DIE SONNTAG -PRESSE, 1. NOVEMBER 2026

DIE SONNTAG -PRESSE, 1. NOVEMBER 2026  klassik-begeistert.de, 1. November 2026

Vorhang der Staatsoper Berlin, Foto Jean-Nico Schambourg

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SONNTAG -PRESSE, 1. NOVEMBER 2026

Berlin/Staatsoper
Bei Bernheims Cavaradossi blitzen die Sterne den ganzen Abend lang am Puccini-Himmel
O wie schön kann Oper doch sein: Eine Inszenierung, welche die eigentliche Handlung der Oper ins Zentrum stellt und dabei nie langweilig oder altbacken wirkt, schön anzusehende Bühnenbilder und Kostüme, ein großartiges Sängerensemble und ein blendend aufgelegtes Orchester, welches das Drama auf der Bühne musikalisch mitreißend gestaltet! All das zu erleben in der Berliner Staatsoper bei der 73. Aufführung von Puccinis TOSCA in der Inszenierung von Alvis Hermanis aus dem Jahre 2014. Unter der engagierten Leitung von Alexander Soddy vermitteln Aleksandra Kurzak in der Titelrolle, Benjamin Bernheim als ihr geliebter Mario Cavaradossi und Davide Luciano als schurkischer Scarpia ein hoch spannendes Operndrama.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

Wien: Verdis „Otello“ mit hoher musikalischer Emotionalität
Jonas Kaufmann ist wieder an der Wiener Staatsoper zu erleben und zwar als Titelheld in Giuseppe Verdis „Otello“. Er singt ihn mit fast völlig unangestrengten, strahlenden Höhen.  Wunderbar und feinsinnig, fast aus dem Nichts heraus bewegen sich wie immer seine exemplarischen Piani. Vom seinem hochdramatischen, triumphalen „Esultate!“ nach der gewonnenen Schlacht gleich bei seinem ersten Auftritt, bis hin zum tragischen Finale weiß der Ausnahmetenor auch szenisch zu berühren.
Wien: Verdis „Otello“ mit hoher musikalischer Emotionalität (Rubrik)

Wien
Interview Lotte de Beer: „Theater war manchmal wie eine Strafe“ (Bezahlartikel)
Die Volksopern-Direktorin spricht über die Kunst der Verführung, das Wiener Publikum – und warum Unterhaltung kein Gegensatz zu anspruchsvollem Theater ist.
Kurier.at.freizeit.zeitgeist

Salzburg
Seifenoper um Österreichs größte Kulturbaustelle
Der nun veröffentlichte Rechnungshof-Bericht kritisiert die Baukosten der Festspiele heftig. Eine gravierende Steigerung der Kosten wird darin erwartet. Das Kulturfestival konterte aber rasch in übertrieben freundlicher Manier auf die Vorwürfe. Eine gewählte Ausdrucksweise beherrscht man bei den Festspielen par excellence. Wie gut genau, das zeigte das Direktorium am Freitag in einer Stellungnahme zum Endbericht des Bundesrechnungshofes. In äußerst höflicher und verklausulierter Form antwortete man auf das Dutzende Seiten umfassende Dokument aus Wien, das sich kritisch zu den Kosten des Festspielumbaus äußert: „Der Festspielfonds begrüßt die Prüfung des Projektes in einer frühen Phase, freut sich über die über weite Strecken positive Bewertung.“
https://www.krone.at/4355635

Lukas Crepaz erwidert dem Rechnungshof: „Immenser Nutzen für heimische Wirtschaft“ (Bezahlartikel)
Der Rechnungshof fühlt den Salzburger Festspielen auf den Zahn und erhebt Kritik und Warnung zum großen Bauprojekt.
SalzburgerNachrichten.lukas.crepaz

München
Auf der Flucht
Regisseur Tobias Kratzer setzt seinen Ring mit „Siegfried“ von Richard Wagner an der Bayerischen Staatsoper in München fulminant fort. Vielleicht kam Tobias Kratzer ja beim Blick in den Spiegel auf die Idee, Jung-Siegfried streckenweise doppelt, als 12-jährigen Jungen und als ausgewachsenen Tenor, ins Rennen zu Brünnhilde zu schicken. Er ist schließlich selbst so ein Zwei-Seelen-in-einer-Brust-Fall. Einmal ist er der in vieler Hinsicht geforderte regieführende Intendant in Hamburg. Aber eben auch der (Vertragstreue) aktuelle Ring-Schmied in München. In der Rolle hat er das Luxusproblem, sich selbst am Bayreuther „Tannhäuser“-Geniestreich messen zu lassen. Und mit diversen anderen Ringschmieden zu konkurrieren.
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/bayerische-staatsoper

Lachende Liebe, leuchtendes München
An der Bayerischen Staatsoper demonstriert Hamburgs Opernintendant Tobias Kratzer seine ganze genialische Regiekunst: Er offenbart das Utopische in Wagners „Siegfried“. Das erotische Erwachen kommt früh. Immer früher gar? Mit elf, mit zwölf Jahren? Beim jungen Siegfried, den sein Schöpfer Richard Wagner im eigenen Textbuch immer wieder ausdrücklich einen Knaben nennt, ist sich sein Regisseur an der Bayerischen Staatsoper in München in dieser Frage einigermaßen sicher. Tobias Kratzer lässt einen Buben (wie man Heranwachsende in Bayern nennt) im präpubertären Alter die Titelfigur spielen.
Concerti.de.opernkritiken.muenchen

