DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. JUNI 2026

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. JUNI 2026

Benjamin Bernheim © Julia Wesely

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. JUNI 2026

Star-Tenor Benjamin Bernheim: „Jeder ist ersetzbar, sogar Maria Callas“
Wenige Stunden nach seinem Solo-Debüt in der Elbphilharmonie mit Stücken von Puccini, Verdi und aus „Roméo et Juliette“ lädt Benjamin Bernheim zum Interview ins Hamburger Luxushotel Vier Jahreszeiten ein. Der 41-jährige Franko-Schweizer gilt als einer der gefragtesten lyrischen Tenöre der Welt und ist seit neun Jahren Markenbotschafter der Uhrenmanufaktur Rolex. Ein Gespräch über Adrenalin und Einsamkeit, über Timothée Chalamet – und die richtige Uhr für den „Kampfmodus“:
Star-Tenor Benjamin Bernheim: „Jeder ist ersetzbar, sogar Maria Callas“ – Capital.de

Wien
Der Heiland sitzt am besten: Festwochen-„Parsifal“ langweilt
Bei den Wiener Festwochen haben Wagner-Fans nichts zu lachen: „Parsifal“ gerät zu einem öden Steh- und Sitztheater, garniert von einer Bilderorgie der Beliebigkeit. Ein bisher anmaßendstes Posting in diesem Jahr setzte Donald Trump im April ab. Inhalt: Ein KI-„Gemälde“, das den US-Präsidenten als Jesus darstellt. Inmitten einer skurrilen Bildkomposition – Kampfjets, Adler, Feuerwerk, Freiheitsstatue – heilt der Staatschef per Handauflegung einen Kranken. Das schlug derartige Empörungswellen, dass Trump zurückruderte: Das Bild wurde eilig gelöscht – und stellte Trump laut dessen Worten auch gar nicht als Jesus dar, sondern als „Doktor“. Erinnerungen daran konnten am Montag bei einer Festwochen-Premiere wach werden: Intendant Milo Rau hat sich für die heurige Festivalausgabe unter dem Motto „Republik der Götter“ auch Richard Wagners Parsifal ins Haus geholt – allerdings in einer Version, die den Gralsrittermythos mit allerlei eigenwilligen KI-Bildern garniert und auf Schauspiel weitgehend verzichtet.
DerStandard.at.story.parsifal

Wien/ Festwochen/Museumsquartier
Mi., 17. Juni 2026: in der Halle E des Museumsquartiers): Richard Wagner, Parsifal
Wenn in Wien im Juni „Parsifal“ gespielt wird, dann kann das eigentlich nur den Abschied des Staatsoperndirektors in den Ruhestand bedeuten – zumindest war dies am 30. Juni 2010 so, als sich der Langzeit-Staatsoperndirektor Ioan Holender mit einem „Parsifal“ verabschiedete, für den Plácido Domingo extra eingeflogen wurde, um das „Nur eine Waffe taugt“ zu singen. Ich war dabei, und gemeinsam mit Waltraud Meiers Kundry schloss sich damit ein Kreis, denn zum Antritt der Direktion Waechter/Holender am 1. September 1991 war „Parsifal“ mit Plácido Domingo und Waltraud Meier (und übrigens auch mit Kurt Rydl als Titurel) gespielt worden. Doch bedauerlicherweise hat Bogdan Roščić, der einen Mist nach dem anderen bringt und eine brauchbare Produktion nach der anderen hinausschmeißt, bislang noch nicht die Güte besessen, sich in die Pension (oder auf den ORF-Chefsessel) zurückzuziehen.
forumconbrio.com,parsifal

Wiener Festwochen: Dieser „Parsifal“ taugt nur als Bildschirmschoner (Bezahlartikel)
Plakativ und dümmlich fanden manche Susanne Kennedys „Parsifal“ schon in Gent. Die Aufführung in Wien rechtfertigte auch heftigere Kritik. Nach fünfeinhalb Stunden fühlte man sich weniger erlöst als erbittert. In der wenig magischen Halle-E des Museumsquartiers zeigen die Festwochen noch dreimal die aus Gent importierte Inszenierung von Richard Wagners „Parsifal“. Was macht diese Produktion so außerordentlich, dass sie auch dem Wiener Publikum kredenzt werden muss? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten – und noch schwerer nach der ersten Aufführung am Montagabend. Vermutlich ist es die Involvierung der Künstlichen Intelligenz, die die in Sachen Oper unbeleckte Regisseurin Susanne Kennedy und Mitarbeiter Markus Selg in ihr Projekt gewoben haben. Das ist neu, provokant.
DiePresse.com.erlöst

