Rising Stars 38: Sterling Elliott, Violoncello – der Aufstiegswille führt zum Erfolg

Bild: © Will Hawkins Photography

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

von Dr. Lorenz Kerscher

Zu einem Konzert der Reihe Stars & Rising Stars im Mai 2022 in München brachte Stargeiger Daniel Hope einen jungen Afroamerikaner mit. Ein Kollege habe ihm Videomaterial von dem jungen Cellisten geschickt und auf seine Rückfrage: „Ist er so gut, wie ich denke?“ geantwortet: „Er ist sogar noch viel besser, als du denkst!“ „Rising Stars 38: Sterling Elliott, Violoncello
Klassikwelt-begeistert.de 12. Januar 2023“
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Rising Stars 37: Traumhaft schön soll die Trompete klingen!

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

Die neue CD „Trumpet Concertos“ von Lucienne Renaudin Vary

Klassische Trompetenkonzerte, aufgenommen mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter Michael Sanderling

Erschienen 2022 bei Warner Classics

von Dr. Lorenz Kerscher

Die 1999 in Frankreich geborene Lucienne Renaudin Vary überzeugte schon bald als Trompetenwunderkind und nahm mit 17 Jahren ihr erstes Album „The Voice of Trumpet“ für Warner Classics auf. Hierfür spielte sie überwiegend Arrangements bekannter Lieder, Arien und einiger Instrumentalstücke ein, man könnte sagen: gefällige Musik für ein Wunschkonzertpublikum. Sehr kultiviert und melodisch war das gespielt, ebenso wie die 2019 in „Mademoiselle in New York“ aufgenommenen Broadwaymelodien. Es folgten die „Piazzolla Stories“, und diese Würdigung des argentinischen Komponisten, der den Tango in die Klassikwelt eingeführt hat, brachte ihr bei Opus Klassik 2021 eine Auszeichnung als Nachwuchskünstlerin des Jahres ein. „Rising Stars 37: Traumhaft schön soll die Trompete klingen!
klassik-begeistert.de, 29. Dezember 2022“
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Rising Stars 36: Carolina López Moreno, Sopran – ein schöner Traum weist den Weg zum Erfolg

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

 

SWR Junge Opernstars 2018 – Carolina López Moreno – “Signore, ascolta!”

von Dr. Lorenz Kerscher

Wenn ein junges Mädchen schon als Zwölfjährige Gesangsunterricht nimmt, ist das wohl keine bildungsbürgerliche Pflichtübung, sondern dem Traum geschuldet, als Solistin vor das Publikum zu treten. Allerdings dachte die 1991 in Deutschland geborene und aufgewachsene Carolina López Moreno noch lange nicht an klassischen Gesang, es waren poppige Sachen, die sie mit ihrer jüngeren Schwester einübte. Damit traten die beiden im Jahr 2008 bei Dieter Bohlens Supertalent Show an und schafften es ins Halbfinale. Eine Aufnahme ihres Teilnehmersongs gibt es noch in YouTube, darunter steht u. a. der folgende Kommentar:

„also ich finde , amanda hat die rauchigere stimme und würde besser in dieses soul/r’n’b genre reinpassen…carolinas stimme ist viel klarer, könnt sie mir gut auf ner musicalbühne vorstellen.“ „Rising Stars 36: Carolina López Moreno, Sopran
klassik-begeistert.de 15. Dezember 2022“
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Rising Stars 35: Das Barbican Quartet – vier junge Streicher gehen gemeinsam den Weg nach oben

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

 

