DIE SAMSTAG-PRESSE – 25. NOVEMBER 2023

Festspielhaus Bayreuth. Foto © Andreas Schmidt

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 25. NOVEMBER 2023

Bayreuther Festspiele müssen sparen: Einschnitte bei Orchester und Chor
Beim Orchester drohen „Einsparungen im sechsstelligen Bereich“. Chor-Mitglieder könnten sich im kommenden Jahr von 134 auf 80 reduzieren.
„Der finanzielle Mehrbedarf beträgt in den Folgejahren kumuliert mehrere Millionen Euro“, hieß es. Weil die Zuschüsse für das Opernspektakel nicht erhöht werden, habe die Geschäftsführung nun „Vorschläge erarbeitet, wie den erwarteten Kostensteigerungen entgegengetreten werden kann“.
Kurier.at

Bayreuth
Opernchor der Bayreuther Festspiele soll um 40% gekürzt werden
NeueMusikzeitung/nmz.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 24. NOVEMBER 2023

© Matthias Creutziger

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DIE FREITAG-PRESSE – 24. NOVEMBER 2023

Berlin
Thielemann dirigiert in Berlin: Ein berührendes Versprechen
Erstmals seit seiner Vertragsunterzeichnung dirigiert Christian Thielemann sein künftiges Orchester: die Staatskapelle Berlin. Man hört eine Verheißung, aber noch keine Vollendung.
FrankfurterAllgemeine.net

Dresden
Dresdner Musikfestspiele 2024 unter dem Motto «Horizonte»
NeueMusikzeitung/nmz.de

Frankfurt
Filarmónica Joven de Colombia in der Alten Oper Frankfurt: Eine Heldin in den Anden
Die Junge Philharmonie Kolumbien, Andrés Orozco-Estrada und Hilary Hahn mit einem inspirierten Auftritt in Frankfurt.
FrankfurterRundschau.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 23. NOVEMBER 2023

Bregenzer Festspiele © Karl Forster

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 23. NOVEMBER 2023

Bregenzer Festspiele 2024 „Freischütz“-Premiere und Uraufführungen
Die 78. Bregenzer Festspiele eröffnen am 17. Juli 2024 mit einer Premiere: Zum ersten Mal in der Festspielgeschichte wird Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ auf der Seebühne zu sehen sein. Eine weitere Premiere ist Gioachino Rossinis Jugendwerk „Tancredi“ im Festspielhaus. Diese Oper des erst 20-jährigen Rossinis über Liebe, Vertrauen und die Unmöglichkeit, in Krisenzeiten glücklich zu werden, wird von Jan Philipp Gloger inszeniert. Die musikalische Leitung übernimmt Yi-Chen Lin, die bereits als Dirigentin von Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ auf der Seebühne stand. Außerdem darf sich das Publikum auf zwei Uraufführungen freuen. Die beiden Uraufführungen „Unmögliche Verbindung“ des tschechischen Komponisten Ondřej Adámek und „Hold Your Breath“ der irischen Komponistin Éna Brennan machen die Werkstattbühne in Bregenz wieder zum Spielort für zeitgenössisches Musiktheater
BR-Klassik.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 22. NOVEMBER 2023

Christian Thielemann © OFS / Matthias Creutziger

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 22. NOVEMBER 2023

Berlin
Konzertkritik: Bruckners 5. Sinfonie in der Staatsoper Unter den Linden
Christian Thielemann dirigiert die Staatskapelle Berlin (Podcast)
rbb-online.de

So war Christian Thielemanns Einstand bei der Staatskapelle
Erstmals seit seiner Ernennung hat der künftige Generalmusikdirektor dirigiert: Bruckner. Ein souveräner Auftritt. Doch etwas fehlte.
BerlinerMorgenpost.de

Staatskapelle Berlin: Thielemann triumphiert mit Bruckners Fünfter
Im Großen Saal der Lindenoper begeistert Christian Thielemann mit einer vollmundigen, durchdachten, dynamisch ausgefeilten Interpretation von Anton Bruckners B-Dur-Sinfonie.
https://konzertkritikopernkritikberlin.blog/2023/11/21/bruckners-funfte-thielemanns-kapelle/