„Parsifal“ bei den Wiener Festwochen: Ansingen gegen die Bilderfluten (Bezahlartikel)
Das RSO rettet die Wagner-Oper in der lähmenden Inszenierung von Susanne Kennedy und Markus Selg mit dilettantischen Projektionen
Kurier.at.bilderfluten

Wien/ Festwochen
Wiener Festwochen: Die Paranoia der Milliardäre
(Bezahlartikel)
Auf den Wiener Festwochen diskutierte man über Peter Thiel statt mit ihm, dabei lieferte die Kulturtheoretikerin Christina von Braun kluge Anstöße. Mit einer banalen Performance des Regisseurs Romeo Castellucci neigt sich das Festival seinem Ende zu.
FrankfurterAllgemeine.net.castellucci

Wien
Mehrjahresförderungen für Kultur in Wien:
Letztes Wort im Herbst Bereits ausgesprochene Empfehlungen im Theaterbereich müssen vom Gemeinderat abgesegnet werden, angekündigte Ausnahmen sind nicht festgeschrieben. Die Aufregung in der Wiener Theaterszene war groß, als bekannt wurde, dass in den neuen Förderrichtlinien der Stadt Wien Mehrjahresförderungen nur mehr in wenigen Fällen gewährt werden sollen. Kurz vor dem Beschluss der Richtlinien am Dienstag hatte Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) medial zwei Ausnahmen verkündet: Die zweijährige Gesamtförderung sowie die vierjährige Konzeptförderung sollten bleiben. Doch festgeschrieben wurde das in der Richtlinie nicht.
DerStandard.at.story.mehrjahresfoerderungen

Mittsommer 2026 wird klassik-begeistert 10 Jahre alt, das muss gefeiert werden! In 5 Folgen gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen. Kaufmannsgehilfenbrief an der Wand, Jürgen Habermas im Kopf, Bach, Brahms und Wagner im Herzen – Teil I, kb wird 10
Wie klassik-begeistert vor 10 Jahren zu atmen begann … Andreas Schmidt ist Magister Artium, Journalist (Henri-Nannen-Schule), Chor-Sänger (Symphonischer Chor Hamburg, Gastsänger Wiener Singakademie) und, was er gerne mal unter den Tisch fallen lässt, Bankkaufmann. Er liebt Bach, Brahms und Wagner und ging schon als 4-Jähriger mit seiner Mutter in die Hamburgische Staatsoper.  Zuvörderst ist er natürlich Herausgeber von klassik-begeistert
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Achthundert Leute – ein Ohr
„Vom Höhepunkt in den Abschied“ und „Jubel, Dank und Rosen“. Die Abschiedskonzerte von Festspielen und Mozartwoche waren Sternstunden. Das Publikum hatte da jeweils noch einige Monate Galgenfrist. Jetzt wird es ernst: Am Dienstag 16. Juni 2026 gab das Hagen Quartett sein letztes Konzert bei der „Stiftung“ und damit in Salzburg.
Drehpunkt.Kultur.salzburg.ein Ohr

Bielefeld
Theater Bielefeld: „Il Trovatore“, Giuseppe Verdi
https://deropernfreund.de/theater-bielefeld/bielefeld-il-trovatore-giuseppe-verdi/

Detmold
Vorhang auf für die Diven – Händels „Alcina“ am Landestheater Detmold (Bezahlartikel)
s ist ein Kreuz mit den Opern von Georg Friedrich Händel. Wer sich im Opernführer die Handlung zu Gemüte führt, erlebt spätestens nach der zehnten Zeile Ernüchterung: Das Ganze ist komplett wirr und die Beziehungen des Personals untereinander sind kaum zu durchblicken: Wer mit wem gegen wen?
NeueMusikzeitung.nmz.de.detmold

