DIE DONNERSTAG-PRESSE – 2. JULI 2026

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 2. JULI 2026

Grigory Sokolov © Klaus Rudolph

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 2. JULI 2026

Köln/Philharmonie
Sokolov zelebriert mit einem Hochamt feinsten Klavierspiels
Vor zweieinhalb Monaten ist er 76 geworden, und noch immer gastiert er Jahr für Jahr in Köln und anderswo. Der Termin für den kommenden Sommer wurde soeben bekanntgegeben. An die 70 Konzerte sollen es sein, die Grigory Sokolov jährlich gibt. Längst gibt er nur noch Rezitale, mit Orchestern spielt er schon lange nicht mehr – angeblich wegen zu limitierter Probenzeiten. Auch das ist ein Indiz für seinen Perfektionsdrang und eine kompromisslose Haltung gegenüber der eigenen Kunst.
Vor zweieinhalb Monaten ist er 76 geworden, und noch immer gastiert er Jahr für Jahr in Köln und anderswo. Der Termin für den kommenden Sommer wurde soeben bekanntgegeben. An die 70 Konzerte sollen es sein, die Grigory Sokolov jährlich gibt. Längst gibt er nur noch Rezitale, mit Orchestern spielt er schon lange nicht mehr – angeblich wegen zu limitierter Probenzeiten. Auch das ist ein Indiz für seinen Perfektionsdrang und eine kompromisslose Haltung gegenüber der eigenen Kunst.
Von Brian Cooper
Klassik-begeistert.de

Jubiläum
Hans Werner Henze 100: In ihm lebte der Trotz eines Kindes, dem die Kindheit verwehrt worden war (Bezahlartikel)
Vor hundert Jahren wurde der Komponist Hans Werner Henze geboren. Was ihn ästhetisch antrieb, war die „Sehnsucht nach Heilung“. Sein letzter Librettist Christian Lehnert erinnert sich an ihn.
FrankfurterAllgemeine.net

Hans Werner Henze: „Wie spät ist es denn überhaupt?“ (Bezahlartikel)
Zum 100. Geburtstag des Komponisten, der kein Deutscher sein wollte und der einen langen Weg an der Seite der gleichaltrigen Dichterin Ingeborg Bachmanns ging, künstlerisch und privat.
DiePresse.com

Wien/Heumarkt
Regen stoppt „Carmen“: Opern-Premiere abgesagt
Regen bremst den Opernstart: Die Premiere von „Carmen“ muss verschoben werden.(Bild: Wiener Opernsommer). Eigentlich hätte Georges Bizets Oper „Carmen“ am Mittwochabend ihre Premiere feiern sollen. Doch ausgerechnet zum großen Auftakt spielt das Wetter nicht mit: Die Premiere des 3. Wiener Opernsommers muss kurzfristig verschoben werden.
krone.at

Wien
„Früher dachte ich: Warum schreien die denn so?“ (Bezahlartikel)
Die Mezzosopranisitn Isabel Leonard spielt ab Mittwoch (1. Juli) in „Carmen“ beim Wiener Opernsommer am Heumarkt die Titelrolle – und findet dabei auch Bezüge zu ihrer Herkunft. Ihre Großmutter stammte aus dem Süden Spaniens ab, mit der französischen Sprache verbindet sie durch die andere Seite der Familie viel: Für die Mezzosopranistin Isabel Leonard stellt die Oper „Carmen“, die in Sevilla spielt, aber französisch gesungen wird, quasi gleich auf doppelte Weise Bezüge zu ihrer Herkunft her. Dabei war Leonard, die Halbargentinierin ist, noch nie in Südspanien. „Ein ganz klares Versäumnis, aber jetzt kann ich zumindest auf der Bühne die Atmosphäre von Sevilla spüren“, sagt sie schmunzelnd.
DiePresse.com

