DIE FREITAG-PRESSE – 22. Januar 2021

DIE FREITAG-PRESSE – 22. JÄNNER 2021

Plácido Domingo als Nabucco. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE – 22. Januar 2021

Plácido Domingo feiert Geburtstag mit „Nabucco“ in Wien
Der schier unzerstörbare Publikumsliebling steht im Zentrum einer Streaming-Aufführung der Staatsoper. Rund 150 Partien hat der Jubilar bisher gesungen.
Wiener Zeitung

Ein gefallener Engel
Tenor-Ideal des Machismo: Plácido Domingo bewies in seiner langen Karriere Ehrgeiz, Vielseitigkeit und Ausdauer – bis sein Erfolg in Anmaßung umschlug. Gestern wurde der Sänger achtzig Jahre alt. Von Jürgen Kesting
Frankfurter Allgemeine

Aus dem Tenorhelden ist eine tragische Witzfigur geworden
So einen wie ihn hat es in der Musikgeschichte noch nie gegeben: Der Tenor und Dirigent Plácido Domingo, der jetzt 80 Jahre alt wird, ist der berühmteste Sänger der Welt. Ein echter Kerl, ein Testosteron-Musiker. Genau das ist ihm zum Verhängnis geworden.
Die Welt.de/ Manuel Brug

Die Zeichen der Zeit werden das Denkmal Domingo begleiten
Darf man einen großen Künstler würdigen und etwaige Verfehlungen beiseite lassen? Nein. Aber sie sollten das Urteil über ihn nicht trüben.
Die Presse

Eine Ikone der Oper ist 80
Placido Domingo will so lange wie möglich auf der Bühne stehen
https://volksblatt.at/eine-ikone-der-oper-ist-80/

Mailand
Strategien der Opernhäuser: So machen es alle. Jetzt streamt auch die Mailänder Scala
Am 23. Januar ist zuerst Mozarts „Cosi fan tutte“ zu sehen. Es dirigiert Giovanni Antonini.
Wiener Zeitung

Wien
Erregung und Entsagung: Massenets „Thaïs“ im Theater an der Wien Irre schön
Leo Hussain dirigierte das RSO Wien. Eine Handvoll Journalisten konnte der Aufzeichnung beiwohnen
Der Standard

„Thaïs“ oder Jeder ist ein gefallener Engel
Starke Premiere: Konwitschnys „Thaïs“-Inszenierung an der Wien, vorerst nur für die Kamera.
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/buehne/2089636-Jeder-ist-ein-gefallener-Engel.html

Thomas Hengelbrock zur Corona-Kultur-Krise „Diese Politik ist nicht länger hinnehmbar“
BR-Klassik.de

München
Halb szenisch, aber voll operettenhaft: Lehárs Schön ist die Welt an der Bayerischen Staatsoper
bachtrack

Stuttgart
Cornelius Meister: „Kulturellen Mangel ausgleichen“
Der Generalmusikdirektor der Stuttgarter Staatsoper möchte schon vor Ostern Livemusik zu den Menschen bringen.
Stuttgarter Nachrichten

Frankfurt
„Inzwischen vermisse ich sogar, dass mal jemand hustet“
Alain Altinoglu, designierter Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters, über ein Jahr fast ohne Publikum, die Rätsel seines Berufs und den Unterschied zwischen Sicherheit und Sturheit.
Frankfurter Rundschau

Baden-Baden
Festspielhaus Baden-Baden: Wie plant man in Pandemie-Zeiten ein Opernfestival?
Kann es Ende März Osterfestspiele in Baden-Baden geben? Festspielhaus-Chef Benedikt Stampa will mit Plan A, B und C darauf hinarbeiten. Im TV ist sein Haus schon demnächst auf arte mit Ballett präsent.
https://bnn.de/nachrichten/kultur/festspielhaus-baden-baden-wie-plant

Eine Oper aus Namibia
Nikolaus Frei schreibt ein Libretto für Eslon Hindundu
Sueddeutsche Zeitung

Links zu Englischsprachigen Artikeln

Streams
Teatro alla Scala to Stream A New Production of “Salome’
https://operawire.com/teatro-alla-scala-to-stream-a-new-production-of-salome/

Brüssel
Fire devastates beloved Brussels concert hall, organ suffers “significant damage’
https://www.classicfm.com/discover-music/instruments/organ/fire-devastates

Joyce DiDonato, Juan Diego Flórez, Aleksandra Kurzak Headline Opernhaus Zürich Streams Throughout January & February
https://operawire.com/joyce-didonato-juan-diego-florez-aleksandra-kurzak

