DIE FREITAG-PRESSE, 18. SEPTEMBER 2026

DIE FREITAG-PRESSE, 18. SEPTEMBER 2026

Foto: Lapwood Anna (c) Andy Paradise

Für Sie und Eure in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE, 18. SEPTEMBER 2026

Köln
Orgelschaden in Köln: Anna Lapwood verwandelt ein Beinahe-Fiasko in einen phänomenalen Triumph
Man stelle sich vor, der Saal ist prall gefüllt, alle warten auf Anna Lapwood (31), Jungtalent und Stargast des Abends, die aktuell auf Tournee durch Europa die Herzen berauscht und in den sozialen Medien ein Millionenpublikum für die Orgel begeistert. Und dann tritt mit mehreren Minuten Verspätung der Veranstalter auf die Bühne und verkündet das maximal Verheerendste: Die Orgel ist ausgefallen. Was wie der schlimmste Alptraum aller klingt, wird an diesem Mittwoch in Köln Realität.
Von Daniel Janz
Klassik-begeistert.de

Köln
Glühbirnen, Geschirr, TischeDie letzten Vorbereitungen für die Eröffnung der Oper
In schwindelnder Höhe stehen die Fachleute auf einer Leiter und sorgen dafür, dass das Opernfoyer rechtzeitig vor dem Tag der offenen Tür noch mehr Glanz bekommt. In die Muranoglas-Leuchter, die auch von außen durch die großen Fenster zu sehen sind, werden neue Birnen eingeschraubt. „Bisher hatten wir, um zu sehen, ob die Technik funktioniert, einfache Birnen benutzt. Und die waren teilweise lange in Betrieb. Nun sind es die neuesten LED‑Leuchten. Die bringen das Glas nochmal richtig zum Leuchten“, sagt Architekt Remigiusz Otrzonsek, der verantwortlich für die Sanierung der Kölner Bühnen ist.
KoelnerStadtanzeiger.de

Berlin
Berlin hat nicht nur eine Oper!
Dass Berlins Kultur vom neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag profitiert, ist eine schöne Nachricht. Die Unterstützung der Zusammenarbeit von Staatskapelle und der Barenboim-Said Akademie ist wichtiger denn je. Dass hier junge Musiker aus Israel und Palästina zusammen studieren und auftreten, ist angesichts des Krieges in Nahost nicht selbstverständlich. Im Stiftungsrat der Opernstiftung will der Bund künftig mitmischen. Gut so! Denn hier bekommt der Kulturstaatsminister bestimmt zu hören, dass Berlin nicht nur eine Oper mit großem Förderbedarf hat.
BerlinerOpernstiftung/bz.Berlin

Theater an der Wien: „La Calisto“ ist nicht jugendfrei, aber dafür umso lustiger (Bezahlartikel)
Orgien, Genderverwirrungen und betörend schöne Musik: Stefan Herheim eröffnete die Saison mit einer ebenso komischen wie schlüpfrigen Inszenierung der Barockoper von Francesco Cavalli.
DiePresse.com.calisto

„La Calisto“ im Theater an der Wien: Ein Mythen-Fantasy-Theater (Bezahlartikel)
Hausherr Stefan Herheim inszeniert „La Calisto“ teils als echtes Zaubertheater, teils banal.
https://kurier.at/kultur/musik-oper-kritik-theater-an-der-wien-la-calisto/403191385

Produktion, die Maßstäbe setzt: Neue Oper Wien macht „Geschichte“
Oscar Strasnoys A-cappella-Operette vermengt im Mak Leben und Zeit des Schriftstellers Witold Gombrowicz virtuos
DerStandard.at.story

Wien/ Musiktheater an der Wien
„La Calisto“ in Wien: Theaterzauber adelt Sexklamotte
SalzburgerNachrichten.at.theaterzauber

Kontinuität in Salzburg garantiert (Bezahlartikel)
Peter de Caluwe wird neuer Intendant der Salzburger Festspiele. Er ist ein erfahrener Opernmann und wird die unter Gerard Mortier vorgenommene Ausrichtung beibehalten.
FrankfurterAllgemeine.net.salzburg