Wien
Das Praterpicknick der Symphoniker frönt hemmungslos dem Crossover
Das Wiener Orchester bittet am Mittwoch und Donnerstag zum Gratiskonzert im Grünen. Es soll nicht nur „Granada“ spielen. Während die Philharmoniker ihr Sommernachtskonzert vor Schloss Schönbrunn zelebrieren, legen die Symphoniker ihr Gratis-Event zünftiger an: Der Klangkörper der Gemeinde Wien lädt knapp vor Ferienbeginn traditionell zum Prater-Picknick auf die Kaiserwiese – und frönt dort hemmungslos dem Crossover. Man lockt die Massen also nicht nur mit Ohrwürmern der Klassik auf die grüne Wiese, sondern heuert alljährlich auch ein Zugpferd der heimischen Popbranche an – wie etwa Voodoo Jürgens.
DerStandard.at

Buckinghamshire(Grange-Festival
„Onegin“ begeistert mit perfektem Ambiente und hinreißender Musik
„Onegin“, eine der besten Opern im weltweiten Repertoire und die am häufigsten aufgeführte russische Oper, hat längst in den aufwendigsten und besten Inszenierungen die Met, die Royal Opera London, die Wiener Staatsoper und natürlich das Bolschoi erobert. Zweifellos nicht in einem perfekteren Ambiente als hier im bukolischen Ambiente des Grange Festival, im agrarischen Buckinghamshire, acht Meilen von Winchester entfernt.
Von Dr. Charles Ritterband
Klassik-begeistert.de

Baden
Stadttheater Baden soll bis 2030 umfangreich saniert werden
Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2029 vorgesehen, ab Herbst 2030 soll dann der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Die Gesamtkosten werden auf 15 Millionen Euro geschätzt, Niederösterreichs Landesregierung hat laut Angaben vom Dienstag eine Förderung von bis zu fünf Millionen Euro beschlossen. Für die Bauphase wird nach einem Ausweichquartier in Baden gesucht.
DerStandard.at.story.stadttheater.baden

Reichenau
Festspiele Reichenau: Frischer Theaterwind zum Jubiläum an der Rax
Am Mittwoch starten die Festspiele Reichenau mit der Premiere der Operette „Die Fledermaus“ in ihre Jubiläumssaison. Das erfolgreiche Regieduo Nils Strunk und Lukas Schrenk hat den Strauss-Klassiker neu bearbeitet.
https://www.krone.at/4200560

Klagenfurt
Elena Stikhina ist auf den großen Bühnen der Welt zuhause (Bezahlartikel)
Porträt. Elena Stikhina, eine der führenden Sopranistinnen ihrer Generation, singt bei Klassik im Burghof.
KleineZeitung.at.artikel

St. Florian
Bruckner Orchester Linz begeistert bei den OÖ Stiftskonzerten
Gustav Mahlers dritte Sinfonie ist eine der längsten Sinfonien überhaupt. Chefdirigent Markus Poschner dirigierte das Bruckner Orchester souverän durch den Abend.
https://ooe.orf.at/stories/3360758/

Berlin/Staatsoper
»Die Entführung aus dem Serail« für Tiktok bitte röhren
An der Berliner Staatsoper sollen in »Die Ent­führung aus dem Serail« Oper und Comedy verknüpft werden – das ist sehr musika­lisch, aber nicht lustig.
nd.aktuell.de.tiktok

München/Bayerische Staatsoper
Oper für alle 2026: „Die Walküre“ live auf dem Max-Joseph-Platz
Am 4. Juli 2026 zeigt die Bayerische Staatsoper Richard Wagners „Die Walküre“ bei Oper für alle 2026 als kostenlose Live-Übertragung auf dem Max-Joseph-Platz.
https://www.in-muenchen.de/events/oper-fur-alle-opernfestspiele.html

Bamberg
Gesundheitliche Gründe: Herbert Blomstedt sagt weitere Konzerte ab
Dirigent Herbert Blomstedt (98) hat Konzerte mit dem NHK Symphony Orchestra in Tokio abgesagt, die im Herbst geplant waren. Als Grund nannte er eine schwerwiegende Infektion. Auch das im Juli geplante Sonderkonzert mit den Bamberger Symphonikern fällt aus.
BR-Klassik.de,aktuell

