Die SAMSTAG-PRESSE – 10. Februar 2018

Foto: Wiener Staatsoper / M. Pöhn (c)
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die SAMSTAG-PRESSE – 10. Februar 2018

Wien/ Opernball
Opernball-Protokoll: Mogst in mei Tuba greifen?
So war der Opernball im ORF: Nicht ducken, keine Angst haben! (Eine Vorliebe für gepflegte Peinlichkeit konnte nicht schaden).
Kurier

Zwischen Reichen, Superreichen und Megareichen
Sueddeutsche Zeitung

Die atembraubensten Roben des Opernballs
http://www.krone.at/1635725

München/ Bayerische Staatsoper:
Götterdämmerung
Kirill Petrenko verlässt München erst in zwei Jahren. Aber viele fangen schon jetzt an, um ihn zu trauern. Weil er diesen Wagner einfach so großartig dirigiert.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-goetterdaemmerung-1.3860613

„Götterdämmerung“ an der Bayerischen Statsoper: Wagner wäre verwundert – ganz positiv!
Münchner Abendzeitung „Die SAMSTAG-PRESSE – 10. Februar 2018“ weiterlesen

Elbphilharmonie: Ein paar nette Melodien sind zu wenig

Foto: Rätzke (c)
Elbphilharmonie Hamburg,
5. Februar 2018
Franz Schubert
Auszüge aus Rosamunde D 797 / mit Texten von Ulla Hahn (Uraufführung)
Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große C-Dur-Sinfonie«
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Ulla Hahn,
Sprecherin
Kent Nagano,
Dirigent

von Sebastian Koik

Es war eine harte Zeit für Franz Schubert, als er diese Komposition verfasste. Der große Ludwig van Beethoven legte mit seinen Sinfonien derart gewaltig vor, dass der sensible Komponist sich fragte, was man denn nach Beethoven noch komponieren könne. Was kann man noch erschaffen, das nicht von vornherein im Vergleich mit dem großen Komponistengenie als schwach und redundant erschiene? In der Geschäftswelt, im Sport, im Showbiz mag das anders sein, doch in Kunst und Musik sind die sensibleren, zweifelnderen Geister oft besonders feine Künstler. Das gilt auch für Franz Schubert. „Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Ulla Hahn, Kent Nagano,
Elphilharmonie Hamburg“
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Sternstunden der Kammermusik: In ehrfürchtiger Stimmung beeindrucken Argerich, Maisky und Jansen

Foto © Adriano Heitman
Elbphilharmonie Hamburg
, 30. Januar 2018
Janine Jansen, Violine
Martha Argerich, Klavier
Mischa Maisky,
Violoncello
Ludwig van Beethoven,
Sonate g-Moll op. 5/2 für Violoncello und Klavier
Dmitri Schostakowitsch, Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67
Robert Schumann, Sonate Nr. 1 a-Moll op. 105 für Violine und Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy, Klaviertrio d-Moll op. 49

von Sebastian Koik

Drei der größten Weltstars der Klassik-Welt machen zusammen Kammermusik! Das gibt es nicht alle Tage. Und wieder beweist sich: Nicht nur für große Orchester, sondern auch für kleine Besetzungen ist der Große Saal der Elbphilharmonie perfekt geeignet. „Janine Jansen, Martha Argerich, Mischa Maisky,
Elbphilharmonie Hamburg“
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Elbphilharmonie:
Flatternde Hände und hochpräzise Musik

Foto: © Daniel Dittus
Elbphilharmonie,
Hamburg, 27. Januar 2018
Münchner Philharmoniker
Valery Gergiev, Dirigent
Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Richard Strauss, Ein Heldenleben / Tondichtung für großes Orchester op. 40
Claude Debussy, Prélude à l’après-midi d’un faune [als Zugabe]

von Sebastian Koik

Fast ständig lässt der Dirigent Valery Gergiev seine Hände und Finger wild flattern, manchmal die ganzen Arme. Es ist ein einzigartiger Dirigierstil, der sehr ungewöhnlich aussieht, manch einen im Saal vielleicht irritiert – aber wirkt.

