Kirill Petrenko, Berliner Philharmoniker. Foto: © Monika Rittershaus
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SONNTAG-PRESSE, 4. OKTOBER 2026
Berlin/Philharmonie
Kirill Petrenko präsentiert frühe Geniestreiche von Brahms und Richard Strauss
Am Ende will der Applaus kein Ende nehmen. Beim letzten Hervorruf wirft Petrenko spontan eine Kusshand ins Orchester. Mehr muss man über das Verhältnis zwischen ihm und den Berliner Philharmonikern nicht sagen.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Wien/Staatsoper
Zwei Einakter der Staatsoper: Ehegraus im Einrichtungshaus
Sigmund Freud und Woody Allen hätten wohl ihre helle Freude – oder vielleicht eher eine dunkle in diesem Falle – am saisonalen Auftakt zum Premierenreigen der Wiener Staatsoper: Hausdebütant Vasily Barkhatov spannt in einem Doppelabend die beiden Einakter „Eine florentinische Tragödie“ von Alexander Zemlinsky und „Herzog Blaubarts Burg“ von Béla Bartók zusammen zu einem psychoanalytischen Ehedrama. Ein Paar, doppelte Probleme.
KleineZeitung.at.blaubart
Sa., 3. Oktober 2026: WIEN (Staatsoper): Alexander von Zemlinsky, Eine florentinische Tragödie + Béla Bartók, Herzog Blaubarts Burg / A kékszakállú herceg vára
Die heutige Premiere brachte zwei an der Wiener Staatsoper sehr lange nicht gespielte Werke des frühen 20. Jahrhunderts zurück, nämlich Zemlinskys „Florentinische Tragödie“ (bisher nur dreimal oder geringfügig öfter 1917 gespielt) und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ (bisher nur neunmal 1985–1989 gespielt, jeweils gekoppelt mit Schönbergs „Erwartung“). Meine Vorfreude war nicht gering, aber insgesamt geriet die Vorstellung sehr unspektakulär.
Forumconbrio.com
Wien/Staatsoper
Gespräch: In der Staatsoper gibt es Mord, Sex und Tränen in der Nacht (Bezahlartikel)
Als erste Saisonpremiere verknüpft Regisseur Vasily Barkhatov Zemlinskys „Florentinische Tragödie“ und Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ zu einem Beziehungsdrama mit allem, was dazugehört.
Kurier.at.staatsopernpremiere
Basel
„Du sollst Dir kein Bildnis machen“: Schönbergs „Moses und Aron“ in Basel
SEndung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7,57 Minuten)
deutschlandfunk.de.podcast
Wien/ Konzerthaus
RSO Wien im Konzerthaus: Gelungener Amtsantritt für Markus Poschner
Zum Auftakt seiner Amtszeit als Chefdirigent des Radiosymphonieorchesters Wien setzte Markus Poschner auf weltoffene Töne
DerStandard.at.story.poschner
RSO Wien im Konzerthaus: Was für ein Auftakt für Poschner! (Bezahlartikel)
Das Radiosymphonieorchester und sein neuer Chefdirigent Markus Poschner begannen die gemeinsame Reise – und setzen die Messlatte gleich richtig hoch.
DiePresse.com.konzerthaus
Wien/ Kabelwerk
„Maria und die Fledermaus“: Tierischer Weltuntergang im Kabelwerk
In diesem artenübergreifenden Singspiel schlägt die Tierwelt zurück und schmiedet makabre Pläne, um den Planeten endlich von uns lästigen Menschen zu befreien
DerStandard.at.story.tierischer.weltuntergang
Salzburg
Ramba for Amadeus. Zamba für Wolferl
Stiftung Mozarteum und Lateinamerika. Die Verbindung ist gekommen um zu bleiben: Eröffnet wird die Spielzeit 2026/27 von 8. bis 10. Oktober wieder mit dem Festival mit LatinoMozart. Music & Musics ist das Jahresmotto. Meisterkonzerte werden erstmals für Jugendliche vormittags wiederholt.
https://www.drehpunktkultur.at/index.php/musik/meldungen-
Klagenfurt
Bejubelte Tango-Oper – Gesamtkunstwerk „María de Buenos Aires“
Astor Piazzollas Tango-Operita „María de Buenos Aires“ begeistert am Donnerstag zur bejubelten Premiere für das klagenfurter ensemble im Theater Halle 11 als bildgewaltiges, musikalisch-literarisches Mosaik in Peter Wagners souveräner Regie.
https://www.krone.at/4316841
Hohenems
Schubertiade: Abschlusskonzerte – und wie geht es dann weiter?