Potsdam
Musikfestspiele Potsdam. Komm, kühl mich ab! (Bezahlartikel)
Oboisten im Schafspelz und der Duft von Gras: Die Musikfestspiele Potsdam trotzen der Hitze und bieten mit Händel und Bononcini barockes Sinnentheater höchster Exzellenz.
FrankfurterAllgemeine.net.musikfestspiele.pots

Genf
„200 Motels“ als Oper: Ein Riesenpenis zeigt an, was Berliner Operngänger demnächst erwartet (Bezahlartikel)
„200 Motels“ war ein irrer Film des Rockmusikers Frank Zappa. In Genf wurde jetzt eine Oper daraus – mit Mikro- und Makropenis. Es war das Abschiedsspektakel von Intendant Aviel Cahn, auf den nun in der deutschen Hauptstadt eine schwierige Aufgabe wartet.
DieWelt.de.Kulturplus

Poetisch politisch
Gestern wäre der deutsche Komponist Hans Werner Henze 100 Jahre alt geworden. In seinem reichen Schaffen versöhnte er die Widersprüche der Avantgarde mit einer nachgerade mediterranen Haltung und einem vernehmlichen Bekenntnis zur Schönheit in der (Neuen) Musik.
https://www.concerti.de/vermischtes/hans-werner-henze-wird-100/

Wiener Festwochen
Festwochen-Chef Milo Rau: „Debatte um Peter Thiel“ geht 2027 weiter
Der Intendant der Wiener Festwochen über die abgespielte Festivalausgabe, die Kulturpolitik von Veronica Kaup-Hasler und sein Scharren mit den Hufen hinsichtlich einer Vertragsverlängerung.
Kurier.at.festwochen27

CD-Besprechung
Liebreiz und Brillianz: Lisette Oropesa ist eine perfekte Lucia di Lammermoor
Donizettis beliebteste Oper ist das perfekte Vehikel für eine Koloratursopranistin mit sicherer Höhe und Virtuosität im Vortrag. Mit der Besetzung der Titelrolle steht und fällt eine Aufführung dieser Oper. Lisette Oropesa entspricht diesen Anforderungen, was ihr vielleicht noch an Rafinesse fehlt, macht sie mit dem Liebreiz ihrer Erscheinung, der Schönheit ihres Timbres, und ihrem engagierten Spiel wett. Man leidet förmlich mit dieser jungen Frau, die zum Opfer einer familiären Intrige, und dadurch zur Mörderin wird und dem Wahnsinn verfällt. Der Erfolg dieses Werkes hatte zahllose weitere Wahnsinnsarien anderer Komponisten zur Folge.
Von Peter Sommeregger
Klassik.begeistert.de

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Halle
Händel-Festspiele Halle 2026 Review: Römische Freund und Feindschaften
Just two violins, a cello, a chitarrone, and a harpsichord alongside a single soprano, nestled within the elegant architecture of the Franckesche Stiftungen, actively transported the audience back to the highly refined, intellectual settings of early 18th-century Roman salons.
operawire.com.haendelfestspiele

Oslo
Norwegian National Opera Announces Landmark Ring Cycle
The Norwegian National Opera & Ballet will present Richard Wagner’s “Der Ring des Nibelungen” for the first time at the Oslo Opera House. The aim is for the tetralogy to unfold across three seasons between 2027 and 2029 in a new production under the direction of Tatjana Gürbaca.
https://operawire.com/norwegian-national-opera-announces-landmark-ring-cycle/

London
‚I puritani‘ review — Richard Jones pulls out all the stops with this sensational cast
https://www.londontheatre.co.uk/reviews/i-puritani-review-royal-opera-house

Bel canto brilliance: Lisette Oropesa the jewel in Covent Garden’s new Puritani crown
bachtrack.com.de.lisette

Alresford
An Incomparable Tatyana in Grange Festival’s Eugene Onegin
operatoday.com.tatyana

Chicago
After 70-year absence, “Adriana Lecouvreur” gets red-blooded revival from Opera Festival of Chicago
chicagoclassical.review.com

Photos: Opera Festival of Chicago’s ADRIANA LECOUVREUR
The first performance took place on June 28th, with the next performance on July 3.
broadwayworld.com.chicago.bww