Doppelspitze in Salzburg gescheitert: Peter de Caluwe wird neuer Intendant
Die Ereignisse überschlagen sich: Beinahe hätten Barrie Kosky und Sophie de Lint die Intendanz der Salzburger Festspiele übernommen. Nun kommt alles anders. Der belgische Opernmanager Peter de Caluwe wird künftig das weltberühmte Festival künstlerisch leiten.
BR-Klassik.de.decaluwe

Eine glanzlose Lösung für die Salzburger Festspiele (bezahlartikel)
Der Wiener Bürgermeister hat die geplante Kultursteuer abgesagt. Hat auch in Salzburg letztlich die Vernunft gesiegt?
DiePresse.com.glanzlos

Besser eine klare Führung als ein Duo-Murks für die Salzburger Festspiele
Das Kuratorium hat sich mit Peter de Caluwe gegen eine spannende Doppelspitze und für eine erfahrene Hand entschieden – ein guter Schritt
DerStandard.at.story.klare.fuehrung

Zukunft von Crepaz bei Festspielen offen
https://salzburg.orf.at/stories/3371505/

Graz
Der Steirische Herbst steht vor der Türe: In Graz werden rote Flaggen gehisst
Am 24. September wird das Festival unter dem Motto „Red Flags“ in Graz eröffnet. Vier Wochen lang gibt es Kunst aller Disziplinen zu erleben
DerStandard.at.story.steirischer.herbst

Eisenstadt
Festival Herbstgold: Ein dirigierendes Energiebündel zum Auftakt (Bezahlartikel)
Das Eröffnungskonzert auf Schloss Esterházy in Eisenstadt war geprägt von Riccardo Minasi am Pult. Cellist Pablo Ferrández begeisterte mit Haydn.
DiePresse.com.dirigierendes.energiebündel

Berlin
Ruf ich nach Todes Rast
Markerschütternd beginnt die Saison an der Komischen Oper Berlin. Mit Aribert Reimanns Kolossaloper „Lear“. Menschenfreund Barrie Kosky besorgt die Regie für diese Menschentragödie. Ein Ereignis der Extraklasse.
nachtkritiken.berlin.brandenburg

„Lear“ im Hangar: Blutige Urgewalt: Kosky bringt Macht und Meuchelmord auf die Bühne
BerlinerZeitung.de, machtund meuchelmord

Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit „Lear“ (Bezahlartikel)
In Aribert Reimanns bekanntester Oper verdrängen die Kinder die Väter. Barrie Kosky hat das Stück jetzt schonungslos im Hangar 4 des Flughafens Tempelhof inszeniert.
Tagesspiegel.de.aribert.reimann

Finsternis: Die Komische Oper führt Reimanns „Lear“ im Hangar auf – ein Geniestreich
Barrie Kosky eröffnet die Saison der Komischen Oper im Hangar Tempelhof mit Aribert Reimanns Shakespeare-Oper – kompromisslos, dissonant und von beklemmender Aktualität.
https://www.berliner-zeitung.de/article/barrie-kosky-lear-hangar-tempelhof-10402677

München
Tenor Benjamin Bernheim: „Ich singe gern den schönen Liebhaber“
„Oper für alle“ gibt es an der Bayerischen Staatsoper inzwischen seit 25 Jahren. In diesem Jahr ist Tenor Benjamin Bernheim dabei. Im BMW Park singt er tragische Liebhaber-Arien – und hofft, damit auch Menschen zu erreichen, die bisher noch wenig Berührung mit Oper hatten.
BR-Klassik.de.musik.bernheim

Wien
12,5 Prozent Kultursteuer: Bürgermeister Ludwig sagt Kultureuro in Wien ab

Mittwochnachmittag gab der Landeschef das überraschend per Video bekannt. Institutionen waren dagegen Sturm gelaufen
DerStandard.at.story.buergermeister

