DIE DIENSTAG-PRESSE, 30. JUNI 2026

DIE DIENSTAG-PRESSE, 30. JUNI 2026

 v.l. Kirill Volkov, Danang Dirhamsyah, Foto: Kiara Kuhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DIENSTAG-PRESSE, 30. JUNI 2026

Lübeck/Haus Eden
Kirill Volkov und Danang Dirhamsyah ziehen das Publikum in ihren Bann
Überzeugendes Plädoyer für den leider vergessenen Komponisten Hans Gál. Faszinierendes Kammerkonzert im Haus Eden in Lübeck Kirill Volkov und Danang Dirhamsyah interpretieren die Sonate von Hans Gál mit großer Emphase und Spielfreude. Immer im gleichen Atem, beeindruckt das unprätentiöse und so leichte, ja geradezu selbstverständliche Musizieren der Künstler. Man wird von der Verbundenheit und Begeisterung der beiden mitgerissen.
Von Axel Wuttke
Klassik-begeistert.de

Wien
Es ist soweit: Der 3. Wiener Opernsommer startet!
Am 1. Juli hebt sich der Vorhang für eines der Kulturhighlights dieses Sommers: Der Wiener Opernsommer eröffnet seine 3. Saison mit „Carmen“. Die Premiere ist nahezu ausverkauft. Eröffnet wird damit feierlich die 3. Saison des Wiener Opernsommers. Nach den gefeierten Produktionen von „Don Giovanni“ (2024) und „La Traviata“ (2025), steht dieses Jahr „Carmen“ an insgesamt 12 Spielabenden am Programm. Der Wiener Heumarkt verwandelt sich dafür erneut in Wiens einzigartige Open-Air-Opernarena, und bietet damit die einzige Möglichkeit, große Oper im Sommer in Wien zu genießen.
OTS.at.opernsommer

Bregenz
Werkstattgespräch: „Die Ausflüge des Herrn Brouček“
Im Rahmen der 80. Bregenzer Festspiele findet ein Werkstattgespräch zur Oper „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ von Leoš Janáček statt. Festspielintendantin Lilli Paasikivi, Regisseur Yuval Sharon und weitere Kreative geben am 6. Juli 2026 erste Einblicke. Die Veranstaltung wird von ORF Radio Vorarlberg live übertragen.
https://vorarlberg.orf.at/studio/stories/3360459/

Budapest
So., 28. Juni 2026: BUDAPEST (Béla-Bartók-Konzerthalle im Palast der Künste): Richard Wagner, Götterdämmerung
Eine außerordentlich gute „Götterdämmerung“ erwartete die Besucher im Budapester Palast der Künste, und einen großen Anteil am Gelingen hatte Albert Pesendorfer als Hagen. Was für ein wunderbarer Sänger! Er war ein Hagen vom „alten“ Schlag, also mit wenigen Schattierungen in der Stimme und ohne psychologisches Getue, dafür außerordentlich raumfüllend, dunkel timbriert und imposant in seiner gesamten Darstellung: Sein Hagen ist ein verschlagener, insgeheim eiskalt berechnender Bösewicht, der seinen Mordplan beinhart durchzieht und mit dem wahrlich nicht gut Kirschen essen ist. Ich habe mich gefragt, warum dieser österreichische Sänger in Österreich fast keine Karriere macht und vor allem in (bundes-)deutschen Landen Erfolge feiert. Man sollte sich in Wien besinnen, was man an ihm hat, und ihn öfter engagieren. Und da muss man auch gleich Birger Radde als klangschönen und stimmgewaltigen Gunther erwähnen, der diese mittlere Rolle deutlich aufwertete. Während man sich in Wien zuletzt in diesen Rollen mit den Nichtskönnern Groissböck und Mokus herumärgern musste, bietet Budapest mit Pesendorfer und Radde deutlich bessere Sänger, die an der Wiener Staatsoper gerade mal ab und zu einspringen dürfen. Dabei sollten sie dort regelmäßig engagiert werden
forumconbrio.com

Essen
Ovationen für Anna Netrebko in Essen Begeisterung statt Boykott
ESSEN · Ihr Sopran leuchtet – mal dunkelrot, dann wie ein gleißender Sonnenstrahl. Auch wenn sie ohne Orchester auftritt, sondern „nur“ von Pianist Pavel Nebolsin und Geiger Kurt Mittelfellner begleitet wird, verwandelt Anna Netrebko mit wenigen Posen und Gesten das Konzerthaus-Podium in Essen in eine Opernbühne.
WestdeutscheZeitung