Nürnberg
„Es war alternativlos“
Anfang Mai kam es bei den Nürnberger Symphonikern zum großen Showdown. Mit einem Paukenschlag trennte sich das Orchester völlig unerwartet von seinem Intendanten Lucius Hemmer. Über die Gründe gab und gibt es viel Spekulation. BR Klassik hat einige Stimmen zusammengetragen.
BR-Klassik.de.aktuell

Baden-Baden
Sommerfestspiele »La Capitale d’Été« in Baden-Baden
Stardirigent Yannick Nézet-Séguin und Festspielhausintendant Benedikt Stampa laden zu den Sommerfestspielen La Capitale d’Été vom 26.6. bis 12.7. 26
https://kulturfreak.de/sommerfestspiele-la-capitale-dete-in-baden-baden

Warschau
These violent delights have violent ends –
Gounods „Roméo et Juliette“ an der Opera Narodowa in Warschau. Die Geschichte von Romeo und Julia, die vor allem durch William Shakespeare zu der wohl bekanntesten Liebestragödie der Welt wurde, erfuhr im 19. Jahrhundert zahlreiche musikalische Bearbeitungen, darunter auch jene von Charles Gounod, dessen „Roméo et Juliette“ mit einem von Jules Barbier und Michel Carré erarbeiteten Libretto im Jahr 1867 zur Zeit der Weltausstellung in Paris am Théâtre Lyrique uraufgeführt wurde. Dieser Umstand mag dazu beigetragen haben, dass die Oper innerhalb kürzester Zeit international große Bekannt- und Beliebtheit erfuhr. Auch in Warschau ist das Werk bereits 1869, nur zwei Jahre nach der Uraufführung, auf der Opernbühne angekommen, wenig später wurde es hierzulande sogar in polnischer Übersetzung gespielt.
opernmagazin.de.warschau

Riga
Abgesagter „Parsifal“ in Riga: Lettische Oper verklagt Katharina Wagner
Eigentlich wäre die Premiere unter der Regie von Katharina Wagner für Oktober 2025 geplant gewesen. Durch die ersatzlose Absage ist die Lettische Nationaloper auf vorgestreckten Kosten sitzengeblieben. Die will sie nun einklagen.
BR-Klassik.de.parsifal

Feuilleton
Interview: „Diana Haller“, Mezzo-Sopran
OF: Liebe Frau Haller, es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass Sie eine der besten Sängerinnen der Stuttgarter Staatsoper sind, der Sie seit der Spielzeit 2010/11 angehören. Was bedeutet es für Sie, an einem so großen, renommierten Haus engagiert zu sein?
Von Ludwig Steinbach
https://deropernfreund.de/interviews/interview-diana-haller/

Streams
Der 3satFestspielsommer startet in die Festivalsaison 2026
Mit dem Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker aus dem Schlosspark Schönbrunn eröffnet 3sat am Samstag, 20. Juni 2026, 20.15 Uhr, den diesjährigen Festspielsommer. Bis 20. September 2026 stehen samstags um 20.15 Uhr Opern und hochkarätig besetzte Konzerte von Europas großen Festspielbühnen auf dem Spielplan.
Kulturfreak.de.festspielsommer

Skandal um Kultmusiker
Marie war 17: „Nach dem Sex ging ich zur Schule“
Mit 17 war Marie Franz großer Fan vom deutschen Liedermacher Konstantin Wecker. Nach einem Konzert kommt es zum ersten Kontakt mit dem damals 58-jährigen Musiker – wenig später folgt eine Einladung ins Hotelzimmer. Was danach beginnt, zieht sich über Jahre. Heute bewertet sie diese Zeit völlig neu und spricht von einem deutlichen Machtgefälle zwischen Idol und Fan. Was sie damals erlebt hat und warum sie es 20 Jahre danach bereut, erzählt Marie im krone.tv-Interview!
https://www.krone.at/4178335

Links zu englischsprachigen  Artikeln

Ostrava
Prokofiev’s The Gambler combines great singing and acting in a terrific new production in Ostrava
seenandheard.international.com.ostrava

