Die FREITAG-PRESSE – 22. OKTOBER 2021

Copyright: Wilfried Hösl/Bayerische Staatsoper
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Die FREITAG-PRESSE – 22. OKTOBER 2021

München
Vladimir Jurowski im Interview: „Mit diesem Regime verbindet mich gar nichts“
Mit Schostakowitschs „Die Nase“ dirigiert Vladimir Jurowski am Sonntag seine erste Premiere an der Bayerischen Staatsoper. Ein eher unbekanntes Werk mit politisch-kritischen Untertönen. Inszeniert von Kirill Serebrennikov, der auf Grund der Vorwürfe, die in Russland gegen ihn erhoben werden, nicht zu den Proben anreisen konnte. Über die Macht und Pflicht der Kunst und sein Verhältnis zu Wladimir Putin und zum russischen Staat spricht Jurowski mit BR-KLASSIK im Interview.
BR-Klassik.de

Warschau/Chopin-Wettbewerb 2021
Bruce Liu aus Kanada triumphiert in Warschau
Er gehört zu den wichtigsten Musikwettbewerben weltweit, und das, obwohl – oder gerade weil – er dem Werk eines einzigen Komponisten gewidmet ist: Frédéric Chopin. Alle fünf Jahre wird der Chopin-Wettbewerb in Warschau ausgetragen. Eigentlich sollte er schon im vergangenen Jahr stattfinden, ist dann aber auch der Pandemie zum Opfer gefallen. Umso glücklicher war man darüber, dass nun die 18. Ausgabe über die Bühne gehen konnte: mit 87 jungen Pianistinnen und Pianisten aus aller Welt.
BR-Klassik.de

Hamburg
Klangwolken und Gewitterstürme im Hamburger Hafen
Metallische Klangwolken ziehen auf, ganze Gewitterstürme entstehen und verhallen wieder, machen Raum für zart aufkeimende Motive und wunderbar schlichte Melodien.
von Michael Wollny
Klassik-begeistert.de

Saison ARTE Opera 21 /22
ARTE streamt am Wochenende „Edmea“ aus Wexford und „Dalibor“ aus Prag
OTS.at

Dresden
Rausch ohne Droge (Bezahlartikel)
Unsere Autorin braucht Klassik zum Leben. Sie ist überzeugt: In einem Konzert von Stardirigent Christian Thielemann findet man die absolute Schönheit.
Die Zeit.de

Frankfurt
Deutscher Pianistenpreis: Der Pianist, der Neues zu Beethoven sagt
Frankfurter Rundschau.de

Coburg
Landestheater Coburg: Direktorenmodell statt Intendanz
BR.Klassik.de

Wuppertal
Tanztheater Wuppertal: Pina Bausch bekommt neue Leitung
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wien
Eiserner Vorhang neu gestaltet: Brasilianische Ode an die Freude
Beatriz Milhazes zeigt in der Wiener Staatsoper, dass auch eine Brandschutzwand fröhlich stimmen kann
Der Standard.at

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Sommereggers Klassikwelt 109: Sena Jurinac, die silberne Rose im Wiener Ensemble

Foto: Sena Jurinac(c)opera online community

von Peter Sommeregger (Text und Fotos)

Die (nicht nur) vom Wiener Publikum heiß geliebte Sena Jurinac  hätte an diesem 24. Oktober ihren 100. Geburtstag. Obwohl bereits 2011 verstorben, ist sie im Gedächtnis der Wiener Opernfreunde immer noch sehr präsent und ihr Name wird von allen, die sie noch auf der Bühne erlebt haben, geradezu ehrfürchtig genannt.

Die im kroatischen Travnik geborene Tochter eines kroatischen Arztes und einer Wienerin entschloss sich schon früh zu einer musikalischen Ausbildung am Konservatorium von Zagreb. Bereits mit 21 Jahren debütierte sie am dortigen Nationaltheater als Mimì.

Nach einem Vorsingen bei Karl Böhm in Wien wurde sie 1944 an die Wiener Staatsoper engagiert, konnte dieses Engagement wegen der kriegsbedingten Schließung der Theater aber erst 1945 antreten. Schnell eroberte sich die „Sena“, wie die Wiener sie bald liebevoll nannten, ein größeres Repertoire und die Herzen des Publikums.

