Rising Stars 16: Konstantin Krimmel, Bariton – ein mitreißender Geschichtenerzähler

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

Hugo Wolf „Der Feuerreiter“ Konstantin Krimmel – Bariton, Doriana Tchakarova – Piano. Helmut Deutsch Liedwettbewerb, Wien 2018, 1. Preis

von Lorenz Kerscher

Wenn ein Gesangsstudent im dritten Studienjahr beginnt, sich für Wettbewerbe anzumelden, ist er im Normalfall erst einmal froh, überhaupt zur Teilnahme zugelassen zu werden, und wertet es dann als einen großen Erfolg, über die erste Runde hinauszukommen. Dass Konstantin Krimmel schon in diesem Stadium einen Preis nach dem anderen nach Hause brachte, belegt ein außergewöhnliches Talent, das seine Lehrer in eine gute Richtung lenken konnten. Das war vor allem Teru Yoshihara an der Musikhochschule Stuttgart, der ihn erst einmal von den ursprünglichen Ambitionen im Tenorfach abbrachte und ihm als Bariton einen besser gangbaren Weg zum Olymp wies. Verdient machte sich auch Doriana Tchakarova als seine Dozentin in Liedgestaltung. Für diese ausdrucksstarke bulgarische Pianistin interessiere ich mich schon seit einigen Jahren, auch weil in ihrem Umfeld immer wieder sehr beachtenswerter sängerischer Nachwuchs in Erscheinung tritt. Sie verfügt über umfassende Repertoirekenntnisse und ein untrügliches Gespür für passende Programme, mit denen die jungen Leute ihre künstlerische Persönlichkeit entwickeln können. „Rising Stars 16: Konstantin Krimmel, Bariton“ weiterlesen

Rising Stars 15: Anat Czarny, Mezzosopran – die Mutige aus Israel

Anat Czarny – Sta nell’ircana – Ruggieros Arie aus Händel’s Alcina. Finale des Internationalen Pietro-Antonio-Cesti-Wettbewerbs, Innsbruck 2015

 

von Lorenz Kerscher

Mit 22 Jahren schließen so manche Sängerinnen und Sänger ihr Studium ab, treten vielleicht schon in die Opernstudios bedeutender Häuser ein und schnuppern erste Bühnenluft. Anat Czarny lernte in diesem Lebensalter erst einmal Noten lesen. Zwar hatte sie schon von Kindheit an gerne gesungen und auch schon heimlich gewünscht, Sängerin zu werden. Während ihrer Schulzeit belegte sie jedoch Schauspiel- und Tanzkurse. Dabei fand sie Gefallen an klassischer Ballettmusik, doch dann ging sie als Offizierin in die israelische Armee. Für die eher zierliche und mädchenhaft wirkende junge Frau war das gewiss eine mutige Berufswahl, die sie auch deshalb traf, weil sie meinte, die Chance der Entwicklung zur Sängerin längst verpasst zu haben.

Aufgrund ihrer Französischkenntnisse kam sie schließlich als Stellvertreterin des israelischen Militärattachés nach Paris. Zu dem neuen Freundeskreis, den sie dort aufbaute, zählten auch Gesangsstudenten, und sie fand Gefallen daran, deren Übungen mitzumachen. Das führte sie nach ihrer Rückkehr nach Israel zu der mutigen Entscheidung, es als 22-jährige ohne Vorkenntnisse doch mit dem Berufsweg einer klassischen Sängerin zu versuchen – in einem Land, das nur ein einziges Opernhaus hat. Ihre ganzen Ersparnisse investierte sie in den Unterricht, den sie für die Aufnahmeprüfung an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv dringend benötigte. Als sie diese bestand, war sie so überrascht, dass sie die Sekretärin bat, doch nochmals nachzufragen, ob dies tatsächlich zutraf. So trat sie ihr Studium an und vervollständigte dann ihre Ausbildung im Meitar-Opernstudio der Israeli Opera mit der Arbeit an interessanten Rollen. Seit 2015 wirkt sie regelmäßig an hochwertigen Produktionen dieses Hauses mit und ich konnte schon einige Videostreams erleben, an denen sie in schönen Rollen wie z. B. als Zerlina in Mozarts „Don Giovanni“ oder als Hermia in Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ mitwirkte. Oder als Stéphano in Gounods „Roméo et Juliette“, was sich dann als richtungsweisend für Engagements im deutschsprachigen Raum erwies.

