DIE FREITAG-PRESSE – 19. Mai 2023

DIE FREITAG-PRESSE – 19. Mai 2023

Elbphilharmonie, Großer Saal © Claudia Höhne

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE FREITAG-PRESSE – 19. Mai 2023 

Hamburg/Elbphilharmonie
„Siehe, da weinen die Götter“ in der Elbphilharmonie Hamburg: Warum sorgen Sie nicht jeden Abend für Ruhe, lieber Herr Lieben-Seutter?
Klassik-begeistert.de bittet alle Verantwortlichen – vom Senator bis zum Intendanten – höflich um Musikabende  ohne „Gerülpse und Gefurze“ im teuersten Konzerthaus der Welt: in der allein von den Hamburger Steuerzahlern finanzierten Elbphilharmonie. Sicherlich haben die Hamburger Steuerzahler ihr gutes Geld nicht für Lärm und PEINlichkeiten im Großen Saal ausgegeben. Die Lösung ist gaaaaanz einfach: eine klare Ansprache für uninformierte Konzertbesucher.
Klassik-begeistert.de

München
Sir Simon Rattle präsentiert seine erste Saison beim BR-Symphonieorchester
Vieles wird anders werden beim BR-Symphonieorchester, das zeichnet sich bei der ersten Saison-Vorstellung von Simon Rattle ab. Außerdem hofft er weiter aufs Konzerthaus, aber: „Nur zu schreien bringt nichts.“
MünchnerMerkur.de

Berlin
Gastspiel der Oper Poznan mit Moniuszkos „Paria“: Ein wiederentdecktes Meisterwerk
Tagesspiegel.de

Berlin/Konzerthaus
Diese Oper wurde gleich zweimal verboten
(Bezahlartikel)                                   Mit 185 Jahren Verspätung erblickt Gaetano Donizettis Oper «Dalinda» am Berliner Konzerthaus das Licht der Öffentlichkeit.
NeueZürcherZeitung/nmz.de

Berlin
Dialog und Distanz : Hélène Grimaud spielt Beethoven, Brahms und Bach
Tagesspiegel.de.kultur

München
Klassik-Festivals in Bayern: Stille Tage und Weltgetöse
Als junger Mann vollendete Gustav Mahler das musikalische Lustspiel „Die drei Pintos“ von Carl Maria von Weber. Das Mahler-Festival in Leipzig beweist: Es ist ein großer Spaß.
SueddeutscheZeitung.de

Leipzig
Lustspiel von Gustav Mahler: Wenn der magische Moment erreicht ist
Als junger Mann vollendete Gustav Mahler das musikalische Lustspiel „Die drei Pintos“ von Carl Maria von Weber. Das Mahler-Festival in Leipzig beweist: Es ist ein großer Spaß.
FrankfurterAllgemeine.net

Göttingen
Start der Händel-Festspiele: Zwischen Göttingen und Griechenland
NDR.de.Kultur

Essen
Aalto Musiktheater: Programm der Spielzeit 2023/2024
lokalklick.eu

Marburg
Etwas für Traditionalisten: Puccinis „Manon Lescaut“ in Marburg
KleineZeitung.at

Wien/Musikverein
Gärten der Seele
Die Münchner Philharmoniker mit Tugan Sokhiev. Der besondere Moment der Stille, aufgeladen von der gerade verklungenen Musik und dem dadurch Ausgelösten, wurde durch ein Handyklingeln jäh beendet. Zurück ins Hier und Jetzt schien das Signal ausdrücken zu wollen. Zuviel Transzendenz und Entmaterialisierung könnten ungeahnte Folgen nach sich ziehen.
WienerZeitung.at

Links zu englischsprachigen Artikeln

München
Staatstheater am Gärtnerplatz Announces 2023-24 Season
operawire.com.staatstheater

Amsterdam
An adventurous new season from Dutch National Opera & Ballet
bachtrack.com.de