Bukarest
Galați Cenerentola lights up the Bucharest stage
bachtrack.com.de.review

Paris
This Opera Written for Louis XIV Feels Ripped From the Headlines (Subscription required) The Paris Opera production of “Ercole Amante” (“Hercules in Love”), a rediscovered 1707 work by the female composer Antonia Bembo, leans into contemporary themes of coercion and consent.
TheNewYork.Times.com

London
Elucidated Elgar and marinated Mahler: Pappano and the LSO at the Barbican Hall
seenandheard.international.com.barbican

Quatuor Diotima and Stéphane Degout haunt Wigmore Hall
bachtrack.com.de.review.quatuor

Aldeburgh
Pélleas et Mélisande, Aldeburgh Festival review – darkness audible
Fine music-making illuminates Debussy’s sinister blend of realism and romance
TheArts.desk.com.opera

Lise Davidsen’s exquisite Schubert Lieder at the Aldeburgh Festival
bachtrack.com.de..davidsen

Washington
Wolf Trap Opera Artists Share Music on an Intimate Scale in Salon Series
operatoday.com.wolftrap

San Francisco
After Elim Chan’s Triumph, San Francisco Symphony Takes a Left Turn
A week after Elim Chan made her high-impact debut as music director designate of the San Francisco Symphony, Chinese New Zealand guest conductor Tianyi Lu led an ill-conceived, overstuffed program at Davies Symphony Hall.
sfcv.org.articles

Tianyi Lu makes her mark conducting the San Francisco Symphony in Scheherazade
seenandheard.international.com.sanfrancisco

Sprechtheater

Muenchen
Die Spielzeit 2026/27 an den Münchner Kammerspielen
MK:100 – 100 Jahre Kammerspiele in der Maximilianstraße
https://kulturfreak.de/die-spielzeit-2026-27-an-den-muenchner-kammerspielen

Medien

ORF
Debatte nicht ideal“: Stocker will sich beim ORF nicht eingemischt haben
Bundeskanzler Christian Stocker hat nach wochenlangem Schweigen nun Stellung zur ORF-Debatte genommen. Er bestreitet, sich bei der Wahl des neuen Generaldirektors eingemischt zu haben. Er gesteht aber zumindest ein, dass die Debatte nicht ideal gelaufen sei. Druck macht der Regierungschef bei der Wehrdienstreform. „Es wurde genug gesprochen, den Worten müssen jetzt Taten folgen.“
https://www.krone.at/4179862

Wirtschaft

Ehemaliger Zentralbank-Vize Vjugin über die russische Elite: „Diese Leute sind ja keine Selbstmörder“
Er ist eine der prominentesten Figuren der russischen Finanz- und Wirtschaftswelt ­– Oleg Vjugin, Banker, Ex-Vizechef der Zentralbank und heute Aufsichtsrat in diversen Konzernen. Was die russische Elite von Europa hält, ob der Kreml die Realität noch adäquat wahrnimmt und wie lange das Geld für den Krieg noch reicht, erklärt er im ausführlichen Interview mit der „Presse“.
DiePresse.com.russische.elite

Österreich
Teuer-Liste: Die 15 Inflations-Knaller
Die Inflation in Österreich hat im Mai weiter zugelegt. Die Teuerungsrate kletterte auf 3,7 Prozent, nach 3,4 Prozent im April. Hauptverantwortlich für den Anstieg waren Dienstleistungen, auch Preiserhöhungen bei Treibstoff und Heizöl trugen dazu bei.
oe24.at.reisen.teurer

Sport

Österreich
Dragovic: „Als Teamchef verlierst du so die Spieler“
Österreich besiegte Jordanien im ersten WM-Spiel 3:1. Aleks Dragovic über die Leistung, Rangnicks Aufstellung und das Duell gegen Messi. Jetzt wartet Argentinien –mit Mega-Messi. Drei Tore in einem Spiel, WM-Rekord – Messi ist Messi. Für sein Foul hätte er Rot sehen müssen, obwohl es nicht Absicht war. Montagabend gegen Argentinien wird ein Fußball-Fest – für die Spieler und die Fans.
heute.at.fussball-wm