CD-Besprechung
Ture Rangströms „Kronbruden“ überzeugt in atmosphärisch dichter Aufführung
Rangströms Oper ist in Schweden fester Bestandteil des Repertoires, in Deutschland ist sie, obwohl 1919 in Leipzig uraufgeführt, nahezu unbekannt. Die nun auf CD erschienene Aufnahme macht das Werk auch einem breiteren Publikum zugänglich, und kann als hervorragend gelungen bezeichnet werden. Das Drama eines Dorfmädchens, das ihr uneheliches Kind tötet, um bei ihrer Hochzeit die traditionelle Brautkrone tragen zu können, weist deutliche Parallelen zu Janáčeks Jenůfa auf, das nach einem Drama von August Strindberg entstandene Libretto wurde später als Janáčeks literarische Vorlage geschrieben, möglicherweise war es Strindberg bekannt.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Linz
Vorbericht – Musiktheater Linz: „Pretty Woman“: Lovestory als prickelnde Show
„Pretty Woman – Das Musical“ erobert Linz! Ab 15. Juli kann man die schönste Lovestory der Welt live im Musiktheater erleben: mitreißende Songs, Romantik und viel Herzklopfen. Die Inszenierung verbindet Filmnostalgie mit einer zeitgemäßen Musicalshow, „Krone“ Abonnenten bekommen Ermäßigungen bei den Tickets.
https://www.krone.at/4193490

Retz
Retz zeigt Psychothriller in Stadtpfarrkirche
Beim Festival Retz (Bezirk Hollabrunn) hat man sich diesen Sommer für Alessandro Scarlattis Oper „Judith & Holofernes“ in der Stadtpfarrkirche entschieden. Premiere ist am 10. Juli.
https://noe.orf.at/magazin/stories/3360313/

Berlin
Mozart meets Comedy
An der Berliner Staatsoper Unter den Linden inszeniert Andrea Moses Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ als Show mit Comedian Bülent Ceylan als Bassa Selim und ihm selbst.
concerti.de.berlin.mozart

Sehr komische Oper (Bezahlartikel)
Bület Ceylan darf bei der „Entführung aus dem Serail“ an der Staatsoper Berlin kritisch durch den Abend führen. Wie schlägt sich der Comedian als Mozarts Showmaster?
sueddeutsche.zeitung.de.showmaster

Nach elf Jahren im Amt: Intendantin der Berliner Philharmoniker hört 2028 auf
Intendantin Andrea Zietzschmann wird ihren Vertrag nicht mehr verlängern. Auf ihre Nachfolge kommt ein Großprojekt zu: Das ikonische Gebäude muss saniert werden.
Tagesspiegel.de.intendantin

München
Best of „Klassik am Odeonsplatz“: Fünf magische Musikmomente
Traumhafte Open-Air-Kulisse, weltberühmte Stars: „Klassik am Odeonsplatz“ ist jeden Sommer ein Highlight für Musikfans. Dieses Jahr findet das Event am 11. und 12. Juli statt. Wir verkürzen Ihnen die Wartezeit – und präsentieren fünf unvergessliche Musikmomente aus den vergangenen Jahren.
BR-Klassik.at.odeoensplatz

Gelsenkirchen
Halbszenischer Volltreffer
Dieser Operettenabend ist Amüsement vom Feinsten. Und Meister Offenbach erweist sich fürwahr als Mozart der Champs-Élysées, löst musikalisch wirklich alle Hoffnungen ein.
concerti.de.halbszenischer.volltreffer

Budapest
Der „Ring“ in Budapest: Aus Rheines Tiefen bis zum Feuerzauber (Bezahlartikel)
Jubel für die erste Hälfte der „Nibelungen“-Tetralogie, zum letzten Mal im MüPa in der Schörghofer-Inszenierung unter dem scheidenden Ádám Fischer.
DiePresse.com.ring.in budapest

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Budapest
An extraordinary Das Rheingold and Götterdämmerung are Ádám Fischer’s last in Budapest
seenandheard.international.com.budapest

Mailand
Speranza Scappucci and Rosa Feola lead a compelling Lucia di Lammermoor at La Scala
bachtrack.com.de.review.lucia

Paris
Théâtre des Champs-Élysées 2025-26 Review: Die Entführung aus dem Serail
New Production of Mozart’s Singspiel Presents Orientalism Through an Ambivalent & Contemporary Lens
operawire.com.champs-elysees

London
In the Belly of the Beast review – biblical events showcase Sun King’s favoured composer
Spitalfields music festival opened, by chance, with this beautifully performed and dramatic revival of baroque cantatas by Élisabeth Jacquet de La Guerre
TheGuardian.com.music

Aldborough
The Marriage of Figaro – St Andrew’s Church, Aldborough
The Australian/American soprano, Danielle de Niese, now domiciled in this country, is a major figure on world stages, so her recruitment as director for the brilliant, but small-scale, Wild Arts represents a striking coup – a tribute to her love of The Marriage of Figaro and Orlando Jopling’s powers of persuasion.
https://www.thereviewshub.com/the-marriage-of-figaro-st-andrews-church-aldborough/

Chicago
Opera Festival of Chicago serves up a delightful “Bohème”
cxhicagoclassical.review

“La Boheme” Opera Fesitival of Chicago reviewed by Frank Meccia
aroundtheword.chicago

Brisbane
Rusalka (Opera Queensland)
Opera Queensland’s superb incarnation of Dvořák’s Rusalka is surreal: a cautionary tale, a nightmare as directed by the accomplished Sarah Giles.
https://limelight-arts.com.au/reviews/rusalka-opera-queensland/