Washington
Wolf Trap Opera Presents a Hilarious La Cenerentola to Remember
operatoday.com.wolftrapopera

Philadelphia
Highmark Mann Center for the Performing Arts 2026 Review: A Hundred Years On
operawire.com.hundred.years.om

San Francisco
SF Opera’s Pride Concert Turns Urgent and Exuberant
https://www.sfcv.org/articles/review/sf-operas-pride-concert-turns-urgent-and-exuberant

Tokyo
A hole in the heart: Johannes Erath’s new Elektra grips Tokyo
https://bachtrack.com/de_DE/review-elektra-erath-ono-asszonyi-new-national-theatre-tokyo-june-2026

Feature
At 250, Has America Delivered on Its Classical Music Promise?
The classical music tradition in the United States is borrowed from Europe. But few could have anticipated how European it would remain.
https://www.nytimes.com/2026/06/30/arts/music/american-classical-music-remains-european.html

Ballett / Tanz

Wien/ Staatsballett
Glänzende Ballettsterne in der Wiener Staatsoper (Bezahlartikel)
Ballettdirektorin Alessandra Ferri widmete die Gala zum Saisonabschluss dem Briten Frederick Ashton.
https://kurier.at/kultur/ballett-alessandra-ferri-frederick-ashton/403173567

Ballett / Dance

New York City Ballet Brings Dance Perfection to the Ahmanson
https://www.sfcv.org/articles/review/new-york-city-ballet-brings-dance-perfection-ahmanson

Politik

Österreich/ Graz
Krone“-Kommentar: Größter Treppenwitz im Wahl-Fiasko: Babler bleibt
Als die SPÖ, langjährige Bürgermeisterpartei in Graz, 2003 erstmals unter die 30-Prozent-Marke fiel, gingen die Roten noch davon aus, dass es sich dabei um einen einmaligen Tiefpunkt handeln müsse.Tiefer könne es für eine Großpartei in einer roten Stadt nicht gehen, meinte man. Ehe die SPÖ 2008 auch noch unter die 20-Prozent-Marke stürzte – im Bund liegen die Sozialdemokraten nach der Nationalratswahl von 2024 übrigens noch knapp darüber. 2012 kippten die Roten in der zweitgrößten Stadt Österreichs bereits auf nur noch wenig über 15 Prozent – etwa das Niveau, dem sich die Bundespartei in Umfragen heute nähert.
https://www.krone.at/4199664

Österreichs Kanzler Stocker: „Zeit für den nächsten EU-Beitritt“
Bundeskanzler Christian Stocker und Europaministerin Claudia Bauer (beide ÖVP) haben sich für einen raschen EU-Beitritt der Westbalkanstaaten ausgesprochen. Montenegro habe die besten Chancen, sagte Stocker. Er schlug vor, die Beitrittsländer institutionell früher einzubinden, etwa innerhalb der europäischen Agenturen.
KronenZeitung.at

Krone“-Kommentar: Letzte Ausfahrt vor dem Totalschaden
Nun: Wäre die Begeisterung der Koalition über sich selbst und über ihre Reformpläne ein zuverlässiger Gradmesser des Glücks, müsste Österreich knapp vor der Pforte zum Paradies stehen, mit ewiger Zufriedenheit und immerwährendem Wohlstand. So ist es natürlich nicht. Wer derartige Erwartungen gehabt haben sollte, kann nur enttäuscht werden. In einem Land, in dem seit Jahrzehnten sich jeder auf seine Art in der Komfortzone eingerichtet hat, ist Widerstand eine natürliche Reaktion auf unausweichliche Veränderungen.Daher ist der Regierung mit ihren diversen Vorhaben dem ersten Anschein nach mehr gelungen, als von ihr zu erwarten gewesen wäre. Bei der Bildung vielleicht mehr als in der Gesundheit, bei der Verwaltung eventuell mehr als in der Energiewirtschaft.
Das ist nicht die Welt, es ist aber auch nicht nichts.
https://www.krone.at/4202581

Selenskyj kritisiert:: „Europäische Firmen arbeiten für Russland“
Scharfe Kritik übt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an seinen europäischen Verbündeten. Es gebe nach wie vor Firmen, „deren einziger Zweck es ist, für Russland zu arbeiten“, sagte Selenskyj bei einer Rede in Dublin anlässlich der Übergabe des EU-Vorsitzes an Irland.
https://www.krone.at/4202760

Tocqueville hat vor 200 Jahren die Demokratie in Amerika analysiert. Wie würde er die USA unter Trump sehen?