Fußball-WM
Frust beim Superstar: Ronaldo meldet sich nach Portugals WM-Blamage
Cristiano Ronaldo hat sich nach dem verpatzten WM-Auftakt seiner Portugiesen gegen die Demokratische Republik Kongo (1:1) auf Instagram zu Wort gemeldet. Dabei hat sich der Superstar frustriert, aber auch kämpferisch präsentiert. Von Fans, Experten und Medien hagelt es unterdessen Kritik.
https://www.krone.at/4182550

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Unter’m Strich

Inszenierung für Babler: Vier Mitarbeiter filmen ihn beim Jubeln im Stadion
Es hat fast schon Tradition: Kaum siegt unser Team, übertreffen sich die österreichischen Politiker gegenseitig mit ihren Jubel-Postings. Schließlich will ja keiner fehlen, wenn es darum geht, das ein oder andere Like mit dem ÖFB-Team abzustauben. Ganz vorne mit dabei: Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler, der eigens zum WM-Match Österreich – Jordanien nach San Francisco geflogen ist. An seinem USA-Ausflug will Babler naturgemäß auch seine Social-Media-Fans teilhaben lassen. Gleich drei Postings machte der Vizekanzler auf Instagram aus dem Stadion der 49ers. Vor dem Start gab’s einen Schnappschuss mit ÖFB-Präsident Josef Pröll und Österreich-Schal: „Auf geht’s Burschen!“
oe24.at.bablerjubel

Deutsche in Österreich: Geliebt, belächelt, eingewandert
Sie sagen Tüte statt Sackerl, gelten als streng, direkt und bürokratisch. Gleichzeitig sind die Deutschen längst Österreichs größte Zuwanderergruppe. Warum immer mehr von ihnen kommen, die Schweiz an Attraktivität verliert und die kulturelle Nähe nicht immer für Sympathie sorgt.
news.at.die.deutschen in oesterreich

Als Quereinsteiger in die Lok: Warum ein 59-Jähriger kurz vor der Rente Lokführer werden will
Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH braucht Personal und Eckart Hangg aus Willstätt will es nochmal wissen: Der 59-jährige studierte Diplom-Betriebswirt will Lokführer werden. „Jetzt bin ich angekommen.“ So beschreibt Eckart Hangg das Gefühl, als er zum ersten Mal den Fahrhebel des „Mireo Plus B“ betätigen durfte und spürte, wie sich der riesige Zug scheinbar federleicht bewegte. Der Mireo Plus B ist ein moderner Batteriehybridzug – also ein Zug, der Strom aus zwei Energiequellen bezieht. Der Strom fließt sowohl aus der Oberleitung, als auch aus eingebauten Batterien. Züge dieses Modells sind erst seit dem Frühjahr 2024 im Ortenaukreis unterwegs, und Hangg darf mit ihnen auf der Renchtalstrecke fahren.
swr.de.aktuell.baden.württemberg

Brasilien
Ohne Seil geworfen: 21-Jährige stürzt beim Rope Jumping in den Tod
Ein Rope Jump in Brasilien nahm ein tragisches Ende. Eine 21-Jährige hatte einen Sprung von der „Skeleton Bridge“ in São Paulo gebucht. Das Unternehmen, das die Sprünge organisierte, hatte jedoch vergessen, das Seil anzubringen. Die junge Frau stürzte ungesichert in die Tiefe. Sie war sofort tot.
https://www.krone.at/4177147

Wiener Neustadt: Prozess um Millionen
Haftstrafen: Mit Doppelgänger Testament gefälscht- Und plötzlich war eine 45-Jährige Alleinerbin des Millionennachlasses eines wohlhabenden Niederösterreichers. Nach einer Anzeige bei der Polizei erhärtete sich der Verdacht jedoch immer mehr: Die Frau soll mit zwei Helfern und einem Doppelgänger das Testament des Pensionisten gefälscht haben. Mordermittlungen wurden eingestellt.
https://www.krone.at/4180193

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 18. JUNI 2026)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 18. JUNI 2026

Quelle: nlinemerker.com

Sonya Yoncheva: Europäischer Kulturpreis 2026, „Thracian Awards“ und Rollendebüt als Rusalka