Bis Sonntag gehen in Hohenems (Vorarlberg) noch die traditionellen Schubertiadekonzerte über die Bühne. Sie markieren das Ende des 50-jährigen Jubiläums des 1976 gegründeten Festivals. Doch wie geht es dann weiter? Jubiläumsjahr 2026 hat bei vielen Konzerten der Schubertiade jemand gefehlt: Es war Gerd Nachbauer, der sich im Sommer schweren Operationen unterziehen musste. Die Gerüchteküche brodelte. Wird der Fünfundsiebzigjährige sein Lebenswerk in andere Hände legen? Oder wird die Schubertiade bald Geschichte sein, nachdem kein Nachfolger, keine Nachfolgerin aufgebaut wurde?
https://www.krone.at/4318153
Berlin
Opernarien im Konzerthaus: Vera-Lotte Boecker gibt ein umjubeltes Antrittskonzert (Bezahlartikel)
Die „Artist in Residence“ des Konzerthauses singt dort Arien von Berg und Beethoven, Dvořák und Chin. Dirigent Oscar Jockel trägt sie auf Händen.
Tagesspiegel.de.Kultur
Dortmund
Manderley brennt wieder
Zwanzig Jahre nach der Wiener Uraufführung ist „Rebecca“ erstmals an einem deutschen Stadttheater zu sehen. Gil Mehmert inszeniert den Musicalthriller von Michael Kunze und Sylvester Levay am Theater Dortmund mit viel Gespür für Atmosphäre. Getragen wird der umjubelte Abend von einer hochkarätigen Besetzung.
DieDeutscheBuehne.de.manderley
Feuilleton
Sopranistin Chen Reiss: „Es ist traurig, was in Israel passiert“
Zwischen Konzertsaal und Synagoge: Sopranistin Chen Reiss erzählt im Interview, wie ihre jüdische Identität sie stärkt, warum sie keine Powerfrau auf der Bühne sein will und was die aktuelle Situation in Israel in ihr auslöst.
BR-Klassik.de.chen.reiss
Berlin
Kazuki Yamada übernimmt das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin
Seit 2009 lebt der japanische Dirigent Kazuki Yamada schon in Berlin. Seine Karriere aber machte er vor allem anderswo: in Japan, in Frankreich, Monte-Carlo und seit 2023 als Musikdirektor in Birmingham. Jetzt übernimmt Kazuki Yamada das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin. Am Sonntag gibt er sein Antrittskonzert als neuer Chefdirigent – und stellt dabei gleich eine unbeantwortete Frage.
Ein Porträt von Antje Bonhage
https://share.google/NLlau6bRb8TEdo7Eg
Studie zu Frauen in der Klassik: Noch viel Luft nach oben
Die meisten Spitzenorchester weltweit spielen kaum Werke von Frauen. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Stiftung „Donne, Women in Music“. Einige Klangkörper hatten in der vergangenen Saison keine einzige Komponistin im Programm.
BR-Klassik.de.frauen.in.der.klassik
Links zu Englischsprachigen Artikeln
Budapest
The Hungarian State Opera will present a new production of Zoltán Kodály’s “Háry János” this October.
