die neue Saison beim Hamburg Ballett?
Das Hamburg Ballett ist wieder vollzählig, das Ensembleverzeichnis weist 66 besetzte Stellen auf. Damit gehört es zu den mittelgroßen Ballettensembles, zumindest verglichen mit jenen in Paris (153 Namen) oder Moskau (Bolschoi mit um die 300 Nennungen). Die Reihe der Ersten Solisten wird um Charlotte Larzelere, Olivia Betteridge, Callum Linnane und Louis Musin erweitert, als Solisten betreten Hayley Page, Ida Stempelmann, Artem Prokopchuk und Francesco Cortese neu die Ballettbühne im Hamburger Opernhaus. Mit Ausnahme des Australiers Linnane verfügen alle genannten Tänzerinnen und Tänzer über eine Ausbildung in der Ballettschule des Hamburg Balletts oder wurden vom Bundesjugendballett in das Ensemble übernommen (Larzelere, Stempelmann). Der dreißigjährige Linnan tanzte vor seinem hiesigen Engagement bereits als Erster Solist beim Australian Ballet in Melbourne.
Ein Meinungsbeitrag von Dr. Ralf Wegner
Klassik.begeistert.de

Sprechtheater

Wien: Neue Saison: Das zeigen Wiens Theater
Im September beginnt an Wiens großen Sprechtheatern die neue Spielzeit. Volkstheater, Burgtheater und Josefstadt setzen dabei sowohl auf Klassiker als auch auf zeitgenössische Stoffe. In der Josefstadt gibt es zudem eine neue Leitung und ein „Theaterfest“, für die Kleinkunst öffnet eine neue Bühne am Alsergrund.
https://wien.orf.at/stories/3368373/

Jelineks „Unter Tieren“: Ein Quieken sagt so viel wie Tausend Worte
Das neueste Finanzskandale-Stück der Literaturnobelpreisträgerin ist ab sofort am Burgtheater zu sehen. Gut investierte vier Stunden
DerStandard.at.story.jelinek

Nachruf
Erni Mangold ist tot: Adieu, du unwiderstehliche Unbeugsame!
Mit ihrem Tod verliert Österreich eine seiner größten Schauspielerinnen und eine entschlossene Kämpferin für Wahrheit und Gerechtigkeit
DerStandard.at.story.mangold

Erni Mangold ist tot
Die Schauspielerin, Regisseurin und ehemalige Professorin Erni Mangold ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Sie sei in der Nacht in einem Wiener Altersheim „eingeschlafen“, teilte Mangolds Agent Klaus Kelterborn am Samstag mit.
https://orf.at/stories/3178891/

Schauspielerin Erni Mangold im Alter von 99 Jahren gestorben
Die Charakterdarstellerin reüssierte am Theater sowie in Film und Fernsehen. Ihren Bühnenabschied feierte sie 2017.
DiePresse.com.schauspielerin

Wien
Schauspiellegende Erni Mangold im Alter von 99 gestorben
Die Kammerschauspielerin starb laut Medienberichten am 5. September im Kreise ihrer Familie. Über Jahrzehnte prägte sie Theater, Film und Fernsehen in Österreich.
Kurier.at.mangold.nachruf

Bekannt aus „Der Untergang“: Schauspieler Michael Mendl gestorben
Der Deutsche verstarb im Alter von 82 Jahren. Er verkörperte oftmals historische Figuren von Willy Brandt bis Papst Johannes Paul II
DerStandard.at.story.deruntergang

Wien/Josefstadt
Keine große Revolution: Rötzer startet Josefstadt-Ära mit schwachem Schnitzler
Das operettenhaft in Szene gesetzte Schnitzler-Drama „Komödie der Verführung“ bleibt trotz aufwendiger Inszenierung eine heute schwer begreifbare Sache. In kriegslüsternen Zeiten steigt die Partydichte an. Noch Glücklichsein, bevor alles vage wird, vielleicht sogar verloren – oder auch viel dazugewonnen ist! Panik vor einer und die Gier auf eine Zeitenwende stehen den Figuren aus Arthur Schnitzlers Komödie der Verführung anno 1914 gleichermaßen ins Gesicht geschrieben. Adelige und solche des Scheins tummeln sich da am Maskenball von Prinz Arduin von Perosa (Johannes Zirner), es geht um Geld, Karrieren und Sex. Ein Hauch von Traumnovelle im Stil Stanley Kubricks (Eyes Wide Shut, 1999) wurde im Theater in der Josefstadt spürbar, das am Donnerstag mit diesem zu Recht kaum gespielten Drama die neue Ära unter Marie Rötzer eingeläutet hat.
DerStandard.at.roetzer