Recordings
Reissues: Joan Sutherland & Pascal Rogé in Retrospect
Late Sutherland comes with qualifications but Rogé is a winner all the way.
https://limelight-arts.com.au/reviews/reissues-joan-sutherland-pascal-roge-in-retrospect/

Obituary
Legendary Mezzo-Soprano Mignon Dunn Dies at 98
operawire.com.mezzosoprano

Ballett / Tanz

Österreich
Vom Waisenkind zu Wiens Primaballerina: „Der Tanz und mein Bruder waren alles für mich“ (Bezahlartikel)
Ballett garantierte Liudmila Konovalova eine Zukunft. Früh hatte sie die Mutter verloren. Der „Presse“ erzählte sie von ihrem Weg aus dem Waisenhaus zur ersten Solotänzerin beim österreichischen Staatsballett. Und von ihrer neuen Freiheit.
DiePresse.com.primaballerina

Sprechtheater

Schwechat bei Wien
Nestroy Spiele Schwechat: Ein langer Weg durch menschliche Abgründe (Bezahlartikel)
Christian Graf zeigt Nestroys spätes Stück „Mein Freund“ als Textmarathon. Es geht um Betrug und Täuschung.
Kurier.at.meinfreund

Schauspielhaus Wien ist „das zeitgemäße Theater der Saison 2025/26“
Der Verein „Das zeitgemäße Theater e.V.“ vergab im deutschsprachigen Raum erstmals einen Preis für Bemühungen um mehr Verantwortung, Transparenz und Fairness am Theater
DerStandard.at.story.schauspielhaus

Wien
Stefanie Reinsperger erhält den Elisabeth-Orth-Preis
Die Schauspielerin schafft es laut Jury „selbst als Solistin auf der Bühne, das Haus unter Strom zu setzen“
DerStandard.at.story.stefaniereinsperger

Seeham
Seebühne Seeham: Wenn der Ortschef den Gott im „Jedermann“ gibt
Auf der Seebühne Seeham laufen die Proben für den modernen „Jedermann“ von Felix Mitterer auf Hochtouren. Franz Hillerzeder spielt die Hauptrolle, Bürgermeister Christian Altendorfer steht als Gott auf den Brettern der Bühne im Trumer See. So in Weiß gekleidet erkennt ihn nicht jeder auf Anhieb: „Es fühlt sich gut an“, lacht der Seehamer Bürgermeister. Christian Altendorfer schlüpft für den „Jedermann“ auf der Seebühne in die Rolle des Gott-Vaters und hat sich dafür extra einen Bart wachsen lassen.
https://www.krone.at/4196246

Buch/ Literatur

Bewegend und bildstark: Lena Schätte als große Gewinnerin des Bachmann-Preises
Bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur ganz groß abgeräumt – mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und zwei weiteren Auszeichnungen – hat die Deutsche Lena Schätte. Aber auch Magdalena Schrefel aus Niederösterreich steht als erlesene Siegerin auf dem Stockerl.
https://www.krone.at/4197680

Medien

ORF
Seidl: „Armin-Wolf-Witz wurde rausgeschnitten“
Kabarettist Gery Seidl spricht mit krone.tv-Podcaster Gerald Fleischmann über seine Haltung zu Authentizität, Sprache und öffentlicher Meinung auch in der Corona-Zeit. Der Schauspieler kritisiert dabei vor allem die gesellschaftliche Polarisierung und fehlende Debattenkultur. Was der Schauspieler von Cancel Culture sowie Klima- und Genderdebatten hält, wie er über Mohammed-Witze denkt und darüber, dass der ORF Passagen aus seinem Programm rausschneidet, erfahren Sie in einer neuen Folge „Message Macht Medien“-Spezial!
KronenZeitung.at

ServusTV trennt sich von seinem Programmdirektor
Zu den Hintergründen der Freistellung von Goetz Hoefer hält sich der Salzburger Privatsender bedeckt. Wie der Privatsender den Salzburger Nachrichten am Mittwoch bestätigte, wurde Hoefer freigestellt. Die Hintergründe der Personalentscheidung sind nicht bekannt und wurden von ServusTV auch auf Nachfrage nicht ausgeführt. SN-Informationen zufolge soll die Entscheidung aber eine rein personelle sein und nicht mit etwaigem Fehlverhalten zusammenhängen. Hoefer wechselte 2023 zu ServusTV. Zum Start verantwortete er „alle redaktionellen Bereiche sowie die Programmplanung“, wie der Salzburger Sender mitteilte. Im Jahr darauf wurde der gebürtige Deutsche General Manager, bevor er 2025 wieder als reiner Programmdirektor fungierte.
Kurier.at.servus.tv.programmdirektor

Politik

Österreich
Umfrage: Sieben von zehn Österreichern bezweifeln, dass das Budget hält
Die absolute Mehrheit rechnet mit Belastungen und stößt sich nicht an dem von der FPÖ benutzten Begriff der Remigration.
Kurier.at.budget

