Die MITTWOCH-PRESSE – 3. APRIL 2019

Die MITTWOCH-PRESSE – 3. APRIL 2019

Foto: © Wolf-Dieter Grabner
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 3. APRIL 2019

Wien/ Musikverein
Stephan Pauly wird neuer Musikvereinschef
Der Musikmanager folgt auf Langzeitintendant Thomas Angyan ab 2020.
Wiener Zeitung

Thronübergabe: Ein Hauch von Wandel
Nun ist es bestätigt: Stephan Pauly wird der nächste Intendant des Wiener Musikvereins.
Wiener Zeitung

Stephan Pauly übernimmt ab 2020 den Wiener Musikverein
Salzburger Nachrichten

Stephan Pauly leitet ab 2020 den Wiener Musikverein
Der Standard

Stephan Pauly wird neuer Intendant des Musikvereins
Die Presse

Frankfurt
Traumwelten im Seniorenstift
1912 wurde in Frankfurt Franz Schrekers Oper „Der ferne Klang“ uraufgeführt. Nun hat Regisseur Damiano Michieletto die Geschichte um den Komponisten Fritz und seine Geliebte Grete neu inszeniert. Bei seinem Debüt an der Oper Frankfurt versetzt er die Handlung in ein Seniorenwohnheim und lässt dort die verborgenen Träume und Wünsche der Protagonisten aufleben.
BR-Klassik

Oper Frankfurt: Schleierhafte Welt
Franz Schrekers „Der ferne Klang“ kehrt in sehr guter Verfassung an den Ort seiner triumphalen Uraufführung zurück, die Oper Frankfurt.
https://www.fr.de/kultur/theater/schleierhafte-welt-12049698.html

Ein Traum im Traum: Der Ferne Klang an der Oper Frankfurt
bachtrack

Moskau
Weitere drei Monate Hausarrest für Regisseur Kirill Serebrennikow
Neue Zürcher Zeitung

Frankfurt/ Alte Oper
Rolando Villazón: Den Ton besonders lange halten
Rolando Villazón mit dem kolumbianischen Elite-Nachwuchsorchester in Frankfurts Alter Oper.
https://www.fr.de/kultur/musik/besonders-lange-halten-12046045.html

Wien
Radio-Symphonieorchester 2019/20: Neue Chefin und altbewährte Stücke zum Jubiläum
Dem ORF Radio-Symphonieorchester (RSO) steht 2019/20 zweifelsohne eine spannende Saison bevor. Zum einen begeht der Klangkörper sein 50-jähriges Bestehen. Zum anderen ist die kommende auch die erste Spielzeit des Orchesters unter seiner neuen Chefdirigentin Marin Alsop, die im September ihr Amt antritt. 85 Konzerte, die elf Uraufführungen beinhalten, stehen dabei am Programm.
Salzburger Nachrichten

„Konzertgänger in Berlin“
Entgrenzend: Vladimir Jurowski stellt 2019/20 vor und den Gustav dem Brahms gegenüber: Dirigent zieht, Orchester schiebt – in dieselbe Richtung
Was Berlin am Dirigenten Vladimir Jurowski und dem Rundfunk-Sinfonieorchester hat, zeigt nicht nur das jüngste Konzert mit Brahms und Mahler (mehr dazu unten), sondern auch der Ausblick auf die kommende Saison. Die steht unter dem Motto grenzenlos und wurde am passenden Ort vorgestellt: nicht auf der Bornholmer Brücke, aber immerhin im Max-Liebermann-Haus – „wenn Sie nach Berlin reinkommen, gleich links“
https://hundert11.net/entgrenzend/

Erfurt
Probenstart für Verdis „Aida“ mit südamerikanischem Regieteam
Ab dem 27. April steht Giuseppe Verdis wohl exotischste Oper auf dem Spielplan des Theaters Erfurt. 1870 für das neue Opernhaus in Kairo komponiert, zählt das Werk zu den erfolgreichsten des Repertoires. Regie führt in der Erfurter Inszenierung der Brasilianer André Heller-Lopes. Aus Argentinien stammen die Kostümbildnerin Sofia di Nunzio und der Bühnenbildner Renato Theobaldo
https://www.openpr.de/news/1043861/Probenstart-fuer-Verdis

