Die SAMSTAG-PRESSE – 21. AUGUST 2021

Die SAMSTAG-PRESSE – 21. AUGUST 2021

Foto: © Bregenzer Festspiele / Dietmar Mathis

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 21. AUGUST 2021

Bregenz
Bregenzer Festspiele mit hoher Auslastung
Die Bregenzer Festspiele haben eine positive Bilanz ihrer diesjährigen Jubiläumssaison gezogen. Bis zum Abschluss am Sonntag werden voraussichtlich 241.351 Zuschauer das einmonatige Festival besucht haben, teilten die Veranstalter am Freitag in Bregenz mit.
https://www.musik-heute.de/22813/bregenzer-festspiele-mit-hoher-auslastung/

Bregenzer Festspiele zeigen 2024 „Freischütz“ auf dem See
https://volksblatt.at/bregenzer-festspiele-zeigen-2024-freischuetz-auf-dem-see/

Bregenz
Ratloses Publikum bei Uraufführung „Wind“
Mit der Uraufführung von „Wind“ feierten die Bregenzer Festspiele am Donnerstag auf der ausverkauften Werkstattbühne die letzte Premiere der Saison.
https://www.vol.at/ratloses-publikum-bei-urauffuhrung-wind/7099203

Wien
Die Festwochen sind zurück
Nach einer erfolgreichen Frühsommer-Ausgabe beleben die Wiener Festwochen noch einmal die Bühnen der Stadt und bringen das Wiener Publikum mit Künstler*innen aus vielen Teilen der Welt zusammen.
OTS-Presseaussendung

Wiener Festwochen starten in zweite Runde
Am Dienstag startet der zweite Teil der diesjährigen Wiener Festwochen. Trotz der Pandemie wurden heuer bisher 20 Projekte durchgeführt, Intendant Christophe Slagmuylder gab am Freitag einen Ausblick auf das kommende Programm.
https://wien.orf.at/stories/3117746/

Salzburg
John Eliot Gardiners Schumann-Rettung
Bei den Salzburger Festspielen führte der englische Dirigent „Manfred“ auf.
Wiener Zeitung

Salzburg
Die Stimme aus „Don Giovanni“: „In Donna Anna blühen die Rosen“(Bezahlartikel)
Nadezhda Pavlova ist die Stimme dieses Festspielsommers. Wie erreicht sie diese Intensität?
Salzburger Nachrichten

„Netrebko bringt bei der Probe Sandwiches für alle“
https://www.heute.at/s/netrebko-bringt-bei-der-probe-sandwiches-fuer-alle-100158699

Happy Birthday, Donna Anna! ORF würdigt Operndiva Anna Netrebko zum 50. Geburtstag
Mit TV-Porträt, „Tosca“-Übertragung aus Salzburg, Konzertaufzeichnungen aus Berlin und Baden-Baden
OTS-Presseaussendung

Ein Instrument namens Jens Harzer
Was hat die Romantik in unseren nüchternen Zeiten zu suchen, in der auch die Kunst vorwiegend auf Sachlichkeit setzt? Eine ganze Menge, beweisen die Camerata Salzburg unter Dirigent John Eliot Gardiner, der Monteverdi-Chor und Ausnahme-Schauspieler Jens Harzer bei einem Schumann-Abend im Haus für Mozart.
https://orf.at/salzburgerfestspiele21/stories/3225591/

Bayreuth
Siegfried Wagners „Der Friedensengel“: „Das Stück ist ein Krimi“
Kurier.at

Frankfurt
40 Jahre Alte Oper Frankfurt: Jubiläumsfeier zum Start in die Spielzeit 2021/22
Rückschau und Neustart: Mit einer großen Jubiläumsfeier anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens als Konzert- und Kongresszentrum eröffnet die Alte Oper Frankfurt am Samstag, 28. August 2021, die Saison 2021/22.
https://www.frankfurt-live.com/40-jahre-alte-oper-frankfurt-134556.html