Die Siegfrieds aus der Lindenstraße
Wagners Oper auf popkulturellen Pfaden. Wagnerianer lieben ihre Slogans: vom „Jahrhundert-Ring“ anno 1976, über den „KI-Ring“ des letzten Sommers, bis hin zu Otto Schenks putzigem „Märchen-Ring“, der auf DVD für Traditionsbewusste noch immer erste Wahl ist. Wie könnte man nach drei von vier Premieren wohl die Neuinszenierung der Bayerischen Staatsoper knackig betiteln?
https://www.orpheus-magazin.de/2026/10/31/muenchen-siegfried/

„Siegfried“ in München: Auf ein Bier mit Alberich (Bezahlartikel)
Die Bayerische Staatsoper setzt ihren neuen „Ring“-Zyklus fort. Erneut lässt Regisseur Tobias Kratzer seine Fantasie blühen, Benjamin Bruns feierte sein umjubeltes Debüt als Siegfried an der Spitze einer hervorragenden Sängerriege.
https://www.diepresse.com/41404075/siegfried-in-muenchen-auf-ein-bier-mit-alberich

Mit echtem Pferd, kein Witz (Bezahlartikel)
Wer Oper gerne klassisch mag, wird in dieser Inszenierung sehr glücklich werden: Der neue Münchner „Siegfried“ bietet Pickelhaube, Schwert und Vierbeiner. Ist das Ironie?
SueddeutscheZeitung.de.tobiasKratzer

Wien/Musiktheater an der Wien. „DEr fleigende Holländer
Früh übt sich, wer ein Opernfreund werden will …
Enkel Aeneas möchten Sylvia und ich gern in die Oper einführen. Häufig zitiere ich wiederholend Operntexte und er nennt mir spontan die Oper, in der diese vorkommen. So kommt immer wieder der Fafner vor und ich finde, die Musik Richard Wagners eignet sich besser zur Einführung als Mozarts „Zauberflöte“. Begonnen haben wir im Salzburger Marionettentheater mit Humperdincks „Hänsel und Gretel“, in der es auch schon manches Mal wagnert. Nach „Siegfried“ war meine Idee „Der fliegende Holländer“.
Klassik.begeistert.de

Die Entdeckung dieser Tosca ist Aleksandra Kurzak
Benjamin Bernheim zählt aktuell zu den gefragtesten Tenören der Opernwelt, das deutschsprachige Feuilleton überschlug sich geradezu über seinen „Werther“ auf den diesjährigen Salzburger Festspielen. Umso größer ist freilich die Aufmerksamkeit, wenn der Franzose – bislang auch überwiegend erfolgreich im französischen Fach unterwegs – an der Berliner Staatsoper sein Rollendebüt als Cavaradossi in Puccinis „Tosca“ gibt.
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert.de

CD-Besprechung
Alexey Zuev spielt Prokofjews seltene Transkriptionen für Klavier
Sergej Prokofjew hat viele seiner Orchester-Werke selbst für Klavier solo eingerichtet – und diese Fassungen sind weit mehr als praktische Klavierauszüge. Sie sind brillante, höchst persönliche Neuschöpfungen, in denen der Komponist-Pianist seine orchestrale Vorstellungskraft auf die Tastatur überträgt. Die vorliegende 3-CD-Box mit Alexey Zuev vereint seltene und zum Teil erstmals eingespielte Transkriptionen und eröffnet damit eine faszinierende neue Perspektive auf Prokofjews Schaffen.
Von Dirk Schauß
Klassik-begeistert.de

Feuilleton
„Ich bin niemand, der die Vergangenheit verklärt“
Die Sängerin, Opernregisseurin, Gesangspädagogin und Intendantin Brigitte Fassbaender erhält den Deutschen Theaterpreis 2026 für ihr umfassendes Lebenswerk. Ein Gespräch im Chiemgau über ihren Vater als Gesangslehrer, das Potenzial junger Stimmen, den Verfall der Liedkunst und warum man für diesen Beruf brennen muss.
https://www.die-deutsche-buehne.de/leseprobe/faust-lebenswerk-fassbaender/

Tonträger
Schumann mit Weithaas – Kammermusik, die unter die Haut geht
Antje Weithaas, Marie-Elisabeth Hecker und Dénes Várjon erschließen Schumanns Klaviertrios mit Wucht, Feingefühl und großer Spannung. Eine Aufnahme voller Farben, Kontraste und intensiver Nähe. Mitte Oktober hat Antje Weithaas mit Dénes Várjon im Boulezsaal in Berlin alle Beethoven-Sonaten gespielt – live übertragen auf Stage Plus, der Plattform der Deutschen Grammophon. Jetzt ist ein neues Album erschienen der beiden mit den Klaviertrios von Robert Schumann. Am Cello: Marie-Elisabeth Hecker. Das sind drei, die sich sehr gut kennen, auch wenn sie kein festes Klaviertrio bilden. Antje Weithaas wird am 21. November 60 Jahre alt und hat sich und uns mit dieser Aufnahme ein bleibendes Geschenk gemacht.
ndr.de.kultur.antje.weithaas