Literatur/ Buch

Ein Roadtrip von Friedhof zu Friedhof: „Wo die Toten sprechen“
In diesem Roman kann man die Toten hören, und bekommt eine Playlist mit fabelhafter Musik dazu. Jaroslav Rudiš erweist sich mit „Wo die Toten sprechen“ erneut als einer der großen Erzähler Mitteleuropas.
https://www.diepresse.com/41219474/ein-roadtrip-von-friedhof-zu-friedhof

Politik

Magdeburg
Angst vor Wahlausgang. Schreckgespenst AfD: „… dann ist CDU kaputt!“
Zwischen Besorgnis und Nüchternheit: Die Landtagswahl im ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt am Sonntag gilt nicht nur bei unseren Nachbarn als brisant. Dass auch die Augen der EU und internationaler Beobachter fest auf die Landeshauptstadt Magdeburg gerichtet sind, liegt an einem drohenden politischen Erdbeben.
https://www.krone.at/4281721

Fällt der Dominostein?: Deutsche Teilung 2.O: So erobert die AfD den Osten
Historischer Wahlsonntag: In Sachsen-Anhalt könnte der erste Dominostein zu einer neuen „Teilung“ der Bundesrepublik fallen. Europa droht ein unregierbares Deutschland wegen der Folgen der Migrationswelle von 2015.
https://www.krone.at/4282009

Eine Genugtuung für Putin: Schweiz stimmt über strengere Neutralität ab
Die Neutralitätsinitiative will eine strengere Definition des Begriffs in der Verfassung verankern. Wird die Initiative angenommen, sanktioniert die Schweiz Russland nicht mehr – und müsste Milliarden eingefrorener Gelder freigeben.
DiePresse.com.schweiz

Sport

Autorennsport/ Formel1
Überraschung in Quali: Alpine-Pilot Gasly rast in Monza zur Poleposition
Alpine-Pilot Pierre Gasly ist in Monza überraschend zur Poleposition gerast. Hinter dem Franzosen starten Mercedes-Fahrer George Russell und Oscar Piastri im McLaren von den Plätzen zwei und drei ins Rennen am Sonntag.
https://www.krone.at/4281746

Quali-Plan durchkreuzt
„Ausgetrickst!“ Wolff sauer auf Verstappen
Überraschung im Monza-Qualifying! Alpine-Pilot Pierre Gasly schnappte sich die Pole Position, während Mercedes nach einem eigentlich klaren Windschatten-Plan mit langen Gesichtern zurückblieb. Teamchef Toto Wolff sieht einen Hauptgrund dafür bei Max Verstappen. „Wir sind in der Vorbereitung auf den letzten Run von Max ausgetrickst worden“, klagte der Wiener nach dem Qualifying.
https://www.krone.at/4284063

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Unter’m Strich

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 6. SEPTEMBER 2026)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 6. SEPTEMBER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

ERLEBNIS BÜHNE. PROGRAMMHÖHEPUNKTE SEPTEMBER 2026

HEUTE SO 6. 9. 2026
HERZLICH WILLKOMMEN BEI STARS UNTER FREIEM HIMMEL -WIR BEGRÜSSEN SIE LIVE AUS DEM WIENER BURGGARTEN BEIM
„STAATSOPERN-AIR“ – GALAKONZERT!   
20.15 Uhr

air
Foto: ORF

DAS GROSSE STAATSOPERN-AIR 2026
Musikalische Leitung Marco Armiliato
Mit Asmik Grigorian, Piotr Beczała, Juan Diego Flórez & Ludovic Tézier
Orchester, Chor & Opernschule der Wiener Staatsoper

Präsentation Barbara Rett & Bogdan Roščić
Wiener Burggarten 2026
Der große Saisonauftakt der Wiener Staatsoper bei freiem Eintritt im Wiener Burggarten und exklusiv in ORF III!
Zum 2. Mal feiert die Wiener Staatsoper ihren Saison-Auftakt mit einem glanzvollen Freiluft-Konzert im Wiener Burggarten!
4 Superstars der heutigen Opernwelt sind live mit dabei: Asmik Grigorian, Piotr Beczała, Juan Diego Flórez und Ludovic Tézier!
Das Orchester der Wiener Staatsoper unter Dirigent Marco Armiliato begleitet die Stars sowie das Ensemble, den Chor und die jungen Künstler der Opernschule, die Highlights aus der
bevorstehenden Saison zum Besten geben.

Erleben Sie unter freiem Himmel die schönsten Opern-Hits und genießen Sie eine Vorschau auf das spannende Programm der kommenden Spielzeit – durch den Abend führen auch heuer
wieder Direktor Bogdan Roščić und Barbara Rett!