Biel/ Solothurn
Falstaff, ein unbekannter Bekannter
Michael William Balfe: Falstaff (Theater Biel Solothurn-Tobs

Ein Ire Erobert den italienischen Belcanto – als Sänger und als Komponist
Falstaff, ein unbekannter Bekannter

Links zu englischsprachigen Artikeln

Wien
Wiener Staatsoper 2026-27 Review: Le Nozze di Figaro
https://operawire.com/wiener-staatsoper-2026-27-review-le-nozze-di-figaro/

Berlin
A melody that begins a symphony
There may be frozen giant erections and psychedelic projections galore — but there’s also a surprising degree of emotion in Kirill Serebrennikov‘s latest theatrical experiment in Berlin.
https://parterre.com/2026/09/16/a-melody-that-begins-a-symphony/

Paris
Opéra National de Paris 2026-27 Review: Il Barbiere di Siviglia
https://operawire.com/opera-national-de-paris-2026-27-review-il-barbiere-di-siviglia/

London
Alcina review – Handel’s opera of sex and sorcery comes alive in vivid staging
TheGuardian.com.music.alcina

Handel’s Alcina bewitches hearts and minds again at Covent Garden
bachtrack.com.at.alcina

Alcina, review: This landmark Handel revival is a dazzling win for the Royal Opera (Subscription required)
The 2022 Olivier-winning production returns with a double injection of fresh energy from mezzo-soprano Beth Taylor and conductor David Bates
TheTelegraph.co.uk.alcina

Belfast
Ruby Dibble mesmerizes in Northern Ireland Opera’s hard-hitting Carmen
seenandheard.international.com.rubydibble

Chicago
DER VAMPYR to Make Chicago Debut with Chicago City Opera
Conducted by Alexandra Enyart and directed by SarahAnn Sutter, the production features baritone Jeremiah Strickler as Lord Ruthven.
broadwayworld.com.chicago

San Francisco
Last-minute curtain rises on a labour dispute instead of San Francisco Opera’s season
https://www.gramilano.com/2026/09/labour-dispute-san-francisco-opera/

Ballet / Dance

London
Review: New Works – Alvin Ailey American Dance Theater in London
https://www.gramilano.com/2026/09/review-new-works-alvin-ailey/

Sprechtheater

Linz/Schauspiel
Schauspiel Linz: Kaiser, Nestroy und „Linzer Torte“ als Premiere
https://www.krone.at/4296095

Basel
Ibsens „Gespenster“: Sehnsüchte der Erniedrigten
(Bezahlarikel)
Wie ein guter Neunzigminüter im Kino: Anna Bergmann inszeniert Henrik Ibsens „Gespenster“ am Theater Basel als pointiert gesellschaftspolitische Parabel auf den Untergang des männlichen Abendlandes.
FrankfurterAllgemeine.net.basel

Medien

Brennpunkt Medien
Datenschutz: Wie gefährlich sind KI-Brillen?
KI-Brillen: Praktisch, aber auch gefährlich? Im „Brennpunkt-Medien“-Talk spricht Rechtswissenschaftler und Philosoph Marlon Possard über die Risiken der neuen sogenannten Smart Glasses. Sie können nicht nur filmen und Gespräche aufnehmen, sondern Bilder und Personen mithilfe von KI direkt analysieren. „Es geht schon lange nicht mehr darum, was die KI kann, sondern was wir überhaupt mit ihr machen wollen“, warnt Possard. Besonders heikel sei, dass Betroffene oft gar nicht erkennen können, ob sie gerade aufgenommen werden. Mehr dazu sehen Sie im Video oben!
https://www.krone.at/4277822

Missbrauchsskandal. ORF verbannt Gunkl aus dem Programm
Der unter Missbrauchsverdacht stehende Kabarettist Günther „Gunkl“ Paal ist auch aus dem Fernsehen und dabei insbesondere aus im ORF ausgestrahlten Produktionen („Dorfers Donnerstalk“) bekannt. Eine aktuelle Zusammenarbeit mit dem ORF gebe es aber nicht, hielt das öffentlich-rechtliche Medienhaus auf APA-Anfrage am Donnerstag fest. Auch seien keine Ausstrahlungen früherer Produktionen geplant. Zuletzt sei Gunkl vor über einem Jahr im ORF zu sehen gewesen.
Heute.at.Orfund gunkl