Watch Hélène Grimaud’s Mozart Concert From Dallas
On DG Stage Hélène Grimaud will perform Mozart’s “Piano Concerto No. 20’ in D minor with the Dallas Symphony Orchestra on DG Stage on 29 January 2021.
https://www.udiscovermusic.com/classical-news/helene-grimaud-dg-stage/

Valencia
Palau de Les Arts Cancels “Falstaff’
Due to COVID-19 Cases in Production Team
https://operawire.com/palau-de-les-arts-cancels-falstaff-due-to-covid-19-cases

London
British opera companies and orchestras must start investing in native talent
Brexit and Covid have pushed Britain out of the common musical market and thrown us back on homegrown sprouts. Good, says Norman Lebrecht
https://www.spectator.co.uk/article/british-opera-companies-and-orchestras-must

MP says record boss ‚in cloud cuckoo land‘ over music streaming claims
John Nicolson responds to Universal Music UK chair after he says artists “very happy’ with payments
The Guardian

Chicago
Column: Will Chicago have music and arts this summer?
It will if we think small and local, and start now.
https://www.chicagotribune.com/entertainment/theater/chris-jones/ct-ent

Fort Worth
Fort Worth Opera Announces Expanded 2021
Spring Line-Up For the first time in Fort Worth Opera’s 74-year history, the company will be collaborating with the Metropolitan Opera for an opera film festival in North Texas.
https://www.broadwayworld.com/dallas/article/Fort-Worth-Opera-Announces

Melbourne
Australian Contemporary Opera Co brings love fail to Fed Square
https://www.limelightmagazine.com.au/features/australian-contemporary

Recordings
James King, Eileen Farrell and William Steinberg premiere Act II of Tristan und Isolde with the Boston Symphony in 1972
https://operatoday.com/2021/01/james-king-eileen-farrell-and-william-steinberg

Playing Bach, Was He a Pioneer or a Reactionary?
The conductor and keyboardist Karl Richter’s legacy can be explored anew with a 100-disc box set.
https://www.nytimes.com/2021/01/21/arts/music/karl-richter-bach-music.html

Pop/ Rock

Visumspflicht: Britische Popstars bangen um Touren in EU
Britische Musikerinnen und Musiker fühlen sich „schändlich im Stich gelassen“: In einem am Mittwoch veröffentlichten Brief, unterzeichnet von Größen wie Elton John, Sting und Kim Wilde, hagelt es scharfe Kritik für die Regierung in London. Grund dafür sind die Folgen des Brexits: Denn für Tourneen in der EU brauchen Musiker und ihre Crews nun ein – oft kostspieliges – Visum. Vor allem für junge Bands wird das ein Hindernis.
https://orf.at/stories/3198078/

Sprechtheater

Schauspieler in Gefahr : Sie gehen als Menschen unter
Die Lage der freischaffenden Künstler ist dramatisch. Wegen ihrer sozialrechtlichen Ambivalenz fallen sie bisher durch alle Raster. Jetzt gibt es einen Hoffnungsschimmer.
Frankfurter Allgemeine

Buch

Goethes Briefwechsel mit Riemer – Goethe- und Schiller-Archiv macht digitale Gesamtausgabe zugänglich
https://idw-online.de/de/news761604

Kommentar
Bestsellerautor Adolf Hitler
Das sei jedem Diktator und jedem, der sich zu einem solchen aufschwingen will, eine Lehre: Ein Buch schreiben! Unbedingt. Denn wenn es mit dem Diktatorentum nicht klappt und man durch Umsturz oder Tod abgelöst wird, kann man immer noch als Bestsellerautor schlimmstenfalls posthume Karriere machen. Das wusste schon Julius Caesar. Und auch Adolf Hitler.
Wiener Zeitung

—–
Unter’m Strich

Sonderrechte für Geimpfte? Auch ich will meine Freiheit zurück
Forderungen nach „Sonderrechten für Geimpfte“ werden lauter. Doch der Begriff ist irreführend. Es geht nicht um Sonderrechte. Es geht um die schnellstmögliche Beendigung der Eingriffe in unsere Grundrechte. Das gilt auch für alle, die nicht zu den Früh-Geimpften zählen.
Die Welt.de

Israel
Israel: Corona-Rekord beim Impf-Champion
In keinem anderen Land sind bisher so viele Bürger geimpft worden. Zugleich registrierten die Behörden so viele Infektionen wie nie. Nun hat die Regierung den Lockdown weiter verlängert.
Die Presse