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Sonya Yoncheva. Foto: Manfred Baumann

Die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva prägt den internationalen Kulturbetrieb derzeit nicht nur als eine der führenden Sängerinnen unserer Zeit, sondern auch als Produzentin und Kulturunternehmerin.
Europäischer Kulturpreis 2026: Am 4. September wird sie im Royal Concertgebouw Amsterdam mit dem renommierten Preis für ihr Wirken als Sängerin, Produzentin und Botschafterin der europäischen Kultur ausgezeichnet. Überreicht wird ihr der Preis von ihrem Entdecker William Christie.
Rollendebüt in Liverpool: Am 19. und 21. Juni singt Sonya Yoncheva mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Domingo Hindoyan erstmals die Rusalka. Rusalka ist eine von zwei großen neuen Partien für die Sopranistin im Jahr 2026: Im September gibt sie ihr Rollendebüt in Spontinis „La Vestale“ an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Im Dezember folgt an der Oper Zürich ihre erste szenische Manon Lescaut, nachdem sie die Partie 2021 bereits konzertant an der Staatsoper Hamburg gesungen hat.
Thracian Awards for Classical Music: Nur zwei Tage später, am 23. Juni, findet im Antiken Theater von Plowdiw in Bulgarien die erste Verleihung dieser neuen internationalen Auszeichnung statt, initiiert von Sonya Yoncheva und ihrer Produktionsfirma SY11. Zu den ersten Preisträgern zählen Anna Tomowa-Sintow, Jakub Józef Orliński und die Bayerische Staatsoper.

Bariton Étienne Dupuis erhält den Maria Callas Debut Artist of the Year Award in Dallas

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Etienne Dupuis. Copyright: Tim Weiler

Der kanadische Bariton Étienne Dupuis wurde von den Abonnenten der Dallas Opera zum Preisträger des „2025/26 Maria Callas Debut Artist of the Year Award“ gewählt, nachdem er dort ein herausragendes Hausdebüt als Rodrigo in Verdis „Don Carlo“ gegeben hatte.

Ausblick auf die Spielzeit 2026/27: Der gefragte Verdi-Bariton kehrt unter anderem als Rodrigo an die Wiener Staatsoper zurück, wo er sowohl in der italienischen als auch in der französischen Fassung von „Don Carlo“ zu erleben sein wird. Außerdem gibt er sein Rollendebüt als Michele in „Il tabarro“ am Royal Opera House London und singt die Titelpartien in „Macbeth“ in Wien und Lanaudière sowie „Rigoletto“ in Montréal. An der Bayerischen Staatsoper übernimmt er in einer Neuproduktion von „Death in Venice“ die Baritonpartien.

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Focus Japan: Berliner Festspiele präsentieren performative und musikalische Künste aus Japan

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Focus Japan © Shiro Takatani, Dumb Type

Die Berliner Festspiele richten in ihrem 75. Jubiläumsjahr in Partnerschaft mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin einen besonderen Fokus auf performative und musikalische Künste aus Japan. Mit Beiträgen im Programm des Musikfest Berlin, der Performing Arts Season, des Jazzfest Berlin und von MaerzMusik sowie einem eigens entwickelten Projekt im Stadtraum knüpfen sie an eine langjährig gewachsene Beziehung des Austauschs zwischen den Berliner Festspielen und künstlerischen Ausdrucksformen japanischer Kultur an.

Vom 28. August bis 20. September 2026 erkundet der japanische Regisseur Akira Takayama mit What If Berlin entlang der 27 S-Bahnhöfe der Berliner Ringbahn archivierte Visionen eines „Neuen Berlin“: An vier Wochenenden gestaltet der Theatermacher „guided tours” entlang der Ringbahnhöfe, für deren Umgestaltung er die Realisierung jeweils eines ortsspezifischen künstlerischen Projekts vorschlägt. Die Ideen zu diesen Projekten stammen aus den Archiven der Berliner Festwochen, der Berliner Festspiele, anderer Berliner Kulturinstitutionen oder von Künstler*innen. Es sind unrealisierte Projekte aus der Vergangenheit, die durch erfahrene Stadtführer*innen auf der Ringbahn vorgestellt und von Akira Takayama in die Gegenwart überführt werden. Den konzeptionellen Grundgedanken von What If Berlin erläutert Akira Takayama beim Japanese Brunch am 30. August 2026 im Haus der Berliner Festspiele.