Alexis de Tocqueville reiste 1831 in die USA und schrieb eine der bedeutendsten Demokratie-Analysen der Geschichte. Einen Präsident wie Trump hätte er kaum für möglich gehalten, sagt der Politologe Oliver Hidalgo.
Interview

Waffenruhe im Gazastreifen: Drei Tote nach Drohnenangriff in Gaza
Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ist brüchig. Bis zu einem nachhaltigen Frieden im Nahen Osten ist es ein weiter Weg. Die wichtigsten Fragen und Antworten
Die neuesten Entwicklungen

Der Staat ist kein Wahrheitswächter. Das Vorgehen gegen den «Ungeskriptet»-Podcaster ist ungerechtfertigt
Der deutsche Podcaster Ben Berndt soll Änderungen an der viel diskutierten Folge mit AfD-Politiker Björn Höcke vornehmen. Das fordert die Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen. Hier spielt sich eine Behörde als Wächterin der Wahrheit auf.
.Der andere Blick

Sport

Frauen-Fußball
Historischer Sieg: Österreichs U-19-Team stürmt ins EM-Semifinale
Das Frauen U-19-Team bezwang die Schweiz mit 3:1 und steht im EM-Semifinale. Das ist zuvor noch keinem Nachwuchsteam gelungen.
Kurier.at.semifinale

Fußball-WM
Undav bricht nach Deutschland-Blamage sein Schweigen
Deutschlands umstrittener Stürmer Deniz Undav bricht nach dem blamablen WM-Aus des DFB-Teams im Sechzehntelfinale sein Schweigen.
Heute.at.undav

Brisantes Detail: Bestätigt der DFB HIER den Klopp-Coup?
Geht es jetzt ganz schnell? Ein brisantes Detail zeigt, dass der Klopp-Coup beim DFB scheinbar Wirklichtkeit wird. Seit Deutschland am Montag gegen Paraguay bei der WM ausgeschieden ist, werden die Rufe nach Jürgen Klopp als Bundestrainer immer lauter. Doch bislang ist Julian Nagelsmann weiterhin im Amt.
Heute.at.klopp

Briten Berichten: Trainer-Knall! Glasner übernimmt England-Klub
Trainer Oliver Glasner bleibt der Premier League wohl erhalten. Wie die „BBC“ berichtet, soll der Österreicher schon in Kürze bei Nottingham Forest unterschreiben. Der aktuelle Forest-Trainer Vitor Pereira steht demnach vor dem Abschied, und der Premier-League-Klub hat sich auf Glasner als Nachfolger festgelegt. Mit dem Österreicher seien demnach die Grundlagen schon geklärt. Die Verpflichtung ist offenbar schon so gut wie unter Dach und Fach.
https://www.krone.at/4202643

Wetter

Österreich
Das Wetter heute. Kaltfront bringt Abkühlung, aber der Sommer bleibt
Nach dem Durchzug einer Kaltfront bringt der Donnerstag eine erste spürbare, wenn auch nur vorübergehende Entspannung. Auf dem Weg zur Arbeit kann der Regenschirm in einzelnen Regionen zwar noch einmal nützlich sein, doch im Tagesverlauf setzt sich zunehmend ruhigeres und deutlich freundlicheres Wetter durch. Von „kühlen“ Temperaturen ist weiterhin keine Rede.
https://www.krone.at/4202714