Das Konzert beginnt mit der 3. Sinfonie von Johannes Brahms. Vom ersten Ton an packen die Münchner Philharmoniker das Publikum im Großen Saal der Elbphilharmonie. Das Timing der Musiker unter Gergiev ist ganz hervorragend, perfekt! Alles wird mit großer musikalischer Spannung dargeboten, und es ist viel Zug im Vortrag. Das Orchester spielt mit enormem Biss und Knackigkeit, reißt dramatisch mit. „Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev,
Elbphilharmonie, Hamburg“
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Ein Orchester so divers wie die unterschiedlich bunten Kleidungsstücke der Mitspieler

Foto: M. Schulz (c)
Elbphilharmonie
, Kleiner Saal, 27. Januar 2018
Elbphilharmonie Familienorchester
Dirigentin: Christine Philippsen
Moderation: Sven Holger Philippsen

  • Elb‘ und Fluth (2017), Christoph Kalz (*1977)
  • Eine Steppenskizze aus Mittelasien (1880), Alexander Borodin (1833-1887), Bearb.: Ch. Kalz
  • Walzer Nr. 2 (ca. 1956), Dmitri Schostakowitsch (1906-1975), Arr.: Thomas Stapf
  • Allegro con fuoco/ „Aus der Neuen Welt“ (1894), Antonin Dvorak (1841-1904), Arr.: Thomas Stapf, Bearb.: Ch. Kalz
  • Musik aus dem Film How to train a dragon (2010), John Powell (1963), Arr.: Sean O’Loughlin, Bearb.: Ch. Kalz

von Ricarda Ott

„Musik hören ist gut, selbst Musik machen ist besser!“ Frei nach diesem Motto kamen am Samstagnachmittag die mittlerweile 82 Mitglieder des Familienorchesters der Elbphilharmonie mit ihrer künstlerischen Leiterin Christine Philippsen im Kleinen Saal zusammen und präsentierten ein vielseitiges musikalisches Programm. Es spielten Jung und Alt – das älteste Mitglied ist Mitte 70, das jüngste 8 –, also Kinder, Eltern und Großeltern, Freunde und Verwandte: wahrlich ein großes, generationenübergreifendes Familienorchester mit individueller Erfahrung am Instrument und in jedem Fall ganz viel Spaß am Musizieren. „Elbphilharmonie Familienorchester,
Elbphilharmonie, Kleiner Saal“
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Romantischer András Schiff in der Elbphilharmonie: Musik ist Musik!

Elbphilharmonie, Hamburg, 22. Januar 2018
Cappella Andrea Barca
Schaghajegh Nosrati Klavier
Sir András Schiff Klavier und Leitung
Johann Sebastian Bach, Konzert für zwei Klaviere c-Moll BWV 1060
Wolfgang Amadeus Mozart, Adagio und Fuge c-Moll KV 546
Johann Sebastian Bach, Konzert für zwei Klaviere c-Moll BWV 1062
Ricercare a 6 / Musikalisches Opfer BWV 1079
Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491

von Sebastian Koik

Sir András Schiff spielt gerne ganz ohne Pedal. Einer seiner Lehrer war der Cembalist George Malcolm. Dieser brachte seinem Schüler bei, Legato allein mit den Händen zu spielen, ohne den Einsatz von Pedalen. Das Haltepedal stand Bach auf keinem seiner Instrumente zur Verfügung. András Schiff ist der Meinung, dass Musik durch zu großen Pedaleinsatz beschädigt werden kann. Teilweise spielte er radikal ohne Pedaleinsatz, inzwischen ist er da nicht mehr ganz so streng – solange es gut klingt. „Sir András Schiff, Cappella Andrea Barca,
Elbphilharmonie, Hamburg“
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Spitzenkonzert mit Rattle und Kožená in der Elbphilharmonie  