Barbican Quartet | 1. Preis Streichquartett | Ludwig van Beethoven | ARD-Musikwettbewerb 2022


von Dr. Lorenz Kerscher

Die Kammermusikgattung des Streichquartetts hat ein riesiges Repertoire, das von der frühen Klassik bis zu zeitgenössischen Werken reicht, und bietet schon während des Studiums von Geige, Bratsche und Cello reichlich Betätigungsmöglichkeit. Deshalb finden auch viele junge Ensembles zusammen und nicht wenige entwickeln dabei Ziele, die weit über das Absolvieren eines Pflichtkurses hinausgehen. „Rising Stars 35: Das Barbican Quartet
klassik-begeistert.de 17. November 2022“
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Rising Stars 34: Nikola Hillebrand, Sopran – die Unschuld vom Lande spielt sich in alle Herzen

Foto:  Nikola Hillebrand © Guido Werner

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

von Dr. Lorenz Kerscher

„Spiel’ ich die Unschuld vom Lande“, so singt in der Fledermaus die Adele, die gerne als das Paradebeispiel einer Soubrettenrolle betrachtet wird. Und als man beim Silvesterkonzert 2018 an der Semperoper Dresden diese berühmteste aller Operetten mit den Stars Jonas Kaufmann, Rachel Willis-Sørensen und Elisabeth Kulman spielte, musste natürlich auch die Adele ideal besetzt sein. Die Zuschauer des ZDF, in dem diese halbkonzertante Aufführung übertragen wurde, waren zweifellos überrascht, als eine weitgehend unbekannte, doch bildschöne junge Frau, gerade 25 Jahre alt, dem populären Jonas Kaufmann in jeder Hinsicht auf Augenhöhe begegnete. Sie war dem beliebten Startenor nicht nur an Körpergröße, sondern auch an Gesangskunst ebenbürtig. „Rising Stars 34: Nikola Hillebrand, Sopran – die Unschuld vom Lande spielt sich in alle Herzen
klassik-begeistert.de 20. Oktober 2022“
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Rising Stars 33: Michael Arivony – ein Bariton aus Madagaskar kommt in Europa an

Foto: © Álfheiður Guðmundsdóttir  (Einverständnis der Fotografin liegt vor)

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

von Dr. Lorenz Kerscher

Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Welt und von fast 30 Millionen Menschen bewohnt. Und trotzdem ist mir bis vor kurzem nichts von einer dort bestehenden musikalischen Kultur bekannt geworden. Das änderte sich Anfang 2019, als beim Heidelberger Wettbewerb „Das Lied“ ein junger Madagasse mit einer hervorragenden Leistung den 3. Preis gewann. Michael Rakotoarivony, der inzwischen einen abgekürzten und damit weniger sperrigen Künstlernamen benutzt, überzeugte dabei nicht nur mit ausnehmend schöner Stimme und musikalischer Gestaltungskraft, sondern auch durch hervorragende Textverständlichkeit in dem geforderten mehrsprachigen Repertoire.

 

DAS LIED 2019 Finale | Michael Rakotoarivony & Teodora Oprișor

Im Vergleich mit dem Überflieger Konstantin Krimmel, der bei demselben Wettbewerb einen 2. Preis und den Publikumspreis gewann, tritt mit ihm ein ganz anderes Naturell vor das Publikum. Krimmel kann dem Zuhörer kalte Schauer über den Rücken jagen, wenn er die Dämonie von Balladen dramatisch zuspitzt. „Rising Stars 33: Michael Arivony
klassik-begeistert.at“
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Rising Stars 32: Mikyung Sung muss sich nicht hinter ihrem Kontrabass verstecken

Bild von der offiziellen Webseite von Mikyung Sung:  © Kyutai Shim

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

von Dr. Lorenz Kerscher

Immer wieder höre ich gerne die facettenreiche Violinsonate A-Dur von César Frank, die mit einer großen Bandbreite romantischen Ausdrucks fasziniert. In YouTube findet man zahlreiche Interpretationen berühmter wie auch weniger bekannter Künstler und es gibt auch eine Fassung für Cello, die gerne gespielt wird. Doch wirklich überrascht war ich, als ich eine Wiedergabe dieses technisch anspruchsvollen Werks auf dem Kontrabass fand. „Was mag das wohl sein“, fragte ich mich und stellte fest, dass eine zierliche junge Koreanerin das große Instrument wie ein voll tönendes Cello spielte und die Sonate technisch einwandfrei, ausdrucksvoll und wunderbar melodiös zu Gehör brachte. Ohne zu übertreiben, kann ich sagen, dass mich noch keine Interpretation so begeistert hat!