Directed by Attila Béres to mark the centenary of the work’s world premiere, the production will be featured across seven performances from Oct. 17 to Oct. 25, 2026.
operawire.hungarian.state.opera
München
Wedding crashers
Louise Alder enchants in the comically-inclined revival of Claus Guth’s production of Semele at the Bayerische Staatsoper.
https://parterre.com/2026/10/02/wedding-crashers/
Madrid
Q & A: Baritone César San Martín on the Emotional Power of Zarzuela, Returning to “La Verbena de la Paloma” & the Global Nostalgia for Our Roots
operawire.com.baritone.cesar
Parma
Alzira: mining for gold at the Festival Verdi
bachtrack.com.de.vicente
London
Parsifal review – bunkers, CCTV and fembots in elusive vision of Wagner’s mystical masterpiece
Evgeny Titov’s brutal and powerful new staging of Wagner’s final opera explains as little as possible. Christian Gerhaher is a compelling and wild-eyed Amfortas and Jakub Hrůša and the Royal Opera’s orchestra are superb
TheGuardian.com.music.parsifal.review
Musically sublime dystopia: Titov and Hrůša’s new Parisifal at the Royal Opera
bachtrack.com.de.wagner.parsifal
Ignore the boos, the Royal Opera’s grim Parsifal is good for the soul (Subscription required)
The punishingly ugly designs seem targeted to annoy, but this production of Wagner’s final opera actually has a deep moral seriousness
https://www.telegraph.co.uk/opera/what-to-see/parsifal-royal-opera-review/
New York
Così fan tutte: “A riot of colourful invention”
https://operacanada.ca/the-metropolitan-opera-cosi-fan-tuttea-riot-of-colourful-invention/
Musica Viva 2026-27 Review: Rising Stars
https://operawire.com/musica-viva-2026-27-review-rising-stars/
San Francisco
In Simon Boccanegra, the Drama is Back Onstage at SF Opera
Verdi’s Simon Boccanegra opened San Francisco Opera’s 2026-27 season a week later than planned after a musicians’ strike, but the delay did nothing to diminish the impact.
https://www.sfcv.org/articles/review/simon-boccanegra-drama-back-onstage-sf-opera
SF Opera’s Mary, Queen of Scots Is a Thrilling Rediscovery
Queens rarely get happy endings in opera. Few, however, are portrayed with the humanity, dignity and emotional force that Heidi Stober brings to Thea Musgrave’s Mary, Queen of Scots.
https://www.sfcv.org/articles/review/sf-operas-mary-queen-scots-thrilling-rediscovery
Toronto
La Traviata @ COC (Opera Review): Un dì, felice
https://torontoguardian.com/2026/10/la-traviata-coc-opera-review-un-di-felice/
Obituary
Baritone Motti Kastón Dies at 64
Kastón was a member of the soloist ensemble since 1991 and both as an artist and a colleague was held in high regard by all who worked with him. Speaking on behalf of the ensemble, Kammersängerin Helene Schneiderman said, “Motti will always hold a special place in our hearts. He was a man not only with a beautiful voice but also a beautiful soul. I will never forget the many wonderful and amusing moments we shared, and especially his distinctive sense of humor. Motti, we miss you already!”
https://operawire.com/obituary-baritone-motti-kaston-dies-at-64/
Sprechtheater
Wien/ Josefstadt
Kleiner Bachelor: „Romeo und Julia“ als Poptheater in der Josefstadt
Stefan Puchers opulente Drehbühneninszenierung bringt das Theater in der Josefstadt nach vorn, auch wenn sie nicht aus allem Funken schlägt
DerStandard.at.bachelor.poptheater
Wien/Burgtheater
Burgtheater Kasino: Väter und Söhne, eine hoffnungslose Geschichte (Bezahlartikel)
PULS! im Burgtheater Kasino: Wie aus jungen Burschen sehr schnell alte Männer werden.
https://kurier.at/kultur/arad-dabiri-saliha-shagasi-jonas-hackmann-sean
Gutenstein
Raimundspiele Gutenstein müssen im kommenden Sommer pausieren
Hintergrund ist angespannte finanzielle Lage der Gemeinde, bei Fortführung wird auch neue Intendanz gesucht. Die für kommunale Kultur zuständige Vizebürgermeisterin Hildegard Ramberger (ÖVP) sagte dem ORF in Sachen Organisation und Finanzierung, dass man prüfen müsse, „wie wir das als kleine Konsolidierungsgemeinde künftig bewerkstelligen können“. Das Sommertheater müsste „von Grund auf neu aufgestellt“ werden, an einem Konzept werde gearbeitet.