Wie Maskenpflicht und andere Zwänge die Bartmode prägten
Resultierte Hitlers Bart aus einer Vorschrift, Masken zu tragen? Fest steht: Regeln schreiben sich in Gesichter ein
Kurier

Graz
Graz: Soldaten sollen Frauen bei Massentest belästigt haben
Vienna.at

Glosse: Geiz ist geil
– Was müssen wir da hören! Einzelne Menschen haben in Altersheimen unverschämter Weise ein paar Milliliter Corona-Impfstoff verabreicht bekommen, obwohl sie altersmäßig noch gar nicht dran wären.
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/glossen-und-kommentare/14794-geiz-ist-geil

Politischer Druck bei Impfungen wird problematisch
Die Zeit drängt, aber das Vertrauen in Experten ist im Falle von Impfzulassungen ein sensibles Gut, das nicht beschädigt werden darf.
Die Presse

AstraZeneca-Impfstoff bis zu 90 Prozent wirksam
Der Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca zeigt eine bis zu 90-prozentige Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2. Derzeit allerdings nur bei einem bestimmten Impfschema.
https://www.netdoktor.at/coronavirus/astrazeneca-impfstoff-wirksam-covid-19-10374931

Österreich
Ansturm: FFP2-Masken im Handel teilweise ausverkauft
Spar: „Ansturm hat uns ein bisschen überrollt“. Auch Rewe und Hofer verzeichnen eine hohe Nachfrage nach „Filtering Face Piece“-Masken.
http://kurier.at/wirtschaft/ansturm-ffp2-masken-im-handel-teilweise-ausverkauft/401163564

Corona: 1.702 Neuinfektionen in Österreich
In den vergangenen 24 Stunden gab es erneut einen leichten Anstieg bei den neuen CoV-Fällen in Österreich.
http://kurier.at/chronik/oesterreich/corona-1702-neuinfektionen-in-oesterreich/401162937

EU-Gipfel zu Corona
„Wir müssen wahrscheinlich noch sehr scharfe Maßnahmen vorsehen“
Auf die meisten EU-Bürger kommen bald wohl noch härtere Einschränkungen zu. Nicht notwendige Reisen sollen weiter eingeschränkt werden. Außerdem will die EU-Kommission Regeln für Reisen aus Drittstaaten festlegen. Der EU-Impfpass wird vorbereitet.
Die Welt.de

INFOS DES TAGES (FREITAG, 22.JÄNNER 2021)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 22. JÄNNER 2021)

WIENER STAATSOPER: HEUTE LIVE-VORSTELLUNG (ohne Publikum) MIT STREAM (um 16,30 h

Bob

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Wie bereits bekanntgegeben, wird die Wiener Staatsoper auch während der nun abermals verlängerten Schließung – neben dem täglichen Streaming-Angebot aus dem umfassenden Archiv – die im Dezember begonnene Zusammenarbeit mit dem ORF fortsetzen und drei weitere Produktionen u. a. im Rahmen der von ORF III initiierten Reihe »Wir spielen für Österreich« nur für Kameras und Mikrofone zur Aufführung bringen:

Den Auftakt macht Nabucco anlässlich des 80. Geburtstags von Plácido Domingo. Neben dem Jubilar in der Titelpartie – er war hier in der Rolle zuletzt 2015 zu sehen – gibt es mehrere Rollendebüts am Haus: Freddie De Tommaso verkörpert nach seinem Hausdebüt als Pinkerton in der Butterfly-Premiere im September seinen ersten Wiener Ismaele. Als Abigaille bzw. Zaccaria singen Anna Pirozzi und Riccardo Zanellato erstmals im Haus am Ring.

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Placido Domingo als Nabucco. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

NABUCCO
Inszenierung: Günter Krämer
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
u. a. mit: Plácido Domingo (Nabucco), Freddie De Tommaso (Ismaele), Riccardo Zanellato (Zaccaria), Anna Pirozzi (Abigaille)

Aufzeichnung: 22. Jänner 2021
22. Jänner 2021 → 16.30 Uhr: Livestream auf play.wiener-staatsoper.at und myfidelio.at
24. Jänner 2021 → 20.15 Uhr: Ausstrahlung in ORF III (vorab »Kulissengespräche mit Barbara Rett« ab 20.00 Uhr)
Aufzeichnung durch Radio Ö1, Ausstrahlungstermin in Planung

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01 A P R O P Os Renate Ipse 300

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler!

