DIE DIENSTAG-PRESSE – 21. FEBRUAR 2023

Vera-Lotte Boecker (Daphne) © Monika Rittershaus

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 21. FEBRUAR 2023

Berlin/Staatsoper
Richard Strauss’ „Daphne“ stirbt Unter den Linden den Kältetod im Dauerschneefall
Man hatte sich gefreut, diese selten gespielte Oper von Strauss nach reichlich zwei Jahrzehnten wieder auf einer Berliner Bühne zu sehen. Schnell war aber klar, dass diese Inszenierung geradezu rekordverdächtig weit entfernt von Libretto und Musik etwas vordergründig von Klimawandel und Naturzerstörung handelte, wobei der Regisseur Romeo Castellucci, der auch für das Bühnenbild und die Kostüme verantwortlich war, dem Werk von der ersten bis zur letzten Szene Gewalt antat. Man könnte Seiten füllen mit der Aufzählung seiner geschmacklichen Entgleisungen.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Berlin/Staatsoper
Staatsoper Berlin: Ein Gefühl für Schnee (Bezahlartikel)
Romeo Castellucci aktualisiert „Daphne“ von Richard Strauss über die Vergewaltigung einer Nymphe in Richtung Klimawandel.
SueddeutscheZeitung.de

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DIE MONTAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2023

Foto: Christian Thielemann© OFS/Matthias Creutziger

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DIE MONTAG-PRESSE – 20. FEBRUAR 2023

Wien/Musikverein
Musikverein: Die Wiener Philharmoniker mit Christian Thielemann
Der deutsche Dirigent überzeugte mit Arnold Schönbergs „Verklärte Nacht“ und der „Alpensinfonie“ von Richard Strauss
DerStandard.at

Berlin/Staatsoper
Staatsoper Berlin: Romeo Castellucci inszeniert Daphne als fesche Schneeballschlacht
Erinnert einiges in Daphne von Richard Strauss an berühmte Vorgängerwerke, so deutet anderes schon auf schwerelose Spätestwerke wie die Metamorphosen hin. Die ästhetisierende Berliner Neuinszenierung durch Romeo Castellucci weiß allerdings kein Mittel, das relativ selten gespielte Werk beherzt in die Gegenwart zu holen. Gemischte Gefühle auch bei den Sängern. Vera-Lotte Boecker legt die Titelfigur faszinierend lyrisch an. Pavel Černochs nobles Timbre (Apoll) kann nicht über die insgesamt unzureichende Stimmkraft hinwegtäuschen. Konkurrenzlos René Pape indes als milde wuchtiger Peneios. Thomas Guggeis am Pult dirigiert durchaus laut, aber eindrucksvoll strukturbewusst und sensibel.
konzertkritikopernkritikberlin.blog

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DIE SONNTAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2023

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DIE SONNTAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2023

Foto: © Karl Forster: Gaëlle Arquez

Berlin
Staatsoper Berlin: Carmen mit Gaëlle Arquez
Bertrand de Billy leitet eine überaus hörenswerte Wiederaufnahme von Carmen in der Inszenierung von Martin Kušej. In der Titelrolle begeistert Gaëlle Arquez mit Esprit und einer Präzision, die die üblichen Rollenclichés wohltuend ignoriert. Ihr zur Seite punktet der José des Stanislas de Barbeyrac mit dynamischen Finessen, wohingegen Lucio Gallo (als Escamillo) mit seinem arg hemdsärmeligen al-fresco-Zugang nur bedingt gefällt.
konzertopernkritik.berlinberlin/a.schlatz

Berlin
Vera-Lotte Boecker im Porträt: Sie kam, sie sang
Vera-Lotte Boecker ist nicht nur eine herausragende Sopranistin, sie spielt auch umwerfend – nun ist sie Richard Strauss’ „Daphne“ an der Berliner Staatsoper.
SueddeutscheZeitung.de