Links zu englischsprachigen Artikeln

London
Carmen review – Costa-Jackson’s smouldering heroine blazes brightly
Ginger Costa-Jackson is an elemental and powerful Carmen in this revival of Damiano Michieletto’s 2024 staging that relocates the drama to Franco’s Spain
TheGuardian.com.music.carmen-review

Review: CARMEN, Royal Ballet & Opera
Is it third time lucky for Damiano Michieletto’s tragedy?
broadwayworld.com.westend

A sultry-voiced lead sets the Royal Opera’s Carmen on fire (Subscription requirted)
New stars bring lustre to Bizet’s opera, but this atmospheric revival lacks overall coherence
https://www.telegraph.co.uk/opera/what-to-see/carmen-royal-opera-revival-review/

A village hall Tosca at English National Opera
https://bachtrack.com/de_DE/review-tosca-miskimmon-glassberg-fanyo-english-national

LSO/Pappano review – Kendall’s engaging new work has a tea kettle, tremolo and slam-dunks of timpani
The British composer’s ‘i have discovered the secret of death’ was beguiling and compelling, the centrepiece of a programme that saw Pappano and the London Symphony Orchestra firing on all cylinders
https://www.theguardian.com/music/2026/oct/30/lso-pappano-review

The BBC Symphony and Stasevska Deliver a London Premiere at the Barbican
https://operatoday.com/2026/10/the-bbc-symphony-and-stasevska-deliver-a

Buxton
Buxton International Festival Announces 2027 Opera Season
https://operawire.com/buxton-international-festival-announces-2027-opera-season/

Chicago
Review: What ‘Omar’ at Lyric Opera reveals about faith, freedom and America
A commanding voice and unexpected images make this Lyric Opera production linger after the curtain.
https://rollingout.com/2026/10/30/omar-at-lyric-opera-review-what-endures/

Melbourne
BK Opera’s Tristan and Isolde impresses in outer Melbourne
https://bachtrack.com/de_DE/22/296/view/31710

Sydney
The Emperor of Atlantis & The Prisoner (The Cooperative)
On a shoestring and with some exceptional musical performances, The Cooperative finds its niche by plunging us into humanity’s dark side.
https://limelight-arts.com.au/reviews/the-emperor-of-atlantis-the-prisoner

Adelaide
Adelaide Festival Announces 2027 Season
https://operawire.com/adelaide-festival-announces-2027-season/

Sprechtheater

Skandal-Regisseur, 350.000 Euro weg! Paulus Manker drohen zehn Jahre Haft
Er inszenierte die großen Dramen der Weltliteratur, lieferte sich legendäre Auseinandersetzungen und sorgte auch abseits der Bühne regelmäßig für Schlagzeilen. Jetzt könnte Paulus Manker selbst die Hauptrolle in einem Justizdrama spielen: Gegen ihn wurde Anklage erhoben, es geht um Veruntreuung und betrügerische Krida. Diesmal schreibt nicht der streitbare Regisseur das „Drehbuch“, sondern die Staatsanwaltschaft Wien. Die hat gegen den 68-Jährigen aktuell eine 13 Seiten starke Anklageschrift eingebracht. Der Vorwurf: Manker soll Hunderttausende Euro aus seinen Theaterproduktionen „Alma“ und „Die letzten Tage der Menschheit“ beiseitegeschafft und damit Gläubiger seiner inzwischen insolventen Theaterfirma geschädigt haben.
https://www.krone.at/4355408

Film
Interview mit Isabelle Huppert in Wien: „Ich hoffe, man versteht mich“
Isabelle Huppert. Die französische Star-Schauspielerin wandert in Ulrike Ottingers Vampirsatire „Die Blutgräfin“ durch das barocke Wien, beißt in Frauenhälse und spricht Deutsch. Ein Gespräch.
Kurier.at.viennale.huppert

Sport

Tennis
Historischer Zverev-Triumph: „Da wäre ich ein Idiot“. Krönung in Stadthalle
Tennis-Star Alexander Zverev ist auf dem Tennis-Thron angekommen. Danach fand er aber überraschende Worte über seinen Rivalen Jannik Sinner. Das Finale heute in Wien hat er allerdings verpasst!
Heute.at.historischer.triumph

Gastronomie

Venedig
Venedig in der Aroma-Saison
Wer in Venedig wirklich gut essen will, wählt dafür den Spätherbst. Denn da gibt es weniger Touristen und mehr gute Meeresfrüchte.Jeder hat andere Gründe, Venedig zu besuchen, für jeden dieser Gründe gibt es ideale Zeitpunkte. Wer auf Masken, Kostüme und Trubel steht, wird dafür den Höhepunkt des Karnevals von Ende Jänner bis zum 17. Februar wählen; Biennale-Fans reisen zumeist im Frühling oder frühen Herbst an, Cineasten in den ersten zwei September-Wochen, Taschendiebe im Juli und August, dann, wenn die meisten Kreuzfahrttouristen anlanden.
News.at.venedig.in aromazeit