Franck Violinsonate A-Dur (Mikyung Sung, Kontrabass / Jaemin Shin, Klavier, 2018)

Man könnte Mikyung Sung für einen Teenager halten, da sie von ihrem 1,80 Meter großen Instrument weit überragt wird. Sie könnte sich ohne weiteres dahinter verstecken, zumal sie lieber barfuß spielt, als sich mit Absätzen größer zu machen. In Wirklichkeit ist sie gerade 29 Jahre alt geworden. 1993 wurde sie in Seoul als Tochter eines Kontrabassisten des dortigen Philharmonischen Orchesters und einer Pianistin geboren. „Rising Stars 32: Mikyung Sung muss sich nicht hinter ihrem Kontrabass verstecken
klassik-begeistert.de 1. September 2022“
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Rising Stars 31: Serena Sáenz, Sopran – die mit den Koloraturen tanzt

Bild aus Agenturprofil:  © Natalia Cornudella

Die Entwicklung und Karriere vielversprechender NachwuchskünstlerInnen übt eine unvergleichliche Faszination aus. Es lohnt sich dabei zu sein, wenn herausragende Talente die Leiter Stufe um Stufe hochsteigen, sich weiterentwickeln und ihr Publikum immer wieder von neuem mit Sternstunden überraschen. Wir stellen Ihnen bei Klassik-begeistert jeden zweiten Donnerstag diese Rising Stars vor: junge SängerInnen, DirigentInnen und MusikerInnen mit sehr großen Begabungen, außergewöhnlichem Potenzial und ganz viel Herzblut sowie Charisma.

von Dr. Lorenz Kerscher

 

Serena Sáenz als Puppe Olympia: Les oiseaux dans la charmille

Es hat schon viele Regieideen gegeben, um die Puppe Olympia in Hoffmanns Erzählungen in Szene zu setzen, doch eine Sängerin, die gleichzeitig als perfekte Ballerina auftritt, steht nur selten zur Verfügung. Doch mit Serena Sáenz könnte man das machen, denn sie hat parallel zum Gesangsstudium auch eine Ballettausbildung durchlaufen. Noch hat sie die Olympia nicht dargestellt, aber in bedeutenden Rollen als lyrischer und Belcanto-Sopran hat sie schon gezeigt, wie gut die Eleganz ihrer Bewegungen mit ihrer stimmlichen Agilität harmoniert. Schon in sehr jungen Jahren machte sie an namhaften Häusern auf sich aufmerksam. Das war nicht nur das heimatliche Gran Teatre del Liceu in Barcelona, sondern vor allem auch die Berliner Staatsoper Unter den Linden, an der sie von 2018 bis 2020 dem Opernstudio angehörte und sehr bald in bedeutenden Rollen des lyrischen Sopranfachs eingesetzt wurde. Das waren u. a. die Pamina in der Zauberflöte und die Zerlina in Don Giovanni, bei der ihr das Regiekonzept sehr entgegenkam. Hier war der verruchte Lebemann ein Fotograf und Zerlina ein bezauberndes Fotomodell, dessen Posen sie in dem berühmten Duett „Reich mir die Hand, mein Leben“ sehr beeindruckend in Szene setzte. „Rising Stars 31: Serena Sáenz, Sopran – die mit den Koloraturen tanzt
klassik-begeistert.de“
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Rising Stars 29: Esther Valentin-Fieguth und Anastasia Grishutina – ein Liedduo entwickelt kriminelle Energie