Österreich
Hotline vor Ambulanzbesuch, „Preisliste“ bei Privatärzten
Heute.at.gesundheitsreform

Sport

Fußball-WM
Paraguay sensationell. WM-Aus! Deutschland verliert Elfmeter-Thriller
Die DFB-Auswahl verlor am Montag in Foxborough bei Boston gegen Paraguay mit 3:4 nach Elferschießen. Nach regulärer Spielzeit und der Verlängerung war es vor 63.495 Zuschauern nach Toren von Julio Enciso (42.) bzw. Kai Havertz (54.) 1:1 gestanden. Im Elfmeterschießen zeichnete sich Paraguays Tormann Orlando Gill bei den Schüssen von Havertz und Nick Woltemade aus, zudem setzte Jonathan Tah den Ball drüber. Aufseiten der Sieger fielen Fehlschüsse von Antonio Sanabria (daneben) und Fabian Balbuena (gehalten) nicht ins Gewicht, da Jose Canale als letzter Schütze die Nerven behielt.
https://www.krone.at/4197870

Bei peinlichem WM-Aus. Cucurella 2.0? Deutsche hadern erneut mit Hands
Heißt Cucurella in diesem Jahr Gomez?“, entfuhr es dem Live-Kommentator Wolf Fuss. Tatsächlich wurden bei den deutschen Fußball-Fans im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay böse Erinnerungen an die EM 2024 wach. Damals wie jetzt ging‘s um eine höchst strittige Hands-Szene
https://www.krone.at/4199753

WM-Sechzehntelfinale
Marokko ringt Niederlande im Elferschießen nieder
Marokko steht im WM-Achtelfinale! Sie besiegten die Niederlande nach Elfmeterschießen mit 3:2. Nach regulärer Spielzeit und der Verlängerung war es 1:1 gestanden. Nun wartet Kanada.
https://www.krone.at/4198341

Österreich
Millionenablöse! Austria-Star wechselt nach Salzburg
Austria Wien muss einen Leistungsträger ziehen lassen. Abubakr Barry wechselt nach zwei Saisonen innerhalb der Bundesliga zu Red Bull Salzburg. Der 25-jährige Gambier absolvierte in den vergangenen beiden Saisonen insgesamt 70 Pflichtspiele für die Veilchen.Dem Vernehmen nach soll die Wiener Austria für den Mittelfeldspieler eine Ablöse von drei Millionen Euro erhalten.
Heute.at.austriastar

Religion

Wien
Josef Grünwidl erhielt Pallium im Petersdom
Papst Leo XIV. hat dem Wiener Erzbischof Josef Grünwidl bei einem Festgottesdienst im Petersdom in Rom das so genannte Pallium verliehen. Die mit sechs schwarzen Kreuzen bestickte Wollstola ist das Zeichen seiner Würde als Leiter einer Kirchenprovinz. Mit Grünwidl erhielten am Montag weitere, in den vergangenen zwölf Monaten vom Papst ernannte Metropoliten das Pallium. In seiner Predigt hob der Papst die Bedeutung des Palliums hervor. „Dieses Wollband bringt die Verpflichtung eines jeden Hirten – aber auch eines jeden Christen – zum Ausdruck, die ihm anvertrauten Brüder und Schwestern ebenso wie Lämmer der Herde des Herrn auf seine Schultern zu nehmen und für sie Energie, Zeit, Mühe und sogar das Leben zu opfern, damit das Evangelium alle erreicht und die ganze Welt darin Harmonie und Eintracht findet“, sagte Leo XIV.
https://wien.orf.at/stories/3360402/

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Stade/ Niedersachsen
Nahe Mutter-Kind-Heim: Fünf Tote in Niedersachsen
In der niedersächsischen Stadt Stade ist es am Montagmittag zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften gekommen. Auslöser waren Schüsse in einer Jugendeinrichtung. Fünf Erwachsene sind dabei ums Leben gekommen. Laut der Polizei soll es bereits zwei Festnahmen gegeben haben.
https://www.krone.at/4198876

Frankreichs First Lady: Das sind die vielen Gesichter der Brigitte Macron
Sie ist 25 Jahre älter als ihr Mann, wird verspottet, karikiert und diffamiert. Brigitte Macron (73), die ehemalige Lehrerin Emmanuel Macrons (48), gerät immer mehr ins Kreuzfeuer der Kritik. Dabei hat Ehegatte und Frankreichs Präsident die schlechtesten Umfragewerte. Brigitte muss es büßen und sucht nach Auswegen.
KronenZeitung.at.macron-gesichter

Große Trauer in der Wiener Society: Friedrich Schiller gestorben
Der Unternehmer wurde 78 Jahre alt. Er lebte bis zu seinem überraschenden Tod mit seiner an Demenz erkrankten Ehefrau Jeannine Schiller zusammen. Laut oe24 erlitt Friedrich Schiller am Samstag gegen Mittag in seiner Villa im 13. Wiener Gemeindebezirk einen Herzstillstand. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte sein Leben nicht mehr gerettet werden. Die Nachricht verbreitete sich innerhalb kürzester Zeit in der Wiener Society. Für viele Wegbegleiter kommt sein Tod völlig überraschend. Noch vor wenigen Wochen war Schiller gut gelaunt unterwegs und freute sich über das Wiedersehen mit Freunden.
DiePresse.com.schiller