DerStandard.at.story.gutenstein.pause
„Mozart und Salieri“: Sternstunde mit grässlichem Kichern (Bezahlartikel)
Landestheater NÖ: Andrej Agranovski begeisterte in einer Adaption von Peter Shaffers „Amadeus“ in der Regie von Nils Strunk
Kurier.at.nils.strunk
Wirtschaft
Niederösterreich
Lagerhäuser in Gefahr. 100 Jobs weg! Kahlschlag unter dem Giebelkreuz
Bittere Nachrichten für mehr als hundert Mitarbeiter der Raiffeisen-Lagerhäuser: An mehreren Standorten in Niederösterreich soll es zu einem massiven Personalabbau kommen. Die betroffenen Beschäftigten wurden diese Woche über die geplanten Kündigungen informiert.
https://www.krone.at/4317682
Politik
„Märkte entlasten“. Druck von Trump: G7 geben Dieselreserven frei
Der Druck aus dem Weißen Haus hat gewirkt. Die G7-Staaten haben sich am Freitag auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel (je 159 Liter) Diesel und Rohöl geeinigt, um die angespannten Energiemärkte zu entlasten.
https://www.krone.at/4318285
Wien
„Einheitliche Linie“. Ludwig rief alle SPÖ-Bezirkschefs ins Wiener Rathaus
Um ein gemeinsames Vorgehen zu akkordieren, lud Wiens SPÖ-Chef Michael Ludwig am Samstag seine 23 Bezirksobleute und das Präsidium der Landespartei ins Rathaus. „Das Ergebnis ist eine gemeinsame, klare Haltung der Wiener SPÖ“, sagte Ludwig nach dem Treffen.
https://www.krone.at/4319188
Sport
Fußball
Rangnick-Ärger nach ÖFB-Spiel: „Das geht gar nicht“
Großes Aufatmen beim ÖFB-Team. Rot-Weiß-Rot gelang noch das 2:2 in der Nations League gegen Irland. Was Coach Ralf Rangnick störte. Troy Parrott schockte Österreichs Nationalteam gleich im Doppelpack. Er brachte die zu Beginn starken Iren mit einem sensationellen Solo in Führung (12.) und ließ dabei drei ÖFB-Asse aussteigen, legte noch vor dem Pausenpfiff zum 2:0 per Elfmeter nach (45.). Es brauchte dann einen rot-weiß-roten Doppelschlag durch Alexander Prass nach Zuspiel von Patrick Wimmer (71.) und einen von Michael Gregoritsch versenkten Freistoß (77.), um Österreich noch den Punkt zu retten.
Heute.at.rangnick-aerger
Rangnick-Ärger über den Kosovo-Rasen: „Ein Acker“
Deutliche Worte von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick. Er ist vor dem Gastspiel im Kosovo mit dem Rasen im Stadion überhaupt nicht zufrieden.
Heute.at.ein.acker
Internationaler Fußball
Höchste Niederlage und historisches Debakel! England blamiert Kroatien
England hat Kroatien in der Nations League im eigenen Stadion regelrecht vorgeführt. Die „Three Lions“ fertigten den chancenlosen Gastgeber mit 7:0 ab – für die Heimmannschaft die höchste Niederlage der Verbandsgeschichte.
https://www.krone.at/4317115
Unter’m Strich
Deutschland
CDs, Schallplatten und Kassetten: Polizei findet in mehreren Bundesländern 33.000 Tonträger mit Nazi-Musik
In mehreren Bundesländern und im Ausland gab es am Mittwoch eine Polizeiaktion gegen Nazi-Musik. Nun hat das LKA erste Zahlen der Durchsuchungen genannt. ei der großangelegten Aktion mit Hunderten Polizisten in mehreren Bundesländern gegen Nazi-Musik haben die Beamten etwa 33.000 Tonträger gefunden. Darunter seien CDs, Schallplatten und Kassetten gewesen, teilte das Landeskriminalamt (LKA) Mecklenburg-Vorpommern am Morgen mit. Mehr als 20.000 davon seien bei den vier Hauptbeschuldigten gefunden worden.