Die kontinuierliche Auseinandersetzung mit der klassischen japanischen Kunstform des Nō-Theaters ist tief in der 75-jährigen Geschichte der Berliner Festspiele verankert. Bereits 1993 lag der Themenschwerpunkt der Berliner Festwochen, dem Vorgängerfestival des Musikfest Berlin, auf Japan und Europa. Beim diesjährigen Musikfest Berlin ist das Kanze Nō Theater aus Tokio am 21. September 2026 mit drei Werken in der Philharmonie Berlin zu Gast: den beiden Nō-Dramen Hagoromo und Shakkyō sowie der Kyōgen-Komödie Kaki Yamabushi. Nō entstand vor rund 700 Jahren und gilt damit als eine der ältesten Theaterformen der Welt. 2008 wurde es in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten erkundet der japanische Multi-Instrumentalist Otomo Yoshihide die Grenzbereiche zwischen melodischer Form und spontaner Improvisation. Nach dem spektakulären Berlin-Debüt seiner Special Big Band beim Jazzfest Berlin 2024 ist der Musiker bei der diesjährigen Festivalausgabe am 30. Oktober 2026 mit dem Otomo Yoshihide New Jazz Quintet zu erleben, das bei seinen energiegeladenen Auftritten auf raffinierte Weise komplexe Swing-Passagen, „walls of noise“ und ekstatisches Gruppenspiel zusammenbringt.

Im Rahmen der Performing Arts Season 2026/27 präsentiert der belgisch-französische Choreograf Damien Jalet am 4. und 5. Dezember 2026 mit Planet [wanderer] eine choreografische Interpretation der Schöpfungsgeschichte Japans in einem überwältigenden Bühnenbild des japanischen Bildhauers Kohei Nawa. Dabei verbinden sich Tanz, Material und Licht zu einer sinnlichen Meditation über Bewegung, Verletzlichkeit und unseren Planeten Erde.

Dystopische Perspektiven auf die Zukunft des Menschen stehen bei der Performance 2020 des japanischen Multimedia-Performance-Kollektivs Dumb Type im Fokus. Eigentlich sollte das Werk bereits im März 2020 als erste Arbeit des Kollektivs nach 18-jähriger Pause uraufgeführt werden. Doch die Premiere musste aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden, stattdessen wurde nur eine aufgezeichnete Version veröffentlicht. Die Berliner Festspiele präsentieren nun die Europapremiere vom 15. bis 17. Januar 2027, unmittelbar nach der nun live stattfindenden Weltpremiere im ROHM Theatre Kyoto.

Im Frühjahr 2027 wird Focus Japan im Rahmen von MaerzMusik (12. bis 21. März 2027) fortgeführt. Weitere Informationen folgen mit der Programmveröffentlichung im Januar.

Kooperationspartner der Berliner Festspiele für Focus Japan ist die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz mit zwei Neuproduktionen und einem Gastspiel. Am 3. Oktober 2026 ist mit Mononoke eine Arbeit von Satoko Ichihara zu erleben. Die Autorin und Regisseurin gehört zu den wichtigsten Stimmen einer neuen, feministischen Generation von Theatermacher*innen. Für ihre surreale Heldinnenreise Mononoke schöpft sie aus der japanischen Puppenspieltradition Bunraku und treibt sie im Bühnenbild der südkoreanischen Künstlerin Mire Lee ins Jetzt. Mit dem 2023 uraufgeführten Stück Yoroboshi kehrt Ichihara im Frühjahr 2027 zurück an die Volksbühne. Das Gastspiel interpretiert die japanische Legende vom „Blinden Schwächling“ (Shuntokumaru) neu und erzählt eine berührende Geschichte über Einsamkeit, Gewalt und Sexualität. Im Februar 2027 feiert zudem eine neue Inszenierung des japanischen Theatermachers Toshiki Okada Premiere. Sie widmet sich persönlichen Ängsten und politischer Hoffnungslosigkeit in der japanischen Gegenwartsgesellschaft.

ressedownload: www.artefakt-berlin.de/aktuelle-projekte/focus-japan

Focus Japan ist eine Initiative der Berliner Festspiele in Partnerschaft mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin

Programmüberblick Focus Japan in der Spielzeit 2026/27

www.berlinerfestspiele.de/de/programm/2026/focus-japan

Für eine Akkreditierung zu den einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich an die jeweiligen Festivals im Pressebereich der Berliner Festspiele oder direkt an .