Malmö
Ida Ränzlöv awarded 2023 Birgit Nilsson Stipendium
bachtrack.com.de

London
Ecstasy and Revolution: The Bells and Prometheus with Kochanovsky and the Philharmonia
operatoday.com

Birmingham
CBSO’s new chief conductor Kazuki Yamada: ‘I will bring Japanese music and culture to Birmingham’
classic.fm.com

Leeds
Opera North’s Pearl Fishers proves a winner
bachtrack.com.de

Wexford
Wexford Festival Opera Announces Heather Hadrill And Grace Morgan As Directors Of The Pocket Operas For 2023 Festival
The event will include 70 events, 13 days from 24th October to 5th November 2023.
broadwaworld.icom.reland

Lismore
Q & A: Sarah Baxter On Her Forthcoming Production of ‘Macbeth’ At Blackwater Valley Opera Festival
operawire.com.sarah

New York
Back to the robotic future with Fresh Squeezed Opera’s whimsical premiere
NewYork.classical.review.com

Review: On Site Opera’s TABARRO Brings Noir Puccini to New York’s South Street Seaport
broadwayworld.com.bwww.opera

Puccini’s Il Tabarro from On Site Opera at South Street Seaport, NYC
blogcritics.org

Chicago
Maestro Riccardo Muti Still on Fire at the Chicago Symphony Orchestra
news.wttw.com

Boston
Boston Early Music Festival Unveils 2023-24 Season
operawire.com.boston

Detroit
Wayne S. Brown, the man who forever changed opera in Detroit, reflects on 50-year career
freepcom.story.entertainements

Melbourne
Tannhäuser (Opera Australia)
Led by tenor Stefan Vinke, performers across the stage excel in this concert of Wagner’s epic tragedy Tannhäuser.
limelightmagazine.au

Ballet / Dance

New York
NYCB: Abraham’s Love Letter (On Shuffle) is another huge hit
bachtrack.com

Pure Bournonville bounce: Johan Kobborg’s La Sylphide in Prague
bachtrack.com.de

Sprechtheater

Zürich
Personalie: Intendanz fürs Zürcher Schauspielhaus wird ausgeschrieben
Die Schauspielhaus Zürich hat eine Findungskommission eingesetzt, die eine neue Intendanz ab der Spielzeit 2025/26 suchen soll. Die Co-Intendanten Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg verlassen das Haus im Sommer 2024. Für die Spielzeit 2024/25 übernimmt Ulrich Khuon die Intendanz. Der Verwaltungsrat des Schauspielhauses hat eine achtköpfige Findungskommission eingesetzt, zu der unter anderem vier externe Theaterexpertinnen und -experten gehören, wie das Schauspielhaus am Mittwoch mitteilte. Anfang Juli 2023 wird die Intendanz öffentlich ausgeschrieben.
WienerZeitung.de

Doppel-Jubilar im Talk
„Bildungskabarettist“ Andreas Ferner: Zwischen Bühne und Klassenzimmer
Bildungskabarettist Andreas Ferner feiert doppelt! Seit 25 Jahren steht er nun auf der Bühne, und auch sein 50. Geburtstag steht bevor. In einem humorvollen, aber auch interessanten Interview spricht er über seine Anfänge, die Herausforderungen als Lehrer und die politische Korrektheit in der Comedy-Szene.
Kronen Zeitung.at

Film

Filmstar, Dandy, schwieriger Typ: Schauspiellegende Helmut Berger ist tot
Vom Ruf als einst schönster Mann der Welt zehrte er lange, dann folgten Skandale. Helmut Berger war in den 1960er und 1970er Jahren ein europäischer Star. Er genoss Ruhm und Parties, stürzte aber nicht zuletzt durch Alkoholeskapaden gewaltig ab und landete im RTL-Dschungelcamp. „Dieser Dschungel, der verfolgt mich, als wenn ich nicht noch anderes gemacht hätte“, sagt er in einer Doku. Am 29. Mai wäre der gebürtige Bad Ischler 79 Jahre alt geworden. Wie sein Agent Helmut Werner der berichtete, starb Berger am Donnerstagfrüh, 18. Mai., „friedlich, aber dennoch unerwartet“ in Salzburg.
WienerZeitung.at