https://www.tagesspiegel.de/politik/dpa-polizei-findet-in-mehreren
Aufregung im Netz. Gestohlener Morgenstern-Heli hebt überraschend ab
Thomas Morgensterns gestohlener Hubschrauber bleibt verschwunden. Während die Ermittlungen laufen, hebt er dafür im Netz ab: der Heli wird zum Meme.
Heute.at.gestohlenerhubschrauber
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 4. OKTOBER 2026)
INFOS DES TAGES (SONNTAG, 4. OKTOBER 2026)
Quelle: onlinemerker.com
Wiener Staatsoper: Saimir Pirgu musste am Freitag als Cavaradossi (Tosca) einspringen
Last night back at the @wienerstaatsoper for my first #Tosca ♥️
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Bayerische Staatsoper: Premiere von SIEGFRIED am 29. Oktober 2026. Tobias Kratzer setzt den „Ring“ fort

Foto: Bayerische Staatsoper
Am 29. Oktober 2026 hebt sich erstmals der Vorhang zu Richard Wagners Oper Siegfried, der Eröffnungspremiere der Spielzeit 2026/27. Regisseur Tobias Kratzer stellt damit den mit Spannung erwarteten dritten Teil des Ring des Nibelungen auf die Bühne des Nationaltheaters.
Die Musikalische Leitung liegt wieder in den Händen des Generalmusikdirektors der Bayerischen Staatsoper, Vladimir Jurowski. In der Titelrolle debütiert Tenor Benjamin Bruns, Simone Schneider singt Brünnhilde. Nicholas Brownlee, der Wotan im Rheingold und in der Walküre, ist als Wanderer zu erleben, Georg Nigl als Alberich sowie Timo Riihonen als Fafner. Die Rolle des Mime ist mit Matthias Klinkbesetzt, die der Erda mit Wiebke Lehmkuhl; beide sind dem Publikum bereits aus dem Rheingold vertraut.
Das Werk
Siegfried kommt eine Sonderstellung innerhalb der Ring-Tetralogie zu. Wotans Macht schwindet zusehends, sein Enkel Siegfried scheint jedoch als furchtloser Held, der den Drachen Fafner besiegt und den Ring an sich nimmt, den Untergang der Götter zunächst abwenden zu können. Mit der Erweckung Brünnhildes am Ende der Oper keimt neue Hoffnung auf. Es war die Geschichte Siegfrieds, die für Wagner den Ausschlag für den später zum vierteiligen Monumentalwerk angewachsenen Ring gab. In Siegfried setzt Wagner seine in den theoretischen Schriften aufgestellten Regeln am konsequentesten um: es gibt weder Ensembles noch Chöre, dafür aber viele Dialogszenen, in denen das Drama dennoch nicht zu kurz kommt. Wagner findet hier ganz neue Orchesterfarben, die einerseits eine noch größere Strahlkraft entwickeln, andererseits aber ungewöhnlich intime kammermusikalische Facetten zeigen. Somit ist Siegfried, 1876 bei den ersten Bayreuther Festspielen uraufgeführt, ein Werk äußerst starker Kontraste.
Die Inszenierung
Regisseur Tobias Kratzer setzt beim dritten Werk der Ring-Tetralogie auf die konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Grundthemen. Stand im Rheingold das Wiedererstarken des Wotanskults im Vordergrund, spitzt sich in Die Walküre dramatisch die Problematik der Familie zu. In Siegfried nun lotet Tobias Kratzer die psychologischen Abgründe des zu Unrecht oft als „Scherzo“ bezeichneten Werkes aus und stellt die Geschichte des jungen Siegfried als Coming-of-Age-Erzählung in den Mittelpunkt. Die Beziehung Siegfrieds zu seinem Ziehvater Mime erweist sich als Schlüssel für das Verständnis der Titelfigur.
