Die DIENSTAG-PRESSE – 5. MÄRZ 2019

Die DIENSTAG-PRESSE – 5. MÄRZ 2019

Foto: Daniel Barenboim, © Christian Mang
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Die DIENSTAG-PRESSE – 5. MÄRZ 2019

Die Zeit der Patriarchen ist vorbei
Der Klassik kommen die Weltstars abhanden. Die jüngsten Vorwürfe gegen Daniel Barenboim wirken wie ein Menetekel für den Musikbetrieb im Ganzen. Dass verkrustete Machtstrukturen und blinde Verehrung zunehmend infrage gestellt werden, birgt aber auch Chancen.
Neue Zürcher Zeitung

Wie arbeiten jüngere Dirigenten? „Teamwork ist möglich“
Gibt es Alternativen zu Daniel Barenboims autoritärem Führungsstil, wenn große Kunst entstehen soll? Ja, sagt der britische Dirigent Edward Gardner. Ein Gespräch.
Tagesspiegel

Kiri Te Kanawa – ein Opern-Star wird 75
An den Namen musste man sich erst mal gewöhnen. Aber dann wurde Kiri Te Kanawa zum großen Star der Opernwelt. Nun wird die Neuseeländerin 75. Eines ihrer bekanntesten Lieder will sie nie wieder hören.
https://www.sn.at/panorama/international/kiri-te-kanawa-ein-opern-star-wird-75-66464761

Mailand
Die Scala und die Saudis: Pereira unter Beschuss
Intendant Alexander Pereira will den saudiarabischen Kulturminister in den Aufsichtsrat aufnehmen.
Die Presse
Unter Beschuss: Pereira will saudischen Minister im Scala-Aufsichtsrat
15 Millionen Euro in fünf Jahren ist der saudiarabische Kulturminister, Prinz Badr bin Farhan Al Saud, bereit, in die Scala zu investieren. Doch soll er dafür auch im Scala-Aufsichtsrat sitzen?
Kleine Zeitung

Linz
Norbert Trawöger neuer Direktor des Bruckner Orchesters Linz
Norbert Trawöger, bisher Leiter der Dramaturgie und Kommunikation, ist seit März 2019 Künstlerischer Direktor des Bruckner Orchesters Linz. Er löst Heribert Schröder ab, der nach 18 Jahren in dieser Position als Generalsekretär in die Leitung der Oberösterreichischen Theater- und Orchester GmbH wechselt. Das berichtete das Bruckner Orchester am Montag.
Salzburger Nachrichten

Augsburg/ Bad Ischl
Auszeichnung für die „Blume von Hawaii“. BR-KLASSIK verleiht Operetten-Frosch des Jahres 2018
Jeden Monat vergibt die Operettenredaktion von BR-KLASSIK einen Frosch für herausragende Operettenproduktionen. Unter ihnen wird der Frosch des Jahres gewählt. In diesem Jahr wird Regisseur Thomas Enzinger für „Die Blume von Hawaii“ ausgezeichnet. Der Intendant des Léhar-Festivals Bad Ischl inszenierte Paul Abrahams Operette im vergangenen Jahr. Und was passt besser als die Faschingszeit für die große Verleihung in Augsburg?
BR-Klassik

Innsbruck
Johanna Doderers „Liliom“ am Landestheater Innsbruck: Im Himmel kein bisschen Reue
Johanna Doderers „Liliom“-Oper wurde bei ihrer Münchner Uraufführung mit gebremster Begeisterung aufgenommen. Die zweite Inszenierung am Landestheater Innsbruck lässt jedoch vermuten, dass das Werk durchaus mehr Substanz besitzt als ursprünglich angenommen. Regisseur Johannes Reitmeier fand für die Handlung überwältigende und starke Bilder – und dies ungeachtet einer kulinarischen Tonsprache, die eigentlich so gar nicht zur Kirmes-Umgebung von Ferenc Molnárs Bühnenstück passt.
BR-Klassik

Bielefeld
Detailliert und subtil: Ariane und Blaubart von Paul Dukas am Theater Bielefeld
Neue Musikzeitung/nmz.de

Linz
Brudermord als Sündenfall: späte Uraufführung von Marc Blitzsteins Ballettmusik „Cain“ in Linz
Neue Musikzeitung/nmz.de

München
Ernst Krenek: Karl V, Bayerisches Staatsoper
http://www.operatoday.com/content/2019/03/ernst_krenek_ka.php

London
Elisabetta, regina d’Inghilterra, Hackney Empire, review: A well-nigh perfect evening
The Independent