Hamburg/ Staatsoper
„Playing Trump“ in Hamburg: Billig statt prunkvoll! SO macht Donald Trump jetzt Theater
Nicht wenige Menschen sind davon überzeugt, dass Donald Trump in seiner vierjährigen Amtszeit als US-Präsident nichts als ein riesengroßes Theater veranstaltete. Grund genug, dem Republikaner eine ganz besondere Bühne zu bieten.
news.de/kultur

Bochum
Neuwirth und Jelinek bei der Ruhrtriennale mit „Bählamms Fest“
Die Oper „Bählamms Fest“ überzeugt surreal in der Bochumer Jahrhunderthalle
Der Standard.at

Bonn
Beethovenfest Bonn 2021 findet statt
Bonn.de.

Nike Wagner: „Beethoven ist nicht ungefährlich“
DeutschlandfunkKultur.de

Luzern
Neuer Chefdirigent in Luzern: Michael Sanderling fühlte ein «schicksalhaftes Verlangen nach dem Dirigieren» (Bezahlartikel)
Neue Zürcher Zeitung

Basel
Frauenkollektiv besetzt die Opernbühne und stapelt Tiere
Telebasel.ch

Operette/ Bad Ischl
An der Wolga geht es auch ohne Kitsch
Das Lehár Festival Bad Ischl holt heuer das Lehár-Jahr nach. Der 150. Geburtstag des Operetten-Meisters fiel ja 2020 großteils und in Ischl komplett der Pandemie zum Opfer. Dafür gab diesen Sommer es gleich zwei neue Produktionen mit Dein war mein ganzes Herz und dem Zarewitsch in einer neuen spannenden Fassung.
DrehpunktKultur

Links zu englischsprachigen Artikeln

Pesaro
Review: Rossini Opera Festival, Pesaro 2021
Moïse et Pharaon, Elisabetta, Regina d’Inghilterra , Il Signor Bruschino
https://operatoday.com/2021/08/rossini-opera-festival-pesaro-2021/

Amsterdam
Exploring versatility: Dutch National Opera’s 2021-22 season
bachtrack.com

London
Royal Opera House Launches Young ROH Scheme For 16-25 Year-Olds
The offer excludes The Nutcracker (full run), 14 October 2021 performance of The Dante Project and 1 June 2022 performance of Like Water for Chocolate.
broadwayworld,com.uk

Edinburgh
Elisabeth Leonskaja / Goldmund Quartet, Edinburgh International Festival review – established and emerging stars shine bright
theartsdesk,com

New York
Metropolitan Opera, James Levine Estate Sued Over Sexual Abuse for $25 Million
The suit, filed in the New York Supreme Court on August 14, alleges that Levine abused the survivor over a period of 25 years and accused the Met of negligence.
https://theviolinchannel.com/metropolitan-opera-james-levine-estate-sued-over

Carnegie Hall Announces Programming Additions for the 2021–2022 Season
Just-Announced concerts include Complete Beethoven Cycle with Yannick Nézet-Séguin and The Philadelphia Orchestra, Plus Performances by Angélique Kidjo & more.
broadwayworld.com

Chicago
Rarities by Schubert and Britten get tender loving care from Kalmar, Grant Park Chorus
https://chicagoclassicalreview.com/2021/08/rarities-by-schubert-and-britten-get-tende

Lenox
Tanglewood Classical Concerts Conclude with Brahms
https://www.classical-scene.com/2021/08/19/classical-cloncludes/

San Francisco
“The Opposite of Airlines”: When Larger Audiences Require Fewer Seats – Yes, the comfy chair.
The War Memorial Opera House in San Francisco put in roomier seats just in time to try to lure audiences back from the couches they got used to during the shutdown.
https://www.nytimes.com/2021/08/20/arts/music/bigger-seats-san-francisco-opera.html

Recordings
Deutsche Grammophon Announces Anna Netrebko’s New Album “Amata dalle tenebre”
operawire.com

This Week’s Essential New Classical Albums
Featuring Sean Shibe’s Camino, Christian Li’s debut recording of Vivaldi’s The Four Seasons and a Lieder recital from Lucy Crowe and Anna Tilbrook
gramophone.uk.