Foto: Sena Jurinac(c)opera online community „Sommereggers Klassikwelt 109: zum 100. Geburtstag von Sena Jurinac
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 21. OKTOBER 2021

Foto: Lucia di Lammermoor © Dr. Ralf Wegner

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Hamburg
Eine sehr schöne Lucia in Hamburg… aber sie ist noch Meilen entfernt von der unvergleichlichen Edita Gruberova
Allerdings darf man nicht an die Vorgängerinnen auf dieser Bühne erinnern wie Renata Scotto, June Anderson, Elena Moşuc, auch an das ehemalige Hamburger Ensemblemitglied Ha Young Lee denken, vor allem aber nicht an die als Lucia unvergleichliche Edita Gruberova.
von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

Berlin
Der mit dem Drachen spielt
Eine Sauna, eine blöde Harmonika und eine Dragqueen: In Berlin wird Mozarts „Zauberflöte“ weitererzählt.
https://www.concerti.de/oper/komische-oper-berlin-die-zaubermelodika/

München
„Das Liebesverbot“ im Sugar Mountain: Frieren in Palermo
Andreas Wiedermanns Truppe Opera Incognita mit Richard Wagners komischer Oper „Das Liebesverbot“ im Sugar Mountain.
Münchner Abendzeitung

Bamberg
Lebewohl einer großen Mezzosopranistin: Elisabeth Kulman mit Mahlers Rückert-Liedern in Bamberg
bachtrack.com

Nürnberg
Braucht Nürnberg ein Opernhaus? Das sagen prominente Kulturschaffende dazu
Nordbayern.de

Köln
Graublaue Meistermalerei: Les Siècles und François-Xavier Roth in Debussys Pelléas et Mélisande
bachtrack.com

Wien / Theater an der Wien
„Peter Grimes“: Im Bett mit einem Untergeher
Das Theater an der Wien hat den Regie-Erfolg von Christof Loy wieder aufgenommen: ein rundum packender Abend mit einem überragenden Eric Cutler in der Titelrolle.
Wiener Zeitung

Digitalisiertes Salzburger Festspiel-Archiv
Eine ganze LKW-Ladung an historischem Archiv-Material haben die Salzburger Festspiele an die Österreichische Mediathek übergeben. Diese macht Videos und Tonaufzeichnungen für alle zugänglich.
https://salzburg.orf.at/stories/3126618/

Wien
Orgelmusiker Hans Haselböck im Alter von 93 Jahren verstorben
Die Presse.com

Links zu englischsprachigen Artikeln

Mistelbach
Hermann Nitschs „Walküre“-Bilder in Mistelbach zu sehen
Der Standard.de. „Die DONNERSTAG-PRESSE – 21. OKTOBER 2021“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 20. OKTOBER 2021

Foto: Anna Netrebko in Wien © Instagram

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Die MITTWOCH-PRESSE – 20. OKTOBER 2021

Wien
Netrebko sagt wegen Schulteroperation Wiener Auftritte ab
Die Soprangöttin Anna Netrebko muss sich einer akuten Operation an der rechten Schulter unterziehen. Infolgedessen sieht sich die 50-Jährige gezwungen, ihr für Sonntag (24. Oktober) im Musikverein vorgesehenes Konzert ebenso abzusagen wie ihren Einsatz als Abigaille in Verdis „Nabucco“ an der Wiener Staatsoper in der ersten Novemberhälfte. Dies teilten beide Häuser mit Bedauern mit.
Salzburger Nachrichten

Edita Gruberova: Bilder aus ihrem Leben
Eine Fotoserie. Absolut sehenswert!
Zur Fotoserie

Zum Tod der Belcanto-Königin
Die Sopranistin Edita Gruberová beherrschte den Koloraturgesang wie keine zweite und konnte auf eine sagenhafte Karriere zurückblicken: 45 Jahre lang sang die Gruberová an der Spitze, bis sie sich im März 2019 im Münchner Nationaltheater verabschiedete. Jetzt ist sie, kurz vor ihrem 75. Geburtstag, in ihrer Wahlheimat Zürich gestorben.
BR-Klassik.de

Starsopranistin Edita Gruberová gestorben
Die große Koloratursopranistin ist in Zürich 74-jährig gestorben. Sie dominierte über Jahrzehnte als Virtuosin und Gestalterin die heiklen Partien des italienischen Belcanto.
Der Standard.at

Sopranistin Edita Gruberova ist tot
https://www.diepresse.com/6049045/sopranistin-edita-gruberova-ist-tot