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Rising Stars 14: Das Arcis Saxophon Quartett – immer offen für Neues

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

Arcis Saxophon Quartett: Live in concert 2018

von Lorenz Kerscher

Es waren einmal vier junge Lehramtsstudenten an der Münchner Musikhochschule, die mussten als Nebenfach ein Melodieinstrument spielen und wählten dafür das Saxophon. Sie studierten dieses Instrument bei dem ebenfalls noch jungen, vielfach ausgezeichneten Koryun Asatryan und sollten miteinander Kammermusik üben. Ohne ihre Phantasie besonders zu beanspruchen, nannten sie sich nach der Arcisstraße, in der die Musikhochschule liegt. Doch auf einmal gewannen sie Preise und wurden zu zahlreichen Auftritten eingeladen. Der Kompositionsprofessor Enjott Schneider ließ sie eine CD mit seinen Werken aufnehmen und zu ihrem Studienabschluss führten sie Anfang 2015 das „Concerto for Saxophone Quartet and Orchestra“ von Philip Glass auf. „Rising Stars 14: Arcis Saxophon Quartett“ weiterlesen

Rising Stars 13: Slávka Zámečníková, Sopran – eine neue slowakische Nachtigall?

Slávka Zámečníková. Foto: © Álfheiður Erla

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

NEUE STIMMEN 2019 – Finale: Slávka Zámečníková singt „Depuis le jour“ (Louise, Charpentier)

von Lorenz Kerscher

Als „Slowakische Nachtigall“ galt einige Jahrzehnte lang Edita Gruberová und es ist natürlich sehr fraglich, ob man diesen Ehrentitel nochmals verwenden darf. Doch gerade als sich diese so überaus erfolgreiche Sängerin 2019 von der Bühne verabschiedete, machte eine junge Frau auf sich aufmerksam, die ebenfalls ihr Studium in Bratislava begonnen hatte und sich nun anschickte, ihrem Heimatland ganz besondere Ehre zu machen. Also sei dieser Vergleich erlaubt, auch wenn Slávka Zámečníková nicht wie Gruberová eine Koloraturstimme entwickelt, sondern als lyrischer Sopran die Bühnen erobert. Dass die großgewachsene, bildschöne junge Frau, die nach eigenem Bekunden ihre Konzertkleider selber näht, auch ein wenig der jugendlichen Anna Netrebko ähnlich sieht, kommt noch als gutes Omen hinzu. „Rising Stars 13: Slávka Zámečníková, Sopran – eine neue slowakische Nachtigall?“ weiterlesen

Rising Stars 12: Milan Siljanov, Bassbariton – eine feste Größe im Münchner Opernbetrieb

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

Milan Siljanov: Franz Schubert ‚Auf der Bruck‘ D. 853 mit Nino Chokhonelidze am Klavier (2019)

von Lorenz Kerscher

Schon auf den ersten Blick fällt Milan Siljanov durch Körpergröße auf und überragt auf der Bühne die anderen Mitwirkenden oftmals um Haupteslänge. Dazu kann er eine prächtige Bassbaritonstimme aufbieten, die kraftvolle Töne ebenso meistert, wie sie zarte Klanggebilde gestaltet. Dies erlebte ich erstmals im April 2018, als er in einer Aufführung von Viktor Ullmanns „Der zerbrochene Krug“ durch das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper den Dorfrichter Adam sehr überzeugend sang und darstellte. Kurz darauf konnte ich mich bei einem Porträtkonzert von seinen Qualitäten als Liedgestalter überzeugen und ihn dann auch als Basssolisten in Mozarts Requiem erleben. „Rising Stars 12: Milan Siljanov, Bassbariton – eine feste Größe im Münchner Opernbetrieb“ weiterlesen

Rising Stars 11: Anna Handler, Dirigentin und Pianistin – die junge Maestra mit eigenem Orchester

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

Mozart KV 488, 1. Allegro – Anna Handler, Klavier und Leitung, Orchester Enigma Classica

von Lorenz Kerscher

Beim Eröffnungskonzert der hochinteressanten Konzertserie Stars & Rising Stars München am 8. Juli 2021 stellte die berühmte Klarinettistin Sabine Meyer zwei ihrer talentiertesten Studenten vor und bot ein sehr schönes Programm von Solo- und Duostücken. Dafür gab es begeisterten Applaus, doch die eigentliche Attraktion des Abends war die junge Dirigentin Anna Isabella Handler mit dem von ihr gegründeten Kammerorchester „Enigma Classica“. Da stand eine energiegeladene junge Frau vor einer Gruppe begeisterter junger Musiker und gab mit präzisen Schlägen den Takt und die Inspiration für den packenden Konzertabend. „Sie hat alles, um sich in dieser immer noch von Männern beherrschten Domäne durchzusetzen“, war da mein erster Gedanke. „Rising Stars 11: Anna Handler, Dirigentin und Pianistin – die junge Maestra mit eigenem Orchester“ weiterlesen

Rising Stars 10: Kunal Lahiry, Pianist – Wer Klavier spielt, hat Glück bei den Frau‘n