Bekannt aus »Die Verdammten« : Schauspieler Helmut Berger ist tot
Seine größten Erfolge feierte er in den Sechziger- und Siebzigerjahren. Jetzt ist der österreichische Schauspieler Helmut Berger im Alter von 78 Jahren in Salzburg gestorben.
Der Spiegel

Ausstellungen/Kunst

New York
Klimt-Bild in New York versteigert: Wie Provenienzen den Markt bestimmen
Am Dienstag wurde in New York ein Klimt-Gemälde um 53,2 Millionen Dollar versteigert. In Österreich ist unter privaten Besitzern Unruhe zu bemerken. Es geht darum, welche Unsicherheiten die Gesellschaft zu akzeptieren bereit ist.
Die Presse.com

Medien/TV

ORF-Chef Weißmann zu Verlegern: „Meine Hand ist ausgestreckt“
Die Verleger sehen sich durch die geplanten ORF-Novellen existenziell bedroht. Nun versucht der ORF-Chef zu kalmieren. Er verspricht, keine Inhalte ausschließlich für soziale Medien zu produzieren.
Die Presse.com

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Unter’m Strich

Ärztekammer in Wien will Streik in Spitälern noch vor dem Sommer nicht ausschließen
Am 23. Mai ist zwischen der Kammer und dem Gesundheitsverbund ein Krisengespräch terminisiert. Gibt es rund um die Personalmisere keine Fortschritte, stehen Streiks im Raum
Der Standard.at

Wien/4Gamechangers-Festival
Junge CDU-Vertreterin an Klimakleberin: „Lieber Bäume pflanzen“
Bei einem hochkarätig besetzten „Pro&Contra“-Spezial vom 4Gamechangers-Festival von Puls 4 ging es argumentativ hart zur Sache. Wir müssen zurück ins Jahr 1978, meinte die Journalistin Ulrike Herrmann im Vorjahr. Nur ein kontrolliertes Schrumpfen der Wirtschaft um 30 bis 50 Prozent würde uns vor dem Klimakollaps retten.
Kurier.at

Niederösterreich
Welcher Tarif für 70.000 EVN-Kunden nun plötzlich billiger wird (Bezahlartikel)
Die Landespolitik hatte in den vergangenen Wochen Druck auf das Unternehmen gemacht. Der neue Tarif soll aber keine Folge dieser Diskussion sein.
Kurier.at

Wien/Immo-Deal
Benko verkauft Haus in Wiener City um 94,5 Millionen Euro
Im Gebäude Kärntner Straße 11 befindet sich als prominenter Mieter ein Apple-Store, es wurde kürzlich an einen Industriellen verkauft
DerStandard.at.story

Österreich
Kritik an neuem Gesetz: 100 Tage Schweigen –  Debakel in Causa Teichtmeister
Am 8. Februar platzte in der Causa Teichtmeister der Prozess. Ein neuer Termin steht aus. Indes ist die Kritik am Gesetzesentwurf gegen Kindesmissbrauch groß. Ein Justiz-Debakel.
Kronen Zeitung.at

INFOS DES TAGES (FREITAG, 19. MAI 2023)

INFOS DES TAGES (FREITAG 19. MAI 2023)

Quelle: onlinemerker.com

NEW YORK/Metropolitan Opera: HEUTE PREMIERE „DIE ZAUBERFLÖTE“

Interessante Lösung für den ersten Königin der Nacht Auftritt als alte Frau / Rollstuhl.
Tamino (Lawrence Brownlee) in der Unterwäsche.