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 21. NOVEMBER 2023

Magdalena Kožená (Médée), Ensemble. Foto: Ruth Walz

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 21. NOVEMBER 2023

Berlin
Barocker Psychothriller mit Regie-Kollaps: „Médée“ bei den Berliner Barocktagen
NeueMusikzeitung/nmz.de

Kritik – „Medée“ in Berlin: Drei Männer und Medea
BR-Klassik.de

Medée: Ausgerechnet der schäbige Ex singt so schön
Unter Simon Rattles Leitung triumphiert in der „Médée“-Premiere an der Staatsoper die Musik über szenische Gewalt, Falschheit und Hass.
Berliner Morgenpost

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DIE MONTAG-PRESSE – 20. NOVEMBER 2023

Fidelio, Staatsoper Hamburg © Arno Declair

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DIE MONTAG-PRESSE – 20. NOVEMBER 2023

Hamburg
Staatsoper Hamburg: Von einer Revolutionsoper ist dieser provinzielle „Fidelio“ weit entfernt
Endlich besuche ich nach längerer Zeit wieder eine Fidelio-Aufführung. Bekannt ist mir das Werk aus vielen Jahren Opernmusik. Als 20-Jährige durfte ich im Orchestergraben „Wer ein holdes Weib errungen“ mit dem damaligen Alsterspatzen-Chor mitsingen. Auf der Bühne sangen René Kollo und Hildegard Behrens und vor mir als Dirigent stand Christoph von Dohnányi.
Von Iris Röckrath
Klassik-begeistert.de

Berlin
Falsche Töne: Der Pianist Fazıl Say und seine Aussagen zu Erdoğan und Israel (Bezahlartikel)
Proteste wie gegen Anna Netrebko? Der türkische Starpianist und Brückenbauer Fazıl Say bezichtigt Israel des Völkermords. In Deutschland stört sich keiner daran.
Tagesspiegel.de

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DIE SONNTAG-PRESSE – 19. NOVEMBER 2023

Foto © Monika Rittershaus

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DIE SONNTAG-PRESSE – 19. NOVEMBER 2023

Berlin
Daniel Barenboim sagt Nordamerika-Tournee mit Staatskapelle ab
Die Staatskapelle Berlin muss ihre Reise in die USA und nach Kanada ohne ihren langjährigen Generalmusikdirektor antreten.
BerlinerZeitung.de.kultur

Peter Sellars: Für mich ist die Oper ein heilendes Ritual (Bezahlartikel)
Bei den Barocktagen der Staatsoper zeigt der amerikanische Regisseur Peter Sellars die Charpentier-Oper „Médée“ Ein Gespräch.
BerlinerMorgenpost.de

Frankfurt/Alte Oper
Viva Puccini! – Große Puccini-Gala im Oktober 2024 mit Jonas Kaufmann jetzt bereits im Vorverkauf
Am 22. Oktober 2024 wird der international gefragte Startenor Jonas Kaufmann gemeinsam mit der Sopranistin Maria Agresta und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in der Alten Oper sein Programm »Viva Puccini!« mit Arien und Szenen aus Giacomo Puccinis weltberühmten Opern wie »La Bohème«, »Tosca« und »Madama Butterfly« präsentieren.
Kulturfreak.de