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

Herni Duparc: Phidylé. Álfheiður Erla Guðmundsdóttir, Sopran, Kunal Lahiry, Klavier (2020)

von Lorenz Kerscher

Mit dem aus einem alten Schlager zitierten Untertitel möchte ich keinesfalls Gerüchte über das Privatleben des 1991 in den Vereinigten Staaten geborenen Pianisten Kunal Lahiry in die Welt setzen, über das ich auch gar nichts weiß. Er hat ganz einfach das Glück eines Tüchtigen, der schon in jungen Jahren mit vielen bemerkenswerten Nachwuchssängerinnen erfolgreich zusammenarbeiten konnte, ebenso auch mit Talenten aus der Männerriege. Hierbei bewährt er sich als einfühlender und aufmerksamer Liedduopartner, seine herausragende Technik dient ihm immer zum gemeinsamen Gestalten und nie zur virtuosen Selbstdarstellung. Wenn man ihn dazu noch zur Bereicherung eines Liederabends ein Solostück spielen lässt, kann man sicher sein, dass er diesem eine klare Klanggestalt gibt und dabei den Zauber feinster Poesie ebenso zur Wirkung bringt wie Steigerungen und Höhepunkte. „Rising Stars 10: Kunal Lahiry, Pianist – Wer Klavier spielt, hat Glück bei den Frau‘n“ weiterlesen

Rising Stars 9: Judith Spießer, Sopran – endlich Primadonna!

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

Judith Spießer singt die Arie der Juliette ‚Je veux vivre‘ bei dem Galaabend „Primadonnen“ am Münchner Gärtnerplatztheater, März 2021

von Lorenz Kerscher

Primadonna bezeichnet ursprünglich nichts anderes als die Darstellerin der weiblichen Hauptrolle und genau im Wortsinne von „erste Sängerin“ möchte ich den Begriff auf Judith Spießer anwenden. Von Allüren, die oftmals damit in Zusammenhang gebracht werden, ist im Umgang mit der sympathischen Künstlerin glücklicherweise nichts zu bemerken. Ich möchte einfach ausdrücken, dass ihre Erfolge in großen Opernrollen und seit 2020 ihr Engagement am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz das Ergebnis einer langfristigen Entwicklung waren. „Rising Stars 9: Judith Spießer, Sopran – endlich Primadonna!“ weiterlesen

Rising Stars 8: Miriam Hanika – die Poetin mit dem Englischhorn

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

Miriam Hanika – September (live), Instrumentalstück mit Englischhorn (2021)

von Lorenz Kerscher

Der Name Miriam Hanika ist derzeit noch wenig bekannt, denn es gibt ihn erst seit Beginn dieses Jahres. Es ist der Künstlername, den die klassische Oboistin Miriam Katharina Ströher kürzlich für ihr Wirken als Liedermacherin gewählt hat, nachdem sie in diesem Genre vorher schon einige Jahre als Miriam Green aufgetreten war und zwei CDs veröffentlicht hatte. Nun aber erst einmal der Reihe nach, um den Überblick über das Leben und Wirken der vielseitigen und kreativen Künstlerin nicht zu verlieren! „Rising Stars 8: Miriam Hanika – die Poetin mit dem Englischhorn“ weiterlesen

Rising Stars 7: Hanna-Elisabeth Müller, Sopran – trittsicher auf dem Weg nach oben

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

Francis Poulenc | La Reine de Coeur | Hanna-Elisabeth Müller & Juliane Ruf bei den Aufnahmen für das gleichnamige, 2020 erschienene Album

von Lorenz Kerscher

Als Hanna-Elisabeth Müller im Februar 2016 als Marzelline in Calixto Bieitos Münchner Fidelio auf einem bühnenhohen Gerüst herumklettern musste, war ihr trockener Kommentar: „Jetzt weiß ich, wofür meine Mitgliedschaft im Alpenverein gut ist.“ Dort hat sie gelernt, dass man für eine große Tour gut vorbereitet und gerüstet sein muss und dass man immer einen sicheren Stand braucht, um gefahrlos den nächsten Schritt zu tun. Also übernimmt sie nur Rollen, von denen sie sicher ist, dass ihre Stimme die erforderliche Reife erreicht hat. „Ich will die Leiter Stufe um Stufe rauf“, sagte sie in einem Interview und bekundete, dass sie für das Studium neuer Partien nach Möglichkeit einen längeren Zeitraum einplant. Dass jeder Schritt sie bislang ein schönes Stück weiter aufwärts führte, ist nicht nur ihrem ganz besonderen Talent zu verdanken, sondern auch dem soliden Fundament gründlicher Vorbereitung für jedes ihrer Engagements. „Rising Stars 7: Hanna-Elisabeth Müller, Sopran – trittsicher auf dem Weg nach oben“ weiterlesen