Nach mehr als 50 Jahren auf der Opernbühne: Edita Gruberova ist tot
Sie zählte zu den führenden Koloratursopranistinnen. Ihr Spitzname war „slowakische Nachtigall“. Jetzt ist Edita Gruberova gestorben.
Tagesspiegel.de

Starsopranistin Edita Gruberova ist tot
Die gebürtige Slowakin galt als Königin der Koloratur und glänzte vor allem in Belcanto-Opern.
Wiener Zeitung.at

Zum Tod von Edita Gruberová (Podcast)
https://www.ndr.de/kultur/Zum-Tod-von-Edita-Gruberova,audio991340.html

Berlin
„Götterdämmerung“ in Berlin: Einige Stimmen strahlen, Herheims Inszenierung ist indiskutabel
Die Covid 19- Pandemie hat auch das timing für die Ring-Neuinszenierung an der Deutschen Oper völlig durcheinander gebracht. So hatte am Sonntag noch vor dem „Siegfried“ die abschließende „Götterdämmerung“ Premiere. Man darf aber bereits vor der letzten Premiere feststellen, dass Stefan Herheim mit seinem Ring krachend gescheitert ist.
Klassik-begeistert.de

Meiningen
„Der fliegende Holländer“ in Meiningen: „Mensch ärgere dich nicht“ am Abgrund
Kay Metzger verlegt die Wagner-Oper in ein Kino-Foyer und deutet sie als Balanceakt zwischen Mief und Magie. Musikalisch überzeugen die Sänger, vor allem Shin Taniguchi in der Titelrolle.
Mainpost.de.     „Die MITTWOCH-PRESSE – 20. OKTOBER 2021“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 18. OKTOBER 2021

Asmik Grigorian © DELFI / Andrius Ufart

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Die MONTAG-PRESSE – 18. OKTOBER 2021

Umjubelt: Asmik Grigorian springt bei „Eugen Onegin“ ein
Der Standard.at

Berlin
Vivaldi hätte das nicht gewollt
Die Verleihung des Opus-Klassik-Preises zeigt: Komplexe Musik hat es schwer in unserer unterhaltungssüchtigen Zeit
Google.com

Donaueschingen
„Donaueschinger Musiktage“: Das Sousaphon soll raus
In Donaueschingen feiert das dienstälteste Avantgardemusikfestival der Welt den 100. Geburtstag mit dem Open-Air-Spektakel „Donau / Rauschen“.
Sueddeutsche Zeitung

Brandenburg
Bibel-Party der Best Ager: Das Brandenburger Theater feiert 50 Jahre „Jesus Christ Superstar“      Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin / Pierre Boulez Saal
Klar wie Bergwasser, manchmal auch hart wie Hagel im Sommer: Yulianna Avdeeva verzaubert Berlin
Alles dies breitet sich vor uns aus, klanggemalt in Avdeevas ganz eigenem Ton, fließend und klar wie Bergwasser, manchmal auch hart wie Hagel im Sommer, von großer Brillanz in der Melodieführung, dann wieder einem atemberaubenden Pianissimo, zart wie ein Nebelschleier.
von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

Augsburg
Geschöntes Grauen – Philip Glass’ Kammeroper „In der Strafkolonie“ in Augsburg
Neue Musikzeitung/nmz.de

Füssen
Musical-Premiere in Füssen: Ralph Siegels „Zeppelin“
Gelungenes Wagnis
BR-Klassik.de

Wien / Theater an der Wien
Männerträume, zweite Auflage
Das Bett von Peter Grimes schwebt wieder an der Bühnenkante über dem Orchestergraben – sechs Jahre nach der Premiere hat das Theater an der Wien seine Produktion der Oper wieder aufgenommen. Christof Loy hat seine Inszenierung neu einstudiert: Peter Grimes im Spannungsfeld zwischen Homosexualität und den Moral- und Wertevorstellungen einer Dorfgemeinschaft.
http://www.operinwien.at/werkverz/britten/agrimes5.htm

Theater an der Wien: „Peter Grimes“ zum Jubiläum
Seit nunmehr 15 Jahren ist das Theater an der Wien, ein Unternehmen der Wien Holding, das Opernhaus der Stadt Wien. Gefeiert wird mit einem Glanzstück der Ära Roland Geyer, Benjamin Brittens erster großer Oper „Peter Grimes“.
https://wien.orf.at/stories/3126164/

„Peter Grimes“ in Wien: Der Mob bläst zur Jagd auf den Außenseiter (Bezahlartikel)
Salzburger Nachrichten

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CD-Rezension: César Francks skandinavisches Operndrama

Die Einspielung ist kein Mitschnitt einer Aufführung, sondern wurde im Sommer und Herbst 2019 im Konzerthaus Freiburg aufgenommen. Für Liebhaber César Francks und der französischen Oper ein absolutes Muss!