Politik

USA
Midterms 2026: Was die US-Wahlen für Europa bedeuten
Die US-Kongresswahlen könnten Donald Trumps Spielraum einschränken – mit Folgen für Europa. Drei Szenarien zeigen, welche Auswirkungen ein Sieg der Demokraten oder Republikaner auf die Ukraine, die NATO und den transatlantischen Handel haben könnten. Unternehmen ächzen unter der Last der Zölle, NATO-Partner fürchten einen Abzug amerikanischer Soldaten und die Ukraine bangt um ihre Existenz: Donald Trumps zweite Präsidentschaft stellt Europa auf eine harte Probe. In der kommenden Woche finden in den Vereinigten Staaten Kongresswahlen statt und es stellt sich die Frage, ob sie positive Auswirkungen auf EU und NATO haben könnten – oder neue Probleme bringen.
News.at.Usa-wahlen

Österreich
Ex-WKO-Chef Leitl: „Schellhorn hat ein Büro und bringt nichts weiter“
Christoph Leitl nahm sich schon in seiner Zeit als Präsident der Wirtschaftskammer (2000 bis 2018) selten ein Blatt vor den Mund. Heute ist er Präsident der Europäischen Bewegung Österreich – und erklärt im Interview, von wem Österreich lernen muss, warum die Regierung vor echten Lösungen Angst hat – und was uns droht, wenn nicht bald etwas weitergeht.
https://www.krone.at/4355542

Religion

Österreich
Kardinal Schönborn  im Interview: „Ich habe nicht die Frau meines Lebens gefunden“  Bezahlartikel
Worum geht es im Leben? Und was ist ein guter Tod? Fragen, die auch Kardinal Christoph Schönborn zu Allerheiligen und Allerseelen beschäftigen. Der emeritierte Erzbischof von Wien lebt jetzt in einem Kloster. Die „Krone“ hat ihn dort besucht und mit ihm über Himmlisches und Irdisches gesprochen.
https://www.krone.at/4352114

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Unter’m Strich

„Beispiellose Gewalt“: Plünderungen und Krawalle in Europas Großstädten
Zu Halloween war in mehreren europäischen Großstädten die Lage äußerst angespannt: In Deutschland zündeten Demonstranten Barrikaden an und warfen Sprengkörper auf Polizisten – Wasserwerfer kamen zum Einsatz. Unter anderem wurde ein Waffengeschäft geplündert. Auch in Frankreich kam es zu Zusammenstößen: Nach der Attacke mit einem Molotowcocktail auf Polizisten sprach der Innenminister dort von „versuchtem Mord“. In Wien berichtete die Polizei von einer „sehr hohen Einsatzdichte“.
https://www.krone.at/4357140

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 1. NOVEMBER 2026 – Allerheiligen)

INFOS DES TAGES (SONNTAG, 1. NOVEMBER 2026)

Quelle: onlinemerker.com

SHANGHAI OPERALIA Finalisten im Gespräch. HEUTE FINALKONZERT

🔜🎶 The Operalia 2026 Final Gala Concert is TODAY (November 1st)! 🎶 Alikhan Beisekov, Vladyslav Buialskyi, Roman Chabaranok, Eleomar Cuello, Sofí… Mehr anzeigen
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Erlebnis Bühne: SO 1. 11. 2026
ZUM FEIERTAG: DAS VERDI-REQUIEM – STARBESETZT AUS BARCELONA! um 20.15 Uhr

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Elīna Garanča © Sarah Katharina Photography

VERDIS REQUIEM AUS BARCELONA MIT MEZZOSTAR ELĪNA GARANČA
Musikalische Leitung Daniele Gatti
Mit Elīna Garanča, Eleonora Buratto, Benjamin Bernheim, Riccardo Zanellato
Sächsische Staatskapelle Dresden
Chor Orfeó Català
Barcelona 2026

Eine TV-Premiere in ORF III:
Giuseppe Verdis monumentale Vertonung der Missa pro defunctis ist aus Barcelona in Starbesetzung zu erleben!
An der Seite von KS Elīna Garanča singen Sopranistin Eleonora Buratto, der begehrte lyrische Tenor Benjamin Bernheim und Riccardo Zanellato, der zu den wesentlichen Interpreten der italienischen Basspartien zählt.
Es spielt die Sächsische Staatskapelle Dresden, musikalisch geleitet von ihrem Chefdirigenten Daniele Gatti.
Das berühmte Dies irae und die weiteren Chorstellen übernimmt der katalanische Chor Orfeó Català.
Monumental, packend und berührend!

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Bühne Baden: Emmerich Kálmáns Operette DAS VEILCHEN VOM MONTMARTRE an der Bühne Baden

Ich finde mein Glück! Ich schau nicht zurück!