„Tschän“ und die ORF-Debütanten am Opernball
Der ORF war mit einem neuen Ensemble in der Oper im Marathoneinsatz. Andi Knoll ist Alfons Haiders Erbe angetreten. Seine lockere Zunge hat der Sache gutgetan.
Die Presse.com „DIE SONNTAG-PRESSE – 19. FEBRUAR 2023
klassik-begeistert.de“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 18. FEBRUAR 2023

Alan Gilbert, Foto: Peter Hundert ©

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 18. FEBRUAR 2023

Hamburg
Alan Gilbert bleibt bis 2029 Chefdirigent   Die Weichen für eine gemeinsame Zukunft sind gestellt: Das NDR Elbphilharmonie Orchester und Chefdirigent Alan Gilbert verlängern ihre Zusammenarbeit über das Jahr 2024 hinaus bis zum Sommer 2029.
ndr.de.orchester

München/Gärtnerplatztheater
Umjubelter Werther: Traut Euch ins Offene, Freunde!
Was für eine gewagte Mischung: Goethes Briefroman in der Optik eines Schauspiels von Henrik Ibsen mit impressionistischer Musik des Franzosen Jules Massenet, abgeschmeckt mit Romantik. Das funktionierte am Münchner Gärtnerplatztheater hervorragend, der Jubel war groß. Am Donnerstag war Premiere.
BR-Klassik.de

Zum Sterben schön: Massenets „Werther“ am Gärtnerplatztheater
Manche mögen das konventionell nennen, doch Massenets „Werther“ am Gärtnerplatz ist bestes altes Theaterhandwerk. Eine zu Recht umjubelte Premiere.
MuenchnerMerkur

„Konzertgänger in Berlin“
Biennale 2: Bertrand Chamayou spielt Klavier, Pintscher dirigiert die Philharmoniker
Einen Lapsus der Biennale der Berliner Philharmoniker bügelt (48 Stunden vor deren zweitem Konzertprogramm, dazu unten mehr) der französische Pianist Bertrand Chamayou beiläufig aus, zumindest ein bisschen: Seine erste Zugabe ist eine stupende Etüde von Unsuk Chin. Und die ist nicht nur Schülerin von György Ligeti, der im Mittelpunkt der Biennale steht, sondern auch eine jener ominösen Frauen, deren Fehlen als Komponistinnen im zweieinhalbwöchigen Festivalprogramm hier oder auch hier bemängelt wurde.
„Konzertgänger in Berlin“

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DIE FREITAG-PRESSE – 17. FEBRUAR 2023

Wiener Staatsoper © Wiener-staatsoper.at

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DIE FREITAG-PRESSE – 17. FEBRUAR 2023

Wiener Opernball
Elegante Glamour-Roben sind zurück auf dem Opernball
Auf der Feststiege gibt es unzählige Kreationen von österreichischen Modemachern zu sehen. Auch das umstrittene Label Balenciaga wurde getragen. Fotoreihe über die interessantesten Roben
Kurier.at

Opernball-Blütenlese: „Politik, Kunst, Baumeister, Busenwunder“
TV-Protokoll: Die lustigsten Szenen einer langen Fernsehnacht.
Kurier.at

Hamburg
Tschaikowskys Oper „Eugen Onegin“ gewinnt die Herzen des HH-Publikums mit einer ausgezeichneten Besetzung
Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg spielte unter der Leitung von Lidiya Yankovskaya fabelhaft auf, die Gefühlswelten dieser Oper immer wieder intensiv durchmessend. Der Schlussbeifall für diese musikalische Sternstunde in der Hamburgischen Staatsoper war langandauernd und jubelnd und schloss alle Beteiligten ein.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 16. FEBRUAR 2023

Camilla Nylund bei der Ehrung. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 16. FEBRUAR 2023

Sopranistin Camilla Nylund über Opernballeinsatz: „Traum geht in Erfüllung“
Die finnische Opernsängerin wird erstmals beim Opernball singen und spricht darüber, welche Rituale sie vor Auftritten hat.
Kurier.at