César Franck
Hulda

Philharmonisches Orchester Freiburg
Fabrice Bollon

NAXOS  8.660480-82

von Peter Sommeregger

Der bedeutende belgische Komponist César Franck schrieb neben Orchester- und Klavierwerken auch insgesamt vier Opern. Gehört hat er keine davon zu seinen Lebzeiten. Die ersten beiden erblickten niemals das Licht der Bühne, die letzte hinterließ er bei seinem Tod 1890 unvollendet. Die große, fünfaktige „Hulda“ erlebte erst nach seinem Tod in einer stark gekürzten Fassung ihre Uraufführung.

Dem Theater Freiburg kommt das Verdienst zu, dieses interessante, musikalisch der Spätromantik zuzurechnende Werk 2019 zum ersten Mal ungekürzt aufzuführen. Die nun bei Naxos veröffentlichte Einspielung folgt weitgehend der Besetzung der Premiere.

Obwohl Anklänge an Richard Wagner nicht zu überhören sind, findet Franck doch eine sehr eigenständige musikalische Sprache für das martialische, im Norwegen des 14. Jahrhunderts spielende Drama nach einer nordischen Sage. Das Libretto geht auf ein Drama des späteren norwegischen Literatur-Nobelpreisträgers Björnson zurück.

Trotz der bewegten, höchst dramatischen Handlung um das Mädchen Hulda, das furchtbare Rache für ihr angetanes Leid und Demütigungen nimmt, ist der Grundton der Partitur erstaunlich lyrisch. Die Partie der Hulda verlangt nach einem dramatischen Sopran, die ihres Liebhabers Eiolf nach einem ebensolchen Tenor.

„CD-Rezension: César Franck, Hulda, Philharmonisches Orchester Freiburg
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Die SONNTAG-PRESSE – 17. OKTOBER 2021

Parkett / Eiserner Vorhang © Kristijan Balun, 2015

Hamburger Schauspielintendantin bezeichnet Kritiker als „Scheiße am Ärmel“

Das ist unfassbar. Welche Ignoranz, Arroganz und Feigheit vor Qualitätsbeurteilung durch Dritte! Unglaublich! Aber das wird nicht durchgehen. Es zeigt nur eigene Unsicherheit oder die Gewissheit, dass man dort nichts macht, was entgegen eigener Auffassung berichtenswert wäre. So ein Kommentar käme sicher nicht bei regelmäßig vollem Haus. 

Allein schon aufgrund ihres öffentlichen Auftrags der Theater und der erheblichen Subventionen durch die öffentliche Hand ist so ein Kommentar an Absurdität und Unangemessenheit, ja Vermessenheit kaum noch zu überbieten.

Klaus Billand

Theaterskandal: Karin Beier und die „Scheiße am Ärmel“
https://www.welt.de/kultur/theater/plus234436386/Theaterskandal-Karin-Beier-und-die-Scheisse-am-Aermel.html

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Die SONNTAG-PRESSE – 17. OKTOBER 2021

München / Gärtnerplatztheater
Aufwändige Annäherung – „Amors Fest“, eine barocke Ballettoper am Gärtnerplatztheater
Neue Musikzeitung/nmz.de

„Amors Fest“ im Gärtnerplatztheater: Ein Sieg für Spanien
Das Barockspektaktel „Amors Fest“ von Karl Alfred Schreiner und Howard Arman im Gärtnerplatztheater.
Münchner Abendzeitung

Münchener Kammerorchester eröffnet neue Saison: Keine Gefangenen
Das Münchener Kammerorchester eröffnet seine neue Saison im Prinzregententheater.
Münchner Abendzeitung

Berlin
Ricordi Berlin legt Kompositionswettbewerb ricordilab zum dritten Mal auf
Neue Musikzeitung/nmz.de

