© Barucco / Stiftskirche in Melk
Heinz Ferlesch hat für die vorösterliche Aufführung von Bachs Johannespassion die Erstfassung aus dem Jahr 1724 gewählt und einstudiert. Die Dramatik des Werks entfaltete sich im barocken Rahmen der Melker Stiftskirche mit unerhörter Wucht und ließ die versammelte Gemeinde tief erschüttert zurück.
Johann Sebastian Bach
Johannespassion, BWV 245
Barucco Orchester und Vokalensemble
Benedikt Kristjánsson, Evangelist
Günter Haumer, Jesus
Heinz Ferlesch, Dirigent
Stiftskirche des Benediktinerstifts Melk, 21. März 2026
von Dr. Rudi Frühwirth
Die ältere der beiden erhaltenen Passionen des großen Johann Sebastian Bach besticht durch die ungeheure Dramatik der Chöre, die kühne Chromatik zahlreicher Passagen, die packende Erzählung des Evangelisten, und als Gegengewicht die ruhigen Worte Jesu und die raffiniert harmonisierten Choräle. In seiner Einstudierung hat Heinz Ferlesch diese Facetten zu einem erschütternden Ganzen verbunden, dessen Wirkung durch die besondere Aura der Melker Stiftskirch noch verstärkt wurde. „J.S. Bach, Johannespassion BWV 245, Barucco Orchester und Vokalensemble
Stiftskirche des Benediktinerstifts Melk, 21. März 2026“ weiterlesen