Kabarettist erpresst
„Paal fordert von Frauen hohe Geldsumme zurück“
Schwere Missbrauchsvorwürfe, Missbrauchsdarstellungen am Computer und 189.000 Euro Schweigegeld: Im Fall des Kabarettisten Günther Paal alias „Gunkl“ geht es, wie die „Krone“ zuerst berichtete, um erschütternde Anschuldigungen. Die Verteidiger der beiden Frauen, Hubert Wagner und Werner Wendt, sprechen im Videointerview (siehe oben) hingegen nicht nur von einer „Liebesbeziehung“, sie verraten auch, dass der Kabarettist nun „eine hohe Geldsumme“ von dem Mutter-Tochter-Gespann zurückfordere.
https://www.krone.at/4298749

Politik

Österreich
Umfrage-Knaller: Mehrheit fordert jetzt Neuwahlen
Die Ampel für Österreichs erste Dreier-Koalition blinkt eineinhalb Jahre nach der Angelobung dunkelgelb: Eine Mehrheit von 46 Prozent will Neuwahlen. Es ist eine saftige Frühwarnung gleich zum Start in das neue Arbeitsjahr: In einer aktuellen Umfrage (500 Befragte, Schwankungsbreite ±4,4 Prozent) stellte „Heute“ aufgrund der schlechten Umfragewerte der Regierung die Neuwahlfrage. Das Ergebnis:
Heute.at.neuwahlen

Österreich
160 Mio. Euro zu Unrecht bezogen! Minister fordert Corona-Geld zurück
Fast 160 Millionen Euro an Corona-Hilfen wurden zu Unrecht bezogen. Das hat das Finanzministerium bei der Überprüfung Tausender Fälle von Covid-19-Förderungen festgestellt. Minister Markus Marterbauer (SPÖ) fordert das Geld jetzt zurück: „Das ist nur gerecht“.
https://www.krone.at/4296864#cxrecs_s

EU nach Kanada-Vorstoß. „Größer denken“: Meinl-Reisinger will auch Japan bei EU
Kanada sagt Ja zu enger Bindung an EU. Meinl-Reisinger will das Modell auf mehr Länder ausweiten – Japan, Südkorea, Neuseeland, Norwegen, Island.
Heute.at.groesser.denken

______________

INFOS DES TAGES (FREITAG, 18. SEPTEMBER 2026)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 18. SEPTEMBER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

Wiener Staatsoper: Karten für Kurzentschlossene für Ballett „Living Legacies“  am Samstag, 19. September heute buchbar

Für das Ballett »LIVING LEGACIES« am Samstag, den 19.09.2026 steht ein Kontingent von 40 Karten für Kurzentschlossene zum Preis von 55€ je Ticket zur Verfügung.

Dieses Angebot kann ab Freitag, den 18.09.2026, 10 Uhr, nur an den Tageskassen (nicht im online Ticketshop) & nur nach Vorlage der BundestheaterCard eingelöst werden. Pro Person sind max. 2 Tickets buchbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team der Wiener Staatsoper
PS: die BT-Card muss auch beim Einlass vorgewiesen werden.

________________________________________________________________________________________

Bayerisches Staatsballett: Von Kamelien bis Dracula: Das erwartet Sie in der Spielzeit 2026/27!

bayr

am Sonntag, 20. September 2026, ist es endlich soweit: Das Bayerische Staatsballett eröffnet die neue Spielzeit mit John Neumeiers herzzerreißendem Handlungsballett Die Kameliendame. Zuvor sind Solist:innen der Compagnie am Mittwoch, 16. September 2026, bei Oper für alle: BMW Classics Konzert im BMW Park, sowie beim jährlichen UniCredit Eröffnungsfest am Samstag, 19. September 2026 zu erleben.