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Unter’m Strich

Jetzt kracht’s! Wiener Greißler schickt Babler Rechnung
Mit dem 1. Juli trat die Mehrwertsteuersenkung auf ausgewählte Grundnahrungsmittel in Kraft. Nicht alle zeigten sich von der Maßnahme begeistert. Im Kampf gegen die Teuerung im Lebensmittelbereich hat die Bundesregierung die Mehrwertsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel von zehn Prozent auf 4,9 Prozent gesenkt – ein Herzensprojekt von Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ). Für den Handel ergab sich dadurch jedoch ein enormer Aufwand. Neben den bürokratischen Erfordernissen waren umfangreiche Anpassungen in den Warenwirtschafts-, Kassen- und Abrechnungssystemen der Handelsunternehmen erforderlich. Kleinere Nahversorger mussten teils teure, neue Kassen anschaffen.
Heute.at.bablers.rechnung

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 2. JULI 2026)

Quelle: onlinemerker.com

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 2. JULI 2026)

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am 1. Juli wäre Hans Werner Henze 100 Jahre alt geworden. In vielen Theatern und Konzerthäusern wird dieser Geburtstag seit Monaten gefeiert, etablierte Musizierende und der künstlerische Nachwuchs widmen sich der Musik des Komponisten.

Auch Fernseh- und Radiosender nehmen den Jahrhundertkomponisten in diesen Tagen rund um die Hundertjahrfeier ausführlich in den Blick.

Und die Hans Werner Henze-Stiftung leistet ihren eigenen Beitrag mit einem informativen und unterhaltsamen Podcast, in dem Zeitgenossen und Weggefähten zu Wort kommen und den Maestro ganz neu entdecken und  erleben.

Feiern Sie mit uns und der gesamten Musik- und Medienwelt einen Meister, dessen Vermächtnis, gerade in Zeiten wie diesen, kaum zu überschätzen ist.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die mediale Aufmerksamkeit, die dem 100. Geburtstag von Hans Werner Henze zuteil wird.

Podcast zum 100. Jubliläum

Jubiläum
Hans Werner Henze 100: In ihm lebte der Trotz eines Kindes, dem die Kindheit verwehrt worden war (Bezahlartikel)
Vor hundert Jahren wurde der Komponist Hans Werner Henze geboren. Was ihn ästhetisch antrieb, war die „Sehnsucht nach Heilung“. Sein letzter Librettist Christian Lehnert erinnert sich an ihn.
FrankfurterAllgemeine.net.henze

Hans Werner Henze: „Wie spät ist es denn überhaupt?“ (Bezahlartikel)
Zum 100. Geburtstag des Komponisten, der kein Deutscher sein wollte und der einen langen Weg an der Seite der gleichaltrigen Dichterin Ingeborg Bachmanns ging, künstlerisch und privat.
DiePresse.com.henze.hunderter

Poetisch politisch
Gestern wäre der deutsche Komponist Hans Werner Henze 100 Jahre alt geworden. In seinem reichen Schaffen versöhnte er die Widersprüche der Avantgarde mit einer nachgerade mediterranen Haltung und einem vernehmlichen Bekenntnis zur Schönheit in der (Neuen) Musik.
https://www.concerti.de/vermischtes/hans-werner-henze-wird-100/

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Sommer-Matineen im Schloss Esterházy

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Joseph Haydn brass. Copyright: Reinhard Gombas

Joseph Haydns Musik am Originalschauplatz – von 9. Juli bis 28. August jeweils donnerstags und freitags um 11.00 Uhr.

Das Schloss Esterházy in Eisenstadt öffnet ab dem 9. Juli wieder seine Flügeltüren für die beliebten Sommer-Matineen, um die Musik Joseph Haydns am Originalschauplatz seines Schaffens erklingen zu lassen. Nicht nur Haydns Klänge faszinieren die Gäste aus aller Welt, sondern auch die besondere Atmosphäre des Haydnsaals und des Empiresaals im historischen Schloss Esterházy. Der große Komponist lebte und wirkte über vier Jahrzehnte am Hof der Familie Esterházy.

Wie in den Jahren zuvor dürfen sich Besucherinnen und Besucher auch heuer wieder auf das joseph Haydn brass und das Haydn Quartett freuen. Das Quintett joseph Haydn brass ist, mit seinen Mitgliedern Peter Bauer (Trompete), Johann Stangl (Trompete),Florian Janezic (Horn), Stefan Thurner (Posaune) und Mario Smetana (Tuba), seit seiner Gründung im Jahr 2000 fixer Bestandteil des burgenländischen Musiklebens. Ausgedehnte Konzertreisen führten die Musiker außerdem nach Belgien, Deutschland, Ungarn, Italien und die USA. Der Klang dieses Ensembles bildet einen reizvollen Kontrast zum in der Wiener Klassik sehr beliebten Holzbläserquintett.