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One of opera’s most beloved works receives its first new Met staging in 19 years – a daring vision by renowned English director Simon McBurney that The Wall Street Journal declared “the best production I’ve ever witnessed of Mozart’s opera.” Nathalie Stutzmann conducts the Met Orchestra, with the pit raised to make the musicians visible to the audience and allow interaction with the cast. In his Met-debut staging, McBurney lets loose a volley of theatrical flourishes, incorporating projections, sound effects, and acrobatics to match the spectacle and drama of Mozart’s fable. The brilliant cast includes soprano Erin Morley as Pamina, tenor Lawrence Brownlee as Tamino, baritone Thomas Oliemans in his Met debut as Papageno, soprano Kathryn Lewek as the Queen of the Night, and bass Stephen Milling as Sarastro.

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Lawrence Brownlee (Tamino), Kathryn Lewek (Königin der Nacht)

ZU FACEBOOK mit Video

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Zur Premiere „Dialogues des Carmélites“ an Der Wiener Staatsoper

Aus der Webseite der Wiener Staatsoper: VERKLÄRUNG UND KLARHEIT

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Im März 1953 hatte Francis Poulenc von der Mailänder Scala den Auftrag erhalten, eine Oper nach Georges Bernanos’ Theaterstück Dialogues des Carmélites zu schreiben. Am 31. August 1953 schrieb der Komponist an den befreundeten Sänger Stephane Audel: »Zwei Worte nur, denn Mère Marie versagt mir die geringste Ablenkung. Ich arbeite wie ein Verrückter, gehe nicht aus, sehe niemanden… Ich schreibe eine Szene pro Woche. Ich kenne mich gar nicht wieder. Ich bin verrückt mit meinem Sujet, soweit, zu glauben, dass ich die Damen gekannt habe…« Poulenc, der sich nach einem persönlichen Verlust dem Katholizismus zugewandt und eine Reihe geistlicher Werke komponiert hatte, hatte für seine erste (und, wie sich herausstellen sollte, einzige) abendfüllende Oper einen Stoff gefunden, der ihn uneingeschränkt fesselte und beanspruchte – so sehr, dass nach der erfolgreichen Premiere ein Sanatoriumsaufenthalt für den erschöpften Künstler nötig war…

Weiterlesen unter Webseite Wiener Staatsoper

Text: Nikolaus Stenitzer

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OPER GRAZ: Ein köstlicher Opernspaß: DER FLORENTINER-HUT

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Die letzte Opernpremiere in der Intendanz von Nora Schmid „Der Florentiner Hut“ wurde ein rasant-witziger Opernspaß!
Das Publikum hatte viel zu lachen und spendete reichlich Szenen- und tosenden Schlussapplaus.

„Der Florentiner Hut“
Oper von Nino Rota

Nächste Vorstellungen:  21 & 25. Mai 2023
Vorstellungen bis 23. Juni 2023

ONLINESHOP
www.ticketzentrum.at
Tel.: +43 (0)316 8000
E-Mail: 

Auszug aus dem Bericht von Manfred A. Schmid

Die Premiere der musikalischen Farce in vier Akten von Nino Rota, nach einem Stück von Pierre Labiche, hätte schon 2020 an der Oper Graz stattfinden sollen. Corona bereitete dem Unterfangen ein jähes Ende, führte aber dazu, dass Il cappello di paglia di Firenze, so der Originaltitel, zunächst auf CD eingespielt wurde, was international für großes Aufsehen sorgte und in vielen Medien – so auch von Kollege Ingobert Waltenberger im Online Merker – lobend besprochen wurde: Handelt es sich dabei doch um die derzeit einzige verfügbare Aufnahme der 1955 in Palermo uraufgeführten komischen Oper des italienischen Komponisten. Geschätzt wurde Nino Rota vor allem für seine Filmmusiken für Federico Fellini (u.a. La Strada), aber auch für Francis Ford Coppolas Der Pate, die ihm den Oscar für die beste Filmmusik einbrachte. Dass der langjährige Direktor des Konservatoriums von Bari neben rund 150 Filmmusiken auch als Komponist von Konzert- und Bühnenmusik in Erscheinung getreten ist, darunter zehn Opern, blieb außerhalb Italiens lange unbekannt…

Daniele Squeo am Pult der Grazer Philharmoniker leitet einen rasanten, mitreißenden, Italianità versprühenden, unterhaltsamen und begeistert beklatschten Opernabend. Nora Schmid, die Grazer Intendantin, die sich mit Ende der Saison verabschieden und 2024/25 die Intendanz in Dresden übernehmen wird, hinterlässt ein prächtig floriendes Haus. Das beweist auch ihre letzte Produktion, die total verschachtelte, ungemein unterhaltsame Inszenierung von Nino Rotas Florentiner Hut.