Sommereggers Klassikwelt 173:  Kritiker und Kritisierte – es bleibt schwierig
Zum Thema passend eine historische Fundsache:
Kritik ist keine Sichel, Zu mähen kurz und klein,
Aber Verehrungsmichel Kann man doch auch nicht sein“
(Friedrich Theodor Vischer)
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Gstaadt/Menuhin Festival
Artistic Director Christoph Müller: „Wir können nicht nur Tschaikowsky und Dvořák spielen.“
Das Gstaad Menuhin Festival setzt auf eine Neuauslegung: „Demut“ in Zeiten des Wandels. So nennt sich der Schwerpunkt der 67. Ausgabe des Schweizer Musikfestivals, das einst Yehudi Menuhin gegründet hat. Ein Gespräch mit Artistic Director Christoph Müller. Der Schweizer Kulturunternehmer bezieht Stellung, warum man auch in der Klassikbranche nicht mehr die Augen verschließen kann vor dem Klimawandel und den Ereignissen, die rundherum gerade die Welt erschüttern.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Konzertanter “Siegfried” begeistert in der Luxemburger Philharmonie
Simon Rattle und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks weilten an diesem Samstag in Luxemburg in der Philharmonie. Auf dem Programm stand eine konzertante Aufführung von Richard Wagners “Siegfried”. Dank einer phantastischen Sängerbesetzung, angeführt vom Wanderer von Michael Volle, und einem grandios aufspielendem Orchester unter der Leitung seines zukünftigen Chefdirigenten, wurde der Abend, trotz – oder dank – fehlender Inszenierung zu einem großartigen Erfolg.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de.   „DIE DONNERSTAG-PRESSE –16. FEBRUAR 2023“ weiterlesen

DIE MITTWOCH-PRESSE – 15. FEBRUAR 2023

Friedrich Cerha © cerha-online.com

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 15. FEBRUAR 2023

Wien
Friedrich Cerha ist tot
Der Wiener Komponist und Dirigent Friedrich Cerha hat das Musikschaffen in Österreich nachhaltig geprägt – nun ist er im Alter von 96 Jahren gestorben.
https://oe1.orf.at/artikel/680855/Friedrich-Cerha-ist-tot

Friedrich Cerha: Größe ist immer unangepasst
Der österreichische Komponist Friedrich Cerha ist im Alter von 96 Jahren gestorben.
WienerZeitung

Nachruf
Friedrich Cerha: Der leise Meister der neuen Töne
NiederösterreichischeNachrichten.at

Ein wienerischer Untertreiber ist gegangen Todesfall / Friedrich Cerha
DrehpunktKultur.at

Friedrich Cerha ist tot: Ein Komponist, eine Institution
BR-Klassik.de

Komponist und Dirigent Friedrich Cerha gestorben
Der bedeutende und vielfach ausgezeichnete Wiener Komponist verstarb im Alter von 96 Jahren
DerStandard.at.story

Komponist und Dirigent Friedrich Cerha ist tot
Zu seinen berühmtesten Arbeiten zählt die Vollendung der Oper »Lulu«: Friedrich Cerha galt weit über seine Heimat Österreich hinaus als Wegbereiter der Neuen Musik. Mit 96 Jahren ist er in Wien gestorben.
Spiegel.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 14. FEBRUAR 2023

Foto © Michael Bigler

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 14. FEBRUAR 2023

Berlin/Komische Oper
„Die Rache der Fledermaus“ an der Komischen Oper: Man lacht sich krank – und wieder gesund
Bewundernswert ist die Präzision, mit der das Ensemble die quirlige Inszenierung ablaufen lässt, man fühlt sich wie in einem atemberaubenden Medley der Musik des Walzerkönigs. Schon nach wenigen Minuten springt der Funke auf das Publikum über und die gute Laune schwappt von der Bühne in den Saal. Eine bessere Medizin inmitten von Wintergrau und Dauerkrise ist nicht denkbar!
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Premiere frenetisch gefeiert
Herrlich witzige „Fledermaus“ an der Komischen Oper
BZ.Berlin.de

Die Deutsche Oper Berlin und der Ukraine-Krieg:  Russische Kultur – ja oder nein?
Vor fast einem Jahr hat Russland den Krieg gegen die Ukraine begonnen. Seitdem schauen viele Opernhäuser und Veranstalter ganz genau hin, wenn sie russische Künstlerinnen und Künstler engagieren. Auch an der Deutschen Oper Berlin treten Künstler aus Russland auf. Denn entscheidend ist die persönliche Haltung.
BR-Klassik.de