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 30. JUNI 2026)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 30. JUNI 2026)

Quelle: nlinemerker.com

Three Tenors auch in Pittsburgh,  nicht nur an der Donau

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Zürich: Das erste dreitägige «Opernhaus für alle» begeistert trotz Sommerhitze rund 15’000 Besucherinnen und Besucher

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 Erstmals präsentierte das Opernhaus Zürich gemeinsam mit der Zurich Versicherung «Opernhaus für alle» als dreitägiges Open-Air-Festival. Ziel war es die ganze künstlerische Vielfalt des Opernhauses mit den Live-Übertragungen einer Opern- und einer Ballettaufführung sowie einem Open-Air-Konzert des Orchesters der Oper Zürich und einem Auftritt des Kinderopernorchesters kostenlos erlebbar zu machen.

Trotz der Hitzewelle am Wochenende und Regen vor Konzertbeginn besuchten insgesamt 15’000 Menschen die drei Veranstaltungen zwischen Freitagabend und Sonntagabend. Dank verschiedener Schutzmassnahmen konnten alle Veranstaltungen planmässig und sicher durchgeführt werden.

Matthias Schulz, Intendant des Opernhauses Zürich:
«Mit der erstmaligen Erweiterung von ‹Opernhaus für alle› auf drei Tage möchten wir noch mehr Menschen in der Stadt und im Kanton Zürich die Vielfalt unseres Hauses näherbringen. Das grosse Interesse zeigt, dass das Vorhaben auf breite Resonanz stösst. ‹Oper für alle› hat sich seit seiner Einführung als eines der grössten kostenlosen Kulturangebote der Schweiz etabliert. Mit der Ausweitung auf drei Abende unter dem Titel ‹Opernhaus für alle› gehen wir den nächsten Schritt und machen Oper, Ballett und Konzert einem breiten Publikum im öffentlichen Raum zugänglich. Mein Dank gilt allen Besucher:innen, unseren Künstler:innen, den Orchestern, den Mitarbeitenden, den Behörden sowie unserer Partnerin Zurich Versicherung, die dieses besondere Wochenende trotz der aussergewöhnlich hohen Temperaturen möglich gemacht haben».

Den Auftakt machte am Freitag die Live-Übertragung von Ballettdirektorin Cathy Marstons Ballett «Romeo und Julia», gefolgt von Richard Wagners «Tannhäuser» in der Inszenierung von Thorleifur Örn Arnarsson am Samstag. Den Abschluss bildete am Sonntag das Open-Air-Konzert des Orchesters der Oper Zürich unter der Leitung von Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda mit Antonín Dvořáks Sinfonie «Aus der neuen Welt» sowie Opernarien mit Star-Tenor Benjamin Bernheim. Bereits im Vorprogramm begeisterte das neu gegründete Kinderopernorchester mit über 80 jungen Musiker:innen zwischen 8 und 15 Jahren das Publikum.

Gülsha Adilji und Tama Vakeesan führten durch mit Gesprächen, Hintergrundinformationen und Blicken hinter die Kulissen durch das Programm.

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Steinbach/ Attersee: Volles Haus und Standing Ovations: Ein glanzvoller Abschluss für das 10. Gustav Mahler Festival!

Ein unvergesslicher Konzertabend im Rahmen des diesjährigen Mahlerfestivals liegt hinter uns. Vor ausverkauftem Haus begeisterte das Bruckner Orchester Linz das Publikum mit einer tiefgreifenden und emotionalen Interpretation von Gustav Mahlers Werk.

steinbach
Bildcredits: © Viktoria Hofauer Fotografie / Mahlerfestival 

Mehr Gäste als Einwohner: Ein historischer Abend

Mit über 1.000 Konzertgästen in der restlos ausverkauften Steinbach-Halle – und damit mehr Menschen, als Steinbach am Attersee Einwohner zählt – fand das 10. Gustav Mahler Festival einen glanzvollen Abschluss.

Das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Markus Poschner brachte gemeinsam mit der wunderbaren Alt-Solistin Wiebke Lehmkuhl, dem Damenchor (Linzer Jeunesse Chor, Hard Chor) und dem Kinderchor des Landestheater Linz Mahlers monumentale 3. Symphonie direkt an deren historischem Schaffensort zur Aufführung. Die spürbare Magie dieses Ortes und die musikalische Exzellenz auf der Bühne sorgten für anhaltende Standing Ovations und tiefen Eindruck bei allen Anwesenden.