Glyndebourne
Agreed @ Glyndebourne, Lewes
https://www.musicomh.com/classical/reviews-classical/agreed-glyndebourne-lewes

Community Chorus is star of the show in Glyndebourne’s Agreed
bachtrack

Longborough
Preview: Longborough Festival Opera 2019
https://www.musicomh.com/classical/features-classical/preview-longborough-festival

New York
Carnegie Hall 2018-19 Season Review: Matthew Polenzani & Julius Drake In Recital
http://operawire.com/carnegie-hall-2018-19-season-review-matthew-polenzani-julius

Boston
Jazzy Joyce: Genres merge delightfully in DiDonato’s Boston recital
http://theclassicalreview.com/2019/03/jazzy-joyce-genres-merge-delightfully-in

Baltimore
Opera Review: “The Flying Dutchman’ at Baltimore Concert Opera
https://mdtheatreguide.com/2019/03/opera-review-the-flying-dutchman-at-baltimore

Chicago
Worthy Handel singing buried by scabrous excess in Lyric Opera’s “Ariodante”
http://chicagoclassicalreview.com/2019/03/worthy-handel-singing-buried-by-scabrous

Sarasota
Opera Review: “Nabucco’ brings Verdi back to Sarasota Opera’s winter season
https://www.heraldtribune.com/entertainmentlife/20190303/opera-review-nabucco-brings-verdi

Los Angeles
Review: It took 228 years, but L.A. Opera’s “Clemency of Titus’ proves worth the wait
https://www.latimes.com/entertainment/arts/la-et-cm-clemency-titus-review-20190303-story.html

REVIEW: LA Opera contemporizes Mozart classic
http://dailytrojan.com/2019/03/03/review-la-opera-contemporizes-mozart-classic-2/

San Francisco
Z-Space 2019 Review: Howards End, America
http://operawire.com/z-space-2019-review-howards-end-america/

CD-Besprechung
Ein Schall für zwei: Ein Wahnsinn für vier Hände
Mehr als ein Kuriosum: die „Symphonie fantastique“, gespielt von zwei Pianisten.
Wiener Zeitung

Film/ TV

„Beverly Hills, 90210“-Star Luke Perry verstorben
Der Schauspieler starb im Alter von 52 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.
Die Presse

Ein Gedanke zu „Die DIENSTAG-PRESSE – 5. MÄRZ 2019“

  1. Irgendwann wird es zu viel des Guten. Das riecht doch alles nach Kasperletheater. Mal ehrlich Kinder.

    Welche Firma, welcher Betrieb, welche zwischenmenschliche Beziehung läuft zu 100 Prozent reibungslos? Keine? Es wird überall ein paar Prozent geben, die am Verzweifeln sind, sich ungerecht behandelt fühlen! Warum sollte das in einem Orchester anders ablaufen? Gerade dort nicht! Einer führt das Zepter, er alleine hat die künstlerische Deutungshoheit, und der Rest hat sich zu fügen.

    Schön? Nee, ich kann mir schöneres vorstellen. Du bist ausgebildeter Spitzenmusiker und musst ständig nach der Pfeife eines anderen tanzen. Stelle ich mir schrecklich vor. Deshalb bin ich auch kein Musiker, sondern genieße das Endprodukt der harten Arbeit: den Konzertabend. Ein Privileg. Wenn ich an so manch Meisterklasse (Currentzis) denke, die ich als Zuhörer besucht habe, ich würde nach 20 Minuten weinend davonlaufen! Als Profimusiker muss man aus hartem Holz geschnitzt sein, mit weichem Kern.

    Zeiten ändern sich, ich weiß. Dennoch, aus irgendeinem Grund sprechen alle von den „Goldenen Zeiten“, als Giganten wie Toscanini, Karajan & Co das Sagen hatten. Scheint künstlerisch doch recht fruchtbar gewesen sein? Obwohl die ganze Wiener Staatsoper vor Ehrfurcht erstarrte, wenn der „Chef“ im Hause war.

    Heutzutage würden die meisten vermutlich am Nervenzusammenbruch kratzen, würden diese Personen noch am Pult stehen. Jeder läuft heute zum Psychiater, immer mehr greifen zu Psychopharmaka. Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir in einer extrem verweichlichten Welt leben. Man sollte die Kirche wieder im Dorf lassen.

    Man könnte beginnen im „Teamwork“ zu arbeiten, ob das Resultat mit den „Goldenen Zeiten“ mithalten könnte, ist fragwürdig. Letztendlich zählt nur die Qualität, das Resultat. Da scheint Herr Barenboim doch gute Arbeit geleistet zu haben.

    Jürgen Pathy

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