Crescendo-Kommentar
Wer diri­giert die Staats­oper? Und: Geheimnis Musik­in­stru­ment
Spekulationen über die Nachfolge von Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper, das zögerliche Interesse Jugendlicher an der Klassik, der Machtkampf in Salzburg.
https://crescendo.de/klassikwoche7-2023-christian-thielemann-marco-goecke/

Bayreuth
Das Heiligtum der Opernfantasten
Richard Wagner, der heute vor 140 Jahren starb, schuf für seine Opern ein einzigartiges Festspielhaus in Bayreuth. Doch trotz aller musikalischer Superlative wirft seine antisemitische Gesinnung Schatten bis in die Gegenwart.
spektrum.de.news

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DIE MONTAG-PRESSE – 13. FEBRUAR 2023

Stephen Milling (Hagen), Herren des Sächsischen Staatsopernchores
© Semperoper Dresden/Ludwig Olah

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Dresden/Semperoper
Die Götterdämmerung in Dresden: Weißt du, wie das wird?
Ein letztes Mal wurde Wagners Ring in der Inszenierung von Willy Decker unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann aufgeführt. Am Ende der Götterdämmerung ist, wie wir wissen, die Zukunft ungewiss – doch es gibt auch ausreichend Grund zur Freude.
Von Leander Bull
Klassik-begeistert.de

Hamburg
Camilla Nylund glänzt mit seelenvollem Gesang als Katerina Ismailowa
Camilla Nylund singt diese Katerina mit warmem runden Klang; einer leuchtenden Kerze gleich, mal höher mal niedriger aufbrennend, aber nie flackernd oder ungleiche Schatten werfend. Am Ende verhaucht sie voller Seelenqual ihr allgegenwärtiges Leid und ihre Taten bereuend im schönsten Piano.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

München/Allerheiligen-Hofkirche
Mein Herz flammt über beide Ohren
An diesem Abend wird in der Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz das Feuer besungen. Feuer zieht sich durch alle Songs aus der Renaissance und des Barock, die ich an diesem Abend höre.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert

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DIE SONNTAG-PRESSE – 12. FEBRUAR 2023

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München
Auf dem Gipfel des Glücks
Die „Alpensinfonie“ mit Reinhold Messner in der Isarphilharmonie.
Da kann die Musikwissenschaft forschen, was sie will: Weil die Kuhglocken bimmeln und der Wasserfall rauscht, halten die meisten Hörer die „Alpensinfonie“ für die etwas naive Schilderung einer Bergwanderung. Das ist dieses Mammutwerk zwar auch, aber eben nicht nur. Denn in der ziemlich langen Entstehungszeit dachte Richard Strauss wenig über die Gipfel vor seiner Garmischer Villa nach.
Abendzeitung.de

Berlin/Komische Oper
Die Rache der Fledermaus in Berlin Ein Abend mit überraschender Wendung

Strauß’ Fledermaus ist seit 150 Jahren ein Garant für volle Opernhäuser. An der Komischen Oper Berlin hatte nun sein Ableger „Die Rache der Fledermaus“ Premiere. Ein Gastspiel aus Winterthur, das im Klamauk ersäuft und doch eine überraschende Wendung parat hat.
BR-Klassik.de

„Die Rache der Fledermaus“ – Neubearbeitung des Klassikers von Johann Strauß (Podcast)
rbb-online.de.kultur

Berlin/Philharmonie
Philharmoniker spielen Wassermusik mit Elfen und Nymphen
Daniel Harding sprang für Kirill Petrenko ein und eröffnete die „Biennale der Berliner Philharmoniker“.
Berliner Morgenpost

Berlin
Jutta Adler: Jüngere Künstler ziehen jüngeres Publikum an
Jutta Adler leitet die Berliner Konzert-Direktion Hans Adler und spricht über Veränderungen im Klassikbetrieb.
BerlinerMorgenpost.de

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