Logistische Meisterleistung trotz Hitzewelle

Während andernorts Veranstaltungen aufgrund der extremen Hitzewelle abgesagt werden mussten, stellte sich die Gemeinde Steinbach erfolgreich einer großen Herausforderung: Um Publikum sowie den über 200 Mitwirkenden auf und hinter der Bühne ein angenehmes Klima zu bieten, wurde im Vorfeld ein enormer Aufwand betrieben, um die Steinbach-Halle umfassend zu kühlen. Dank dieser logistischen Meisterleistung wurde der Abend trotz der tropischen Temperaturen ein gelungenes Erlebnis.

Wir blicken mit Stolz und Freude auf diesen Konzertabend zurück und freuen uns auf ein Wiedersehen beim 11. Gustav Mahler Festival von 30. Juni bis 4. Juli 2027 unter dem Motto „Mahlers Beethoven“.


T: 0670 6060484

www.mahlerkonzert.at

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Wien/ Musikverein/Konzerte/Abos

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WIEN/ Musikverein
Liebe Musikfreundinnen und Musikfreunde,

nach der Saison ist vor der Saison: Wir blicken auf viele spannende Konzerte zurück und freuen uns auf die kommende Spielzeit im Herbst mit hochkarätigen Künstler:innen und Orchestern aus aller Welt.
Neben unseren Abonnements möchten wir Ihnen bereits jetzt einige exklusive Konzerte ans Herz legen, die bereits im Vorverkauf erhältlich sind.

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen und schönen Sommer und freuen uns darauf, Sie in der kommenden Spielzeit wieder im Musikverein begrüßen zu dürfen.

Zum vorgezogenen Vorverkauf
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Jetzt im Vorverkauf:
Saison-Highlights 2026/27

Wiener Philharmoniker
Rudolf Buchbinder, Klavier und Leitung
Dienstag, 1. Dezember 2026
19:30 Uhr
Großer Saal
Joseph Haydn: Konzert für Klavier und Orchester D-Dur, Hob. XVIII:11
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll, op. 37
Robert Schumann: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll, op. 54
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Lautten Compagney Berlin
Arnold Schoenberg Chor
Erwin Ortner, Dirigent
Soraya Mafi, Sopran
Patricia Nolz, Alt
Robert Bartneck, Tenor
Florian Boesch, Bass
Samstag, 19. Dezember 2026 19:00 Uhr Großer Saal
Georg Friedrich Händel: Der Messias. Oratorium in 3 Teilen, HWV 56
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Wiener Philharmoniker
Klaus Mäkelä, Dirigent
Montag, 21. Dezember 2026, 19:30 Uhr
Großer Saal
Claude Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune. Eglogue pour Orchestre d’après Mallarmé („Der Nachmittag eines Fauns“)
Thomas Adès: „Asyla“ für Orchester, op. 17

Igor Strawinsky: Le Sacre du printemps. Bilder aus dem heidnischen Russland, „Das Frühlingsopfer“
­Wiener Ring-Ensemble 30. & 31. Dezember 2026 um 19:30 Uhr
Brahms-Saal
Wenn Mitglieder der Wiener Philharmoniker im Musikverein ein Silvesterkonzert spielen, dann ist damit nicht zwingend die traditionelle Voraufführung des berühmten Neujahrskonzert gemeint. Denn seit Jahren stimmt am 30. und 31. Dezember im Brahms-Saal unter der Führung von Philharmoniker-Legende Rainer Küchl das Wiener Ring-Ensemble zum Jahreswechsel die schönsten Melodien der Strauß-Dynastie an. Auch diesmal ist im Repertoire dabei, was Rang und Namen unter den Walzern und anderen Tänzen hat.

Ihre Abo-Vorteile im Überblick
Mit einem Abonnement genießen Sie diese Konzerte nicht nur als Zyklus – sondern auch zu besonders vorteilhaften Konditionen.
·         sparen Sie als Mitglied bis zu 35 % gegenüber Einzelkarten
·         fixe Konzerttermine mit Ihrem Lieblingsplatz
·         Musikgenuss bei ausverkauften Konzerten
·         kein Ticketstress, kein Anstehen, absolute Planungssicherheit
Unsere Empfehlungen:
Musikverein entdecken
Vier Konzerte, vier Höhepunkte. Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker, Yuja Wang mit beiden Brahms-Klavierkonzerten, Christian Thielemann mit Camilla Nylund und der Staatskapelle Berlin sowie Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Concentus Musicus Wien.

Franz-Welser-Möst-Zyklus
Der Meastro im Mittelpunkt. In der Saison 2026/27 widmet die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien ihrem Ehrenmitglied Franz Welser-Möst einen eigenen Konzertzyklus. Er wird, unter anderem, das Cleveland Orchestra ein letztes Mal als Chefdirigent in den Musikverein führen und dirigiert an Beethovens 200. Todestag dessen „Missa solemnis“.

Wiener-Symphoniker-Zyklus
Die große Bandbreite. Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Petr Popelka sowie namhafter Gäste spannt sich ein weiter musikalischer Bogen von der Klassik bis ins 20. Jahrhundert. Solistinnen und Solisten von internationalem Rang – darunter Yuja Wang und Anastasia Kobekina – sowie der Wiener Singverein verleihen den Programmen besondere Strahlkraft. Den Höhepunkt bildet Mendelssohns Oratorium „Elias“, das in hochkarätiger Besetzung zur Aufführung gelangt. Der Zyklus umfasst 5 Konzerte.