Fritz Kircher (Erste Violine), Martin Kocsis (Zweite Violine), Gerswind Olthoff (Bratsche) und Nikolai New (Violoncello) bilden zusammen das Haydn Quartett, das seinen Stammsitz im Schloss Esterházy in Eisenstadt hat. Das Ensemble gibt Konzerte in vielen Ländern Europas, absolviert Tourneen in Amerika (u.a. in der New Yorker Carnegie Hall) und Asien und tritt regelmäßig bei großen Festivals auf. Das Streichquartett gilt als Königsgattung der klassischen Kammermusik. Joseph Haydn, der wesentliche Impulse zur Perfektionierung der Gattung gesetzt hat, gilt als der „Vater des Streichquartetts“.

Tickets (erhältlich im Ticketshop oder auch online)

Erwachsene: € 25,00
Ermäßigt: € 21,00 (Pensionisten, Studenten, Gruppen)
Kinder: € 7,00 (7-18 Jahre; Kinder bis 6 Jahre freier Eintritt)
Kombiticket „Musik“: € 39,00 (je 1 Eintritt joseph Haydn brass & Haydn Quartett)
Kombiticket „Musik & Ausstellung“: € 39,00 (je 1 Eintritt Sommer-Matinee & Schloss-Ticket ohne Führung)

Freier Eintritt mit der Burgenland Card
20% Rabatt auf den Eintritt mit der Steiermark Card
20% Rabatt auf den Eintritt mit der Niederösterreich Card

Die Matineen finden je nach Raumverfügbarkeit im Haydnsaal oder im Empiresaal des Schlosses Esterházy in Eisenstadt statt.

Kartenvorverkauf im Ticketshop Schloss Esterházy
T +43 2682 630 04 7600 oder per Mail an
Nähere Informationen zu den Programmen, sowie Ticketkauf online unter: esterhazy.at/matinee

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Giuseppe Verdi: Aida • 21. St. Galler Festspiele • Theater St. Gallen • Vorstellung: 28.06.2026
(4. Vorstellung • Premiere am 19.06.2026)

Das Sinfonieorchester St.Gallen zeigt sich in bestechender Form

Amber R. Monroe in der Titelrolle triumphiert mit ihrer ungemein an Farben reichen Stimme und hervorragender Technik.

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Foto © Xiomara Bender

Ben Baur (Regie und Bühne) möchte für seine Arbeit eine «eher intime Lesart» wählen und «auch in den monumentalen Szenen den Fokus auf die Figuren nicht […] verlieren». Baurs Interesse ist es, die «grossen, oft statischen Tableaus aus der persönlichen Perspektive der Figuren heraus zu lesen». Mit seinem Team hat er «nach einer Atmosphäre gesucht, die dem opulenten musikalischen Duktus entspricht und zugleich Raum für die intimen Szenen lässt: Ein Palast, ein Gefängnis und eine Grabkammer gehen fliessend ineinander über». Die Atmosphäre, die Baur gefunden hat, lässt (bei fast geschlossenem Vorhang) intime Szenen zu. Die Einheit von Palast, Gefängnis und Grabkammer aber funktioniert leider nicht, denn was wie ein abgetakelter Prunksaal (nein, nicht Ballsaal) wirkt, ist zumindest als Palast nicht glaubwürdig, da der Raum schlicht nicht dem entspricht, was sich die (in welcher Hinsicht auch immer) Mächtigen als Palast wählen. Die Aufspaltung der Figur der Amneris, damit diese sich selbst beobachten und der Zuschauer an ihrer inneren Reise teilnehmen kann, überzeugt nicht, da dies nicht so recht zum übrigen Konzept passen will. Die Kostüme von Uta Meenen wirken wenig glaubwürdig. Die Choreografie hat Rachele Pedrocchi besorgt.