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Mariella Hofbauer. Foto: Christian Husar

Am kommenden Sonntag feiert ein wahrer Operettenschatz Premiere an der Bühne Baden: Emmerich Kálmáns hinreißendes Spätwerk DAS VEILCHEN VOM MONTMARTRE ist in einer speziellen Fassung im Max-Reinhardt-Foyer des Stadttheaters zu sehen, die – so viel sei verraten – auch einige Überraschungen bereithält. Kálmáns letzte Operette ist nicht nur ein liebevolles Porträt der Pariser Bohème, sondern auch ein Stück über zwei unterschiedliche Frauen und die Welt, in der sie sich behaupten müssen.

Mariella Hofbauer verkörpert Violetta, ein gutherziges Mädchen, das vor lauter Fürsorge für andere erst lernen muss, an ihre eigenen Träume zu glauben. Sie arbeitet als Straßensängerin und Haushaltshilfe in der Künstlerszene von Montmartre, bis ihr Leben eine unerwartete Wendung nimmt und sie selbst auf der Bühne steht. Aus dem schüchternen jungen Mädchen wird eine selbstbewusste Frau, die um ihre Liebe kämpft und ihr Leben in die für sie richtigen Bahnen lenkt.

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Christoph Gerhardus, Ivana Zdradkova, Branimir Agovi. Foto: Christian Husar

Als selbstbewusste Ninon verdreht Ivana Zdravkova den Männern den Kopf, Jens Emmert gibt den feinfühligen Florimond, Christoph Gerhardus den Maler Raoul, Branimir Agovi den Dichter Henry. In weiteren Rollen sind Michael Duregger und Beppo Binder zu sehen.

Regie führt Cornelia Ertl, die in ihrer Inszenierung besonderen Wert auf die beiden Frauenfiguren legt. Das zeitlose Bühnenbild stammt von Gerhard Nemec, die an die 1920er angelehnten Kostüme von Roland Papst. Für die Choreografie zeichnet Ramesh Nairverantwortlich, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Ioannis Poulakis.

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Branimir Agovi, Jens Emmert, Maiella Hofbauer, Michael Duregger, Ivana Zradkova. Christoph Gerhardus, Beppo Binder. Foto: Christian Husar

Premiere ist am 1. November 2026 um 19.30 Uhr im Max-Reinhardt-Foyer des Stadttheaters

Weitere Vorstellungstermine:
3., 7., 14., 17., 22., 25. & 29. November 2026

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Interview mit Daniel Behle am 17. Oktober 2026 während des Künstlertreffens der Gottlob-Frick-Gesellschaft 2026

Der Weltstar im „Operndörfle“!

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Daniel Behle. Foto: Simon Pauly

Während des diesjährigen Künstlertreffens der Gottlob-Frick-Gesellschaft im Oktober 2026 in Pforzheim-Niefern-Öschelbronn und Ötisheim (Baden-Württemberg) hatte ich, gemeinsam mit dem Ehrenpräsidenten der Gottlob-Frick-Gesellschaft Hans A. Hey, die große Ehre und Freude mit Weltstar Daniel Behle ein Interview führen zu können.

Der renommierte Tenor und Komponist zählt zu den vielseitigsten Sängern seiner Generation. 2020 wurde er für seine Einspielung „MoZart“ mit dem OPUS Klassik als „Sänger des Jahres“ ausgezeichnet und 2024 erhielt er den Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik. Sein Repertoire reicht von der Barockmusik über die Klassik und Romantik bis hin zu Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Er gastiert regelmäßig an den bedeutendsten Opernhäusern Europas, darunter die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden, die Mailänder Scala, die Bayerische Staatsoper München sowie die Dutch National Opera Amsterdam. Darüber hinaus ist er als Konzertsänger auf den großen internationalen Podien gefragt und arbeitet mit renommierten Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig und der Sächsischen Staatskapelle Dresden zusammen.

Außerdem feiert Daniel Behle große Erfolge als Komponist. Seine 2023 uraufgeführte Operette „Hopfen und Malz“ wurde begeistert aufgenommen. Mit seiner außergewöhnlichen stilistischen Bandbreite und seiner internationalen Präsenz zählt Daniel Behle zu den prägenden Tenören der heutigen Opern- und Konzertszene.

Am 10. Oktober 2026 war die Uraufführung seiner dreiaktigen Operette „Schmetterling“, mit dem Libretto von Alain Claude Sulzer, im Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz.

Für den 12. Dezember 2026 ist sein Projekt „Winterreise“ beim Festival Freinsheim geplant. Dieses Projekt ist eine von Behle bearbeitete Fassung oder ein kompositorischer Dialog mit Schuberts Klassiker.

Ab 22. November 2026 (Premiere) wird Daniel Behle als Bacchus in der Neuproduktion von „Ariadne auf Naxos“ an der Wiener Staatsoper unter der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst und der Regie von Barrie Kosky zu erleben sein. Folgevorstellungen finden am 25. & 28.11.2026 und am 1. & 5.12.2026 statt. Im nächsten Jahr am 17., 21. & 24.4.2027.
https://www.danielbehle.de

Der schwer beschäftigte Künstler reiste von Wien, wo er gerade probt, über Basel, wo er privat lebt, ins „Operndörfle“ nach Ölbronn zum diesjährigen Künstlertreffen der Gottlob-Frick-Gesellschaft, wo der Star-Tenor im grandiosen Festkonzert in der Erlentalhalle in Ötisheim mit seiner stimmlichen Brillanz und hochmusikalischen Exzellenz brillierte!