Von: Wagner-Wesemann [gesendet: Donnerstag, 21. Jänner 2021 16:54
An: sebastian.kurz@​bka.gv.at.
‚Betreff: Theater

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

ich schätze es über die Maßen,
dass man Sie persönlich anschreiben kann,
auch wenn ich bezweifle, dass dieses Mail Sie persönlich erreicht.
Sei’s drum, irgendjemand Kompetenter wird sich meines Problems,
das das vieler Menschen ist, schon annehmen.
Mein Kollege Heinrich Schramm-Schiessl konnte sich bei seinem Schreiben an Sie auf einen berühmten ÖVP-Vater und lebenslange Parteimitgliedschaft berufen (und bekam einen Anruf aus Ihrem Büro).
Ich kann das leider nicht, hoffe aber, „nur“ als Staatsbürger dennoch Beachtung zu finden.

Ich frage mich, ob irgendjemand –
Sie sind ja leider für die Kultur nicht zuständig,
sollten es aber sein, sie bereichert ungemein –
sich wirklich überlegt hat, was er den Theatern und dem Publikum mit dem Zwang des „Reintestens“ antut.

Ich habe die Rundfrage der Wiener Staatsoper,
ob ich mich testen lassen würde,
um in eine Vorstellung der Staatsoper zu gehen,
ehrlich mit „Nein“ beantwortet.
Es kam trotzdem ein freundliches Insert zurück,
„Vielen Dank für Ihre Teilnahme“.

Ich denke, die Theater wissen genau,
dass man mit dem „Reintesten“
den Theaterbesuch ruiniert.
Denn wenn selbst ich, die lebenslang seit ihren Jugendtagen
wie besessen ins Theater gegangen ist,
nicht bereit bin, die Umständlichkeit eines Tests auf mich zu nehmen,
wie dann andere, denen es nicht sooo wichtig ist?

Man muss sich das vorstellen –
man muss sich per Online einen Termin holen,
dann hinfahren,
ich vom 13. Bezirk in die Stadthalle
(kein Katzensprung, und noch dazu die „gefährlichen“ Öffis,
die man meiden soll)
dann der Test, aufs Ergebnis warten, dann zurück –
da ist jedes Mal ein halber Tag weg.

Und das vor jedem Besuch immer wieder,
weil es ja ein „frischer“ Test sein muss?
Hat irgendjemand bedacht,
was man den Menschen da zumutet?

Ich rechne eigentlich nicht damit,
in absehbarer Zeit in ein Theater zu kommen,
wenn man sich von Seiten der Regierung nicht doch einmal entschließen wird,
sich mit den FFP2-Masken zu begnügen.

Und denken Sie bitte an die Jugend, die danach dürstet,
wieder „ins Kino“ zu gehen
(hat Ihnen das in Ihrer Jugend nichts bedeutet?).
Wenn sie jedes Mal erst einen Test holen müssen,
wo bleibt da die Spontaneität des Entschlusses – „Wir gehen ins Kino!“
(Wenn Sie doch Zeit hätten, sich auf den neuen Poirot-Film,
Kenneth Branagh in „Tod auf dem Nil“, zu freuen!)

Herr Bundeskanzler, es ist so nicht machbar.
Bitte, pfeifen Sie das Reintesten zurück.
Die Masken sollen ja gut sein,
und man hält gerne Abstand,
wenn man sich das viel zu umständliche Testen erspart,
das alles kaputt macht.
Und sagen Sie mir nicht, ich könne ja zu meiner Ärztin gehen.
Ja, sie ist näher (spontan geht allerdings nichts, nur auf Anmeldung),
aber jedes Mal 25 Euro Gebühr zusätzlich?

Theater, Oper, Kino, Ausstellungen (und sagen Sie mir jetzt nicht, ich darf ja bald ins Museum gehen! Na, Gott sei Dank!) waren immer mein Leben.
Machen Sie mir das bitte auf meine alten Tage bitte nicht kaputt.

Ihre
Dr. Renate Wagner-Wesemann

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BAYERISCHE STAATSOPER: MONTAGSSTÜCK XI & PREMIERE „DER FREISCHÜTZ“ auf STAATSOPER.TV

Bays

Auch im Februar bleibt der Spielbetrieb der Bayerischen Staatsoper eingestellt. Die Premiere von Der Freischütz findet deshalb online am 13. Februar 2021 als Live-Stream auf STAATSOPER.TV statt. Außerdem wird die Serie der Montagsstücke fortgeführt. Für das 11. Montagsstück: Sehnliches Verlangen am 25. Januar 2021 präsentiert das Bayerische Staatsorchester unter der musikalischen Leitung des ehemaligen Generalmusikdirektors Zubin Mehta Franz Schuberts Große C-Dur-Symphonie. Die Sopranistin Camilla Nylund singt außerdem die Vier letzten Lieder von Richard Strauss.