Wien
Opern-Air im Burggarten: Was die Klassikstars darüber verraten
Die Staatsoper präsentiert am Sonntag ein Open-Air-Konzert mit Stars wie Asmik Grigorian, Piotr Beczała und Juan Diego Flórez. Als sich der Burggarten im vergangenen Jahr in eine große Klassikbühne bei freiem Eintritt verwandelte, musste das Gelände bereits eine Stunde vor Beginn gesperrt werden, da der Andrang so groß war. Und jetzt ist es wieder so weit. Am Sonntag um 19.30 Uhr findet das Open-Air-Konzert der Wiener Staatsoper bereits zum zweiten Mal statt (ORF III überträgt um 20.15 Uhr live zeitversetzt).
Kurier.at.opern.air

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Neapel/ Teatro San Carlo: AIDA mit Netrebko, DeShong. Kaufmann, Salsi 

A selection of photos from the rehearsal for concert performance of Verdi’s Aida at the Teatro San Carlo, Naples, starring Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, Elizabeth DeShong, and Luca Salsi, conducted by Maestro Riccardo Frizza

aida

ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos
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Wien
Vorankündigung: Lieder ohne Grenzen – von Wien nach Budapest

musica

11.11. Antonio-Vivaldi-Saal, Johannesgasse 8, 1010 Wien, 19.30 Uhr (Einlass 19.00 Uhr). Die Mezzosopranistin Bernadett Nagy und der Dirigent, Komponist und Pianist Dániel Dinyés haben ein erlesenes Programm zusammengestellt. Ihr Konzept verbindet zwei musikalische Perspektiven, die im Programm immer wieder miteinander in Dialog treten. Die eine führt in die Wiener Liedkunst des 20. Jahrhunderts. Mit Werken von Arnold Schönberg, Egon Wellesz, Alexander Zemlinsky, Erich Wolfgang Korngold und Gottfried von Einem entsteht ein facettenreiches Panorama der Wiener musikalischen Moderne. Die andere Perspektive lenkt den Blick auf das zeitgenössische Liedschaffen in Ungarn, dem Heimatland der beiden Künstler. Zu entdecken sind Werke von Gergely Vajda, Judit Varga, Ákos Bánlaky, Georgi Sztojanov, Barna Szabó, Márton Levente Horváth, Zsolt Serei und Dániel Dinyés selbst. Der Abend lädt dazu ein, musikalische Verbindungen zwischen zwei mitteleuropäischen Kulturmetropolen aufzuspüren und gibt die Möglichkeit, neben Bekanntem auch neue und hierzulande fast unbekannte Aspekte der Liedkomposition zu erforschen.

Die andere Perspektive lenkt den Blick auf das zeitgenössische Liedschaffen in Ungarn, dem Heimatland der beiden Künstler. Zu entdecken sind Werke von Gergely Vajda, Judit Varga, Ákos Bánlaky, Georgi Sztojanov, Barna Szabó, Márton Levente Horváth, Zsolt Serei und Dániel Dinyés selbst.

Der Abend lädt dazu ein, musikalische Verbindungen zwischen zwei mitteleuropäischen Kulturmetropolen aufzuspüren und gibt die Möglichkeit, neben Bekanntem auch neue und hierzulande fast unbekannte Aspekte der Liedkomposition zu erforschen.

Mit Bernadett Nagy und Dániel Dinyés stehen dafür zwei ideale Interpreten auf der Bühne des Antonio-Vivaldi-Saals.

Das detaillierte Programm wird in Kürze auf   https://www.rfmusica.eu     veröffentlicht.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Erforderliche Zählkarten können Sie unkompliziert über die Website reservieren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen gemeinsamen, inspirierenden Abend!

Veranstalter: Dr. Rudi Frühwirt
Klassik-begeistert.de

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CD/ Gramola: Franz Schubert; Klavierwerke Vol 3. MEIRA FARKAS

farkas

Klavierwerke Vol. 3
Die in Rumänien geborene Pianistin Meira Farkas stand bereits in jungen Jahren mit großen Künstlerpersönlichkeiten wie Itzhak Perlman, Rudolf Serkin, Pinchas Zukerman oder Pablo Casals auf der Bühne. Nach bereits zwei Doppel-CDs mit Klavierwerken von Franz Schubert, die von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen wurden, präsentiert die große Schubert-Pianistin Farkas nun den dritten Teil ihrer Schubert-Einspielungen bei Gramola. Dieser beinhaltet die Klaviersonaten Nr. 1 E-Dur, D 157, Nr. 4 a-Moll D 537 und Nr. 14 a-Moll D 784, die vier Impromptus op. 90, D 899 sowie mit Litanei (auf das Fest Allerseelen), Erstarrung (aus der Winterreise) und Ständchen/Serenade (aus Schwanengesang) drei Transkriptionen von Schubert-Liedern von Franz Liszt. – Der bekannte Kritiker Karl Löbl schrieb über das erste der Schubert-Alben mit Meira Farkas: „Tief empfundene, souverän gestaltete Interpretationen, an denen man sich nicht satt hören kann … Die Sonaten sind bei ihr niemals Vortragsstücke, sondern lyrische oder dramatische, traurige, zuweilen auch humorvolle Monologe … Der Himmel so nah.“
Katalognummer 99217
CD 2
Code: 385

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