Lüttich/ Liége
Leo Nucci, 76, on tour: Oft nicht mehr schön, sondern laut
Insgesamt steht er praktisch 50 Jahre auf den Bühnen der Welt und singt noch immer. Seine Stimme ist über die Jahre dünner und brüchiger geworden, der baritonale Samt immer mehr verblasst, was ja ein ganz natürlicher Alterungsvorgang ist.
Er hat die Rolle des Rigoletto in der gleichnamigen Oper von Giuseppe Verdi mehr als 500 Mal gesungen. Genau weiss er es vermutlich selbst nicht, zumal er sie noch immer singt. Nicht irgendwo. Er singt sie auf der Bühne des Teatro alla Scala in Mailand, demnächst im September 2019. Ob er seiner Stimme damit einen Gefallen tut, ist fraglich, schließlich ist er dann 77 Jahre alt. Die Rede ist von Leo Nucci, dem in Bologna geborenen Bariton, Ehrenbürger der Stadt Parma in der Lombardei. Er ist Kammersänger und Träger des Ehrenringes der Wiener Staatsoper sowie Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres.
Dr. Holger Voigt berichtet aus Lüttich (Liège).
https://klassik-begeistert.de/konzert-leo-nucci

Berlin
RSB spielt Brahms und Mahler: Genie des doppelten Bodens
Funkelnd: Das Rundfunk-Sinfonieorchester spielt Mahlers Erste und Brahms zweites Klavierkonzert. Der Pianist Nicholas Angelich gibt sein RSB-Debüt.
Tagesspiegel

Berlin
Vladimir Jurowski verlängert beim RSB Spiel ohne Grenzen
Chefdirigent Vladimir Jurowski verlängert beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin – und stellt seine Pläne für die Saison 2019/2020 vor.
Tagesspiegel

München/ Philharmonie
Der Erste
Leonidas Kavakos ist ein bekannter Geiger. Jetzt dirigiert er auch noch. In München geht er aufs Ganze und dirigeigt Beethovens Violinkonzert, das heikelste und eigenwilligste unter den großen Violinkonzerten.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-der-erste-1.4393133

Leipzig
Gewuselt und gewimmelt – Ein neuer „Fliegender Holländer“ an der Oper Leipzig
https://www.nmz.de/online/gewuselt-und-gewimmelt-ein-neuer-fliegender

Basel
Dringlichkeit, die bis zum Ende bleibt – Puccinis „Madame Butterfly“ am Theater Basel
Neue Musikzeitung

Bozen
OPER.A.20.21. 2019 Review: La Wally
https://operawire.com/oper-a-20-21-2019-review-la-wally/

Amsterdam
In a Musical “Death in Venice,’ the Author Is Present
The New York Times

London
Interview: Mirga Gražinytė-Tyla: “British orchestras don’t have an easy life
The Guardian

Jack the Ripper: The Women of Whitechapel – a world premiere at English National Opera
http://www.operatoday.com/content/2019/04/jack_the_ripper.php

New York
Tosca at the Met
http://www.operatoday.com/content/2019/04/tosca_at_the_me.php

Washington
National Symphony forces soar in Auerbach’s awesome Arctic premiere
http://theclassicalreview.com/2019/04/national-symphony-forces-soar-in

Seattle
BWW Interview: Seattle Opera Eagerly Awaits New General Director
https://www.broadwayworld.com/seattle/article/BWW-Interview-Seattle-Opera

Auckland
Susan Graham’s gripping New Zealand debut
bachtrack

Tanz/ Ballett

Dance: Teshigawara takes on Dostoevsky: The Idiot at the Print Room
bachtrack

Sprechtheater

Wien
Volkstheater ab Jänner in der Halle E des MuseumsQuartiers
Die Sanierung macht ein Ausweichquartier notwendig. Wer das Haus ab der nächsten Saison leitet, bleibt ungewiss
Kurier
Das Polittheater ums Volkstheater: „Effektvolle Inszenierung“
Trenklers Tratsch: Die Kulturstadträtin ließ den Bewerbungsprozess stoppen, der Kulturminister ist wenig beeindruckt
Kurier

Worms/ Nibelungenfestspiele
Brandauer spielt Hagen bei Nibelungen-Festspiele in Worms
Die Nibelungen-Festspiele in Worms haben die geplante Uraufführung von Thomas Melles „Überwältigung“ (12. bis 28. Juli) mit Schauspiellegende Klaus Maria Brandauer als „elektrisierendes Stück“ angekündigt. Er freue sich über die Zusagen von Brandauer und auch etwa von Ex-„Tatort“-Kommissar Boris Aljinovic, sagte Intendant und Ufa-Chef Nico Hofmann am Dienstag vor Journalisten in Worms.
Salzburger Nachrichten