Soirée Musicale
Die großen Persönlichkeiten. Martha Argerich, Daniil Trifonov, Igor Levit und Rudolf Buchbinder widmen sich mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern und den Berliner Barock Solisten zentralen Werken des Klavierrepertoires. Im Zentrum steht dabei immer wieder Ludwig van Beethoven, dessen Klavierwerke in verschiedenen Kontexten erklingen und so neue Perspektiven eröffnen.
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Die Große Symphonie
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Die großen Werke. Erleben Sie das eindrucksvolle Programm dieses Zyklus‘. Unter der Leitung von Petr Popelka sowie Dirigent:innen wie Maxim Emelyanychev, Elim Chan, Dima Slobodeniouk, Eva Ollikainen und Philippe Jordan erklingen facettenreiche Werke der symphonischen Literatur von Beethoven, Mahler, Tschaikowskij und Strauss-Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Hochkarätige Solistinnen und Solisten – darunter Patricia Kopatchinskaja, Leonidas Kavakos und Kian Soltani – setzen dabei markante künstlerische Akzente.

Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien gründet auf Teilhabe, Engagement und Identifikation. Als Mitglied genießen Sie zahlreiche Vorteile wie 10 % Ermäßigung auf Ihre Abonnements sowie ein exklusives Kartenvorkaufsrecht für Gesellschaftskonzerte. Sie erhalten unser monatliches Musikfreunde-Magazin und andere Publikationen postalisch zugeschickt. Darüber hinaus erwartet Sie ein jährliches Geschenk der Gesellschaft der Musikfreunde.

Leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Zukunft des Musikvereins! Ob als ordentliches Mitglied, Unterstützer:in, Fördererin und Förderer, Mäzenin und Mäzen, Donatorin und Donator oder Patron:in – Sie unterstützen die einzigartige Tradition des Hauses lebendig zu halten.

Gemeinsam schaffen wir außergewöhnliche musikalische Erlebnisse höchster künstlerischer Exzellenz – jetzt und für kommende Generationen. Wir freuen uns Sie willkommen zu heißen!

Konzertkassa – Öffnungszeiten
Montag – Freitag
09.00 – 19.00 Uhr
Samstag
09.00 – 13.00 Uhr
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir uns ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn ausschließlich dem betreffenden Konzert widmen können. Sonstige Anliegen und Kartenabholungen für andere Vorstellungen bearbeiten wir während unserer restlichen Geschäftszeiten gerne.
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   „Choräle bei Kerzenlicht“

scholas
Copyright: Choralschola der Wiener Hofburgkapelle

2021 betraten die „Kerzenlicht-Konzerte“ mit einem nur aus Gregorianischen Chorälen bestehenden Programm Neuland. Das positive Echo bei Publikum und Presse gab Anlass für ein neuerliches Engagement der Choralschola der Wiener Hofburgkapelle in der Saison 2026. Neben der Begeisterung des Leiters der Serie, Robert Pobitschka, steht bei dieser Programmwahl auch der Gedanke Pate, den Konzertbesuchern spirituelle Inhalte näher zu bringen – ein Gedanke, der insbesondere in der Zeit der gegenwärtigen Krisen Relevanz besitzt.

Die Choralschola zählt zu den führenden Vokalensembles dieses Genres.

Sie verdankt ihre Gründung einer Initiative von Monsignore Josef Schmitt, der 1952 die Gründung eines Ensembles für ehemalige Mitglieder der Wiener Sängerknaben anregte. Seither singen ehemalige Sängerknaben als Choralschola der Wiener Hofburgkapelle u. a. bei der sonntäglichen Messfeier in der Wiener Hofburgkapelle. Die Gregorianischen Gesänge sind heute fixer Bestandteil der Liturgie.

Kerzenbeleuchtung – das Markenzeichen der „Kerzenlicht-Konzerte“ – und natürlich das ganz besondere Ambiente von Schloss Schrattenthal garantieren darüber hinaus für den ganz besonderen Zauber.

Vor dem Konzert besteht die Möglichkeit von der Schlossherrnfamilie Dr. Schubert in die Geschichte der Anlage eingeführt zu werden. Beginn: 19.00 Uhr. Der Vortrag ist im Kartenpreis inkludiert.