Im Oktober erwarten Sie so manche Überraschungen: Startänzer Jacopo Bellussi, dessen Tanzkarriere in München ihren Anfang nahm, kehrt für eine Vorstellung von Die Kameliendame als Armand auf die Bühne des Nationaltheaters zurück. Außerdem feiern zwei Publikumslieblinge ihre Debuts als Marguerite Gautier und Armand Duval. Freuen Sie sich darüber hinaus auf weitere Vorstellungen des umjubelten Triple Bills Common Ground.

Ein ganz besonderes Highlight erwartet Sie schließlich im November: Mit C A R P A T H I A – Der Mythos der Untoten feiert Edward Clugs Neuinterpretation der Dracula-Legende ihre Weltpremiere. Eine faszinierende Kreation, die den berühmten Mythos um den legendären Vampir auf völlig neue Weise auf die Ballettbühne bringt.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Karten und freuen Sie sich auf eine spannende neue Spielzeit. Wir freuen uns sehr, Sie endlich wieder im Nationaltheater begrüßen zu dürfen!

Herzliche Grüße
Ihr Team des Bayerischen Staatsballetts
___________________________________________________________________________________

Statement von Michael Mittermeier zur aktuellen Diskussion um den Kultur(T)euro 
Comedian und Betreiber des Lucky Punch Comedy Clubs Wien

Vorweg, Der „Kultureuro“ wurde offiziell „beerdigt“. Es  muss aberÄhnliches kommen! Geld muss her! Von denen, die immer zahlen müssen!!

schiff
Michael Mittermeier. Copyright: Katharina Schiffl

Wien (LCG) – Bestraft zu werden, weil man in Kultur investiert hat, ist ein echter Unlucky Punch. „In Wirklichkeit ist das keine Förderung, das ist eine Kulturdrosselung. Wir wären gezwungen, den Kulturteuro dem Publikum umzuhängen – oder bei den Honoraren der Comedians zu kürzen. Wir haben im April eine neue Bühne in Wien eröffnet, mit der Idee, dass Stand-up Comedy zum festen Bestandteil der Kulturszene wird und jungen Talenten der Weg zu einer Bühnenkarriere ermöglicht wird. Vorangegangen ist eine einjährige, umfassende Generalsanierung des Standorts, im Keller unter dem Café Prückel. Privat finanziert, ohne einen Euro Fördergeld. Die Refinanzierung ist dementsprechend auf Jahre angelegt.

Seit dem Start im April hatten wir bereits über 5.000 zahlende Gäste in unseren Comedy Mixed Shows. Wir starten mit vier Shows pro Woche in den Herbst, einem eigenen Open Mic für Newcomer, etablieren gerade ein lokales Hosting-Team. Genau diese Talente, für die hier eine Heimat entsteht, sind es, die der Kulturteuro als Erstes trifft, wenn wir uns Innovation nicht mehr leisten können.

Ein Beispiel aus unserem Club: Mit „100-mal Lucky Punch“ bieten wir jeden Monat Menschen Gratis-Tickets, für die ein Clubbesuch sonst finanziell nicht drin wäre. DAS ist Kulturförderung, keine intransparente Abgabe, die nach oben entschwindet. Bestraft zu werden, weil man in Kultur investiert hat, ist ein echter Unlucky Punch. Für einen Club, der sich gerade erst in der Stadt etabliert, ist dieser Kulturteuro eine absurde Bestrafung, in your face. Zuallererst trifft dieser Schlag die Künstlerinnen und Künstler und das Publikum. Wenn es wirklich um Kulturförderung ginge, sollte man das Kulturbudget erhöhen, statt privaten Initiatoren die Kosten massiv zu verteuern. Denn diese 12,5 Prozent kommen durch keine Hintertür wieder zurück, so realistisch muss man sein. Wer unternehmerisches Engagement dermaßen drosselt, verdrängt am Ende genau die Vision einer jungen Kulturszene, von der eine Stadt wie Wien lebt, und treibt die Künstlerinnen und Künstler aus dem Beruf.