Leipzig
Dem Meister verpflichtet
Leipzig gibt den Mendelssohn-Festtagen endlich wieder Gewicht.
https://www.concerti.de/festival-portraets/mendelssohn-festtage-2021/

Hamburg
Hamburg Ballett: Emilie Mazon fesselt als Ophelia von Anbeginn an
Wie bei fast allen großen Neumeierballetten werden seine Choreographien bei jedem neuen Sehen tiefgründiger und fesselnder. Manches erscheint geradezu neu, wie bisher noch nicht gesehen.
von Dr.Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

Faszination Telemann: Kantaten zum Hamburger Dienstantritt vor 300 Jahren
bachtrack.com

Linz
Brucknerfest 2021 bilanziert mit 12.000 Besuchern
Oberösterreichische Nachrichten

CD
CD-Rezension: vom Virtuosen für Virtuosen
Der Komponist Franz Liszt war zu seinen Lebzeiten als einer der herausragenden Klaviervirtuosen bekannt und verehrt. In seinen zahlreichen Kompositionen für das Klavier setzte er entsprechend hohe, ja schwindelerregende Anforderungen an den Solisten.
von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

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Hamburg Ballett: Emilie Mazon fesselt als Ophelia von Anbeginn an

Hamlet 21, Ballett von John Neumeier in der Hamburgischen Staatsoper Leidenschaftlicher: die alternative Besetzung, 15. Oktober 2021

Emilie Mazon fesselte als Ophelia von Anbeginn an, zunächst als verspielte, glückliche, sich der ersten Liebe zärtlich Hingebende, später als bipolar Gestörte mit tänzerischer Auslotung der Höhen und Tiefen einer gequälten Seele

Nach der Aufführung: Marc Jubete (Horvendel), Yaiza Coll (Geruth), Emilie Mazon (Ophelia), Matias Oberlin (Fenge), Lizhong Wang (Koller, Fortinbras), Louis Haslach (Polonius), Nicolas Gläsmann (Horatio) und Alexandr Trusch (Hamlet)

von Dr. Ralf Wegner (Text und Fotos)

Wie bei fast allen großen Neumeierballetten werden seine Choreographien bei jedem neuen Sehen tiefgründiger und fesselnder. Manches erscheint geradezu neu, wie bisher noch nicht gesehen. So erging es mir auch gestern. Am Ende des Stücks wird zwar wieder die Schulstube gezeigt und Shakespeare mit Der Rest ist Schweigen zitiert; zuvor traten aber alle Tänzerinnen und Tänzer sich begrüßend wie nach einem Theaterstück auf, also auch jene, die den Bühnentod erlitten hatten. Es war eben alles nur ein Spiel.

Und gespielt wurde hervorragend, vor allem von dem Protagonisten des Stücks, Alexandr Trusch. Physisch intensiv und darstellerisch umwerfend nahm er sich der Rolle des Hamlet an. Das war eine großartige Leistung, die am Ende auch entsprechend bejubelt wurde. Diesmal stimmte auch die Chemie zwischen den Paaren Alexandr Trusch und Emilie Mazon (Ophelia) sowie Matias Oberlin (Hamlets Onkel Fenge) und Yaiza Coll (Hamlets Mutter Geruth). Yaiza Colls Aura als Geruth war beeindruckend. Hin und hergerissen zwischen zwei Männern gab sie sich mehr und mehr der Liebe zu ihrem Sohn Hamlet hin, konnte sich aber auch nicht der erotischen Triebkraft Fenges, vorzüglich von Matias Oberlin getanzt, erwehren. „Hamburg Ballett, John Neumeier, Hamlet 21
Staatsoper Hamburg, 15.10.2021“
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Die SAMSTAG-PRESSE – 16. OKTOBER 2021

John Williams (Foto: Jamie Trueblood)

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Die SAMSTAG-PRESSE – 16. OKTOBER 2021

Berlin
John Williams in Berlin. Star Wars mit Philharmonikern
Kinolegende am Dirigentenpult: John Williams debütiert bei den Berliner Philharmonikern – mit 89 Jahren.
Tagesspiegel

Berlin
Ein Klavierabend der besonderen Art: Alessandro Deljavan begeistert in Berlin
Immer wieder kommt einem das Wort „Löwenpranke“ in den Sinn. Über eine solche hat Liszt zweifellos verfügt. Alessandro Deljavan nimmt diese Herausforderung an und kann mit hoch konzentriertem, auswendigem Spiel beeindrucken und überzeugen. Ein begeistertes Publikum spendet ihm reichlichen, verdienten Beifall.
von Peter Sommeregger
Klassik.begeistert.de