Amber R. Monroe in der Titelrolle triumphiert erneut mit ihrer ungemein an Farben reichen Stimme und hervorragender Technik. Der Klang der Stimme ist wunderbar voll, die Stimme schlank und agil geführt. Ihre berührende Bühnenpräsenz findet ihren Höhepunkt in einer innig gestalteten Nil-Szene. Marcelo Puente gibt den Radamés mit kräftigem Tenor mit reichlich Vibrato und «Träne» in der Stimme. Stilistisch will seine Interpretation nicht so ganz überzeugen. Vincenzo Neri überzeugt als Amonasro mit kernigem, gut fokussiertem Bariton und bewundernswert langem Atem. Libby Sokolowski gibt die Amneris mit klar fokussiertem, vollem Mezzosopran. In wenigen, aber entscheidenden Momenten fehlt der Stimme das letzte Quentchen stimmlicher wie szenischer Überzeugungskraft. Sultonbek Abdurakhimov überzeugt als Ramfis klangschönem, charaktervollem Bass-Bariton. Jonas Jud ist ihm mit schlank geführtem, kernigem Bass als König ein ebenbürtiger Partner. Olivia Smith als Hohepriesterin und Riccardo Botta als Bote ergänzen das im Ganzen überzeugende Ensemble.

Modestas Pitrenas (Musikalische Leitung), der seine letzte Produktion als Chefdirigent von Konzert und Theater St.Gallen dirigiert, überzeugt mit stimmigen Tempi und Lautstärken, guter Koordination zwischen Bühne und Graben und passenden Spannungsbögen. Das Sinfonieorchester St.Gallen zeigt sich wieder in bestechender Form: Neben wunderbar satten Streichern beeindrucken vor allem die sicheren Blechbläser und der wunderbar homogene Klang des ganzen Kollektivs. Der Chor des Theaters St.Gallen und der Opernchor St.Gallen (Choreinstudierung: Filip Paluchowski) werden zu einem der heimlichen Protagonisten des Abends und sorgen, geraden bei den feierlichen Hymnen, immer wieder für jene Gänsehautmomente, die grosses Musiktheater ausmachen.

Musikalisch überzeugt diese «Aida».

Weitere Aufführungen: 30.06.2026, 20:00; 02.07.2026, 20:00; 04.07.2026, 20:00.

30.06.2026, Jan Krobot/Zürich

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schoepfblog – Programm der 27. Kalenderwoche vom 29.06.2026 bis zum 05.07.2026

Montag:
Apropos: Die Kür des ORF-Generaldirektors hinterließ, um einen fragwürdigen Stiftungsrat zu rechtfertigen, nur Geschädigte. (Alois Schöpf)

Dienstag:
Film: Helmut Schiestl über Regina Schillings Film „Ingeborg Bachmann, jemand, der ich einmal war.“
Literatur: Helmuth Schönauer über Gianrico Carofiglios Roman „Der Horizont der Nacht“.

Mittwoch:
Literarische Korrespondenz: Christoph Schmarl an Reinhard Walcher. Betrifft: Man kann nicht alles in einen Topf werfen. Auch nicht in den marxistischen.

Donnerstag:
Leben: Was ist nur aus uns geworden! Aus revolutionären Idealisten wurden pragmatische Normalos. Mit wenigen komischen Ausnahmen. (Susanne Weinhöppel)

Freitag:
Wirtschaft: Eine freie Gesellschaft braucht Bargeld als ein freies Zahlungsmittel, das nicht überwacht und gesteuert werden kann. (Hans Augustin)

Samstag:
Zur Musik: Die Innsbrucker Promenadenkonzerte beginnen. Der Intendant präsentierte mit seinem eigenen Orchester das Eröffnungsprogramm. (Alois Schöpf)
Feste: Elias Schneitter über ein gelungenes Fest im Familien- und Freundeskreis, mitten in der Hitzeperiode.

Sonntag:
Sicherheit: Aus dem Schloss „Mentlberg“ wird ein Zentrum für Katastrophenschutz. Besser als schon wieder eine Galerie. (Helmuth Schönauer)

Vergnügliche Lektüre auf https://www.schoepfblog.at/

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