Foto: Dittus (c)
Elbphilharmonie,
Hamburg, 15. Januar 2018
London Symphony Orchestra
Magdalena Kožená, Mezzosopran
Sir Simon Rattle, Dirigent
Franz Schubert, Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 »Unvollendete«
Gustav Mahler, Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert
Georg Friedrich Händel
Dopo notte, atra e funesta / Arie des Ariodante aus »Ariodante«, HWV 33
Scherza infida / Arie des Ariodante aus »Ariodante« HWV 33
Pensieri, voi mi tormentate / Arie der Agrippina aus »Agrippina«
Jean-Philippe Rameau, Suite aus »Les Boréades«

von Leon Battran

Privates und Berufliches zu trennen, darauf verzichten Magdalena Kožená und Sir Simon Rattle. Ein Glück! Denn das Ehepaar hat den Zuhörern in der Elbphilharmonie ein herausragendes Konzert voller musikalischer Höhepunkte beschert. Seit 2008 sind die tschechische Mezzosopranistin und der langjährige Chefdirigent der Berliner Philharmoniker miteinander verheiratet. „London Symphony Orchestra, Magdalena Kožená, Sir Simon Rattle,
Elbphilharmonie, Hamburg“
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Elbphilharmonie: Maestro Mariss Jansons begeistert zum 75. Geburtstag mit Strauss

Foto: Dittus (c)
Elbphilharmonie Hamburg
, 13. Januar 2018
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Mariss Jansons, Dirigent
Richard Strauss, Also sprach Zarathustra / Tondichtung frei nach Friedrich Nietzsche op. 30
Sergej Prokofjew, Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100
Zugabe: Peter I. Tschaikowsky, Panorama aus: Dornröschen / Ballett op. 66

von Sebastian Koik

Da geht die Sonne auf, da lacht das Herz! Wenn ein Konzert schon nach wenigen Sekunden Gänsehaut beim Zuhörer auslöst und ihn überwältigt, dann ist es gut möglich, dass gerade Also sprach Zarathustra von Richard Strauss ertönt. Und wenn die Musik einen vom ersten Ton an so kraftvoll packt, dann steckt da wohl ein Spitzenorchester dahinter. So eines ist das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das den Ruf des besten Rundfunkorchesters der Welt hat! „Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Mariss Jansons, Elbphilharmonie, Hamburg“ weiterlesen

Elbphilharmonie: So fing vor einem Jahr alles an

Elbphilharmonie, Hamburg,  11. Januar 2018
NDR Elbphilharmonie Orchester

Herbert Blomstedt, Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie Es-Dur KV 543
Anton Bruckner, Sinfonie Nr. 3 d-Moll

Vor einem Jahr fand das Eröffnungskonzert der Elbphilharmonie statt. Der Geburtstag gibt Anlass zur Freude: Rund 850.000 Tickets für 600 Veranstaltungen wurden verkauft, weit über 4,5 Millionen Menschen pilgerten auf die Plaza.

Am Donnerstag spielte das NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung des 90 Jahre alten schwedischen Dirigenten Herbert Blomstedt zum ersten Geburtstag von Hamburgs neuem Kulturtempel: Mozart und Bruckner. Es war ein wunderbares Konzert, das von den Zuschauern mit sehr viel Beifall bedacht wurde. „Ein Jahr Elbphilharmonie
Elbphilharmonie, Hamburg“
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Daniel Hope erobert Hamburg mit Geigenkunst und Charme

Foto © Nicolas Zonvi
Elbphilharmonie,
Hamburg, 10. Januar 2018
Daniel Hope
Violine
Zürcher Kammerorchester
Christoph Willibald Gluck
, Furientanz aus »Orfeo ed Euridice«
Joseph Haydn, Konzert für Violine und Orchester G-Dur Hob. VIIa/4
Wolfgang Amadeus Mozart,
Adagio für Violine und Orchester E-Dur KV 261
Divertimento F-Dur KV 138
Konzert für Violine und Orchester G-Dur KV 216

von Sebastian Koik

Daniel Hope erobert die Elbphilharmonie mit seiner Geigenkunst und seinem Charme! Die Zugabe aus Vivaldis Sommer lässt endgültig alle Dämme brechen. Es gibt Standing Ovations vom kompletten Saal. „Wow“, „unglaublich“, „genial“, „diese Spielfreude“: Es sind zahlreiche Superlative aus dem begeisterten Publikum zu hören. „Daniel Hope, Zürcher Kammerorchester,
Elbphilharmonie“
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