Das Programm des Montagsstücks XII am 1. Februar 2021 wird vom Bayerischen Junior Ballett München gestaltet. Die jungen Nachwuchstänzerinnen und -tänzer präsentieren Werke von Jörg Mannes, Maget Mohamed und Martina La Ragione.
Auf STAATSOPER.TV können die Streams der vergangenen Montagsstücke als Videos-on-Demand abgerufen werden.

MONTAGSSTÜCK XI: SEHNLICHES VERLANGEN

Schubert wollte mit seiner Symphonie in C-Dur in direkte Konkurrenz mit Beethovens 9. Symphonie treten. Dass dies kein leichtes Unterfangen sein würde, hält Schubert bereits in jungen Jahren fest und fragt: „Wer vermag nach Beethoven noch etwas zu machen?“ Er geht das Wagnis ein und schafft mit der Großen C-Dur-Symphonie eine Komposition, die alle ihre Nachbarn in Länge, in Größe, an weitreichendem Atem und breit ausgebreiteten Gedanken überstahlt.

Sein sehnliches Verlangen erklingt im Rahmen des 11. Montagsstücks durch Zubin Mehta und das Bayerische Staatsorchester. Der ehemalige Generalmusikdirektor kehrt für diesen Abend an das Pult des Bayerischen Staatsorchesters zurück.

Die Vier letzten Lieder von Richard Strauss werden an diesem Abend von Sopranistin Camilla Nylund gesungen, die für die ursprünglich geplante Anja Harteros übernimmt. Über ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entstehung sind sie zum Inbegriff des Spätwerks geworden. Drei Gedichte von Hesse und eines von Eichendorff boten dem Komponisten die Inspiration, die hohe Frauenstimme mit einem zärtlich behandelten Orchester zu vereinen.
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STADTTHEATER BADEN: KEIN SPIELBETRIEB BIS INKLUSIVE 4. MÄRZ

Bühne Baden | Stadttheater Baden und Sommerarena Baden
Stadttheater Baden. Foto: Christian Husar

Die Lockdown-Verlängerungen begleiten uns leider auch weiterhin.
Aufgrund der jüngsten Kundmachung der Bundesregierung müssen wir alle Veranstaltungen bis inkl. 4. März 2021 absagen.

Ob wir wirklich ab 5. März spielen dürfen, werden die kommenden Pandemie-Wochen zeigen.

Wir bleiben optimistisch – und wiederholen in der Zwischenzeit, quasi als kleines Trostpflaster für unser Publikum, die hochgelobte Stream-Silvesterausgabe von

MARIZA & CO IN CONCERT
von 5. Feb., 19:00 Uhr bis 12. Feb., 19:00 Uhr
abzurufen auf unserer Webseite und unserem YouTube-Kanal

Cornelia Horak, Verena Barth-Jurca, Jerica Steklasa, Reinhard Alessandri, Thomas Malik und Thomas
Zisterer präsentieren die schönsten Melodien aus GRÄFIN MARIZA und anderen Operetten.
Moderation: Benjamin Plautz.
Es spielt das Orchester der Bühne Baden unter der Leitung von Christoph Huber.
Nähere Infos: www.buehnebaden.at
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NEU AUF CD VON ACCENTUS MUSIC

Accentus Music präsentiert Gigon Kremer und das Gewandhaus-Orchester mit einer neuen aufregenden Weinberg-Interpretation

Violinkonzert & Sonate Für Zwei Violine - Kremer, Gidon, Gatti, Daniele, Gewandhausorchester, Weinberg, Mieczyslaw: Amazon.de: Musik

Mit 22 Sinfonien, 17 Streichquartetten, 9 Konzerten und 7 Opern hat Mieczyslav Weinberg ein umfangreiches Oeuvre hinterlassen. Musikalisch kann man die enge Freundschaftdes Komponisten mit Dmitri Schostakowitschhören, obwohl Weinbergs Musik eher lyrisch und romantisch ist. Dennoch war der Komponist lange Zeit in Vergessenheit geraten.