Tobias Kratzer inszenierte in der Spielzeit 2023/24 mit Mieczysław Weinbergs Die Passagierin erstmals auf der Bühne des Nationaltheaters. Er arbeitete unter anderem an der Deutschen Oper Berlin, an der Komischen Oper Berlin, der Oper Frankfurt sowie an den Opernhäusern in London, Amsterdam, Brüssel, Oslo, Zürich und Paris. Seit Beginn der Spielzeit 2025/26 ist Kratzer Intendant der Staatsoper Hamburg. Mit dabei ist auch bei Siegfried das bewährte Team um Tobias Kratzer, bestehend aus Matthias Piro (Mitarbeit Regie), Bühnen- und Kostümbildner Rainer Sellmaier und den Videodesignern Manuel Braun, Jonas Dahl und Janic Bebi.
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SAVE THE DATE: Mittwoch, 16. Dezember – 19:00, Clemens UNTERREINER & seine Freunde

Benefiz WEIHNACHTSKONZERT 2026 mit einem hochkarätigen LINEUP von Publikumslieblingen aus Oper, Theater, TV und Konzertbühnen…
Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Kulturfreunde!
Werte Unterstützer der HILFSTÖNE!
Ich würde mich sehr freuen, Sie/euch auch heuer wieder bei meinem traditionellen Benefiz Weihnachtskonzert am 16. Dezember um 19 Uhr wieder in der Lutherischen Stadtkirche in Wien begrüßen zu dürfen. Wir sammelt heuer Spenden für die kulturelle Inklusionsarbeit der HILFSTÖNE, die MusikHilfe für Menschen mit Demenz und für Hilfesuchende im Advent.
Ein wieder ganz entspannter Abend in meiner wunderschönen und geheizten Kirche mit wunderbaren Künstlerinnen und Künstlern für Menschen in Not.
Vielen Dank für die Unterstützung.
Karten wie immer AB ENDE OKTOBER ONLINE unter: www.hilfstoene.at/tickets
Die HILFSTÖNE und ich freuen uns über Ihr/euer Kommen
Herzliche Grüße
Ihr/euer
Clemens Unterreiner, seine Künstlerfreunde und das ganze HILFSTÖNE Team
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ORF/ „Erlebnis Bühne“: Heute
SO 4. 10. 2026
EINE MATINEE AUS ST. FLORIAN MIT GROSSEN STIMMEN &
EIN ABEND MIT ASMIK GRIGORIAN ALS SALOME!
10.00 Uhr
ZUM 130. TODESTAG:
BRUCKNER AUS ST. FLORIAN
Musikalische Leitung Markus Poschner
Mit Camilla Nylund, Piotr Beczała, Christa Mayer & Michael Volle
Bruckner Orchester Linz
Linzer Jeunesse Chor, Hard-Chor Linz
Stift St. Florian 2024
Liebes Erlebnis-Bühne-Publikum!
Unglaublich, aber wahr – wir feiern unser 15-jähriges Jubiläum! Am 26.Oktober 2011 ist „Erlebnis Bühne“ zum 1. Mal an den Start gegangen – und damit ORF III!
Ihre Unterstützung, Ihr Zuspruch, Ihre Begeisterung und Ihre Treue waren uns ein steter Ansporn – und eine Stütze in schwierigen Zeiten, denn auch die gibt es für so einen jungen Sender
immer wieder – gerade in Zeiten, in denen nur schnelle Unterhaltung zählt.
Am 25.Oktober wollen wir mit Ihnen feiern – mit den schönsten Momenten der letzten Jahre, den lustigsten wie den ergreifendsten. Denn das ist die Macht der Musik, dass sie uns weinen und lachen lässt! In diesem Sinne herzlichst von Barbara Rett & Team!