Cover des 2022 erschienenen zweiten Liederalbums von Esther Valentin-Fieguth und Anastasia Grishutina

von Dr. Lorenz Kerscher

Es fing alles ganz harmlos an: die Klavierstudentin Anastasia Grishutina wollte an einem Meisterkurs für Hammerklavier teilnehmen und brauchte dafür die Mitwirkung einer Sängerin. Zunächst hatte niemand Zeit dafür, doch schließlich stellte sich Esther Valentin (die heute nach der Eheschließung mit dem angehenden Dirigenten Clemens Fieguth einen Doppelnamen trägt) als Duopartnerin zur Verfügung. Und dann verstanden sich die beiden so gut, dass sie weiter zusammenwirkten. Gemeinsam erzielten sie 2018/2019 einige schöne Wettbewerbserfolge und bekamen durch den 1. Preis beim Internationalen Schubertwettbewerb Dortmund die Gelegenheit für die Aufnahme ihrer Debüt-CD „Amors Spiel“. Unter diesem Titel konnten sie ein abwechslungsreiches Repertoire zusammenstellen und sich für zahlreiche Konzertauftritte empfehlen. „Rising Stars 29: Esther Valentin-Fieguth und Anastasia Grishutina
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Rising Stars 28: Sophie Dervaux, Fagott – keine Angst vor großen Instrumenten!

 

 

Sophie Dervaux—Felix Mendelssohn Bartholdy Op.109—Lieder ohne Worte (2017)

von Dr. Lorenz Kerscher

Die 1991 in Paris geborene Sophie Dervaux ist Tochter eines Mathematikers und Ingenieurs und einer Gitarrenlehrerin. So überrascht es nicht, dass sie zunächst das Instrument ihrer Mutter erlernte. Ihr Wunsch war jedoch, in Gemeinschaft zu musizieren, wofür sich ein Blasinstrument anbot. Das war zunächst die Klarinette, bis ihr diese offenbar zu klein wurde und sie 2003 auf das Fagott wechselte. Doch auch dessen zweieinhalb Meter Rohrlänge waren noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, wurde sie doch schon 2013 als Solokontrafagottistin der Berliner Philharmoniker verpflichtet. Sie fand jedoch bald wieder zum Normalmaß zurück und ist seit 2015 Solofagottistin der Wiener Philharmoniker.

So ungewöhnlich es auch ist, schon in so jungen Jahren Solostellen in den vielleicht renommiertesten Orchestern der Welt zu besetzen, würde ich eine Künstlerin deshalb nicht als Rising Star vorstellen. Von Interesse ist dafür vor allem ihr Wirken als Solistin, die ihrem eher unter „ferner liefen“ firmierenden Instrument alle Ehre macht. „Mit ihrem Album impressions hebt sie das Fagott in den Adelsstand“, befand eine auf ihrer Homepage zitierte Kritikerstimme. Die positive Bewertung ihres Debütalbums war auch für die gerade 30-Jährige ein Ritterschlag und die Wertschätzung für eine Individualität des künstlerischen Ausdrucks, die im Orchesterdienst so nicht in Erscheinung treten konnte.

 

Sophie Dervaux – Sonata, op. 168: II. Allegretto scherzando – Saint-Saëns (2021)

Schon während ihres Studiums am Conservatoire National Supérieur de Musique de Lyon in den Jahren 2008 bis 2011 nahm sie an Wettbewerben teil und erzielte damals noch unter ihrem Geburtsnamen Sophie Dartigalongue wichtige Preise. 2011 setzte sie dann als Stipendiatin an die Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker ihre Ausbildung fort und erzielte 2013 beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD einen zweiten Preis und Publikumspreis. Ein erster Preis wurde damals nicht vergeben und niemand weiß, welches gewisse Etwas die Jury noch vermisst hatte. Die Berliner Philharmoniker hatten jedenfalls keine Vorbehalte, sie als Kontrafagottistin zu engagieren, mussten sie jedoch schon zwei Jahre später zu den Wiener Philharmonikern gehen lassen. „Rising Stars 28: Sophie Dervaux, Fagott
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