Zum Bericht von Manfred A. Schmid
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OPER BONN: Ein seltenes Juwel: DER SINGENDE TEUFEL von Franz Schreker feiert Premiere in Bonn

Sonntag, 21. Mai | 18 Uhr | Opernhaus

Oper in vier Aufzügen von Franz Schreker
Inszenierung: Julia Burbach  Musikalische Leitung: Dirk Kaftan

Am Sonntag, dem 21. Mai, feiert die Oper DER SINGENDE TEUFEL von Franz Schreker in einer Inszenierung von Julia Burbach und unter der musikalischen Leitung von Dirk Kaftan Premiere im Bonner Opernhaus. Die Aufführung findet im Rahmen der Reihe FOKUS’33 statt.

Bis weit in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein war Franz Schreker der einzige Opernkomponist im deutschsprachigen Raum, dessen Aufführungsziffern mit denen eines Richard Strauss Schritt zu halten vermochten. Und: Schreker war ein Liebling der Kritiker. Dieser Status begann mit der Uraufführung von IRRELOHE 1924 in Köln zu bröckeln; Mäkligkeiten der Rezensenten zeigten einen Gesinnungswandel an, ohne dass Schreker vom einmal beschrittenen und stets eigentlich bejubelten Weg abgewichen wäre. Die mehr und mehr erstarkenden Nationalsozialisten machten zugleich auch Stimmung gegen ihn. Die Voraussetzungen konnten also schlechter kaum sein, als am 10. Dezember 1928 seine Oper unter der musikalischen Leitung von Erich Kleiber an der Berliner Staatsoper ihre Uraufführung erlebte: DER SINGENDE TEUFEL fiel durch. Im Publikum saßen erste randalierende Horden der SA und trugen wahrscheinlich maßgeblich zum Misslingen bei. Ab 1933 durften seine Werke in Deutschland nicht mehr gespielt werden und verschwanden auch international aus den Spielplänen. Nur sehr schleppend, beginnend mit einigen Radioproduktionen in den vierziger bis sechziger Jahren, kehrte Franz Schreker wieder ins Bewusstsein und auf die Opernbühnen zurück. Bei dieser Renaissance freilich fristet DER SINGENDE TEUFEL in seiner originalen Gestalt bis zum heutigen Tage ein Schattendasein.

In dem Rechercheprojekt FOKUS ’33 – Forschungsreise zu den Ursachen von Verschwinden und Verbleiben stellt die Oper Bonn in einer pro Saison deutlich vergrößerten Zahl von Produktionen Werke zur Diskussion, die nach 1933 oder ab 1945 aus den Spielplänen verschwanden oder in diesem Zeitraum entstanden und erst danach überhaupt zur Uraufführung gelangten. FOKUS’33 wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaften des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.

Inszenierung: Julia Burbach  Musikalische Leitung: Dirk Kaftan  Orchester: Beethoven Orchester Bonn Mit: Mirko Roschkowski, Anne-Fleur Werner, Tobias Schabel, Dshamilja Kaiser, Pavel Kudinov, Carl Rumstadt, Tae Hwan Yun, Boris Beletskiy, Ava Gesell, Alicia Grünwald, Wooseok Shim, Hyoungjoo Yun, Algis Lunskis und dem Chor des Theater Bonn

Aufführungen: 21. MAI (Premiere), 24., 28. MAI | 8., 10., 16. JUNI

Tickets – auch für die Premiere – sind telefonisch unter 0228 77 8008, an unseren Theaterkassen oder online unter theater-bonn.de erhältlich.