Erlebnis-Bühne-Sendungen zum Nachschauen finden Sie, sofern rechtlich möglich, hier auf ORF ON: https://on.orf.at/sendereihe/13890354/erlebnis-buehne
Anlässlich des 130. Todestags von Anton Bruckner zeigt ORF III ein besonderes Konzert aus der Stiftsbasilika St. Florian, Bruckners wichtigster Wirkungsstätte, wo er viele Jahre seines Lebens verbrachte und auf eigenen Wunsch auch bestattet wurde. Das Bruckner Orchester Linz spielt unter der Leitung seines Chefdirigenten Markus Poschner Bruckners letzte und unvollendete 9. Sinfonie.
Davor steht sein „Te Deum“ in C-Dur auf dem Programm, das als eines der bedeutendsten Chorwerke seiner Zeit und als einer der Höhepunkte des künstlerischen Schaffens des Komponisten gilt. Es singen hochkarätige Gesangssolisten: Camilla Nylund, Piotr Beczała, Christa Mayer und Michael Volle. Begleitet werden sie vom Linzer Jeunesse Chor und dem Hard-Chor.
20.15 Uhr
RICHARD STRAUSS SALOME
MIT ASMIK GRIGORIAN
Musikalische Leitung Franz Welser-Möst
Inszenierung Romeo Castellucci
Mit Asmik Grigorian, John Daszak, Anna Maria Chiuri, Gábor Bretz u. m.
Wiener Philharmoniker
Salzburg 2018
Eine ganz besondere Produktion der Salzburger Festspiele 2018, denn in der Titelrolle feierte Asmik Grigorian „über Nacht“ ihren internationalen Durchbruch – heute ist sie eine der wichtigsten Stars unserer Zeit!
Unter der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst feierte das Publikum 2018 eine interessante Interpretation von Richard Strauss‘ Oper „Salome“ – der italienische Regisseur Romeo Castellucci konzipierte seine bildstarke, kompromisslose Inszenierung rund um die von Asmik Grigorian gesungene Figur der Salome – als Angelpunkt und Flamme, die alles Anwesende belebt und sich schließlich im Tanz der sieben Schleier verbraucht …
Ihr zur Seite in der faszinierenden Kulisse der Felsenreitschule standen der ungarische Bass Gábor Bretz als Jochanaan und der Lyrische Tenor Julian Prégardien als Narraboth sowie Tenor John Daszak als Herodes und Mezzosopranistin Anna Maria Chiuri als Herodias. Es spielten die Wiener Philharmoniker.
Eine Produktion, die Publikum und Kritik gleichermaßen in ihren Bann zog!
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THEATER ERFURT: HÄNSEL UND GRETEL. Märchenoper von Engelbert Humperdinck. Wiederaufnahme: 25. Oktober 2026, 16 Uhr, Großes Haus

Foto: Theater Erfurt/ Lutz Edelhoff
Tradition mit Beständigkeit: Nach der Premiere am 9. Oktober 2004 erlebt die Oper Hänsel und Gretel in der traditionellen Ausstattung am Theater Erfurt nach 22 Jahren bereits ihre elfte
Wiederaufnahme. Eingängige Melodien wie der berühmte „Abendsegen“, Kinderlieder und Volksmusik sowie eine nicht nur für Kinder spannende Handlung machen den besonderen
Reiz dieses Werkes aus, das sich hervorragend als Einstieg in die Welt der Oper eignet.
Auch der Kinder- und Jugendchor der Chorakademie Erfurt wird wieder auf der Bühne mitwirken. Ks. Katja Bildt stellt erneut ihr schauspielerisches und stimmliches Können sowohl als liebliche und verführerische als auch als hinterlistige und böse Hexe unter Beweis.
Musikalisch bietet diese Rolle komplexe Passagen, die sowohl dramatischen Ausdruck als auch Verspieltheit erfordern. Antonia Schuchardt gibt in Erfurt ihr Debüt als Sandmännchen und
Taumännchen. Die beiden geheimnisvollen Traumgestalten treten den Kindern als Boten der Nacht entgegen und führen mit ihren zarten Wiegenliedern vom Schrecken der Dunkelheit hin
zu Geborgenheit und tiefem Schlaf – Rollen, die neben stimmlicher Leichtigkeit vor allem viel Anmut und Bühnenpräsenz verlangen.