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Unter’m Strich

ORF „Dancing Stars“-Streit
Schäfer-Elmayer: „Petzners Bewertung war unfair!“
„Dancing Star“ Stefan Petzner im Clinch mit Jurorin Karina Sarkissova: Nach der letzten Show am Freitag flogen zwischen dem PR-Manager und der Ballerina die Fetzen. Im Interview mit krone.at spricht Ex-„Dancing Stars“-Juror und Benimm-Papst Thomas Schäfer-Elmayer über konstruktive Jury-Kritik sowie den hohen Druck, der auf den Promis lastet.
https://www.krone.at/1895497

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 3. APRIL 2019)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 3. APRIL 2019)
Quelle: www.onlinemerker.com

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Besetzungsänderung in „Parsifal“ an der Wiener Staatsoper


Thomas Johannes Mayer. Foto: Staatsoper

In der anstehenden Vorstellungsserie von „Parsifal“ an der Wiener Staatsoper (Vorstellungen am 18., 21. und 24. April 2019) übernimmt Thomas Johannes Mayer, der derzeit hier den Orest verkörpert, die Partie des Amfortas anstelle des erkrankten Matthias Goerne und gibt damit sein Rollendebüt im Haus am Ring.

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SALZBURGER OSTERFESTSPIELE: MEISTERSINGER-PROBEN LAUFEN AUF HOCHTOUREN


Jacquelyn Wagner, Georg Zeppenfeld, Klaus-Florian Vogt. Foto: Monika Rittershaus

Die Endproben für Die Meistersinger von Nürnberg laufen auf Hochtouren. Nach der gestrigen Ankunft der Sächsischen Staatskapelle Dresden begannen heute, am 2. April, die Orchesterproben im Großen Festspielhaus. Christian Thielemann, der Künstlerische Leiter der Osterfestspiele Salzburg, der am 1. April seinen 60. Geburtstag feierte, leitet die Opern-Neuproduktion musikalisch. Regisseur Jens-Daniel Herzog hat in Richard Wagners einziger Komödie eine zusätzliche Spielebene eingezogen und lässt Theater im Theater spielen. Erste Eindrücke der farbenprächtigen Produktion (Bühnenbild: Mathis Neidhardt, Kostüme: Sibylle Gädeke) ermöglichen Fotos aus der Klavierhauptprobe.

Besetzt sind die Meistersinger mit Sängerinnen und Sängern von Weltformat: Sein Rollendebüt als Hans Sachs gibt Georg Zeppenfeld,der 2017 als Hunding in der Walküre gefeiert wurde. In der Partie der Eva präsentiert sich die amerikanische Sopranistin Jacquelyn Wagner erstmals in Salzburg. 2017 als Wotan in der Walküre akklamiert, singt Vitalij Kowaljow nun den Pogner. Klaus Florian Vogt,international gefragt als Stolzing, konnte für diese Partie zu den Osterfestspielen verpflichtet werden. Adrian Eröd, einer „der“ Interpreten des Beckmessers schlechthin, gibt diese Rolle meisterhaft auch in Salzburg. Sebastian Kohlhepp, 2018 als Belmonte bei der Mozartwoche zu hören, singt den David. Christa Mayer ist die Magdalena

Erstrangige Künstlerinnen und Künstler sind auch wiederum in den Konzerten zu Gast. Der Violinist Frank Peter Zimmermann ist in der aktuellen Saison „Capell-Virtuos“ (Artist in Residence) der Sächsischen Staatskapelle Dresden und spielt den Solopart im Orchesterkonzert unter der Leitung von Christian Thielemann. Das Konzert für Salzburg leitet Zimmermann selbst und bildet zugleich gemeinsam mit seinem Sohn, dem Geiger Serge Zimmermann, und dem Bratschisten Antoine Tamestit das Solisten-Trio. Den von Eliette von Karajan gestifteten Herbert-von-Karajan-Preis erhält 2019 Mariss Jansons, einer der meistgefragten Dirigenten. In dem von ihm geleiteten Orchesterkonzert gastiert die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann. Das Chorkonzert mit den Solisten Venera Gimadieva, Elisabeth Kulman, Pavol Breslik und René Pape steht unter der Leitung von Christoph Eschenbach. Tobias Moretti, gegenwärtiger Interpret des Jedermann bei den Salzburger Festspielen, rezitiert Arnold Schönbergs Ode an Napoleon im Kammerkonzert.


Christa Mayer, Jacquelyn Wagner. Foto: Monika Rittershaus

Restkarten für fast alle Veranstaltungen sind noch erhältlich, jedoch nicht mehr in allen Kategorien; die Meistersinger-Premiere ist ausverkauft. Karten sind erhältlich unter www.osterfestspielesalzburg.at, , Tel. +43-662-8045-361/-362


Klaus-Florian Vogt. Foto: Monika Rittershaus


Georg Zeppenfeld (Monika Rittershaus)

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