Gidon Kremer hat sich der Wiederentdeckung von Weinbergs Musik verschriebenIm Februar 2020 führte er Weinbergs Violinkonzert opus 67 mit dem Gewandhausorchester unter Leitung von Daniele Gatti im Rahmen einer Konzertreihe zu Ehren des 100. Geburtstages des Komponisten im Leipziger Gewandhaus auf.

Weinberg vollendete das Konzert 1959 – mit ein Höhepunkt einer seiner kreativsten und erfolgreichsten Phasen der 1950er-Jahre. Das Werk besticht durch seine symphonische Struktur und seine vier Sätze, die für ein Konzert eher untypisch sind. Ebenfalls 1959 komponierte Weinberg die Sonate für zwei Violinen op 69, die Gidon Kremer mit der lettischen Geigerin Madara Petersone, Konzertmeisterin der Kremerata Baltica, einspielte.

Katalognummer ACC30518 (CD)
Veröffentlichung am 15.1.2021
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ORF III am Freitag: „Der Österreichische Film“-Doppel mit Manuel Rubey und Henriette Confurius in „Die Fremde und das Dorf“

 Außerdem: Andreas Prochaskas „Das finstere Tal“ u. a. mit Sam Riley, Tobias Moretti, Paula Beer und Erwin Steinhauer =

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information liefert am Freitag, dem 22. Jänner 2021, in „ORF III AKTUELL“ (9.30 Uhr) wieder einen Überblick über das tagespolitische Geschehen.

Der Freitagabend ist ganz dem „Österreichischen Film“ gewidmet und startet mit „Die Fremde und das Dorf“ (20.15 Uhr) von Regisseur Peter Keglevic aus dem Jahr 2013. Nach einem Erdbeben in ihrer italienischen Heimat steht die junge Lehrerin Rosaria (Henriette Confurius) vor den Trümmern ihrer Existenz. Zur Erholung fährt sie mit einigen Schülerinnen und Schülern für ein paar Tage in eine steirische Gemeinde, in der sie ihr Herz sogleich an den ungestümen Jungbauern Josef (Manuel Rubey) verliert. Doch die Liebe der beiden steht unter keinem guten Stern. Eifersüchteleien zwischen Josef und seinem Bruder Franz (Max von Thun), ein tragischer Unfall und Anfeindungen seitens der Dorfgemeinschaft gefährden Rosarias Aufbruch in ein neues Leben.

Anschließend führt „Der Österreichische Film“ in „Das finstere Tal“ (21.50 Uhr) aus dem Jahr 2014. Die Verfilmung von Thomas Willmanns gleichnamigem Bestseller mit Sam Riley in der Hauptrolle entführt in ein karstiges Alpenhochtal Ende des 19. Jahrhunderts. In der furiosen Mischung aus vielschichtigem Western und packendem Drama sind in weiteren Rollen u. a. Paula Beer, Tobias Moretti, Clemens Schick, Florian Brückner, Erwin Steinhauer und Hans-Michael Rehberg zu sehen. Hinter der Kamera steht das Erfolgsduo Regisseur Andreas Prochaska und Drehbuchautor Martin Ambrosch.

Ein Gedanke zu „DIE FREITAG-PRESSE – 22. JÄNNER 2021“

  1. Ich bin froh, dass er noch singt. Vielleicht sollte er aber noch weniger auftreten als bisher. Ein 80-Jähriger braucht nun mal seine Pausen. Längere als andere. Dass der „kurzatmig“ ist und auch sonst nicht mehr klingen kann wie mit 50 – welch Überraschung.

    Nach der langen Corona-Pause, war es jedoch eine große Freude ihn an der Wiener Staatsoper in Simon Boccanegra zu sehen und hören. Die Pause hatte ihm hörbar gutgetan. Wenn er so singt, wie an diesem Abend, möchte ich ihn noch öfters hören. Wird vermutlich nur mehr selten bis gar nicht passieren, immerhin wird auch er nicht jünger. Aber großen Respekt vor dieser Leistung mit diesem Alter!

    Außerdem muss man bei Domingo auch anders hören. Mit dem Herzen, wie es ein Kollege vom onlinemerker formulierte. Die Menschen lieben Placido einfach. Wer mal erlebt hat, welch ein Raunen durch das Publikum geht, wenn er zum ersten Mal am Abend die Bühne betritt, der wird das nie vergessen. Solange das zahlende Publikum ihren „Tenorissimo“ hören und sehen möchte, ist das nun mal ihr gutes Recht. Egal, ob Tenor, Bariton oder Baritenor. Viva Placido!

    Jürgen Pathy

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