Die musikalische Leitung des Philharmonischen Orchesters Erfurt liegt in den Händen des neuen ersten Kapellmeisters György Mészáros, der für eine ausgewogene Balance zwischen
Einfachheit und symphonischer Komplexität der Märchenoper sorgen wird.
Humperdincks Oper ist seit ihrer Uraufführung 1893 eine der wenigen populär gewordenen deutschsprachigen Opern des späten 19. Jahrhunderts. Wie andere Komponisten seiner Zeit
versuchte Humperdinck, dem übermächtigen Schatten Richard Wagners zu entkommen, indem er vom nordischen Mythos auf das Märchen auswich: Wagner light für Kinder und
Menschen, die es nicht gar so schwer mögen – mit Sandmann, Besenritt und Volksliedern.
Weitere Termine: 01.12.2026, 10 Uhr | 18.12.2026, 10 Uhr | 25.12.2024, 15 Uhr |
10.01.2027, 15 Uhr, jeweils im Großen Haus
Karten und weitere Informationen: www.theater-erfurt.de/gretel
Besetzung
Musikalische Leitung György Mészáros / Hermes Helfricht
Leitung der szenischen Wiederaufnahme Milena Galvan Odar
Peter Ks. Máté Sólyom-Nagy / Taku Hayasaka
Gertrud Merit Nath-Göbl
Gretel Daniela Gerstenmeyer / Candela Gotelli
Hänsel Marlene Gaßner / Valeria Mudra
Hexe Ks. Katja Bildt
Sandmännchen / Taumännchen: Antonia Schuchardt
Kinder- und Jugendchor der Chorakademie Erfurt
Philharmonisches Orchester ErfurtTHEATER ERFURT:
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BAUTEN UND BILDUNG für Kultur und Freizeit. Kartenkontignent für Simpl-Revue
Die neue Simpl-Revue von Jenny Frankl und Michael Niavarani
ALLES BLEIBT ANDERS
Ein Rückschritt in 20 Fortschritten
Das Einzige, was gleich bleibt, ist, dass sich immer alles ändert. Und wir hassen diese Veränderungen. „Das war schon immer so!“, ist unser bestes Argument. Und: „Früher war alles besser!“, während „heutzutage immer alles schlechter wird!“. Knoten im Hirn! Denn: „Wenn es immer schon so war und früher alles besser war, dann müsste ja jetzt alles super sein!“
Darsteller: Jenny Frankl, Daniela Lehner, Lilly Rottensteiner, Joachim Brandl, Lukas Karzel, Julian Loidl und Bernhard Murg
Conférence: Joachim BRANDL
Buch: Jenny FRANKL und Michaela NIAVARANI
Regie: Michael NIAVARANI und Helena STEELE
Wir konnten folgende Vorstellungen um 20 Uhr für Sie reservieren:
Mittwoch, 10. 2. 2027
Dienstag, 16. 2. 2027
Die ermäßigten Kartenpreise bewegen sich von ca. € 30,– bis € 55,–
Walter Hoffmann
Bitte folgenden Abschnitt oder Bestellung möglichst bald bei GÜNTHER WABERER (0676 9691048) per e-mail , per Post 1230 Wien, Meggaugasse 5
oder WALTER HOFFMANN (0676 4075100) per e-mail , per Post 3021 Pressbaum, Josef Schöffelgasse 18, abgeben!
Anmeldungen Kabarett S I M P L 2027 Abschnitt eingelangt………………….
NAME………………………………………………………………………….. Mag. Abt. ………………..
TELEFONNUMMER…………………………………………………………..
E-MAIL ………………………………………………………………..
KARTENANZAHL……………………….
VORSTELLUNG MI, 10.2.2027 O DI, 16.2.2027 O
PREIS ca. € …………………………… TISCH O REIHE O
Anmeldeschluss 30. Oktober 2026.