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Daniel Behle. Foto: Julian Laidig

Danach fand er noch, dankenswerterweise, Zeit für ein spontanes Interview.

 1) Besonders faszinierend an Deiner künstlerischen Arbeit finde ich, dass Du so viele Bereiche abdeckst und Du ein eindeutig universeller Künstler bist. Wie läßt es sich für Dich bewerkstelligen alle diese Bereiche zu erfüllen?

Wichtig ist, dass man stimmtechnisch immer horizontal denkt. Alle meine Partien singe ich mit dem Grundverständnis des lyrischen Tenors und darauf baue ich auf.
Das lyrische Denken ist meiner Meinung nach für jeden Stil sehr wichtig.

 2) Was war der Auslöser, dass Du zu komponieren begonnen hast?

Da ich sehr viel gastiere bin ich oft dazu gezwungen mich alleine in Hotelzimmern aufzuhalten. Dadurch ist die Idee in mir gereift mich mit dem Komponieren zu beschäftigen, um diese Zwischenzeiten auszufüllen. Das Komponieren macht mir große Freude und gibt mir auch eine große Erfüllung.

 3) Im Jahre 2024 hast Du den Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für Deine zahlreichen hervorragenden Einspielungen erhalten. Als erster Tenor in der Vereinsgeschichte. Wieviele CD‘s hast Du bisher aufgenommen?

Meine Stimme ist für Aufnahmen sehr gut geeignet. Mein aktuellestes Soloalbum heißt „Behlcanto“ und ist mein 20. Soloalbum, das am 2.Jänner 2026 veröffentlicht wurde. Für das Jahr 2027 ist bereits mein 21.Soloalbum mit dem Titel „Kings of Bravura“ geplant. Neben meinen 20 reinen Soloalben habe ich zudem an zahlreichen, weiteren Gesamtaufnahmen (Opern, Oratorien Compelations) mitgewirkt.

 4) Hast Du ein Wunschprojekt, das Du gerne machen möchtest?

Nein, habe ich nicht, weil alles schön ist! Ich habe auch keine Wunschpartie im Moment. Am 12. März 2027 werde ich mein Debüt als Parsifal im Goetheanum in Dornach feiern und u.a. darauf freue ich mich sehr.

 5) Unterrichtest Du auch?

Ja, ich unterrichte auch und habe Privatschüler. Sehr gerne gebe ich auch Meisterkurse.

 6) Du hast einen Agenturwechsel erwähnt. Darf ich Dich bitten, mir darüber zu erzählen?

Ich arbeite neuerdings mit dem KünstlerSekretariat am Gasteig in München.

Der große, überaus gefragte Künstler wurde bereits zum nächsten Interview gebeten…

Vielen Dank für das schöne Gespräch und meine allerbesten Wünsche für die kommenden Projekte!!!

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Daniel Behle. Foto: Marco Borggreve

Marisa Altmann-Althausen

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THEATER MÜNSTER: HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN

Phantastische Oper in fünf Akten von Jacques Offenbach
Libretto von Jules Barbier nach Erzählungen von E. T. A. Hoffmann
PREMIERE Samstag, 07.11.2026, 19.30 UHR / Großes Haus

Ana Durlovski singt in Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ am Theater Münster alle vier Frauenrollen

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Ana Durlovski. Copyright: Guthier jpg. 

Ein Dichter erzählt von den Frauen, die er geliebt hat: von der mechanischen Puppe Olympia, der jungen Sängerin Antonia und der Kurtisane Giulietta. In jeder von ihnen sucht er die Sängerin Stella, der seine Liebe gilt. Diese Geschichte hat Jacques Offenbach in seiner letzten Oper vertont. Am Samstag, 7. November 2026, hat „Hoffmanns Erzählungen“ im Großen Haus des Theater Münster Premiere. Die musikalische Leitung hat der Erste Kapellmeister des Hauses, Henning Ehlert, Regie führt Magdalena Fuchsberger.

Offenbach wurde bis zu seiner letzten Oper als Meister der spritzigen Operette gefeiert. Mit diesem Werk schrieb er eine Oper voller Spuk, Ironie und Sehnsucht. Ihre Vorlage sind die phantastischen Erzählungen E. T. A. Hoffmanns, die schon im 19. Jahrhundert Leser*innen in ganz Europa fasziniert haben. Den Dichter selbst machen Offenbach und seine Librettisten zum Helden. Er spielt in seinen Geschichten mit, verliebt sich immer wieder und trifft am Ende der Oper auf seine Muse. Die berühmte Barcarole kennen auch Menschen, die noch nie eine Oper besucht haben.