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CD: Momentum [1]: Walton, Respighi

Liya Petrova (violin), Royal Philharmonic Orchestra, Duncan Ward, Adam Laloum (piano)
Release Date: 19th May 2023
Catalogue No: MIR670
Label: Mirare
Length: 60 minutes

mira

Liya Petrova presents here the first instalment of a double diptych, featuring two rarely recorded works: Walton’s Violin Concerto (1938) with a prestigious British orchestra, the Royal Philharmonic Orchestra conducted by Duncan Ward, and Respighi’s Violin Sonata (1917) with her regular keyboard partner Adam Laloum.

The shimmering harmonic palette and the vigorously phrased lyricism of these two works respond almost instinctively to each other and make them a natural coupling.

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ORF-2-Programmänderungen in memoriam Helmut Berger 

Morgen, am Freitag, dem 19. Mai 2023, ändert ORF 2 in memoriam Helmut Berger sein Programm und zeigt um 23.05 Uhr Valesca Peters ungewöhnliches Porträt „Helmut Berger – Der Verdammte“. Peters spürt darin dem einstigen Weltstar aus Österreich auf einer ungekannt persönlichen Ebene nach. Die Mutter der Regisseurin, Finanzcontrollerin aus der tiefsten niedersächsischen Provinz, googelte sich dessen Wohnort und stand eines Tages vor dessen Tür in Salzburg. Anschließend beginnt um 0.25 Uhr Luchino Viscontis Klassiker „Gewalt und Leidenschaft“ aus dem Jahr 1974. Im vorletzten Film der Regielegende sorgt sein Lieblingsschauspieler Helmut Berger (damals 30 Jahre jung) für Unruhe bei dem alternden Kunstprofessor Burt Lancaster („Der Leopard“). Claudia Cardinale brilliert in einem Kurzauftritt als Frau des Professors, Silvana Mangano wartet mit einer exaltierten Darstellung als Marchesa Brumonti auf.

„Helmut Berger – Der Verdammte“ (23.05 Uhr, ORF 2): Helmut Berger, ephebenhaftes Geschöpf, Liebling der Götter, schönster Mann der Welt. Aber auch: aufgedunsen und abgewrackt, ewige Skandalnudel, trauriges Nachbild seiner selbst. Statt Visconti: Dschungelcamp. Die Doku von Valesca Peters zeigt – nicht zuletzt durch das ungewöhnliche Entstehungskonzept –, wie sich der Gefallene von der Filmemacherin bereitwillig auffangen ließ. Die Diva aller Diven zog gar kurzfristig in die niedersächsische Provinz. Eine Freundschaft entspann sich. Bereitwillig lässt sich Helmut Berger seine Lebensbeichte abnehmen – stilisiert wie ein großes Gedicht in eindringlichem Schwarzweiß, dazu Reisen von Salzburg nach Niedersachsen und Berlin und natürlich viele Archivaufnahmen.

Gewalt und Leidenschaft“ (0.25 Uhr, ORF 2): Ein alternder Professor lebt zurückgezogen in einem Palazzo in Rom. Seine Ruhe wird empfindlich gestört, als sich die Industriellengattin Marchesa Bianca Brumonti mit ihrem deutschen Liebhaber Konrad Hübel, ihrer Tochter Lietta und deren Freund bei ihm einnistet. Gegen seinen Willen wird er in die Affären und Streitigkeiten der Marchesa gezogen. Während sich ihm Erinnerungen an seine Familie aufdrängen, entwickelt der Professor zu Konrad ein von Hassliebe geprägtes, ambivalentes Verhältnis. Mit Burt Lancaster (Professor), Helmut Berger (Konrad Hübel), Silvana Mangano (Marchesa Bianca Brumonti), Claudia Marsani (Lietta Brumonti), Stefano Patrizi (Stefano), Romolo Valli (Micheli), Claudia Cardinale (Frau des Professors) u.a. Regie: Luchino Visconti

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