Sechster Sinn – Mythos oder Real?
Gefunden von TTT
Die fünf Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten bezeichnen die fünf Sinne des Menschen. Der sechste Sinn ist eine reale oder vermeintliche Fähigkeit, Dinge darüber hinaus wahrzunehmen, die mit diesen fünf Sinnen weder greifbar noch nachvollziehbar sind, sich aber scheinbar, angeblich oder wirklich als wahr herausstellen.
Allerdings kommen zu den fünf Sinnen noch weitere hinzu: Der Sinn für Temperatur, der Gleichgewichtssinn, die Schmerzempfindung, und die Tiefenempfindung.
Der sechste Sinn
Zum „sechsten Sinn“ gehören Vorahnungen und ein Gespür für Stimmungen, die sich im nach hinein real oder vermeintlich als wahr heraus stellen. Zum Beispiel spüren manche Mütter, dass es ihrem Kind schlecht geht, obwohl sie räumlich weit von dem Kind entfernt sind.
https://www.heilpraxisnet.de/themen/sechser-sinn/

München
150 Jahre Wagner-Verband München
Blick nach vorne – und in die Nazi-Vergangenheit
BR-Klassik.de

Berlin
Mahlerwucht
Teodor Currentzis dirigiert Gustav Mahler in der Philharmonie.
Tagesspiegel.de

Nürnberg
Erst Oper, dann Konzerthaus: Nazi-Bau soll Kulturcampus werden
Ein alter Nazi-Bau in Nürnberg weckt Begehrlichkeiten: In der Kongresshalle soll die Ausweichspielstätte für die Nürnberger Oper entstehen. Nun fordert ein Verein, dass der Torso sogar zum Kulturcampus wird – inklusive eines neuen Konzerthauses.
BR-Klassik.de

Frankfurt
hr-Sinfonieorchester: Als wäre Brahms aus der Haut gefahren
Marin Alsop mit dem hr-Sinfonieorchester in der Alten Oper Frankfurt.
Frankfurter Rundschau

Luzern
Teodor Currentzis in Luzern: Anleitung zur Spielsucht
Besuch bei einem Besessenen: Während der Residenz von Teodor Currentzis und musicAeterna in Luzern bot sich die rare Gelegenheit, den exzentrischen Dirigenten aus der Nähe zu studieren.
DerStandard.at

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CD-Rezension: vom Virtuosen für Virtuosen

Foto: AERAS Music Group

Eine rundum gelungene CD-Produktion!

Franz Liszt
Alessandro Deljavan

Aeras AMG 1002

von Peter Sommeregger

Der Komponist Franz Liszt war zu seinen Lebzeiten als einer der herausragenden Klaviervirtuosen bekannt und verehrt. In seinen zahlreichen Kompositionen für das Klavier setzte er entsprechend hohe, ja schwindelerregende Anforderungen an den Solisten.

So bedeutet die Interpretation von Liszts Klavierwerken eine besondere Herausforderung für Pianisten. Der iranisch-italienische Musiker  Alessandro Deljavan, der bereits im Alter von zwei Jahren begann Klavier zu spielen, stellt sich der fordernden Aufgabe.

Neben der perfekten Beherrschung der pianistischen Technik bedarf es für Liszts Musik auch noch eines entsprechenden Temperaments, um diese sehr speziellen Werke auszuloten. Deljavan stellt sich der Aufgabe mit glühendem Eifer und Mut zur Verinnerlichung der Intentionen des Komponisten.
Für diese bereits 2017 im Tippet Rise Art Center in Montana, USA eingespielte CD wählte der Pianist neben dem Valse-Impromtu S.213 alle vier Mephisto-Walzer Liszts, inklusive des vierten, unvollendeten.

Als krönenden Abschluss spielt er die berühmt-berüchtigte Sonate h-moll. Deljavan gibt offen zu, dass er bis zu seinem 18. Lebensjahr wenig von Liszt gespielt hat, zu groß war sein Respekt vor dem hohen Schwierigkeitsgrad. Erst in Vorbereitung des nun vorgelegten Albums intensivierte er seine Beschäftigung mit dem Komponisten.

„CD-Rezension: Klavierwerke von Franz Liszt, Alessandro Deljavan
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