Alle vier Frauenrollen, Olympia, Antonia, Giulietta und Stella, singt in Münster Ana Durlovski. Die im heutigen Nordmazedonien geborene Koloratursopranistin gehörte von 2011 bis 2019 zum Ensemble der Staatsoper Stuttgart. Dort erhielt sie für die Titelpartie in Bellinis „La sonnambula“ den Deutschen Theaterpreis DER FAUST. Als Königin der Nacht trat sie an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, der Semperoper Dresden und der Metropolitan Opera in New York auf. 2016 sang sie erstmals bei den Bayreuther Festspielen. Die Olympia hat sie bereits in Stuttgart und am Teatro Real in Madrid gesungen.

Offenbach hat die Uraufführung nicht mehr erlebt. Schwer krank arbeitete er bis zuletzt an der Partitur und starb während der Proben. Er hinterließ reiches, aber unfertiges Material, aus dem jedes Theater bis heute seine eigene Fassung zusammenstellt. So ist „Hoffmanns Erzählungen“ ein Werk geblieben, das sich immer wieder neu erzählen lässt. Die Münsteraner Inszenierung nimmt dieses Erzählen selbst in den Blick. Sie fragt, warum Menschen einander Geschichten erzählen und was sie ihnen bedeuten können, wenn die Welt aus den Fugen gerät.

Die gebürtige Salzburgerin Magdalena Fuchsberger hat sich in den vergangenen Jahren als Opernregisseurin einen Namen gemacht. Ihre Inszenierung von Verdis „Simon Boccanegra“ am Theater Hagen zählte die Fachzeitschrift „Opernwelt“ zu den besten Verdi-Inszenierungen der letzten Jahre in Deutschland. 2023 debütierte sie mit Poulencs „Dialogues des Carmélites“ an der Wiener Staatsoper. Am Theater Münster inszeniert sie bereits zum vierten Mal; hier hat sie auch schon die Eröffnungspremiere mit Ernst Kreneks „Leben des Orest“ gestaltet.

Als Produktionsdramaturg arbeitet Sergio Morabito mit ihr zusammen. Gemeinsam mit dem Regisseur Jossi Wieler erarbeitete er legendäre Inszenierungen, die zweimal mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST für die beste Regie im Musiktheater ausgezeichnet wurden. Von 2020 bis 2025 war Morabito Chefdramaturg der Wiener Staatsoper.

Neben Ana Durlovski singt Garrie Davislim die Titelpartie. Wioletta Hebrowska ist als Nicklausse und Muse zu erleben, und Johan Hyunbong Choi verkörpert die vier finsteren Gegenspieler Hoffmanns. Es spielt das Sinfonieorchester Münster, es singen der Opernchor und der Extrachor des Theater Münster. Einen ersten Einblick in die Produktion gibt die Matinee am Sonntag, 25. Oktober 2026, um 11.30 Uhr im Foyer des Großen Hauses.

Besetzung:

Hoffmann: Garrie Davislim
Olympia, Antonia, Giulietta, Stella: Ana Durlovski
Nicklausse/La Muse/La Voix de la Tombe: Wioletta Hebrowska
Lindorf/Coppélius/Dapertutto/Dr. Miracle: Johan Hyunbong Choi
Andrès/Cochenille/Pitichinaccio/Frantz: Kylian Kyoungloul Kim
Spalanzani/Nathanaël: Youn-Seong Shim
Lutter/Crespel: Kihoon Yoo
Hermann/Schlémil: Yoggeon Hyeon
Wilhelm oder Wolfram: N.N.
SINFONIEORCHESTER MÜNSTER
Opernchor und Extrachor des THEATER MÜNSTER

Künstlerisches Team:

Musikalische Leitung: Henning Ehlert
Regie: Magdalena Fuchsberger
Bühne & Kostüme: Dorothee Curio

Lichtdesign: Jan Hördemann
Dramaturgie: Sergio Morabito

Chorleitung: Anton Tremmel

Weitere Vorstellungen: 14.11., 19:30Uhr/ 20.11., 19:30Uhr/ 24.11., 19:30Uhr/ 03.12., 19:30Uhr/ 11.12., 19:30Uhr/ 27.12., 16:00Uhr/ 03.01., 18:00Uhr/ 14.01., 19:30Uhr/ 05.02., 19:30Uhr/

Premiere: 07.11.2026, 19.30 Uhr / Großes Haus.

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37. HERBSTTAGE BLINDENMARKT:9.506 Gäste besuchten die 37. Herbsttage Blindenmarkt

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„Der Zarewitsch2. Foto: Lukas Beck

Im Mittelpunkt der 37. Herbsttage Blindenmarkt stand Franz Lehárs Meisteroperette „Der Zarewitsch“, die mit einer beeindruckenden Inszenierung, großartigen Stimmen und berührenden Momenten das Publikum begeisterte.

Clemens Kerschbaumer und Maja Triler/Rebecca Moeller brillierten in den Hauptrollen, während Katrin Fuchs und Andreas Sauerzapf als temperamentvolles Buffopaar Mascha und Iwan für humorvolle Momente sorgten. Theaterlegende Marianne Nentwichbereicherte die Inszenierung als Großfürstin, Janos Mischuretz verkörperte den Ministerpräsidenten. Unter der musikalischen Leitung von Thomas Böttcher entfalteten Lehárs unvergängliche Melodien, allen voran das berühmte Wolgalied, ihre volle Wirkung.