Sprechtheater

Berlin
„Die letzten Tage der Menschheit“ in Spandau
Das Futter aller Schlachten – Das Karl-Kraus-Spektakel „Die letzten Tage der Menschheit“ ist jetzt auch in Berlin zu sehen. Ein Treffen mit Regisseur Paulus Manker.
Tagesspiegel

Glänzender Partyrausch: „jedermann (stirbt)“ in Dornbirn
In Salzburg ist der klassische „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal noch bis 26. August zu sehen. In Dornbirn nimmt das „Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung“ in Koproduktion mit Caravan sich ebenfalls der Geschichte vom Jedermann an. Die Neu-Interpretation „jedermann (stirbt)“ stammt von Ferdinand Schmalz. Die von Stephan Kasimir am Donnerstagabend inszenierte Premiere wurde zum glänzenden Partyrausch, den das Publikum mit großem Applaus belohnte.
Salzburger Nachrichten

Ausstellungen/ Kunst

USA
US-Künstler Chuck Close gestorben
Mit überdimensionalen Porträts wurde Chuck Close weltberühmt – jetzt ist der US-Künstler im Alter von 81 Jahren gestorben
https://orf.at/stories/3225601/

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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 21. AUGUST 2021)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 21. AUGUST 2021)

Quelle: onlinemerker.com

SALZBURGER FESTSPIELE:

Heute „Young Singers-Project­“: Öffentliche Meisterklasse Tanja Ariane Baumgartner (um 15 h in der Universitätsaula)

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Tanja Ariane Baumgartner. Foto: SF / Dario Acosta

Karten

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HEUTE Großes Festspielhaus: TOSCA

Rudolf Hradil, Engelsbrücke und Engelsburg Pfingstfestspiele 2021
Rudolf Hradil, Engelsbrücke und Engelsburg, Rohrfeder, Pinsel, 1955. Copyright: Salzburger Festspiele

(TV-Aufzeichnung am 27.8.)

Marco Armiliato   Musikalische Leitung
Michael Sturminger   Regie
Renate Martin, Andreas Donhauser   Bühne und Kostüme
Urs Schönebaum   Licht

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Anna Netrebko. Foto: SF/ Tim Osipov

Besetzung

Anna Netrebko   Floria Tosca
Yusif Eyvazov   Mario Cavaradossi
Ludovic Tézier   Il Barone Scarpia
Michael Mofidian   Cesare Angelotti
Matteo Peirone   Sagrestano
Mikeldi Atxalandabaso   Spoletta
Rupert Grössinger   Sciarrone
Alexander Köpeczi   Un carceriere

Ensembles

Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor
Wolfgang Götz   Choreinstudierung
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Ernst Raffelsberger   Choreinstudierung
Wiener Philharmoniker

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GRAZ: AUCH IN GRAZ TRÄGT TOSCA ROT! (gefunden von W.B.)

Erstmals aus der atemberaubenden Freiluft-Kulisse der Grazer Schloßbergbühne Kasematten überträgt „Erlebnis Bühne LIVE“ am Sonntag, 22. August  um 20.15 Uhr Giacomo Puccinis Meisterwerk „Tosca“ in internationaler Starbesetzung live-zeitversetzt.

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ZU INSTAGRAM mit weiteren drei Fotos

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HEUTE auf ARTE TV: aus Salzburg: INTOLLERANZA 1960

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Copyright: SF/ Maarten Vanden Abeele

https://www.arte.tv/de/videos/104965-000-A/luigi-nono-intolleranza-1960-neuinszenierung/
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Asmik Grigorians letzter diesjähriger Auftritt in Bayreuth als „Senta“ in „Der fliegende Holländer“ (20.8.)

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Zum KURZVIDEO (Schlussapplaus) auf Facebook
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Salzburger Festspielerinnerungen: Karajans Rosenkavalier. Servus-TV am 19.8.