Kleines Buffet im Schlosshof

KERZENLICHTKONZERTE auf  Schloss Schrattenthal, Samstag, 25. Juli 2026
19.00 Uhr Schlosshof – Vortrag Schloss Schrattenthal
Schloss Schrattenthal
Samstag, 25. Juli 2026

19.00 Uhr Schlosshof – Vortrag Schloss Schrattenthal

20.00 Uhr Schlosskirche
„Choräle bei Kerzenlicht
CHORALSCHOLA DER WIENER HOFBURGKAPELLE

Choralschola der Wiener Hofburgkapelle
Künstlerische Leitung: Mag. Daniel Mair
Die Choralschola der Wiener Hoĩurgkapelle, die sich ausschließlich aus ehemaligen Wiener Sängerknaben zusammensetzt, singt seit 1952 die Gregorianischen Gesänge des Propriums bei den sonntäglichen GoƩesdiensten in der Wiener Hoĩurgkapelle.
Aufgrund dieser konƟnuierlichen Aufgabe entwickelte sich die Schola zu einem international anerkannten Vokalensemble, das auf der Suche nach einer zeitgemäß ansprechenden InterpretaƟon auch den wissenschaŌlichen Erkenntnissen der Erforschung der großen Tradition der Gregorianik Rechnung trägt.
Eine 6-teilige CD-Reihe – produziert 1991-1997 mit Philips Classics unter der Leitung von Pater Hubert Dopf SJ – gibt einen Einblick in den reichen Schatz dieser  Kunst der einstimmigen Musik anhand ausgesuchter Gesänge, die dem liturgischen Kalender folgen. In vielen Konzerten respektive auf Einladung renommierter Festivals in Europa konnte – in Kombination mit einem Soloinstrument oder RezitaƟon – die meditaƟve Wirkung der Gregorianischen Gesänge dem Publikum erfolgreich vermittelt werden.
Seit 2012 liegt die künstlerische Leitung der Choralschola in Händen des Kirchenmusikers Mag. Daniel Mair, der sich an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (bei Josef Kohlhäufl) und an der Kunstuniversität Graz (bei Franz Karl Praßl) im Rahmen von Magisterstudien umfangreich mit Gregorianik befasst hat.
KARTEN zu € 35.- (Studenten und Schüler € 20.-) ab 18.30 an der Konzertkassa

RESERVIERUNGEN: 0650 – 53 29 909 oder Zusendung der Karten und Zahlung per Überweisung spesenfrei!

Veranstalter: Verein Kerzenlicht-Konzerte www.kerzenlicht-konzerte.at | www.schloss-schrattenthal.at | www.choralschola.at
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Carinthischer Sommer: Bachmann-Preisträgerin 2026 Lena Schätte erhält auch Preis Festivalschreiberin des Carinthischen Sommers 2027
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V. l.n. r.: Nadja Kayali, Intendantin des Carinthischen Sommers, mit Bachmannn-Preisträgerin und Festivalschreiberin Lena Schätte: Copyright: Carinthischer Sommer

Das Festival Carinthischer Sommer freut sich über seine nächste Preisträgerin, die beim diesjährigen Bachmann-Preis – den 50. Tagen der Deutschsprachigen Literatur – auserkoren wurde: Es ist die Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2026, Lena Schätte, die zusätzlich den Preis der Festivalschreiberin des Carinthischen Sommers zuerkannt bekommen hat. Dieser Preis wurde
heuer vom Publikum vergeben. Nadja Kayali, Intendantin des Carinthischen Sommers, überreichte ihn am 28. Juni 2026 an die Gewinnerin.
Seit 2025 vergibt das Festival Carinthischer Sommer den mit EUR 3.000 in bar und einem Aufenthalt während des Carinthischen Sommers dotierten Preis bzw. die Position der/des Festivalschreiber:in im Rahmen des alljährlichen Bachmann-Wettlesens. Nach Tara Meister ist Lena Schätte nun die zweite Inhaberin dieser Position. Die/der Festivalschreiber:in wird während
der Dauer der jeweiligen Folgesaison im nächsten Sommer zu einem Aufenthalt in Kärnten eingeladen. Lena Schätte wird sich folglich im Juli 2027 beim Carinthischen Sommer einfinden, um
während dieser Zeit literarisch zu arbeiten.
Lena Schette, Jahrgang 1993, stammt aus Nordrhein-Westfalen. Sie überzeugte mit ihrem Text Was wir tragen, den sie auf Einladung von Jurymitglied Thomas Strässle vortrug, nicht nur die Jury,
sondern auch das Publikum. Die Autorin arbeitete als Psychiatriekrankenschwester im Ruhrgebiet, ehe sie 2020 ein Studium am deutschen Literaturinstitut Leipzig aufnahm. Ihr literarisches Debüt
erfolgte 2014 mit dem Coming-of-Age-Roman Ruhrpottliebe. In ihrem Siegertext erzählt eine Ich-Erzählerin von ihrer engen Freundschaft mit der einzigen anderen übergewichtigen Mitschülerin.
Gemeinsam ziehen sie sich von den anderen zurück, werden gemobbt, entwickeln eigene Rituale.
Zugleich schildert die Erzählerin das gewaltvolle Verhältnis zu ihrer Mutter, die selbst von Essstörungen geprägt. Mit zunehmender körperlicher Stärke beginnt die Erzählerin, sich zu widersetzen.

Festivalintendantin Nadja Kayali: „Ich freue mich, dass wir die Preisträgerin des Jubiläums- Bachmannpreises als Festivalschreiberin begrüßen dürfen – eine Frau, die in Text und Vortrag eine
unglaublich suggestive literarische Kraft entfalten konnte, die tief unter die Haut geht

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