Auch das Rahmenprogramm erfreute sich großer Beliebtheit. Bei den Mini-Herbsttagen sorgte Publikumsliebling Radiostar Rolf Rüdigerfür beste Unterhaltung bei kleinen und großen Gästen. Der Musical-Workshop für Kinder und Jugendliche war restlos ausgebucht und bot jungen Talenten die Gelegenheit, selbst Bühnenluft zu schnuppern. Ein weiterer Höhepunkt war das viel gefragte und überbuchte „Konzert für alle“, das heuer ganz im Zeichen der Barockmusik stand. Mit dem international gefeierten Countertenor Alois Mühlbacherund dem Ensemble Pallidor wurde das Konzert zu einem besonderen musikalischen Erlebnis.

Intendant Michael Garschall: „Mit unserem ‚Zarewitsch‘ haben wir Maßstäbe gesetzt, die Operette war zur Gänze ausverkauft, für alle Vorstellungen gab es eine Warteliste. Nun bereiten wir uns auf das kommende Jahr mit zwei Eigenproduktionen vor, ich rechne mit mindestens 15.000 Gästen!“

Reinhard Parzer, der die Herbsttage mit großer Leidenschaft seit 37 Jahren unterstützt, wurde zum elften Ehrenmitglied des Festivals ernannt.

„Die Csárdásfürstin“ 2027: Ohne Weiber geht die Chose nicht
Der Vorhang für die Herbsttage Blindenmarkt 2026 ist gefallen, aber die Vorbereitungen für die Herbsttage 2027, die vom 1. bis 26. Oktober 2027 stattfinden werden, laufen bereits auf Hochtouren. Am Programm steht Emmerich Kálmáns Operettenklassiker „Die Csárdásfürstin“.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet dabei ein wahrer Sturm an Walzertaumel und feurigen Csárdásklängen, so unter anderem die weltbekannten Melodien „Die Mädis vom Chantant“, „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“ oder auch „Tausend kleine Englein singen“.

Weitere Höhepunkte 2027 sind eine Matinee einschließlich Buchpräsentation anlässlich des 60. Geburtstags von Festspielintendant Michael Garschall am 10. Oktober, die Uraufführung des Familienmusicals von Christoph Sommersguter und David Schieber „Aschenputtel tanzt – aus der Reihe“ am 17. Oktober – es ist dies eine Uraufführung – sowie die nunmehr achte Auflage des „Konzert für alle“ am 26. Oktober.

Der Kartenvorverkauf für die Herbsttage Blindenmarkt 2027 startet am 9. April 2027.

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Staatsoper Unter den Linden/ Berlin: Geschenkidee zu Halloween.

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„Hoffmanns Erzählungen“. Foto: Staatsoper Unter den Linden/ Bernd Uhlig

Liebes Publikum,
zu Halloween wird sich verkleidet und verwandelt. Doch nicht nur an diesem besonderen Tag verschwimmen die Grenzen zwischen Schein und Wirklichkeit. Auch auf unserer Opernbühne ist nicht immer alles so, wie es zunächst scheint.

In Jacques Offenbachs Les Contes d’Hoffmann begegnen Sie merkwürdigen Gestalten und Situationen, von phantastischer Art mit so manchen dämonischen Momenten – und das alles mit einer facettenreichen, vitalen Musik. In der Inszenierung von Lydia Steier entfalten sich Hoffmanns Erzählungen als faszinierendes Spiel zwischen Phantasie und Wirklichkeit.

Freuen Sie sich auf Offenbachs Musik und eine Oper, in der die Verwandlung selbst zum Teil des Bühnengeschehens wird.

Passend zu Halloween haben wir ein besonderes Angebot für Sie: Erleben Sie Les Contes d’Hoffmann zum Vorteilspreis und tauchen Sie ein in eine Welt voller Illusionen und überraschender Wendungen.

Mit dem Aktionscode Fegefeuer26 erwarten Sie 20 % Ermäßigung auf alle Vorstellungen von  Les Contes d’Hoffmann im März 2027. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Herzliche Grüße

Ihre Staatsoper Unter den Linden
*Geben Sie den Code Fegefeuer26 auf der Zahlungsseite des Ticketshops im Feld Aktionscode ein und klicken Sie auf den Button „einlösen“, Ihre Tickets werden daraufhin neu berechnet. Pro Buchung max. 4 Tickets im Rahmen eines begrenzten Kontingents. Der Aktionscode ist bis 7.11.2026 gültig und nicht mit weiteren Ermäßigungen kombinierbar. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Les Contes d’Hoffmann
Opéra fantastique in fünf Akten (1881)
Musik von Jacques Offenbach

Text von Jules Barbier nach dem gleichnamigen Schauspiel von Jules Barbier und Michel Carré

Termine & Tickets
Musikalische Leitung: Keri-Lynn Wilson
Inszenierung: Lydia Steier

Mit u. a. Pene Pati, Kathryn Lewek, Golda Schultz, Sonja Herranen, Erwin Schrott, Patricia Nolz sowie der Staatskapelle Berlin

ab dem 03. März 2027
Kalendarium

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