Mit Kommentaren von Ioan Holender, Franz Welser-Möst, Anna Prochazka, André Heller, Günther Groissböck u.a

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ZUM VIDEO  44 Minuten

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SCHUBERTIADE SCHWARZENBERG – Besetzungsänderung

Dienstag, 24. August, 20 Uhr, Liederabend

Tara Erraught ist erkrankt und musste ihre Teilnahme am Ensemble-Liederabend leider absagen.

Ida Aldrian — Tonkünstler-Orchester
Ida Aldrian

Unser herzlicher Dank gilt Ida Aldrian für ihre Bereitschaft, den zweiten Mezzosopran-Part in diesem Programm so kurzfristig zu übernehmen und damit ihr Schubertiade-Debüt zu geben.

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 ORF / ORF III am Wochenende: „Tosca“-Premiere mit Kaufmann, Opolais und Terfel aus der Schloßbergbühne Kasematten Graz in „Erlebnis Bühne LIVE“

Außerdem: „zeit.geschichte“-Afghanistan-Doku-Abend, „Ewig junger Don Giovanni – Mozarts Meisterwerk neu interpretiert!“ in „Erlebnis Bühne“ 

Eine fulminante Premiere mit Weltstars der Klassikszene und zeitgeschichtliche Dokumentationen warten am Wochenende auf das ORF III-Publikum. So blickt die „zeit.geschichte“ am Samstag, dem 21. August 2021, aus aktuellem Anlass nach Afghanistan und arbeitet in drei Dokumentationen, eingebettet von ORF-Auslandschef Andreas Pfeifer, die Geschichte jenes Landes auf, das aufgrund der kürzlichen Machtübernahme der Taliban derzeit im Chaos versinkt. Am Sonntag, dem 22. August, bringt „Erlebnis Bühne LIVE“ die Premiere von „Tosca“, hochkarätig besetzt mit Jonas Kaufmann, Kristīne Opolais und Sir Bryn Terfel, von der Schloßbergbühne Kasematten Graz in die heimischen Wohnzimmer ganz Österreichs.

Samstag, 21. August

Den dramatischen Geschehnissen in Afghanistan widmet das ORF-Fernsehen einen Programmschwerpunkt in ORF 2 und ORF III (nähere Informationen sind unter presse.ORF.at abrufbar). U. a. beleuchtet die ORF III-„zeit.geschichte“ am Samstag die Hintergründe der seit Jahrzehnten andauernden Konflikte in Afghanistan, die kürzlich in einer erneuten Machtübernahme der Taliban mündeten. Den Auftakt des dreiteiligen Doku-Abends macht „Afghanistan – Die Wurzeln eines Krieges“ (20.15 Uhr) von Alberto Marquardt. Die radikalislamischen Taliban haben den Kampf um Afghanistan in der vergangenen Woche für beendet erklärt. Unterdessen gehen die Evakuierungen und Ausreisen weiter – sofern überhaupt möglich. Aber wo liegen die Ursachen dieses Krieges? Es ist die letzte Phase eines Konflikts, der zwar schon in den 1970er Jahren begonnen wurde, aber mit der Intervention der USA vor 20 Jahren, im Zuge der Terroranschläge auf das World Trade Center, völlig neue Ausmaße annahm. Wie die USA das Mächteverhältnis Afghanistans veränderten und schlussendlich die Geschehnisse der letzten Tage maßgeblich beeinflussten, zeigt diese Dokumentation. Danach folgt „Der Preis des Krieges – Afghanistan“ (21.45 Uhr) aus dem Jahr 2021. Regisseur Max Serio beleuchtet die seit 1978 in Afghanistan immer wieder auftretenden Kriege, die zusammengerechnet mit mehr als zwei Billionen Dollar zu den teuersten Konflikten der Geschichte zählen. Abschließend setzt Nicolas Jallot in „Albtraum Afghanistan – Todeskampf der Sowjetunion“ (22.30 Uhr) bei den Ereignissen im April 1978 an, als Leonid Breschnew im Zuge eines Staatsstreichs afghanischer Kommunisten sowjetische Truppen nach Kabul schickte – die schlussendlich knapp zehn Jahre dort verweilten. ORF-Auslandschef Andreas Pfeifer führt als Präsentator durch den Abend in ORF III und ordnet die Dokumentationen in Bezug auf die aktuelle Lage in Afghanistan journalistisch ein.