75 JAHRE BERLINER FESTSPIELE
Akira Takayama: What If Berli
Die Ringbahn als Bühne für 27 vergessene Zukunftsvisionen
28.8. – 20.9.2026
Berliner S-Bahn-Ring

Japanese Brunch mit Akira Takayama
30.8.2026, 12:00 – 13:30 Uhr
Haus der Berliner Festspiele, Kassenhalle

MUSIKFEST BERLIN
Kanze Nō Theater
Mit Kiyokazu Kanze, XXVI. Großmeister der Kanze-Schule, und Ensemble
21.9.2026, 20:00 Uhr
Philharmonie Berlin, Großer Saal

Education-Veranstaltung Nō-Theater
mit Großmeister Kiyokazu Kanze für Berliner Schüler*innen
22.9.2026, 11:00 Uhr
Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal

JAZZFEST BERLIN
Otomo Yoshihide New Jazz Quintet
30.10.2026
Haus der Berliner Festspiele

PERFORMING ARTS SEASON

Damien Jalet / Kohei Nawa: Planet [wanderer]
4. & 5.12.2026
Haus der Berliner Festspiele

Dumb Type: 2020
15. – 17.1.2027
Haus der Berliner Festspiele

MAERZMUSIK

  1. – 21.3.2027

PARTNERPROGRAMM

Mononoke von Satoko Ichihara
3.10.2026

Eine Inszenierung von Toshiki Okada
Februar 2027

Yoroboshi von Satoko Ichihara
Frühjahr 2027

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
neu.volksbuehne-berlin.de

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IPG – Internationale Ignaz Joseph Pleyel-GesellschaftHerzlich willkommen

659. Veranstaltung der Internationale Ignaz J. Pleyel Gesellschaft IPG
Matinee
am Sonntag, dem 21.06.2026 um 11:00 Uhr
im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll

CONCILIUM MUSICUM  WIEN
concilium
Foto: Concilum Musicum Wien

KÜNSTLERINNEN/KÜNSTLER:

Christoph Angerer, Violine
Ute Groh, Violoncello
Doris Kitzmantel, Klavier

PROGRAMM:

Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal – 1831 Paris): Sonate in B-Dur für Violine, Piano-Forte und Violoncello, 1788, Ben 433  Allegro molto, – Andante con Variasioni

Thomas Attwood (1765 – 1838): Trio in C-Dur für Violine, Piano-Forte und Violoncello.  Allegro moderato, – Adagio con espressione, – Rondo. Allegro

Joseph Haydn (1732 – 1809) : Trio in G-Dur für Violine, Piano-Forte und Violoncello, Hob XV:25 – Andante, – Poco adagio. Cantabile, – Rondo all’Ongarese. Presto

Zugabe; Änderungen sind der IPG vorbehalten!

Und nach der Kunst die Kulinarik!
Wir kredenzen folgende Köstlichkeiten:
– Knoblauchsuppe und
– Grillhuhn mit Gebäck oder
– Cevapcici mit Pommes oder
– Schwammerl geröstet auf Salat und
– Kugel Eis mit Schlag

Preis pro Menü: €31,00 inkl. Steuern / Person mit Wasser am Tisch (Bitte rechtzeitig vorbestellen!)
Kostenlose Abholung! Seit unserem Konzert am So, dem 2.4.2023 bieten wir unseren Pleyel Verehrerinnen und Verehrern bei KONZERTEN & MATINEEN eine kostenlose Abholung/Rückführung ab 3 Personen vom/zum Bahnhof in Großweikersdorf an. Sie rufen 0664/8338330, und wir zahlen. Siehe www.pleyel.at, Ihre IPG

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