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 18. NOVEMBER 2023

Fidelio 2023 © Dr. Andreas Ströbl

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 18. NOVEMBER 2023

Hamburg/Staatsoper
„O welche Lust, in freier Luft den Atem leicht zu heben!“ – Beethovens Oper „Fidelio“ an der Staatsoper Hamburg
Als „Katastrophe“ wurde Beethovens „Fidelio“ an der Hamburger Staatsoper in der Inszenierung von Georges Delnon in der Presse nach der Premiere am 17. Januar 2018 bezeichnet, die Adjektive erstreckten sich über ein Spektrum von „langweilig“ und „quälend“ bis „klischeehaft“. Offensichtlich lag in der musikalischen Umsetzung damals einiges im Argen, was die reine Wiedergabe der Partitur unter Kent Naganos Dirigat und das Zusammenspiel von Orchester, Chor und Solisten angeht; auch scheint die Personen- und Bewegungsregie nicht detailliert ausgearbeitet gewesen zu sein.
Klassik-begeistert.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 17. NOVEMBER 2023

Teodor Currentzis © Nadia Rosenberg

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DIE FREITAG-PRESSE – 17. NOVEMBER 2023

Berlin
Aus tiefster Seele. Ein grandioser, einmaliger Abend mit Teodor Currentzis und dem Utopia-Orchester
Die Arme sind weit nach vorne gestreckt, der Kopf leicht nach unten gebeugt, die Augen geschlossen. Teodor Currentzis konzentriert sich auf Tschaikowskys Fünfte. Die meisten Zuschauer sind gebannt, Spannung liegt in der Luft, aber noch nicht jeder teilt die Konzentration. Eine Frau im vorderen Block A hat ihren Platz noch nicht erreicht, irgendwo fällt ein Gegenstand zu Boden, jemand hustet. Nicht, dass es in der Berliner Philharmonie unruhig wäre – da habe ich schon ganz andere Konzerte erlebt – aber einen Künstler mit so hyperfeinen Antennen stören schon kleinere Anzeichen von Unruhe. Nach mehreren Minuten lässt Currentzis die Arme sinken, wartet mit dem Einsatz, bis die absolute Stille erreicht ist. Der atmosphärische Nährboden ist damit bereitet, in aller Ruhe und Schwere erhebt sich das mit punktierten Rhythmen markante, bedächtige Schicksalsmotiv. Wenn es im Pianissimo kurz darauf wiederkehrt, wirkt es, fast schon an der Grenze zur Unhörbarkeit, noch resignativer. Und schon nach diesen wenigen Minuten vermittelt sich die Besonderheit dieses Utopia Orchesters…
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 16. NOVEMBER 2023

Teodor Currentzis und Utopia © Markus Aubrecht

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DIE DONNERSTAG-PRESSE –  16. NOVEMBER 2023

Berlin
Ohne jeden Zweifel ein Drama: Teodor Currentzis dirigiert das „Utopia“-Orchester
Ein spektakulärer Abend in der Philharmonie: Teodor Currentzis spielt mit seinem Projektorchester „Utopia“ Brahms und Tschaikowsky. Dieses Konzert kann man kaum anders bezeichnen als spektakulär. Am Ende eines langen Abends entlädt sich Jubel in der Philharmonie, und auch der einsame Buhrufer ist nach der Zugabe verstummt. Gut möglich, dass er sich gar nicht gegen die erschütternd dramatische Tschaikowsky-Interpretation von Teodor Currentzis gerichtet hat, sondern seinem Unmut darüber Ausdruck verleihen wollte, dass der Dirigent beharrlich zu dem schweigt, was die Welt von ihm verlangt
Tagesspiegel.de

Hamburg
„Es bleibt ja in der Familie“ – Dmitri Tcherniakovs faszinierende Inszenierung von Richard Strauss’ „Salome“ an der Hamburgischen Staatsoper
Dass Richard Strauss’ einaktige Oper „Salome“ nach der gleichnamigen einaktigen Tragödie Oscar Wildes (geschrieben in Paris im November/Dezember 1891 auf der Grundlage des Markus- und Matthäus-Evangeliums des Neuen Testamentes) überhaupt den Weg auf die Opernbühne schaffte, mag aus heutiger Sicht eines aufgeklärten Publikums fast wie ein Wunder anmuten.
Von Dr.  Holger Voigt
Klassik-begeistert.de „DIE DONNERSTAG-PRESSE – 16. NOVEMBER 2023“ weiterlesen