Noch mehr dokumentarische Aufarbeitungen zum Thema Afghanistan zeigt die „zeit.geschichte“ am Samstag, dem 28. August, ab 20.15 Uhr: Auf dem Programm steht der Doku-Vierteiler „Afghanistan – Das verwundete Land“ von Mayte Carrasco und Marcel Mettelsiefen aus dem Jahr 2019.

Sonntag, 22. August

Am Sonntag überträgt ORF III traditionell um 10.00 Uhr einen Gottesdienst aus einem österreichischen Gotteshaus live. Diesmal am Programm: der katholische Gottesdienst aus der Stadtpfarre Traun in Oberösterreich. Noch mehr Glaubenspflege bietet die anschließende Dokumentation „Die Macht des Gebets“ (11.00 Uhr) von Peter Beringer. Das Gebet ist die zentrale Glaubenspraxis fast aller Religionen. Durch das Gebet tritt der Glaubende in Kontakt mit seinem Gott bzw. mit seinen Göttern. Theologisch nicht unumstritten ist jedoch das so genannte „Bittgebet“, das von einem Gott ausgeht, der sich in seinem Handeln beeinflussen lässt. Lässt sich Gott durch Gebete „erweichen“? Passt das Bild von dem gütigen Gott, wenn man ihn erst bitten muss, um seine Zuneigung erfahren zu können? Und wie verhält es sich mit der Tatsache, dass Menschen beten und Gott scheinbar dennoch nicht hilft?

Den vielseitigen deutschen Humoristen Loriot würdigt ORF III anlässlich seines zehnten Todestages um 17.20 Uhr mit dem Spielfilm „Ödipussi“, in dem er nicht nur selbst als Schauspieler zu sehen ist, sondern auch Regie führte.

Im Hauptabend wartet ein besonderer Klassik-Höhepunkt auf das ORF III-Publikum: Erstmals aus der atemberaubenden Freiluft-Kulisse der Grazer Schloßbergbühne Kasematten überträgt „Erlebnis Bühne LIVE“ um 20.15 Uhr Giacomo Puccinis Meisterwerk „Tosca“ in internationaler Starbesetzung live-zeitversetzt. Die Klassikplattform myfidelio präsentiert den Abend live bereits um 19.30 Uhr sowie anschließend als 7-days-catch-up zum Nachsehen auf www.myfidelio.at. Nocheinmal „Tosca“ heißt es auch in ORF 2, wenn am Freitag, dem 27. August, live-zeitversetzt um 20.15 Uhr die Wiederaufnahme von Michael Sturmingers filmischer Inszenierung bei den Salzburger Festspielen 2021 mit Anna Netrebko, Yusif Eyvazov und Ludovic Tézier auf dem Programm steht. Jonas Kaufmann, Kristīne Opolais und Sir Bryn Terfel lassen über den Dächern von Graz gemeinsam mit Mitgliedern der Grazer Philharmoniker, des Grazer Opernchors und der Singschul’ der Oper Graz den Opern-Klassiker rund um Liebe, Eifersucht, Täuschung und Verrat erklingen. Die musikalische Leitung der semi-szenischen Aufführung hat Marcus Merkel. Neben den Hauptrollen – Kristīne Opolais in der Titelpartie, Jonas Kaufmann als Cavaradossi und Sir Bryn Terfel als Scarpia – sind weiters Mitglieder des Ensembles der Oper Graz zu erleben. Darunter Markus Butter (Sagrestano, Sciarrone), Martin Fournier (Spoletta) oder Daeho Kim (Angelotti, Carciere).

Ein weiterer „Erlebnis Bühne“-Höhepunkt folgt danach: „Ewig junger Don Giovanni – Mozarts Meisterwerk neu interpretiert!“ (22.15 Uhr) mit dem Orchester der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker und Sängerinnen und Sängern der MUK Privatuniversität Wien. Trotz Pandemie konnten die Nachwuchsmusiker/innen die „Oper aller Opern“, Wolfgang Amadeus Mozarts „Don Giovanni“, zwar ohne Publikum, dafür mit TV-Kameras im Musikverein Graz aufführen. Die musikalische Leitung hatte Andrea Alessandrini, Regie führten Wolfgang Gratschmaier und Stephanie Schimmer.

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CD: JOHANN MATTHIAS SPERGER: DOUBLE BASS CONCERTOS 1 & 8, SINFONIA NO. 15 – Roman Patkoló, Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim, Douglas Bostock

«Bedeutendster Kontrabassist des 18. Jahrhunderts»

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Johann Matthias Sperger, der bedeutendste Kontrabassist des 18. Jahrhunderts, wurde am 23. September 1750 im südmährischen Feldsberg geboren. Mit dem alle zwei Jahre von der Internationalen J.M. Sperger Gesellschaft e.V. «Sperger-Wettbewerb» für Kontrabass soll die Aufmerksamkeit sowohl auf den Instrumentalisten Sperger wie auch den Komponisten Sperger gelenkt werden. Mit der Einspielung zweier Konzerte für Kontrabass sowie einer Sinfonie, zwei davon erklingen nach über 230 Jahren wieder da erste Mal, unterstützt das Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim dieses Bestreben.

Feldsberg (heute: Valtice) war seit dem Mittelalter Besitz derer von Liechtenstein und so dürfte Fürst Josef Wenzel Lorenz von Liechtenstein auf Sperger aufmerksam geworden sein und schickte ihn mit 17 nach Wien, wo von Johann Georg Albrechtsberger (1736-1809) und Friedrich Pischelberger (1741-1813) unterrichtet wurde. Gleich sein erstes Engagement in der Hofkapelle von Erzbischof Josef Graf von Batthyány in Pressburg (heute: Bratislava) war, obwohl er hauptsächlich als Kontrabassist arbeitete, auch kompositorisch sehr ertragreich. Nach drei Jahren in der Hofkapelle des Grafen Ludwig von Erdödy in Kohfidisch war Sperger als freischaffender Musiker in Wien tätig und machte, auch im Bemühen um eine neue Anstellung, Konzertreisen. Auf einer dieser Reisen konnte Sperger im April 1788 Grossherzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg vorspielen. Als er dann von einer Italien-Reise zurückkehrte, fand Sperger ein Anstellungsdekret vor und trat im Juni 1789 seinen Dienst in Ludwigslust an. Am 13. Mai 1812 starb er ebenda an Fleckfieber.

Die lange Zeit geringe Bekanntheit Spergers liegt auch daran, dass zu seiner Zeit der Kontrabass in einer Terz-Quart-Stimmung («Wiener Stimmung») gespielt wurde, bevor dann zu Beginn des 19. Jahrhunderts der quartgestimmte Kontrabass üblich wurde. So sind viele seiner Werke auch nicht im Druck erschienen: die hier eingespielten Sinfonia in A-Dur No. 15 und das Konzert für Kontrabass und Orchester Nr. 8 in D-Dur erklingen so nach über 230 Jahren zum ersten Mal. Das Konzert für Kontrabass und Orchester Nr. 1 in D-Dur entstand 1777, als Sperger noch in Bratislava engagiert und gerade einmal 27 Jahre alt war. Trotz ist in der Haydn erinnernden Musik bereits seine reiche Erfahrung zu hören. Die 15. von Sprengers über 44 Sinfonien, ein Sturm und Drang-Werk, entstand 1782. Das Konzert für Kontrabass und Orchester Nr. 8 in D-Dur von 1787, äußerst virtuos und hoch melodisch, wurde erst kurz vor der Einspielung entdeckt.

Die Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim unter musikalischer Leitung Douglas Bostock spielt mit viel Drive und Leidenschaft, so wie Roman Patkoló virtuos am Kontrabass.

Ein Hörerlebnis!

20.08.2021, Jan Krobot/Zürich

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