Ich lade Bürgermeister Michael Ludwig und Kulturstadträan Veronica Kaup-Hasler herzlich ein, sich am Donnerstag, den 24. September 2026, bei unserem Herbstopening selbst ein Bild davon zu machen, dass wir im Lucky Punch sinnvolle Kulturarbeit für Wien leisten, die auch in Zukunft leistbar bleiben sollte“, so Michael Mittermeier.

_____________________________________________________________________________________

Mehr Planungssicherheit für die Stiftung Berliner Philharmoniker durch Erhöhung der Bundeszuschüsse sowie Bekenntnis des Bundes zur Generalsanierung der Philharmonie Berlin

Die Berliner Philharmoniker danken dem Bund und dem Land Berlin für die im neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag vereinbarte Unterstützung.

„Wir freuen uns über die substanzielle Erhöhung der Förderung durch den Bund. Dies gibt uns mehr Planungssicherheit und eine verlässliche Grundlage für unsere künstlerische Arbeit. So können wir auch in Zeiten steigender Kosten weiterhin ein für das Publikum attraktives Konzertangebot realisieren. Unser Dank gilt allen an den Verhandlungen Beteiligten insbesondere auf Seiten des Senats von Berlin sowie bei den zuständigen Bundesministerien,“ Eva-Maria Tomasi und Walter Küssner für den Orchestervorstand

„Bund und Land erkennen erstmals vertraglich an, welche außerordentliche Bedeutung die Philharmonie Berlin hat: Sie ist ein Kulturort von nationaler Bedeutung. Die Bundesbeteiligung von 225 Millionen Euro für die anstehende Generalsanierung schafft Planungssicherheit für den geordneten Projektstart noch in diesem Jahr. Das Fundament ist gelegt, die weiteren Bausteine, von der Gesamtfinanzierung bis zur Ausweichspielstätte auf Zeit, gehen wir nun gemeinsam mit dem Land an. Die Philharmonie ist mit rund 600 Veranstaltungen im Jahr – viele davon mit Gastensembles aus der freien Szene, der Amateurmusik und dem Educationbereich – ein Haus für die ganze Stadt. Wir danken allen, die das möglich gemacht haben.“, sagt die Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker, Andrea Zietzschmann.

„Für die Berliner Philharmoniker und mich ist die Philharmonie nicht nur ein Konzertsaal – sie ist unsere musikalische Heimat. Dass der Bund und das Land Berlin mit der vorgesehenen Förderung Verantwortung für die Zukunft dieses Ortes und für die Arbeit des Orchesters übernehmen, erfüllt mich ebenso mit Dankbarkeit, wie die Erhöhung unserer finanziellen Grundlagen durch den Bund,“ Kirill Petrenko, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker

________________________________________________________________________________________

Öffentliche Probe der Wiener Philharmoniker

jeunesse

Esa-Pekka Salonen
Do, 24. September 2026, 15:00 Uhr

Musikverein, Großer Saal
Die Wiener Philharmoniker proben im Goldenen Saal ihr Abendprogramm, und du sitzt dabei. Wie der Nachmittag verläuft, entscheidet Esa-Pekka Salonen: Vielleicht wird an einzelnen Stellen gefeilt und wiederholt, vielleicht läuft alles am Stück durch. Genau das ist der Unterschied zum Konzert — du hörst dieses Orchester bei der Arbeit, und was dabei passiert, weiß vorher niemand. Dass Publikum zuhören darf, ist den Wiener Philharmonikern zu danken; im Saal gilt deshalb, was bei jeder Probe gilt: zuhören und arbeiten lassen. Auf dem Pult liegen Sibelius, Debussy und Lutosławski, gerechnet wird mit rund zweieinhalb Stunden;

Um 14.15 Uhr spielt davor im Brahms-Saal das Salonorchester der Wiener Schätze beim Start up! Vorkonzert.
Karten ab € 55 · Unter 30 zum halben Preis
Zu den Karten

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert